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Auto-Leasing Angebote 2020 – Jetzt Angebote online vergleichen und günstig ein Auto leasen

Wenn Sie sich ein neues Fahrzeug anschaffen wollen, egal ob Neuwagen oder Gebrauchtwagen, ist der Kauf in der Regel mit hohen Investitionen verbunden. Falls Sie Ihre gesamten Ersparnisse für den Kauf eines neuen Wagens aufbrauchen und Sie auf einmal eine unerwartete Rechnung erreicht, stecken Sie in Problemen und müssen womöglich einen Kleinkredit aufnehmen, um den finanziellen Engpass zu überbrücken. Obwohl mittlerweile auch viele Privatleute das Leasing in Anspruch nehmen, können vor allem Unternehmen die vollen Vorteile des Leasing ausschöpfen. So können Unternehmen beispielsweise ihre Liquidität steigern.

Außerdem profitieren Sie als Selbstständiger oder Unternehmer nicht nur von einem größeren finanziellen Spielraum, wie wir Ihnen im folgenden Ratgeber noch darlegen, sondern auch von erheblichen steuerlichen Vorteilen, auf welche wir ebenfalls ausführlich eingehen. Generell können wir in Deutschland einen Trend erkennen, dass gerade Neuwagen immer häufiger geleast werden. Einerseits wollen Unternehmen mit den neuesten Modellen zu einem Geschäftstermin erscheinen und einen guten Eindruck erwecken, aber auch viele Privatkunden haben den Reiz, ständig den neuesten Audi, BMW, oder VW zu fahren, längst erkannt.

Der Barkauf von Autos, eine der wesentlichen Alternativen zum Kfz-Leasing, ist für die meisten Verbraucher aufgrund des hohen Wertverlusts  immer weniger attraktiv. Finanzierungen beim Händler vor Ort sind dagegen eine oft genutzte Alternative. Doch trotz der steigenden Popularität ist das Leasing den meisten Verbrauchern noch immer nicht in allen Details bekannt. Viele Deutsche kennen zwar das grundlegende Konzept des Auto-Leasings, wissen aber nicht, wie ein Leasingvertrag genau funktioniert, was der Unterschied zwischen den verschiedenen Leasingarten ist und was wir unter einem Leasingfaktor verstehen.

Denn ein Auto zu leasen hat gegenüber anderen Vertragsarten seine Eigenheiten. Im folgenden Ratgeber zeigen wir Ihnen daher ausführlich auf, was Leasing überhaupt ist, wie es funktioniert und was Sie dabei beachten sollten. Ein Auto mieten, statt es zu kaufen – das Auto-Leasing macht es möglich.

Das Leasing im Überblick

  • LeasingBeim Leasing schließen Sie eine Art „Mietvertrag“ mit dem Leasinggeber über eine zuvor vereinbarte Laufzeit ab. Während dieser Laufzeit bleibt die Leasinggesellschaft oder die Bank, mit der Sie den Vertrag abgeschlossen haben, der Eigentümer des Fahrzeugs. Als Kunde zahlen Sie eine monatliche Rate für die Nutzung des Autos und sind damit Inhaber des PKW.
  • Gerade für Autofahrer, die ihr Fahrzeug in regelmäßigen Abständen wechseln und Wert darauf legen, stets den neusten BMW oder Mercedes zu fahren, bietet das Leasing einige Vorteile. Aber auch Unternehmen und Unternehmer setzen aufgrund der großen steuerlichen Vorteile lieber auf das Leasing, anstatt ihren Fuhrpark zu kaufen oder zu finanzieren.
  • Alle Einzelheiten der Fahrzeugüberlassung sind im Leasingvertrag geregelt. Dort wird neben der Marke, dem Modell und der Ausstattung Ihres Wunschfahrzeugs auch die Gesamtkilometerleistung oder die Laufzeit des Vertrags festgelegt. Auch finanzielle Bedingungen wie die Höhe der monatlichen Rate oder eine eventuell zu leistende Anzahlung können Sie im Leasingvertrag nachschlagen.
  • Beim Auto-Leasing stehen Ihnen verschiedene Modelle zur Verfügung, die sich grundlegend unterscheiden. Die am häufigsten Angeboten Leasing-Varianten sind das Restwertleasing und das Kilometerleasing. Die Unterschiede zwischen beiden Arten sind schnell erklärt und leicht verständlich.
  • Nach Ablauf der Laufzeit des Leasingvertrags geben Sie das Auto an den Eigentümer zurück, wobei dieser prüft, ob sich das Auto in einem einwandfreien Zustand befindet. Ist das Auto beschädigt, müssen Sie als Leasingnehmer die Kosten für die Instandsetzung übernehmen. Daher sollten Sie die Rückgabe eines Leasingautos immer gut vorbereiten – hilfreiche Tipps und Tricks zu diesem Punkt finden Sie in unserem Ratgeber zum Thema „Auto leasen“.

Die wichtigsten Phasen des Leasing kompakt erklärt

Leasing AngeboteWenn Sie wissen wollen, wie Leasing überhaupt funktioniert, sollten Sie zunächst den nächsten Absatz in unserem Ratgeber lesen und dann an diese Stelle zurückkehren. Die meisten Verbraucher wissen jedoch bereits, was Leasing ist und welche Vorteile es mit sich bringt. Hier gehen wir allgemein darauf ein, wie die verschiedenen Phasen eines Leasingvertrages aussehen. Diese Phasen durchläuft jeder Verbraucher, der sich dafür interessiert, ein Auto zu leasen – egal, ob Unternehmer, Freiberufler oder Privatperson.

  1. Passendes Angebot finden: Suchen Sie zunächst nach einem Leasing-Angebot, das Ihren Bedürfnissen entspricht. Dafür können Sie einen Blick in unsere Angebote weiter oben auf der Webseite werfen oder sich bei den bekannten Autoherstellern wie BMW, Audi oder VW erkundigen. Die Anforderungen eines Verbrauchers an sein oder ihr Auto können sehr verschieden sein: Während der eine einen kleinen Flitzer für die Stadt sucht, will die nächste lieber eine Familienkutsche für die regelmäßigen Wochenendausflüge mit den Kleinen leasen.
  2. Den Anbieter kontaktieren: Wenn Sie sich für ein Leasing-Angebot interessieren, kontaktieren Sie den Anbieter und klären offene Fragen sowie Details des Auto-Leasings. Oftmals können Sie sich auch über vergleichbare und womöglich überlegene Angebote beraten lassen oder auf Alternativen wie eine Autofinanzierung umsteigen, wenn Sie das wollen.
  3. Das Leasing-Angebot personalisieren: Das Angebot, welches der Anbieter auf seiner Webseite oder vor Ort bewirbt, ist nicht in Stein gemeißelt. Ganz im Gegenteil, Sie können es noch anpassen. Dazu zählen die Laufzeit und die Kilometerleistung, aber auch die Ausstattung des Fahrzeugs. Wenn Sie solche Individualisierungen vornehmen, kann sich das in veränderten Konditionen niederschlagen. Darüber klärt Sie der Anbieter in der Regel aber auf.
  4. Die Bonitätsprüfung: Sie haben weiterhin Interesse daran, ein Auto zu leasen? Dann steht jetzt bei allen seriösen Anbietern in Deutschland eine Bonitätsprüfung an. Bei dieser müssen Sie nachweisen, dass Sie in der Lage sind, die vereinbarten Monatsraten zu zahlen. Bei Privatpersonen fordert die Leasinggesellschaft meist Gehaltsnachweise und Kontoauszüge. Bei Firmen und Unternehmern ist dagegen die Vorlage einer Betriebswirtschaftlichen Auswertung notwendig. Als Freiberufler oder Selbstständiger können Sie sich nach einer solchen bei Ihrem Steuerberater oder Ihrer Steuerberaterin erkundigen.
  5. Der Abschluss des Vertrags: Sofern Ihre Bonität stimmt, können Sie nun den eigentlichen Leasingvertrag unterschreiben. Lehnt die Bank den Vertrag aber ab, sollten Sie sich erkundigen, was der Grund dafür ist. Liegt es an Ihrer Bonität, haben Sie die Option, einmal im Jahr kostenfrei Einblick in Ihre Einträge der SCHUFA, der größten deutschen Wirtschafts-Auskunftei, zu nehmen. Hier können Sie auf etwaige Fehler hinweisen oder sehen, welche Gründe Ihre schwache oder mittelmäßige Bonität hat.
  6. Fahrzeug endlich abholen: Oftmals müssen Sie ein paar Tage warten, bis Ihnen der Anbieter das gewünschte Auto zur Verfügung stellt. Wenn es dann endlich so weit ist, können Sie das Auto bei der Leasinggesellschaft abholen. In manchen Fällen bietet die Gesellschaft auch eine Lieferung des Neuwagens bis vor die Haustüre an. Das ist aber selten der Fall.

Wenn Sie alle diese Schritte erledigt haben, können Sie endlich Ihr Auto genießen. Sie nutzen das Fahrzeug über die vereinbarte Leasingdauer und geben es am Ende in der Regel wieder an die Leasinggesellschaft zurück. Bei der Rückgabe des Autos müssen Sie allerdings ein paar Details beachten, die wir in den folgenden Absätzen dieses Artikels beleuchten.

Was ist Leasing und welche Vorteile bringt es mit sich?

VorteileAm besten können Sie Leasing-Angebote mit Miet- oder Pachtangeboten vergleichen, die es in vielen anderen Bereichen der Gesellschaft gibt. Als Leasingnehmer werden Sie nicht Eigentümer des geleasten Autos, sondern bezahlen lediglich für dessen Nutzung, indem Sie eine monatliche vereinbarte Rate inklusive Zinsen an den Leasinggeber überweisen. Wenn Sie zu Beginn eine Anzahlung leisten, senken Sie die monatlichen Raten teils signifikant. Eigentümer des geleasten Autos bleibt während der gesamten Vertragslaufzeit die Leasinggesellschaft, Sie sind lediglich Inhaber des geleasten Fahrzeugs.

Im Gegensatz zur Miete einer Wohnung, bei welcher der Vermieter die Instandsetzung und Wartung übernimmt, sind Sie beim Leasing eines Fahrzeugs selbst dafür zuständig. Das bedeutet, dass Sie selbst darauf achten müssen, dass dem Auto während der gemieteten Zeit nichts Größeres zustößt – andernfalls tragen Sie die Kosten am Ende der Laufzeit bei der Rückgabe des Fahrzeugs selbst. Wenn die Leasingdauer abläuft, müssen Sie das geleaste Auto zurückgeben und haben abhängig vom Leasing-Angebot die Option, der Leasinggesellschaft das Auto abzukaufen.

Der Begriff des Leasings kommt vom englischen Wort „to lease“, was so viel wie mieten oder pachten bedeutet und den Kern des Ganzen gut beschreibt. Viele Jahre lang galt das Leasing vor allem bei Dienstwagen von Unternehmen als beliebte Alternative zum Kauf oder der Finanzierung via Kredit. Inzwischen leasen jedoch immer mehr Privatpersonen Autos, da die moderaten Monatsraten und kurzen Laufzeiten Leasing für private Leasingnehmer attraktiv machen. Diese können allerdings nicht von den steuerlichen Vorteilen profitieren, die sich für Geschäftskunden ergeben.

Gerade bei hochpreisigen technischen Produkten, die altern und daher an Wert verlieren, ist das Konzept des Leasing betriebswirtschaftlich lohnender als der Kauf oder die Finanzierung. Das bedeutet: Je teurer das Fahrzeug, desto eher lohnt es sich, dieses zu leasen. Leasing bringt damit teure Neuwagenpreise auf ein leistbares Level und öffnet vielen Deutschen die Tür zu einem eigenen Neuwagen.

Da es verschiedene Anbieter gibt, deren Preise sich erheblich unterscheiden, ist es sinnvoll, sich mehrere Angebote einzuholen und diese mit den eigenen Anforderungen und Bedürfnissen abzugleichen. Was Sie dabei beachten sollten, haben wir Ihnen in den folgenden Absätzen erklärt.

Was ist in einem Leasingvertrag geregelt?

Die Einzelheiten der Fahrzeugüberlassung sind allesamt im sogenannten Leasingvertrag festgehalten. Das heißt: Neben der Marke und dem Modell des Autos stehen im Vertrag auch alle Details zur Ausstattung des Wunschfahrzeugs sowie zur Laufzeit und Gesamtkilometerleistung, wenn es sich um ein Kilometerleasing handelt. Darüber hinaus behandelt der Leasingvertrag alle finanziellen Bedingungen, also die Höhe der monatlichen Rate oder eine eventuell geleistete Anzahlung des Verbrauchers.

Zudem sind die Konsequenzen bei möglichen Abweichungen von den bei Vertragsbeginn vereinbarten Eckpunkten, etwa eine höhere Kilometerleistung bei der Rückgabe des Fahrzeugs, Bestandteil des Leasingvertrags. Hier können Sie auch nachsehen, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen, wenn Sie das geleaste Auto nicht in einem einwandfreien Zustand übergeben.

Wenn Sie eine Frage zu Ihrem aktuellen Leasingvertrag haben, können Sie in den meisten Fällen die Leasinggesellschaft kontaktieren, um sich eine Erklärung geben zu lassen oder Punkte im Einzelfall korrigieren zu lassen.

Für wen eignet sich das Auto-Leasing?

Das Leasing eignet sich vor allem für Unternehmer und Freiberufler, die ein Fahrzeug vorwiegend betrieblich nutzen. Es sind vor allem zwei Aspekte, welche das Leasing für diese Personengruppen zur bevorzugten Anschaffungsart eines Wagens machen:

  1. Sie erhalten sich durch die Vermeidung von hohen Anschaffungskosten Ihre Liquidität.
  2. Sie profitieren von steuerlichen und bilanztechnischen Vorteilen. Sie können die Leasingrate voll absetzen und so die Steuerlast vermindern – ein Vorteil, der bei Privatpersonen leider nicht greift.

Die Vorteile des Gewerbeleasings:

  • Auto LeasingDie monatlichen Raten sind ebenso wie Sonderzahlungen, Zulassungsgebühren und weitere Kosten steuerlich absetzbar. Die Umsatz- und Mehrwertsteuer können Sie direkt als Vorsteuer geltend machen.
  • Ihr Eigenkapital bleibt unberührt, Sie müssen keinen Kredit für die Finanzierung eines Neuwagens aufnehmen. Stattdessen verteilen sich die Kosten auf monatliche Raten, die Sie sehr viel leichter stemmen können.
  • Leasingraten bieten eine stabile und gleichmäßige Kostengrundlage, da die Raten fixiert und nicht von Zinsänderungen betroffen sind. Das Kilometerleasing birgt für die meisten Freiberufler ein geringeres Risiko, mehr dazu finden Sie später im Text.
  • Bei vielen Händlern erhalten Sie Rabattaktionen als Gewerbekunde und günstigere Konditionen beim sogenannten „Flottenleasing“, wenn Sie einen ganzen Fuhrpark für Ihr Unternehmen leasen.
  • Die Leasinglaufzeiten von 12 bis 36 Monaten ermöglichen es Ihnen, stets das neueste Modell zu fahren und bei Kunden einen guten Eindruck zu erwecken. Zudem gelten die Vorteile der Herstellergarantie meist über die gesamte Laufzeit.

Wenn Sie Ihr Fahrzeug ausschließlich zu privaten Zwecken nutzen, haben Sie keine Möglichkeit, die Leasingraten steuerlich geltend zu machen. Dennoch kann das Leasing auch für Nichtselbstständige eine attraktive Option sein, da der Kauf oder die Finanzierung von Autos aufgrund des hohen Wertverlustes immer weniger attraktiv wird. Gerade bei Neuwägen ist das Leasing demnach die betriebswirtschaftlich lohnendere Alternative.

Finanzierung oder Leasing als Privatkunde? Je länger die beabsichtige Haltedauer des Fahrzeugs ist, desto geringer ist der Vorteil bei einer Leasinglösung. Wenn Sie jedoch auch im privaten Bereich stets mit dem neusten BMW oder Audi fahren wollen, kann das Leasing die günstigere Option sein. Letztlich kommt es auf Ihre individuellen Anforderungen und Bedürfnisse an, weswegen nur Sie entscheiden können, ob eine Finanzierung oder das Auto-Leasing sinnvoller ist.

Diese Alternativen gibt es zum Kfz-Leasing

Selbstverständlich ist das Leasing nicht die einzige Option, die Sie in Deutschland haben, um einen Neuwagen oder Gebrauchtwagen zu bekommen. Sie können ein Auto entweder mit Eigenkapital bezahlen, einen Kredit für den Kauf aufnehmen oder den Wagen mittels einer Händlerfinanzierung abzahlen. Wir wollen Ihnen die verschiedenen Optionen kurz vorstellen:

  • Leasing AutoBeim Barkauf erwerben Sie das Eigentum am Fahrzeug, es entstehen keine Finanzierungskosten. Sie müssen sich daher auch an keine Vorgaben halten, was die Nutzung, die Instandhaltung oder einen eventuellen Verkauf angeht. Als Barzahler profitieren Sie zudem von attraktiven Preisnachlässen bei den meisten Autohändlern – häufig sind hier bis zu 20 Prozent vom Kaufpreis möglich. Ein Barkauf belastet jedoch auch Ihre Liquidität, was gerade für Selbstständige und Freiberufler ein klarer Nachteil ist. Am Rande: Unter einem Barkauf verstehen wir nicht, dass Sie das Auto in Bar abzahlen, sondern dass Sie keine Finanzierung dafür aufnehmen.
  • Sie können Ihr Auto auch über einen Hersteller finanzieren lassen. Für einige Modelle gibt es sehr günstige Finanzierungsangebote, häufig werben die Händler gar mit sogenannten „Null-Prozent-Finanzierungen“. Während der Dauer der Finanzierung gehört das Auto noch dem Hersteller und dient ihm als Sicherheit, erst danach geht das Eigentum auf Sie über. Im Rahmen einer Drei-Wege-Finanzierung haben Sie die Option, das Auto am Ende der Finanzierungslaufzeit entweder an den Händler zurückzugeben, mit einer Anschlussfinanzierung weiter zu finanzieren oder selbst zu erwerben. Alles zu dieser Alternative finden Sie in unserem Ratgeber unter diesem Link.
  • Zuletzt haben Sie die Option, Ihr neues Auto über einen Autokredit, den Sie bei einem unabhängigen Kreditinstitut aufnehmen, zu finanzieren. So können Sie beim Händler als Barzahler auftreten und sichern sich die attraktiven Barzahlerrabatte. Ansonsten sind die Konditionen ähnlich wie beim Hersteller: Sie zahlen Zinsen für die Finanzierung und das Auto gehört erst Ihnen, wenn Sie alle Raten bezahlt haben. Häufig müssen Sie die Zulassungsbescheinigung Teil II als Sicherheit bei der finanzierenden Bank hinterlegen. Alle Informationen rund um den Autokredit finden Sie hier.

In unserem folgenden Beispiel sehen Sie, wie hoch die monatliche Rate ausfällt, wenn Sie einen normalen Mittelklasse-Wagen wie den Ford Mondeo für 2 Jahre mit einer begrenzten Kilometerleistung leasen und was Sie im Vergleich eine Finanzierung über einen Ratenkredit kosten würde. Solche Vergleiche können Sie für jedes Modell anschließend selbst erstellen, um eine Entscheidungsfindung für die Art der Autofinanzierung zu erleichtern.

Was?RatenkreditKilometerleasing
Neuwert des Fahrzeugs22.950 EUR22.950 EUR
Jährliche Fahrleistung
20.000 km20.000 km
Laufzeit36 Monate36 Monate
Anzahlung 0 EUR3.000 EUR
Rabatt bei Barzahlung1.950 EUR0 EUR
Finanzierungssumme21.000 EUR22.950 EUR
Zinnsatz effektivca. 2,8 %ca. 1,5 %
Ratenhöheca. 600 EURca. 260 EUR
Gesamtaufwandca. 21.890 EURca. 12.360 EUR

Zwar ist das Leasing in diesem Fall deutlich billiger, nun müssen Sie aber bedenken, dass Sie am Ende der Laufzeit das Auto wieder abgeben müssen. Beim Ratenkredit verfügen Sie dagegen über ein eigenes schuldenfreies Auto. Sie müssen also noch den erwarteten Restwert des Autos vom Gesamtaufwand abziehen und sehen dann, welche Option für Sie attraktiver ist.

Video: Auto leasen oder kaufen – was ist besser?

Die Macher von Finanzfluss haben sich mit dieser Frage beschäftigt. Das Video zeigt Ihnen in rund 10 Minuten, ob es besser ist, ein Auto zu leasen oder zu kaufen.

Wesentliche Vor- und Nachteile des Leasings erklärt

Viele Autofahrer entscheiden sich heute dafür, ein Auto lieber zu leasen als zu kaufen. Die Gründe dafür sind vielfältig, da das Autoleasing mit vielen Vorzügen punkten kann. Im Endeffekt kann Leasing aber auch teurer werden, als ein Auto über einen Ratenkredit zu finanzieren. Die wesentlichen Vor- und Nachteile stellen wir Ihnen an dieser Stelle kompakt und übersichtlich vor:

  • Sie haben geringere Anschaffungskosten, da Sie nur geringe Raten für die Nutzung des Fahrzeugs zahlen. Dadurch können Sie sich in der Theorie ein höherwertiges Fahrzeug leisten.
  • Sie binden sich nicht jahrelang an ein bestimmtes Auto, sondern können stets die neuesten Modelle auf dem Markt zu einem überschaubaren Preis fahren.
  • Wenn Sie Ihr Fahrzeug gewerblich nutzen, können Sie die monatlichen Raten als Aufwand steuerlich geltend machen.
  • Sie haben die Option, zusätzliche Leistungen in den Leasingvertrag aufzunehmen, die sich um Wartung und Reparaturen kümmern. Dann fällt die Rate aber auch entsprechend höher aus.
  • Sie haben keinen großen Aufwand beim Wiederverkauf eines Autos, um den Restwert des Fahrzeugs in Bar zu erhalten.
  • Das Leasing schränkt Sie in Ihrer Flexibilität ein, da Sie mehr zahlen müssen, wenn Sie mehr wollen. Zusatzleistungen machen es grundsätzlich teurer, ein Auto zu leasen.
  • Sie verfügen nicht frei über das Auto, sondern müssen sich an die Bedingungen aus dem Leasingvertrag halten, den die Leasinggesellschaft aufsetzt.
  • Je nach Vertrag können zusätzliche Kosten anfallen, wenn Sie mehr Kilometer als vereinbart fahren oder das Auto nicht in einwandfreiem Zustand zurückgeben.
  • Privatkunden können das Autoleasing nicht steuerlich geltend machen und profitieren daher nicht von diesen massiven Vorteilen.
  • Sie sind an den Leasingvertrag gebunden und können nur in sehr seltenen Fällen vorher kündigen, was Sie ebenfalls massiv in Ihrer Flexibilität einschränkt.

Auto leasen von A bis Z: Wir erklären Ihnen die wichtigsten Begriffe

Für eine Übersicht über die wichtigsten Begriffe, die wir in diesem Ratgeber zum Thema „Auto leasen“ verwenden, können Sie einen Blick in das folgende Glossar werfen.

Anzahlung

Anzahlung ist ein irreführender Ausdruck für die Sonderzahlung oder Leasingsonderzahlung. Da Sie das Fahrzeug beim Leasing nicht erwerben, handelt es sich bei der Sonderzahlung nicht um eine Anzahlung im eigentlichen Sinn, wie Sie sie von einer herkömmlichen Autofinanzierung kennen.

Bonitätsprüfung

Die Bonitätsprüfung ist eine Prüfung durch die Bank, ob der Leasingnehmer seine Zahlungsverpflichtungen voraussichtlich erfüllen kann. Meistens ermittelt das die Bank mithilfe einer SCHUFA-Abfrage, welche Daten zu Ihrem Zahlungsverhalten in der Vergangenheit gespeichert hat.

Eigentum

Das Auto, das Sie bei einer Leasinggesellschaft leasen, ist stets Eigentum der Leasingbank. Durch die Zahlung der monatlichen Raten erhalten Sie lediglich Nutzungsrechte, sind aber zu keinem Zeitpunkt der Besitzer oder die Besitzerin des PKW. Sie sind lediglich der Inhaber des Fahrzeugs.

Fahrleistung

Bevor Sie einen Leasingvertrag abschließen, müssen Sie die jährliche Fahrleistung bedenken. Beim Kilometerleasing bildet diese die Grundlage, gefahrene Mehrkilometer müssen Sie am Ende zusätzlich bezahlen. Nicht gefahrene Kilometer erstattet Ihnen die Leasinggesellschaft zwar häufig, allerdings zu einem geringeren Wert, als für Mehrkilometer berechnet wird. Die genauen Konditionen klären Sie vor Vertragsabschluss mit Ihrem Leasingpartner. Es ist aber immer sinnvoll, eine kleine Reserve bei der Kilometerangabe einzuplanen.

Gewährleistung

Falls Sie das Fahrzeug nicht frei von Mängeln erhalten, können Sie als Leasingnehmer Gewährleistungsansprüche geltend machen. Das gilt übrigens auch dann, wenn Sie die Mängel erst später bemerken, aber nachweisen können, dass diese bereits zum Auslieferungszeitpunkt bestanden haben – etwa durch Fotos oder Augenzeugenberichte vom Tag des Vertragsabschlusses. Meist beträgt die Gewährleistung bei Neuwagen 2 Jahre, bei Gebrauchten aber nur 12 Monate.

Leasingfaktor

Damit Sie verschiedene Leasing-Angebote untereinander vergleichen können, benötigen Sie einen möglichst objektiven Vergleichswert. Dafür können Sie den Leasingfaktor verwenden. Fachlich ausgedrückt gibt dieser das prozentuale Verhältnis der monatlichen Leasingrate im Bezug zum Leasingwert, also dem Nettoanschaffungswert des Leasingobjektes, an.

Oder um es umgangssprachlich auszudrücken: Er gibt an, wie viel Auto Sie für die Monatsrate erhalten. Falls sich Laufzeit, Zinssatz oder Restwert ändern, ändert sich auch der Leasingfaktor. Grundsätzlich können Sie sich merken: Je höher der Leasingfaktor ist, desto höher fällt die Leasingrate aus.

Leasingrate

Unter der Leasingrate verstehen wir den vertraglich festgelegten, regelmäßig zu zahlenden Geldbetrag für das geleaste Fahrzeug. Die Leasingrate können Sie über diverse Leasingrechner im Internet ermitteln oder beim Händler Ihres Vertrauens erfragen. Letztlich gibt die Leasingrate an, wie viel Sie für die monatliche Nutzung des Leasingautos bezahlen.

Restschuldversicherung

Eine Restschuldversicherung oder Restkreditversicherung zahlt, je nach Konditionen, etwa bei Arbeitsunfähigkeit aufgrund einer Krankheit oder aufgrund eines Unfalls sowie im Todesfall noch offene Raten des laufenden Vertrags. Zahlreiche Verbraucherschützer, darunter die Experten der Stiftung Warentest, raten Ihnen von einem Abschluss einer solchen Versicherung ab, da der Nutzen in einem schlechten Verhältnis zu den Zusatzkosten steht.

Restwertleasing

Bei dieser Form des Leasings tragen Sie als Leasingnehmer das Restwertrisiko. Ist der voraussichtliche kalkulierte Restwert später tatsächlich nicht zu erzielen, müssen Sie als Kunde die Differenz übernehmen. Für weitere Informationen zu dieser Vertragsform können Sie sich unseren Ratgeber durchlesen, der sich ausführlich mit diesem Thema beschäftigt.

Wertminderung

Die Wertminderung beschreibt die Differenz zwischen dem vereinbarten und dem tatsächlichen Restwert des Fahrzeugs und ist vor allem beim sogenannten Restwertleasing interessant und von Bedeutung. Auf die Wertminderung darf von keiner Partei eine Mehrwertsteuer berechnet werden.

Leasing-Angebote: Der Unterschied zwischen Restwert- und Kilometerleasing

Beim Autoleasing stehen Ihnen verschiedene Modelle zur Verfügung, die sich grundlegend unterscheiden. Die am häufigsten angebotenen Varianten sind das Restwertleasing und das Kilometerleasing. Eine Kombination dieser beiden Modelle können wir nicht empfehlen, da diese nicht nur rechtlich bedenklich ist, sondern oft auch mit erblichen Risiken behaftet ist. Die Unterschiede zwischen den beiden Varianten können wir dagegen leicht und schnell erklären.

Das Restwertleasing: Hier verbergen sich viele Risiken

Auto leasenBeim Restwertleasing bestimmen Sie mit der Leasinggesellschaft zu Beginn des Vertrags einen fixen Wert, der nach dem Ende der Vertragslaufzeit für das zurückgebende Fahrzeug durch den Händler noch erzielt werden muss. Aus der Differenz zwischen dem Neupreis und dem Restwert des Autos am Vertragsende berechnen sich dann die monatlichen Raten.

Das klingt auf den ersten Blick einfach und verlockend, ist aber mit ein paar ernsthaften Fallstricken versehen, da am Ende der Laufzeit eine böse Überraschung lauern kann, wenn Sie den zuvor optimistisch kalkulierten Restwert nicht erreichen und die Wertminderung stärker ist, als zuvor angenommen. Dazu kann etwa eine veränderte Marktlage oder ein schlechter Zustand des Autos führen.

Wir stellen Ihnen die wichtigsten Merkmale dieser Leasingform kompakt vor:

  • Sie können sich grundsätzlich merken: Je höher der Restwert, desto niedriger die Rate.
  • Die Marktlage während der Leasingdauer ist oft unvorhersehbar und der kalkulierte Wagenwert eventuell nicht haltbar. Einen großen Einfluss können etwa ein Imageverlust des Autos im Zuge eines Skandals, erlassene Fahrverbote oder politische Entscheidungen haben.
  • Beachten Sie, dass der kalkulierte Restwert nicht zwingend deckungsgleich mit dem späteren Kaufpreis ist. Letzterer ist sogar in der Regel deutlich höher. Wenn Sie das Auto am Ende der Laufzeit übernehmen wollen, handeln Sie am besten schon im Voraus einen festen Kaufpreis mit der Leasinggesellschaft aus.
  • Falls der Restwert des Wagens bei der Rückgabe des Fahrzeugs unter dem kalkulierten Betrag liegt, zahlen Sie als Leasingnehmer die anfallende Differenz. Sie tragen daher immer ein gewisses Risiko beim Restwertleasing.

Das Kilometerleasing: Leasing ohne großes Risiko

AutoleasingIm Vergleich zum Restwertleasing können Sie das Risiko beim Kilometerleasing deutlich einfacher kalkulieren. Beim Kilometerleasing legen Sie mit der Leasinggesellschaft vor Vertragsabschluss eine Gesamtkilometerleistung fest, die als Grundlage für die Berechnung der monatlichen Leasingrate fungiert. Mithilfe einer festgelegten Formel berechnet der Leasinggeber einen Kilometerpreis, den er auf die vereinbarte Kilometerleistung hochrechnet.

Falls am Ende der Laufzeit eine höhere Kilometerzahl auf dem Tacho steht, als im Vertrag festgelegt ist, müssen Sie als Leasingnehmer die Mehrkilometer nachzahlen. Falls es weniger sind, folgt eine Erstattung. Meistens gelten hier gewisse Toleranzgrenzen von +/- 2.500 Kilometern, bei denen es noch keine direkten Auswirkungen gibt. Wenn Sie Ihre jährliche Fahrtleistung also sehr genau vorhersehen können, ist das Kilometerleasing für Sie geeignet.

Wir stellen Ihnen die wichtigsten Merkmale dieser Leasingform kompakt vor:

  • Die Fahrtleistung bestimmt die monatliche Leasingrate. Es gilt: Je höher die jährliche Kilometerleistung, desto höher die Rate für den Leasingwagen.
  • Die vertraglich festgelegte Fahrtleistung können Sie individuell vereinbaren, wobei meistens Werte zwischen 10.000 und 30.000 Kilometer möglich sind, teilweise auch mehr.
  • Liegt die Fahrtleistung am Ende der Laufzeit über oder unter dem vereinbarten Wert inklusive einer Toleranz von +/- 2.500 Kilometern, müssen Sie entweder nachzahlen oder erhalten eine Erstattung.
  • Das Kilometerleasing ist damit eine Rechnung ohne große Unbekannte und für jeden geeignet, der sein Auto lieber ohne großes Risiko leasen will.

Das sogenannte Null-Leasing: Eine dritte Alternative

Eine weitere mögliche Variante beim Autoleasing ist das sogenannte Null-Leasing, welches häufig bei Aktionen von Händlern beworben wird. Hierbei finanzieren Sie das Fahrzeug zum Listenpreis, in dessen Zusammenhang oft ein Leasing ohne Anzahlung angeboten wird. Dabei verzichtet der Leasinggeber nicht nur auf die Zinsen, sondern auch auf eine sonst übliche Anzahlung.

Daher kommt auch der Name der Leasingart. Der entscheidende Nachteil beim Null-Leasing ist allerdings, dass Sie auf mögliche Rabatte verzichten müssen, die Sie beispielsweise mit einem Verkauf oder einer Autofinanzierung bekommen würden. Daher ist das Null-Leasing eigentlich immer teurer als die beiden anderen Leasingarten.

Was ist der Leasingfaktor und wie berechne ich ihn?

Auto leasing privatVielen von Ihnen, die noch keinen Blick in unser Glossar weiter oben im Ratgeber geworfen haben, wird der Leasingfaktor vermutlich gar kein Begriff sein, da er bei den gängigen Leasing-Angeboten in Deutschland nicht an erster Stelle kommuniziert wird. Meistens stehen eher die Angaben zur Leasingrate oder die der Sonderzahlung im Vordergrund. Diese Angaben sind durchaus wichtig, da sich aus diesen unter anderem der Leasingfaktor ergibt. Mit diesem Faktor haben Sie als Kunde einen Indikator, wie gut ein Leasing-Angebot tatsächlich ist und können ihn als Referenz zum Vergleich verschiedener Angebote heranziehen. In wenigen Stichpunkten zusammengefasst bedeutet das:

  • Der Leasingfaktor ist ein Vergleichswert für Angebote und sagt aus, wie viel Auto Sie pro Euro bekommen, den Sie monatlich bezahlen.
  • Idealerweise vergleichen Sie für Leasing-Angebote das gleiche Auto oder zumindest dieselbe Fahrzeugklasse – etwa BMW 3er, Mercedes A-Klasse, etc.
  • Achten Sie auch darauf, dass Leistungen wie Kilometer pro Jahr und Sonderleistungen wie Versicherungen möglichst identisch sind, wenn Sie Leasing-Angebote vergleichen.
  • Der Vergleich zwischen privaten Angeboten und Gewerbe-Angeboten ist schwierig, da Gewerbedeals aus oben im Ratgeber bereits aufgezählten Gründen deutlich attraktiver sind.

Um den Leasingfaktor eines Angebots zu berechnen, genügen ein paar wenige Angaben aus dem Angebot und eine einfache Formel, in welche Sie diese Werte einfach einsetzen können. Sie benötigen folgende Angaben:

  • Fahrzeuglistenpreis
  • Leasingrate
  • Laufzeit
  • Sonderzahlung
Formeln für die Berechnung des Leasingfaktors:

Setzen Sie die Angaben anschließend in die folgende Formel ein:

(Rate/Listenpreis) x 100 = Leasingfaktor

Falls Sie Angebote mit Sonderzahlungen vergleichen, ändert sich die Formel nur unwesentlich:

[(Rate + Anzahlung/Laufzeit) /Listenpreis] x 100 = Leasingfaktor

Die grundsätzliche Formel für den Leasingfaktor teilt die monatlichen Kosten inklusive der Kosten für etwaige Sonderzahlungen durch den Listenpreis des Fahrzeuges und multipliziert diesen Wert mit dem Faktor 100. Dabei geht es nur darum, die effektiven Monatskosten in Relation zum Preis des Fahrzeugs zu setzen. Selbstverständlich müssen Sie die Kosten auch auf die Laufzeit herunterbrechen. Wenn Sie ein Fahrzeug über 24 Monate leasen und 2.400 Euro angezahlt haben, liegt die Belastung pro Monat bei 100 Euro – diese Summe würden Sie dann zur monatlichen Rate hinzuaddieren.

Wichtig ist zudem, dass Sie bei der Berechnung die Umsatzsteuer beachten. Sie dürfen nicht den Fehler machen, die Monatskosten durch den Bruttolistenpreis zu teilen, sondern sollten den entsprechenden Nettolistenpreis heranziehen. Es gilt, immer mit den gleichen Werten zu rechnen und zu berücksichtigen, was in Netto und was in Brutto angegeben ist.

Ein Rechenbeispiel zur Veranschaulichung

Günstige LeasingangeboteDamit Sie den theoretischen Teil oben mit ein paar Praxisbeispielen verbinden können, wollen wir Ihnen an dieser Stelle ein Angebot vorstellen, bei dem Sie das Fahrzeug für eine Leasingrate von 299 Euro im Monat erhalten. Hinzu kommt eine einmalige Sonderzahlung von 2.000 Euro bei einer typischen Laufzeit von 36 Monaten. Wie berechnen Sie jetzt den Leasingfaktor?

Nun, ganz einfach, indem Sie die Werte in unsere Formel eingeben. Dann ergibt sich:

[(299 + 2000/36) / 34.500] x 100 = 1,03

Der Faktor liegt damit bei 1,03, was nach unseren Erfahrungswerten im soliden bis guten Bereich ist. Nach dieser Formel können Sie das Angebot nun mit einem zweiten Angebot vergleichen, bei dem Sie nur 179 Euro monatlich zahlen, dafür aber eine einmalige Zahlung in Höhe von 5.000 Euro leisten müssen und so weiter.

Bleibt abschließend die Frage, was wir unter einem guten Leasingfaktor verstehen. Hier hilft Ihnen unsere Übersicht weiter:

  • Solides Angebot: Über 1,0
  • Gutes Angebot: Zwischen 0,75 und 1,0
  • Sehr gutes Angebot: Zwischen 0,5 und 0,75
  • Exzellentes Angebot: Unter 0,5

FAQ: Die drei wichtigsten Fragen rund um den Leasingfaktor

Was ist der Leasingfaktor?

Unter dem Leasingfaktor verstehen wir einen berechenbaren Faktor, welcher einen objektiven Vergleich von Leasing-Angeboten zulässt. Bei der Berechnung stellen Sie die Monatskosten in Relation zum Fahrzeugpreis. Wenn Sie beide Werte miteinander teilen, erhalten Sie den Leasingfaktor. Dieser sagt aus, wie viel Auto Sie pro Euro bekommen, den das Auto im Monat kostet. Sie sollten stets nur ähnliche Angebote mit diesem Faktor vergleichen, da der Faktor nicht alle Aspekte eines Leasing-Angebots betrachtet.

Wie berechne ich den Leasingfaktor?

Der Leasingfaktor stellt die Relation zwischen den Monatskosten und dem Listenpreis dar. Dementsprechend teilen Sie einfach die monatlichen Kosten durch den Listenpreis. Dabei sollte ein Wert zwischen 0,5 und 1,5 herauskommen. Die genaue Formel können Sie unserem Ratgeber weiter oben entnehmen, wo wir Ihnen bereits ein Beispiel für die korrekte Nutzung der Formel gegeben haben.

Was ist ein guter Leasingfaktor?

Leider können wir nicht pauschal sagen, was ein guter Leasingfaktor ist, da das auch stark auf die Marke des Autos und die weiteren Konditionen ankommt. Grundsätzlich können Sie sich aber folgende Auflistung merken:

  • Solides Angebot: Über 1,0
  • Gutes Angebot: Zwischen 0,75 und 1,0
  • Sehr gutes Angebot: Zwischen 0,5 und 0,75
  • Exzellentes Angebot: Unter 0,5

4 wichtige Tipps und Tricks zur Leasing-Rückgabe

Tipps & HinweiseAm Ende der Vertragslaufzeit Ihres Leasingvertrags steht die Rückgabe des Autos an. Diese kann sich mitunter problematisch gestalten, wenn Sie nicht genau wissen, worauf Sie achten müssen. Gerade Leasingnehmer, die sich für das Restwertleasing entschieden haben, fürchten sich vor der Abgabe vor Streitigkeiten mit der Leasinggesellschaft. Wir geben Ihnen an dieser Stelle wichtige Tipps und Tricks auf den Weg, damit sich die Rückgabe Ihres Leasingautos unkompliziert gestaltet:

  • Rechtzeitige Vorbereitung: Die Rückgabe des Autos ist ein fester Termin, der bereits Monate zuvor feststeht. Sie können sich also auf den Termin vorbereiten und sollten das auch tun. Gehen Sie etwa zwei Wochen vorher durch Ihre Vertragsunterlagen und kontrollieren Sie, was Sie mit dem Leasinggeber vereinbart haben. So haben Sie ausreichend Zeit, das Fahrzeug vor der Abgabe noch einmal ordentlich aufzubereiten. Sie können das Auto theoretisch auch vor der Rückgabe durch einen unabhängigen Gutachter prüfen lassen und eventuelle Schäden sowie ausgebesserte Schäden dokumentieren. Zudem empfehlen wir Ihnen, zum Abgabetermin immer einen Zeugen mitzunehmen, etwa den Partner, die Eltern oder einen engen Vertrauten. Falls es nämlich zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommt, kann dieser Ihre Angaben bestätigen.
  • Pflege des Fahrzeugs: Zwar gehört Ihnen das Leasingfahrzeug nicht, dennoch sollten Sie es so behandeln, als wäre es Ihr Eigentum, da Sie es am Ende der Vertragslaufzeit in einwandfreiem Zustand zurückgeben müssen. Aber keine Sorge: Sie haften nicht für jede altersgerechte Abnutzung, die bei jedem Auto vorkommt, sondern nur für übermäßige Abnutzung – also Schäden, die Sie bei einem vertragsgemäßen Gebrauch hätten vermeiden können. Wer sich darüber ausführlicher informieren will, dem empfehlen wir die frei zugänglichen Schadenskataloge der DEKRA oder des TÜV im Internet. Diese listen auf, welche Schäden im Regelfall akzeptiert werden und welche eher nicht.
  • Dokumente prüfen: Nach der Übergabe des Fahrzeugs müssen Sie meistens verschiedene Dokumente unterschreiben. Diese sollten Sie erst unterzeichnen, wenn Sie sich alle aufmerksam durchgelesen haben. Gerade Abschnitte zur Kostenübernahme oder zur Schuldanerkennung sollten Sie doppelt und dreifach prüfen. Drängen Sie auch darauf, von jedem Dokument eine eigene Kopie zu erhalten. Kosten für Inspektionen sollten Sie nur akzeptieren, wenn diese in die Laufzeit Ihres Leasingvertrags fallen.
  • Professionell aufbereiten: Um keine böse Überraschung zu fürchten, lohnt sich eine professionelle Aufbereitung des PKW, die etwa 200 Euro kostet. Dafür ist das Auto im Anschluss wieder in einem hervorragenden Zustand – nicht nur im Außenbereich, sondern auch im Innenraum. Oft reicht es aber aus, das Auto vor der Abgabe einmal gründlich durch die Waschanlage zu schicken und den Innenraum anschließend selbst ordentlich zu reinigen.
Spezielles zum sogenannten Restwertvertrag: Bei etwaigen Streitigkeiten über den Restwert sollten Sie einen eigenen Käufer suchen. Kauft dieser das Auto zum kalkulierten Restwert, kann die Leasinggesellschaft nur dann ablehnen, wenn diese selbst einen Käufer hat, der eine ähnliche Summe oder mehr bezahlt.

FAQ: Hier finden Sie Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen rund ums Auto-Leasing

Empfiehlt sich das Leasing auch für junge Fahrer?

Gerade junge Autofahrer, die noch über kein regelmäßiges oder hohes Einkommen verfügen, können einen geleasten PKW als Option wählen. Da es ausreichend Leasing-Angebote mit niedrigen Monatsraten gibt, können Sie auch als junger Fahrer einen Neuwagen mit moderater monatlicher Belastung fahren. Die günstigsten Leasingraten werden Sie bei Kleinst- und Kleinwagen mit einer langen Gesamtlaufzeit finden. Als Sicherheit verlangen Leasinggeber bei jungen Fahrern und Fahranfängern oft eine Bürgschaft der Eltern.

Kann ich auch einen Gebrauchtwagen leasen?

Das klassische Autoleasing umfasst vor allem Neuwagen, aber auch das Leasing von Gebrauchtwagen kann für Privatpersonen oder Unternehmen eine Alternative sein. Das Leasing funktioniert dabei genauso wie bei einem Neuwagen, lediglich die Raten sind beim Gebrauchtwagenleasing niedriger, da der Wertverlust geringer ist. Davon profitieren Freiberufler und Selbstständige genauso wie kleine Unternehmen, die keinen Wert auf die neuesten Automodelle legen. Ein Nachteil sind die Wartungskosten und Reparaturen, die mit einem älteren Auto einhergehen.

Kann ich einen Leasingvertrag verlängern?

Ja, dafür gibt es sogenannte Leasing-Anschlussverträge. Die Kosten werden dann weiterhin in monatlichen Raten berechnet, welche bei einem Anschlussvertrag aber geringer ausfallen können, da der Wertverlust geringer ist. Einige Verträge enthalten gar die Klausel, dass sich die Laufzeit automatisch verlängert. Wenn Sie Ihren Vertrag also nicht verlängern wollen, sollten Sie daran denken, rechtzeitig zu kündigen.

Leasing mit negativer SCHUFA – geht das?

Das ist in Deutschland bei seriösen Leasinggesellschaften nur schwer möglich. Zwar gibt es einige Anbieter, die auch ohne positive SCHUFA Leasingverträge ausstellen, doch verlangen diese dann eine vollständige Darstellung der beruflichen und finanziellen Situation. Diese gilt als Grundlage für die Entscheidung, wenn die SCHUFA-Auskunft negativ war. Unter Umständen bringen solche Angebote auch höhere Raten mit sich. Die Gefahr, auf einen unseriösen Anbieter zu stoßen, steigt ebenfalls, wenn dieser Kunden mit negativen SCHUFA-Einträgen annimmt.

Kann ich vorzeitig von einem Leasingvertrag zurücktreten?

Sowohl der Leasinggeber als auch der Leasingnehmer sind grundsätzlich an die vereinbarte Laufzeit gebunden, eine Kündigung ist nicht vorgesehen. Falls Sie als Leasingnehmer den Vertrag vorzeitig kündigen, müssen Sie dennoch die ursprünglich vereinbarten Gesamtkosten bezahlen. Nur in sehr wenigen Fällen besteht die Möglichkeit einer außerordentlichen Kündigung. Schwere Krankheit, plötzlicher Jobverlust oder eine stark veränderte private Situation zählen zu diesen. Einer Kündigung aus finanziellen Gründen werden nur die wenigsten Leasinggeber zustimmen.

Gibt es einen Leasing-Test der Stiftung Warentest und von Öko Test?

Was sagt die Stiftung Warentest zum Konzept des Leasing?

FragezeichenFür die meisten deutschen Verbraucher hat die Meinung von Verbraucherschutzorganisationen noch immer einen hohen Stellenwert bei ihrer Entscheidungsfindung. Die bekannteste dieser Organisationen ist mit Sicherheit die Stiftung Warentest, welche sich bereits seit Jahrzehnten um die Bedürfnisse der deutschen Verbraucher kümmert. Selbstverständlich hat sich die Stiftung Warentest auch ausführlich mit dem Thema des Autoleasings beschäftigt. Eine Übersicht über alle Ratgeber und Texte finden Sie unter diesem Link.

Besonders interessant dürfte aber dieser Artikel der Stiftung Warentest sein, welcher das Leasing nicht unabhängig betrachtet, sondern in einen Bezug zu den anderen Finanzierungsoptionen wie eine Händler-Finanzierung oder eine Barzahlung stellt. Im ausführlichen Leasing-Test geht die Stiftung Warentest auf die verschiedenen Faktoren des Konzepts wie die Nutzung und mögliche Steuervorteile ein. Wir können Ihnen den Ratgeber nur ans Herz legen, wenn Sie mit dem Gedanken spielen, ein Auto zu leasen.

Hat Öko Test einen eigenen Leasing-Test durchgeführt?

Das Verbrauchermagazin Öko Test hat sich seit Jahren vor allem auf Themen spezialisiert, die entweder einen ökologischen Hintergrund haben oder sonst für ihre Zielgruppe interessant wären. Leider fällt das Autoleasing nach Ansicht des Magazins nicht unter dieses Thema. Daher hat Öko Test auch keinen eigenen Leasing Test durchgeführt. Dennoch sind finanzielle Themen bei Öko Test im Allgemeinen nicht zu kurz gekommen.

So hat sich das Magazin ausführlich mit den auf dem Kreditmarkt sehr umstrittenen Restschuldversicherungen auseinandergesetzt. Öko Test lässt kein gutes Haar an diesen Versicherungen und spricht sogar wortwörtlich davon, dass diese nur eine Art „trügerische Sicherheit“ versprächen. Den kompletten Ratgeber können Sie unter diesem Link lesen.

Fazit: Wichtige Punkte beachten und viel Geld sparen!

Kfz LeasingZum Abschluss unseres Ratgebers zum Thema „Auto leasen“ wollen wir Ihnen noch einige Punkte vorstellen, die Sie beim Leasing unbedingt beachten sollten – quasi als eine Art Kurzzusammenfassung von allem, worüber wir bereits im Text ausführlich berichtet haben:

  • Steuerliche Vorteile: Leasing lohnt sich aus steuerlichen Gründen vor allem für Firmen und Selbstständige. Diese können sich die Mehrwertsteuer, die auf die Leasingraten anfällt, erstatten lassen. Unternehmen profitieren zudem von der Bilanzneutralität.
  • Richtige Vertragsform: Mittlerweile hat sich das Kilometerleasing als bevorzugte Vertragsform durchgesetzt und das aus gutem Grund, da Sie sich beim Restwertleasing ohne ausreichende Erfahrung schwer verrechnen können.
  • Gesamtkosten errechnen: Die Gesamtkosten beim Leasing setzen sich aus den Sonderzahlungen und den monatlichen Raten zusammen. Die Rate kann werbewirksam ganz gering ausfallen, wenn die Sonderzahlung entsprechend hoch genug ist. Nur addiert geben sich aber die Gesamtkosten, die für Sie interessant sind.
  • Pflichttermine wahrnehmen: Eine Vollkaskoversicherung sowie eine genaue Einhaltung der Inspektionstermine in der Markenwerkstatt sind Pflicht, wenn Sie ein Auto leasen. Im Gegensatz zu Eigentümern haben Leasingnehmer keine freie Werkstattwahl oder die Option, einen Kratzer einfach einen Kratzer sein zu lassen.