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Die besten 8 Passwort Manager zur sicheren Verwaltung Ihrer Passwörter im Vergleich – 2019 Test und Ratgeber

Unsichere Passwörter stellen in der heutigen Gesellschaft, die zunehmend vom World Wide Web dominiert wird, eine ernstzunehmende Gefahr dar, können so persönliche Daten ganz schnell in die falschen Hände geraten. Untersuchungen aus der ganzen Welt zeigen, dass Nutzer öffentliche WLANs vor allem nutzen, um sich in ihr privates E-Mail-Konto oder in ein Social-Media-Konto einzuloggen. Dabei laufen sie aber Gefahr, gehacked zu werden. Laut einer Studie der IMB verwenden über 40 Prozent aller Deutschen in den Altersgruppen 18-24 und 25-34 dasselbe Passwort für alle Konten, was das Risiko für Datendiebstahl zusätzlich erhöht.

Das Problem für die Nutzer ist: Einerseits will man zwar schon ein sicheres und individuelles Passwort für jedes Konto, aber es ist schwer, sich diese alle zu merken. Und hier kommt ein Passwort Manager ins Spiel. Passwörter verwalten, Passwörter speichern oder neue Passwörter erstellen – all das klappt mit einem Password Manager einwandfrei. Doch welcher ist der beste Passwort Manager, den es derzeit auf dem Markt gibt? Wir haben uns ein paar einmal genauer angeschaut und diese nach verschiedenen Parametern verglichen.

Die 4 besten Passwort Manager im großen Vergleich auf STERN.de

Dashlane Premium
Sicherheitskonzept/Verschlüsselung
Dienst / AES256
Hersteller
Dashlane
Preis pro Jahr
34 Euro
Sicherheit
sehr gut
Einfache Master-Passwörter möglich
Zusätzlicher Schutz für Master-Passwort
2-Faktor-Authentifizierung
Bedienung
sehr gut
Installation nötig
Datenbank-Abgleich mit anderen Geräten
automatisch
Ausstattung
sehr gut
Passwort-Import
Passwort-Export
Passwort-Generator
befriedigend
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
3,33€
Keeper
Sicherheitskonzept/Verschlüsselung
Dienst / AES256
Hersteller
Keeper Security
Preis pro Jahr
30 Euro
Sicherheit
gut
Einfache Master-Passwörter möglich
Zusätzlicher Schutz für Master-Passwort
2-Faktor-Authentifizierung
Bedienung
sehr gut
Installation nötig
Datenbank-Abgleich mit anderen Geräten
automatisch
Ausstattung
gut
Passwort-Import
Passwort-Export
Passwort-Generator
befriedigend
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
2,50€
1password
Sicherheitskonzept/Verschlüsselung
Dienst / AES256
Hersteller
Agile Bits
Preis pro Jahr
30,50 Euro
Sicherheit
sehr gut
Einfache Master-Passwörter möglich
Zusätzlicher Schutz für Master-Passwort
2-Faktor-Authentifizierung
Bedienung
sehr gut
Installation nötig
Datenbank-Abgleich mit anderen Geräten
automatisch oder per Cloud-Anbindung
Ausstattung
sehr gut
Passwort-Import
Passwort-Export
Passwort-Generator
befriedigend
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
3,00€
Keepass Password Safe
Sicherheitskonzept/Verschlüsselung
Lokal / AES256
Hersteller
Dominik Reichl
Preis pro Jahr
kostenlos
Sicherheit
sehr gut
Einfache Master-Passwörter möglich
Zusätzlicher Schutz für Master-Passwort
2-Faktor-Authentifizierung
Bedienung
gut
Installation nötig
Datenbank-Abgleich mit anderen Geräten
manuell
Ausstattung
befriedigend
Passwort-Import
Passwort-Export
Passwort-Generator
gut
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
Preis prüfen
Abbildung
Modell Dashlane Premium Keeper 1password Keepass Password Safe
Sicherheitskonzept/Verschlüsselung
Dienst / AES256 Dienst / AES256 Dienst / AES256 Lokal / AES256
Hersteller
Dashlane Keeper Security Agile Bits Dominik Reichl
Preis pro Jahr
34 Euro 30 Euro 30,50 Euro kostenlos
Sicherheit
sehr gut gut sehr gut sehr gut
Einfache Master-Passwörter möglich
Zusätzlicher Schutz für Master-Passwort
2-Faktor-Authentifizierung
Bedienung
sehr gut sehr gut sehr gut gut
Installation nötig
Datenbank-Abgleich mit anderen Geräten
automatisch automatisch automatisch oder per Cloud-Anbindung manuell
Ausstattung
sehr gut gut sehr gut befriedigend
Passwort-Import
Passwort-Export
Passwort-Generator
befriedigend befriedigend befriedigend gut
Häufige Fragen FAQ FAQ FAQ FAQ
Erhältlich bei
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Weitere praktische Software rund um Ihren Computer im großen Vergleich auf STERN.de

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1. Dashlane Passwortverwaltung – Vergessen Sie nie wieder ein Passwort

Der Dashlane Passwort Manager ist eine der einfachsten Passwortverwaltungen, die Ihnen auf dem Markt und auch in unserem Vergleich zur Verfügung stehen. Er überzeugt vor allem mit seinem großen Funktionsumfang und einer hohen Nutzerfreundlichkeit des Bedienfeldes. In beiden Bereichen haben wir hier die Note „sehr gut“ vergeben. Die Software beinhaltet alle nötigen Tools, um Zugangsdaten zu verwalten und Passwörter zu speichern, kann aber darüber hinaus noch viel mehr. So können Sie etwa weitere persönliche Zugangsdaten wie E-Mail-Adressen oder Nutzernamen auf Internet-Portalen im Dashlane Passwort Manager abspeichern. Auch Zahlungsarten wie Bankdaten, Kreditkarten oder PayPal-Nutzerdaten sind auf der Software sicher.

Wer bereits einen Blick auf unsere Vergleichstabelle oben auf der Webseite geworfen hat, dem ist vielleicht die Zahlenkombination AES-256 aufgefallen. Dabei handelt es sich um die Verschlüsselungsart der Software, durch welche die Daten jedes Dashlane-Nutzers geschützt werden. Wichtig zu wissen: Dashlane selbst hat keinen Zugriff auf die Accounts und damit die Nutzerdaten und Passwörter seiner Kunden, was die Sicherheit weiter erhöht.

Absolute Sicherheit für die Kunden und ihre Daten

Durch den Dienst Amazon Web Services (AWS) werden die verschlüsselten Daten gespeichert. Es handelt sich dabei um eine Cloud, die 24/7 unter Sicherheitsüberwachung steht. Durch ein zuvor festgelegtes Master-Passwort, welches einzig und allein der Anwender kennt, gibt man auch Hackern keine Chance.

Der Dashlane Passwort Manager beeindruckt bereits in der kostenlosen Version mit seiner Vielseitigkeit, doch für knapp drei Euro im Monat können Sie sich mit der Premium-Version noch mehr Funktionen holen. So teilen Sie bei der Premium-Version eine unbegrenzte Anzahl an Daten sicher mit vertrauten Personen, bei der kostenlosen Version steht Ihnen diese Option nur für fünf Elemente zur Verfügung. Des Weiteren können Sie als Premium-Kunde Ihr Konto über die sichere Cloud mit beliebig vielen Geräten synchronisieren und so etwa Backups erstellen. Ein weiterer Vorteil ist die 2-Faktor-Authentisierung. So sind nicht nur Login und Passwort erforderlich, um Zugang zu erhalten, sondern auch weitere Informationen – etwa mithilfe einer USB-Tastatur und eines weiteren Passworts.

Fazit: Ein echtes „Schweizer Taschenmesser“ unter den Passwort-Managern – kann alles und in der Premium-Version noch viel mehr. Einziger Negativaspekt: Der Support. Der Manager ist nur in Englisch erhältlich und es steht auch keine Telefonnummer für eine Kontaktaufnahme zur Verfügung.

FAQ

Gibt es einen deutschen Support?

Leider nein. Der Manager an sich und die Webseite von Dashlane sind zwar in neun Sprachen, darunter Deutsch, verfügbar. Den Support gibt es aber nur auf Englisch, Spanisch und Französisch.

Welche Vorteile bringt die Verwendung der Software?

Das Programm überzeugt mit einem großen Funktionsumfang und einer einfachen Passwortverwaltung.

Wie teuer ist der Dashlane Manager?

Der Dashlane Password Manager ist in einer kostenlosen Version mit eingeschränkten Funktionen erhältlich. Um auf die Premium-Version upzugraden, sind knapp 3 Euro im Monat fällig.

Lohnt es sich, sich die Premium-Version anzuschaffen?

Das kommt ganz darauf an. Sind Sie nur auf der Suche nach einer einfachen Passwortverwaltung, sind Sie bei der kostenlosen Variante gut aufgehoben. Wer auf zusätzliche Features wie eine 2-Faktor-Authentisierung nicht verzichten will, sollte etwas Geld investieren.

2. Keeper Passwortmanager & sicherer digitaler Tresor

Der Keeper Passwortmanager existiert bereits seit dem Jahr 2010 und ist damit einer der ersten Password Manager gewesen, die auf den Markt kamen. Seitdem hat sich das Produkt natürlich stetig weiterentwickelt. Mit einem annehmbaren Preis liegt Keeper im oberen Rahmen der besseren Passwort-Manager, überzeugt dafür aber auch mit Leistung. Ganz vorne steht der Aspekt der Sicherheit, wo Keeper nur sehr wenige Schwächen und viele Stärken hat. Keeper speichert und verwaltet die Nutzungsdaten im sog. „Keeper Tresor“ lokal auf dem PC und verschlüsselt sie – wie Dashlane – mit der modernen AES-256-Verschlüsselung. Auf ausschließlichen Wunsch des Kunden hin speichert Keeper zudem Sicherungskopien der Daten in der Cloud Security Vault, der Cloud-Lösung von Amazon AWS.

Die 2-Faktor- bzw. Multi-Faktor-Authentisierung

Wie jeder gute Passwort-Manager bietet Keeper die Möglichkeit einer Multi-Faktor-Authentisierung an. Um als Kunde Zugang zu seinen Daten zu erhalten, reicht also nicht mehr alleine der Login und das Master-Passwort, man benötigt auch einen zeitlich befristeten Code, der auf das Handy bzw. Smartphone des Nutzers geschickt wird. Sie fragen sich, wie genau das geht? Wählen Sie unter „Einstellungen“ den Punkt 2-Faktor-Authentisierung und geben Sie dort Ihre Telefonnummer an. Als Nutzer der mobilen iOS- bzw. Android-Apps können Sie zudem einen Fingerabdruck zur Identifizierung verwenden.

Doch natürlich verwenden viele User einen Passwort-Manager nicht nur, um Daten zu verwalten und zu sichern, sondern auch, um eigene Passwörter zu erstellen. Hier zeigt sich Keeper ebenfalls von einer positiven Seite, da es gewählte Passwörtern nicht nur alleine nach deren Länge, sondern auch nach der Anzahl und Art der verwendeten Zeichen bewertet. Es sind Passwörter bis zu einer Länge von 51 Zeichen möglich. Um Keeper nutzen zu können, erstellen Sie zunächst ein Benutzerkonto und können anschließend direkt die Online-Version des Managers nutzen oder die Desktop-App herunterladen. Die Installation gestaltet sich sehr einfach.

Fazit: Der Keeper Passwort-Manager punktet vor allem mit einer hohen Sicherheit und einem umfangreichen Support, den wir noch gar nicht angesprochen haben. Hinsichtlich der Nutzerfreundlichkeit (Unklare Ordnerstruktur, einzelne Funktionen nicht einfach zu finden) besteht aber noch Verbesserungspotenzial.

FAQ

In welchen Varianten steht der Manager zur Verfügung?

Der Keeper Passwort Manager ist entweder als kostenlose Version oder als Premium-Version erhältlich. Letztere gibt es noch einmal in drei Varianten: Für Einzelpersonen, für die ganze Familie (Familienrabatt) und zur geschäftlichen Nutzung - zu jeweils unterschiedlichen Preisen natürlich.

Was kostet die Premium-Version des Keeper Managers?

Das komm ganz darauf an, welche Variante (Einzelperson, Familie, Geschäft) Sie kaufen wollen. Allgemein kann man sagen liegt der Preis zwischen 30 und 60 Euro jährlich.

Kann ich den Keeper Passwortmanager auch unterwegs benutzen?

Ja, können Sie. Keeper steht den Nutzern sowohl als iOS- als auch als Android-App zur Verfügung. Downloaden Sie die Applikation einfach im AppStore bzw. Google PlayStore.

Wie kann ich Daten aus meinem alten Manager importieren?

Mit der Import-Funktion können Sie per Drag-and-Drop Passwörter aus anderen Managern als csv.-Dateien importieren. Da Keeper jeden Eintrag in einem eigenen Ordner speichert, kann es sein, dass Sie im Anschluss ein wenig sortieren müssen.

3. 1Password – Der sicherste Passwort-Manager

Ein ebenfalls sehr bekannter Passwort-Manager ist 1Password, welcher aktuell für einen erschwinglichen jährlichen Preis zu haben ist. Sie können aber zunächst die 30-tägige Testversion ausprobieren, um zu sehen, ob die Software mit ihren Funktionen zu Ihrem Anforderungsprofil passt. Von der ursprünglichen Bedienweise her unterscheidet sich dieser Manager nicht allzu sehr von anderen: Die Software erlaubt es Ihnen, jegliche Passwörter in einer verschlüsselten Datei abzuspeichern. Anschließend erstellen Sie ein Master-Passwort, mit welchem Sie Zugriff auf die Daten erlangen. Man legt bei 1Password dabei vor allem Wert auf die Sicherheit, was schon alleine die Verwendung von sechs verschiedenen kryptografischen Verschlüsselungsroutinen zeigt.

Natürlich können Sie nicht nur Zugangsdaten für Websites abspeichern und sichern, sondern gegebenenfalls auch andere Daten wie Kreditkarteninformationen oder auch Software-Lizenzen. Praktisch ist dabei, dass die Daten in Kategorien wie „Anmeldungen“ oder „Brieftasche“ geordnet werden und sich in Ordnern strukturieren lassen.

Weitere wichtige Funktionen

Auch das Verwalten und Verwenden eines eigenen Online-Banking-Accounts lässt sich mit einer TAN-Listen-Verwaltung erleichtern. Zuletzt ist es noch eine coole Funktion, Passwortfelder auszulesen. Falls Sie ein Passwort vergessen, steht es Ihnen natürlich zu, selbiges auf die gleiche Art und Weise wieder sichtbar zu machen.

Auch hinsichtlich der Bedienung gibt es keine allzu großen Kritikpunkte. Eine Installation einer eigenen Software ist nicht nötig, in fünf Schritten müssen Sie lediglich Standards wie den Speicherort oder die Erstellung eines Desktopsymbols auswählen. Für die Anmeldung müssen Sie auch keine E-Mail-Adresse angeben, was den Vorgang enorm beschleunigt. Einfach das Master-Passwort festlegen und los geht's. Ein großer Nachteil ist allerdings die fehlende Kompatibilität zu allen Betriebssystemen. Auf Windows und Mac läuft das Programm zwar einwandfrei, Linux-Nutzern steht es aber nicht zur Verfügung. Auch für Windows Phone oder als Add-On im Internet Explorer ist der 1Password Passwort-Manager nicht verfügbar.

Fazit: 1Password bewahrt eure sensiblen Daten sehr sicher auf, dank Synchronisierung mit dem Mobiltelefon habt ihr eure Passwörter immer bei Hand. Eine kostenlose Version ist allerdings nicht vorhanden.

FAQ

Welche Betriebssysteme sind mit 1Password kompatibel?

Was die Kompatibilität betrifft, kann 1Password nicht auf voller Linie überzeugen. Das Programm läuft nur auf Windows-PCs und Macs, Linux-Nutzer schauen in die Röhre. Auch ein Add-On im Internet Explorer oder eine Nutzung für Windows Phone vermisst man leider.

Verfügt 1Password über einen guten Support?

Für Fragen stehen Ihnen eine gut gruppierte FAQ-Gruppe und ein Forum zur Verfügung. Für Letzteres müssen Sie sich allerdings zunächst registrieren. Einen Telefon- oder E-Mail-Service gibt es dagegen leider nicht.

Wie ordnet sich 1Password preislich im Markt ein?

1Password zählt auf dem ersten Blick zu den teureren Managern im Vergleich. Doch bedenken Sie, dass es sich um eine lebenslange Lizenz handelt, die Sie beim Kauf erwerben. Diese gilt aber wiederum nur für ein einziges Betriebssystem!

4. Keepass Password Safe – Freeware in zwei verschiedenen Versionen

Während die bisherigen Password Manager mit allen Funktionen und weiterem Schnickschnack nur gegen einen jährlichen oder monatlichen Preis erhältlich waren, überzeugt die Keepass Password Safe -Freeware mit einem komplett kostenlosen Angebot. Die von Dominik Reichl entwickelte Open Source Anwendung ist sehr einfach aufgebaut und klar strukturiert, auch wenn die Benutzeroberfläche im klassischen „Windows-Style“ auf den ersten Blick nicht ansprechend ist – was bei einer kostenfreien Anwendung aber auch nicht verwundern sollte. Als Open Source Software funktioniert das Programm wie ein Baukasten-System und lässt Platz, eigene Erweiterungen einzubauen.

Zwei verschiedene Versionen sind erhältlich!

Der Passwort Manager Keepass steht Ihnen in zwei unterschiedlichen Versionen zur Verfügung: Die 1.x Version (Classic Edition) und die 2.x Version (Professional Edition). Die 2.x Version baut dabei keinesfalls auf der ersten auf, sondern bietet ganz einfach ein anderes Funktionsspektrum. Auf der Webseite des Produkts können Sie alle Funktionen der beiden Versionen direkt vergleichen, die Profi-Variante hat allerdings fast alle Features der Classic-Version zu bieten. Wer allerdings Mac oder Linux als Betriebssystem nutzt, kann nur die 2.x Variante verwenden.

Ein praktischer Set-Up-Assistent führt Sie in nur fünf Schritten durch die Installation, meist dauert der Vorgang nur eine Minute. Für die Anmeldung müssen Sie keine E-Mail-Adresse hinterlegen und brauchen auch keinen Account, einzig Microsoft.NET Framework muss installiert sein. Wer nun eine neue Datenbank anlegt, muss entscheiden, wie er die Daten entschlüsseln will. Neben einem klassischen Master-Passwort steht Ihnen in der 2.x Version auch die Entschlüsselung über den eigenen Windows-Account oder eine Schlüsseldatei zur Verfügung. Ein Nachteil ist dagegen, dass das Programm keine Fehlermeldung zu schwachen Passwörtern liefert und auch nicht bei der doppelten Verwendung von Passwörtern warnt.

Fazit: Keepass ist kostenlos und überzeugt dennoch mit vielen Funktionen und einer hohen Sicherheit als quelloffenes Programm. Ein praktisches FAQ und ein Forum auf der Webseite helfen bei Fragen, sind allerdings nur in englischer Sprache verfügbar.

FAQ

Ist das Programm direkt in deutscher Sprache installiert?

Nein, bei der Installation ist das Programm in englischer Sprache gehalten. Die deutsche Sprachfunktion muss dagegen nachgerüstet werden.

Wie kann ich eine 2-Faktor-Authentisierung nachrüsten?

Das klappt auf mehrere Arten, am einfachsten aber wohl mit Google Authenticator, einer mobilen App der Google Inc.

Was kostet der KeePass Passwort Manager?

Als Open Source Anwendung ist der KeePass Manager komplett kostenlos zu erhalten.

Ist die Bedienung wirklich so kompliziert?

Ein klassisches Jein. Wer sich ein wenig in das Programm einarbeitet, wird schnell die zahlreichen Vorteile erkennen, die es mit sich bringt. Für absolute Laien würden wir aber wohl ein anderes Produkt empfehlen.

Hat KeePass einen eigenen Support?

Nein. Es handelt sich um eine Open Source Anwendung und daher gibt es auch kein bezahltes Personal. In vielen Online-Foren oder -Blogs werden Ihnen die allermeisten Fragen aber schnell beantwortet.

5. Kaspersky Password Manager mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis

Die meisten Kunden verbinden den Namen „Kaspersky“ direkt mit Begriffen wie Anti-Virus oder Internet-Security. Der russische Hersteller ist auf Sicherheitssoftware spezialisiert und ist deswegen natürlich auch mit seinem Passwort Manager vertreten, der in einer kostenlosen und einer zahlungspflichtigen Version erhältlich ist. Der Kaspersky Password Manager nimmt seinen Nutzern die Arbeit ab, sich sichere Passwörter auszudenken und zu merken. Zugangsdaten wie Username, Passwort oder URL der Webseite speichern Sie entweder manuell über die Schaltfläche „Hinzufügen“ oder direkt bei der Eingabe im Internet Browser. Neben Kennwörtern und Zugangsdaten speichert Kaspersky aber auch Passwörter für installierte Apps sowie für Bankkarten bzw. -konten.

Der Kaspersky Password Manager speichert alle diese Daten in einem sicher nach dem AES-Algorithmus verschlüsselten Datenspeicher. Auf diesen können Sie als Nutzer ausschließlich mit Ihrem bei der Anmeldung festgelegten Master-Passwort zugreifen. Aus Sicherheitsgründen ist das Master-Passwort nicht einmal Kaspersky selbst bekannt. Bei langer Inaktivität sperrt der Password Manager den Zugang, die Zeitspanne können Sie persönlich in den Einstellungen festlegen. Hinsichtlich des Erkennens unsicherer Passwörter ist der Manager sehr kritisch und stuft Passwörter, die in anderen Programmen als sicher gelten, als unsicher ein.

Die Installation des Managers gestaltet sich im Vergleich zu anderen Programmen im Vergleich etwas schwieriger und dauert knapp über fünf Minuten. Anschließend muss man als Nutzer noch ein Kaspersky-Konto anlegen und dann kann es losgehen.

Kaspersky überzeugt mit guter Bedienung

Die Benutzeroberfläche nach der ersten Öffnung des Programms ist sehr übersichtlich. Sie finden alle Ihre Passwörter in Kategorien sortiert wieder und können per Suchfunktion nach einzelnen Passwörtern Ausschau halten. Kaspersky punktet zudem mit diversen Einstellungsmöglichkeiten, die eine individuelle Anpassung an eigene Bedürfnisse zulassen.

Fazit: Mit einem äußerst guten Preis-Leistungs-Verhältnis kann der Kaspersky Passwort Manager überzeugen. Er punktet mit einer hohen Sicherheit, einer einfachen Bedienung und einem umfangreichen Support-Optionen.

FAQ

Handelt sich beim Kauf um eine Lizenz auf Lebenszeit?

Nein, im Gegensatz zu etwa 1Password erwerben Sie beim Kauf eine Lizenz für ein Jahr. Diese muss verlängert werden, wenn Sie das Produkt weiterhin nutzen wollen.

Kann der Manager die im Browser gespeicherten Passwörter importieren?

Ja, allerdings nur in der kostenpflichtigen Version, Dort können Passwörter auf mehreren Computern und Smartphones synchronisiert werden.

Ist das Programm auch für Windows 10 geeignet?

Ja, das Programm ist ohne irgendwelche Einschränkungen mit Windows 10 kompatibel.

Wo finde ich weitere wichtige Fragen beantwortet

Kaspersky verfügt über einen sehr guten Support, dessen Herzstück mit Sicherheit die Online-Hilfe, ein Selbstbedienungsportal, bildet. Dort erhalten Sie unter anderem detaillierte Informationen zum Produkt und eine Sammlung allgemeiner Fragen.

6. Avira Password Manager – Sichere Speicherung Ihrer Passwörter und Notizen auf allen Ihren Geräten

„Wir schützen Menschen in der vernetzten Welt und machen ihr Leben damit gleichzeitig sicherer und einfacher“. So äußerte sich Travis Witteveen, der CEO des deutschen Unternehmens Avira, als Avira Mitte 2018 die neueste Version des Avira Password Manager auf den Markt brachte. Es handelt sich dabei um eine Cloud-basierte Lösung, die überall nutzbar ist, das heißt sowohl als Browser-Erweiterung wie auch als mobile Passwort App. Als Anwender müssen Sie sich lediglich das Master-Passwort merken, den Rest übernimmt die Software, die übrigens komplett kostenlos erhältlich ist. Zudem muss bei der Anmeldung ein Konto bei Avira erstellt werden.

Die Sicherheit beim Avira Password Manager

Avira verwendet für die Speicherung von Daten die höchstmögliche AES-Verschlüsselung von 256 Bit und speichert alle Daten, Notizen und Co. an einem gesicherten Ort. Das Problem ist: Der einzige Schutz besteht in Form des bei der Anmeldung festgelegten Master-Passworts. Weitere Sicherheitsmechanismen wie etwa eine 2-Faktor-Authentisierung gibt es nicht. Nun muss man aber sagen, dass das Programm kostenlos ist und seine Sache ganz ordentlich erledigt. Wer maximale Sicherheit will, muss eben ein wenig tiefer in den Geldbeutel greifen. Falls Ihnen ein Master-Passwort als Sicherheit aber ausreicht, ist Avira genauso sicher wie andere Dienste.

Der Avira Password Manager ist sowohl mit Windows als auch mit Mac als Browsererweiterung sowie mit iOS (Apple AppStore) und Android (Google PlayStore) als Applikation kompatibel. Nach Kontoerstellung und Aktivierung ist der Manager direkt betriebsbereit. Eine Installation auf den Computer ist nicht notwendig. Wie der Kunde es von Avira-Produkten gewöhnt ist, ist der Passwort Manager sehr übersichtlich gestaltet und komplett in deutscher Sprache benutzbar. Auf der Webseite von Avira gibt es zudem zahlreiche Hinweise, wie Sie den Password Manager einrichten und was es dabei zu beachten gibt. Für diesen Service gibt es einen Pluspunkt.

Fazit: Der kostenlose Avira Password Manager hat einige kleine Schwächen in Sachen Sicherheit, punktet dafür aber mit einer sehr guten Bedienung und einem guten Allround-Service.

FAQ

Ist der Avira Passwort Manager auch unterwegs nutzbar?

Klare Antwort: Ja. Die Cloud-basierte Lösung ist auf allen Endgeräten (PC, Smartphone, Laptop, Tablet) von überall nutzbar, sowohl von zuhause als auch unterwegs.

Welche Vorteile bringt die Verwendung von Avira?

Sie erstellen mit Avira für alle Ihre Konten sichere und unknackbare Passwörter und verwalten diese mithilfe der Software einfach und sicher.

Läuft der Avira Passwort Manager auf Windows 10?

Ja. Der Avira Password Manager ist sowohl mit Windows, als auch mit macOS, Android oder Apples iOS kompatibel.

7. F-Secure Key Premium – Der ultimative Passwortmanager

Mit dem F-Secure Key ist auch der große Sicherheitssoftware-Hersteller F-Secure, den meisten von Ihnen wohl als Anti-Virus bekannt, auf dem Markt der Passwort-Manager vertreten. Grundsätzlich ist dieser Manager auch kostenlos zu erhalten, um aber Passwörter über mehrere Geräte zu synchronisieren, wird die Premium-Version nötig. Über diese wollen wir an dieser Stelle auch sprechen, sie kostet regulär etwa 30€ im Jahr, ist aber über mehrere Jahre oder als Neukunde deutlich billiger.  Auch wer seine Passwörter in einer Cloud abspeichern will, benötigt die Premium-Version.

Die Installation ist einfach und geht schnell von der Hand. Mit einem Klick auf das Produkt gelangen Sie auf die Webseite des Anbieters, wo Sie die Software herunterladen. Je nach Version ist dafür nicht einmal eine Anmeldung oder die Angabe einer E-Mail-Adresse notwendig. Anschließend erstellen Sie Ihr Master-Passwort, welches die in der Software gespeicherten Daten schützt. Die Benutzeroberfläche des Programms erscheint auf den ersten Blick sehr gut strukturiert. Es ist zudem auch möglich, Dateien aus anderen Passwort Managern zu importieren. Sonst müssen Sie Passwörter manuell erstellen, eine automatische Speicherung gibt es trotz Firefox- und Chrome-Add-Ons nicht.

Die Sicherheit von F-Secure Key-Premium

Der Passwort-Generator der Software ist sehr gut und erstellt neue Passwörter bis zu einer sicheren Länge von 32 Zeichen. Das ist extrem wichtig, schließlich bringt Ihnen auch die sichere Verwaltung Ihrer Daten nicht viel, wenn Sie weiterhin unsichere Passwörter verwenden. Alle Daten werden lokal auf dem Gerät gespeichert und mit AES-256 verschlüsselt. Jedes Passwort wird dabei mit einem separaten Schlüssel chiffriert, der vom Hauptschlüssel abgeleitet wird. Das Master-Passwort wird natürlich zu keinem Zeitpunkt irgendwo gespeichert.

Fazit: F Secure liefert mit Key Premium einen sehr soliden Passwort-Manager, dem jedoch einige Funktionen der Konkurrenten fehlen, wie etwa eine automatische Speicherung der Passwörter. Er überzeugt jedoch dafür mit einer einfachen, intuitiven Benutzeroberfläche.

FAQ

Wie funktioniert das F Secure Key Alarmsystem?

Alarme bei Sicherheitsverletzungen auf Android- oder iOS-Geräten benachrichtigen Sie, wenn ein von Ihnen häufig genutzter Service gehackt wurde und dadurch Ihr Konto gefährdet sein könnte.

Was kostet F Secure Key Premium?

Mit etwa 30 Euro Jahresgebühr liegt die F Secure Software im preislichen Mittelfeld. Ein paar Euro sparen können Sie, wenn Sie sich gleich für eine 2-Jahres-Lizenz entscheiden.

Welche Funktionen umfasst die kostenlose Version des Managers?

Alle grundlegenden Funktionen wie das Speichern und Verwalten sowie Erstellen von sicheren Passwörtern sind in der kostenlosen Version vorhanden. Für Extras wie eine Synchronisierung auf allen Geräten müssen Sie aber zahlen.

8. Steganos Passwort-Manager 20 – Starke Passwörter erzeugen und verwalten

Das deutsche Unternehmen Steganos ist seit über 20 Jahren im Bereich der Internetsicherheit tätig und hat nun mit dem Steganos Passwort Manager 20 die neueste Version seiner Software auf den Markt gebracht. Die Software können Sie zunächst kostenlos testen und im Anschluss zu einem kostengünstigen Preis für bis zu fünf Geräte mit einer lebenslangen Lizenz erwerben. Der Steganos Passwort Manager 20 verschlüsselt Ihre Passwörter zunächst direkt auf dem PC und überträgt Sie anschließend in eine Cloud. Dabei benutzt die Software einen Verschlüsselungsalgorithmus mit der bekannten und sicheren AES-256 Verschlüsselung.

Die Verwendung mit Mobiltelefonen und Smartphones ist auf der neuesten Steganos-Version einer der Hauptaspekte. So können Sie zum einen auf die oben angesprochene Cloud mit dem eigenen Handy zugreifen. Zum anderen ermöglichen kostenlose Apps für iOS und Android auch unterwegs einen sicheren Zugriff auf PINs und Passwörter – inklusive praktischer automatischer Eintragung im In-App-Browser.

Gerade unterwegs will man schnell mal auf ein Konto zugreifen und muss daher auch hier die passenden Passwörter bei der Hand haben. Mobile Apps sind daher für Passwort Manager mehr als nur ein weiteres Extra-Feature.

Die Software speichert und füllt Zugangsdaten dank der Browser-Plugins für Firefox und Chrome automatisch aus. Durch diese Plugins ist auch ein direkter Zugriff auf eingestellte persönliche Favoriten möglich. Aus Google Chrome können Passwörter auch sehr einfach importiert werden. Weitere Features sind unter anderem eine 2-Faktor-Authentisierung, der mit Ihrem Schlüsselbund oder via sogenannter Third-Party Apps wie Google Authenticator funktioniert sowie eine virtuelle Tastatur, die das Mitschneiden der Tastatureingaben durch sog. Keylogger (Schadsoftware) unmöglich macht.

Fazit: Ein starker Passwort Manager, der in den Bereichen Funktionalität, Bedienung und Sicherheit großteils überzeugen kann. Auch der eigene Passwort-Generator entspricht den Anforderungen.

FAQ

Funktioniert der Steganos Passwort Manager auch mit Microsoft Edge?

Ja, die Software läuft auch mit dem Microsoft-Browser Edge. Allerdings finden Sie dort keine so praktischen Add-Ons wie bei Chrome oder Firefox vor. Wir würden Ihnen eher eine Verwendung der Letzteren empfehlen.

Wie schützt mich der Steganos Manager vor Keyloggern?

Durch eine sogenannte virtuelle Tastatur. Diese verhindert, dass die Tastatureingaben von einer Schadsoftware getrackt werden.

Füllt der Steganos Manager Anmeldefelder automatisch aus?

Ja, das automatische Ausfüllen von Anmeldefeldern im Browser zählt an sich zu den besten Funktionen des Managers. Leider gibt es hier hin und wieder kleinere Schwierigkeiten, die sich nach kurzer Zeit aber meist von selbst lösen.

Kann ich den Steganos Passwort Manager 20 auch unterwegs nutzen?

Ja, das ist problemlos möglich. Dank kostenloser Apps aus dem AppStore für iOS-Nutzer und dem PlayStore für Android-Nutzer können Sie auch unterwegs Ihre Passwörter verwalten.

Wir brauchen endlich sichere Passwörter

Passwort Manager TestWas denken Sie, haben die Passwörter „123456“ und „111111“ gemeinsam? Nun, wie Sie vermutlich bereits geahnt haben, zählen beiden Zahlenkombinationen laut einer Statistik des Hasso-Plattner-Instituts für Digital Engineering zu den am häufigsten verwendeten Passwörtern. Demnach beinhalten knapp fünf Prozent aller Log-Ins im World Wide Web alleine die erstgenannte Passwort-Kombination. Nimmt man im Anschluss noch die Zeichen der folgenden vier Kombinationen hinzu, kommt man auf etwa acht Prozent aller Log-Ins. Das mag auf den ersten Blick vielleicht nicht viel erscheinen, doch stellen Sie sich folgendes vor: Ein Hacker nutzt eine Vielzahl an leicht zu ergatternden Benutzernamen (Usernames) und probiert im Anschluss nur diese fünf Kombinationen aus. Vertraut man der Statistik, erhält er alleine dadurch Zutritt zu den Daten von acht Prozent aller Konten im Internet! Und das mit minimalem Aufwand.

Auch wenn viele User es bei einem Passwort für alle ihre Accounts belassen, sollten Sie nicht zu dieser Gruppe dazu gehören. Vermeiden Sie es auch, sich Ihre Passwörter irgendwo zu notieren, etwa in einer Word-Datei oder auf einem Zettel, den Sie unter der Maus-Unterlage verstecken.

Wussten Sie folgendes?Sie verstehen also, wenn wir aus diesem Grund sagen, wir alle brauchen endlich sichere Passwörter. Ein Passwort gilt als sicher, wenn es möglichst lang ist, etwa wie der vorherige Satz. Das Problem: Viele Online-Dienste lassen keine allzu langen Passwörter zu – wie oft liest man „maximal 16 Zeichen“ oder Ähnliches? Daher müssen kurze Passwörter zumindest ausreichend kompliziert sein, das heißt Groß- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen und Zahlen enthalten. Ein kurzes, sicheres Passwort wäre etwa: S@3sxcG/Vd6lß. Schön und gut, mögen Sie sich jetzt denken, aber wer soll sich solche Kombinationen ausdenken oder gar selbst merken können? Hier kommen die Passwort Manager ins Spiel. Passwörter wie das obige Beispiel erstellen gute Password Manager in nur einem Klick. Der Manager hilft Ihnen zudem dabei, Passwörter speichern und verwalten zu können.

Was ist ein Passwort Manager und warum brauchen Sie ihn?

Die meisten von Ihnen haben wohl schon von Passwort Managern gehört oder kennen zumindest eine Person in Ihrem Umkreis, die ein solches Tool verwendet. Bei einem Passwort Manager handelt es sich rein technisch gesprochen um eine Software, mit der Sie Ihre Passwörter und eine Vielzahl weiterer Daten wie etwa Bankdaten verwalten und speichern können. So verlieren Sie nie die Übersicht über Ihre Passwörter, auch wenn Sie viele verschiedene Nutzerkonten auf unterschiedlichen Webseiten haben. Sie verwalten Ihre Daten dabei in einem extrem sicheren Datentresor auf Ihrer Festplatte und erhalten nur mit Ihrem Master-Passwort Zugriff darauf, welches Sie bei der Installation bzw. Einrichtung des Managers festlegen.

Das Master-Passwort legen Sie bei der Installation fest. Es ist das einzige Passwort, welches Sie sich im Anschluss noch merken müssen, da Sie nur damit Zugriff auf Ihre Daten erhalten. Bei den besten Passwort Managern wird die Sicherheit Ihres Master-Passworts bei der Installation bewertet. Der Hersteller des Managers, also Firmen wie Avira oder Kaspersky, erhalten aus Sicherheitsgründen selbst nie Kenntnis von Ihrem Master-Passwort.

Bester Passwort ManagerIn den bisherigen Absätzen dieses Ratgebers haben wir bereits einige gute Gründe aufgezählt, weswegen jeder deutsche Bürger, der eine gewisse Anzahl an Konten im Internet besitzt einen Password Manager benutzen sollte. An dieser Stelle wollen wir Ihnen die wichtigsten Gründe noch einmal übersichtlich aufzeigen:

  • Setzt dem Merken ein Ende: Eine gute Software sorgt dafür, dass Sie sich um das sichere Erstellen und das Merken von verschiedenen Passwörtern keinen Kopf mehr machen müssen.
  • Erhöhte Sicherheit dank Master-Passwort und Passwortgenerator: Ein guter Passwortgenerator löst Passwörter wie „Alex1996“ ab und ersetzt einfache mit komplizierten Kombinationen. Das Master-Passwort schützt die Passwörter in Ihrer Datenbank und sorgt so für mehr Sicherheit.
  • Keine Keylogger-Gefahr mehr: Neben Hackern, die sich gezielt in Ihr Konto einzuloggen versuchen, besteht auch noch die Gefahr von Keyloggern. Bei dieser Methode zeichnet eine Schadsoftware im Hintergrund alle Tastatureingaben des Nutzers auf und übermittelt diese an Angreifer. Die meisten Programme in unserem Passwort Manager Vergleich helfen hier mit einer visuellen Tastatur enorm weiter.

Passwörter verwalten, speichern und Co.: Die Funktionen

Eines ist klar: Ein guter Manager sollte in der Lage sein, sichere Passwörter zu erstellen und die erstellten Kombinationen so speichern zu können, dass sie nur der Nutzer verwalten kann. Doch es gibt neben Passwortverwaltung und Co. noch andere Grundfunktionen, die jeder gute Manager können muss. Dazu zählt etwa die sichere Verschlüsselung der Daten. Hier nutzen mittlerweile alle Hersteller aus unserem Passwort Manager Vergleich die anerkannte AES-256 Verschlüsselung, durch welche die Daten jedes Nutzers geschützt werden. Für die Neugierigen unter Ihnen, hinter der Abkürzung AES versteckt sich der Begriff Advanced Encryption Standard (oder zu Deutsch in etwa: „fortschrittlicher Verschlüsselungsstandard).

Ein Passwort Manager ohne die AES-256 Verschlüsselung ist definitiv nicht mehr zeitgemäß und sollte von Ihnen gemieden werden.

Auch hinsichtlich der Bedienung der Software gibt es einige Grundfunktionen und -eigenschaften, die vorhanden sein sollten. So bieten einige Anbieter aus unserem Vergleich nur die Bedienung über einen Client an, den Sie auf dem Rechner installieren. Andere Hersteller ermöglichen die Bedienung ihrer Software dagegen nur über ein sogenanntes Browser-Add-On. Dabei handelt es sich um eine installierbare Erweiterung in einem Ihrer Browser (Mozilla Firefox, Google Chrome, Internet Explorer, …). Eine tatsächliche Anwendung (App) wird nicht auf den PC lokal heruntergeladen. Die meisten Programme beinhalten mittlerweile aber beide Optionen. Die gute Nachricht ist: Alle Anbieter aus unserem Passwort Manager Vergleich bieten die essentiellen Funktionen einer solchen Software an.

Master-Passwort vs. andere Verschlüsselungsarten

Passwort Manager VergleichUnterschiede ergeben sich dagegen bei der Verschlüsselung der Datenbank. Wichtig: An dieser Stelle geht es um die Verschlüsselungsart der Datenbank (!), nicht der Daten an sich (s. oben). Die gängigste Methode, die gerade bei den kostenlosen Versionen der verschiedenen Anbieter zum Einsatz kommt, ist die Erstellung eines Master-Passworts. Sie müssen sich dieses Passwort aber unbedingt merken, um Zugriff auf Ihre Datenbank zu erhalten. Wer also auf der Suche nach einem Windows Passwort Manager ist, weil er sich keine Kombinationen merken kann, sollte vielleicht eher auf eine Alternative zurückgreifen. So kann die Verschlüsselung über den eigenen Windows Account umgesetzt werden. Alternativ bietet sich die Variante einer Schlüsseldatei an, die Sie immer bei sich tragen können, etwa auf einem USB-Stick.

Schlüsseldateien haben den Nachteil, dass Sie Ihren USB-Container nur noch auf PCs und Laptops aufsperren können, die diese Schlüsseldatei enthalten. Es gibt zwar Möglichkeiten, dieses Manko zu umgehen, diese sind aber kompliziert und für den Laien schwer umzusetzen.

Weitere Funktionen und besondere Extras

Das sollten Sie sich merken!Zu den weiteren Extra-Funktionen, auf die man so stößt, wenn man sich mit verschiedenen Anbietern beschäftigt, zählen unter anderem diese:

  • 2-Faktor-Authentisierung: Die 2FA, wie sie gerne abgekürzt wird, bietet eine zusätzliche Sicherheitsoption. Dabei müssen Sie beim Einloggen in Ihren Account nicht nur Ihr Master-Passwort angeben, sondern Ihre Identität mit einer weiteren, unabhängigen Komponente – etwa mit einem zeitlich befristeten Code, der auf Ihr Handy geschickt wird – bestätigen. Macht auf jeden Fall Sinn, ist vielen Nutzern aber schlicht zu viel Aufwand.
  • Virtuelle Tastatur: Diese schützen, wie wir bereits etwas weiter oben angesprochen haben, vor der Gefahr der Keylogger (Schadsoftware, die im Hintergrund mittracked).
  • Doppelte Passwörter: Sie sollten es vermeiden, bestimmte Passwörter doppelt zu verwenden. Die besten Passwort Manager erkennen doppelte Passwörter und hindern Sie daran, diese zu verwenden.
  • Sicherheitscheck: Die eine oder andere Software bietet einen extra Sicherheitscheck, der alle Passwörter genau unter die Lupe nimmt und Verbesserungsvorschläge macht. Ein praktisches Extra.

Die Vor- und Nachteile eines Password Managers

Wie wir bereits mehrfach angesprochen haben, macht es Sinn, sich einen Manager zur Passwortverwaltung zuzulegen. So müssen Sie sich nur noch ein einziges Passwort tatsächlich merken, was gerade für Leute, die damit eher Probleme haben, ein echter Vorteil ist. Auch die Möglichkeit, sichere Passwort-Kombinationen mit einem Passwortgenerator zu erstellen, zählt zu den größten Pluspunkten einer solchen Anwendung.

Dazu kommt, dass Sie bei den meisten Anbietern auch eine Passwort App herunterladen können und damit alles von Ihrem Mobiltelefon aus steuern können. Ein wichtiger Punkt im Zeitalter des Smartphones.

Dennoch gibt es auch einige Nachteile, die wir nicht verschweigen wollen. Zu diesen zählt unter anderem auch die große Abhängigkeit von der Software, die dem einen oder anderen Kunden vielleicht zu groß erscheint. An dieser Stelle haben wir die wichtigsten Vor- und Nachteile eines Standard Password Managers noch einmal übersichtlich für Sie zusammengefasst. Um die Vor- und Nachteile der einzelnen Produkte zu erfahren, sehen Sie sich bitte in unserer Produkttabelle weiter oben auf der Webseite um.

  • Steuerung mit nur einem Master-Passwort möglich
  • Sichere AES-256 Verschlüsselung der Daten
  • Passwörter speichern und einfach verwalten
  • Passwortgenerator hilft bei der Erstellung sicherer Passwörter
  • Regelmäßige Aktualisierung der Passwörter
  • Warnung vor Doppel-Passwörtern
  • Weitere Extras und Leistungen wie 2-Faktor-Authentisierung möglich
  • Vergessen des Master-Passworts
  • Bekanntwerden des Master-Passworts
  • Abhängigkeit von der Datenbank
  • Alle Passwörter auf engstem Raum

Darauf sollten Sie beim Kauf eines Passwort Managers achten

Kommen wir nun dazu, was Sie beachten sollten, wenn Sie sich einen Manager zulegen wollen. Zunächst einmal gilt es, darauf zu achten, dass die Software auch mit Ihrem Betriebssystem kompatibel ist. Ein reiner Windows Passwort Manager wird nicht auf einem Linux funktionieren genau wie ein Password Manager für einen Mac nicht auf Windows funktioniert. Das ist die allererste Frage, die Sie klären müssen.

Achten Sie bei der Wahl Ihres Passwort-Managers auf die Kompatibilität mit dem Betriebssystem auf Ihrem Rechner. Bei unseren Produkten finden Sie diese Daten entweder in unserer Beschreibung oder auf der verlinkten Webseite des Herstellers.

Open Source Software vs. kostenpflichtige Software

VorteileAnschließend kommt es vor allem auf Ihre Vorstellungen von einem Password Manager an. Wenn es Ihnen nur um eine einfache Passwortverwaltung geht und Sie keinen Schnickschnack wie eine schöne Oberfläche brauchen, empfiehlt sich eine Open Source Lösung wie etwa KeePass. Diese Programme lassen baukastenartig noch Raum für Erweiterungen, die Sie allerdings selbst installieren bzw. einbauen müssen. Ein Nachteil ist der meist fehlende Support durch den Hersteller. Hier können allerdings FAQs und Userforen bei etwaigen Problemen weiterhelfen.

Wer allerdings gleich mit einem Download alles in einem schönen Design und mit einer benutzerfreundlichen Oberfläche haben will, sollte sich nach kostenpflichtiger Software umschauen. Neben einem Client erhalten Sie hier im Regelfall auch direkt ein Browser-Add-On und weitere Funktionen beim Download. Zudem ist die Synchronisierung mit anderen Geräten, etwa dem eigenen Smartphone, bereits inbegriffen. Sie müssen sich also nicht selbstständig um Erweiterungen kümmern.

Weitere wichtige Unterschiede: Lizenzen und Import

Weitere Unterschiede ergeben sich bei den verschiedenen Lizenzmodellen. Einige Produkte sind nur mit einer Jahresbilanz erhältlich, die Sie alle 12 Monate entrichten müssen, um das Programm weiter nutzen zu können. Bei anderen Produkten, die nicht kostenlos sind, erhalten Sie dagegen beim Kauf eine lebenslange Lizenz.

Beachten Sie aber: Eine Nutzung auf allen Geräten und Betriebssystemen ist trotz lebenslanger Lizenz nicht garantiert. Es kann sein, dass Sie für Ihren Mac und Ihren Windows-PC zwei Mal in die Tasche greifen müssen.

Sollten Sie zurzeit bereits einen Manager nutzen und diesen Ratgeber nur zwecks der Suche nach einem besseren Modell lesen, ist der Punkt „Import“ für Sie interessant. Nicht alle Manager unterstützen automatisch alle Dateiformate vorheriger Datenbanken. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Sie Ihre alten Daten in den neuen Manager importieren können. Hinweise dazu finden Sie normalerweise unter dem Punkt „Leistungen“ auf den Webseiten der Hersteller.

Von kostenlos bis Premium: Das kosten die besten Password Manager

Grundsätzlich geht die Preisspanne bei Passwort Managern ziemlich weit auseinander. Während einige Programme, wie etwa eine Open Source Software, komplett kostenlos zu erhalten sind, muss man für andere eine monatliche oder jährliche Gebühr entrichten. Bei der einen oder anderen Software müssen Sie auch nur einmal bezahlen und erhalten eine lebenslange Lizenz. Beachten Sie dabei aber bitte, dass diese Lizenzen häufig nur für ein Betriebssystem gelten. Haben Sie Ihren Windows Passwort Manager also bereits erstanden, bedeutet das nicht, dass die Software auch auf Ihrem Mac funktioniert bzw. Sie sie dort verwenden können.

Ein Vorteil für Sie als Nutzer ist, dass Sie eigentlich jeden Password Manager vor dem Kauf kostenlos testen können. Meist handelt es sich um eine monatliche Testversion, nach Ablauf derer Sie dann bei mancher Software automatisch weiter bezahlen müssen. Wenn Sie das Programm also nach 30 Tagen nicht weiter nutzen wollen, achten Sie darauf, rechtzeitig zu kündigen.

Ein weiterer Aspekt hinsichtlich der Preisgestaltung sind Update-Versionen, wie etwa Premium-Versionen der Software. So können Sie das Produkt bis zu einer gewissen Funktionsgrenze nutzen und können andere Features nur gegen den Erwerb der Premium-Version freischalten. Meistens können Sie etwa bis zu einer gewissen Anzahl an Passwörtern (10-15) in der kostenlosen Version speichern, für mehr Passwörter ist dann das Upgrade notwendig. Alle Preise sehen Sie in unserem Passwort Manager Vergleich übrigens immer direkt neben dem Produkt.

Was sagt die Stiftung Warentest zu Passwort Managern?

FragezeichenDie Experten der Stiftung Warentest genießen aufgrund ihrer langjährigen Testerfahrung einen guten Ruf unter den deutschen Bürgern. Daher ist es erfreulich zu sehen, dass die Stiftung noch nicht allzu lange her einen eigenen Passwort Manager Test durchgeführt hat. Wenn Ihr den Test in voller Länge lesen wollt, folgt einfach diesem Link. Die Experten nahmen dabei neun verschiedene Softwares unter die Lupe und das Ergebnis war relativ eindeutig: Nur vier der neun getesteten Programme sind demnach empfehlenswert, während die weiteren Produkte mehr oder weniger deutliche Schwächen aufwiesen. Gerade kostenfreie oder in den Funktionen eingeschränkte Modelle kamen nicht gut davon.

Der wohl entscheidende Faktor im Passwort Manager Test der Stiftung Warentest war aber die Verfügbarkeit der 2-Faktor-Authentisierung. Die vier Produkte, die den Test bestanden, verfügten alle über diese doppelte Sicherheitsoption, die neben der Angabe des Master-Passworts auch noch eine zweite Komponente abfragt, um Zugang zur Datenbank zu erhalten. Bei den anderen Programmen war dieses Feature nicht vorhanden. Da 40 Prozent des Testergebnisses die Sicherheit ausmachte, waren diese Softwares also schon einmal nicht in der Lage, eine gute Punktzahl zu erzielen.

Das Testergebnis der Stiftung setzte sich zu 40% aus der Sicherheit des Programms, sowie zu 40% aus der Bedienung bzw. Handhabung und zu 20% aus etwaigen Zusatzfunktionen zusammen.

Fazit: Ihre Daten verdienen einen guten Schutz!

Ganz egal, ob Sie nun 5 oder 50 Online-Konten mit einem eigenen Log-In besitzen, ein Passwort Manager ist eine sinnvolle Software, um den täglichen Umgang mit Ihren Daten sicherer zu gestalten. Meist reicht schon eine kostenlose Version aus, um die Grundfunktionen eines guten Managers nutzen zu können. Angesichts der steigenden Vorfälle von Hackerangriffen und Datenmissbrauch ist es von hoher Bedeutung, seine Daten im Internet gut zu schützen. Holen Sie sich daher noch heute Ihren eigenen Manager – Ihre Daten und auch Sie selbst werden es sich danken!

Passwort Manager-Liste 2019: Finden Sie Ihren besten Passwort Manager

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