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11 verschiedene Rasendünger für einen sattgrünen Rasen im Vergleich – finden Sie Ihren besten Rasendünger – unser Test bzw. Ratgeber 2019

Grün und üppig soll er sein, der Rasen im Garten. Moos und Löwenzahn sollten möglichst keine Chance haben, sich zwischen die Halme zu drängen und damit die wunderbar gleichmäßige Fläche zu stören. Ein gewisses Wimbledon-Feeling ist auf einem gepflegten, gut gedüngten Rasen nicht zu verleugnen. Doch auch wer sein Grün zwischendurch mal wuchern lässt, statt es beständig kurz zu halten, ist auf einen wirksamen Rasendünger angewiesen. Das Mittel verleiht den Halmen die Kraft, prächtig zu gedeihen und dadurch auch andere Pflanzen im Umfeld zu verdrängen.

Die Rasendünger, die sich aktuell auf dem Markt befinden, weisen unterschiedliche Zusammensetzungen auf. Sie stammen von Anbietern wie COMPO, WOLF-Garten, Substral, Profigreen, Beckmann und Plantura. Zunächst lassen wir in unserem Ratgeber 4 Produkte im Direktvergleich gegeneinander antreten. Danach gehen wir ins Detail und nehmen 11 weitere Rasendünger ins Visier, um ihre Eigenschaften zu ergründen. Zum Schluss folgen ausführliche Informationen und Einkaufstipps, die Ihnen als nützliche Orientierungshilfe auf diesem breiten Marktsegment dienen. Obendrauf gibt es die Info, ob die Stiftung Warentest oder Öko Test bereits einen Rasendünger-Test durchgeführt haben.

4 wirksame Rasendünger im großen Vergleich auf STERN.de

COMPO Rasen-Langzeitdünger, Feingranulat
Ergiebigkeit
800 qm
Hersteller
Compo
Anwendungsbereich
Zier-, Sport- und Spielrasen
Darreichungsform
Granulat
Typ
Langzeitdünger
Biologisch abbaubar
Wurzelwirkung
Bienenfreundlich
Anwendungszeit
März bis Oktober
Menge
20 kg
Zum Angebot
Erhältlich bei
36,99€ 26,78€
WOLF-Garten 2-in-1 Rasendünger und Unkrautvernichter
Ergiebigkeit
450 qm
Hersteller
Wolf
Anwendungsbereich
Rasen aller Art
Darreichungsform
Granulat
Typ
Unkrautvernichter mit Dünger
Biologisch abbaubar
Wurzelwirkung
Bienenfreundlich
Anwendungszeit
Mai bis September
Menge
9 kg
Zum Angebot
Erhältlich bei
44,99€ 39,96€
Neudorff 00139 Azet Rasendünger
Ergiebigkeit
400 qm
Hersteller
Neudorff
Anwendungsbereich
Rasen aller Art
Darreichungsform
Granulat
Typ
Organischer Rasendünger mit Mikroorganismen
Biologisch abbaubar
Wurzelwirkung
Bienenfreundlich
Anwendungszeit
Zwei- bis dreimal pro Gartensaison
Menge
20 kg
Zum Angebot
Erhältlich bei
35,99€ 36,02€
Beckmann Profi Rasendünger Herbst
Ergiebigkeit
700 qm
Hersteller
Beckmann
Anwendungsbereich
Sportrasenflächen, auch für Profi-Anwender
Darreichungsform
Feingranulat
Typ
NPK-Herbstdünger
Biologisch abbaubar
Wurzelwirkung
Bienenfreundlich
Anwendungszeit
Vor dem Winter
Menge
25 kg
Zum Angebot
Erhältlich bei
37,49€ 37,49€
Abbildung
Modell COMPO Rasen-Langzeitdünger, Feingranulat WOLF-Garten 2-in-1 Rasendünger und Unkrautvernichter Neudorff 00139 Azet Rasendünger Beckmann Profi Rasendünger Herbst
Ergiebigkeit
800 qm 450 qm 400 qm 700 qm
Hersteller
Compo Wolf Neudorff Beckmann
Anwendungsbereich
Zier-, Sport- und Spielrasen Rasen aller Art Rasen aller Art Sportrasenflächen, auch für Profi-Anwender
Darreichungsform
Granulat Granulat Granulat Feingranulat
Typ
Langzeitdünger Unkrautvernichter mit Dünger Organischer Rasendünger mit Mikroorganismen NPK-Herbstdünger
Biologisch abbaubar
Wurzelwirkung
Bienenfreundlich
Anwendungszeit
März bis Oktober Mai bis September Zwei- bis dreimal pro Gartensaison Vor dem Winter
Menge
20 kg 9 kg 20 kg 25 kg
Erhältlich bei
Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot
36,99€ 26,78€ 44,99€ 39,96€ 35,99€ 36,02€ 37,49€ 37,49€

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1. COMPO Rasen-Langzeitdünger, Feingranulat wirkt bis zu drei Monate

Jeder, der einen eigenen Garten besitzt und diesen mit Hingabe pflegt, wird die Marke COMPO bereits kennen. Der Münsteraner Hersteller von biologisch-chemischen Substanzen für die Grünanlagenpflege bietet hier einen Rasendünger an, der eine Langzeitwirkung von drei Monaten entfaltet. Der 20-Kilo-Eimer reicht für etwa 800 Quadratmeter Fläche.

Wer weniger Dünger benötigt, besorgt sich eine kleinere Packung mit 4, 8 oder 13,75 Kilogramm Inhalt. Auch ein 25-Kilo-Gefäß steht zur Auswahl, wenn es ein bisschen mehr sein darf. Doch egal, welche Menge Sie wählen: Es handelt es sich stets um ein Feingranulat für Sport-, Spiel- und Zierrasen, das eine gute Startwirkung ohne Stoßwachstum entfaltet.

In jedem Düngekorn sind bei COMP sämtliche Wirkstoffe enthalten, um den Rasen robust und tiefgrün zu halten. Die Abgabe des Langzeit-Stickstoffs erfolgt sukzessiv in Abhängigkeit von den bestehenden Wachstumsbedingungen.

Bringen Sie Ihren Rasendünger mit dem Streuwagen oder ganz einfach per Hand auf die trockene Rasenfläche auf. Etwa ein bis zwei Tage vorher sollten Sie gemäht haben. Nach dem Düngen erfolgt dann die Bewässerung, die bei sommerlicher Hitze durchaus 20 Minuten andauern sollte. Die Körner lösen sich dabei zügig auf.

Wenn Sie von Ihrem Material noch etwas übrig behalten, können Sie diese Reste auch länger Zeit einlagern. Achten Sie jedoch darauf, dass sich die Lagertemperaturen zwischen 6 und 35 Grad Celsius bewegen, damit der Rasen-Langzeitdünger keinen Schaden nimmt. So können Sie ihn drei Monate später oder auch im nächsten Sommer wieder benutzen. Nicht vergessen: Eine Rasendüngung steht zwei- bis dreimal im Jahr an, zwischen März und Oktober.

2. WOLF-Garten 2-in-1 Rasendünger und Unkrautvernichter – gegen Wildwuchs im Rasen

Mit diesem Dünger für den Rasen geht es auch dem Unkraut an den Kragen! Das beliebte Produkt der Firma WOLF stärkt Ihre Grashalme, vernichtet aber den ungewünschten Wildwuchs. Mit der 9-Kilogramm-Packung können Sie bis zu 450 Quadratmeter Fläche behandeln, doch es stehen auch andere Einkaufsmengen für kleinere oder größere Gartenanlagen zur Wahl.

Die Düngerwirkung bleibt bis zu 100 Tage bestehen, es handelt sich also um einen Rasen-Langzeitdünger. Die Substanz wirkt zweifach, und zwar über die Blätter und die Wurzeln, und schafft dabei einen kerngesunden, dicht wuchernden Rasen. Enthalten sind 22 Prozent Stickstoff, 5 Prozent Phosphat sowie 5 Prozent Kaliumoxid. Als Unkrautvernichter dienen 0,8 Prozent 2,4-Dichlorphenoxyessigsäure und 0,12 Prozent Dicamba.

Beachten Sie stets die empfohlene Anwendungszeit Ihres Rasendüngers! Dieses Produkt sollte idealerweise im Mai ausgebracht werden, oder auch im August bis September. Die Monate Juni und Juli eignen sich nur bedingt, die restliche Jahreshälfte ist tabu. Bedenken Sie zudem, dass es sich hier um ein mit Bioziden versehenes Mittel handelt, für das bestimmte Schutzmaßnahmen gelten.

Die Firma WOLF bietet auch passendes Saatgut an, das mit dem Dünger harmoniert. Alle Produkte zur Rasenpflege aus einer Hand zu erwerben, bewirkt eine erhöhte Sicherheit, sodass Ihr Garten sich positiv entwickelt. Das gilt zumindest dann, wenn es sich um einen renommierten Anbieter handelt, der eine längere Erfolgsgeschichte vorweisen kann.

3. Neudorff 00139 Azet Rasendünger – die biologische Alternative

Dieses Produkt gibt es in zwei Ausführungen. Wir beleuchten hier den ganzjährig nutzbaren Neudorff Rasendünger, der im Idealfall zwei- bis dreimal im Jahr zur Anwendung gelangt. Daneben existiert ein spezieller Rasendünger für den Herbst mit einer etwas anderen Zusammensetzung.

Der Inhalt dieser 20-Kilo-Packung reicht für 200 bis 400 Quadratmeter Rasenfläche aus, je nachdem, wie viel Sie von dem Mittel verwenden. Der Hersteller empfiehlt, 50 bis 100 Gramm pro Quadratmeter auszubringen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Er verspricht außerdem eine Sofort- und Langzeitwirkung, die weder lange auf sich warten lässt noch allzu kurz ausfällt.

Leider lässt sich der Produktbeschreibung nicht entnehmen, wie lange genau die Wirkung anhält. Wahrscheinlich ist dies stark abhängig von den herrschenden Umweltbedingungen und den sonstigen Wachstumsfaktoren. Die Kunden zeigen sich jedenfalls laut ihrer Bewertungen (fast) durchweg begeistert. Einige monieren den starken Eigengeruch des Produktes.

Dieser Neudorff-Rasendünger, der übrigens auch in kleineren und größeren Packungsgrößen erhältlich ist, enthält unter anderem bodenbelebende Mikroorganismen. Auch das symbiotische Pilzsystem Mykorrhiza befindet sich im Düngemittel, es kräftigt die Wurzeln und sorgt dafür, dass der Rasen trockenere Phasen glänzend übersteht.

Der Rasen soll mit diesem Bio-Rasendünger derart gestärkt werden, dass er selbstständig Moos und anderen Wildwuchs verdrängt. Laut Herstellerangaben schont das Mittel Mensch und Tier, die Rohstoffe unterliegen ständigen Qualitätskontrollen. Bringen Sie es wahlweise mit dem Streuwagen oder per Hand aus, je nachdem, wie weitläufig Ihre Rasenfläche und wie groß Ihre Geduld ist.

4. Beckmann Profi, Rasendünger Herbst – speziell für Sportrasen

An dieser Stelle möchten wir das Augenmerk auf einen speziellen Herbstdünger für Ihren Rasen richten: Dieses Produkt der beliebten Traditionsmarke Beckmann kommt auch bei professionellen Landschaftbauern und Gärtnern zum Einsatz. Hier haben wir einen 25-Kilo-Sack vor uns, der Nährstoffe für bis zu 700 Quadratmeter Rasen liefert. Das heißt, schon 35 Gramm je Quadratmeter reichen aus, um genügend Nährstoffe auszubringen.

Der Beckmann-Rasendünger eignet sich sowohl für viel genutzte Sportrasenflächen als auch für reinen Zierrasen. Liegewiesen in Parks und Freibädern werden ebenfalls mit diesem Mittel behandelt und kommen so optimal zur Geltung. Die einzelnen Granulat-Körner verfügen über einen geringen Durchmesser von 1 bis 2 Millimeter und sind damit gut streufähig.

Dieser Rasendünger für den Herbst enthält neben Schwefel und Eisen einen hohen Kaliumanteil, der zur besseren Überwinterung dient. Das Eisen bewirkt eine satte Grünfärbung und hilft dabei mit, das Moos zu verdrängen. So entsteht eine homogene Rasenfläche mit zahlreichen gesunden Halmen! Das Produkt ist außerdem gut wasserlöslich, es verteilt sich bei Nässe gleichmäßig im Boden und sorgt dafür, dass jedes zarte Pflänzchen auf seine Kosten kommt.

Streuen Sie diesen Rasendünger sowohl in Kreuz- als auch in Querrichtung, um die Wirkfläche so groß wie möglich zu halten. Nutzen Sie für diese Arbeit entweder einen Regenschauer aus oder beglücken Sie Ihren trockenen Rasen mit den gewünschten Zusatznährstoffen. Im letztgenannten Fall sollten Sie spätestens zwei Tage später gründlich bewässern, falls bis dahin kein Regen einsetzt. Die Anwendung auf feuchtem Rasen ist nur dann zu empfehlen, wenn Sie sehr viel Wasser hinterherschicken!

5. Versando Rasendünger – Ganzjahresdünger mit Sofortwirkung

Wenden wir uns nun wieder einem sogenannten Ganzjahresdünger zu, der trotz seines Namens natürlich nur für die warme Jahreszeit geeignet ist. Im Winter muss der Rasen ruhen, zusätzliche Nährstoffe braucht er dann nicht. Der Hersteller empfiehlt, den Versando-Rasendünger viermal jährlich einzusetzen, und zwar zuerst im März oder April, dann im Juni, danach im August und zum Schluss im September oder Oktober.

Ein bis zwei Tage vor dem Aufbringen des Düngers sollten Sie Ihren Rasen mähen. Und wenn das Granulat dann ausgebracht ist, wird eine gründliche Bewässerung fällig. Das Material ist sehr ergiebig, 30 Gramm genügen für einen Quadratmeter Fläche. Also können Sie mit diesem 10-Kilogramm-Sack volle 300 Quadratmeter Rasen behandeln!

Wenn Sie mehr Rasen zu düngen haben, dann legen Sie sich einfach eine 15- oder 30-Kilo-Packung zu. Natürlich steht es Ihnen auch frei, mehrere 30-Kilo-Säcke zu kaufen, um rund ums Haus für sattes Grün zu sorgen. Die berühmte Wirkstoffkombination NPK sorgt bei diesem Versando-Produkt dafür, dass Ihr Traum von perfekt gelungener Rasenpflege (hoffentlich) schnell in Erfüllung geht.

Für alle, denen NPK noch kein Begriff ist: Hierbei handelt es sich um die Abkürzung für Stickstoff, Phosphor und Kalium. Diese drei Nährstoffe benötigt fast jede Pflanze zum Leben, allerdings in unterschiedlicher Zusammensetzung: Darum eignet sich dieser Rasendünger auch nicht als Blumendünger.

Wenden Sie diesen Rasendünger auf Sport- oder Zierrasen an, auf beiden Flächen entfaltet er laut Herstellerangaben seine Sofortwirkung. Moos und Unkraut werden vom gestärkten Rasen weitgehend verdrängt, doch zumindest die Problemzonen benötigen wahrscheinlich eine weitere Behandlung. Bringen Sie das Granulat vier- bis fünfmal pro Jahr zwischen März und September aus, um Ihr Grün durchgehend bei Kräften zu halten.

6. Agrarshop Online, Rasendünger Universal – aktiviert die Graswurzeln

Mit diesem Produkt dürfen Sie Ihrem Rasen im Frühjahr, Sommer und Herbst zu Leibe rücken. Nur im Winter bleibt der Nährstoffschrank geschlossen, dann ruhen die Halme – hoffentlich unter einer schönen, weißen Schneedecke. Den Rasendünger von Agrarshop Online erhalten Sie im 25-Liter-Sack. Der Inhalt reicht je nach Bedarf für 500 bis 830 Quadratmeter Fläche – das sind umgerechnet 30 bis 50 Gramm je Quadratmeter.

Betrachten wir die Inhaltsstoffe: Auch hier sind wieder Stickstoff, Phosphor und Kalium im Spiel, die typische NPK-Kombination also. Den größten Anteil, nämlich immerhin 15 Prozent, beansprucht der Stickstoff für sich. Phosphor und Kalium teilen sich jeweils 10 Prozent, während der enthaltene Sauerstoff sich mit 2 Prozent begnügt. 8 Prozent beträgt immerhin noch der Schwefelanteil.

Gesunder Rasen sieht üppig grün aus, zumindest stellen wir uns das so vor. Diesem Universal-Rasendünger wurde eine gewisse Menge Magnesium beigemengt, die dafür sorgt, dass sich die Halme tiefgrün färben. Wenn alles gut geht, dürfen Sie also bald schon mit einem Traumrasen glänzen! Doch denken Sie daran: Vertikutieren bereitet zwar einige Arbeit, gehört aber neben der Düngung zur Rasenpflege dazu!

Und noch ein paar Fakten zum Schluss: Der Hersteller dieses Rasendüngers gibt, dass sich durch die Nutzung des Produktes die Bodenstruktur verbessert. Auch die Aktivierung des Wurzellebens steht auf dem Plan, ebenso wie ein ausgewogener Wasserhaushalt. Damit steigt die Belastbarkeit des Rasens deutlich an. Die meisten Kunden zeigen sich sehr zufrieden mit diesem Dünger, nur sehr wenige melden eine in ihren Augen ungenügende Wirkung.

7. Substral Rasendünger mit Langzeitwirkung – mit Poly-S-Technologie

Substral ist alles andere als eine Billigmarke, das zeigt sich auch an diesem Rasendünger. Das Produkt liegt eher in der höheren Preisklasse und besitzt, seinen Rezensionen nach zu urteilen, eine Vielzahl von Fans. Negative Kritik wird selten laut, manchmal gab es Probleme aufgrund von Anwendungsfehlern.

Der Qualitätsdünger gelangt im 15-Kilo-Sack zu Ihnen nach Hause, das reicht für etwa 750 Quadratmeter Rasenfläche. Wer nur einen kleinen Garten besitzt, kann sich auch mit 7,5 Kilogramm begnügen. Die Langzeitwirkung des Granulats beginnt sofort und entfaltet sich etwa 100 Tage lang. Dieser Prozess geht kontrolliert und umweltschonend vonstatten.

Die Herstellerfirma empfiehlt ihr Produkt ausdrücklich für die Ausbringung per Streuwagen. Das liegt daran, dass die feinen Körner keinen Staub entwickeln. Natürlich dürfen Sie alternativ auch mit der Hand düngen, das bereitet ganz und gar keine Probleme. Eine Verbrennungsgefahr für den Rasen besteht nicht, wenn Sie sich streng an die beiliegende Gebrauchsanweisung halten.

Wählen Sie die Monate März bis August, um Ihren Substral-Rasendünger zwei- bis dreimal pro Jahr auf das Grün zu bringen. Zielen Sie auf eine reine Sommerdüngung ab, dann wenden Sie den Dünger ein- bis zweimal zwischen Mai und August an. Im Herbst sollte mit dieser Form von Rasenpflege dann Schluss sein.

Bei diesem Produkt kommt die sogenannte Poly-S-Technologie zum Einsatz. Wir haben es demgemäß mit einem umhüllten Langzeitstickstoff zu tun, der Ihren Rasen bis zu drei Monate fortlaufend stärkt. Die Halme sollen sich auf diese Weise nicht nur prächtig entfalten, sondern zugleich andere Pflanzen wie Moos und Unkraut verdrängen. Auch Kalium und wasserlösliches Phosphat sind enthalten, ebenso wie Carbamidstickstoff und andere Stoffe.

8. Profigreen Rasendünger – vermeidet Stoßwachstum

Noch einmal kommt die Formel NPK zum Einsatz, diesmal in einem Produkt von Profigreen. Der Stickstoffgehalt dieses Rasendüngers beträgt 7 Prozent, hinzu kommen je 5 Prozent Phosphat und Kaliumoxid. Auch Schwefel ist enthalten, er nimmt 2 Prozent der Granulatmasse für sich in Anspruch. Der Hersteller bezeichnet seinen Dünger als umweltschonend, weil so gut wie keine Stickstoffe ins Grundwasser gewaschen werden.

Der Rasen-Langzeitdünger besteht aus einem Gemisch feiner und grober Körner, die ihre Wirkung sofort entfalten. Der Hersteller empfiehlt eine regelmäßige Verwendung alle vier bis sechs Wochen vom Frühjahr bis in den Herbst hinein. Wir haben also ein Ganzjahresprodukt vor uns, das nicht nur im Herbst sinnvoll ist. Streuen Sie das NPK-Granulat auf den trockenen Rasen möglichst gleichmäßig aus, 50 bis 100 Gramm je Quadratmeter genügen.

Sie möchten eine neue Rasenfläche säen? Dann mischen Sie ihre Grassamen doch einfach mit diesem Profigreen Rasendünger, um den zarten Pflänzchen gleich eine gute Portion Nährstoffe mit auf den Weg zu geben!

Machen Sie sich keine Gedanken darüber, dass Sie Ihren Rasen nach dem Düngen ständig mähen müssen! Die Wirkstoffkombination richtet sich darauf aus, möglichst wenig Stoßwachstum hervorzurufen, sodass für Sie kaum Mehrarbeit anfällt. Der Rasen wird laut Profigreen schön grün und strapazierfähig, kurzum: Ganz so, wie er sein sollte. Einige wenige Kunden berichten das Gegenteil, die meisten jedoch geben sich erfreut bis begeistert.

9. Plantura Bio-Herbstrasendünger – extra staubarm

Der Herbst steht ins Haus und Sie fragen sich, wie Sie Ihren Rasen am besten über den Winter bringen? Mit einem speziellen Herbstdünger geben Sie den Pflanzen die passenden Nährstoffe mit auf den Weg in die kalte Jahreszeit. Dieser Plantura-Rasendünger gehört genau in die besagte Sparte, doch er hat noch einiges mehr zu bieten.

Umweltfreundlichkeit steht bei diesem Produkt an allererster Stelle, das wird schon beim ersten Blick auf die Packung klar ersichtlich. Zu 100 Prozent tierfrei soll der Dünger sein, außerdem ist er komplett gentechnikfrei und glänzt mit einem Bio-Zertifikat. Letzteres stellt im Bereich der Rasendünger tatsächlich eine Seltenheit dar, darum lohnt es sich gewiss, genauer hinzusehen!

Der Herbstrasendünger ist laut Herstellerangaben gut für den Boden und schadet weder den Haus- noch den Gartentieren. Er wirkt bis zu drei Monate und verleiht den Halmen die nötige Härte und Widerstandskraft, um Frost und Schnee zu überstehen. Mit einer Drei-Kilogramm-Packung versorgen Sie bis zu 60 Quadratmeter Fläche, die 10,5-Kilobox reicht entsprechend länger.

Das Produkt ist staubarm und lässt sich leicht ausbringen, gern auch auf Rollrasen. Das Wachstum soll danach gleichmäßig und kontrolliert ablaufen, nicht stoßweise. Verbrannter Rasen kann sich so allmählich wieder erholen, und auch die gesunden Bodenorganismen werden gut versorgt. Die Mikroben setzen das enthaltene Kalium in den Stickstoff frei, sodass die Gräser mit ihnen gemeinsam gut gedeihen.

Wer die klassische Chemiekeule im Garten vermeiden möchte, wird wahrscheinlich mit diesem Plantura-Rasendünger glücklich. Er ist so umweltfreundlich wie kaum ein anderer, schon bei der Herstellung wird auf Nachhaltigkeit geachtet. Der Preis ist allerdings recht hoch, bei großen Flächen kommt eine ordentliche Summe zusammen.

10. Beckmann Profi, Rasendünger Areal – aus dem Profibereich

Dieser Beckmann-Rasendünger ist uns aufgrund seiner zahlreichen guten Bewertungen ins Auge gefallen. Die Marke genießt einen hohen Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad unter allen begeisterten Gartenfreunden. Hier haben wir eine 25-Kilogramm-Packung vor uns, die eine Fläche von 900 Quadratmetern mit hochwertigen Nährstoffen versorgt.

Der Beckmann-Rasendünger Areal entfaltet seine Wirkung sofort nach dem Ausstreuen. Einige Kunden berichtend davon, schon einige Woche nach dem Rasen Düngen sichtbare Verbesserungen zu erkennen. Die Halme präsentieren sich in kräftigerem Grün, die Lücken schließen sich allmählich. Das Granulat lässt sich sowohl mit dem Streuwagen als auch per Hand ausbringen.

Der Dünger ist extra staubfrei gehalten, sodass sich der fleißige Gärtner nicht einer feinen Partikelwolke wiederfindet. Auch die Geruchsentwicklung hält sich laut Herstellerangaben in engen Grenzen, sodass es beinahe schon Freude bereitet, das Granulat zu streuen. Tragen Sie bei dieser Arbeit aber auf jeden Fall Handschuhe!

Auch professionelle Garten- und Landschaftsbauer greifen gern auf dieses erprobte Produkt zurück. Es gewährleistet eine sichere Nährstoffversorgung für jeden Rasen, der nicht ganz von selbst gesund und kräftig wird. Sogar auf sandigen Böden vollbringt dieser Rasendünger laut einer Kundenrezension sein beachtliches Werk. Einige wenige Gartenbesitzer haben mit Verbrennungen an den Halmen zu kämpfen. In diesem Fall wäre es sicher angebracht, noch einmal in der Anleitung nachzusehen und nach eventuellen Anwendungsfehlern zu suchen.

11. Rasendünger Eco 12-5-5 – besonders umweltfreundlich

Dieser Volldünger von Eco glänzt zunächst einmal mit einem verlockend günstigen Preis. Mit der angebotenen 25-Kilo-Packung lassen sich etwa 600 Quadratmeter Rasenfläche versorgen. Das klingt zwar schon ganz gut, können andere (teurere) Produkte aber besser. Das Material ist eher grobkörnig gehalten, lässt also gut mit der Hand ausbringen. Ziehen Sie sich bei dieser Arbeit bitte Handschuhe über!

Kunden loben das grobe Granulat und freuen sich darüber, dass sie sehr gut erkennen können, welche Stellen im Rasen schon behandelt sind – und welche nicht. Das Unkraut scheint sich schon kurz nach dem Düngen nicht mehr wohlzufühlen, während die Grashalme selbst allmählich immer grüner werden und üppiger sprießen.

Der Rasen soll nach dieser Behandlung insgesamt strapazierfähiger und saftig grün werden, viele Kunden bestätigten dies. Das Preis-Leistungs-Verhältnis wird insgesamt als lohnenswert bewertet, was sicher noch mehr Gartenfreunde zum Ausprobieren reizt. Allerdings sollten Sie sich auf deutlich mehr Mäharbeiten einstellen, wenn Sie dieses Mittel regelmäßig aufbringen, denn der Rasen wächst wahrscheinlich merklich schneller.

Günstig muss ganz und gar nicht schlecht sein. Obwohl dieses Produkt nicht ganz so ergiebig ist wie beispielsweise das teurere Granulat von Beckmann, scheint seine Wirkung zu überzeugen. Wer einen großen Garten besitzt und für die Rasenpflege nicht allzu viel Geld ausgeben will, könnte mit diesem RAdendünger von Eco gut fahren. Einfach mal ausprobieren!

Was ist ein Rasendünger – und wie funktioniert er?

Rasendünger TestRasendünger enthalten ein auf Graspflanzen abgestimmtes Nährstoffkonzentrat, das den Pflanzen hilft, gesund zu wachsen und sich zu entfalten. Manchmal fügen die Hersteller noch Stoffe hinzu, die explizit dafür sorgen, dass der Rasen grüner wird. Die Inhaltsstoffe entstammen sowohl dem organischen als auch dem mineralischen Bereich, sie liegen in flüssiger oder fester Form vor. Feststoff-Rasendünger, wie wir sie in diesem Artikel unter die Lupe nehmen, bestehen aus mehr oder weniger feinen Granulatkörnern. Der Anwender streut diese per Hand oder mit einem Streuwagen auf seine Rasenfläche und schwemmt sie anschließend mit Wasser ein.

Die meisten Rasendünger enthalten eine sogenannte NPK-Kombination. Das bedeutet, dass ihre Hauptwirkstoffe Stickstoff, Phosphor und Kalium sind. Beinahe jede Pflanze benötigt für ihr Wachstum diese drei Komponenten, allerdings jeweils in unterschiedlicher Konzentration. Düngen Sie mit Ihrem Rasendünger also besser nicht die Geranien auf dem Balkon oder den das Kräuterbeet!

Wichtige Begleiteffekte des Düngevorgangs bestehen darin, dass der gut genährte Rasen den typischen Krankheiten besser widerstehen kann. Auch Schädlinge haben weniger Chancen, den Halmen zu schaden. Gesundes Gras ist zudem eher in der Lage, Wildwuchs und Moos zu verdrängen und kahle Stellen neu zu besiedeln. Düngen stärkt also die Abwehrkräfte!

Warum der Rasen sich nicht einfach selbst aus dem Boden versorgen kann? Ganz einfach: Die meisten Erdböden enthalten nicht genügend Nährstoffe oder diese liegen nicht in für den Rasen verwertbarer Form vor. Rasendünger dienen also als eine Art Nahrungsergänzungsmittel, die Mangelerscheinungen beheben oder gar nicht erst aufkommen lassen.

Was leisten Stickstoff, Phosphor und Kalium für den Rasen? Der Stickstoff fördert das Regenerationsvermögen, der Phosphor stärkt das Wachstum der Wurzeln und kurbelt den Stoffwechsel an. Das Kalium rüstet die Halme im Kampf gegen widriges Wetter aus, lässt sie Hitze und Kälte überstehen. Magnesium und Eisen sorgen für eine kräftig grüne Farbe und strotzende Gesundheit.

Wussten Sie folgendes?Das macht einen Rasendünger aus:

  • Er enthält auf den Rasen abgestimmte Nährstoffe (NPK-Kombination)
  • Manchmal enthält er Zusatzstoffe für ein üppigeres Grün
  • Er besteht aus Granulat oder aus einer Flüssigkeit
  • Er kann organisch, mineralisch oder beides sein
  • Er stärkt den Rasen, damit er Krankheiten widersteht
  • Er regt das Wachstum Ihrer Grasfläche an
  • Er hilft dem Gras dabei, Unkraut zu verdrängen
  • Er rüstet die Halme gegen widriges Wetter wie Hitze und Frost

Gibt es auch speziell umweltfreundliche Rasendünger?

Jeden zugelassenen Rasendünger können Sie so anwenden, dass er der restlichen Umwelt möglichst wenig schadet. Vor allem ist es wichtig, vorher die Gebrauchsanweisung durchzulesen und diese exakt zu befolgen. Dann können Sie Ihren Rasen mit gutem Gewissen düngen.

Halten Sie bitte immer die empfohlene Dosierung ein, um die Umwelt maximal zu schonen. Zu viel Dünger kann nicht nur Ihrem Rasen schaden, sondern auch ins Grundwasser gelangen und damit zur Überdüngung von Gewässern führen. Bringen Sie also höchstens so viele Gramm Granulat je Quadratmeter aus wie vorgeschrieben – und halten Sie auch die jährliche Gesamtzahl der Düngungsdurchgänge ein.

Kunstdüngern eilt ein gewisser Ruf voraus: Diese Mittel entfalten aller Erfahrung nach eine schnellere und längere Wirkung, sie gelten zudem als besonders effektiv. Bio-Dünger hingegen belasten die Umwelt kaum bis gar nicht und stellen in der Regel auch kein Gesundheitsrisiko für Tiere oder Menschen dar. Ökologisch eingestellte Gartenfreunde greifen sehr gern zu biologischen Produkten, obwohl diese oft teurer sind. Auch Familien mit Kindern und Haustierhalter gehören zum Käuferkreis der Bio Rasendünger.

Achten Sie beim Kauf Ihres ökologisch wertvollen Rasendüngers auch darauf, dass das jeweilige Produkt auf nachhaltige Weise produziert wurde. Was nützt Ihnen das beste Bio-Mittel, wenn dieses in der Herstellung Umweltschäden anrichtete? Veganer dürfen sich über explizit als „tierfrei“ gekennzeichnete Düngemittel freuen, und auch garantiert gentechnikfreie Produkte sind auf dem Markt zu haben.

Diese Vor- und Nachteile bringen Bio-Rasendünger mit:

  • Nicht gewässerbelastend
  • Keine Gesundheitsgefahren für Kinder
  • Keine Gesundheitsgefahren für Wild- und Haustiere
  • Oftmals aus nachhaltiger Produktion
  • Viele Produkte sind tierfrei
  • Zahlreiche Mittel sind gentechnikfrei
  • Keine Verbrennungsgefahr für den Rasen
  • Gutes Gefühl bei der Rasenpflege
  • Nicht so häufiges Rasenmähen nötig
  • Höherer Kaufpreis als Kunstdünger
  • Nicht so effektiv wie Konkurrenzprodukte
  • Langzeitwirkung nur eingeschränkt
  • Keine sichtbare Sofortwirkung
  • Kann zu Unterversorgung führen
  • Ist eventuell nicht nachhaltig produziert
  • Kann tierische Bestandteile enthalten

Eine Übersicht über alle Rasendünger-Arten

UnterschiedeWie die meisten anderen Produktsparten auch spaltet sich diese in mehrere Arten auf. Wir unterscheiden zwischen verschiedenen Inhaltsstoffen und Aggregatzuständen. Außerdem gibt es auch Produkte mit bestimmten Zusätzen, die der Unkrautvernichtung dienen. Und schließlich wären da noch die Rasendünger, die für eine bestimmte Jahreszeit geeicht sind. Schauen wir einfach mal genauer hin!

Kunstdünger werden manchmal auch als Mineraldünger bezeichnet. Diese Substanzen sind für ihre effektive Sofort- und Langzeitwirkung bekannt, außerdem kosten sie im Vergleich zu Bio-Düngern weniger Geld. Leider erhöhen diese Mittel die Verbrennungsgefahr für den Rasen, vor allem dann, wenn eine ungleichmäßige Verteilung vorliegt. Außerdem gelangen sie bei übermäßiger Verwendung ins Grundwasser und können eventuell der Umwelt schaden. Die häufigsten Bestandteile sind Stickstoff, Phosphor und Kalium (NPK). Auch Eisen, Magnesium und Phosphor kommen immer wieder vor.

Komponentendünger sind ebenfalls Kunstdünger, allerdings mit einer begrenzten Zahl von Inhaltsstoffen. Sie richten sich an alle Gärtner, die mit ihrem Erdboden gut vertraut sind und genau wissen, welche Nährstoffe darin fehlen. Die gezielte Verwendung bestimmter Nährmittel schont die Natur und hilft dem Rasen schneller auf die Sprünge. Der durchschnittliche Hobbygärtner wird wahrscheinlich eher nicht zu diesen Produkten greifen, sie eignen sich eher für Profis.

Organische Rasendünger bestehen aus natürlichen Inhaltsstoffen wie Guano, Hornspäne und Melasse. Diese müssen erst durch die Mikroorganismen des Bodens zerlegt werden, bevor sie ihre Wirkung entfalten. Aus diesem Grund muss der Gartenbesitzer sich erst einmal eine ganze Weile gedulden, bis sich erste Erfolge einstellen. Leider ist auch eine Unterversorgung möglich, ein „zu viel des Guten“ gibt es allerdings kaum. Verbrennungen sind seltener, dafür macht sich eher mal Moos breit. Die Umwelt lässt bei diesen Bio-Produkten jedenfalls freundlich grüßen!

Organisch-mineralischer Rasendünger bildet einen interessanten Kompromiss zwischen den Kunstdüngern und den biologischen Mitteln. Jeder der beiden Anteile bringt seine eigenen Vorteile mit ins Spiel, während sich die Nachteile stark in Grenzen halten. Verbrennungen gibt es kaum, die Umwelt darf sich freuen. Die Langzeitwirkung ist eingeschränkt, während die Sofortwirkung schon nach einigen Tagen sichtbar einsetzt. Halten Sie den Rasenmäher also einsatzbereit und ziehen Sie sich vorher beim Düngen Handschuhe über.

Rasendünger VergleichHerbstdünger für den Rasen enthalten eine speziell austarierte Wirkstoffkombination, die das Gras gut über den Winter bringt. Der wichtigste Bestandteil ist das Kalium, das die Zellwände der Pflanzen kräftigt und die Widerstandskraft weckt. Oftmals sind auch Eisen und Magnesium enthalten, die für eine langfristige grüne Färbung sorgen. Besorgen Sie sich vorzugsweise ein Produkt mit langfristiger Wirkung, weil im Winter Düngepause herrscht. Und bis zum nächsten Frühjahr ist es im Herbst noch weit.

Rasendünger mit Unkrautvernichter setzen sich, wie der Name schon sagt, aus Düngemittel und Herbiziden zusammen. Die enthaltenen Unkrautvernichter sind so ausgelegt, dass sie die Gräser ungeschoren lassen, während sie Löwenzahn, Klee und Co. den Garaus machen. Das häufig verwendete Herbizid Dicamba zum Beispiel regt das Unkraut zu extrem schnellem Wachstum an, bis es schließlich aufgrund von Nährstoffmangel eingeht.

Streuen Sie einen Rasendünger niemals ins Blumenbeet, denn die Zierpflanzen benötigen eine andere Nährstoffzusammensetzung als das Gras. Bei Produkten mit Unkrautvernichter sollten Sie ganz besondere Vorsicht walten lassen, weil sie damit wahrscheinlich Ihre Blumen zerstören werden. Halten Sie besser einen gewissen Sicherheitsabstand zu den Beeten, um kein Risiko einzugehen.

Rasendünger mit Moosvernichter entfalten ebenfalls eine interessante Zweifachwirkung. Sie sorgen dafür, dass das Gras genügend Nährstoffe für gesundes Wachstum erhält, während das Moos zugleich keine Chance mehr hat. Im Regelfall handelt es sich hierbei um Langzeitdünger, die auch gegen andere Unkrautsorten wirksam sind. Damit schlagen Sie also gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe, allerdings müssen Sie einige Abstriche beim Umweltschutz in Kauf nehmen.

Normalerweise genügt es, einen Rasendünger mit Moosvernichter einmal pro Jahr auszubringen. Das kann zu jeder Jahreszeit geschehen, außer natürlich im Winter. Zu den restlichen Düngezeiten nutzen Sie ein Produkt ohne zusätzliche Herbizide, um die Umwelt zu schonen.

Flüssigdünger für den Rasen sind einfach und zeitsparend anzuwenden, außerdem versickern sie schnell im Boden. Ein Nachwässern ist nicht nötig, doch leider fällt die Wirkungszeit um einiges kürzer aus als beim Granulatdünger. Als Anwender dürfen Sie mit etwa 30 bis 50 Tagen rechnen. Nutzen Sie Flüssigdünger hauptsächlich für kleine Flächen, die Sie immer mal wieder schnell nachdüngen können.

Darauf sollten Sie achtenKurzüberblick: Die einzelnen Sorten von Rasendüngern

  • Kunstdünger (auch Mineraldünger genannt)
  • Komponentendünger mit speziellen Inhaltsstoffen
  • Organische Rasendünger, auch Bio-Dünger genannt
  • Organisch-mineralische Rasendünger als Kompromissprodukte
  • Herbstdünger für einen guten Start in den Winter
  • Rasendünger mit Unkrautvernichter
  • Rasendünger mit Moosvernichter (zumeist inklusive Unkrautvernichter)
  • Flüssigdünger zur schnellen Anwendung auf kleinen Flächen

Was ist ein Langzeitrasendünger – und wie funktioniert er?

Im Grunde erklärt sich der Begriff „Langzeitrasendünger“ von selbst, und doch bleiben zunächst einige Fragen offen. Diese Rasendüngerart wirkt über einen längeren Zeitraum von bis zu etwa 100 Tagen und spart dem Anwender somit einige Arbeit. Sie versorgt den Rasen vor allem mit Stickstoff, der in hohen Anteilen darin enthalten ist. Das Granulat fällt auf den Erdboden zwischen die Halme und baut sich dort nur sehr langsam ab, während es die enthaltenen Nährstoffe allmählich freisetzt. Wenn sonst alle Parameter stimmen, entsteht eine gesunde, üppige Rasenfläche, die eine hohe Belastbarkeit aufweist.

Diese Arten von Langzeitdüngern gibt es

Einige Langzeitdünger sind für eine spezielle Jahreszeit bestimmt, die Nährstoffmixtur ist in diesem Fall sowohl auf Frühling als auch auf Sommer und Herbst geeicht. Andere wiederum eignen sich für das ganze Jahr und können bei Bedarf etwa drei- bis viermal pro Gartensaison ausgebracht werden. Manche Produkte sind mit Moos- und Unkrautvernichtern versetzt. Außerdem gibt es Dünger, die auf Haushalte mit Tieren ausgerichtet sind. Diese richten keinen Schaden bei Hund und Katze an.

Düngen Sie Ihren Rasen einmal längs und einmal quer, sodass sich insgesamt die empfohlen Dosierung ergibt. Achten Sie auf gleichmäßige Verteilung und harken sie allzu dicht gestreute Stellen auseinander.

Warum enthält mein Rasendünger Eisen?

Der beste RasendüngerEisen ist als wichtiges Spurenelement der menschlichen Ernährung bekannt, in unserem Körper dient das Metall der Blutbildung. Auch viele Rasendünger enthalten ausgerechnet Eisen, doch besitzt Gras natürlich kein Blut. Wofür dient also dieser Zusatz im Granulat und im Flüssigdünger?

Eisen ist ein wichtiger Stoff, der zur Chlorophyllbildung benötigt wird. Das Chlorophyll bildet den grünen Farbstoff des Rasens und aller anderen Pflanzen mit grünen Blättern oder Halmen. Es bewirkt nicht nur, dass die Pflanze saftig und schön aussieht, sondern bildet auch die Grundlage für die Fotosynthese. Dieser Stoffwechselvorgang ist lebenswichtig für jede einzelne grüne Pflanze. Eine perfekt laufende Fotosynthese garantiert die Gesundheit Ihres Rasens!

Wird Ihr Rasen gar nicht mehr richtig grün und die Spitzen färben sich allmählich gelb, obwohl die Halme genug Wasser erhalten? Dann könnten das die Anzeichen einer Chlorose sein, eines Eisenmangels. Doch nicht immer ist dieses Problem mit eisenhaltigem Rasendünger zu beheben. Manchmal ist der Boden einfach zu alkalisch oder mit zu vielen Herbiziden belastet, dann müssen zuerst andere Maßnahmen ergriffen werden. Wenden Sie sich in solchen Fällen an einen Gartenfachmann.

Eisen im Dünger? So wirkt das Spurenelement!

  1. Das Gras nimmt das Eisen mit seinen Wurzeln auf.
  2. Es verwertet das Eisen zur Herstellung von Chlorophyll (Blattgrün).
  3. Der Rasen wird üppig grün und sieht gesund auf.
  4. Das Blattgrün stellt das wichtigste Werkzeug der Fotosynthese dar.
  5. In der Fotosynthese entstehen energiereiche Biomoleküle.
  6. Der Rasen nutzt die Moleküle zum Wachsen und zur Energiegewinnung.
Eisenhaltiger Rasendünger ist nicht ungefährlich! Tragen Sie bei der Verarbeitung Handschuhe und sorgen Sie nach der Düngung dafür, dass möglichst niemand die Grasfläche betritt. Sollte draußen ein kräftiger Wind wehen, dann verschieben Sie die Dünge-Aktion besser auf einen windstillen Tag.

Anwendung eines Rasendüngers in Granulatform

Wie Sie das Granulat per Hand am besten auftragen, haben Sie nun bereits erfahren. Natürlich können Sie für größere Flächen auch einen Streuwagen nutzen, damit verteilen Sie den Rasendünger noch ein gutes Stück gleichmäßiger. Tragen Sie in jedem Fall Handschuhe, wenn Sie mit dem Mittel in Kontakt kommen, um Ihre Gesundheit zu schützen! Beachten Sie außerdem die Höchstdosierung auf der Packungsbeilage, um sicherzugehen, dass Sie Ihre Grasfläche nicht überdüngen.

Normal sind etwa 20 Gramm Langzeitdünger je Quadratmeter für Zierrasen und 30 Gramm für Nutzrasen. Doch je nach Produkt gibt es Abweichungen nach oben oder unten.

Doch bevor Sie überhaupt den Düngersack in die Hände nehmen, ist zuerst der Rasenmäher „dran“. Die Rasenfläche sollte sauber gemäht sein, damit sich die Körnchen auch gut auf dem Boden verteilen können. Möchten Sie die Wirkung noch verbessern, können Sie Ihr Gras auch gern vorher noch vertikutieren, so wird der Erdboden noch besser erreichbar. Werfen Sie aber vorher bitte einen Blick auf die Wettervorhersage, denn ein frisch belüfteter Rasen verträgt keinen Frost.

Insgesamt spielt das Wetter beim Düngen des Rasens eine große Rolle. Wenn die Sonne kräftig scheint, dann kann ein frisch gedüngter Rasen schnell verbrennen. Bei zu hoher Feuchtigkeit hingegen bleibt das darauf gestreute Granulat auf den Halmen und am Boden kleben und dringt kaum ins Erdreich ein. Düngen Sie besser auf trockenem, schattigen Rasen.

Achtung: Das sollten Sie wissen!Nach dem Ausstreuen des Rasendüngers steht das ausgiebige Bewässern an. Das Wasser spült die Nährstoffe tief in den Boden hinein und regt die Wurzeln dazu an, kräftig zu saugen. 20 Minuten sollte der Rasensprenger schon laufen, bis alles gut gewässert ist. Einige spitzfindige Leute düngen ihren Rasen sogar mitten im Regen, um Wasser zu sparen. Manche Dünger-Hersteller empfehlen dieses Vorgehen tatsächlich, denn bei Regen fallen stetig neue Tropfen von oben, die das Granulat aufweichen und in den Boden schwemmen. Ob Ihnen die Arbeit so noch Spaß macht, müssen Sie selbst entscheiden, doch ganz dumm erscheint dieser Vorschlag nicht.

Kurze Anleitung zum Rasendüngen

  1. Rasen ein bis drei Tage vorher mähen.
  2. Eventuell vertikutieren, um die Wirkung zu verbessern.
  3. Möglichst in Schatten auf trockenem Rasen düngen.
  4. Granulat per Hand oder mit Streuwagen ausbringen.
  5. Quer und längs gleichmäßig verstreuen.
  6. Stets die Höchstdosierung beachten!
  7. Nach dem Düngen mindestens 20 Minuten wässern, falls kein Regen fällt.
  8. Je nach Düngerart Tiere und Kinder vom Rasen fernhalten.

Welchen Rasendünger soll ich kaufen?

Rasendünger Test und VergleichNun bleibt nur noch eine wichtige Frage offen: Welcher Rasendünger ist der beste für meine Zwecke? Die Antwort richtet sich ganz danach, welche Bedürfnisse Ihr Rasen hat. Natürlich können Sie zur optischen Analyse einfach Ihre Grasfläche betrachten und dabei feststellen, ob zu viel Unkraut und Moos vorhanden sind und es womöglich an Nährstoffen fehlt. Damit erhalten Sie zumindest einen ungefähren Hinweis darauf, welche Art von Rasendünger Sie kaufen sollten.

Wer es jedoch ganz genau wissen will, der entnimmt seinem Garten eine Bodenprobe und lässt eine Laboruntersuchung durchführen. Solche Untersuchungen sind heutzutage sogar schon bequem im Internet bestellbar. Die Kosten belaufen sich je nach Umfang auf etwa 30 bis 80 Euro. Danach wissen Sie genau, welche Stoffe Ihrem Mutterboden fehlen und worauf Sie beim Düngerkauf achten müssen. Die meisten Gartenfreunde entscheiden sich allerdings für das klassische „Try-and-Error“-Verfahren und entwickelt so mit der Zeit ein Gefühl dafür, welcher Rasendünger der beste für ihre Zwecke ist.

Unsere Empfehlung an Sie: Nutzen Sie unsere Vergleichstabelle ganz zu Anfang dieses Ratgebers und lesen Sie sich die Produktbeschreibungen der 11 Rasendünger durch. Dabei erhalten Sie einen guten Einblick, was moderne Granulatdünger können und worin sie sich unterscheiden. Vielleicht haben Sie im Anschluss daran Ihre Entscheidung bereits getroffen.

Gibt es einen Rasendünger-Test der Stiftung Warentest?

Tipps & HinweiseDie Stiftung Warentest beschäftigt sich auf ihren Internetseiten ausführlich mit dem Thema „Düngen“ und stellt eine solide Auswahl von Ratgebertexten bereit. Die Experten sind aber leider noch nicht auf die Idee gekommen, einen speziellen Rasendünger-Test durchzuführen, der die beliebtesten Produkte auf dem Markt ins Visier nimmt. Das ist sehr schade, finden wir, denn die Ergebnisse würden uns doch sehr interessieren. Aus diesem Grund halten wir gern weiterhin für Sie Ausschau und werden Sie an dieser Stelle informieren, sobald es Neuigkeiten gibt!

Was sagt Öko Test zum Thema Rasendünger-Test?

Die Produkttester von Öko Test waren bei diesem Thema bereits etwas findiger. Sie haben sich in einem ausführlichen Rasendünger-Test den organischen Produkten gewidmet und sich die Frage gestellt, ob diese wirklich so biologisch wertvoll sind, wie viele Hersteller behaupten. Das Ergebnis fiel eher ernüchternd aus, denn nur vier von elf Rasendüngern erhielten das Prädikat „Gut“ oder „Sehr gut“. Die restlichen Mittel wiesen entweder eine zu hohe Schadstoffkonzentration auf oder die Nährwertangaben erschienen nicht stimmig.

Die konkreten Testergebnisse sind hinter einer Bezahlschranke abrufbar und dürften vor allem für Umweltfreunde von Interesse sein. Der zugehörige Ratgeberartikel von Öko Test steht allen Lesern, auch den Nichtzahlern, frei und enthält wertvolle Praxis-Tipps. Einfach mal reinschnuppern!

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