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Die besten 10 Olivenöle im Vergleich – zum Verfeinern, Kochen und Braten – 2018 Test und Ratgeber

Olivenöl ist nicht nur in der mediterranen Küche beliebt. Auf ein qualitativ hochwertiges Olivenöl schwören nicht nur die Köche in der gehobenen Gastronomie, sondern auch die Hausfrauen von heute. Der Grund ist nicht nur, weil Olivenöl dem Gericht einen guten Geschmack verleiht, sondern auch die gesundheitsfördernde Wirkung, die dem Olivenöl nachgesagt wird – und das seit Jahrtausenden. Zudem ist Olivenöl sehr vielseitig einsetzbar – zum Kochen, zum Verfeinern von Salatdressings oder eben zum Braten.

Dabei gibt es viele verschiedene Olivenöle im Angebot, die sich nicht nur in punkto Preis und Qualität unterscheiden, sondern in vielen anderen Punkten ebenfalls. Was ein hochwertiges Olivenöl auszeichnet und was Sie über Olivenöle wissen sollten, möchten wir Ihnen in unserem Olivenöl Vergleich erläutern.

Die 4 besten Olivenöle im Vergleich

Jordan natives Olivenöl extra, 1 Liter
Vorteile
natives Olivenöl extra, 100 % Natur, DLG-prämiert
Inhalt
1 Ltr.
Herkunft
Griechenland, Ägäis
Verpackungsart
Dose
Zusatzstoffe
Preis pro Liter
17,95 Euro
Zum Angebot
Preisvergleich ca.
18€
ca.
13€
Terra Creta Extra Natives Olivenöl, 5 Liter
Vorteile
mehrfache Auszeichnungen, aus traditionellem Anbau
Inhalt
5 Ltr.
Herkunft
Griechenland, Ägäis
Verpackungsart
Dose
Zusatzstoffe
Preis pro Liter
8,00 Euro
Zum Angebot
Preisvergleich ca.
34€
ca.
33€
Agia Triada – extra natives Bio-Olivenöl – 5 Liter
Vorteile
Bio nach EG-Öko-Verordnung
Inhalt
5 Ltr.
Herkunft
Griechenland
Verpackungsart
Dose
Zusatzstoffe
Preis pro Liter
8,98 Euro
Zum Angebot
Preisvergleich ca.
45€
ca.
45€
Olivenöl extra nativ von Coppini, Premium Qualität, 1 Liter
Vorteile
ausgewogen mild
Inhalt
1 Ltr.
Herkunft
Italien, Umbrien
Verpackungsart
Dose
Zusatzstoffe
Preis pro Liter
16,98 Euro
Zum Angebot
Preisvergleich ca.
18€
ca.
23€
Abbildung
Modell Jordan natives Olivenöl extra, 1 Liter Terra Creta Extra Natives Olivenöl, 5 Liter Agia Triada – extra natives Bio-Olivenöl – 5 Liter Olivenöl extra nativ von Coppini, Premium Qualität, 1 Liter
Vorteile
natives Olivenöl extra, 100 % Natur, DLG-prämiert mehrfache Auszeichnungen, aus traditionellem Anbau Bio nach EG-Öko-Verordnung ausgewogen mild
Inhalt
1 Ltr. 5 Ltr. 5 Ltr. 1 Ltr.
Herkunft
Griechenland, Ägäis Griechenland, Ägäis Griechenland Italien, Umbrien
Verpackungsart
Dose Dose Dose Dose
Zusatzstoffe
Preis pro Liter
17,95 Euro 8,00 Euro 8,98 Euro 16,98 Euro
Preisvergleich Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot
ca.
18€
ca.
13€
ca.
34€
ca.
33€
ca.
45€
ca.
45€
ca.
18€
ca.
23€

Das Jordan – native Olivenöl extra

Bei dem Olivenöl von Jordan Olivenöl handelt es sich um natives Olivenöl extra. Die freie Fettsäure beträgt 0,17 %. Dieses Olivenöl wurde bereits international mehrfach ausgezeichnet – es ist auch DLG-prämiert.

Das Herkunftsland dieses Olivenöl ist Griechenland, genauer gesagt, die Region Ägais.

Die Oliven für dieses extra native Olivenöl stammen aus dem eigenen Anbau und von Familien der Insel Lebos.

Die Oliven werden von Hand geerntet und auf einem natürlichen Weg verarbeitet. Dabei kann es vorkommen, dass Eintrübungen oder Bodensatz bei dem Olivenöl zu sehen sind, dies sind allerdings ganz natürliche Merkmale und ein Zeichen der hochwertigen Verarbeitung des Öls.

Die verwendeten Olivensorten für dieses Öl sind Adramitiani und Kolovi. Der Preis des Jordan nativen Olivenöls extra passt in punkto Preis und Leistung, sprich Qualität.

Das Terra Creta extra native Olivenöl

Dieses Olivenöl stammt aus Griechenland, aus der Region der Ägäis. Bei dem Terra Creta Olivenöl handelt es sich um ein kaltgepresstes Olivenöl, extra nativ.

Bei der Herstellung wird auf das uralte Wissen um den traditionellen Olivenanbau und die Auswahl der allerbesten Oliven zurückgegriffen. Unter strenger Beobachtung erfolgt die Ernte. Für die hervorragende Qualität des extra nativen Olivenöls steht auch die Kombination des fruchtbaren Bodens und dem hervorragenden Klima in der Region der Kolymvari.

Das Terra Creta Olivenöl ist mit dem Zertifikat der Europäischen Union „geschützte Ursprungsbezeichnung g.U.“ ausgezeichnet.

Preislich ist das kaltgepresste, extra native Olivenöl recht günstig.

Das Agia Triada extra native Bio-Olivenöl

Dieses Olivenöl stammt ebenfalls aus Griechenland und stammt aus kontrolliert biologischem Anbau. Dass es sich um Bio-Olivenöl handelt, bestätigt die Zertifizierung „Bio nach EG-Öko-Verordnung“.

Die Qualität verdankt dieses griechische Bio-Olivenöl dem Ursprungsort, den Bezirk Akrotiri auf der Insel Kreta. Die Farbe des Olivenöls ist goldgrün und sein Aroma frisch und außergewöhnlich.

Das Olivenöl wird von den Mönchen innerhalb des Klosterkomplexes, der Präfektur von Chania, verarbeitet und normiert, um so das qualitativ hochwertige Bio-Olivenöl von Agia Triada zu erhalten. Preislich ist das Olivenöl bei den mittelpreisigen Olivenölen einzuordnen.

Extra natives Olivenöl von Coppini aus Italien

Dieses Olivenöl stammt aus Italien, aus der Region Umbrien. Hier produziert ein Familienbetrieb das mild-fruchtige, kaltgepresste Olivenöl. Seit Generationen steht die Familie Coppini für die hochwertige Qualität des Olivenöls, welches ohne Konservierungsstoffe, Farbzusatzstoffe, Gentechnik und zusätzliche Aromen auskommt.

Das Coppini kaltgepresste, native Olivenöl eignet sich zum Verfeinern von Salaten, Soßen und zur Zubereitung leckerer Antipasti. Zudem kann es zum Backen und Braten verwendet werden.

Abgefüllt wird das hochwertige italienische Olivenöl in den Kanister, um das Öl vor Sauerstoff und Licht zu schützen. Preislich gehört dieses Olivenöl zu den höherpreisigen Ölen innerhalb unseres Vergleichs.

Das Jordan Olivenöl nativ extra in der 0,75 Liter-Flasche

Dieses Olivenöl ist sozusagen die kleinere Ausführung des bereits vorgestellten Jordans Olivenöl innerhalb unseres Vergleichs. Das extra native Olivenöl stammt aus Griechenland, kommt ohne Konservierungsstoffe, Füllstoffe und Zusatzstoffe aus. Es ist DLG-prämiert, und wird auf natürliche und hochwertige Weise hergestellt.

Preislich ist dieses Jordan Olivenöl mit eines der teuren Olivenöle in unserem Vergleich.

Bio Olivenöl, kalt gepresst und extra nativ

Bei diesem Olivenöl handelt es sich nach Herstellerangaben um ein Premium Bio Olivenöl. Kalt gepresst zeichnet sich das Bio Olivenöl durch ein mild-fruchtiges und köstliches Aroma aus.

Das Premium Olivenöl vom Hersteller 360º rundum ehrlich stammt von bio-zertifizierten und mehrfach preisgekrönten und ausgezeichneten Produzenten aus Griechenland. Verfeinert wird dieses Premium Olivenöl mit Aromen von grünem Gras und Artischocken. Handverlesene Koroneiki-Oliven werden mit hand-mechanischen Verfahren kalt gepresst.

Das Bio-Olivenöl eignet sich zum Braten und Kochen und zum Verfeinern von Salten und Antipasti.

Alle Zutaten für das Premium Bio Olivenöl stammen aus biodynamischen oder biologischem Anbau. Das kalt gepresste, native Olivenöl ist Bio-zertifiziert und wird regelmäßigen Untersuchungen unterzogen.

Der Preis für einen Liter dieses Olivenöls kann als „stolz“ bezeichnet werden. Dieses Bio Olivenöl aus Griechenland ist das teuerste Olivenöl in unserem Vergleich.

Deligreece „Sitia-Lasithi-Crete“ Olivenöl, extra nativ

Dieses Olivenöl von Deligreece mit dem Namen „Sitia-Lasithi-Crete“ ist zu 100 % sortenrein.

Im Osten der Insel Kreta liegt die Region rund um die Stadt Sitia. Diese Region steht für ihre sehr milden Olivenöle. Zudem sind die Öle aus dieser Region bekannt für ihre außergewöhnliche Fruchtigkeit. Olivenöle mit hohen Qualitätsmerkmalen stammen aus der Stadt Sitia. Hergestellt wird das extra native Olivenöl aus grünen Oliven. Intensive und pikante Aromen von Lauch, Lorbeer, Thymian und Minze und eine dezente Note von Apfel und Walnuss geben dem Deligreece Olivenöl seinen ganz besonderen, charakteristischen Geschmack.

Das Deligreece sortenreine Olivenöl passt sowohl zu Antipasti und Salaten als auch zu Fisch, Pasta und Fleisch.

Der Preis des Olivenöls ist für die beschriebene Qualität des Herstellers angemessen. Allerdings gehört dieses native Olivenöl zu den teuren Olivenölsorten in unserem Vergleich.

Das O-Med Selection Picual Olivenöl

Dieses Olivenöl von O-Med gehört ebenfalls zu den teuren Olivenölen. Extra nativ und mittelfruchtig – so beschreibt der Hersteller das aus Andalusien stammende Olivenöl. Das Aroma des Olivenöls ist fruchtig, erinnert an grüne Mandeln und Tomaten.

Abgefüllt wird das andalusische Olivenöl in eine dekorative Flasche, die man auch mal auf den Tisch stellen kann.

Das O-Med Olivenöl passt zu Fleisch, zu Salten mit Tomaten, eignet sich aber auch hervorragend, um Käse, kalte Suppen oder Gazpacho zu verfeinern.

Auch dieses Olivenöl zählt zu den teuren Ölen unseres Vergleichs.

Das Ladaki Olivenöl aus Griechenland im praktischen Doppelpack

Dieses Olivenöl von Ladaki stammt aus Griechenland, von der Insel Kreta. Dabei werden hochwertige Tsounati- und Koroneiki-Oliven von Hand gesammelt und von Hand verlesen, so dass ein hochwertiges Olivenöl das Ergebnis daraus ist. Die Kombination dieser beiden Olivensorten steht für einen unverwechselbaren Geschmack und ein fruchtig-frisches und mildes Aroma.

Salate, warme und kalte Vorspeisen und auch Hauptspeisen können mit dem extra nativen, kaltgepressten und filtrierten Olivenöl verfeinert werden.

Das reine Olivenöl ist zu 100 % naturbelassen und nicht raffiniert.

Produziert wird das native Olivenöl im Familienbetrieb, wo die eigenen Oliven und Oliven von bekannten Erzeugern verarbeitet werden. Nach der Ernte, das heißt, innerhalb von 2 bis 3 Stunden werden die handgepflückten Oliven verarbeitet.

Geliefert wird dies kaltextrahierte Olivenöl in 500-ml-Kanistern im praktischen Doppelpack. In punkto Preis ist das griechische Olivenöl im Mittelfeld anzutreffen.

Das Olivenöl Geschenk- und Probierset von Try Foods

Dieses Olivenöl Set ist nicht nur als Geschenkeset hervorragend geeignet, sondern ideal zum Probieren. Das Set besteht aus 5 verschiedenen Olivenölen, so dass Sie die Möglichkeit haben, das für Sie passende und köstliche Olivenöl zu finden.

Alle fünf Olivenöle sind kaltgepresst und extra nativ. Dabei reicht der Geschmack der Öle von nussig über mild bis hin zu einer herzhaften Kräuternote. Dabei kommen alle Olivenöle aus verschiedenen Ländern und Regionen.

  • Das Olivenöl mit dem nussigen Aroma stammt aus Katalonien,
  • das milde Olivenöl kommt aus Griechenland,
  • ein Olivenöl stammt aus Sizilien,
  • das Olivenöl mit der Kräuternote stammt aus Portugal und
  • die Sorte Nummer 5 kommt aus Apulien.

Dabei steht jedes einzelne Olivenöl dieses Sets für eine qualitativ hochwertige Qualität und eine ganz eigene Verarbeitung der Oliven. Preislich gesehen ist dieses Olivenöl-Set natürlich das teuerste in unserem Vergleich, was wohl allerdings auch auf die kleine Gebindegröße von jeweils 50 Millilitern zurückzuführen ist. Als nettes Geschenk oder eben zum Probieren und Finden des richtigen Olivenöls ist dieses Set allerdings ideal.

Was ist Olivenöl und wofür kann das Öl verwendet werden?

Olivenöl TestOlivenöle gehören zu den pflanzlichen Ölen. Es gibt natürlich viele weitere pflanzlichen Öle, wie beispielsweise Leinöl, Sesamöl, Distelöl, Sonnenblumenöl, Rapsöl und andere Sorten. Dabei ist es gar nicht so einfach, das richtige und passende Öl zu finden. Manche Öle eignen sich nicht zum Braten, da sie durch die Hitzeentwicklung verbrennen.

Natürlich ist beim Kauf eines Öles auch in manchen Fällen der Preis entscheidend. Gerade Sonnenblumenöl und Rapsöl gehören zu den günstigen Ölsorten, während es beispielsweise bei Olivenöl gravierende Preisunterschiede gibt.

Olivenöl wird aus dem Fruchtfleisch und dem Kern der Oliven gewonnen, wobei der Geruch und der Geschmack sehr markant sind.

Die bekannten Anbaugebiete von Oliven sind im Mittelmeerraum, vor allem in Spanien, Mallorca und Kroatien zu finden. Allerdings sind Italien und Griechenland bekannt für ihre hervorragenden und hochwertigen Olivenöle. In Italien ist vor allem Ligurien als Olivenanbaugebiet hervorzuheben, und in Griechenland ist es die Insel Kreta. Gerade auf Kreta ist der Anbau von Oliven und die Produktion des Olivenöls ein wichtiger Wirtschaftszweig.

In den letzten Jahrzehnten hat die Produktion des Olivenöls wieder einen hohen Stellenwert eingenommen, da unser Gesundheitsbewusstsein in den letzten Jahren gestiegen ist.

Allerdings gibt es beim Olivenöl teilweise hohe Qualitätsunterschiede, die mitunter auf die Rohstoffe und der Verarbeitung zurückzuführen sind.

Welche Unterschiede dies sind, möchten wir Ihnen in den folgenden Abschnitten näher erläutern.

Olivenöl kann zum Zubereiten und Verfeinern von Speisen verwendet werden. Salate, Vorspeisen, Fleisch, Fisch und andere Hauptspeisen erhalten mit Olivenöl ihr eigenes Aroma.
Wobei Olivenöl sich auch hervorragend zum Backen und Braten eignet.

Wie wird Olivenöl hergestellt?

Die Herstellung von Olivenöl ist recht aufwändig, vor allem dann, wenn Unternehmen auf die traditionelle Herstellung bauen. Seit vielen Jahrhunderten wird bei der Herstellung von Olivenöl auf das ein und selbe Verfahren gesetzt, nämlich die mechanische Produktion, ohne chemische Zusätze. Die reifen, beziehungsweise kurz vor der Vollreife stehenden Oliven werden geerntet und unmittelbar mit dem Kern gemahlen.

Die Olivenernte erfolgt einmal im Jahr – nämlich im Herbst.

Olivenöl VergleichNachdem die Oliven gemahlen sind, wird dieses Mahlgut gepresst oder zentrifugiert und dabei von den restlichen Bestandteilen wie Fruchtfleisch, Kern und Schale, getrennt. Für dieses Herstellungsverfahren verwenden die meisten Olivenöl-Produzenten eine Zentrifuge, weil diese einfach gründlicher und hygienischer ist. Zudem erleichtert dieses Gerät die Arbeit ungemein und sorgt dafür, dass das Olivenöl schonend gewonnen wird. Das Ergebnis ist ein qualitativ hochwertiges Olivenöl. Doch bevor das Öl fertig ist, wird der so genannte Olivenbrei in eine Trommel gefüllt. Durch die schnellen und kontinuierlichen Drehungen werden Fliehkräfte entwickelt. Das in dem Brei enthaltene Öl hat eine geringere Dichte, so dass es durch die Fliehkräfte an den Rand der Trommel gedrückt wird. Durch entsprechende Öffnungen kann das Öl ablaufen, um dann umgehend weiterverarbeitet zu werden.

So sieht die Olivenöl-Herstellung im Detail aus:

  • Die frisch geernteten Oliven werden von Blättern, Steinen, Staub und Laub getrennt.
  • Im Anschluss werden die Oliven gemahlen.
  • Durch das Drehen in der Trommel wird der Olivenbrei eine gute Stunde vermischt, wodurch die Öltropfen entstehen.
  • Zum Schluss wird der Olivenbrei zentrifugiert oder gepresst.

Ist Olivenöl wirklich so gesund?

Olivenöl wird nicht nur eine hervorragende Verwendungsmöglichkeit in der Küche nachgesagt, es soll auch eine heilende Wirkung haben.

Olivenöl – zum Kochen und Zubereiten von Speisen

Olivenöl ist dafür bekannt und beliebt, dass Speisen durch das Öl eine besondere Note erhalten. Salate, die mit Olivenöl abgeschmeckt werden, erhalten eine fruchtige und mediterrane Note. Gewöhnliches Speiseöl ist da wesentlich geschmacksneutraler, gibt der Speise nicht das gewisse Aroma.

Bei den Olivenölen gibt es verschiedene Arten – so gibt es neutrale Arten, die eben etwas weniger intensiv schmecken.

Olivenöl – zum therapeutischen Einsatz

Schaut man sich die Anzahl der Krebserkrankungen in den Mittelmeerländern an, erkennt man gegenüber uns einen wesentlich geringeren Anteil. Liegt das an dem hohen Konsum von Olivenöl?

Es soll so sein. Denn Olivenöl beinhaltet wertvolle Substanzen, die nicht nur für unseren Körper, sondern auch für unseren Geist, gut sind. In verschiedenen Tests wurde bestätigt, dass Olivenöl bei

  • Krebs
  • Herzkrankheiten
  • Depressionen
  • Verdauungsproblemen
  • Arteriosklerose und
  • Tumoren und Geschwüren

eine positive Wirkung zeigen kann. Zwar kann der Verzehr von Olivenöl diese Krankheiten nicht vermeiden, doch der regelmäßige Verzehr des Olivenöls kann sich für uns positiv erweisen. Auch bei Allergien kann die antioxydative Wirkung des Olivenöls Abhilfe schaffen.

Auch als feuchtigkeitsspendendes Mittel ist Olivenöl hervorragend geeignet. Als Basis für Cremes kann Olivenöl für die Gesichts- und Körperpflege verwendet werden. Auch für Massagen ist Olivenöl perfekt.

Welche Arten von Olivenöl gibt es?

Beim Olivenöl unterscheidet man verschiedene Arten, die in Güteklassen unterteilt werden. Insgesamt gibt es vier Güteklassen.

  1. Extra natives Olivenöl, auch als extra virgen Olivenöl bezeichnet – hierbei handelt es sich um ein hochwertiges Olivenöl. Direkt nach der Ernte wird das Olivenöl im mechanischen Verfahren hergestellt. Die Einstufung dieses Olivenöls erfolgt in die Güteklasse 1.
    Der Säuregrad liegt bei maximal 0,8 %, also recht gering. Dagegen sind der Geruch und das Aroma dieses Olivenöl extra virgen sehr vollmundig und fruchtig. Dieses Olivenöl lässt sich perfekt zum Verfeinern von Salaten, Pasta und Gemüse verwenden.
    Ein Nachteil des extra nativen Olivenöls liegt darin, dass es nicht zum Braten geeignet ist, den hohen Temperaturen nicht standhält. Zudem ist der Olivengeschmack dieses Öls wirklich markant und schmeckt von daher nicht jedem.
  2. Das Olivenöl, welches früher als reines Olivenöl bezeichnet wurde, entspricht der Güteklasse 2. Dieses Olivenöl wird bei der Herstellung mit anderen Olivenöl-Arten vermischt, so dass es, nach den gesetzlichen Bestimmungen Deutschlands, nicht als „rein“ gilt. Von daher darf die Bezeichnung „reines“ Olivenöl in Deutschland nicht mehr verwendet werden. Der Säuregrad des Olivenöls liegt bei 1 % maximal.
    Das Olivenöl wird gepresst, im Anschluss allerdings raffiniert und mit nativem Olivenöl gemischt. Durch dieses „Blenden“ wird das Aroma des Olivenöls deutlich gemildert.
    Allerdings eignet sich dieses Olivenöl zum Braten und schmeckt vor allem den Personen, die den intensiven Geschmack nach Oliven nicht so mögen.
  3. Das native Olivenöl oder virgen Olivenöl wird in die Güteklasse 3-4 eingestuft. Für dieses Olivenöl werden zur Herstellung Oliven verwendet, die bereits seit längerer Zeit geerntet sind oder auch beschädigt sind. Die Produktion findet bei diesem Öl auf eine ganz altmodische Weise statt, die in der Regel keinesfalls den deutschen Standards entsprechen. Deshalb wird dieses virgen Olivenöl in Deutschland gar nicht hergestellt.
  4. Das Lampantöl oder Olivendresteöl ist eigentlich kein Olivenöl, sondern eher ein Abfallprodukt. Dieses Öl wird aus den Früchten hergestellt, die zerquetscht und verdorben auf dem Boden umherliegen. Auch wenn noch natives Olivenöl dazu gemischt wird, die Qualität dieses Öls ist minderwertig.

Worauf sollten Sie beim Kauf des Olivenöls achten?

Darauf sollten Sie achtenBeim Kauf des Olivenöls zeigt sich in manchen Fällen sehr deutlich, dass es große Unterschiede bei den Olivenölen gibt. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen aufzeigen, was ein gutes Olivenöl auszeichnet.

Gute, das heißt, qualitativ hochwertige Olivenöle sind in der Regel teuer. Gerade bei den Olivenölen zeigt sich sehr häufig, dass günstige oder billige Olivenöle auch minderwertig sind. Dass kann darauf zurückzuführen sein, dass die Oliven bei der Ernte noch nicht reif waren oder einfach nicht ausreichend gemahlen wurden.

Achten Sie, dass das kleine Wörtchen „extra“ auf dem Etikett zu finden ist. Denn nur die Bezeichnung „Natives Olivenöl extra“ oder „Olivenöl nativ extra“ weist auf eine hohe Qualitätsstufe hin. Bei der Etikettierung sollte er Herkunftsort aufgeführt sein, nicht nur das Herkunftsland. Die Bezeichnung „Koroneiki-Olivenöl“ gibt an, dass die Oliven und das Olivenöl aus diesem Ort kommen.

Manche Olivenöle sind eine Mischung verschiedener Olivensorten, das bedeutet nicht, dass es sich um ein minderwertiges Olivenöl handelt. Es kann sich hierbei um ein hervorragendes Olivenöl handeln.

Das sollten Sie auf jeden Fall beachten: Es dürfen keinesfalls Oliven verschiedener Jahrgänge miteinander vermischt werden! Die Oliven sollen alle aus einer Ernte, sprich einem Erntejahr/Erntezeitraum stammen.

Olivenöl zeichnet sich durch seinen Geschmack aus. Es gibt sehr aromatische Olivenöle, die allerdings nicht jedem schmecken und es gibt Olivenöle, die geschmacklich nicht ganz so stark sind und deshalb manchen Menschen besser schmecken.

Dabei ist der Erntegrad der Olive für den Geschmack des Öls verantwortlich. Werden Oliven frühreif geerntet, hat das Olivenöl eine pfeffrige, kräftige Note, die besonders beim Braten von Fleisch oder Gemüse heraussticht.

Werden Oliven im reifen Zustand geerntet, ist der Geschmack des Olivenöls fruchtig. Der Nachgeschmack ist teilweise bitter und etwas scharf. Die überreifen Oliven sind für einen recht neutralen Geschmack verantwortlich, sind also milder und sind zum Verfeinern von Desserts gut geeignet.

Bis Sie das richtige und schmackhafte Olivenöl für sich finden, können schon einige „Olivenöl-Geschmacksproben“ vergehen.

Beim Kauf achten Sie darauf, welche Farbe das Olivenöl hat. Ein gutes Olivenöl ist in seiner Farbe kräftig-grün und satt, ähnlich wie die Farbe olivgrün. Das Olivenöl ist in seiner Konsistenz sämig und nicht so flüssig wie Wasser.

Der Säuregehalt ist ebenfalls relevant. Extra native Olivenöle haben einen Säuregehalt von maximal 0,8 %, native Olivenöle sollten bei unter 2 % liegen. Ein niedriger Säuregehalt erzeugt einen besseren Geschmack.

Um einen Liter Olivenöl herzustellen, benötigt man etwa 5 Kilogramm Oliven. Pro Jahr trägt ein Olivenbaum etwa 20 Kilogramm, wobei die Ergiebigkeit auch mit dem Anbaugebiet und den Erntemechanismen zu tun hat.

Hat Stiftung Warentest Olivenöle getestet?

Stiftung Warentest hat in einem Test 28 Olivenöle untersucht. Dabei hat das Unternehmen festgestellt, dass die meisten Olivenöle „nativ extra“ heißen, preislich allerdings große Unterschiede zu sehen sind.

Zu welchem Ergebnis die Stiftung Warentest insgesamt gekommen ist, lesen Sie hier.

Hat ÖKO Test Olivenöl getestet?

Auch ÖKO Test hat einen Test mit Olivenölen durchgeführt. Wie das Ergebnis des Test aussieht, lesen Sie hier.

STERN.de Ergebnis: Olivenöl Bestenliste 2018

PlatzierungProduktDatumPreisShopping
1. Jordan natives Olivenöl extra, 1 Liter 04/2018 ca.
18€
Zum Angebot
2. Terra Creta Extra Natives Olivenöl, 5 Liter 04/2018 ca.
34€
Zum Angebot
3. Agia Triada – extra natives Bio-Olivenöl – 5 Liter 04/2018 ca.
45€
Zum Angebot
4. Olivenöl extra nativ von Coppini, Premium Qualität, 1 Liter 04/2018 ca.
18€
Zum Angebot
5. Terra Creta Extra Natives Olivenöl, 5 Liter 04/2018 ca.
34€
Zum Angebot
6. Jordan Olivenöl Natives extra, 0,75 Liter Flasche 04/2018 ca.
15€
Zum Angebot
Vergleichssieger auf STERN.de:

Vergleichssieger auf STERN.de:

  • Jordan natives Olivenöl extra, 1 Liter