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6 verschiedene Pulsoximeter im Vergleich – finden Sie Ihr bestes Sauerstoffmessgerät – unser Test bzw. Ratgeber 2019

Das Gesundheitsbewusstsein liegt immer mehr im Fokus. So kommt es, dass viele Personen ihre Vitalwerte zuhause kontrollieren möchten. Neben Geräten zur Blutdruckmessung gibt es dazu Pulsoximeter. Diese zeigen Ihnen neben der aktuellen Pulsfrequenz die Sauerstoffsättigung des Blutes an. Dieser Wert sagt aus, wie gut Ihr Körper mit Sauerstoff versorgt ist. Gerade bei chronischen Lungenerkrankungen, Asthma oder beim Schlafapnoe-Syndrom ist dieser Wert wichtig. Auch immer mehr Sportler gehen dazu über, im Training ihre Vitalwerte zu überwachen, um so das Training noch effektiver zu gestalten.

Es gibt verschiedene Modelle der Pulsoximeter, sodass Sie an einem Finger oder auch am Handgelenk messen können. In unserem Vergleich stellen wir Ihnen 6 Pulsoximeter ausführlich vor. Im anschließenden Ratgeber zeigen wir Ihnen, wie Pulsoximeter funktionieren und wie Sie das passende Modell für sich finden. Zudem verraten wir Ihnen, auf welche Kriterien Sie beim Pulsoximeter-Kauf achten sollten und ob es aktuelle Pulsoximeter-Tests der Stiftung Warentest und von Öko Test gibt.

4 praktische Pulsoximeter direkt bei uns im großen Vergleich

PULOX PO-200 Pulsoximeter
Größe
57 x 33 x 32 Millimeter
Gewicht
50 Gramm
Messbereich der Sauerstoffsättigung
35 - 99 Prozent
Messbereich der Pulsfrequenz
30 - 250 Schläge pro Minute
Stromversorgung
Batterien
Abschaltautomatik
Alarmfunktion
Besonderheiten
Drehbares Display, Anzeige der Pulswelle, Batterien inklusive
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
23,99€ 22,90€
Medisana PM 100 Pulsoximeter
Größe
58 x 34 x 35 Millimeter
Gewicht
53 Gramm
Messbereich der Sauerstoffsättigung
70 - 100 Prozent
Messbereich der Pulsfrequenz
30 - 235 Schläge pro Minute
Stromversorgung
Batterien
Abschaltautomatik
Alarmfunktion
Besonderheiten
One-touch-Bedienung, verstellbares Display, Anzeige des Batteriestands
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
29,95€ 28,00€
Beurer PO 40 Pulsoximeter
Größe
57 x 35 x 30 Millimeter
Gewicht
55 Gramm
Messbereich der Sauerstoffsättigung
70 - 100 Prozent
Messbereich der Pulsfrequenz
30 - 250 Schläge pro Minute
Stromversorgung
Batterien
Abschaltautomatik
Alarmfunktion
Besonderheiten
Messung des Pulsmodulationsindex, Anzeige bei unruhigen Messungen, graphische Pulsanzeige
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
45,94€ 44,90€
Pulox PO-210B Pulsoximeter
Größe
44 x 28,3 x 26,5 Millimeter
Gewicht
59 Gramm
Messbereich der Sauerstoffsättigung
70 - 100 Prozent
Messbereich der Pulsfrequenz
30 - 250 Schläge pro Minute
Stromversorgung
Akku
Abschaltautomatik
Alarmfunktion
Besonderheiten
OLED-Display, Buntes Design, Zuverlässige Messung
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
34,90€ Preis prüfen
Abbildung
Modell PULOX PO-200 Pulsoximeter Medisana PM 100 Pulsoximeter Beurer PO 40 Pulsoximeter Pulox PO-210B Pulsoximeter
Größe
57 x 33 x 32 Millimeter 58 x 34 x 35 Millimeter 57 x 35 x 30 Millimeter 44 x 28,3 x 26,5 Millimeter
Gewicht
50 Gramm 53 Gramm 55 Gramm 59 Gramm
Messbereich der Sauerstoffsättigung
35 - 99 Prozent 70 - 100 Prozent 70 - 100 Prozent 70 - 100 Prozent
Messbereich der Pulsfrequenz
30 - 250 Schläge pro Minute 30 - 235 Schläge pro Minute 30 - 250 Schläge pro Minute 30 - 250 Schläge pro Minute
Stromversorgung
Batterien Batterien Batterien Akku
Abschaltautomatik
Alarmfunktion
Besonderheiten
Drehbares Display, Anzeige der Pulswelle, Batterien inklusive One-touch-Bedienung, verstellbares Display, Anzeige des Batteriestands Messung des Pulsmodulationsindex, Anzeige bei unruhigen Messungen, graphische Pulsanzeige OLED-Display, Buntes Design, Zuverlässige Messung
Häufige Fragen FAQ FAQ FAQ FAQ
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Weitere interessante Produkte zur Überwachung Ihrer Gesundheit

BlutdruckmessgerätFieberthermometer

1. PULOX PO-200 Pulsoximeter mit drehbarem Display

Das PO-200 von PULOX ist ein Pulsoximeter mit Fingerclip. Das kleine Gerät können Sie einfach mit einer Taste einschalten und Ihren Puls und Ihre Sauerstoffsättigung messen lassen. Links sehen Sie Ihre Sauerstoffsättigung in Prozent und rechts Ihren Puls in bpm = Schläge pro Minute. Wenn Sie das Gerät drehen, dreht sich auch das Display mit. So können Sie aus jeder Perspektive die Werte gut ablesen. Auf dem OLED-Display werden die Pulswelle sowie die Werte in großen Zahlen angezeigt. Dabei werden die Werte zur Sauerstoffsättigung in einem Messbereich von 35 bis 99 Prozent gemessen. Die Pulsfrequenz liegt mit 30 bis 250 Schlägen pro Minute in einem weit ausgelegten Messbereich, den auch viele der anderen Geräte in unserem Vergleich bieten.

Es gibt unterschiedliche Varianten der Pulsoximeter. Dieses Modell misst Ihre Vitalwerte direkt als Fingerclip. Es gibt noch weitere Modelle mit einer Verlängerung des Messsensors oder Geräte, die am Handgelenk messen. In unserem Ratgeber zeigen wir Ihnen die jeweiligen Kennzeichen dieser Geräte.

Laut Hersteller halten die Batterien im Dauerbetrieb bis zu 40 Stunden. Wenn Sie das Pulsoximeter längere Zeit nicht benutzen, schaltet es sich durch die Batteriesparfunktion ab. Im Lieferumfang werden eine Tasche, ein Koffer, eine Hülle aus Silikon, ein Trageband, die Bedienungsanleitung sowie passende Batterien mitgeliefert. Dieses Modell besitzt Maße von 57 x 33 x 32 Millimetern und wiegt 50 Gramm, sodass es leicht zu handhaben ist.

Die Messung des Pulses erfolgt in bpm. Das bedeutet „beats per minute“ oder auf Deutsch „Schläge pro Minute“. Der Wert gibt also an, wie oft Ihr Herz innerhalb einer Minute schlägt.

FAQ

Kann ich mit dem PO-200 die Sauerstoffsättigung meiner Kinder messen?

Mit dem PULOX-Pulsoximeter können Sie bei Kindern ab etwa 2 Jahren die Sauerstoffsättigung am Finger messen. Dazu sollte Ihr Kind still sitzen, damit das Gerät den Wert sicher ermitteln kann.

Gibt das Pulsoximeter akustische Signale?

Nein, dieses Modell gibt keine akustischen Signale.

Kann das PULOX PO-200 die Messwerte aufzeichnen und speichern?

Nein, dieses Pulsoximeter besitzt keinen Speicher, sodass die ermittelten Werte nicht aufgezeichnet werden.

Wird das Display durch eine Folie geschützt?

Ja, auf dem Display ist eine Schutzfolie zum Schutz vor Kratzern angebracht. Diese können Sie nach dem Kauf entfernen.

2. Medisana PM 100 Pulsoximeter mit vielseitig einstellbarem Display

Das Pulsoximeter von Medisana misst Ihre Sauerstoffsättigung und Ihren Puls. Auf dem Display können Sie die Werte entweder als Balken- oder Wellendiagramm anzeigen lassen. Zudem lassen sich sechs Anzeigevarianten einstellen. Das PM 100 Pulsoximeter verfügt über eine One-Touch-Bedienung. Sie können es mit nur einem Fingerdruck einschalten und anschließend Ihre Vitalwerte messen. Das Gerät ist als Fingerclip konzipiert, sodass Sie es einfach anwenden können. Im Display können Sie zehn Helligkeitsstufen einstellen. So haben Sie auch bei Sonnenlicht eine gut lesbare Anzeige.

Durch die visuelle Darstellung der Puls- und Sauerstoffsättigung in Form von Kurven können Sie erkennen, ob der Sensor richtig liegt. Sind die Wellen oder Balken deutlich zu erkennen, liegt der Sensor richtig. Bei flachen Wellen oder Balken kann es sein, dass der Sensor falsch positioniert ist oder der Blutdruck niedrig ist. Weitere mögliche Messfehler der Pulsoximeter erfahren Sie im Ratgeberteil dieses Vergleichs.

Der Messbereich der Sauerstoffsättigung liegt bei diesem Gerät zwischen 70 und 100 Prozent. Die Pulsfrequenz wird im Bereich von 30 bis 235 Schlägen pro Minute (bpm) gemessen. Das PM 100 von Medisana verfügt über eine batterieschonende Abschaltautomatik. Es ist 5,8 x 3,4 x 3,5 Zentimeter groß und 53 Gramm schwer. Dadurch können Sie es in Ihrer Hand- oder Hosentasche überall mit hinnehmen. Zum Lieferumfang gehören das Pulsoximeter PM 100, ein Trageband, Batterien und die Bedienungsanleitung.

FAQ

Verfügt das Pulsoximeter über eine automatische Abschaltung?

Ja, dieses Modell schaltet sich nach 8 Sekunden ab, sodass die Batterien länger halten.

Welche Batterien benötige ich zur Bedienung?

Das PM 100 von Medisana benötigt zwei 1,5-Volt-AAA-Batterien.

Zeigt das Medisana PM 100 Pulsoximeter den aktuellen Batteriestand an?

Ja, Sie können auf dem Display erkennen, wie voll die Batterien sind.

Kann ich einen akustischen Alarm einstellen?

Nein, das Pulsoximeter stellt keine akustischen Laute zur Verfügung.

3. Beurer PO 40 Pulsoximeter hilft bei einer ruhigen Messung

Das Pulsoximeter PO 40 von Beurer misst mit dem Fingerclip Ihre aktuelle Pulsfrequenz und Sauerstoffsättigung. Zudem ermittelt es den Pulsmodulationsindex. Zum Einschalten des Geräts benötigen Sie nur einen Fingerdruck und schon fängt der Sensor mit der Messung an. Die Werte werden auf dem großen, farbigen Display dargestellt. Wie sie angezeigt werden, legen Sie mit den sechs Einstellungsvarianten beliebig fest. Die Helligkeit des Displays passen Sie mithilfe von zehn Einstellungen an Ihre Umgebung an. Die Pulsfrequenz misst das Gerät in einem Bereich von 30 bis 250 Schlägen und der Messbereich für die Sauerstoffsättigung beträgt 70 bis 100 Prozent. Den Pulsmodulationsindex misst es zwischen 0,3 und 20 Prozent.

Die Messung durch Pulsoxymetrie sollte in Ruhe erfolgen, damit die Werte aussagekräftig sind. Das Pulsoximeter von Beurer zeigt durch Symbole an, sobald die Messung zu unruhig wird. Dies ist wichtig, damit Sie nicht versehentlich falsche Werte als richtig interpretieren.

Betrieben wird dieses Modell mit zwei AAA-Batterien. Damit diese geschont werden, ist im Gerät eine automatische Abschaltung integriert. Das PO 40 von Beurer besitzt mit 57 x 35 x 30 Millimetern kompakte Maße und liegt mit einem Gewicht von 55 Gramm im durchschnittlichen Bereich. Im Lieferumfang sind eine Gürteltasche und ein Band zum Umhängen enthalten.

FAQ

Für welche Personen ist das Beurer PO 40 geeignet?

Der Hersteller empfiehlt ein Pulsoximeter für Menschen mit Herzerkrankungen, chronischen Lungenerkrankungen und Asthma sowie für Sportler und gesunde Personen, die sich in großen Höhen bewegen.

Kann ich mit dem Gerät die gemessenen Werte speichern?

Nein, dieses Modell kann die ermittelten Vitalwerte nicht speichern.

Verfügt das PO 40 über einen akustischen Alarm?

Nein, das Beurer-Pulsoximeter hat keine akustischen Signaltöne.

Kann ich das Pulsoximeter auch bei Kindern anwenden?

Ja, sobald der Finger oder der Zeh Ihres Kindes groß genug ist, können Sie mit diesem Gerät auch bei Kindern die Sauerstoffsättigung und den Puls messen.

4. Pulox PO-210B Pulsoximeter für Kinder

Das Pulsoximeter der Marke Pulox ist 4,4 x 2,83 x 2,65 Zentimeter groß und wiegt 59 Gramm. Falls Sie auf der Suche nach einem solchen Gerät sein sollten, das primär zur Anwendung bei Kindern geeignet ist, so machen Sie hiermit keinen Fehler. Der Hersteller hat nämlich einen besonders großen Wert darauf gelegt, dass die Messung bei Kleinkinder recht unkompliziert möglich ist.

Dieses Pulsoximeter wurde kindgerecht designt und eignet sich demnach optimal für den Einsatz mit Ihrem Nachwuchs.

Das Pulox PO-210B Pulsoximeter verfügt ebenso über ein OLED-Display. Im Vergleich zu LCDs ist das Ablesen der Daten deutlich einfacher für Sie möglich. Profitieren Sie hierbei von einer stets zuverlässigen Messung, was innerhalb weniger Sekunden umsetzbar ist. Sechs verschiedene Anzeigemodi stehen ebenfalls zur Auswahl bereit.

FAQ

Welches Display wird hierbei verbaut?

Es handelt sich bei dem Pulsoximeter Pulox PO-210B um ein OLED-Display.

Liegt dem Lieferumfang auch eine Bedienungsanleitung bei?

Ja. Eine solche Anleitung ist im Lieferumfang enthalten.

Sind Batterien notwendig?

Nein. Das Pulox PO-210B verfügt über einen intern verbauten Akku, der aufgeladen werden muss.

Ist auch ein Ladekabel im Lieferumfang enthalten?

Ja. Ein passendes Ladekabel ist im Lieferumfang vorhanden.

5. Beurer PO 30 Pulsoximeter mit Batteriewechselanzeige

Das Pulsoximeter PO 30 von Beurer ermittelt Ihre aktuelle Sauerstoffsättigung und die Pulsfrequenz. Angezeigt werden zudem die Pulssäule und die Pulswelle. Die gemessenen Werte lesen Sie von einem farbigen Display ab. Sobald Sie das Gerät drehen, wechselt die Anzeige automatisch, sodass Sie die Werte jederzeit gut erkennen können. Das Farbdisplay verfügt über vier Ansichtsperspektiven und zwei Darstellungen. Zudem lässt sich die Helligkeit des Displays an Ihre Umgebung anpassen. Die Maße des PO 30 von Beurer betragen 61 x 36 x 32 Millimeter und das Gewicht liegt bei ca. 57 Gramm.

Betrieben wird das Pulsoximeter laut Hersteller mittels dreier AAA-Batterien. Das Batteriefach befindet sich auf der unteren Seite des Geräts, sodass Sie die Batterien mit wenigen Handgriffen einlegen oder wechseln können. Auf dem Display erkennen Sie, wie voll die Batterien noch sind. Sind sie leer, wird es Ihnen auch angezeigt, sodass Sie den Batteriewechsel frühzeitig durchführen können. Auf das Gerät gewährt Beurer 5 Jahre Garantie.
Die Messung mit Pulsoximeter wird als Pulsoxymetrie bezeichnet.

Der Messbereich der Vitalzeichen wird von einigen Anbietern so angegeben:

  • Sauerstoffsättigung: 0 bis 100 Prozent
  • Pulsfrequenz: 0 bis 254 Schläge pro Minute

FAQ

Kann ich das Pulsoximeter auch in großen Höhen verwenden?

Ja, Sie können dieses Modell auch beim Skifahren oder Sportfliegen anwenden.

Kann ich mit dem Beurer PO 30 auch bei Kindern messen?

Ja, mit diesem Modell können Sie die Pulsfrequenz und Sauerstoffsättigung Ihrer Kinder ermitteln.

Ist dieses Gerät für eine langfristige Überwachung geeignet?

Nein, das Beurer PO 30 Pulsoximeter kann die gemessenen Werte nicht speichern und ist deshalb nicht für die Langzeitanwendung geeignet.

Was ist im Lieferumfang enthalten?

Zum Lieferumfang gehören Batterien, ein Halteband, eine Gürteltasche und die Bedienungsanleitung.

6. PULOX PO-300 Pulsoximeter für Langzeitmessungen

Beim PULOX PO-300 handelt es sich um das hochpreisigste Modell in unserem Vergleich. Dafür bietet es Ihnen aber auch interessante Funktionen. So können Sie damit Ihre Vitalwerte über längere Zeit hinweg beobachten. Dazu verfügt das PO-300 von PULOX über einen internen Speicher. Zusätzlich ist im Lieferumfang eine CD enthalten, die eine Software für Ihren Windows-PC enthält. Damit können Sie alle Daten auf Ihren PC laden und dort für den nächsten Arztbesuch ausdrucken. Die Werte der Sauerstoffsättigung werden von diesem Pulsoximeter in einem Bereich von 35 bis 99 Prozent gemessen. Der Messbereich der Pulsfrequenz liegt bei diesem Gerät zwischen 30 und 250 Schlägen pro Minute.

Das Gerät bietet eine Alarmfunktion, welche Sie selbstständig festlegen können. Dadurch werden Sie alarmiert, wenn Ihre Werte unter Ihre individuellen Normwerte fallen. Ihre persönlichen Normwerte können aufgrund von Erkrankungen von den allgemeingültigen Normwerten abweichen. In unserem Ratgeber erfahren Sie später, in welchem Bereich die Messergebnisse optimalerweise liegen und wer Ihre individuellen Grenzwerte festlegt.

Das Pulsoximeter wird durch einen Akku betrieben. Diesen laden Sie entweder am PC oder über ein Ladekabel auf. Eine Akkuladung soll laut Hersteller bis zu 24 Stunden anhalten. Die ermittelten Werte lesen Sie auf dem großen Farbdisplay ab. Die farbige Anzeige im OLED-Display ist drehbar, so dass Sie Ihre Werte immer bequem erkennen können. Der Puls wird wellenförmig angezeigt.

Das sind die Maße des Pulsoximeters PO-300:

  1. Größe: 57 x 32 x 30 Millimeter
  2. Gewicht: 50 Gramm inklusive Akku

FAQ

Wie funktioniert die Datenübertragung auf den PC?

Schließen Sie dazu das PULOX PO-300 mit dem mitgelieferten USB-Kabel an Ihren PC an. Danach können Sie mithilfe der installierten Software die gespeicherten Daten übertragen.

Kann ich die Pulsfrequenz akustisch darstellen?

Ja, Sie können einstellen, dass das Pulsoximeter bei jedem Herzschlag einen Ton von sich gibt.

Ist das PULOX PO-300 einfach zu bedienen?

Mit einem Knopfdruck können Sie die Messung starten und die Werte werden auf dem Display mit großen Zahlen dargestellt.

Zeigt das Display den Akkustand an?

Ja, das Display zeigt Ihnen an, wie voll der Akku aktuell ist.

Was ist ein Pulsoximeter und wie funktioniert es?

Pulsoximeter TestEin Pulsoximeter ist ein Gerät, mit welchem Sie die Sauerstoffsättigung des arteriellen Blutes messen können, ohne dass eine arterielle Blutentnahme notwendig wird. Zudem zeigen Ihnen diese Geräte die aktuelle Pulsfrequenz an. Je nach Gerät gibt es eine Verlängerung mit einem Clip oder Klebesensor. Kleinere, handliche Geräte können aufgeklappt werden, sodass Sie den Finger direkt in das Gerät legen.

Die Messung des Sauerstoffgehaltes erfolgt durch Lichtremission. Auf einer Seite des Sensors oder des Clips befinden sich zwei monochromatische LED, die Licht mit unterschiedlicher Wellenlänge abgeben. Es kommen ein rotes Licht und eine Infrarot-LED zum Einsatz. Auf der anderen Seite des Clips ist eine empfindliche Fotodiode angebracht, welche die ankommenden Lichtanteile misst.

Im Blut, genauer gesagt in den roten Blutkörperchen, befindet sich Hämoglobin. Dieser Blutbestandteil sorgt dafür, dass Sauerstoff im Blut transportiert werden kann. Jedoch transportiert nicht jedes Hämoglobin-Teilchen Sauerstoff. Ist es mit Sauerstoff beladen, wird es als oxygeniertes Hämoglobin bezeichnet. Ohne Sauerstoff wird es desoxygeniertes Hämoglobin genannt. Diese beiden Formen absorbieren die Wellenlängen der Lichter unterschiedlich.

Desoxygeniertes Hämoglobin absorbiert rotes Licht deutlich besser als oxygeniertes. Infrarotstrahlung wird von oxygeniertem Licht vermehrt absorbiert. Die Fotodiode erkennt, welches Licht zu welchen Teilen ankommt und somit nicht resorbiert wurde. Auf diese Weise kann das Sauerstoffsättigungsgerät berechnen, wie hoch die Sauerstoffsättigung im Blut ist.

Die Absorption des Lichts hängt nicht allein von der Sauerstoffbeladung des Hämoglobins ab. Auch die Haut und anderes Gewebe haben darauf einen Einfluss. Ein Pulsoximeter misst deshalb nicht den Absolutwert, sondern den Relativwert. Für den Relativwert ist der Blutfluss wichtig, deshalb messen die Geräte die Sauerstoffsättigung und die Pulsfrequenz gleichzeitig. Der mit dem Gerät gemessene Wert der Sauerstoffsättigung wird als SpO2 bezeichnet. Er ist nicht zu verwechseln mit der Sauerstoffsättigung, die mithilfe einer Blutprobe ermittelt wurde. Dieser Wert hat die Bezeichnung SO2. Für eine aussagekräftige Messung ist es wichtig, dass die beiden Leuchten nicht mit dem Umgebungslicht in Kontakt kommen. Aus diesem Grund ist der Sensor in Form eines Clips oder als Klebesensor gestaltet, da sie das Licht abschirmen.

Um die Werte der Sauerstoffsättigung zu verdeutlichen, wird die arterielle Sauerstoffsättigung als SaOund die venöse Sauerstoffsättigung als SvO2 bezeichnet.

Vor- und Nachteile der Pulsoxymetrie zur Sauerstoffmessung gegenüber einer Blutprobe

  • Schnelles Ergebnis
  • Nichtinvasive Messmethode
  • Leicht anwendbar
  • Handliches Gerät
  • Von Laien sicher zu verwenden
  • Wenig Interpretationsspielraum
  • Fehlmessungen möglich
  • Keine Anzeige des Kohlendioxid-Wertes im Blut
  • Kann bei Kohlenmonoxidvergiftung optimale Werte anzeigen

Wie messe ich richtig?

Darauf sollten Sie achtenDie Sauerstoffsättigung lässt sich mit einem Pulsoximeter an verschiedenen Körperstellen messen. Die beliebteste Stelle sind die Finger. An den Zehen, den Ohrläppchen oder bei Säuglingen an der Ferse können Sie die Werte ebenfalls ermitteln. Für Säuglinge oder bei Erwachsenen zur Langzeitanwendung gibt es Klebesensoren. Damit ist es möglich, auch bei Bewegungen jederzeit aussagekräftige Werte zu ermitteln. Für die Anwendung am Ohrläppchen gibt es kleinere Clips, damit auch hier gewährleistet wird, dass nicht zu viel Umgebungslicht die Messung verfälschen kann.

Das Wichtigste ist, dass die Lichtquellen und die Fotodiode einander gegenüber liegen. Nur so kann die Diode die ankommenden Lichtstrahlen messen. Messen Sie am Finger oder am Zeh, sollte sich die Lichtquelle oben auf dem Finger- oder Zehennagel befinden. Der Clip oder Klebesensor sollte eng anliegen, jedoch nicht einschneiden. Während der Messung sollten Sie Finger, Zehe oder Ohrläppchen möglichst ruhig halten.

Bestimmte Bewegungen oder Erschütterungen können dem Pulsoximeter versehentlich Impulse geben, sodass es sie als Pulswelle definiert. Dadurch kann es zu falsch hohen oder falsch niedrigen Werten kommen.

An welchem Finger soll ich messen?

An welchem Finger Sie den Sensor anbringen, hat meist keinen Einfluss auf das Messergebnis. Aufgrund der Praktikabilität werden gerne Zeige- oder Mittelfinger gewählt. Sie können jedoch jeden Finger dafür verwenden, wenn der Sensor gut positioniert werden kann.

Sie möchten über einen langen Zeitraum hinweg kontinuierlich die Sauerstoffsättigung im Auge behalten? Denken Sie daran, den Sensor in regelmäßigen Abständen neu zu positionieren. Wird er zu lange an einem Finger verwendet, kann es zu schmerzhaften Druckstellen kommen. Alternativ können Sie Klebesensoren verwenden. Diese sind hautfreundlicher und verursachen – richtig angewendet – keine Druckstellen.

Welche Messfehler sind möglich?

Pulsoximeter VergleichSo leicht zu handhaben Pulsoximeter sind, kann es dennoch zu Messfehlern kommen. Diese stellen wir Ihnen hier vor, damit Sie sie vermeiden können:

  • Tragen von blauem, grünem oder schwarzem Nagellack
  • Acryl-Nägel
  • Kalte Finger
  • Zentralisierung durch Schock oder Unterkühlung
  • Starke Bewegungen oder Erschütterungen
  • Nagelpilz
  • Niedriger Methämoglobinwert
  • Infrarotwärmelampe in Sensornähe
  • Niedriger Blutdruck

Infrarotstrahlung und das rote Licht aus dem Pulsoximeter können durch bestimmte Nagellackfarben oder Acrylverstärkungen nicht durchdringen. Dadurch kommen zu wenige Lichtimpulse in der Fotodiode an, sodass das Gerät falsch niedrige Werte anzeigt. Manche Geräte messen in diesen Situationen auch gar nicht.

Sollten Sie lackierte Fingernägel haben und nicht an den Zehen messen können, können Sie den Sensor umdrehen. Bei einigen Geräten hilft dies, um etwas genauere Werte zu ermitteln, wenn das Licht nun durch die Fingerkuppe zuerst dringt. Eine exakte Messung ist allerdings auch hier nicht möglich.

Bei einem Schock oder einer Unterkühlung stellt der Körper meist die Blutversorgung um. So werden überlebenswichtige Organe wie Gehirn, Herz, Lunge weiterhin gut durchblutet, während die Extremitäten weniger durchblutet werden. Dieser Zustand wird in der Medizin als Zentralisierung bezeichnet. Die Folge davon ist, dass Finger und Zehen kälter und blasser werden. Auch hier kommt es zu falschen Messergebnissen. Im Schockzustand sollte deshalb die arterielle Sauerstoffsättigung durch medizinisches Personal erfolgen. Durch die Nähe zum Gehirn können Sie in diesem Zustand die Messung am Ohrläppchen versuchen.

Auch die Strahlen der Infrarotwärmelampe oder Substanzen wie Methylenblau – ein Färbemittel u.a. für Fasern und Papier – können die Messergebnisse verfälschen und niedriger darstellen. Ist der Blutdruck niedrig, verändert sich die Absorption der Strahlen, sodass falsche Werte möglich sind. Ein Hinweis auf einen niedrigen Blutdruck können schwache oder ungleichmäßige Pulskurven auf dem Gerät sein. Auch Nagelpilz oder veränderte Blutwerte können niedrige Messergebnisse verursachen.

All diese genannten Messfehler führen zu niedrigen Sauerstoffsättigungswerten. Sind die Werte nach Beseitigung der Störquellen weiterhin erniedrigt, sollten Sie Ihren Arzt umgehend davon in Kenntnis setzen. Alternativ können Sie den Rettungsdienst rufen.

Kohlenmonoxid sättigt wie Sauerstoff auch das Hämoglobin. Das Pulsoximeter erkennt nicht, ob es sich um den lebenswichtigen Sauerstoff oder um Kohlenmonoxid handelt und zeigt deshalb eine hohe Sauerstoffkonzentration an. Eine Kohlenmonoxid-Vergiftung lässt sich erst durch eine Blutgasanalyse mit arteriellem Blut oder einem speziellen Pulsoximeter mit der 7-Wellenlängen-Methode feststellen.

Der Pulsmodulationsindex als Indikator eines Messfehlers

Der Pulsmodulationsindex wird auch häufig als Perfusionsindex bezeichnet. Dieser Wert gibt die Stärke des Pulses an. Er sagt aus, wie viel Blut innerhalb einer bestimmten Zeit durch den Finger oder eine andere Körperstelle fließt. Dieser Wert ist von mehreren Faktoren abhängig:

  1. Höhe des Pulses
  2. Messort
  3. Körperlicher Zustand
  4. Von Person zu Person

Der Wert liegt zwischen 0,02 und 20 Prozent. Durch mehrere Messungen können Sie Ihren individuellen und optimalen Pulsmodulationsindex feststellen. Liegt dieser Wert bei der Langzeitmessung über dem aktuell gemessenen Wert, kann es sich um einen Messfehler handeln.

Ein plötzlich niedriger Perfusionsindex kann auch die Ursache eines Blutdruckabfalls oder einer Minderdurchblutung des Körperteils sein, an dem Sie die Werte messen. Sollte der Wert nach der Positionsüberprüfung nicht wieder in den gewohnten Bereich steigen, ist es sinnvoll, medizinisches Personal darüber zu informieren.

Welche Werte sind normal?

Gesunde Erwachsene haben eine Sauerstoffsättigung zwischen 96 und 99 Prozent. Bestimmte Erkrankungen oder das Alter setzen diesen Normwert etwas herab. So können langjährige Raucher an eine Sauerstoffsättigung von 85 Prozent gewöhnt sein und damit optimal mit Sauerstoff versorgt sein, während dieser Wert bei gesunden Personen ein Gefühl der Atemnot hervorrufen würde.

Welche Werte für Sie optimal sind und ab wann Sie einen Arzt rufen sollten, klären Sie am besten mit Ihrem Hausarzt ab. Er kann Sie dazu ausführlich beraten.

Die Normwerte des Pulses

Bei Erwachsenen liegt die Pulsfrequenz meist zwischen 60 und 80 Schlägen pro Minute. Der Wert wird mit bpm angegeben und bezeichnet „beats per minute“ – also wie oft Ihr Herz pro Minute schlägt. Der normale Wert kann individuell angepasst werden. So haben viele Sportler meist eine niedrigere Frequenz. Der Puls steigt beispielsweise bei Anstrengung, Stress oder bei Fieber. Sinnvoll ist es deshalb, das Pulsoximeter in Ruhephasen zu benutzen, sodass aussagekräftige Werte abzulesen sind.

Bei Säuglingen und Kindern ist die normale Pulsfrequenz höher, da sie einen niedrigeren Blutdruck haben und damit das Blutvolumen pro Minute ausgleichen. Neugeborene können einen Ruhepuls von 130 bis 140 Schlägen pro Minute haben. Bei Kindern zwischen 2 und 10 Jahren liegt er zwischen 80 und 100. Ab etwa 10 Jahren gelten die Normwerte für Erwachsene.

Warum ist eine gute Sauerstoffsättigung des Blutes so wichtig?

Das beste PulsoximeterSauerstoff braucht jede Körperzelle von Ihnen, um ihre Funktion auszuüben. Von der Lunge gelangt der eingeatmete Sauerstoff ins Blut und von da aus in jede Zelle. Damit alle Zellen damit versorgt werden können, ist es wichtig, dass das Hämoglobin ausreichend mit Sauerstoff beladen ist.

Ist das nicht der Fall, werden die Zellen nur ungenügend mit Sauerstoff versorgt. Auch das Gehirn, das Herz und die Lungen erhalten nicht genug davon. Hält der Zustand länger an, kann es durch den Sauerstoffmangel zu gefährlichen Erscheinungen kommen wie zum Beispiel:

  • Schwindel
  • Unwohlsein
  • Schweißausbrüche
  • Kurzatmigkeit
  • Zittern
  • Bewusstlosigkeit

Länger andauernder Sauerstoffmangel kann zu Organschäden und bleibenden kognitiven Einschränkungen führen. Deshalb ist es wichtig, bei gemessenen erniedrigten Werten ärztliche Hilfe zu holen.

Was sagen die gemessenen Werte des Pulsoximeters aus?

Das sollten Sie sich merken!Das Pulsoximeter misst, richtig angewendet, die Sauerstoffsättigung und die Pulsfrequenz zuverlässig. Die Sauerstoffsättigung gibt an, wie viel Sauerstoff das Hämoglobin in Ihrem Blut transportiert. Liegt der Wert in Ihrem individuellen Normbereich, können Sie beruhigt sein.

Eine zu niedrige Sauerstoffsättigung kann beispielsweise diese Ursachen haben:

  • Zu geringe Atemfrequenz
  • Zu geringe Atemtiefe
  • Chronische Lungenerkrankungen
  • Zu wenig Sauerstoff in der Einatemluft
  • Blutarmut
  • Erkrankungen, die den Transport von Sauerstoff von der Lunge in das Blut verhindern, zum Beispiel Lungenödem

Tritt ein niedriger Wert auf, kontrollieren Sie zuerst, ob ein Messfehler vorliegt. Prüfen Sie zudem, ob sich der Clip an der richtigen Position befindet. Bleibt der niedrige Wert weiter bestehen, sollten Sie umgehend Ihren Arzt darüber informieren. Zur Überbrückung können Sie, falls vorhanden, Ihre Sauerstoffversorgung etwas erhöhen.

Zeigt Ihr Gerät zu hohe SpO2-Werte an, kann die Ursache zu viel Sauerstoff sein. Sprechen Sie, wenn es öfter dazu kommt, mit Ihrem Arzt. Gegebenenfalls lässt sich die Sauerstoffzufuhr etwas senken. Auch bei Personen ohne zusätzlichen Sauerstoff kann das Gerät einen Wert von 100 Prozent Sauerstoffsättigung anzeigen. Dies passiert meist aufgrund eines geräteinternen Messfehlers oder weil Sie zu viel atmen – beispielsweise bei Aufregung oder Anstrengung.

Zu hohe oder zu niedrige Pulsfrequenz

Auch die angezeigte Pulsfrequenz gibt einen Einblick über Ihren Gesundheitszustand. Liegt der gemessene Wert über Ihren individuellen Normwerten, können diese Ursachen dahinterstecken:

  • Körperliche Anstrengung
  • Stress
  • Fieber
  • Hormonelle Ursachen wie erhöhte Schilddrüsenwerte
  • Medikamente wie Katecholamine
  • Schockzustände

Wenn Sie erhöhte Frequenzen messen, sollten Sie zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal nachmessen. Sinkt der Puls nicht in den Normbereich, sollten Sie Ihren Arzt verständigen.

Beobachten Sie den Verlauf des Pulses über einige Sekunden bis Minuten hinweg. Sollte er stark schwanken, überprüfen Sie die Sensorposition. Ist er weiterhin sprunghaft, sollten Sie ärztliche Hilfe holen, da es sich um einen arrhythmischen Herzschlag handeln könnte.

Messen Sie niedrige Pulsfrequenzen, können diese Ursachen dahinterstecken:

  • Schlaf
  • Entspannung
  • Medikamente wie Metoprolol oder Beruhigungsmittel
  • Erkrankungen des Herzens

Auch hier sollten Sie die Sensorposition überprüfen und einen Arzt zurate ziehen, wenn der gemessene Wert unterhalb Ihrer Normwerte liegt.

Die Pulskurve

Die meisten Pulsoximeter stellen den Puls mithilfe einer Pulskurve oder mit Balken dar. Diese Anzeige bietet einen guten Einblick in Ihre Pulsfrequenz. Wenn Sie die Wellen oder Balken beobachten, können Sie bei regelmäßigen Herzschlägen sehen, dass der Abstand zwischen den Wellen gleichmäßig ist. Wenn dieser Abstand von Welle zu Welle anders aussieht, kann das ein Hinweis auf einen unregelmäßigen Herzschlag sein. Auch die Höhe der Welle ist aussagekräftig. Sind die Wellen oder Balken unterschiedlich hoch, könnte ein Messfehler dahinterstecken. Bei hochwertigen Geräten, wie sie in Krankenhäusern zum Einsatz kommen, kann hier auch abgelesen werden, ob Ihr Blutdruck im Normbereich liegt.

Obwohl die Werte der Pulsoximeter bei korrekter Anwendung aussagekräftig sind, sollten Sie sich nicht blind darauf verlassen. Wenn Sie trotz guter SpO2-Werte Atemnot haben, sollten Sie einen Arzt rufen.

Wann brauche ich ein Pulsoximeter?

Pulsoximeter bestellenIn Arztpraxen, Krankenhäusern, Krankenwagen und Apotheken gehören diese Geräte zur Standardausrüstung. Doch auch in privaten Haushalten wird die Anwendung immer beliebter. Wenn Sie sich um pflegebedürftige Angehörige kümmern, kann sich ein Pulsoximeter bezahlt machen. Hier erkennen Sie auf einem Blick, ob die Herzfrequenz und die Sauerstoffsättigung im Normbereich liegen. Vor allem, wenn sich Ihr Angehöriger verbal nicht mehr äußern kann, wenn er sich unwohl fühlt, kann es eine große Hilfe sein.

Ein Pulsoximeter ist auch dann sinnvoll, wenn Sie sauerstoffpflichtig sind, eine Trachealkanüle besitzen oder nachts ein Schlafapnoe-Gerät verwenden. Damit können Sie jederzeit messen, ob die Sauerstoffversorgung ausreichend ist und bei Bedarf rasch handeln. Auch bei anderen chronischen Lungen- oder Herzerkrankungen ist die Verwendung eines Pulsoximeters beliebt. Hiermit können Sie Ihren Krankheitsverlauf genau dokumentieren und Verschlechterungen zeitnah erkennen. Wer generell ein Auge auf seinen Gesundheitszustand haben möchte, kann neben der regelmäßigen Blutdruckmessung zusätzlich den SpO2-Wert ermitteln.

Wenn sich in Ihrem Haushalt ein Notfall ereignet oder Sie das Pulsoximeter in einer Notsituation bei sich haben, können Sie dem Rettungsdienst hilfreiche Angaben zu den Vitalwerten machen. Deshalb lohnt es sich, die kleinen Geräte für den Finger jederzeit bei sich zu tragen. Dazu gibt es Tragebänder oder kleinere Taschen.

Bezahlt die Krankenkasse das Pulsoximeter?

In einigen Fällen kann Ihr Hausarzt oder ein zuständiger Facharzt ein Pulsoximeter verordnen. Ist die Verwendung medizinisch begründet, zahlt die Krankenkasse das Pulsoximeter oder gewährt einen Zuschuss. Verordnete Geräte sind meist hochwertige Modelle, die auch in Pflegeheimen oder anderen Einrichtungen verwendet werden.

In diesen Fällen kann die Krankenkasse das Pulsoximeter bezahlen:

  • Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)
  • Langfristige Dauersauerstofftherapie
  • Asthma
  • Herzerkrankungen
  • Weitere Lungenerkrankungen

Es lohnt sich also, vor der Anschaffung anzufragen, ob die Kosten in Ihrem Fall übernommen werden können.

Welche Arten von Pulsoximetern gibt es?

Es gibt mehrere Arten und Ausführungen der Pulsoximeter. Gerade für den Heimbereich sind Modelle beliebt, in denen sich das Display auf dem Fingerclip befindet. Sie sind klein, handlich und einfach anzuwenden. Zudem passen sie in nahezu jede Hosentasche und können dadurch leicht zum alltäglichen Begleiter werden.

Zudem gibt es Modelle, die eine Verlängerung besitzen, an der der Sensor angebracht ist. Das Display befindet sich am Gerät, welches in der Hand gehalten oder auf den Tisch gelegt werden kann. Meistens finden sie in Arztpraxen oder Krankenhäusern Verwendung. Hier können Sie den Fingerclip durch einen Ohrclip oder einen Klebesensor austauschen und haben so jederzeit die Möglichkeit, das Gerät auf Ihre Bedürfnisse anzupassen.

Viele dieser Hand-Pulsoximeter besitzen einen Speicherplatz, sodass Sie eine Kontrolle über die gemessenen Werte erhalten. Zudem lassen sich Töne einstellen und Sie erkennen am Ton, ob die Werte im Normbereich liegen oder nicht.

Vor allem für nächtliche Messungen eignen sich Pulsoximeter für das Handgelenk. Hier ist der Sensor an einer Verlängerung befestigt, sodass Sie den Finger hineinlegen können. Dadurch sinkt das Risiko, dass der Sensor verrutscht. Auch bei Sportlern, die ihre Sauerstoffsättigung beim Sport überprüfen möchten, sind diese Geräte beliebt.

Worauf muss ich beim Pulsoximeter-Kauf achten?

FragezeichenAuf dem Markt gibt es zahlreiche Arten und Varianten der Pulsoximeter. Damit Sie das passende Gerät für sich finden, stellen wir Ihnen hier die wichtigsten Kaufkriterien vor.

Display

Je nach Größe des Geräts verändert sich die Displaygröße. So gibt es kleine Displays, die lediglich die gemessenen Werte anzeigen. Größere hingegen zeigen die Pulskurve an, die eine gute Aussage über die Messgenauigkeit bieten kann. Hier kommt es darauf an, ob es Ihnen wichtig ist, die Pulskurve zu beobachten oder nicht. Weiter ist wichtig, ob Sie das Gerät auch im Freien verwenden möchten. Denn hier kann es sinnvoll sein, die Helligkeit des Displays zu variieren, sodass Sie die Werte auch bei Sonneneinwirkung gut ablesen können.

Beleuchtung bringen entweder Displays mit OLED oder LED. OLED-Displays zeigen die Werte etwas kontrastreicher und satter an. OLED bezeichnet organische Leuchtdioden. Im Gegensatz zu den herkömmlichen LED ist hier die Leuchtdichte geringer. Das bedeutet, dass die Helligkeit für das Auge angenehmer ist. Der Nachteil davon ist, dass diese Technologie mehr Energie benötigt. Displays mit LED sind meist etwas größer und halten etwas länger.

Gewicht

Je nachdem, in welchen Situationen Sie das Pulsoximeter verwenden möchten, kann das Gewicht ein Entscheidungskriterium sein. Kleine Geräte für den Finger sind leicht und können somit überall mit hingenommen werden. Größere Geräte mit einer Sensorverlängerung sind schwerer und optimal für den Gebrauch im Haushalt.

Energiequelle

Pulsoximeter können mit Batterien, einem Akku oder dem direkten Anschluss an die Steckdose betrieben werden. Möchten Sie das Gerät flexibel einsetzen, sind Batterien oder ein Akku empfehlenswert. Wenn Sie das Gerät über lange Zeit hinweg benutzen, kann die Verwendung von Batterien sinnvoll sein. Hier müssen Sie lediglich die Batterien wechseln und nicht warten, bis der Akku aufgeladen ist. Für wenige Messungen eignet sich ein Akku gut, da Sie hier keine Ersatzbatterien bereit halten müssen. Achten Sie darauf, ob die Batterien im Lieferumfang enthalten sind. Falls nicht, sollten Sie diese frühzeitig besorgen, damit Sie Ihr neues Pulsoximeter im Notfall benutzen können.

Pulsoximeter Test und VergleichAutomatische Abschaltung

Viele Geräte schalten sich nach einigen Sekunden selbstständig aus, wenn der Sensor Ihren Finger nicht erkennen kann. Dies hat den Vorteil, dass das Gerät Strom spart, wenn Sie den Sensor nachts oder beim Sport versehentlich entfernen.

Alarmtöne

Einige Pulsoximeter geben mit Tönen wieder, wie hoch Ihre Pulsfrequenz und Ihre Sauerstoffsättigung sind. Die Geschwindigkeit der aufeinanderfolgenden Töne spiegelt den Puls wider. Die Höhe des Tons gibt an, wie hoch oder niedrig Ihre Sauerstoffsättigung ist. Meist gilt: Je schriller der Ton, desto besser die Sauerstoffsättigung. Die Tonlautstärke können Sie meist verändern, sodass der Ton sich an Ihre Umgebung anpasst und gut zu hören ist. Auch die Stummfunktion ist möglich, wenn Sie das Pulsoximeter im Schlaf benutzen möchten.

Möchten Sie überprüfen, ob Ihre Sauerstoffsättigung nachts abfällt, kann der hörbare Alarm nachts sinnvoll sein. Er weckt Sie auf, sobald Ihre Sauerstoffsättigung unter den vorgegebenen Wert fällt.

Speicherfunktion

Gerade größere Pulsoximeter bieten die Möglichkeit, die ermittelten Werte zu speichern. Dies ermöglicht es Ihnen, vergangene Werte mit den aktuellen zu vergleichen, ohne dass Sie die Werte schriftlich festhalten müssen. Zudem erleichtert es Ihnen, Ihrem Arzt die Werte zu zeigen, damit er sich ein Bild über Ihren Krankheitsverlauf machen kann.

Eine Speicherfunktion bietet nicht jedes Gerät. Wenn Sie diese Funktion nutzen möchten oder müssen, sollten Sie darauf ein besonderes Augenmerk legen.

Ein paar Geräte bieten die Möglichkeit, die Daten auf den PC zu übertragen. Dazu ist meist die Installation einer Software nötig. Der Vorteil liegt hier darin, dass Sie einen langfristigen Verlauf beobachten können. Zusätzlich können Sie die Werte ausdrucken und zum nächsten Arzttermin mitnehmen. So erhält auch Ihr behandelnder Arzt einen umfassenden Einblick über Ihren Krankheitsverlauf.

Benutzung von Pulsoximetern bei Kindern

Fingersensoren sind für kleine Kinder oder Säuglinge oft zu groß, sodass es vermehrt zu Messfehlern kommen kann. Hier empfiehlt es sich deshalb, auf ein Gerät zurückzugreifen, bei welchem Sie den Fingerclip gegen einen Klebesensor tauschen können. Denn mit diesem Klebesensor können Sie auch bei einem Säugling genaue Werte ermitteln.

Bei manchen Geräten ist die Innenseite des Clips sehr weich und anpassungsfähig. So ist auch mit dem normalen Fingerclip die Messung bei Kindern möglich.

Wo kann ich ein Pulsoximeter kaufen?

Das Pulsoximeter können Sie online und offline kaufen. Manchmal bieten Discounter Sonderaktionen an, sodass Sie dort ein Gerät erwerben können. In Sanitätshäusern, Apotheken und Elektrofachmärkten finden Sie sie dauerhaft im Sortiment. Der Kauf in solchen Geschäften bietet den Vorteil, dass Sie Fragen stellen können und eine Einweisung in die richtige Handhabung bekommen. Allerdings kann es sein, dass Ihr gewünschtes Modell gerade nicht verfügbar ist, sodass Sie einige Tage darauf warten müssen. Beim Kauf im Internet sind alle Modelle dauerhaft zur Verfügung. Zudem haben Sie dort die Möglichkeit, rund um die Uhr einzukaufen und sind nicht an Öffnungszeiten gebunden.

Sie möchten kein Pulsoximeter kaufen, sondern nur leihen? Einige Apotheken oder Sanitätshäuser bieten die Möglichkeit, Geräte für eine bestimmte Zeit zu mieten. Auf Dauer ist diese Variante allerdings teurer, als einmal ein eigenes Gerät zu erwerben.

Reinigung des Pulsoximeters

Achtung: Das sollten Sie wissen!Das Pulsoximeter hat direkten Hautkontakt und kann von mehreren Personen verwendet werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie das Gerät, auch in Ihrem Haushalt, gründlich reinigen. So verhindern Sie die Vermehrung potenzieller Krankheitserreger. Zudem kann ein verschmutzter Sensor die Messergebnisse verfälschen. Da es sich bei den Geräten um Medizinprodukte handelt, sind sie in der Regel sehr robust. Die Reinigung mit Desinfektionsmitteln oder alkoholhaltige Lösungen schadet den Materialien nicht. Empfehlenswert ist es, wenn Sie das Gerät nach jeder Benutzung reinigen:

  1. Reinigung des Gehäuses
  2. Reinigung des Verlängerungskabels
  3. Reinigung der Innen- und Außenseite des Finger- oder Ohrclips

Achten Sie darauf, dass das Reinigungstuch nicht zu nass ist, um zu verhindern, dass Flüssigkeit in das Gerät gelangt. Lassen Sie das Pulsoximeter nach der Reinigung trocknen und verstauen Sie es an einem vor Sonnenstrahlen geschützten Ort. Im Lieferumfang einiger Geräte sind Taschen oder Boxen zur Aufbewahrung enthalten.

Wenn Sie Klebesensoren verwenden, sollten Sie diese nach jeder Nutzung wegwerfen, da diese bei häufigen Verwendungen nicht mehr optimal sitzen. Auch aus hygienischen Gründen ist dies sinnvoll.

Gibt es einen Pulsoximeter-Test der Stiftung Warentest?

Die Tester der Stiftung führten bis jetzt noch keinen Pulsoximeter-Test durch. Allerdings testeten sie 18 Pulsmessgeräte im April 2011. Darunter Geräte mit und ohne Brustgurt und ein Modell in Ringform. Die Modelle mit Brustgurt lieferten im Test nahezu die gleichen Werte wie in der EKG-Kontrolle. Einige Geräte verfügten über viele Funktionen, sodass die Einfachheit der Bedienung darunter litt. Den gesamten Testbericht können Sie hier kostenlos lesen. Wir informieren Sie hier, sobald die Stiftung Warentest einen Pulsoximeter-Test durchführt.

Gibt es einen Pulsoximeter-Test von Öko Test?

Auch von Öko Test gibt es noch keinen Pulsoximeter-Test. im Oktober 2012 nahmen sie elf Blutdruckmessgeräte unter die Lupe. Darunter sowohl Geräte für die Messung am Handgelenk als auch am Oberarm. Bis auf ein Gerät waren die Messungen zuverlässig. Allerdings fiel auf, dass in den Materialien häufig Schadstoffe wie Weichmacher zu finden waren. Den gesamten Artikel zum Test können Sie gegen eine kleine Gebühr herunterladen. Sobald Öko Test einen Pulsoximeter-Test veröffentlicht, informieren wir Sie hier darüber.

Pulsoximeter-Liste 2019: Finden Sie Ihr bestes Pulsoximeter

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