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Damit Sie sich in Ihren eigenen vier Wänden auch richtig wohl fühlen, ist es alle paar Jahre leider notwendig, mal für einen frischen Anstrich oder eine neue Tapete zu sorgen. Und auch das Parkett am Boden könnte nach einem Jahrzehnt mal wieder ein kleines „Make-Over“ vertragen. Das Problem? Solche Renovierungen oder Verbesserungen schlagen meist ganz schön auf das Portemonnaie und nicht jeder „Ottonormalbürger“ kann sich eine Sanierung der eigenen Wohnung auf einen Schlag leisten. Die Lösung, ganz gleich, ob es sich um ein Haus oder eine Eigentums- bzw. Mietwohnung handelt, ist oft ein günstiger Renovierungskredit. Mit diesem lassen sich meist sehr zeitnah Veränderungen und im besten Fall Verschönerungen an den eigenen vier Wänden vornehmen, ohne zum Beispiel auf den teuren Dispokredit der hauseigenen Bank zurückgreifen zu müssen.

Im Vergleich zu anderen Darlehensformen wie einer Baufinanzierung oder einem Autokredit hat der Renovierungskredit deutliche Vorteile. So ist er, wie auch ein Wohnungskredit oder Sanierungskredit, insgesamt deutlich günstiger zu erhalten als ein klassischer Ratenkredit. Eine Einschränkung für die vergünstigten Konditionen gibt es jedoch: Banken gewähren verbesserte Konditionen nur, wenn die komplette Kreditsumme für die Immobilie oder die Einrichtung verwendet wird. Anders als etwa bei einem Beamtenkredit handelt es sich also um einen zweckgebundenen Kredit.

Doch auch wenn sich ein Sanierungskredit optimal für Renovierungen an den eigenen vier Wänden eignet, gibt es doch noch einige Fallstricke, denen Sie auf dem Weg zum günstigen Renovierungskredit ausweichen sollten. Dafür haben wir diesen Ratgeber erstellt, in welchem wir unter anderem darauf eingehen, welche Vorteile Sie bei einem Kredit für Renovierungen genießen und wann sich eine solche Investition lohnt. Zudem gehen wir auf die wichtigsten Aspekte ein, die Sie beim Abschluss eines solchen Darlehens beachten sollten und beantworten Ihre wichtigsten Fragen in einem eigenen FAQ-Bereich. Kurz gesagt: Mit diesem Ratgeber sind Sie bestens informiert!

Was ist ein Renovierungskredit?

RenovierungskreditGrundsätzlich handelt es sich bei einem Renovierungskredit (oder Sanierungskredit) um einen klassischen Ratenkredit. Das heißt: Der Kreditnehmer erhält ein Darlehen mit der von ihm gewünschten Summe und zahlt dieses innerhalb eines vorab festgelegten Zeitraums an die Bank zurück. Dabei werden bestimmte Rahmendaten wie die Laufzeit, die Höhe der monatlichen Rate sowie der anfallende Zinssatz festgelegt. In den meisten Fällen machen vor allem Immobilienbesitzer von einem Renovierungskredit Gebrauch, aber auch Mieter können an sich ein solches Darlehen beantragen.

Ein wesentlicher Unterschied eines Kredits für Renovierungen zum normalen Ratenkredit ist aber, dass der Sanierungskredit stets zweckgebunden ist. Das bedeutet, Sie können das erhaltene Geld ausschließlich für die Renovierung oder Wohnungsverbesserungen ausgeben und für keinen anderen Zweck verwenden. Als Kreditnehmer müssen Sie daher bei der Kreditaufnahme angeben, wofür Sie das Darlehen verwenden wollen. Die Bank kann bei der Vergabe den Zweck auch spezifisch festlegen. Der wesentliche Vorteil dieser Zweckbindung ist, dass Banken diese Darlehen zu deutlich günstigeren Konditionen anbieten.

Achtung: Das sollten Sie wissen!An dieser Stelle wollen wir die wichtigsten Merkmale eines Renovierungskredits noch einmal übersichtlich für Sie zusammenfassen:

  • Zweckbindung des Darlehens: Ein charakteristisches Merkmal eines Renovierungskredits ist die Zweckbindung des Darlehens, die wir im Absatz oben ausführlich erklärt haben.
  • Verwendungsnachweise: Aufgrund der Zweckbindung der Darlehensmittel verlangen die kreditgebenden Banken meist den Nachweis von Investitionen in eine Immobilie. Hier reichen oft Handwerker-Rechnungen aus.
  • Besicherung (mit/ohne Grundschuld): Eine Grundschuld der Kreditsicherheit wird bis zu einer bestimmten Höhe (meist 30.000 bis 50.000 Euro) nicht verlangt.
  • Immobilienbesitzer als Kreditnehmer: Theoretisch könnten Sie auch als Mieter einen Renovierungskredit aufnehmen, doch meist handelt es sich bei den Kreditnehmern um die Immobilienbesitzer. Häufig sind nur letztere bereit, ein solches Darlehen auch wirklich aufzunehmen.
  • Feste monatliche Rate: Wie andere Darlehen werden auch Sanierungskredite meist mit einer festen monatlichen Rate zurückgezahlt, die ganz klassisch Zins- und Tilgungsanteile enthält.
Neben dem Finanzierungszweck eines Darlehens werden auch Renovierungs- und Modernisierungskredite unterschieden. Eine Modernisierung umfasst auch bauliche Veränderungen an einer Immobilie und geht damit über eine reine Renovierung hinaus. Oder anders gesagt: Eine Modernisierung geht oft mit einer Wertsteigerung der Immobilie einher, während eine Renovierung nur auf Werterhalt zielt.

Wann lohnt sich ein Sanierungskredit?

Wenn frische Farbe und ein paar Schrauben nicht mehr ausreichen, um die eigenen vier Wände oder die vermietete Wohnung in optimaler Verfassung zu halten, können aufwendigere Veränderungen oder Verbesserungen mit einem Sanierungskredit finanziert werden. Das ist insbesondere der Fall, wenn Arbeiten etwa die Grundsubstanz betreffen oder den Wohnstandard erhöhen sollen. Auch zu hohe Energiekosten sind ein beliebter Grund für eine Renovierung, für welche dann ein Renovierungsdarlehen erforderlich ist. Teilweise greift hier sogar der Staat zusätzlich mit Fördermitteln unter die Arme (s. FAQ!).

Ein Sanierungskredit lohnt sich vor allem für Immobilienbesitzer, welchen das betreffende Objekt auch tatsächlich gehört. Als Mieter ist es daher immer etwas riskant, einen Renovierungskredit für eine Mietwohnung aufzunehmen. Wir würden Ihnen davon grundsätzlich abraten. Sprechen Sie stattdessen lieber mit Ihrem Vermieter über die Probleme an der Wohnung.

Kredit Renovierung: Welche Voraussetzungen gelten?

VorteileWie bei jedem anderen Darlehen auch gibt es gewisse Voraussetzungen, die Sie erfüllen müssen, wenn Sie einen Kredit für Renovierungen erhalten wollen. Das Hauptaugenmerk liegt natürlich auf dem Verwendungszweck: Haben Sie nicht vor, das Geld für Verbesserungen oder Veränderungen an einer Immobilie auszugeben oder können Sie ein derartiges Vorhaben nicht eindeutig nachweisen, werden Sie keinen Sanierungskredit erhalten. Neben diesem zentralen Punkt gelten vor allem folgende Voraussetzungen:

  • Volljährigkeit (mind. 18 Jahre)
  • Fester Wohnsitz in Deutschland
  • Konto bei einer deutschen Bank
  • Regelmäßiges (und ausreichendes) Einkommen
  • Ausreichende Bonität

Den letzten Punkt haben wir noch einmal fett markiert, da wir auf diesen Aspekt noch schnell zu sprechen kommen. Kreditinstitute nehmen anlässlich der Prüfung eines Kreditantrags eine Bonitätsprüfung vor. Das heißt: Darlehen werden nur bei Einkommens- und Vermögensverhältnissen gewährt, die zur Bedienung eines Renovierungskredits ausreichen. Bei Angestellten verlangen Banken bei Kreditabschluss daher oft die Vorlage der letzten drei Gehaltsabrechnungen. Das ist auch der Grund, weswegen Beamte aufgrund ihrer sehr sicheren Berufssituation größere Chancen auf die Gewährung eines Sanierungskredits haben als Selbstständige, bei denen sich die Prüfung aufwendiger gestaltet.

Die Schufa-Abfrage

Darüber hinaus erfolgt eine Abfrage bei der größten Auskunftei Deutschland, der Schufa Holding AG (kurz: Schufa) mit Sitz im hessischen Wiesbaden. Die Auskunft bei der Schufa darf keine Negativmeldungen enthalten (bspw. Kreditkündigungen, Konto- oder Kreditkartenmissbrauch, verpasste Ratenzahlungen oder gar gerichtliche Vollstreckungsmaßnahmen). Bei mehreren solcher Negativeinträge sinken die Chancen auf eine Gewährung des gewünschten Kredits signifikant.

Jedes Darlehen, ob Autokredit oder Baufinanzierung, kommt mit einer Schufa-Abfrage oder einer Bonitätsprüfung einer anderen Art daher. Ein Renovierungskredit ohne Schufa oder ein Renovierungskredit ohne Bonitätsprüfung existiert daher leider nur im Traum und jedes solches Angebot ist meist als unseriös zu betrachten.

Kredit für Renovierung: Die wesentlichen Vor- und Nachteile

Es kann also leider gut sein, dass der eine oder andere von Ihnen bei der einen oder anderen Bank gar nicht erst die Möglichkeit auf einen Renovierungskredit bekommt. Da hilft kein Ärgern, probieren Sie es stattdessen bei einer anderen Bank bzw. einem anderen Anbieter, vielleicht haben Sie dort ja Erfolg. Grundsätzlich sollten Sie aber auch immer die Vor- und Nachteile eines Renovierungskredits sorgfältig gegeneinander abwägen und erst dann entscheiden, ob Sie wirklich einen Sanierungskredit benötigen. Vergleichen Sie vor dem Abschluss eines Kredits auf jeden Fall immer erst die Konditionen mit unserem Renovierungsdarlehen Rechner.

Das sind die wesentlichen Vor- und Nachteile dieser Darlehensform:

  • Niedrige Kreditzinsen: Aufgrund der Zweckbindung erhalten Sie im Vergleich zu Konsumentenkrediten niedrige Zinssätze.
  • Flexible Kreditsumme: Die Summe des Darlehens ist häufig flexibel wählbar, wenn auch teils vom Einkommen abhängig.
  • Verzicht auf Eintragung einer Grundschuld: Bei Baufinanzierungen ist die Eintragung einer Grundschuld unvermeidbar, bei Renovierungskrediten wird häufig darauf verzichtet.
  • Flexible Laufzeiten: Auch die Laufzeit des Darlehens ist sehr flexibel wählbar.
  • Staatliche Förderungsmodelle: Es gibt zahlreiche Förderprogramme, die die Aufnahme eines Sanierungskredits erleichtern bzw. unterstützen (s. FAQ-Bereich!).
  • Höherer Zins als andere Baufinanzierungsdarlehen: Klassische Baufinanzierungsdarlehen bieten Ihnen meist einen noch besseren Zinssatz.
  • Kreditverwendung muss nachgewiesen werden: Vor der Auszahlung des Darlehens muss die Verwendung des Kredits eindeutig nachgewiesen werden.
  • Keine freie Verwendung möglich: Ein Kredit für eine Renovierung ist stets zweckgebunden und kann nicht für etwas gänzlich anderes, wie etwa einen Autokauf, verwendet werden.

So funktioniert der Renovierungsdarlehen Rechner

SanierungskreditEinen Sanierungskredit können Sie entweder bei Ihrer Hausbank oder direkt online auf dieser Webseite beantragen. Welchen Weg Sie auch bevorzugen: Es empfiehlt sich immer, mehrere Anbieter miteinander zu vergleichen, um so stets das beste Angebot für Ihre individuellen Bedürfnisse zu finden. Ein Online-Vergleich wie der mit unserem Kreditrechner ist nach Meinung vieler Experten die beste Methode dafür.

Wie Sie mit dem Rechner, der oben auf der Webseite verankert ist, Schritt für Schritt zu Ihrem Renovierungskredit gelangen, haben wir Ihnen in den folgenden Absätzen ausführlich erklärt:

Schritt 1: Finanzierungsbedarf ermitteln

Im ersten Schritt sollten Sie die zu erwartenden Kosten ermitteln. Dieser Schritt ist extrem wichtig, da Sie nur so den korrekten Kapitalbedarf ermitteln können und der Bank so darüber hinaus einen Sanierungsplan vorlegen können. Die Rechnung sollte dabei so exakt wie möglich sein, um zum einen keinen zu hohen Kredit aufzunehmen und zum anderen aber auch alle Ausgaben decken zu können.

Unser Tipp: Eine sehr gute Methode zum Analysieren des Kapitalbedarfs ist, Angebot und Kostenvoranschläge von Handwerken einzuholen. Diese Unterlagen werden von der Bank zumeist sowieso als Nachweis für die Zweckbindung verlangt.

Schritt 2: Anbieter vergleichen

Kommen wir damit zu Schritt 2. Den günstigsten Renovierungskredit finden Sie nur, indem Sie die Angebote verschiedener Banken untereinander vergleichen. Anstatt jede Bank einzeln aufsuchen zu müssen, bietet sich hier unser Online-Vergleich an. Um diesen nutzen zu können, geben Sie einfach die wesentlichen Rahmendaten wie die gewünschte Kreditsumme sowie die Laufzeit und den Verwendungszweck in den Rechner ein.

Sie werden anschließend auf eine Übersichtsseite weitergeleitet, wo Sie die besten Angebote aufgelistet finden. Der wichtigste Punkt ist der effektive Jahreszins, der Ihnen anzeigt, welche Bank Ihnen das beste Angebot liefert. Unter Tarifdetails und mit einem Klick auf ein Angebot erhalten Sie zudem noch weitere Informationen zu einem speziellen Angebot.

Schritt 3: Kredit beantragen

Kredit RenovierungSobald Sie sich dann für ein Angebot entschieden haben, können Sie zunächst ein unverbindliches Angebot anfragen. Haben Sie sich im Anschluss daran entschlossen, das Darlehen aufzunehmen, können Sie direkt online den Antrag dazu stellen. Ist dieser ausgefüllt und an die Bank geschickt, fehlt nur noch die Identifikation. Um sich gegenüber der Bank auszuweisen, stehen Ihnen zwei Optionen zur Verfügung:

  • PostIdent-Verfahren: Füllen Sie das PostIdent-Formular aus und gehen Sie damit und mit Ihrem Personalausweis in die nächste Filiale der Deutschen Post. Dort übernimmt ein Post-Mitarbeiter als Stellvertreter der Bank die Legitimation Ihrer Person.
  • VideoIdent-Verfahren: Hier führen Sie einen Video-Call mit einem Mitarbeiter der Bank. Sie benötigen eine Telefon-Internet-Software wie „Skype“ sowie eine Webcam und eine stabile Breitbandverbindung. Halten Sie zudem ebenfalls Ihren Personalausweis bereit.

Anschließend führt die Bank eine zweite Kreditprüfung durch. Bestehen Sie diese, sind die Unterlagen auf dem Weg zu Ihnen und die beantragte Kreditsumme trudelt im Verlauf der nächsten Werktage auf dem von Ihnen angegebenen Konto ein. Damit ist der Prozess erfolgreich abgeschlossen.

Darauf sollten Sie bei der Aufnahme eines Renovierungskredits achten

Tipps & HinweiseNun wissen Sie also, wie Sie mit unserem Kreditrechner ganz unbequem zu Ihrem Wunschdarlehen gelangen. An dieser Stelle wollen wir Ihnen noch einmal die wichtigsten Aspekte nennen, auf welche Sie achten sollten, wenn Sie einen Renovierungskredit aufnehmen wollen. Denn neben Laufzeit, Kreditsumme und Bonität spielen auch anderen Faktoren eine wichtige Rolle.

Die Bonität

Die Bonität wirkt sich direkt auf den Kreditzinssatz aus, ähnlich wie etwa die Kreditsumme. Nur diejenigen Kunden, welche eine einwandfreie Kreditwürdigkeit aufweisen können, erhalten üblicherweise den von der Bank beworbenen Zinssatz. Mit einem negativen Schufa-Eintrag können Sie zudem Ihre Chancen auf einen Renovierungskredit meist vergessen.

Die Kreditsumme

Achten Sie immer auf eine angemessene Kreditsumme! Diese ermitteln Sie am besten auf Grundlage von Kostenvoranschlägen von Handwerkern. Zu Ihrer Orientierung: Die Größenordnung von Modernisierungs- bzw. Renovierungskrediten liegt meist irgendwo zwischen 10.000 und 50.000 Euro. Manche Banken bieten allerdings auch Darlehen bis zu einer Höhe von 80.000 Euro an.

Eigenmittel

Grundsätzlich gilt: Je höher der für die Renovierung bzw. Sanierung erforderliche Finanzbetrag ausfällt, desto stärker sollten Sie auf einen adäquaten Einsatz von Eigenmitteln achten, um das mit so einer Kreditaufnahme verbundene Risiko möglichst gering zu halten. Bei höheren Summern wird als Faustregel ein Eigenkapitalanteil von etwa 20 Prozent vorgeschlagen. Denn ohne Einsatz von Eigenkapital steigen einerseits die Kreditkosten und andererseits verlängert sich die Kreditlaufzeit.

Eigenleistung

Wussten Sie folgendes?Schätzen Sie geplante Eigenleistungen aber bitte immer realistisch ein, damit kein Nachfinanzierungsbedarf entsteht. Planen Sie daher unbedingt eine Reserve für Unvorhersehbares ein, denn leider trifft unserer Erfahrung nach häufig ein unerwarteter Kostenpunkt auf. Andererseits sollten Sie aber auch keinen zu hohen Kreditbetrag wählen, um unnötige Kreditkosten zu vermeiden.

Die Laufzeit

Die Laufzeit von Renovierungskrediten liegt meist zwischen 12 und 84 Monaten. Eine lange Zeitspanne, die sich bei manchen Banken auf bis zu 240 Monate verlängern kann. Als Kreditnehmer sollten Sie sich immer bewusst sein, dass länger laufende Darlehen stets mit höheren Gesamtkosten verbunden sind.

Der Zinsvergleich

Ein Kostenvergleich der verschiedenen Zinsangebote kann schnell anhand des Effektivzins durchgeführt werden. Gerade bei Krediten mit langer Laufzeit sollten Sie einen festen Zinssatz wählen, der Ihnen eine sichere Kalkulation der Kreditkosten für die komplette Laufzeit ermöglicht.

Das Sondertilgungsrecht

Vereinbaren Sie mit Ihrem Kreditinstitut bei Möglichkeit zudem hohe Sondertilgungsrechte! So steht Ihnen die Option offen, das Darlehen bei zwischenzeitlicher Verfügbarkeit frühzeitig zurückzuzahlen, ohne eine Vorfälligkeitsentschädigung entrichten zu müssen.

FAQ: Ihre wichtigsten Fragen kurz und kompakt beantwortet

FragezeichenAn dieser Stelle wollen wir jetzt noch auf Ihre wichtigsten Fragen eingehen, die immer wieder gestellt werden. In diesem FAQ-Bereich geben wir kurze und kompakte Antworten auf diese Fragen und geben zudem weitere wichtige Informationen zur Thematik.

Was ist der Unterschied zwischen Baufinanzierung und Sanierungskredit?

Kreditinstitute bieten eine Baufinanzierung häufig erst ab einer Kreditsumme von mindestens 50.000 Euro an. Der Zinssatz einer Baufinanzierung ist zudem geringer als bei einem Renovierungskredit, weil die Immobilie bei ersterer als Sicherheit dient. Dafür müssen Sie jedoch die Eintragung einer Grundschuld in Kauf nehmen.

Gibt es staatliche Fördermittel?

Ja, die gibt es. Da wäre zum Beispiel die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die selbst zwar keine Renovierungen fördert, jedoch bestimmte Modernisierungen selbstgenutzter oder vermieteter Immobilien. Hier gewährt die KfW gewisse lohnende Zuschüsse. Auch darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Vorschüsse, von denen Sie als Kreditnehmer profitieren können, etwa das Zuschussprogramm „Altersgerecht bauen“ oder andere Programme.

Wie ist die aktuelle Zinsentwicklung?

RenovierungsdarlehenDie Kreditzinsen befinden sich aktuell auf einem historisch niedrigen Niveau, sind aber seit dem Ende des Jahres 2016 wieder ein wenig angestiegen. Dennoch ist aktuell noch eine sehr gute Zeit, um einen Kredit aufzunehmen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hält derzeit noch an ihrer mit Niedrigzinsen verbundenen Geldpolitik fest, um die Konjunktur in Europa zu stärken. Als Kreditinteressent sollten Sie aber nicht allzu lange zögern, sondern lieber jetzt noch ein erforderliches Darlehen zu den besten Konditionen abschließen.

Welche Alternativen gibt es zum Renovierungskredit?

Immobilienbesitzer können als Alternative zum Renovierungskredit auch einen günstigen Baukredit für die Renovierung aufnehmen, wenn sie ihre Immobilie dabei als Sicherheit nutzen. Den genauen Zinssatz erfahren Sie in unserem Bauzinsrechner. Dabei fallen jedoch Kosten für die Eintragung einer Grundschuld an, die Sie sich bei einem Sanierungskredit sparen. Alternativ kann sich ein Bausparvertrag eignen, um Finanzierungskosten zu tragen. Für kleinere Summen kommt zudem auch ein ganz klassischer Ratenkredit ohne Zweckbindung in Frage.