10 Rauchmelder im Vergleich – finden Sie Ihren besten Rauchmelder für Ihre Sicherheit zu Hause – unser Test bzw. Ratgeber 2021


Daniel Wolf
Wenn ich nicht gerade Juan Martín del Potro oder Darius Leonard die Daumen drücke, widme ich mich vor allem neuen Gadgets oder angesagter Haushaltstechnik.

Rauchmelder können im Ernstfall Leben retten. In allen 16 Bundesländern gilt eine allgemeine Rauchmelderpflicht für Wohnungen, wobei sich einige Städte und Kommunen noch in der Übergangsfrist befinden. Auch bei Neu- und Umbauten müssen Verbraucher die Wohnräume mit Brandmeldern ausstatten. Ein Warnmelder sollte sich jeweils im Schlafzimmer, im Kinderzimmer und in den Fluren befinden. Im Idealfall sitzt der Feuermelder mittig im Raum in einer waagerechten Position an der Zimmerdecke. Doch wie installiere ich einen Warnmelder? Muss er zwingend in der Raummitte sein? Wie lange halten die Batterien? Wer wartet die Geräte und welche Kosten sind damit verbunden? Welche Unterschiede gibt es für Neubauten und Bestandsbauten?

Der folgende Ratgeber beantwortet häufige Fragen zum Rauchmelder und liefert praktische Tipps, wie sich die Sicherheit in den eigenen vier Wänden erhöhen lässt. Zuvor werden 10 Modelle von Rauchmeldern vorgestellt und nach Kriterien wie Ausstattung, Material und anderen Aspekten verglichen. In einem FAQ-Bereich erfahren Interessierte alles Wichtige zu den Produkten. Zum Abschluss informieren wir über die Testsieger und Ergebnisse der Rauchmelder-Tests von Stiftung Warentest und Öko-Test.

4 zuverlässige Rauchmelder im großen Vergleich

Ei Electronics Ei650 Rauchmelder
Amazon-Bewertung
(8.201 Kundenbewertungen)
Marke
Ei Electronics
Gewicht
185 Gramm
Farbe
Weiß
Abmessungen
11,5 x 11,5 x 5 Zentimeter
Material
Polystyrene
Inhalt
1 bis 12 Stück
Signallautstärke
85 Dezibel
Batterietyp
10-Jahres-Lithium-Batterie
Lebensdauer Batterie
10 Jahre
Batteriewechsel möglich
LED-Funktionsanzeige
Vorteile laut Hersteller
10 + 1 Jahre Produktlebensdauer, Stummschaltfunktion
Häufige Fragen
FAQ
Preisverlauf
Preisverlauf
Zum Angebot
Erhältlich bei*
Amazon 21,97€ Idealo Preis prüfen Otto Preis prüfen OBI 22,99€ Ebay Preis prüfen smdv 18,75€ Voelkner 18,77€ digitalo 18,77€
Busch-Jäger 6800-0-2716 Rauchmelder
Amazon-Bewertung
(2.018 Kundenbewertungen)
Marke
Busch-Jäger
Gewicht
99,8 Gramm
Farbe
Weiß
Abmessungen
12,4 x 12,2 x 6 Zentimeter
Material
Kunststoff, Metall
Inhalt
1 Stück
Signallautstärke
85 Dezibel
Batterietyp
9-Volt-Alkaline-Batterie
Lebensdauer Batterie
2 Jahre
Batteriewechsel möglich
LED-Funktionsanzeige
Vorteile laut Hersteller
Foto-optisches Messprinzip, Schutz durch Vernetzung
Häufige Fragen
FAQ
Preisverlauf
Preisverlauf
Zum Angebot
Erhältlich bei*
Amazon 17,20€ Idealo Preis prüfen Otto Preis prüfen Ebay 17,98€ ManoMano 18,93€
Hekatron Genius PLUS Rauchmelder
Amazon-Bewertung
(3.635 Kundenbewertungen)
Marke
Hekatron
Gewicht
162 Gramm
Farbe
Weiß
Abmessungen
10,4 x 10,4 x 4,8 Zentimeter
Material
Polycarbonat
Inhalt
1 bis 10 Stück
Signallautstärke
85 Dezibel
Batterietyp
Lithium-Ionen-Batterie
Lebensdauer Batterie
10 Jahre
Batteriewechsel möglich
LED-Funktionsanzeige
Vorteile laut Hersteller
Home App für iOS und Android, "Made in Germany"
Häufige Fragen
FAQ
Preisverlauf
Preisverlauf
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Amazon 23,98€ Idealo Preis prüfen Otto Preis prüfen Voelkner 20,89€ digitalo 20,89€ smdv 20,89€ büroshop24 21,63€ Conrad 24,99€
Smartwares RM149/4_1J Rauchmelder
Amazon-Bewertung
(1.714 Kundenbewertungen)
Marke
Smartwares
Gewicht
130 Gramm
Farbe
Weiß
Abmessungen
8 x 8 x 5 Zentimeter
Material
Kunststoff
Inhalt
1 bis 4 Stück
Signallautstärke
85 Dezibel
Batterietyp
9-Volt-Alkaline-Batterie
Lebensdauer Batterie
1 Jahr
Batteriewechsel möglich
LED-Funktionsanzeige
Vorteile laut Hersteller
TÜV-geprüft, optische Sensoren
Häufige Fragen
FAQ
Preisverlauf
Preisverlauf
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Amazon 27,54€ Idealo Preis prüfen Otto Preis prüfen Ebay Preis prüfen
Abbildung
Modell Ei Electronics Ei650 Rauchmelder Busch-Jäger 6800-0-2716 Rauchmelder Hekatron Genius PLUS Rauchmelder Smartwares RM149/4_1J Rauchmelder
Amazon-Bewertung
(8.201 Kundenbewertungen)
(2.018 Kundenbewertungen)
(3.635 Kundenbewertungen)
(1.714 Kundenbewertungen)
Marke Ei Electronics Busch-Jäger Hekatron Smartwares
Gewicht 185 Gramm 99,8 Gramm 162 Gramm 130 Gramm
Farbe Weiß Weiß Weiß Weiß
Abmessungen 11,5 x 11,5 x 5 Zentimeter 12,4 x 12,2 x 6 Zentimeter 10,4 x 10,4 x 4,8 Zentimeter 8 x 8 x 5 Zentimeter
Material Polystyrene Kunststoff, Metall Polycarbonat Kunststoff
Inhalt 1 bis 12 Stück 1 Stück 1 bis 10 Stück 1 bis 4 Stück
Signallautstärke 85 Dezibel 85 Dezibel 85 Dezibel 85 Dezibel
Batterietyp 10-Jahres-Lithium-Batterie 9-Volt-Alkaline-Batterie Lithium-Ionen-Batterie 9-Volt-Alkaline-Batterie
Lebensdauer Batterie 10 Jahre 2 Jahre 10 Jahre 1 Jahr
Batteriewechsel möglich
LED-Funktionsanzeige
Vorteile laut Hersteller 10 + 1 Jahre Produktlebensdauer, Stummschaltfunktion Foto-optisches Messprinzip, Schutz durch Vernetzung Home App für iOS und Android, "Made in Germany" TÜV-geprüft, optische Sensoren
Häufige Fragen FAQ FAQ FAQ FAQ
Preisverlauf Preisverlauf Preisverlauf Preisverlauf Preisverlauf
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1. Ei Electronics Ei650 Rauchmelder mit Selbstüberwachung und Streulichtprinzip

Der Rauchmelder Ei Electronics Ei650 arbeitet nach dem Streulichtprinzip, das auch als „Foto-optisches Prinzip“ bezeichnet wird. Alle optischen Rauchmelder arbeiten nach dem sogenannten Streulichtprinzip. Im Normalzustand werden in der Messkammer des Rauchmelders regelmäßig Lichtstrahlen ausgesendet, die nicht auf die Fotolinse treffen. Beim Eintritt von Rauch in die Messkammer werden die ausgesendeten Lichtstrahlen durch die Rauchpartikel abgelenkt oder gestreut und treffen auf die Fotodiode, was den Alarm auslöst.

Dringt Rauch in die optische Rauchkammer ein, löst dieser Rauchmelder also Alarm aus. Mit einer Lautstärke von 85 Dezibel soll der Alarmton nicht zu überhören sein. Sind keine Rauchpartikel mehr in der Rauchkammer vorhanden, setzt sich der Rauchwarnmelder automatisch zurück und der Alarm verstummt. Der Rauchwarnmelder verfügt über eine fest installierte 3-Volt-Lithium-Batterie des Herstellers Panasonic, die eine Lebensdauer von mindestens 10 Jahren hat. Die Batterie lässt sich nicht austauschen.

success

Praktische Stummschaltfunktion: Löst der Ei Electronics Ei650 Rauchmelder einen Falschalarm aus, lässt sich die Stummschaltfunktion aktivieren. Dafür deaktivieren Verbraucher den Rauchwarnmelder über einen Zeitraum von 10 Minuten. Dabei blinkt die rote LED alle 8 Sekunden. Nach 10 Minuten erfolgt das manuelle Zurücksetzen des Rauchmelders in seinen ursprünglichen Betriebszustand.

Der Rauchmelder ist mit einer Selbstüberwachung mit Fehleranzeige ausgestattet. Dank dieser elektronischen Zusatzfunktion gibt der Melder einen Piepton von sich, sobald die Batteriespannung abnimmt. Die rote LED soll in diesem Fall knapp alle 32 Sekunden aufblinken. Der Überwachungsbereich des Rauchmelders beträgt 60 Quadratmeter. Die Rauchmelder sind VdS-geprüft und mit dem Qualitätszeichen Q für besondere Zuverlässigkeit und Langlebigkeit ausgezeichnet. Mittels der Testfunktion des Rauchmelders lässt sich die Funktionstüchtigkeit überprüfen.

info

Was ist ein Rauchmelder? Rauchmelder sind in der Umgangssprache auch als Brandmelder, Rauchwarnmelder oder Feuermelder bekannt. Es handelt sich um kleine, praktische Alltagshelfer, die in der Lage sind, ihre Besitzer durch einen lauten Signalton bereits auf kleinste Mengen Rauch aufmerksam zu machen. Das soll dazu beitragen, dass sich Nutzer im Falle eines Brandes rechtzeitig in Schutz bringen oder Löschdecken hervorkramen können. Rauchmelder finden deswegen nicht nur in Wohnungen, sondern auch in verschiedenen Verkehrsmitteln, Industrieanlagen und anderen öffentlichen Einrichtungen Verwendung.

FAQ

Kann ich beim Ei Electronics Ei650 Rauchmelder die Batterie wechseln?
Nein, die Batterie lässt sich nicht auswechseln. Sie soll aber eine Lebensdauer von mindestens 10 Jahren haben.
Lassen sich die Rauchwarnmelder miteinander vernetzen?
Nein, der Ei Electronics Ei650 Rauchmelder lässt sich nicht koppeln. Dafür benötigen Verbraucher einen digitalen Funkrauchmelder.
Wie viele Quadratmeter deckt der Rauchwarnmelder ab?
Ausgehend von den Vorgaben der DIN ist das Leistungsvermögen abhängig von der Deckenhöhe und der Neigung. Bei einer Flachdecke mit einer Höhe von maximal 2,5 Metern sollten Verbraucher nicht mehr als zwei Melder auf 60 Quadratmetern anbringen.
Blinkt der Rauchmelder ständig?
Nein, der Rauchmelder verzichtet auf ständige Störelemente.
Zeigt der Rauchmelder eine leere Batterie an?
Ja, bei schwacher Batterie gibt der Melder in einem Intervall von circa 32 Sekunden ein akustisches Signal ab. Die LED blinkt ebenfalls.

2. Busch-Jäger 6800-0-2716 Rauchmelder für die Früherkennung von offenen Bränden

Der Busch-Jäger 6800-0-2716 Rauchmelder dient der Früherkennung von Schwelbränden und offenen Bränden mit Rauchentwicklung im Innenbereich. Der Brandmelder des Herstellers, der vor allem für seine Professionalline Rauchmelder bekannt ist, arbeitet nach dem „foto-optischen Messprinzip“. Dank seiner 85 Dezibel ist der Feuermelder bei einem Alarm nicht zu überhören. Ausgestattet ist das Modell mit einer 9-Volt-Batterie, die im Lieferumfang enthalten ist. In der Regel haben diese Alkaline-Batterien eine Batterielebensdauer von knapp 2 Jahren. Verliert die Batterie an Spannung, soll das der Brandmelder mit einem deutlichen Signal mitteilen. Der Rauchmelder bleibt im Gewicht knapp unter 100 Gramm.

success

Optimaler Schutz durch Vernetzung: Der Busch-Jäger 6800-0-2716 Rauchmelder lässt sich drahtgebunden oder per Funkvernetzung mit anderen Rauchwarn- und Wärmemeldern vernetzen. Detektiert ein Melder Gefahr, soll er sämtliche anderen installierten Geräte informieren – ganz gleich, wo sich der Rauch befindet. Dies bietet einen verbesserten Brandschutz.

Aus Kunststoff und Metall hat die Firma Busch-Jäger nach eigenen Angaben einen dezenten und funktionalen Melder konzipiert, der offene Brände früh erkennt. Die Höhe von 47,5 Millimetern und der Durchmesser von 120 Millimetern bleiben im bewährten Rahmen und gewährleistet laut Hersteller die notwendige Flexibilität, um in jedem Zimmer zum Einsatz zu kommen. Dank einer Universalbefestigung ist der Rauchmelder einfach mit neuen Modellen austauschbar. Eine Stummschaltung verhindert für 10 Minuten die Alarmauslösung.

Darüber hinaus bietet dieses Modell:

  • Keine störende Leuchtanzeige, deswegen Schlafzimmertauglich
  • Anbindung an Haussteuerungssystem „Busch-freehome“
  • Geprüft nach DIN EN 14604
success

Wie funktioniert ein Rauchmelder? Um eine Rauchbildung im Raum zu erkennen und ein akustisches Warnsignal von sich geben zu können, nutzen Rauchmelder verschiedene physikalische Eigenschaften aus, die auf Brandrauch hinweisen. Am bekanntesten sind die optischen oder Foto-optischen Rauchwarnmelder, die auf das sogenannte Streulichtverfahren setzen. Eine Alternative auf dem Markt ist der Ionisationsrauchmelder, bei dem ein radioaktiver Strahler zum Einsatz kommt. Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Arten haben wir in unserem Ratgeber im Anschluss an die Produktbeschreibungen erklärt.

FAQ

Hat der Busch-Jäger 6800-0-2716 Rauchmelder eine optische Anzeige?
Ja, bei diesem Melder blinkt Amazon-Kundenangaben zufolge alle 30 Sekunden ein rotes Licht.
Wie befestige ich den Rauchmelder?
Im Lieferumfang des Busch-Jäger 6800-0-2716 Rauchmelders sind zwei kleine Dübel und Schrauben enthalten.
Wie schalte ich diesen Rauchmelder aus?
Laut Hersteller müssen Verbraucher einfach die Taste in der Mitte drücken. Im Anschluss verstummt der Melder für circa 10 Minuten. Die Zeit sollte ausreichen, um die Batterie zu entfernen.
Ist der Rauchmelder VdS-geprüft?
Ja, bei diesem Rauchmelder handelt es sich um einen gesetzlich zertifizierten und zulässigen Melder.
Wie lange hält der Rauchwarnmelder?
Nach Angaben des Herstellers soll die verbaute Batterie mindestens 10 Jahre halten, die austauschbare Batterie muss nach etwa 2 Jahre umgetauscht werden.

3. Hekatron Genius PLUS Rauchmelder mit Steuerung per Smartphone

Der Hekatron Genius PLUS Rauchmelder gibt bei einer Rauchentwicklung ein akustisches Signal und ist für das Schlafzimmer geeignet. Die integrierte Echtzeituhr unterdrückt Statusmeldungen zwischen 21:00 und 7:00 Uhr, während sich die optische Betriebsanzeige ausschalten lässt. Der Rauchmelder ist mit einer Langzeitbatterie mit einer Lebensdauer von knapp 10 Jahren ausgestattet. Das lästige Batteriewechseln entfällt komplett. Zum Lieferumfang des Rauchmelder-Sets gehören Sockel, Schrauben, Montagedübel und Klebepads. Das Modell ist als Set mit 3 bis 10 einzelnen Rauchmeldern erhältlich und kann inklusive Löschspray bestellt werden.

success

Genius-Pro und Genius-Home-App: Der Hekatron Genius PLUS Rauchmelder ist mit der Genius-Pro oder der Genius-Home-App für iOS und Android kompatibel, die laut Hersteller in Deutschland und Österreich verfügbar ist. Über diese lässt sich eine Statusübersicht des Warnmelders und Funkmoduls abrufen.

Dieser Rauchmelder aus unserem Vergleich ist mit einer LED-Leuchte ausgestattet, die in den Farben Grün, Rot und Orange blinken kann. Dank permanenter Selbstüberwachung ist nur einmal im Jahr eine Prüfung des blinkenden Geräts notwendig. Der Rauchwarnmelder hat das Genius-Funksystem als sinnvolle Erweiterung für maximalen Brandschutz mit den Funkmodulen des Herstellers Hekatron. Das Modell ist mit einem Temperatursensor ausgestattet und bietet darüber hinaus:

  • Q-Siegel-Brandschutz „Made in Germany“, VdS-Anerkennung, DIN-EN-ISO-9001-zertifiziert
  • Eigengewicht: Knapp 162 Gramm
  • Durchmesser: 104 Millimeter
info

Was ist ein vernetzbarer Rauchmelder? Funkvernetzte Rauchmelder sind in der Regel als optische Rauchmelder erhältlich, die der Hersteller mit einer zusätzlichen Funk-Technik ausgestattet hat. Diese bietet sich für weitläufige Wohnräume an. Solche Rauchmelder sollten Verbraucher immer als Set erwerben, da die einzelnen Modelle über Funk miteinander kommunizieren. Sofern ein Rauchmelder Alarm schlägt, löst er auch den Alarm der anderen, verbundenen Rauchmelder aus. Neben der Vernetzung per Funk gibt es mittlerweile Modelle, die mit einer WLAN-Vernetzung arbeiten und sich per Smartphone steuern lassen.

FAQ

Lässt sich der Hekatron Genius PLUS Rauchmelder synchronisieren?
Nein, dieser Rauchwarnmelder ist laut Hersteller allein nicht für die Synchronisierung geeignet. Das soll nur mit den Funkmodulen und dem Genius Plus X möglich sein.
Kann der Rauchmelder den Kohlenmonoxidgrad messen?
Nein, dafür müssen Verbraucher einen anderen Melder kaufen. Dieses Rauchmeldesystem alarmiert nur bei einer ungewöhnlichen Rauchentwicklung.
Gibt es Fehlalarme beim Rauchmelder?
Ein Fehlalarm beim Hekatron Genius PLUS Rauchmelder ist laut Hersteller nahezu ausgeschlossen.
Kann ich den Rauchmelder nachts abschalten?
Nein, eine solche Programmierung ist nicht möglich. Schließlich sollen die Melder auch nachts für die notwendige Sicherheit bei Bränden sorgen.
Haben die Rauchmelder das Q-Siegel?
Ja, dieses Gerät ist zertifiziert und besitzt das Q-Siegel für geprüfte Qualität.

4. Smartwares RM149/4_1J Rauchmelder – 4-er Set mit leistungsstarkem Rauchsensor

Der Smartwares RM149/4_1J Rauchmelder ist in einem Vierer-Set, einem Zweier-Set und als Einzelmodell erhältlich. Es ist ein TÜV-geprüfter Rauchwarnmelder, der über eine Testfunktionstaste verfügen. Zum Lieferumfang gehört eine 9-Volt-Batterie, deren Lebensdauer bei knapp einem Jahr liegen soll. Der Raucherfassungsbereich liegt zwischen 20 und 40 Quadratmetern. Verliert die Batterie an Spannung, ertönt laut Hersteller ein akustisches Signal. Ansonsten funktionieren die Brandmelder, indem sie bei einer gewissen Rauchentwicklung Alarm schlagen. Auf den Rauchsensor gibt der Hersteller nach eigener Aussage eine Garantie von 10 Jahren.

success

24 Stunden Dauerüberwachung: Der Smartwares RM149/4_1J Rauchmelder lässt sich auch nachts nicht abschalten und soll für einen durchgehenden 24-Stunden-Schutz mit einem lauten Warnsignal von 85 Dezibel sorgen. Dieser soll über mehrere Zimmer hinweg zu hören sein.

Dieser Rauchmelder aus unserem Vergleich ist TÜV-zertifiziert und soll laut Hersteller mindestens 10 Jahre lang halten. Dieser Melder verfügt über optische Sensoren, die schnell auf ein glühendes Feuer und einen entstehenden Brand reagieren. Die Rauchmelder arbeiten laut Smartwares als Vierer- oder Zweier-Set drahtlos und zuverlässig. Passendes Montagematerial ist im Lieferumfang des Feuermelders enthalten.

success

Warum muss ich einen Rauchmelder säubern? Eine große Gefahr für die Funktionstüchtigkeit eines Rauchmelders ist neben einer schwachen Batterie Staub. Die Bereitschaft des Rauchmelders kann durch Schmutzablagerungen entscheidend abnehmen. Die meisten Hersteller empfehlen Benutzern, alle 4 Wochen mit einem sauberen Lappen über den Melder zu wischen. Zweimal im Jahr sollte es ausreichen, den Brandmelder abzusaugen. Reinigungsmittel oder chemische Reiniger haben nichts an den Meldern zu suchen.

FAQ

Was passiert, wenn die Batterie des Smartwares RM149/4_1J Rauchmelders schwach ist?
Der Rauchmelder zeigt alle 30 bis 40 Sekunden durch ein LED-Blinken an, wenn die Batterie zu schwach ist.
Wie lang hält die Batterie durch?
Die Lebensdauer der Batterie des Smartwares RM149/4_1J Rauchmelders kommt auf ein Jahr.
Wie ist der Abstand der Bohrlöcher?
Der Abstand der Bohrlöcher beträgt knapp 78 Millimeter.
Kann ich mit dem Rauchmelder eine Lithium-Batterie verwenden?
Ja, allerdings müssen Verbraucher diese Batterien regelmäßig wechseln.
Wie lange gibt es Garantie auf den Rauchmelder?
Der Hersteller gewährt einen Garantie-Anspruch von 24 Monaten.

5. Kobert-Goods LM-107A Rauchmelder – ein DIN-zertifizierter Lebensretter

Der Kobert-Goods LM-107A Rauchmelder ist ein Set aus vier Feuermeldern, die im Notfall einen Alarm mit 85 Dezibel schalten. Diese „Stand-Alone-Melder“ eignen sich für den Korridor, das Schlafzimmer und das Kinderzimmer. Der Hersteller hat seine Meldesysteme nach den Vorgaben der DIN EN 14604 zertifiziert und prüfen lassen. Es handelt sich um einen optischen Melder, der auf sichtbare Rauchpartikel reagiert. Sobald ein Brandherd in der Wohnung entsteht, reagiert das System und gewährleistet laut Hersteller bestmögliche Sicherheit.

Im Design hält sich der Rauchmelder laut Hersteller zurück, damit die kreisrunden Überwacher nicht zu sehr ins Auge fallen. Der Stromverbrauch im Ruhemodus liegt bei unter 12 Milliampere, im Alarmmodus bei bis zu 20 Milliampere. Im alarmierenden Status leuchten die LEDs alle 10 Sekunden, im Standby-Modus alle 43 Sekunden. Geht die Batterie ihrem Ende entgegen, ertönt laut Hersteller alle 43 Sekunden ein deutlich hörbarer Warnton. Der Rauchmelder ist für eine Betriebstemperatur von -10 Grad Celsius bis +40 Grad Celsius geeignet.

Darüber hinaus bietet dieses Modell:

  • Abmessungen: 101 × 33 × 101 Millimeter
  • Eigengewicht: Circa 40 Gramm pro Melder
  • Batterieart: Lithium-Mangan-Dioxid
info

Was ist ein Schwelbrand? Bei einem Schwelbrand handelt es sich um einen Brand, bei dem das Feuer nur leicht kokelt oder glimmt. Sichtbare Flammen werden Verbraucher bei einem Schwelbrand nicht finden. Obwohl der Brand aber nur vor sich hin glüht, bedeutet das nicht, dass er sich zu einem späteren Zeitpunkt nicht entfachen könnte. In diesem Fall würde er eine deutlich größere Gefahr darstellen. Deswegen ist es wichtig, frühzeitig auf Schwelbrände aufmerksam gemacht zu werden. Diesen Job übernehmen Rauchmelder für die Anwender.

FAQ

Kann ich den Kobert-Goods LM-107A Rauchmelder mit einem Magnet an der Decke befestigen?
Ja, dieser Feuermelder lässt sich über handelsübliche Magnetbefestigungen an der Wand installieren.
Stört das Blinken im Schlafzimmer?
Der Kobert-Goods LM-107A Rauchmelder blinkt alle 46 Sekunden. Mehrere Nutzer auf Amazon beschreiben dieses Blinken als sehr kurz und wenig störend.
Kann ich den Rauchmelder mit anderen Geräten koppeln?
Nein, das ist laut Hersteller nicht möglich. Der Alarm ertönt nur in dem Raum, in dem Verbraucher den Melder anbringen.
Wie viel wiegt ein einzelner Melder?
Ein einzelner Melder wiegt ungefähr 40 Gramm.

6. Sebson GS522 Rauchmelder – Mini-Rauchmelder inklusive Magnetpad und Q-Siegel

Der Sebson GS522 Rauchmelder ist als Einzelmodell, als Vierer-Set und als Sechser-Set erhältlich. Die Mini-Rauchwarnmelder sind laut Hersteller mit einer leistungsstarken Lebenszeit ausgestattet. Die Geräte erfüllen nach den Vorgaben der DIN EN 14604 die gesetzlichen Anforderungen. Die eingebaute LED-Leuchte verfügt über eine Selbsttestfunktion. Am Feuermelder befindet sich eine Testtaste, mit der Verbraucher die Funktionalität regelmäßig überprüfen können. Für eine rechtzeitige Warnmeldung soll das Frühwarnsystem sorgen, das auf eine schwache Batterieladezeit reagiert. Das Gerät hat eine praktische Stummschaltung für 10 Stunden. In diesem Zeitraum funktioniert der Rauchalarm weiterhin.

danger

Batterie nicht austauschbar: Die Langzeitbatterie des Sebson GS522 Rauchmelders hält knapp 10 Jahre. Sie lässt sich nicht austauschen. Nach diesem Turnus müssen Verbraucher den Rauchmelder in der Regel vollständig austauschen.

Über die selbstklebende Magnethalterung, Schrauben und Dübel im Lieferumfang ist laut Hersteller eine schnelle und saubere Montage gewährleistet. Die Magnethalterung setzt sich aus zwei Magnetpads zusammen. Diese bestehen jeweils an einer Seite aus einem starken Klebstoff, der den Überwacher an der Decke hält. Mit einem Durchmesser von 72 Millimetern soll der Rauchwarnmelder in jedes Zimmer passen. Er ist für einen Temperaturbereich von +5 bis +45 Grad Celsius ausgelegt und schlägt einen Alarm mit einer Lautstärke von mindestens 85 Dezibel. Dieser soll auf einer Entfernung von 3 Metern zu hören sein.

info

Welche Art von Akku ist bei einem Rauchmelder sinnvoll? Verbraucher können sich für einen Rauchmelder mit einer 10-Jahres-Batterie oder Akkus mit einer Lebensdauer zwischen einem und 2 Jahren entscheiden. Beim Erwerb einer 10-Jahres-Batterie sparen sich Anwender einen Batteriewechsel, müssen aber in der Regel den kompletten Melder ersetzen, wenn der Akku nach Ende der Batterielaufzeit den Geist aufgibt. Im Laufe der Jahre sind diese Modelle aber weniger wartungsintensiv als Akkus, die Nutzer alle paar Jahre austauschen müssen. In unserem Ratgeber im Anschluss an die Produktbeschreibungen helfen wir Interessenten, diese Entscheidung zu treffen.

FAQ

Blinkt der komplette Ring an der Unterseite des Sebson GS522 Rauchmelders?
Im Ring befindet sich eine LED, weswegen bei einem Alarm ein gewisser Teil des Ringes beleuchtet ist.
Kann ich die Rauchwarnmelder an der Decke anschrauben?
Ja, im Lieferumfang des Sebson GS522 Rauchmelders sind 12 Befestigungsschrauben und sechs Dübel für die Montage enthalten.
Höre ich den Alarm des Rauchmelders im anderen Zimmer?
Ja, das Alarmsignal ist laut genug und wird über den Raum hinaus übertragen. Laute Umgebungsgeräusche und Musik können die Auffassungsgabe trüben.
Sind diese Mini-Rauchwarnmelder gesetzlich zugelassen?
Ja, sie erfüllen die Anforderungen auf Basis des VdS 3131 und der DIN EN 14604.

7. Brennenstuhl RM C 9010 Rauchmelder mit austauschbarer Batterie

Der Brennenstuhl RM C 9010 Rauchmelder funktioniert mit einer austauschbaren 9-Volt-Block-Batterie. Die Batterielebensdauer beziffert der Hersteller mit mindestens einem Jahr. Im Alarmfall meldet der Brandmelder ein lautstarkes und durchdringendes Warnsignal mit 85 Dezibel. Das Gerät hat ein Frühwarnsystem und soll in der Lage sein, Rauch in Innenräumen rechtzeitig zu erkennen. Er ist laut Hersteller für die Verwendung in sämtlichen Wohnräumen wie dem Schlafzimmer oder Wohnzimmer geeignet. Das Modell ist nach der DIN EN 14604 zertifiziert. Die Lieferung erfolgt inklusive Befestigungsmaterial.

Ein Rauchmelder eignet sich laut Hersteller für Räume von maximal 60 Quadratmetern Größe. Bei größeren Räumen sollten Verbraucher an den Einsatz von mehreren Rauchmeldern denken. Dieser Rauchmelder ist beim Hersteller als Einzelmodell, aber auch als Dreier-Set erhältlich.

info

Wofür steht das Q-Siegel? Das Qualitätssiegel „Q“ ist ein unabhängiges Qualitätszeichen und steht für hochwertige Rauchmelder mit geprüfter Langlebigkeit und hoher Sicherheit vor Fehlalarmen. Es handelt sich um eine eingetragene Marke des Forums „Brandrauchprävention e. V.“. Grundvoraussetzung, um das Q-Siegel zu erhalten, ist zunächst das Vorhandensein einer CE-Kennzeichnung. Entsprechende technische Voraussetzungen und anzuwendende Prüfverfahren für den Erhalt des CE-Zeichens finden sich in der europäischen Produktnorm DIN EN 14604.

FAQ

Wie groß ist der Brennenstuhl RM C 9010 Rauchmelder?
Der Rauchmelder misst 10 x 10 x 3.5 Zentimeter.
Gehört die Batterie zum Lieferumfang?
Ja, eine Batterie ist dabei.
Sind Montageplatten im Lieferumfang enthalten?
Es gibt den Rauchmelder in verschiedenen Varianten zu bestellen, unter anderem inklusive der Montageplatten.
Kann ich den Rauchmelder ausschalten?
Verbraucher haben die Möglichkeit, den Rauchmelder für maximal 10 Minuten stummzuschalten. Eine dauerhafte Ausschaltung ist nicht möglich.

8. Abus RWM50 Rauchmelder mit austauschbarer Batterie und 2 Jahren Garantie

Der Abus RWM50 Rauchmelder ist ein optischer Rauchwarnmelder. Sobald Rauchpartikel in die Messkammer gelangen, gibt der Feuermelder einen deutlichen Alarm mit 85 Dezibel in 3 Meter Entfernung. Bestückt ist der Rauchmelder mit einer 3-Volt-Lithium-Batterie, die zum Lieferumfang gehört. Sie soll eine Lebensdauer von knapp 2 Jahren haben und sich ohne Probleme austauschen lassen. Merkt der Rauchmelder, dass die Spannung der Batterie sinkt, meldet er das laut Hersteller mit einem entsprechenden Signal. Dieser Rauchmelder führt in regelmäßigen Abständen einen Selbsttest durch. Liegt eine Störung vor, ertönt eine akustische Fehlermeldung.

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Einfache Bohr- oder Klebemontage: Die Montage des Abus RWM50 Rauchmelders kann laut Hersteller bequem und schmutzfrei über optional erhältliche Magnetklebepads erfolgen. Im Lieferumfang ist Material für eine klassische Bohrmontage enthalten. Die soll aber ebenfalls leicht von der Hand gehen.

Dieser Rauchmelder aus unserem Vergleich ist nach der europäischen Prüfnorm DIN EN 14604 zertifiziert und hat einen maximalen Erfassungsbereich von 40 Quadratmetern innerhalb eines Raumes. Er hat eine Stummschaltungsoption für bis zu 10 Minuten, lässt sich aber nicht mit anderen Rauchmeldern per Funk koppeln. Nach Angaben des Herstellers sollen Nutzer alle 4 Wochen die Funktionsfähigkeit des Geräts überprüfen. Das Modell ist laut Abus für die Nutzung im Schlafzimmer geeignet, da es keine störenden Blinksignale sendet.

Darüber hinaus bietet dieses Modell:

  • Eigengewicht: Circa 95 Gramm
  • Durchmesser: Knapp 100 Millimeter
  • Prüftaste: Bedienungsfreundliche, großflächige Prüftaste
info

Sind Rauchmelder in Deutschland Pflicht? Ja, seit einigen Jahren ist die Rauchmelderpflicht in Deutschland flächendeckend beschlossen. Sie wird aktuell in den Landesbauordnungen der einzelnen Bundesländer geregelt, weswegen der Zeitpunkt der Einführung und die Gültigkeit von Bundesland zu Bundesland variieren. In welchen Bundesländern seit wann welche Rauchmelderpflicht gilt und ob Vermieter oder Mieter für die Einhaltung verantwortlich sind, erfahren Verbraucher ausführlich in unserem Ratgeber weiter unten auf der Webseite.

FAQ

Kann ich den Abus RWM50 Rauchmelder mit einem Magnet an der Decke befestigen?
Ja, die Magneten halten den Feuermelder zuverlässig. Sie sind aber nur als separates Zubehör beim Hersteller erhältlich.
Ist der Rauchmelder für Minus-Temperaturen im Wohnwagen geeignet?
Nein, die Temperaturen sollten nicht unter 0 Grad Celsius sinken. Der Hersteller hat den Abus RWM 50 Rauchmelder nach eigener Aussage für den Innenraum konzipiert.
Wo wird der Rauchmelder hergestellt?
Der Rauchmelder wird in Deutschland produziert. Damit möchte der Hersteller nach eigener Aussage eine hohe Qualität sicherstellen.
Sind für die Befestigung Schrauben und Dübel nötig?
Ja, wenn Verbraucher auf den zusätzlichen Erwerb von Magnet-Klebepads verzichten wollen. Ein Installations-Set gibt es passend zum Rauchmelder.

9. Pyrexx PX-1C Rauchmelder mit Q-Siegel für eine 12-jährige Nutzung

Der Pyrexx PX-1C Rauchmelder ist ein Hightech-Rauchmelder, der mit einer Lebensdauer von 12 Jahren aufwartet und der europäischen Norm DIN EN 14604 entspricht. Dank seines zeitlosen Designs und der kompakten Gehäusemaße fällt dieser Rauchmelder nicht auf. Ausgestattet ist der Rauchwarnmelder mit einer Lithium-Batterie für Langzeiteinsätze. Dadurch soll der ständige Batteriewechsel entfallen. Das Alarmsignal erreicht eine Lautstärke von 85 Dezibel, sodass laut Hersteller selbst Tiefschläfer im Risikofall erwachen sollten. Will ein Nutzer den Rauchmelder nur auf seine Funktionsfähigkeit hin überprüfen, ertönt der Prüfton in reduzierter Lautstärke.

success

Großer Lieferumfang: Zum Lieferumfang des Pyrexx PX-1C Rauchmelders gehört ein Magnetträger mit einem Gel-Klebepad, mit dem Verbraucher den Rauchmelder an die Decke kleben können. Durch seine Kondensationsbarrieren ist dieser Rauchmelder küchentauglich. Der Dreifach-Insektenschutz soll dafür sorgen, dass keine Kleintiere in das Innere des Melders gelangen.

Entsprechend ihrer baulichen Gegebenheiten decken die Rauchwarnmelder einen Erfassungsbereich bis zu 60 Quadratmetern ab. Ein Selbsttest wird laut Hersteller zyklisch dank der integrierten Selbsttestfunktion durchgeführt. Verbraucher sollten über die große Prüf-/Stopp-Taste alle 3 Monate eine Funktionsprüfung durchführen. Das Produkt hat ein Q-Siegel und das Qualitätsmerkmal „Made in Germany“. Die Rauchmelder sind als Einzelmodell oder in einem Dreier-, Vierer-, Fünfer-, Sechser-, Neuner- und Zehner-Pack erhältlich.

Darüber hinaus bietet dieses Modell:

  • Neun verschiedene Farbdesigns: Unter anderem Holzoptik hell/dunkel, Weiß und Schwarz
  • Eigengewicht: Circa 180 Gramm
  • Durchmesser: 105 Millimeter
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Was muss ich bei der Inspektion eines Rauchmelders überprüfen? Die DIN-Norm 14676 macht klare Aussagen darüber, wie eine Funktionsprüfung eines Rauchmelders aussehen muss. Verbraucher dürfen nicht nur darauf achten, ob der Melder sichtbare Beschädigungen aufweist oder offensichtlich funktionsunfähig ist. Es gilt ebenso zu prüfen, ob der Feuermelder in Form eines optischen oder akustischen Signals anzeigt, dass die Batterie gewechselt werden muss. Darüber hinaus ist es wichtig, den Rauchmelder frei von Klebeband, Staub, Flusen und anderen Abdeckungen zu halten, sodass er korrekt funktionieren kann. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Nutzer in unserem ausführlichen Ratgeber.

FAQ

Ist der Pyrexx PX-1C Rauchmelder für die werkzeuglose Montage geeignet?
Ja, Verbraucher können den Feuermelder laut Hersteller an der Decke verkleben.
Kann ich den Rauchmelder an Holzdecken installieren?
Das ist nach kein Problem. Befestigen Verbraucher die Magnetträger mit Schrauben, halten diese den Feuermelder sicher.
Hält das Klebeband an gestrichener Raufasertapete?
Das Klebeband hält laut Hersteller extrem fest, auch an Raufasertapete.
Wie oft muss ich die Funktionsprüfung beim Rauchmelder durchführen?
Der Hersteller empfiehlt die Funktionsprüfung alle 3 Monate. Dafür drücken Verbraucher einmal für 2 bis 3 Sekunden die Taste am Rauchmelder.

10. Hekatron Genius PLUS X Rauchmelder mit Funkmodul

Der Hekatron Genius PLUS X Rauchmelder ist mit dem Funkmodul „Basis X“ ausgestattet. Mit der entsprechenden App auf dem Smartphone sollen die Rauchmelder aktuelle Statusübersichten liefern. Die Überwacher haben laut Hersteller eine zusätzliche Schnittstelle, die mit einer weiteren Batterie ausgestattet ist. Auf diese Weise sollen diese Funkrauchmelder vor Fehlalarmen sicher und langlebig sein. Bei steigender Gefahr warnen die Rauchmelder mit einem Warnsignal von 85 Dezibel. Die Batterie hält nach Aussage des Herstellers mindestens 10 Jahre. Durch die permanente Selbstüberwachung gelten diese Melder laut Hekatron als sicher. Verbraucher können den Diagnosespeicher ebenfalls per App auslesen.

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Gut für Schlaf- und Kinderzimmer: Die Hekatron Genius PLUS X Rauchmelder eignen sich laut Hersteller gut für das Schlaf- und Kinderzimmer, da die optische Betriebsanzeige zwischen 21:00 und 07:00 Uhr ausgeschaltet wird.

Die Anbringung der Funkrauchmelder ist einfach. Eine Einloch- oder Zweilochmontage ist ebenso möglich wie die Anbringung mit VdS-geprüften Klebepads. Die Rauchmelder entsprechen der DIN EN 14604 und verfügen über das Q-Label. Der Rauchmelder ist mit einer zusätzlichen Schnittstelle für Funkmodule auf der Basis X/Pro X ausgestattet, die eine drahtlose Vernetzung mehrerer Rauchmelder zulässt. Der Lieferumfang umfasst die Rauchmelder mit Sockel, die Funkmodule Basis X, eine Kurzanleitung in deutscher Sprache sowie Schrauben und Dübel für die Montage.

Darüber hinaus bietet dieses Modell:

  • Erhältlich als: Single-, Dreier-, Vierer-, Fünfer-, Sechser-, Siebener-, Achter-, Neuner-, und Zehner-Pack
  • Eigengewicht: Circa 1,06 Kilogramm für den Vierer-Pack
  • Durchmesser: 104 Millimeter
info

Warum kommt es zu einem Fehlalarm bei meinem Rauchmelder? Der Rauch von Zigaretten löst nur selten einen Fehlalarm bei Rauchmeldern aus. Dennoch gilt es, den Rauch nicht direkt in den Melder zu pusten. Auch das Auspusten einer Kerze führt zu keinem Fehlalarm. Dämpfe aus Küche und Bad können dagegen oft für einen falschen Alarm verantwortlich sein. Andere Ursachen sind Fehler bei der Montage, ein gestörter Funkkontakt, Haarspray oder Deo in der Luft, Insekten im Gehäuse des Warnmelders oder hohe Temperaturen infolge einer direkten Sonneneinstrahlung.

FAQ

Ist ein Funkadapter beim Hekatron Genius PLUS X Rauchmelder dabei?
Nein, Verbraucher müssen das Funkmodul separat bestellen.
Bekomme ich eine Alarmmeldung auf das Handy?
Ja, der Hekatron Genius PLUS X Rauchmelder versendet eine Alarmmeldung auf das Handy.
Reduziert das Funkmodul die Lebensdauer der Batterie?
Nein. Im Rauchmelder selbst sitzen zwei Batterien. Eine Batterie ist für den Melder zuständig und eine weitere für das Modul.
Wie viele Rauchmelder lassen sich vernetzen?
Mithilfe des Funkmoduls Basis X können Anwender maximal 20 Brandmelder koppeln.

Was ist ein Rauchmelder?

Rauchmelder sind in der Umgangssprache auch als Rauchwarnmelder, Brandmelder oder Feuermelder bekannt. Ein Rauchmelder oder Brandwarnmelder gibt ab einer gewissen Rauchentwicklung und bei einem entstehenden Brand in Wohnungen und Räumen ein akustisches Warnsignal ab. Das gewährleistet eine wichtige Alarmfunktion, die im Ernstfall Leben retten kann. Rauchmelder lassen sich nicht nur in Wohnungen einsetzen, sondern kommen in den vergangenen Jahren in einer Vielzahl anderer Bereiche zum Einsatz:

  • In Verkehrsmitteln
  • In Behörden und öffentlichen Einrichtungen
  • In Industrieanlagen und Gewerbeanlagen

Rauchmelder sind klein, rundlich und bestehen in der Regel aus Kunststoff. Sie lassen sich an der Zimmerdecke befestigen. Oft sind Rauchwarnmelder mit einer kleinen LED-Leuchte und einem Testschalter ausgestattet. Über diese Leuchte können Nutzer kontrollieren, ob der Rauchmelder einsatzbereit ist oder die Batterie ihrem Ende entgegengeht.

Bei Rauchwarnmeldern unterscheiden wir zwischen Stand-Alone-Rauchmeldern und Rauchmeldern mit Funkmodul. Die Stand-Alone-Rauchwarnmelder arbeiten allein, während die Funkrauchmelder im Falle eines Brandes im Haus oder in der Wohnung angeschlossene Funkrauchmelder ansprechen, sodass alle Funkmelder einen Signalton abgeben. Manche Rauchmelder sind mit einer Brandmeldeanlage gekoppelt, sodass das Signal an die Feuerwehr weitergeleitet wird.

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600 Tote pro Jahr: In Deutschland sterben jährlich knapp 600 Menschen bei Haus- und Wohnungsbränden. Circa 5.000 Menschen werden bei Bränden verletzt. Zwar können die Feuermelder den Brand nicht verhindern oder den Sachschaden verringern. Allerdings können sie durch ihr lautes akustisches Signal die Bewohner vor der Gefahr warnen.

Im Unterschied zu gängigen Rauchmeldern lösen Brandmelder automatisch einen Alarm aus. Es gibt aber auch Brandmelder, die von Hand zu betätigen sind. Im Gegensatz zu sicheren Rauchmeldern wird die Feuerwehr auf diese Weise über den Brand informiert. Natürlich ist die Nutzung eines automatischen Rauchmelders sicherer und aus diesem Grund zu empfehlen. Seit dem Jahr 2019 ist der Einsatz in Deutschland flächendeckend beschlossen worden – mehr dazu weiter unten in unserem Vergleich.

Wie funktionieren Rauchmelder?

Rauchmelder Test

Bei Rauchmeldern können Verbraucher auf dem Markt zwischen vielen verschiedenen Techniken und Arten wählen. Wir unterscheiden alle Rauchmelder-Typen in drei Kategorien:

  1. Optische oder Foto-optische Rauchmelder
  2. Ionisationsrauchmelder
  3. Kombimelder

Letztere kombinieren die Melder für Hitze und Rauch und Melder für Kohlenmonoxid und Rauch. Diese Kombigeräte bieten in der Regel eine sehr hohe Sicherheit.

Funktionsweise eines optischen Rauchmelders

Um eine Rauchbildung im Raum erkennen und ein Alarmsignal von sich geben zu können, nutzen Rauchmelder verschiedene physikalische Eigenschaften aus, die auf Brandrauch hinweisen. Der am häufigsten verbreitete Typ ist ein optischer oder Foto-optischer Rauchmelder, der teilweise auch als fotoelektrischer Rauchwarnmelder bezeichnet wird. Diese Modelle setzen auf das Streulichtverfahren. Klare Luft, die frei von Rauch ist, reflektiert nahezu kein Licht. Falls sich aber Rauchpartikel in der Luft befinden, ändern sich die Streulicht-Eigenschaften der Luft.

Der Rauchmelder sendet zu diesem Zweck einen prüfenden Lichtstrahl aus, der in der Regel durch eine Infrarot-LED erzeugt wird. Sofern der Lichtstrahl gestreut wird, kann das ein lichtempfindlicher Sensor am Rauchmelder erkennen. Dieser Sensor für den Infrarotstrahl befindet sich meistens im Inneren des Geräts und ist nicht von außen sichtbar. Sobald der Sensor getriggert wurde, schlägt der Rauchmelder an. Diese Art eines Rauchmelders ist sinnvoll, wenn zunächst mit kaltem Rauch zu rechnen ist – das ist beispielsweise oftmals bei Schwelbränden der Fall.

Funktionsweise eines Ionisationsrauchmelders

Bei dieser Art der Rauchmelder kommt ein radioaktiver Strahler zum Einsatz. Aus diesem Grund schaffen es Ionisationsrauchmelder, selbst die Partikel zu erkennen, die praktisch unsichtbar sind und einen Lichtstrahl kaum bis gar nicht reflektieren. Im Normalfall sorgt bei diesen Rauchwarnmeldern eine radioaktive Substanz dafür, dass zwischen zwei Metallplatten Strom fließt. Da diese Platten geladen sind, üben sie eine elektrostatische Anziehung auf Rauchpartikel aus.

Falls sich Rauchpartikel zwischen den beiden Metallplatten in der Luft befinden, kann die Luft den Strom zwischen den Platten weniger gut leiten. Die Folge: Der Stromfluss verringert sich, woraufhin der Ionisationsrauchmelder einen lauten Alarm von sich gibt. Obwohl diese Feuermelder ihren Job gut erledigen, kommen sie nur vereinzelt zum Einsatz. Das ist auf ihre Radioaktivität zurückzuführen.

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Radioaktivität von Ionisationsrauchmeldern: Sofern ein Brand in einer Wohnung entsteht, der auch die dort installierten Rauchmelder betrifft, kann radioaktives Material austreten. Das führt aus Gründen der Sicherheit dazu, dass der radioaktiv verseuchte Brandschutt als Sondermüll zu entsorgen ist. Dadurch entstehen beim Feuerwehreinsatz erhebliche Mehrkosten.

Was ist besser: Optischer oder Ionisationsrauchmelder?

Ionisationsrauchmelder sind im anglo-amerikanischen Raum verstärkt in Einsatz, werden aber in Deutschland eher selten eingebaut. Das liegt daran, dass die Menschen in diesem Teil der Welt diese Form der Rauchmelder nicht als Sondermüll entsorgen müssen, sondern einfach in den regulären Hausmüll geben können. Theoretisch sind Ionisationsrauchmelder bei Bränden mit kleinen Rauchpartikeln aber effektiver. Bei flammenden Bränden schlagen diese Melder schneller an, während sich optische Rauchmelder bei Schwelbränden besser bewähren.

Aus diesem Grund ist das Fazit zu obiger Frage: Beide Typen ergänzen sich gut. Wenn es um den Schutz vor möglichen Falschalarmen geht, schneidet keines der beiden Modelle besser ab als das andere. Beide Arten können fälschlicherweise durch Küchendämpfe, Wasserdämpfe oder seltener durch den Rauch einer Zigarette ausgelöst werden. In Schlafzimmern und Kinderzimmern kommt es statistisch gesehen öfter zu Schwelbränden, weswegen Verbraucher an diesen Stellen optische Rauchmelder bevorzugen sollten.

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Rauchmelderpflicht bedenken: Die Frage, ob Verbraucher sich einen Rauchmelder zulegen sollten, stellt sich seit kurzer Zeit nicht mehr. Mittlerweile gilt in allen deutschen Bundesländern eine Rauchmelderpflicht. Diese besagt, dass Kinderzimmer, Schlafzimmer und Flure, die von einem Aufenthaltsraum aus als Fluchtweg zu nutzen sind, über einen funktionierenden Rauchmelder verfügen müssen. Ob Mieter oder Vermieter für die Umsetzung dieses Rechts verantwortlich sind, erfahren Anwender weiter unten in diesem Ratgeber.

Neben diesen Rauchmelder-Arten gibt es noch Typen, die seltener zum Einsatz kommen, deren Funktionsweise an dieser Stelle aber kurz erwähnt werden sollen:

  • Lineare Rauchmelder: Dieses Sondermodell setzt sich aus einer Sende- und einer Empfangseinheit zusammen. Zwischen dem Sender und dem Empfänger gibt es einen infraroten Strahl, der an eine Art Lichtschranke erinnert. Falls der Strahl durch den Rauch abgeschwächt wird, springt der Rauchwarnmelder an. Da Verbraucher bei diesen Modellen aber zwei Einheiten statt eines einzelnen Rauchmelders installieren müssen, spielen sie für den privaten Gebrauch keine Rolle.
  • Thermische Rauchmelder: Diese Brandmelder laufen auch unter der Bezeichnung Hitzemelder. Sie reagieren auf Temperaturveränderungen, wobei nochmals eine Unterscheidung in Thermo-Differentialmelder und Thermo-Maximalmelder erfolgt. Die Thermo-Maximalmelder unter den Hitzemeldern lösen den Alarm aus, wenn die Maximaltemperatur überschritten wird. In der Regel liegt die Temperatur bei 60 Grad Celsius. Die Thermo-Differentialmelder erkennen, wenn die Temperatur schnell ansteigt und lösen den Alarm aus. Diese Hitzemelder arbeiten mit einem Vergleichsheißleiter und einem Messheißleiter, um die Differenz zwischen den Temperaturen zu erkennen. Beide thermischen Brandmelder haben den Vorteil, dass sie unabhängig von Staub oder Dampf funktionieren. Aus diesem Grund eignen sich die Hitzemelder und Rauchmelder für Bäder, Küchen oder Werkstätten.
  • Vibrations- und Lichtrauchmelder: Nicht jeder Mensch kann den hohen Signalton eines Rauchmelders hören. Gehörlose und Menschen mit einer Hörbeeinträchtigung nutzen einen speziellen Rauchmelder, der mit Blitzlicht genauer gesagt einem Stroboskopblitz ausgestattet ist. Alternativ aktiviert der Alarm ein spezielles Vibrationskissen, um auf die Gefahr hinzuweisen. Eine gute Nachricht ist: Oftmals ist eine Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse möglich, wenn Verbraucher eine entsprechende Beeinträchtigung nachweisen können.

Was ist ein vernetzbarer Rauchmelder?

Ein funkvernetzter Rauchmelder ist in der Regel ein optischer Rauchwarnmelder, den der Hersteller mit einer zusätzlichen Funk-Technik ausgestattet hat. Diese bietet sich für weitläufige Wohnräume an, die Verbraucher nicht mit einem einzigen Modell abdecken können. Solche Rauchmelder sind deswegen als Set zu erwerben, da sie in einer Wohnung oder einem Haus dank der Funkmelder-Technik miteinander kommunizieren. Sofern einer der Rauchmelder Alarm schlägt, lösen auch die anderen, vernetzten Melder aus.

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Praktisch ist das unter anderem, wenn sich das Schlafzimmer eines Bewohners im Obergeschoss befindet, der Brand aber im Keller ausbricht. Angesichts der großen Distanz zwischen Brandherd und Aufenthaltsort wäre es ohne Funk möglich, dass die Bewohner sehr lange nichts vom Brand mitbekommen. Das ist ein großes Gefahrenpotenzial für Leib und Leben.

Damit die einzelnen Rauchmelder miteinander kommunizieren können, dürfen die Entfernungen zwischen den Geräten nicht zu groß sein. Darüber hinaus dürfen keine großen oder zu viele Hindernisse im Weg stehen. Verbraucher sollten deswegen prüfen, inwiefern das der Fall ist und wenn nötig einen Repeater besorgen, damit das Funksignal in allen Ecken der Wohnräume ankommt.

Rauchmelder mit WLAN-Vernetzung

Neben der Vernetzung über Funk gibt es einige Rauchmelder auf dem Markt, die mit einer WLAN-Vernetzung arbeiten. In der Regel sind diese Modelle Foto-optische Rauchmelder, die sich oft in ein bestehendes Smart-Home-System integrieren lassen. Eine funktionierende WLAN-Verbindung ist für die Inbetriebnahme dieser Rauchmelder unerlässlich. Das ist insofern von Nachteil, als es viele Haushalte in Deutschland gibt, die ihren Router über Nacht bewusst ausschalten. Darüber hinaus können Störungen beim WLAN-Empfang die Verbindung zwischen den einzelnen Rauchmeldern in den Privathaushalten lahmlegen.

WLAN bietet aber den Vorteil, dass Verbraucher mithilfe einer App überwachen können, ob zum Beispiel die Batterie des Rauchmelders noch funktioniert oder wann sie den Rauchmelder das nächste Mal warten sollten. Über einen sehr niedrigen Stand der Batterie oder andere akute Probleme können sich Verbraucher in der Regel über eine Push-Benachrichtigung aufs Smartphone informieren lassen. Die App zeigt Nutzern auch den Alarm des Feuermelders an, wenn sie nicht zu Hause sind. So besteht noch immer die Möglichkeit, die Nachbarn anzurufen oder gleich die Feuerwehr zu alarmieren, die bei freien Rettungswegen schnell helfen kann.

Vorteile & Nachteile der Rauchwarnmelder

  • Schnelle Reaktion
  • Günstiger Preis
  • Zuverlässige Funktion
  • Einfach zu montieren
  • Mit Batterien betrieben
  • Viele Rauchmelder nicht für Küche und Bad geeignet
  • Staub- oder Rauchentwicklung verursacht Probleme
  • Je nach Akku geringe Lebensdauer

Die Batterien bei Rauchmeldern im Vergleich

Die meisten Rauchmelder auf dem Markt haben eine Lithium-Ionen-Batterie verbaut, die 10 Jahre durchhält. Sie ist bei vielen Herstellern unter dem Namen „10-Jahres-Batterie“ bekannt. Verbraucher können mit ein bisschen Recherche aber auch günstige Modelle finden, bei denen ein 9-Volt-Block oder mehrere AAA-Batterien eingesetzt werden. Rauchmelder mit Alkaline-Batterien halten in der Regel weniger als 3 Jahre durch und sind wegen ihrer schwachen Energiezelle anfälliger für Fehlalarme.

Die Sensoren der Rauchmelder mit schwachen Batterien sind meistens aber nicht schlechter. Sie sind schlichtweg wartungsintensiver, aber dafür in der Regel eine Ecke günstiger. Aus diesem Grund finden Verbraucher auf dem Markt selbst von renommierten Herstellern Modelle mit austauschbaren Batterien. Um Käufern die Wahl zwischen den Batterie-Arten zu erleichtern, stellen wir an dieser Stelle kurz die jeweiligen Typen und ihre Eigenschaften vor:

Batterie-TypEigenschaften
Lithium-Batterie- Teurer in der Anschaffung als andere Batterien
- Deutlich längere Lebensdauer von bis zu 10 Jahren
Alkaline-Batterie- Günstig in der Anschaffung
- Kurze Lebensdauer von nur knapp 3 Jahren
Akku- Eventuell kein rechtzeitiges Alarmsignal aufgrund des abrupten Spannungsabfalls
- Unbemerkter Ausfall des Geräts möglich

Schon beim Kauf eines Rauchmelders sollten Verbraucher darüber nachdenken, welche Batterien sie verwenden wollen. Nicht alle Geräte können mit Lithium- und Alkaline-Batterien betrieben werden. Um den Energiebedarf des Rauchmelders abdecken zu können, raten Experten und Hersteller langfristig eher zur Lithium-Batterie mit einer Haltbarkeit von 10 Jahren. Im Anschluss an diese Zeit müssen die Produkte meist aber entsorgt werden.

Diese Qualitätskriterien gelten für Rauchmelder

Rauchmelder müssen nach der DIN-Norm EN 14604 zertifiziert sein. Diese Vorgaben stehen in Verbindung mit den folgenden Anforderungen der Gerätenorm in der EU:

  • Die Lautstärke des Alarmtons muss mindestens 85 Dezibel betragen – gemessen in einer Entfernung von 3 Metern.
  • Der auftretende Rauch gelangt von allen Seiten in den Rauchmelder.
  • Insekten dürfen nicht in den Rauchmelder kriechen.
  • Die Einlassöffnungen für Rauch sind nicht größer als 1,3 Millimeter.
  • Spätestens 30 Tage vor dem Spannungsverlust der Batterie geht eine Meldung des Rauchmelders an den Nutzer.
  • Rauchwarnmelder verfügen über einen Testknopf, um die Funktion prüfen zu können.

Neben der DIN-Norm gibt es verschiedene Qualitätsstandards, denen Rauchmelder hierzulande gerecht werden müssen. Diese Prüfzeichen und -siegel spielen ebenfalls eine Rolle:

  • VdS-Rauchmelder
  • CE-Zeichen
  • TÜV-Zertifizierung

Sowohl die Zertifizierung durch den TÜV als auch das CE-Zeichen sind nicht nur beim Kauf eines Rauchmelders, sondern auch beim Erwerb vieler anderer Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs relevant. Das CE-Kennzeichen gibt an, dass die Produkte, die über dieses Siegel verfügen, den geltenden Anforderungen für den Verkauf innerhalb der EU gerecht werden. Die DIN-Norm besagt, dass alle Rauchwarnmelder inklusive Funk-Rauchmeldern 29 Prüfungen durchlaufen müssen – einige davon sehen Verbraucher oben.

Viele dieser Prüfungen kann der Hersteller selbst durchführen, eine Typprüfung kann aber nicht firmenintern erfolgen. Das muss eine unabhängige Produktzertifizierungsstelle übernehmen. In Deutschland kümmert sich die „VdS Schadenverhütung GmbH“ neben einigen anderen Einrichtungen um diese Aufgabe. Aus diesem Grund ist bei vielen Modellen von einem VdS-Rauchmelder die Rede. Zudem gibt es auch das Kriwan Testzentrum, das Rauchmelder überprüft.

Rauchmelder kaufen – das gilt es zu beachten

Achtung: Das sollten Sie wissen!Bevor sich Verbraucher für einen oder mehrere Rauchmelder entscheiden, sollten sie sich die Frage stellen, wie viele Etagen und Zimmer sie mit den Überwachern ausstatten wollen. Beim Einsatz der Rauchmelder in mehrgeschossigen Häusern über mehrere Wohnungsetagen ergibt der Kauf von Funk-Rauchmeldern Sinn. Sie bieten umfassenden Brandschutz. Für Schlafzimmer, Kinderzimmer, Keller oder Flur sind die optischen Foto-elektrischen Rauchmelder im Einsatz. Für Bad und Küche sollten Interessenten Brandmelder kaufen, die mit Dampf und Wärme zurechtkommen.

Egal, für welches Gerät sich Käufer letztlich entscheiden – es bietet sich immer ein Marken- und Preisvergleich an. Die Liste der Kriterien und sicherheitsrelevanten Merkmale fällt bei Rauchmeldern lang aus. Die wichtigsten Aspekte, auf die Verbraucher beim Kauf eines Rauchwarnmelders achten sollten, fasst diese Auflistung zusammen:

  • Funktionsprinzip: In der Regel optische Rauchmelder
  • Art und Gewicht: Beispielsweise ein Rauchmelder für Gehörlose
  • Design und Farbe: Meist Weiß, damit der Rauchmelder an der Decke nicht zu sehr auffällt
  • Maße: Oftmals zwischen 10 und 19 Zentimetern im Durchmesser und zwischen 5 und 10 Zentimetern in der Höhe
  • Batterieart und Lebensdauer des Akkus: Im Idealfall bis zu 10 Jahre
  • Art der Montage: Meist zu verschrauben, teilweise zu verkleben
  • Raucherfassungsbereich und Alarmlautstärke: Bei weitläufigen Fluren und Treppenhäusern wichtig
  • Testknopf und Stummschaltfunktion: Bei einem Fehlalarm oder Batteriewechsel von Bedeutung

Das Gewicht eines Rauchmelders spielt nur dann eine Rolle, wenn sich Verbraucher für die Klebemontage interessieren. Rauchmelder sind so leicht, dass die Decke das Gewicht ohne Probleme tragen kann. Eine Funktionsanzeige kann ebenfalls wünschenswert sein, da sich Nutzer auf diese Weise mit einem Blick auf die entsprechende LED-Leuchte absichern können, dass das Modell wie vorgesehen funktioniert. Eine Dimmfunktion, die sich automatisch in einem bestimmten Zeitraum einschaltet, ist ein weiteres sinnvolles Feature.

Prüfung und Wartung der Rauchmelder

RauchmelderLaut der allgegenwärtigen Vorschriften der DIN 14676 sollte eine Prüfung nach den Herstellerangaben einmal im Jahr erfolgen. Dafür ist es notwendig, den Prüfzeitpunkt zu dokumentieren und festzuhalten, wann Nutzer die Batterien wechseln und abstauben.

Besitzer sollten sich an die Vorgaben der Hersteller halten. In der Bedienungsanleitung finden Käufer die einzelnen Schritte, welche Maßnahmen für die Wartung durchzuführen ist.

  1. Prüftaste: Bei fast allen zertifizierten Rauchmeldern gibt es eine Prüftaste, die sich in der Mitte befindet. Verbraucher können diese Taste mit einem Besenstil oder einem Stab berühren oder die Taste wahlweise mit dem Finger drücken. Anschließend sollte nach ein paar Augenblicken ein Ton erklingen. Bleibt das Signal aus, besteht mit großer Sicherheit ein Defekt.
  2. Umgebungstest: In einem Umkreis von einem halben Meter sollten sich rund um den Rauchmelder keinerlei Hindernisse befinden. Auf diese Weise kann der Brandrauch ungehindert nach oben steigen. Verbraucher sollten sicherstellen, dass weder Möbelstücke noch Dekorationen den Weg zum Brandmelder versperren.
  3. Generelle Prüfung: Verbraucher sollten einen Blick auf die Eintrittsöffnungen werfen, durch die Staub und Rauch in das Innere gelangen können. Weder sollten die Abdeckungen beschädigt sein noch übermäßiger Staub oder Insektenrückstände die Öffnungen verstopfen. Verschmutzte Rauchmelder sollten sorgfältig abgestaubt werden.
  4. Raumnutzung: Nutzer sollten überprüfen, in welchem Raum sie einen Rauchmelder benötigen. Zu den neuralgischen Punkten gehören die Zimmer, in denen Menschen schlafen. Der Großteil wird nach wie vor nachts von einem Feuer überrascht. In den jeweiligen Landesbauverordnungen finden Verbraucher konkrete Vorschriften, was die Nachrüstung in den Wohnräumen anbelangt.
  5. Batteriewechsel: Ausgenommen von den Langzeitbatterien, bei denen der Rauchmelder ausgetauscht wird, gibt es Überwacher, die mit gewöhnlichen Akkus und Batterien betrieben werden. Diese gilt es regelmäßig zu tauschen.

Gibt es eine Rauchmelderpflicht in Deutschland?

Eine Rauchmelderpflicht für privaten Wohnraum gilt mittlerweile in allen 16 Bundesländern. Die Landesbauordnung in den jeweiligen Bundesländern regelt alle Details zu Fristen und Terminen und zur Installation und Wartung der Rauchmelder. Auf dieser Webseite des Forums für Brandrauchprävention e. V. finden Verbraucher alle Informationen zu den einzelnen Bundesländern in Deutschland. Die folgende Tabelle von der Webseite des Forums gibt bereits einen kurzen Überblick über die Lage in den Bundesländern:

BundeslandPflicht für NeubautenPflicht für BestandsbautenZuständig für InstallationZuständig für Wartung
Baden-Württembergseit 2013ab 01.01.2015Eigentümer / VermieterMieter
Bayernseit 2013ab 01.01.2018Eigentümer / VermieterMieter
Berlinseit 2017ab 01.01.2021Eigentümer / VermieterMieter
Brandenburgseit 2016ab 01.01.2021Eigentümer / VermieterEigentümer / Vermieter
Bremenseit 2010ab 01.01.2016Eigentümer / VermieterMieter
Hamburgseit 2006ab 01.01.2011Eigentümer / VermieterEigentümer / Vermieter
Hessenseit 2005ab 01.01.2015Eigentümer / VermieterMieter
Mecklenburg-Vorpommernseit 2006ab 01.01.2010Eigentümer / VermieterEigentümer / Vermieter
Niedersachsenseit 2012ab 01.01.2016Eigentümer / VermieterMieter
Nordrhein-Westfalenseit 2013ab 01.01.2017Eigentümer / VermieterMieter
Rheinland-Pfalzseit 2003ab 01.01.2012Eigentümer / VermieterEigentümer / Vermieter
Saarlandseit 2004ab 01.01.2017Eigentümer / VermieterEigentümer / Vermieter
Sachsenseit 2016keine RegelungEigentümer / VermieterMieter
Sachsen-Anhaltseit 2009ab 01.01.2016Eigentümer / VermieterEigentümer / Vermieter
Schleswig-Holsteinseit 2005ab 01.01.2011Eigentümer / VermieterMieter
Thüringenseit 2008ab 01.01.2019Eigentümer / VermieterEigentümer / Vermieter

Der Vermieter ist bei der Wartung immer in der Pflicht, die von ihm oder über Dritte wie externe Dienstleister installierten Rauchmelder betriebsbereit zu halten, das heißt die regelmäßige Wartung zu übernehmen. Diese mietrechtliche Pflicht verdrängt auch anderslautende Regelungen zur Zuständigkeit für die Wartung von Rauchwarnmeldern in einzelnen Bauordnungen der Länder.

Bekannte Hersteller und Marken im Überblick

Bevor sich Verbraucher für einen passenden Rauchmelder für ihre Wohnung entscheiden, stellt sich die Frage, welche Marken diese Art von Warnmeldern im Sortiment haben. Mit dieser Auflistung von fünf bekannten Herstellern beziehungsweise Marken können sich Kaufinteressierte einen Überblick über die Markenvielfalt verschaffen:

  • Ei Electronics: Die Wurzeln des Unternehmens Ei Electronics liegen in Irland. Dafür soll auch der Name „Emerald Isle = Ei“ stehen, den der multinationale Konzern General Electric seiner ersten Niederlassung in Europa gab. Seit dem Management-Buyout im Jahr 1988 ist Ei Electronics ein inhabergeführtes Unternehmen, das nach eigener Aussage einer der weltweit führenden Spezialisten für Rauch- und Kohlenmonoxidwarnmelder ist. In Deutschland hat die Firma ihren Sitz seit dem Jahr 2014 in Düsseldorf.
  • Abus: Abus ist kurz für die „August Bremicker Söhne KG“ mit Sitz in Wetter in Nordrhein-Westfalen. Es handelt sich um einen deutschen Hersteller von präventiver Sicherheitstechnik. Das Unternehmen wurde im Jahr 1924 gegründet und beschäftigt nach eigenen Angaben knapp 3.500 Mitarbeiter. Im Jahr 2020 übernahm Abus das Zylindergeschäft der „Metafa Holland B.V.“.
  • Smartwares: Die „Smartwares-Group“ ist ein Konsumgüterunternehmen, das verschiedene Marken wie Smartwares, Byron, Topcom, Tristar und Princess vereint. Neben der Herstellung von Produkten für die eigenen Marken ist die Gruppe auch ein Ansprechpartner für führende internationale Private-Label-Anbieter und beliefert große Einzelhändler in Europa mit Produkten aus dem eigenen Sortiment. Ihren Sitz hat die Smartwares Group in den Niederlanden.
  • Busch-Jaeger: Die Busch-Jaeger Elektro GmbH ist ein deutscher Hersteller von Elektroinstallationstechnik. Das in Lüdenscheid in Nordrhein-Westfalen ansässige Unternehmen gehört zur ABB-Gruppe – einem Energie- und Automatisierungstechnikkonzern mit Hauptsitz in Zürich in der Schweiz. Das Unternehmen wurde im Jahr 1879 gegründet und beschäftigt nach eigenen Angaben knapp 1.300 Mitarbeiter. Das Sortiment reicht von Steckdosen, Dimmern und Bewegungsmeldern bis hin zu Rauchmeldern verschiedener Art.
  • Brennenstuhl: Die Hugo Brennenstuhl GmbH & Co. KG ist ein deutscher Hersteller im Bereich Stromverteilung, Leuchten, Haus- und Sicherheitstechnik, liefert nach eigener Aussage aber auch Produkte für den typischen Baumarktbedarf wie Kabeltrommeln oder Verlängerungsleitungen. Gegründet wurde das Unternehmen mit Sitz in Tübingen im Jahr 1958. Das Sortiment des Herstellers umfasst neben LED-Leuchten, Taschenlampen und Smart-Home-Systemen auch Rauchmelder für den privaten Gebrauch.

Darüber hinaus gibt es natürlich zahlreiche weitere Anbieter wie beispielsweise Fireangel oder Homematic.

FAQ: Häufige Fragen zum Thema Rauchmelder

In den nachfolgenden Absätzen geben wir kompetente und kompakte Antworten auf Fragen, die Verbraucher in Deutschland bezüglich Rauchmeldern immer wieder stellen:

Welcher ist der beste Rauchmelder?

Eine pauschale Antwort auf diese Frage ist schwierig, da sie von den Anforderungen der Interessenten an den Rauchmelder abhängt. Während Verbraucher A auf der Suche nach einem optischen Rauchmelder ist, will der Nachbar einen Ionisationsrauchmelder für sein Unternehmen erwerben. Deswegen ist es wichtig, dass sich Verbraucher vor dem Kauf eines Rauchmelders im Klaren sind, wie ihre Anforderungen an das Modell aussehen. Im Anschluss lässt sich ein Blick in unsere Produktbeschreibungen weiter oben werfen und der persönliche Testsieger krönen.

Wo kann ich einen Rauchmelder kaufen?

Einen Rauchmelder können Interessenten in jedem gut sortierten Elektromarkt vor Ort oder im Internet bei Online-Händlern erwerben. Der Kauf in einem Laden vor Ort bringt den Vorteil, dass der Käufer zum einen eine persönliche Beratung von geschultem Fachpersonal erhält und zum anderen die Maße des Produkts vor Ort selbst in Augenschein nehmen kann. Die Auswahl an Produkten ist aber bei Online-Händlern deutlich größer. Darüber hinaus profitieren Käufer online von einer Vielzahl an Rezensionen anderer Kunden und können den Kauf bequem zu jeder Tages- und Nachtzeit abwickeln.

Woran erkenne ich einen guten Rauchmelder?

Neben den Testergebnissen der Stiftung Warentest helfen anerkannte Zertifikate und Prüfsiegel bei der Entscheidung für ein Meldesystem. Rauchwarnmelder mit dem Qualitätszeichen Q verfügen über eine fest verbaute Batterie, die über die nächsten 10 Jahre hält. Unter dem „Q“ in der Datenbank der Qualitätsrauchmelder gehen die Modelle ein, die weniger Fehlalarme verursachen und die Sicherheit erhöhen. Das macht sich in einer längeren Lebensdauer positiv bemerkbar.

Welchen Einfluss hat Rauchen auf den Rauchmelder?

In den meisten Fällen sind die Befürchtungen der Raucher unbegründet. Wenn Verbraucher den Zigarettenrauch nicht direkt in den Melder pusten, passiert in aller Regel nichts. Das heißt, die Gefahr eines Fehlalarms ist gering.

Wie bringe ich einen Rauchmelder an der Decke an?

Mittlerweile fällt der Rauchmelder in den Zuständigkeitsbereich der Ländersache. Generell ist der Eigentümer der Immobilie für die Installation und die folgerichtige Wartung der Rauchmelder verantwortlich. Es spielt in der Regel keine Rolle, ob der Immobilienbesitzer das Haus selbst bewohnt oder es an andere Personen vermietet. Die Verantwortung für die Betriebsbereitschaft dieser Meldesysteme liegt allein beim Eigentümer.

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Das Gesetz verpflichtet den Vermieter, Mietwohnungen durch anerkannte Rauchmelder instand zu setzen. Wer dies unterlässt, gefährdet nicht nur die Sicherheit der Bewohner, sondern macht sich strafbar. Für das Anbringen der Feuermelder orientieren sich Verbraucher an der Anwendungsnorm DIN 14676.

Bei einem schlauchförmigen oder l-förmigen Raum mit einer Gesamtfläche von über 60 Quadratmetern sollten Verbraucher zwei Rauchmelder einsetzen. Eine weitere Ausnahme bilden Zimmer, die durch große Möbelstücke oder Raumteiler in mehrere Segmente unterteilt sind. Hier ist es empfehlenswert, pro Teilbereich einen Brandmelder einzusetzen. Handelt es sich um ein smartes Netzwerk aus Funkmeldern, benötigen Verbraucher mindestens einen Melder auf jeder Etage. Auch hier entscheiden Bund und Länder unterschiedlich über die Restriktionen und Vorschriften in Verbindung mit der Installation in Wohnungen und Häusern.

Wie lange hält ein Rauchwarnmelder?

Die meisten Rauchmelder auf dem Markt sind als 10-Jahres-Rauchmelder erhältlich. Die Batterien dieser Sicherheitsmelder haben die Hersteller so verarbeitet, dass Verbraucher von einer Lebensdauer von 10 Jahren ausgehen können. Auch Rauchmelder mit 5-Jahres-Batterien sind bei vielen Anbietern erhältlich. Wer sich für ein Modell mit Alkaline-Batterie entscheidet, wird feststellen, dass die Funktionsdauer dieser Rauchmelder auf ein bis 2 Jahre begrenzt ist, bevor Verbraucher die Batterie wechseln müssen.

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Auf die regelmäßige Wartung achten: Nur, weil ein Rauchmelder in der Theorie 10 Jahre halten kann, heißt das nicht, dass ihm Anwender für ein Jahrzehnt keine Beachtung schenken sollten. Nutzer sollten den Testknopf in regelmäßigen Abständen drücken, um zu überprüfen, ob der Rauchmelder noch funktionstüchtig ist. Staub kann die Funktionsfähigkeit dieser Modelle ebenfalls beeinträchtigen, weswegen Verbraucher den Rauchmelder bei Bedarf abstauben sollten.

Was ist eine Verschmutzungskompensation?

Wenig erfreulich bei den Rauchmeldern ist die Verschmutzung der optischen Sensorik. Dadurch reagieren die Geräte mitunter zu spät oder im schlimmsten Fall überhaupt nicht auf Rauch oder Qualm. Um dem entgegenzuwirken, gibt es Rauchwarnmelder mit Verschmutzungskompensation. Diese Modelle passen die Empfindlichkeit der Warnmeldungen dem Verschmutzungsgrad an.

Wann muss ich einen Rauchmelder austauschen?

In Deutschland sind Rauchmelder nicht nur Pflicht, sondern die DIN-Norm 14767 schreibt vor, dass ein Tausch des Rauchmelders spätestens 10 Jahre nach dem Zeitpunkt, an dem der Melder in Betrieb genommen wurde, zu erfolgen hat. Verbrauchern wird aber eine Schonfrist von 6 Monaten eingeräumt. Trotzdem liegt es im Interesse des Verbrauchers, den Rauchmelder möglichst rechtzeitig gegen ein neues Modell auszutauschen, um im Brandfall auf der sicheren Seite zu sein. Ergibt eine Inspektion, dass der Rauchmelder seine Funktionstüchtigkeit bis zur nächsten Inspektion nicht beibehalten wird, ist ein früherer Austausch vonnöten.

Wie laut sollte ein Rauchmelder sein?

Jede Brandmeldeanlage und jeder Rauchwarnmelder muss mit mindestens 85 Dezibel Alarm schlagen, um von Prüfinstituten abgesegnet zu werden. Die scheinbar lauten 85 Dezibel sind aber nicht mehr so laut, wenn sich der Melder drei Stockwerke tiefer befindet, alle Türen geschlossen sind und der Verbraucher schläft. Aus diesem Grund gilt: Je weiter der Melder vom Verbraucher entfernt ist, desto lauter sollte er sein. Eine andere Strategie ist, Rauchmelder miteinander zu vernetzen – entweder über Funk oder WLAN. Teilweise lassen sich die Geräte selbst an bestehende Smart-Home-Systeme anschließen.

Hat die Stiftung Warentest einen Rauchmelder-Test durchgeführt?

FragezeichenIm aktuellen Rauchmelder-Test der Stiftung Warentest aus dem Januar 2019, der im Dezember 2020 zuletzt aktualisiert wurde, standen 17 Meldesysteme auf dem Prüfstand. Das Ergebnis im Test war verblüffend: Schon für einen Preis von 17 Euro gibt es laut dem Test einen sicheren, leistungsfähigen Feuermelder. Allein über den lauten Alarm verhindert der Rauchmelder laut Stiftung Warentest, dass Menschen unbemerkt von Flammen eingeschlossen werden oder im Rauch des Nachts ersticken. Weitere Erkenntnisse im Test: Mittlerweile gibt es eine breit gefächerte Auswahl leistungsfähiger Rauchwarnmelder, die mit einer Langzeitbatterie ausgestattet sind.

Bundesweit gilt eine allgemeine Rauchwarnmelderpflicht für alle Neubauten. In einigen Bundesländern läuft derzeit noch eine Übergangsfrist für die Installation der Melder in den Altbauten. Mit Blick auf diese Pflicht für Neubauten und Bestandsbauten prüft auch die Stiftung Warentest regelmäßig, was die Mini-Rauchmelder und die funkvernetzten Melder leisten. Im aktuellen Rauchmelder-Test haben sich die Experten nicht nur die Standardmodelle vorgenommen, sondern auch die Minigeräte für Neubauten und Bestandsbauten getestet, die zum Teil auf einen Durchmesser von gerade einmal 7 Zentimetern kommen. Bestandteil des Praxistests waren auch Smart-Home-Melder und Funkmelder.

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Schwieriger ist der Dauertest der Langzeitbatterien. Der Testleiter beim Rauchmelder-Test, Hans-Peter Brix, legte sein Hauptaugenmerk auf die austauschbaren Alkalibatterien. Die Nutzer müssen die Batterien mit Blick auf den Langzeittest wechseln, was die Ersparnis schmälert.

Neu im Praxistest waren die smarten Brandmelder. Das Hauptaugenmerk im Funktionstest lag auf der Smart-Home-Zentrale, von der ausgehend alle Meldesysteme miteinander vernetzt sind. So kann sich in einem Brandfall automatisch das Licht einschalten oder das Meldesystem über das Smartphone Alarm schlagen. Anwohner, die nicht zu Hause sind, reagieren schnellstmöglich und können Schlimmeres vermeiden. Im direkten Vergleich beim Preis und den Betriebskosten rangieren die smarten Rauchmelder im Test im oberen Segment, bieten aber den Vorzug der Vernetzung und einer komfortablen Bedienung.

Gibt es bei Öko Test einen Rauchmelder-Test?

Rauchmelder kaufenBis dato konnten wir auf dem Portal des Verbrauchermagazins Öko Test keinen Rauchmelder-Test finden. Dafür haben die Tester bereits im Jahr 2014 einen Ratgeber mit wichtigen Fragen zu den Rauchwarnmeldern veröffentlicht.

Öko Test warnt vor der Bedrohung in den eigenen vier Wänden. Die eigentliche Gefahr geht laut des Magazins nicht von den Flammen, sondern von den giftigen Rauchgasen oder Brandgasen aus, die sofort lebensbedrohliche Ausmaße annehmen. Von daher gelten strikte Übergangsfristen für alle Haus- und Wohnungsbesitzer der Altbauten. Sie sind dazu angehalten, ihre Wohnung mit zertifizierten Rauchmeldern nachzurüsten.

Auch die Düsseldorfer Feuerwehr appelliert an alle Verbraucher, ihre Wohnungen und Zimmer mit den Meldesystemen auszustatten, denn sie retten Leben. Oftmals reicht ein defektes elektrisches Gerät oder eine umgekippte Kerze aus, um desaströse Folgen zu entfachen. Erhebliche Gefahren drohen Menschen im Schlaf, da der Geruchssinn dann nicht richtig funktioniert. Manch ein Brandopfer ist so im Schlaf schon von einer Bewusstlosigkeit aufgrund einer Rauchvergiftung heimgesucht worden. Sollte Öko Test einen Test zu den Rauchmeldern veröffentlichen, berichten wir an dieser Stelle über den Test.

Glossar

Alkaline-Batterie
Die Alkali-Mangan-Zelle, umgangssprachlich auch Alkali-Mangan-Batterie oder Alkaline-Batterie genannt, ist eine galvanische Zelle und zählt zu den wichtigsten elektrochemischen Energiespeichern. Die wichtigsten Bauformen der Alkaline-Batterie sind zylindrische Rundzellen, kurz LR6, und Knopfzellen, kurz LR44.
Dezibel
Das Bel ist eine nach Alexander Graham Bell benannte Hilfsmaßeinheit zur Bestimmung der relativen Lautstärke. Ein Dezibel ist einfach der zehnte Teil eines Bels. In der Schweiz und Österreich ist das Bel eine gesetzliche Einheit, in Deutschland nicht.
DIN EN 14604
In der europäischen Produktnorm DIN EN 14604 werden die Anforderungen an Rauchwarnmelder und gültige Prüfverfahren sowie zu erfüllende Leistungskriterien festgelegt. Rauchmelder, die in einer privaten Wohnung oder einem Haus in Deutschland installiert werden, müssen nach dieser Norm zertifiziert worden sein.
Funkmodul
Das Funkmodul ist in der Elektrotechnik eine Baugruppe aus Funkempfänger und/oder -sender und der dazugehörigen Komponente zur Ansteuerung, meist als Mikrocontroller bezeichnet.
Lithium-Batterie
Eine Lithium-Batterie ist eine Primärzelle, bei der Lithium als aktives Material in der negativen Elektrode verwendet wird. Sie ist im Gegensatz zu einem Lithium-Ionen-Akku nicht wieder aufladbar. Letztere werden aber umgangssprachlich häufig ebenfalls als Lithium-Batterie bezeichnet.
Milliampere
Das Ampere ist die Basiseinheit für die elektrische Stromstärke, ein Milliampere ist ein tausendstel Ampere. Die Einheit wurde nach dem französischen Mathematiker und Physiker André-Marie Ampere benannt und hat das Einheitenzeichen A.
Q-Siegel
Beim Qualitätssiegel Q für Rauchmelder handelt es sich um eine eingetragene Marke des Forums Brandrauchprävention e.V., das an Hersteller von Rauchwarnmeldern vergeben wird. Es ist ein markenunabhängiges und verlässliches Gütezeichen für hochwertige Geräte.
Schwelbrand
Ein Schwelbrand ist ein Brand, bei dem das Feuer keine sichtbaren Flammen, sondern nur Rauch entwickelt.
TÜV
Als Technischer Überwachungsverein, kurz TÜV, werden eingetragene Vereine bezeichnet, die als technische Prüforganisation spezielle Sicherheitskontrollen durchführen. In Deutschland sind die TÜV-Gesellschaften überwiegend in den drei größten Holdings TÜV Süd, TÜV Nord und TÜV Rheinland organisiert.
VdS
Die VdS Schadenverhütung GmbH ist Europas größtes Institut für Unternehmenssicherheit und eine 100-prozentige Tochter des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft. Das Unternehmen prüft und zertifiziert Komponenten von Einrichtungen zur Schadensverhütung oder ganze Systeme, unter anderem Rauchmelder.

Rauchmelder-Liste 2021: Finden Sie Ihren besten Rauchmelder

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