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12 unterschiedliche Pre-Nahrungen im Vergleich – für die altersgerechte Ernährung Ihres Säuglings – 2019 Test und Ratgeber

Säuglingsnahrung ist ein sensibles Thema. Als Elternteil will man nur das beste für sein Kind. Aus welchen Gründen auch immer können oder möchten manche Mütter Ihr Neugeborenes nicht stillen. Auf der Suche nach dem Milchersatz werden Sie von der Vielfalt der angebotenen Pre-Nahrungen nahezu überhäuft. In diesem Vergleich nehmen wir auf STERN.de 12 verschiedene Pre-Nahrungen genauer unter die Lupe. Zusätzlich verraten wir Ihnen, worauf es bei der Säuglingsmilch wirklich ankommt, damit Ihr Kind alles bekommt, was es zu einem gesunden Wachstum braucht.

4 verschiedene Pre-Nahrungen im großen Vergleich auf STERN.de

Aptamil Pronutra Pre Anfangsmilch
Inhalt
4 x 800 Gramm
Verpackungsart
Schutzdose
Empfohlenes Alter
Von Geburt an
Mit Omega 3 Fettsäuren
Mit Omega 6 Fettsäuren
Bio
Besonderheiten
Glutenfrei, ohne Zusatz von Konservierungsstoffen, Farbstoffen und Aromen
Anwendung
Zum Zufüttern oder als kompletter Muttermilchersatz
Zum Angebot
Erhältlich bei
Preis prüfen 79,99€
Töpfer Lactana Bio pre Pulver
Inhalt
600 Gramm
Verpackungsart
Faltschachtel
Empfohlenes Alter
Von Geburt an
Mit Omega 3 Fettsäuren
Mit Omega 6 Fettsäuren
Bio
Besonderheiten
3er Kombination aus LC-PUFA, Probiotik und Bio-Zertifizierung
Anwendung
Zum Zufüttern oder als kompletter Muttermilchersatz
Zum Angebot
Erhältlich bei
11,76€ 11,18€
HiPP Milchnahrung 1 Bio Anfangsmilch
Inhalt
4 x 600 Gramm
Verpackungsart
Faltschachtel
Empfohlenes Alter
Von Geburt an
Mit Omega 3 Fettsäuren
Mit Omega 6 Fettsäuren
Bio
Besonderheiten
Ohne Gentechnik
Anwendung
Zum Zufüttern oder als kompletter Muttermilchersatz
Zum Angebot
Erhältlich bei
31,80€ Preis prüfen
Bebivita PRE Anfangsmilch
Inhalt
4 x 500 Gramm
Verpackungsart
Faltschachtel
Empfohlenes Alter
Von Geburt an
Mit Omega 3 Fettsäuren
Mit Omega 6 Fettsäuren
Bio
Besonderheiten
Ohne Gentechnik
Anwendung
Zum Zufüttern oder als kompletter Muttermilchersatz
Zum Angebot
Erhältlich bei
17,96€ 24,69€
Abbildung
Modell Aptamil Pronutra Pre Anfangsmilch Töpfer Lactana Bio pre Pulver HiPP Milchnahrung 1 Bio Anfangsmilch Bebivita PRE Anfangsmilch
Inhalt
4 x 800 Gramm 600 Gramm 4 x 600 Gramm 4 x 500 Gramm
Verpackungsart
Schutzdose Faltschachtel Faltschachtel Faltschachtel
Empfohlenes Alter
Von Geburt an Von Geburt an Von Geburt an Von Geburt an
Mit Omega 3 Fettsäuren
Mit Omega 6 Fettsäuren
Bio
Besonderheiten
Glutenfrei, ohne Zusatz von Konservierungsstoffen, Farbstoffen und Aromen 3er Kombination aus LC-PUFA, Probiotik und Bio-Zertifizierung Ohne Gentechnik Ohne Gentechnik
Anwendung
Zum Zufüttern oder als kompletter Muttermilchersatz Zum Zufüttern oder als kompletter Muttermilchersatz Zum Zufüttern oder als kompletter Muttermilchersatz Zum Zufüttern oder als kompletter Muttermilchersatz
Erhältlich bei
Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot
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1. Aptamil: Pronutra Pre

Der Hersteller Aptamil erforscht seit über 40 Jahren Muttermilch und entwickelt seine Säuglingsnahrung stetig weiter. Die Pronutra Pre-Nahrung ist für Säuglinge ab der Geburt geeignet. Genau wie Muttermilch können Sie sie sooft an Ihr Neugeborenes verfüttern, wie es möchte. Die Aptamil Pronutra Pre gibt Ihrem Baby alles, was es zum gesunden Wachstum braucht. Dabei können Sie sie bis zum Ende des Flaschenalters geben.

Das Besondere an der Pronutra Pre sind die LCP Milupan Fettsäuren. Dabei handelt es sich um langkettige, ungesättigte Fettsäuren. Für Neugeborene sind sie besonders wichtig, da sie diese Fettsäuren nicht selbst produzieren können. Zusätzlich sind in der Pre-Nahrung von Aptamil patentierte Galacto- und Fructo-Oligosaccharide enthalten. Sie sind spezielle Ballaststoffmischung, die besonders gut von den Neugeborenen verdaut werden können.

Verpackt wird das Baby Milchpulver in einer Schutzdose. Dort sind 4 Päckchen á 800 Gramm Milchpulver enthalten. Im Deckel ist eine Löffelhaltung integriert. Die einzelnen Päckchen haben einen Sicherheitsverschluss, sodass Sie sie einfach wieder verschließen und das Pulver sicher und frisch lagern können.

Aptamil Pronutra Pre-Nahrung ist frei von:

  • Gluten
  • Konservierungsstoffe
  • Farbzusätze
  • Aromazusätzen

2. Pre-Nahrung aus Allgäuer Bio Milch – Töpfer Lactana Bio Anfangsmilch

Der Hersteller Töpfer verwendet für diese Pre-Nahrung Biomilch von Allgäuer Kühen und Bio Palmöl aus nachhaltigem Anbau. Auch andere Bestandteile der Säuglingsmilch sind aus biologischer Herstellung. Wie zum Beispiel das Süßmolkenpulver, verschiedene Öle und das entrahmte Milchpulver. Die Bio-Qualität macht sich auch in verschiedenen Tests bemerkbar. Im Pre-Nahrung Test von Öko Test war Töpfer 2016 der einzige Hersteller, der keinerlei Schadstoffe in seinem Baby Milchpulver hatte.

Die Lactana Bio Anfangsmilch kann ab der Geburt gefüttert werden. Sie kann entweder als Zusatznahrung als auch als kompletter Muttermilchersatz Verwendung finden. Sie ist der physiologischen Muttermilch sehr ähnlich, weshalb Sie diese Anfangsmilch ganz nach den Bedürfnissen Ihres Kindes geben können.

Lactana Bio von Töpfer enthält natürliche Bifidokulteren. Diese sind wichtig zum Aufbau einer gesunden Darmflora Ihres Kindes.

Töpfer fügt zum Milchpulver spezielle langkettige, ungesättigte Fettsäuren hinzu. Diese LC-PUFA sind für die optimale Entwicklung von Gehirn, Nervensystem und Sehvermögen wichtig. Diese Anfangsmilch von Töpfer ist frei von Farbstoffen, Aromen, Konservierungsstoffen und Gluten.

3. HiPP Bio Anfangsmilch ohne Gentechnik

Der Hersteller HiPP produziert sein 50 Jahren Baby Milchpulver. Dabei legt er sehr viel Wert auf die besten Bio Zutaten. Die Anfangsmilch von HiPP ist für zusätzliche Fütterungen oder als kompletter Muttermilchersatz geeignet. Sie können sie von Geburt an verwenden. Das empfohlene Alter ist bis zu 6 Monaten.

HiPP verpackt das Milchpulver in einer Faltschachtel mit 4 einzelnen Packungen zu je 600 Gramm. Dabei empfiehlt HiPP, dass eine Einzelverpackung nicht länger als 3 Wochen offen gehalten werden soll. Neben den Bio-Zutaten enthält die Säuglingsnahrung LCP. Darunter fallen die Omega 3 und 6 Fettsäuren, die Ihr Kind am Anfang noch nicht selbst herstellen kann und für eine gesunde, altersentsprechende Entwicklung wichtig sind.

Der Greenpeace Einkaufsratgeber „Essen ohne Gentechnik“ zeichnete diese Pre-Nahrung von HiPP mit „empfehlenswert“ aus.

4. Gutes Preis- /Leistungsverhältnis: Bebivita PRE Anfangsmilch

Im Stiftung Warentest Pre Nahrung Test wurde die Pre-Nahrung von Bebivita empfohlen. Sie bekam dort die Testnote „gut“. Sie kann sowohl zum Zufüttern als auch als komplette Alternative zum Stillen verwendet werden. Sie ist für Neugeborene ab der Geburt geeignet, da sie der Muttermilch sehr ähnlich ist. Deshalb kann sie auch ad libitum, also nach dem Belieben Ihres Kindes, gefüttert werden.

Die Pre-Nahrung von Bebivita ist in einer Faltschachtel verpackt. Darin befinden sich 4 Packungen zu jeweils 500 Gramm Milchpulver. Die Zubereitung der Säuglingsnahrung erleichtert der mitgelieferte Messlöffel. Als Kohlenhydratquelle wird ausschließlich Lactose verwendet. Bebivita legt seit mehr als 20 Jahren einen hohen Wert auf Qualität. Sie überprüfen Ihre Produkte und Zutaten regelmäßig nach strengen Qualitätsstandards. Das Unternehmen verwendet ausschließlich hochwertige Zutaten. Das verwendete Palmöl ist beispielsweise aus nachhaltigem Anbau gewonnen.

Eine weitere Besonderheit bei der Bebivita Anfangsmilch ist, dass die Zutaten ohne Gentechnik angebaut und verarbeitet werden.

5. Anfangsmilch nach der EG-Öko-Verordnung zertifiziert: HiPP Pre Bio ComBiotik

Die HiPP ComBiotik Säuglingsnahrung ist optimal für die Verdauung Ihres Säuglings entwickelt. Sie ist zudem genau auf die Ernährungsbedürfnisse angepasst. Sie ist der Muttermilch sehr ähnlich nachgebaut. So können Sie die Säuglingsnahrung zum Zufüttern nach dem Stillen oder als alleinige Ernährung verabreichen. Die ComBiotik Anfangsilch enthält natürliche Milchsäurekulturen.

Ursprünglich kamen diese lediglich in der Muttermilch vor. Zudem sind spezielle Galacto-Oligosaccaride enthalten. Diese sind wertvolle Ballaststoffe, die nach dem natürlichen Vorbild hergestellt wurden und für die Darmflora Ihres Neugeborenen wichtig sind. Die Zutaten sind bio und übertreffen laut dem Hersteller sogar die Anforderungen der EU-Bio-Standards.

Die Pre-Nahrung von HiPP ist in einer Faltschachtel mit 4 Packungen á 600 Gramm Milchpulver verpackt. Die Einzelpackungen sind in einem Folienbeutel verpackt. Das soll Aromaschutz und Frischeschutz garantieren.

Das Besondere bei der Bio ComBiotik Anfangsmilch von HiPP ist der integrierte Löffelabstreicher in der Verpackung. Damit können Sie das Milchpulver genau dosieren.

6. Extra sämig: Bebivita 1 Anfangsmilch

Die Anfangsmilch 1 von Bebivita ist ähnlich wie die Muttermilch zusammengesetzt. Sie enthält Stärke, die sie etwas sämiger und dicker macht, als die herkömmliche Anfangsmilch oder Muttermilch. Dadurch wird Ihr Baby besser und länger gesättigt. Vor allem für die Nacht kann das von Vorteil sein, weil Ihr Kind nicht so häufig wegen einem starken Hungergefühl aufwacht. Sie können sie von der Geburt an bis zum Ende des Flaschenalters an Ihr Kind verfüttern.

Bebivita legt einen hohen Wert auf Qualität. So überprüfen Sie vor und während der Pre-Nahrung Herstellung die Zutaten nach strengen Richtlinien. Das Palmöl, welches sie für die Anfangsmilch 1 verwenden ist, wurde nachhaltig angebaut und verarbeitet. Die Pre-Nahrung ist zudem frei von:

  • Gentechnik
  • Farbstoffen
  • Konservierungsstoffen

Das Milchpulver ist in 5 Einzelpackungen zu jeweils 500 Gramm in einer Faltschachtel verpackt. Zur genauen Dosierung ist in jeder Faltschachtel ein Messlöffel enthalten.

7. Hypoallergene Anfangsmilch nach dem Vorbild der Natur: Hipp Pre HA Combiotik

Die Pre HA Anfangsmilch von HiPP wurde nach dem Vorbild der Muttermilch entwickelt. Sie enthält wichtige Ballaststoffe, die für die Verdauung Ihres Babys wichtig sind. Zusätzlich sind Milchsäurekulturen enthalten, die ursprünglich nur in der Muttermilch vorkamen. Sie sind wichtig für eine gut ausgebaute Darmflora. Zusätzlich sind in ihr die wichtigen langkettigen, ungesättigten Omega 3 und 6 Fettsäuren enthalten. Sie sind vor allem wichtig für die Entwicklung des Nervensystems und des Gehirns Ihres Kindes.

Das Eiweiß in der HA Combiotik ist besonders stark aufgespalten. So wird das Allergierisiko wegen der Kuhmilch vermindert. Der Körper Ihres Babys nimmt diese kleinen Eiweißbausteine nicht als fremd wahr und kann sie leichter verdauen. Es kann deshalb zu weniger Verdauungsproblemen aufgrund der Lactose kommen.

Auch bei dieser Anfangsmilch achtet der Hersteller HiPP sehr stark auf Qualität. Alle Zutaten wurden nach strengen Vorschriften und Standards überprüft. Die Zutaten sind bio-zertifiziert.

Sie können die Pre HA Combiotik Nahrung als alleinige Flaschennahrung oder zum Zufüttern neben dem Stillen verwenden.

8. Baby Milchpulver aus regionaler Kuhmilch – Humana Anfangsmilch Pre

Das Unternehmen Humana verwendet für die Herstellung Ihrer Säuglingsnahrung Milch von Kühen aus artgerechter Haltung. Der Hersteller lässt die Milch ausschließlich von 29 Betrieben liefern. Keiner von diesen Betrieben setzt zur Fütterung der Tiere genverändertes Futter ein. Die Kriterien werden jährlich durch eine externe Prüfstelle zertifiziert.

Mit der Humana Anfangsmilch Pre stellen Sie deshalb sicher, dass Ihr Baby ein natürliches Produkt zu sich nimmt. Die Anfangsmilch ist der Muttermilch sehr ähnlich. Sowohl in der Konsistenz als auch in den Inhaltsstoffen. Sie eignet sich deshalb entweder als alleinige Flaschennahrung oder zum Zufüttern, wenn Sie nicht ausreichend eigene Muttermilch produzieren.

Die Pre-Nahrung von Humana enthält Galacto-Oligosaccharide und langkettige, mehrfach ungesättigte Omega-Fettsäuren. Sie sind wichtig für die gesunde Entwicklung Ihres Neugeborenen.

9. Allergenarme Pre-Nahrung von Milupa – Milumil HA Pre Anfangsnahrung

Milupa besitzt über 90 Jahre Erfahrung mit Babynahrung. Mit dem Wissen all dieser Jahre entwickelte das Unternehmen eine Säuglingsnahrung, die speziell auf allergiegefährdete Säuglinge abgestimmt ist. Neben all den wichtigen Nährstoffen und Mineralien, die für das Wachstum wichtig sind, sind die Allergene verringert worden. Das Milcheiweiß wurde durch Verfahren soweit aufgespalten, dass der Körper Ihres Babys nicht mehr bemerkt, dass es sich um Kuhmilcheiweiß und nicht um Milcheiweiß aus der Muttermilch handelt. Die Pre-Nahrung kann so besser verdaut werden.

Die patentierte Ballaststoffmischung aus Galacto- und Fructo-Oligosacchariden kann die Darmflora Ihres Babys noch zusätzlich aufbauen und stärken. Die langkettigen, mehrfach ungesättigten Omega 3 und 6 Fettsäuren sind für die Entwicklung des Nervensystems wichtig, denn Ihr Kind kann diese Fettsäuren in den ersten Lebensmonaten nicht selbst produzieren. In einer Faltschachtel befinden sich 3 Pack Baby Milchpulver mit jeweils 600 Gramm.

Die Vorteile der Milupa Milumil HA Pre Anfangsnahrung:

  • Glutenfrei
  • Frei von Konservierungsstoffen
  • Frei von Farbstoffzusätzen
  • Frei von Aromazusätzen
  • Zertifiziert durch den grünen Punkt

10. Hypoallergene Anfangsnahrung im Vorratspack – Nestlé BEBA PRO HA PRE

Nestlé hat bereits über 150 Jahre Erfahrung mit Babynahrungen. In der Eiweißforschung ist das Unternehmen bereits seit 50 Jahren tätig. Mit diesem Fachwissen schafft es der Hersteller, mit der BEBA Pro HA Pre eine Anfangsmilch herzustellen, welche das Allergierisiko Ihres Kindes auf Kuhmilch reduzieren soll. Vor allem bei Kindern, die ein erhöhtes Allergierisiko haben, können davon profitieren. Dazu hydrolisiert Nestlé die Eiweiße. Sie werden teilweise aufgespalten und dadurch wird ihre allergene Wirkung vermindert.

Mit dieser Pre-Nahrung können Sie sich sogar einen Vorrat anlegen. Jedes Paket besteht aus insgesamt 6 Schutzdosen mit jeweils 800 Gramm Baby Milchpulver. Sie können sie ab der Geburt bis zum Ende des Flaschenalters geben. Entweder als alleinige Nahrung oder auch zum Zufüttern. Durch die Ähnlichkeit mit der Muttermilch können Sie Ihrem Kind immer dann ein Fläschen dieser Säuglingsmilch geben, wenn es danach verlangt.

Nicht alle HA Pre-Nahrungen sind gleich. Die Nestlé BEBA Pro HA Pre wurde mit der GINI Studie wissenschaftlich überprüft.

11. Pre-Nahrung nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen – Nestlé BEBA OPTIPRO

Wie in die Nestlé BEBA Pro HA Pre-Nahrungen fließt auch in die BEBA Optiopro Säuglingsmilch die 150-jährige Erfahrung und Forschung in der Herstellung von Babynahrung mit ein. Der Hersteller berücksichtigt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und Empfehlungen von Ernährungsexperten. In der Pre-Nahrung steckt deshalb alles, was Ihr Kind zur gesunden Entwicklung benötigt. Ganz gleich, ob Sie sie zum Zufüttern verwenden oder als alleinige Flaschennahrung. Sie können sie ab der Geburt verwenden.

Die BEBA Optiopro von Nestlé ist laut der EG-Öko-Verordnung zertifiziert. Eine Packung besteht aus 6 Schutzdosen zu jeweils 800 Gramm Baby Milchpulver. Damit können Sie sich einen kleinen Vorrat anlegen, ohne jede Woche neue Pre-Nahrung kaufen zu müssen. Über der Schutzfolie in der Dose befindet sich eine praktische Löffelablage. Damit müssen Sie den Messlöffeln nicht lange im Pulver suchen, sondern haben ihn schnell zur Hand.

12. Für allergiegefährdete Säuglinge – Aptamil Proexpert HA Pre

Die NUTRICIA Forschung untersucht seit einigen Jahren den Einfluss der Ernährung im frühen Kindesalter auf die Entwicklung des Kindes. Diese Erkenntnisse integriert Aptamil in die Proexpert HA Pre-Nahrung. Bei der Produktion der Proexpert HA Pre-Nahrung werden die Milcheiweiße schonend aufgespalten. Das verringert das Risiko einer Allergie auf Kuhmilch bei Ihrem Säugling. Sie können die Säuglingsmilch ab der Geburt bis zum Ende des Flaschenalters geben. Da sie ähnlich der Muttermilch aufgebaut ist, können Sie sie immer dann füttern, wenn Ihr Kind Hunger hat, ohne dass die Gefahr einer Überfütterung besteht.

Die Aptamil HA Pre-Nahrung ist genau auf die Bedürfnisse Ihres allergiegefährdeten Kindes abgestimmt. Sie enthält eine spezielle Mischung aus GOS/FOS-Ballaststoffen, die wichtig für die Darmflora ist. Auch die nötigen Omega 3 und 6 Fettsäuren für die optimale Entwicklung des Nervensystems sind in dieser Pre-Nahrung enthalten.

Obwohl die Allergene in dieser Pre-Nahrung vermindert wurden, darf sie nicht bei Säuglingen mit bestehender Kuhmilchallergie verwendet werden.

Was bedeutet Pre-Nahrung?

Pre-Nahrung TestMuttermilch ist die natürlichste Nahrung für ein Neugeborenes. Doch manchmal klappt es mit dem Stillen nicht so, wie es sein sollte. In diesem Moment kommt die Babynahrung ins Spiel. Die Nahrung, die der Muttermilch am ähnlichsten ist, wird als Pre-Nahrung bezeichnet. Sie ist sowohl von den Inhaltsstoffen als auch der Konsistenz nachempfunden. Pre-Nahrung kann von Anfang an verwendet werden. Die Inhaltsstoffe sind gesetzlich geregelt.

Folgende Inhaltsstoffe dürfen in der Säuglingsnahrung nicht vorkommen:

  • Farbstoffe
  • Konservierungsstoffe
  • Aroma
  • Andere künstliche Zusätze

Das Gesetz legt zudem fest, dass eine gewisse Menge an Mineralstoffen und Vitaminen enthalten sein muss. Das sorgt dafür, dass Säuglinge, die nicht gestillt werden, keine Nachteile gegenüber den gestillten Babys haben. Sie können also sicher sein, dass egal für welche Pre-Nahrung Sie sich letztendlich entscheiden, Ihr Baby optimal mit allem versorgt ist, was es braucht. Die Pre-Nahrung kann sowohl als vollwertiger Muttermilchersatz verwendet werden, wie auch als Zusatz, wenn Sie als Mutter nicht genügend Milch produzieren.

Was ist in der Säuglingsnahrung enthalten?

Pre-Nahrung VergleichNeben den gesetzlich vorgeschriebenen Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen sind noch weitere Stoffe Bestandteil der Pre-Nahrung.

Als Zucker- bzw. Kohlenhydratquelle wird Lactose verwendet. Als Eiweißquelle dient ebenso Kuhmilch. Die Säuglinge können das darin enthaltene Casein jedoch nicht optimal verdauen. So wird das durch das Molkeneiweiß ersetzt, welches die Neugeborenen gut verdauen können. Einige Hersteller setzen der Pre-Nahrung Prä- und Probiotika zu. Sie erhoffen sich dadurch eine Stärkung des Immunsystems des Säuglings und einen besseren Aufbau der Darmflora. Wegen der Zusammensetzung können Sie die Anfangsmilch das gesamte erste Lebensjahr an Ihren Säugling füttern.

Bereits 2016 wurde eine neue gesetzliche Änderung für Pre-Nahrung verabschiedet. Ab 2020 sind alle Hersteller dazu verpflichtet, diese Änderungen einzuhalten. Die enthaltenen Kalorien wurden etwas verringert und die mehrfach ungesättigte Fettsäure DHA muss enthalten sein. DHA ist vor allem in Fischöl zu finden. Die Entwicklungen des Gehirns und der Sehfähigkeit sollen sich damit positiv auswirken. Im aktuellen Pre-Nahrungen Test von Stiftung Warentest fanden die Tester heraus, dass die meisten Hersteller derzeit dem kommenden Mindestgehalt von DHA noch nicht annähernd anbieten.

Welche Anfangsmilch bei Allergien?

Achtung: Das sollten Sie wissen!Für Säuglinge, die ein starkes Allergierisiko oder bereits eine Allergie haben, gibt es sogenannte hypoallergene Pre-Nahrungen. Im Handel sind sie unter dem Namen HA Pre zu finden. Als allergiegefährdet gilt Ihr Säugling zum Beispiel, wenn Sie oder Ihr Partner Allergien haben. Aber auch wenn eines Ihrer Kinder eine Allergie entwickelt hat. Dabei heißt es aber nicht, dass eine Allergie wirklich ausbricht. Das Risiko dafür ist lediglich erhöht.

Damit das Allergierisiko nicht unnötig gesteigert wird, ist die HA Pre-Nahrung anders zusammengesetzt als die normale Anfangsmilch. Die Allergene sind darin stark reduziert. Auch in dieser Säuglingsmilch ist Milcheiweiß enthalten. Doch im Gegensatz zur normalen Pre-Nahrung sind die Eiweiße in kleinere Bruchstücke aufgespalten. Der Magen-Darm-Trakt Ihres Kindes erkennt diese kleinen Bruchteile nicht als artfremde Eiweißbestandteile an. So wird der Allergie gegen Kuhmilcheiweiß vorgebeugt.

Die HA Pre-Nahrung wird auch gerne verwendet, wenn lediglich Baby Milchpulver gefüttert wird und, egal aus welchen Gründen, nicht gestillt wird.

Welche Pre-Nahrung bei Kuhmilchallergie?

Beste Pre-NahrungFalls Ihr Baby bereits eine Kuhmilchallergie hat, reicht die Aufspaltung der Eiweiße nicht aus. Es kommt trotzdem zu Reaktionen. In Apotheken gibt es Spezialnahrungen. Bei diesen Pulvern sind die Eiweiße in noch kleinere Stücke aufgespalten, damit es selbst bei einer Allergie gegen Kuhmilch nicht zu einer allergischen Reaktion kommt.

Welche Nahrung braucht mein Kind?

Schnell kann es passieren, zwischen den verschiedenen Herstellern und Babynahrungs-Arten den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu finden. Zu Ihrer Beruhigung können wir sagen, dass die Inhaltsstoffe gesetzlich geregelt sind und sich kaum von einander unterscheiden. Also egal für welchen Hersteller oder für welche Marke Sie sich entscheiden: Ihr Baby ist jederzeit mit allem versorgt, was es für eine gesunde Entwicklung braucht.

Und das ist das Wichtigste. Direkt nach der Geburt empfiehlt sich die Pre-Nahrung. Sie kommt der Muttermilch am nächsten und wird so von Ihrem Baby am besten vertragen. Ob es die herkömmliche Pre-Nahrung oder eine HA Säuglingsnahrung werden soll, hängt in den meisten Fällen davon ab, ob Ihr Kind allergiegefährdet ist oder nicht. Diese Information bekommen Sie meist von Ihren Ärzten oder Ihrer Hebamme. Sinnvoll ist es auch, verschiedene Produkte zu testen, denn die Babys vertragen oft einen Hersteller besser als den anderen.

Da es eine schier unendliche Auswahl an verschiedenen Produkten gibt, besprechen Sie die Frage nach der besten Säuglingsnahrungsart am besten mit Ihrem Arzt oder mit Ihrer Hebamme. So stellen Sie sicher, dass Ihr Kind die beste für seine Bedürfnisse erhält.

Ab wann wird die Pre-Nahrung umgestellt?

Die Pre-Nahrung ist relativ flüssig und dünn. Wenn Ihr Baby größer und älter wird, kann es sein, dass die Nahrung nicht mehr ausreicht. Meistens passiert das zwischen dem 4. und 6. Lebensmonat. Danach kann auf die Folgemilch 1 umgestellt werden oder mehr Pre-Nahrung gegeben werden. Die Folgemilch 1 gleicht im Groben der Anfangsmilch. Es sind 2% glutenfreie Stärke zugesetzt. Meistens wird dafür Maisstärke verwendet. Sie macht die Säuglingsmilch etwas dicker und sämiger. Ihr Baby wird dadurch länger gesättigt.

Vor allem in der Nacht hat das den Vorteil, dass Ihr Kind länger durchschläft, weil es weniger Hunger verspürt. Wird die Folgemilch 1 zu früh verwendet, kann es leicht passieren, dass Ihr Säugling überfüttert wird und stark an Gewicht zunimmt. Einige Hersteller setzten den Zucker Saccarose noch zusätzlich in der Folgemilch 1 ein. Dieser ist allerdings für die Nährstoffversorgung unnötig und steigert eher die Gefahr der Überfütterung zusätzlich.

Es gibt auch noch die Folgemilch 2. Laut eines Gesetzes darf sie ab dem fünften Monat an Säuglinge verfüttert werden. Sie enthält einen höheren Eiweißgehalt und mehr Kohlenhydrate und Mineralien als die Pre-Nahrung und die Folgemilch 1. Die Folgemilch 2 darf bis zu 20% Haushaltszucker enthalten. Darauf verzichten die meisten Hersteller allerdings. Auch bei dieser Folgemilch kann es leicht zu einer Überfütterung kommen.

Die Vor- und Nachteile der Pre-Nahrung gegenüber der Folgemilch:

  • Ähnelt der Muttermilch
  • Kein Risiko der Überfütterung
  • Kein Haushaltszucker enthalten
  • Kann nach dem Bedarf des Säuglings gefüttert werden
  • Eignet sich auch zum Zufüttern
  • Kurz anhaltende Sättigung
  • Etwas teuerer als die Folgemilch

Wie wird die Pre-Nahrung am besten zubereitet?

Pre-Nahrung Test und VergleichDie Meinung, dass das Wasser für die Säuglingsmilch vorher abgekocht werden muss, hält sich noch hartnäckig. Für viele Eltern gestaltete sich das Fläschen machen als lange Prozedur. Das Wasser musste erst abgekocht werden. Danach musste es abkühlen. Schlussendlich musste es noch einmal erwärmt werden, weil es zu kühl geworden ist. Während dieser Prozedur wurde das Baby immer ungeduldiger und hungriger. Es schrie immer lauter.

Doch neuste Untersuchungen ergaben, dass das Abkochen in den meisten Fällen unnötig ist. Wenn an Ihrem Wohnort keine Bleirohre verwendet werden, ist die Wasserqualität gut. Oft sogar besser als das abgepackte Wasser aus dem Supermarkt. Wenn Sie sich unsicher sind, welche Wasserqualität Ihr Leitungswasser hat, können Sie bei Ihrem Wasseramt vor Ort nachfragen oder eine Probe untersuchen lassen.

Wenn die Wasserqualität Ihres Leitungswassers nicht gut ist, können Sie auch abgefülltes Wasser für die Babynahrung verwenden. Achten Sie dabei auf den Aufdruck „Zur Zubereitung von Babynahrung geeignet.“ Wenn dieser Zusatz nicht auf dem Etikett zu finden ist, ist in diesem Wasser oft der Natriumgehalt für Säuglinge zu hoch.

Wichtig ist, dass Sie keinen Wasserfilter zum Filtern des Leitungswassers verwenden. Im Filter bilden sich leicht Keime, die zwar für uns Erwachsene harmlos sind, aber Ihr Kind krank machen können. Das Immunsystem von Säuglingen ist nicht so stark wie das der Erwachsenen.

Bevor Sie das Wasser für das Fläschen abnehmen, sollten Sie das Wasser ein wenig vorlaufen lassen. Wenn das Wasser in den Rohren eine Zeit lang steht, kann es auch zu Keimbildungen kommen. Fließt das Wasser eiskalt nach, ist es ein gutes Zeichen, dass es sich um frisches Wasser handelt.

Die richtige Dosierung des Baby Milchpulvers ist sehr wichtig. Deshalb steht auf jeder Verpackung genau darauf, wie viele Messlöffel pro Fläschen gegeben werden soll. Der Messbecher sollte dabei gestrichen voll sein und nicht gehäuft. Wenn Sie zu viel Pulver verwenden, können die Nieren Ihres Babys mit dem Eiweiß überfordert sein und sogar Schaden nehmen. Zudem bekommt der Säugling auf Dauer zu wenig Flüssigkeit und kann dehydrieren. Wenn Sie dagegen zu wenig Pulver verwenden, kann es sein, dass Ihr Kind nicht richtig satt wird und bald nochmal ein Fläschen benötigt. Auf lange Sicht kann es so auch passieren, dass Ihr Kind zu wenige Nährstoffe aufnimmt, die es zum Wachstum braucht.

Achten Sie bei einem Nahrungswechsel unbedingt darauf, stets die Messbecher der jeweiligen Firma zu verwenden. Die Messbecher haben oft unterschiedliche Größen, sodass es leicht zur Über- oder Unterdosierung der Nahrung kommen kann.

Die ideale Trinktemperatur liegt bei 37 Grad Celsius. Also genauso hoch wie die Körpertemperatur. Das Fläschen sollte nicht über 60 Grad erwärmt werden, da sonst die wertvollen Inhaltsstoffe, Vitamine und Mineralstoffe zerstört werden. Bei hoher Temperatur kann es sogar zu Verbrennungen Ihres Kindes führen. Deshalb das Fläschen lieber ein wenig kälter als 37 Grad zubereiten als etwas zu heiß.

Die Zubereitung von Babynahrung:

  1. Hände waschen
  2. Etwa 40 bis 50 Grad warmes Wasser in ein Fläschen füllen
  3. Wasserfüllmenge auf Augenhöhe ablesen
  4. Exakte Menge an Milchpulver dazu geben
  5. Fläschen verschließen und kräftig durchschütteln
  6. Etwas warten, bis sich die Luftbläschen gelöst haben
  7. Milchtemperatur an der Innenseite der Handgelenke überprüfen

Warum soll Säuglingsnahrung nicht in die Mikrowelle?

Tipps & HinweiseOft kann man den Satz „Säuglingsnahrung darf nicht in der Mikrowelle erwärmt werden“ lesen. Doch warum ist das so?

Früher ging man davon aus, dass durch die Mikrowellen-Strahlung die wertvollen Nährstoffe und Mineralien in der Pre-Nahrung zerstört werden. Das hätte zur Folge, dass Ihr Baby nicht die notwendigen Stoffe bekommt, die es für das gesunde Wachstum so nötig hat. Andere Meinungen waren, dass durch die Mikrowellenstrahlen giftige Stoffe entstehen würden. Beide Vorurteile konnten jedoch in verschiedenen Studien und Untersuchungen widerlegt werden. Es bestehen durch die Strahlung Ihrer Mikrowelle keine gesundheitlichen Nachteile für Ihr Neugeborenes.

Jedoch gibt es 2 Gründe, wieso Sie die Säuglingsmilch nicht in der Mikrowelle erwärmen sollten. Zum einen wird die Mikrowelle häufig dafür genutzt, um die Reste der letzten Babymahlzeit erneut zu erwärmen. Das erneute Aufwärmen sollte in jedem Fall vermieden werden. Das Immunsystem Ihres Säuglings ist sehr schwach. Wenn Sie die Pre Milch länger aufbewahren, können sich Krankheitserreger und Keime vermehren und ausbreiten.

Wird die Milch anschließend noch einmal erwärmt, wachsen diese noch stärker. Das Immunsystem Ihres Kindes kann diese Keime und Erreger nicht bekämpfen und kann deshalb krank werden. Bleibt bei einer Nahrung etwas übrig, sollten Sie diesen Rest lieber wegwerfen als das Risiko einer Infektion einzugehen.

Säuglingsnahrung sollte stets frisch zubereitet werden, um eine unnötige Keimbelastung der Nahrung zu vermeiden. Sie können so für eine möglichst gute Gesundheit Ihres Kindes sorgen.

Der zweite Grund, warum die Erwärmung der Pre-Nahrung in der Mikrowelle nicht empfehlenswert ist, ist die ungleichmäßige Erhitzung der Flüssigkeit. Selbst bei einem Drehteller erhitzt sich der Inhalt des Fläschens nicht gleichmäßig. Wenn Sie sich zum Beispiel eine Suppe in der Mikrowelle warm machen, gibt es Stellen, die kalt sind.

Andere Stellen der Suppe sind dagegen so warm, dass Sie sich fast die Zunge verbrennen. Genauso ist es auch bei der Säuglingsnahrung. Die Schleimhäute Ihres Kindes sind zudem empfindlicher als die eines Erwachsenen. Wenn Sie die Nahrung frisch aus der Mikrowelle an Ihr Neugeborenes verfüttern, kann es leicht zu Verbrennungen kommen.

Wenn Sie das Fläschen in der Mikrowelle erwärmen, sollten Sie darauf achten, dass Sie vor dem Füttern die Milch kräftig durchschütteln, damit es keine Temperaturunterschiede gibt. Testen Sie die Temperatur vor der Gabe auch noch einmal an der Innenseite Ihres Handgelenks, damit sichergestellt wird, dass Sie nicht zu heiß ist.

Warum soll Pre-Nahrung warm gefüttert werden?

Pre-NahrungDie Empfehlung, dass die Säuglingsnahrung am besten bei 37 Grad Celsius gefüttert werden sollte, hat zum einen den Grund, dass die Muttermilch beim Stillen ebenfalls Körpertemperatur hat. Wenn das Fläschen auch in diesem Temperaturbereich gegeben wird, hat das also einen möglichst natürlichen Effekt auf Ihr Kind.

Ein anderer Grund ist, dass manche Babys sehr empfindlich auf kalte Säuglingsnahrung reagieren. Häufig bekommen Sie Bauchschmerzen oder Koliken. Anderen wiederum macht kalte Säuglingsmilch nichts aus. Ob Ihr Neugeborenes kältere Pre-Nahrung verträgt, kommt ganz individuell auf Ihr Neugeborenes an.

Wie viel Säuglingsmilch braucht mein Baby?

Viele Eltern sind anfangs etwas unsicher, wie viel Pre-Nahrung Ihr Neugeborenes braucht. Pauschal kann diese Frage auch nicht beantwortet werden, da es von Säugling zu Säugling unterschiedlich ist, wie viel Hunger er hat. Als einfache Formel gilt:

150 Milliliter Säuglingsmilch pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag

Wenn Ihr Kind etwas mehr oder weniger trinkt, ist das völlig normal und kein Grund zur Sorge. Durch das häufige Wiegen können Sie langfristig sehen, ob Ihr Baby genügend trinkt und wie gewünscht zunimmt. Bei der Pre-Nahrung besteht, wie bei der Muttermilch auch, keine Gefahr der Überfütterung. Das bedeutet, dass hier auch der Grundsatz „ad libitum“ gilt. Soviel Milch Ihr Baby möchte, soll es bekommen.

Wenn Sie bei der Wahl der optimalen Menge für Ihr Kind noch unsicher sind, können Sie jederzeit Ihren Arzt oder Ihre Hebamme fragen. So erhalten Sie eine auf Ihr Kind abgestimmte Antwort und eine individuelle Lösung.

Die Menge pro Fütterung steigert sich mit zunehmenden Alter und Gewicht. Neugeborene trinken zwischen 30 und 60 Milliliter Milch pro Fütterung. Ein Monat später sind es bereits zwischen 80 und 120 Milliliter Pre-Nahrung. Zwischen dem 2. und 6. Lebensmonat steigert sich der Nahrungsbedarf auf etwa 180 Milliliter pro Fütterung.

Ob Ihr Baby nach dem Füttern noch Hunger hat, können Sie durch verschiedene Anzeichen herausfinden:

  • Nuckeln an der Hand
  • Kopfdrehungen zur Brust mit geöffnetem Mund
  • Schmatzende Geräusche

Das Hungergefühl der Säuglinge wechselt ständig. So kann es sein, dass Ihr Kind an einem Tag mehr Hunger hat als an den anderen Tagen. Mit der Zeit werden Sie ein immer besser werdendes Gefühl dafür entwickeln können, wann Ihr Baby wirklich Hunger hat und wann es lediglich Ihre Aufmerksamkeit möchte.

Wie gebe ich das Fläschen richtig?

WissenswertesDas Fläschen zu geben stellt die wichtige Bindung zwischen Ihnen als Eltern und Ihrem Kind her. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich ausreichend Zeit dafür nehmen und nicht „eben mal zwischen Tür und Angel“ Ihr Baby füttern. Oft schlafen die Säuglinge beim Füttern ein, ohne dass sie satt sind. Suchen Sie sich deshalb einen bequemen Ort zum Füttern aus, indem Sie sich auch länger bequem hinsetzen können. Vor dem Fläschen geben sollten Sie die Temperatur der Pre-Nahrung noch einmal testen. Dafür können Sie einen Tropfen Milch auf die Unterseite Ihres Unterarmes geben.

Das positivste Erlebnis für das Baby ist es, wenn es so viel Hautkontakt wie möglich gibt. Im Winter ist es empfehlenswert darauf zu achten, dass Sie keinen kratzigen oder unbequemen Pullover anhaben, der die empfindliche Haut Ihres Kindes irritieren könnte. Zum Füttern bringen Sie Ihr Neugeborenes am besten in eine Schräglage. Das erleichtert ihm das Schlucken. In der Ellenbeuge findet der Kopf des Säuglings am besten Platz. Legen Sie ein Spuktuch bereit. Mit diesem können Sie die Milch aufwischen, die Ihrem Kind während des Trinkens aus dem Mund läuft.

Wichtig ist, dass Sie den Sauger nicht gleich in den Mund Ihres Babys stecken. Streichen Sie zunächst mit dem Sauger an der Wange entlang. Dadurch wird der natürliche Suchreflex nach der Brustwarze ausgelöst. Danach können Sie den Sauger über die Lippen streichen. Mit etwas Druck können Sie den Sauger etwas in den Mund hineindrücken, damit Ihr Baby anfängt, den Mund zu öffnen.

Pre-NahrungenDer Sauger sollte beim Füttern unter der Zunge sein und die Lippen am breiten Ende des Saugers sein. Damit ist sichergestellt, dass Ihr Baby beim Trinken die natürlichen Kiefer- und Zungenbewegungen durchführt, die beim Saugen an der weiblichen Brust auch nötig wären. Achten Sie darauf, dass der Sauger stets mit Pre-Nahrung gefüllt ist. Das verhindert, dass Ihr Baby zu viel Luft verschluckt, was zu starken Bauchschmerzen führen könnte.

Halten Sie während des Fütterns stets Blickkontakt zu Ihrem Kind. Das sorgt zum einen für eine tiefere Bindung. Zum anderen bekommen Sie frühzeitig mit, wenn Ihr Kind satt ist oder eventuelle Trinkprobleme auftreten. Das Füttern ist mit dem Leeren des Fläschens nicht beendet. Obwohl der Sauger immer mit genügend Säuglingsmilch gefüllt war, verschluckt Ihr Kind immer Luft mit. Um Blähungen und Bauchschmerzen vorzubeugen, ist nun ein Bäucherchen nötig.

Am besten eignet sich dazu eine aufrechte Position Ihres Kindes. Am bequemsten für Sie kann es sein, dass Sie Ihr Kind auf den Arm nehmen und dessen Kopf über Ihre Schulter gucken lassen. Schützen Sie Ihre Kleidung mit einem Spucktuch, denn mit dem Aufstoßen kommen oft noch Milchreste mit. Streichen oder klopfen Sie Ihrem Kind leicht über den Rücken. Das erleichtert ihm das Aufstoßen. Nach 1 bis 2 Bäuerchen ist die das Fläschen geben abgeschlossen und Sie können Ihr Kind wieder flach auf den Rücken legen und schlafen lassen.

Es gibt spezielle Anti-Kolik-Fläschen. Sie sollen das Verschlucken von Luft während des Trinkens der Pre-Nahrung verringern. Doch selbst mit diesen Fläschen ist es empfehlenswert, nicht auf das Bäuerchen zu verzichten.

Worauf muss ich beim Kauf von Pre-Nahrung achten?

Die Inhaltsstoffe

Die Inhaltsstoffe der einzelnen Hersteller und Marken unterscheiden sich kaum, da sie gesetzlich geregelt sind. Dennoch gibt es einige Punkte, auf die Sie beim Kauf achten sollten. Das wichtigste bei der Säuglingsnahrung ist, dass Ihr Baby die Nahrung gut verträgt. Egal ob Sie die Säuglingsmilch zufüttern oder Ihr Kind komplett damit ernähren. Welche Pre-Nahrung Ihr Kind am besten verträgt, kann nicht pauschal gesagt werden.

Manche Neugeborene vertragen nahezu alle Arten von Milchpulvern. Andere Eltern müssen sich dagegen durch viele verschiedene durchprobieren. Wenn Ihr Kind bereits eine Allergie hat oder als allergiegefährdet eingestuft wird, macht es Sinn, auf die sogenannte HA Pre-Nahurung zurückzugreifen. Dort sind die Allergene weitestgehend ausgeschalten.

Es gibt auch Spezialnahrungen für Babys, die eine Allergie gegen Kuhmilch. Kaufen Sie nach der Geburt am besten eine Auswahl von verschiedenen Pre Nahrungen und testen Sie durch, welche Milch Ihrem Säugling am besten bekommt. Sie erkennen, wenn Ihr Neugeborenes die Säuglingsnahrung nicht verträgt, indem es vermehrt spucken muss oder oft schreit, weil es Bauchschmerzen hat.

Die Zubereitung

Darauf sollten Sie achtenDie Zubereitung ist auch ein wichtiger Faktor. Wenn Ihr Neugeborenes starken Hunger hat, sollte das Fläschen machen möglichst schnell und unkompliziert sein. Ein Milchpulver, welches sich schnell auflöst, kann diesen Prozess beschleunigen. Auch hier empfiehlt es sich, verschiedene Marken und Hersteller auszuprobieren. Eine klumpenfreie Nahrung ist für Ihr Neugeborenes auch angenehmer, zu trinken und verstopft das Loch im Sauger nicht.

Der Preis

Auch der Preis spielt eine wichtige Rolle. Pre-Nahrung wird täglich mehrere Male gegeben. Und das über Monate hinweg. Bei Säuglingsmilch heißt billiger auch nicht schlechter. Dafür sorgen die gesetzlichen Bestimmungen. Wenn Ihr Baby eine günstigere Pre-Nahrung gut verträgt und Sie auch zufrieden mit der Zubereitung sind, spricht nichts dagegen, bei diesem günstigen Produkt zu bleiben.

Vorräte anlegen

Wenn Sie die für Sie und Ihr Kind passende Pre-Nahrung gefunden haben, sollten Sie sich einen Vorrat von diesem Milchpulver anlegen. Im neuen Alltag mit Kind kann schnell was vergessen werden. So kann zum Beispiel Wochenende sein und Sie stellen fest, dass die Pre-Nahrung zu Neige geht. Oder Ihr Neugeborenes bekommt im Laufe der Zeit mehr Hunger. Dadurch verkleinert sich der Bestand der Nahrung schneller.

Damit Ihnen das nicht passiert, können Sie bei jedem Einkauf ein paar Packungen Milchpulver mehr kaufen, als Sie für die Zeit bis zum nächsten Einkauf brauchen. Bei Bestellungen im Internet haben Sie dadurch den Vorteil, dass Sie die Packungen nicht selbst nach Hause schleppen müssen. Sie werden bequem zu Ihrer Haustür geliefert.

Beachten Sie bei den Vorräten immer, dass Sie erst die länger gelagerten Pre-Nahrungen verwenden und nicht immer die neugekauften Packungen anbrechen. Auch Milchpulver hat ein Ablaufdatum. Dieses sollte nicht überschritten werden, damit Ihr Kind die Nahrung gefahrlos trinken kann.

Hat Stiftung Warentest einen Test für Pre-Nahrungen durchgeführt?

FragezeichenPre-Nahrungen haben hohe Anforderungen. Um zu sehen, ob sie ihnen gerecht werden, hat Stiftung Warentest im Juli 2016 einen Säuglingsmilch Test durchgeführt. Die Profis testeten 11 Pre-Nahrungen und 4 HA Pre-Nahrungen. Sie fanden heraus, dass alle getesteten Produkte die gesetzlichen Nährstoffwerte einhalten und erfüllen. Ein weiterer positiver Punkt in diesem Test war, dass kein Produkt keimbelastet war.

Einige Produkte waren mit Schadstoffen, wie zum Beispiel Glycidyl-Ester, 3-MCPD-Ester oder Chlorat versetzt. Ein Produkt beinhaltete eine hohe Menge an Glycidyl-Ester. Dieser Stoff entsteht durch die Raffinierung von Fett. Aus ihm wird während des Verdauungsvorgangs der potenzielle krebserregende Stoff Glycidol.

Maximale Grenzwerte gibt es für diesen Stoff nicht. Allerdings straften die Prüfer das Produkt mit einem „mangelhaft“ ab, da der Schadstoff vermeidbar ist. In drei anderen Pre-Nahrungen wurden auch Schadstoffe gefunden. Sie überschritten in keinem Fall die gesetzliche Höchstgrenze, allerdings wurden sie von Stiftung Warentest mit einer schlechteren Punktzahl bewertet. Welche Pre-Nahrung das Rennen gemacht hat und welche Bewertung Ihre Pre-Nahrung erhalten hat, können Sie hier gegen eine kleine Gebühr nachlesen.

Hat Öko Test einen Pre-Nahrung Test durchgeführt?

Auch das Magazin Öko Test führte 2016 einen solchen Test durch. Die Experten nahmen insgesamt 13 HA Pre-Nahrungen und 1er Folgenahrungen. Sie konnten nur 3 davon mit „sehr gut“ beziehungsweise „gut“ bewerten. Die meisten der getesteten Nahrungen enthielten Schadstoffe wie Chlorat. Spuren von diesem Schadstoff wurden in allen Milchpulvern gefunden, außer denen des Herstellers Töpfer. Den kompletten Test mit allen Ergebnissen können Sie hier gegen einen kleinen Betrag nachlesen.

Pre-Nahrung-Liste 2019: Finden Sie Ihre beste Pre-Nahrung

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1. Aptamil Pronutra Pre Anfangsmilch 10/2018 Preis prüfen Zum Angebot
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