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Die besten 8 Rauchmelder im Vergleich – für Ihre Sicherheit zu Hause – 2018 Test und Ratgeber

Rauchmelder – die kleinen Geräte können wahre Helden sein und Leben retten. In allen 16 Bundesländern sind die Rauchmelder in privaten Wohnungen Pflicht, bei Neu- und Umbauten müssen die Wohnräume mit Rauchmeldern ausgestattet werden.

Doch für welchen Rauchmelder entscheidet man sich? Denn der Markt hat viele Modelle und Ausführungen parat, so dass man als Laie oftmals überfragt ist. Was einen guten Rauchmelder ausmacht und auf was Sie beim Kauf achten sollten, werden wir Ihnen in unserem Rauchmelder Vergleich näher bringen.

Die 4 besten Rauchmelder im Vergleich

Ei Electronics 10-Jahres-Rauchwarnmelder
Gewicht
181 g
Vorteile
10 + 1 Jahre Produktlebensdauer
Farbe
weiß
Abmessungen
15 x 12 x 5,5 cm
Material
Polystyrene
Inhalt
1 Stück
Signallautstärke
85 dB
Batterietyp
10-Jahres-Lithiumbatterie, fest eingebaut
Lebensdauer Batterie
10 Jahre
Zum Angebot
Preisvergleich ca.
20€
ca.
18€
Busch-Jäger Rauchmelder, weiß
Gewicht
99,8 g
Vorteile
foto-optisches Messprinzup
Farbe
weiß
Abmessungen
12,4 x 12,2 x 6 cm
Material
Kunststoff, Metall
Inhalt
1 Stück
Signallautstärke
85 dB
Batterietyp
Alkaline, 9 V Batterie
Lebensdauer Batterie
keine Angabe
Zum Angebot
Preisvergleich ca.
16€
ca.
17€
Hekatron Rauchmelder Genius PLUS, 10 Jahre Lebensdauer, im 4er Set
Gewicht
143 g
Vorteile
Home App für iOS und Android
Farbe
Seidenmatt
Abmessungen
10,4 x 10,4 x 4,8 cm
Material
Polycarbonate
Inhalt
4 Stück
Signallautstärke
98,9 dB
Batterietyp
Lithium Ion
Lebensdauer Batterie
10 Jahre
Zum Angebot
Preisvergleich ca.
84€
ca.
86€
Smartwares TÜV Rauchmelder
Gewicht
132 g
Vorteile
TÜV-geprüft
Farbe
weiß
Abmessungen
8 x 8 x 5 cm
Material
Kunststoff
Inhalt
4 Stück
Signallautstärke
85 dB
Batterietyp
9 V Alkaline
Lebensdauer Batterie
1 Jahr
Zum Angebot
Preisvergleich ca.
20€
ca.
20€
Abbildung
Modell Ei Electronics 10-Jahres-Rauchwarnmelder Busch-Jäger Rauchmelder, weiß Hekatron Rauchmelder Genius PLUS, 10 Jahre Lebensdauer, im 4er Set Smartwares TÜV Rauchmelder
Gewicht
181 g 99,8 g 143 g 132 g
Vorteile
10 + 1 Jahre Produktlebensdauer foto-optisches Messprinzup Home App für iOS und Android TÜV-geprüft
Farbe
weiß weiß Seidenmatt weiß
Abmessungen
15 x 12 x 5,5 cm 12,4 x 12,2 x 6 cm 10,4 x 10,4 x 4,8 cm 8 x 8 x 5 cm
Material
Polystyrene Kunststoff, Metall Polycarbonate Kunststoff
Inhalt
1 Stück 1 Stück 4 Stück 4 Stück
Signallautstärke
85 dB 85 dB 98,9 dB 85 dB
Batterietyp
10-Jahres-Lithiumbatterie, fest eingebaut Alkaline, 9 V Batterie Lithium Ion 9 V Alkaline
Lebensdauer Batterie
10 Jahre keine Angabe 10 Jahre 1 Jahr
Preisvergleich Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot
ca.
20€
ca.
18€
ca.
16€
ca.
17€
ca.
84€
ca.
86€
ca.
20€
ca.
20€

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Der Ei Electronics 10-Jahres-Rauchwarnmelder

Dieser Rauchwarnmelder von Ei Electronics ist ein Rauchmelder nach dem Streulichtprinzip, welches auch als foto-optisches Prinzip bezeichnet wird. Dringt Rauch in die optische Rauchkammer ein, löst der Rauchwarnmelder direkt Alarm aus. Und mit 85 dB ist dieser garantiert nicht zu überhören. Sind keine Rauchpartikel mehr in der Rauchkammer, setzt sich der Rauchwarnmelder automatisch zurück, der Alarm wird ausgeschaltet.

Löst der Rauchmelder einen Falschalarm aus, dann dieser über die Stummschaltfunktion stummgeschaltet werden. Dafür wird der Rauchwarnmelder über einen Zeitraum von 10 Minuten deaktiviert. Dabei blinkt die rote LED alle 8 Sekunden. Nach den 10 Minuten wird der Rauchmelder wieder in seinen Ursprungs-Betriebszustand zurückgesetzt.

Der Ei Electronics Rauchwarnmelder verfügt über eine fest installierte 3V-Lithiumbatterie, die eine Lebensdauer von mindestens 10 Jahren hat. Diese Batterie kann weder ausgetauscht noch entfernt werden.

Mittels der Testfunktion des Ei Electronics Rauchmelders sollte in regelmäßigen Abständen der Rauchmelder überprüft werden. Dafür drücken Sie den Testknopf bis der Alarm ertönt und die rote LED-Leuchte dabei blinkt.

Der Ei Electronics Rauchmelder ist zudem mit einer Selbstüberwachung mit Fehleranzeige ausgestattet. Ist die elektronische Selbstüberwachung sozusagen der Meinung, dass die Batteriespannung abnimmt, gibt der Rauchmelder einen Piepton ab. Dabei blinkt die rote LED etwa alle 32 Sekunden.

Der Überwachungsbereich des Rauchmelders von Ei Electronics beträgt 60 Meter.

Die Rauchmelder von Ei Electronics sind VdS-geprüft und sind mit dem Qualitätszeichen „Q“ für besondere Zuverlässigkeit und Langlebigkeit, erfüllen hohe Prüfstandards.

Dieser Rauchmelder von Ei Electronics ist Testsieger der Stiftung Warentest 01/2016. Preislich gehört dieser Rauchwarnmelder zu den teuren Rauchmeldern in unserem Vergleich.

Der Busch-Jäger Rauchmelder

Der Feuermelder von Busch-Jäger dient der Früherkennung von Schwelbränden und offenen Bränden mit Rauchentwicklung im Innenbereich. Der Busch-Jäger Brandmelder arbeitet nach dem foto-optischen Messprinzip.

Und auch dieser Feuermelder ist bei Alarm nicht zu überhören. Mit 85 dB macht der Feuermelder schon ordentlich krach.

Ausgestattet ist dieser Rauchwarnmelder mit einer 9 V Batterie, die im Lieferumfang enthalten ist. In der Regel halten normale Alkaline-Batterien etwa 2 Jahre. Verliert die Batterie an Spannung, meldet dies der Busch-Jäger Brandmelder mit einem entsprechenden Signal. Preislich ist der Busch-Jäger Feuermelder etwas günstiger als der eben vorgestellte Rauchmelder von Ei Electronics.

Das 4er-Set Rauchmelder von Hekatron

Hier gibt es die Rauchmelder direkt im praktischen 4er-Set von der Marke Hekatron. Die Rauchwarnmelder geben im Falle einer Rauchentwicklung im Raum ein akustisches Signal.

Diese Hekatron-Rauchmelder sind auch für das Schlafzimmer geeignet. Die integrierte Echtzeituhr unterdrückt Statusmeldungen zwischen 21.00 und 7.00 Uhr und die optische Betriebsanzeige wird ebenfalls ausgeschaltet.

Der Rauchmelder ist mit einer Langzeitbatterie mit 10 Jahre Lebensdauer ausgestattet, so dass das lästige Batteriewechseln bei diesem Feuerwarnmelder entfällt.

Zudem sind die Hekatron Rauchmelder Genius Plus mit einer entsprechenden App für iOS und Android kombinierbar. So werden Stati-Übersichten des Rauchwarnmelders auf das Smartphone übertragen.

Zum Lieferumfang des Hekatron Rauchmelder-Sets gehören 4 Rauchwarnmelder mit Sockel, Schrauben und Montagedübel und Klebepads. Preislich unterscheidet sich dieses Rauchmelder-Set kaum von den bisher vorgestellten Rauchmeldern.

Die Rauchwarnmelder von Smartwares im 4er Set

Diese Feuermelder von Smartwares sind im 4er Set erhältlich. Dabei handelt es sich um TÜV-geprüfte Rauchwarnmelder, die über eine Testfunktionstaste verfügen.

Zum Lieferumfang des Feuermelders gehört ein 9 Volt-Batterie, deren Lebensdauer bei etwa einem Jahr liegt.

Der Raucherfassungsbereich dieser Rauchmelder liegt zwischen 20 und 40 Quadratmetern.

Verliert die Batterie an Spannung, das heißt, sie wird leer, ertönt ein akustisches Signal. Ansonsten funktionieren die Brandmelder wie alle anderen – bei Rauchentwicklung schlagen sie Alarm.

Auf den Sensor gibt der Hersteller eine Garantie von 10 Jahren. In punkto Preis gehören diese Rauchmelder in die Kategorie „günstige Rauchmelder“.

Das Rauchmelder-Set mit 20 Rauchmeldern von lifedom

Bei diesen Rauchwarnmeldern handelt es sich um photoelektrische Rauchmelder, die Rauch bereits zu Anfang der Rauchentwicklung erkennen. Insgesamt gehören 20 Rauchmelder zu diesem Set, inklusive der 9 Volt-Batterien.

Bei Gefahr meldet sich der Rauchmelder mit 85 dB und warnt zudem mit einem akustischen Signal, wenn die Batterie leer wird.

Zum Lieferumfang dieses Rauchmelder-Sets gehören neben den 20 Rauchmeldern die Schrauben und das Befestigungsmaterial. Preislich zählen diese Rauchmelder zu den günstigen Rauchmeldern innerhalb unseres Vergleichs.

Rauchmelder von ABUS mit 2 Jahren Garantie

Der Rauchmelder von ABUS ist ein optischer Rauchwarnmelder. Das heißt, sobald Rauchpartikel in die Messkammer gelangen, gibt der Feuermelder mit 85 dB Alarm.

Bestückt wird der ABUS Rauchmelder mit einer Lithium-Batterie, die zum Lieferumfang gehört. Diese Batterie hält etwa 2 Jahre. Merkt der Rauchmelder, dass die Spannung der Batterie geringer wird, meldet dieser dies mit einem entsprechenden Signal.

Dieser Rauchmelder von ABUS führt in regelmäßigen Abständen einen Selbsttest durch. Liegt eine Störung vor, erfolgt eine akustische Fehlermeldung.

Mit dem Preis ist der ABUS Rauchwarnmelder zu den günstigen Rauchmeldern zu zählen.

Der 12-Jahres-Rauchmelder von Pyrexx

Bei diesem Rauchwarnmelder von Pyrexx handelt es sich um einen High-Tech-Rauchmelder, der mit seiner Lebensdauer von 12 Jahren überzeugt. Mit dem zeitlosen Design und den kleinen Gehäusemaßen fällt dieser Rauchmelder nicht allzu sehr auf.

Ausgestattet ist der Pyrexx-Rauchwarnmelder mit einer Lithium-Metall-Batterie, deren Lebensdauer 12 Jahre beträgt.

Gibt es konkrete Anzeichen für einen Brand, löst der Qualitäts-Rauchmelder entsprechend aus.

Zum Lieferumfang des Pyrexx Rauchwarnmelders gehört ein Magnetträger mit einem Gel-Klebepad, mit dem der Rauchmelder an die Decke geklebt werden kann.

Ein weiterer Pluspunkt des Rauchwarnmelders von Pyrexx: durch Kondensationsbarrieren ist dieser Rauchmelder küchentauglich, kann also auch in der Küche montiert werden.

In punkto Preis lässt sich über den 12-Jahres-Rauchmelder nicht meckern, das Preis-Leistungsverhältnis passt auf jeden Fall.

Die Rauchmelder von Hekatron mit Funkmodul

Diese Rauchwarnmelder von Hekatron sind mit dem Funkmodul Basis X ausgestattet. Das heißt, mit der entsprechenden App auf dem Smartphone liefern die Rauchmelder entsprechende Statusübersichten.

Die Rauchmelder besitzen eine zusätzliche Schnittstelle, die mit einer weiteren Batterie ausgestattet ist. So sind diese Funk-Rauchwarnmelder von Hekatron fehlalarmsicher und langlebig.

Im Falle eines Falles warnen die Rauchmelder mit 85 dB. Die Batterie hält 10 Jahre. Durch die permanente Selbstüberwachung sind die Rauchmelder sicher. Zudem kann der Diagnosespeicher per App ausgelesen werden. Preislich ist dieses Set Rauchmelder das teuerste in unserem Vergleich.

Was ist ein Rauchmelder und braucht man diesen wirklich?

Rauchmelder TestBei einem Rauchmelder oder Brandwarnmelder handelt es sich um ein technisches Gerät, das im Falle von Rauchentwicklung und eines Brandes in Wohnungen und Räumen ein akustisches Warnsignal – in der Regel mit 85 dB – auslöst.

Somit ist klar, dass der Hauptzweck von Rauchmeldern darin liegt, im Falle eines Falles zu warnen und Leben zu retten. Und daraus ist also die Schlussfolgerung, dass der Einsatz von Rauchmeldern absolut kein Luxus ist.

In Deutschland sterben jährlich etwa 600 Menschen bei Haus- und Wohnungsbränden, etwa 5.000 Menschen werden bei Bränden verletzt. Zwar können die Feuermelder den Brand nicht verhindern oder den Sachschaden verringern, allerdings können sie durch ihr lautes, akustisches Signal die Menschen auf die Gefahr hinweisen.

Dabei gibt es neben dem Begriff Rauchmelder noch weitere Bezeichnungen für die Warnmelder. Diese sind:

  • Rauchwarnmelder
  • Brandmelder oder Feuermelder
  • Hitzemelder
  • Wärmemelder

Rauchmelder sind relativ klein, rund und meistens aus Kunststoff und werden an der Zimmerdecke befestigt. In der Regel sind die Rauchwarnmelder mit einer kleinen LED-Leuchte und einem Testschalter ausgestattet. Über diese lässt sich kontrollieren, ob der Rauchmelder einsatzbereit ist oder die Batterie unter Umständen leer ist.

Bei den Rauchwarnmeldern unterscheidet man zwischen so genannten Stand-alone-Rauchmeldern und Rauchmelder mit Funkmodul. Die Stand-alone-Rauchwarnmelder arbeiten alleine, während die Funk-Rauchmelder im Falle eines Brandes weitere, im Haus oder Wohnung angeschlossene Funkrauchmelder ansprechen, so dass alle Funkmelder den Signalton abgeben.

Manche Rauchmelder – meistens sind das die hochwertigen Rauchwarnmelder – sind mit einer Brandmeldeanlage gekoppelt, so dass das Signal beispielsweise an die Feuerwehr weitergeleitet wird.

Wie funktionieren die Rauchmelder?

Bei den Rauchmeldern unterscheiden wir nach:

  1. optische oder photoelektrische Rauchwarnmelder
  2. Ionisations-Rauchmelder und
  3. Kombimelder

Letztere kombinieren die Melder für Hitze und Rauch und Melder für Kohlenmonoxid und Rauch. Diese Kombigeräte bieten dementsprechend eine hohe Sicherheit.

Die optischen oder photoelektrischen Rauchmelder sind die am häufigsten verwendeten Rauchwarnmelder. Diese arbeiten nach dem so genannten Streu-Lichtverfahren, welches auch als Tyndall-Effekt bezeichnet wird.

Reine Luft kann kein Licht reflektieren, so dass der Rauchmelder auch nicht auslöst. Gelangen allerdings Rauchpartikel in die optische Kammer des Rauchwarnmelders, welche vom Lichtstrahl reflektiert und gestreut werden, dann löst der Rauchmelder den Alarm aus.

Stromquelle bei den photoelektrischen Rauchmeldern ist eine Batterie, deren Laufzeit ganz unterschiedlich ist. So haben die Batterien mancher Rauchmelder eine Lebensdauer von 10 Jahren, bei anderen Brandmeldern muss bereits nach 1 Jahr die Batterie ausgetauscht werden. Fehlfunktionen sind äußerst selten.

Dabei gibt es bei den photoelektrischen Brandmeldern die Unterscheidung in automatische, photoelektrische Rauchmelder, in Licht- und Vibrationsalarm-Rauchmelder und thermische Brandmelder.

Die automatischen, photoelektrischen Rauchmelder

Diese Art der Rauchmelder sind die gängigen Rauchmelder. Dabei „arbeiten“ diese wie im Vorfeld beschrieben, werden als Stand-alone-Modelle und als funkvernetzte Versionen eingesetzt.
Dabei sind die Vorteile dieser Rauchwarnmelder klar zu definieren:

  • schnelle Reaktion
  • preisgünstig
  • zuverlässig
  • einfach zu montieren
  • in der Regel mit Batterien betrieben

Allerdings gibt es bei den Rauchmeldern auch einige Nachteile, wie beispielsweise:

  • auf Flammen reagieren die Rauchmelder nicht ganz so gut
  • viele können nicht in der Küche und im Badezimmer verwendet werden
  • für Räume mit Staubentwicklung oder Rauchentwicklung nicht geeignet
  • je nach Batterie haben diese Geräte eine geringe Laufzeit

Die thermischen Rauchmelder

Die thermischen Brandmelder werden auch als Hitzemelder bezeichnet. Diese Brandmelder reagieren auf Temperaturveränderungen, wobei nochmals eine Unterscheidung in Thermo-Differentialmelder und Thermo-Maximalmelder erfolgt.

Dabei lösen die Thermo-Maximalmelder dann den Alarm aus, wenn die vorgegebene Maximaltemperatur überschritten ist. In der Regel liegt die Temperatur bei 60 Grad Celsius.

Die Thermo-Differentialmelder erkennen, wenn die Temperatur schnell ansteigt und lösen dann den Alarm aus. Um dies zu erkennen, sind diese Rauchmelder mit einem Vergleichsheißleiter und einem Messheißleiter ausgestattet, um die Differenz zwischen den Temperaturen erkennen zu können.

Diese beiden Arten der thermischen Brandmelder haben den Vorteil, dass sie unabhängig von Staub oder Dampf funktionieren. Aus diesem Grund sind diese Rauchmelder ideal, um sie in Bädern, Küchen oder Werkstätten einzusetzen.

Die Vibrations- und Licht-Rauchmelder

Nicht jeder Mensch kann den hohen Signalton eines Rauchmelders hören, beispielsweise Gehörlose und Hörgeschädigte. Diese benötigen einen speziellen Rauchmelder, der mit Blitzlicht beziehungsweise einem Stroboskopblitz ausgestattet ist. Oder bei Alarm wird ein spezielles Vibrationskissen eingeschaltet, um diese Menschen auf die Gefahr hinzuweisen.

Die Rauchmelder – das sollten Sie wissen

Rauchmelder, die installiert werden, müssen nach der DIN 14604 zertifiziert sein. Geräte, die diese Zertifizierung haben, müssen mindestens folgende Merkmale aufweisen:

  1. Der Alarmton muss mindestens 85 dB (gemessen in einer Entfernung von 3 m) laut sein
  2. der auftretende Rauch muss von allen Seiten in den Rauchmelder gelangen
  3. dagegen dürfen Insekten nicht in den Rauchmelder kriechen können
  4. die Einlassöffnungen für Rauch dürfen nicht größer als 1,3 mm sein
  5. spätestens 30 Tage vor dem Spannungsverlust der Batterie muss der Rauchmelder dies „mitteilen“
  6. Rauchwarnmelder müssen über einen Testknopf verfügen, um die Funktion prüfen zu können

Die Montage der Rauchmelder sollte vorzugsweise an der Decke erfolgen. Idealerweise sollte in jedem Raum der Wohnung ein Rauchmelder hängen.

Rauchmelder VergleichDabei müssen Sie bei den meisten Rauchmeldern kein Loch in die Decke bohren, um den Melder befestigen zu können. Die meisten Rauchwarnmelder werden mit Klebepads oder mit separaten Montageplatten und Magnetpads befestigt.

Die Bedienung der Rauchmelder ist sehr einfach. Es empfiehlt sich, in regelmäßigen Abständen einen Funktionstest durchzuführen. Dafür gibt es eine spezielle Funktionstaste, die mit einem Signalton zeigt, dass der Rauchwarnmelder funktioniert und die Batterie noch ausreichend Spannung hat.

In der Regel kann die Funktionstaste mit einem Besenstiel vom Boden aus bedient werden. Für den Test müssen Sie nicht den Feuermelder von der Decke nehmen, außer eben für den Batteriewechsel. Wobei es auch Rauchmelder gibt, die, wenn die Batterie leer ist, komplett ersetzt werden müssen. Dies sind die 10-Jahres- oder 12-Jahres-Rauchmelder, die wir ebenfalls in unserem Vergleich aufgeführt haben.

Manche Rauchwarnmelder sind mit Funk ausgestattet. Diese Funk-Technologie empfiehlt sich vor allem dann, wenn die Rauchwarnmelder über mehrere Etagen angebracht sind. Durch den Funk werden die einzelnen Rauchmelder miteinander vernetzt. Manche Modelle bieten die Möglichkeit, sie nachträglich mit Funksende-Modulen aufzurüsten.

Der Vorteil der Funk-Rauchmelder ist der, dass, wenn ein Rauchmelder Rauchpartikel bemerkt, alle Rauchmelder, die über Funk miteinander verbunden sind, das Warnsignal auslösen.

In der Anschaffung sind die Funk-Rauchwarnmelder teurer, bieten aber in punkto Sicherheit über mehrere Etagen weitaus mehr als die herkömmlichen Rauchmelder.

Die Haltbarkeit eines Rauchmelders bezieht sich nicht auf die Batterie, sondern auf den Rauchwarnmelder an sich, vor allem auf den eingebauten Sensor. Durch Hausstaub verschmutzt dieser Sensor mit der Zeit, so dass der Sensor auf die kleinen Rauchpartikel nicht mehr so gut reagieren kann.

Damit Sie mit Ihren Rauchmeldern sicher sind, sollten Sie die Rauchmelder im Turnus von 10 Jahren erneuern – unabhängig davon, ob Sie die mit Batterie oder die mit Lithium-Batterie haben.

Was sollten Sie beim Kauf von Rauchmeldern beachten?

Darauf sollten Sie achtenBevor Sie sich für einen oder mehrere Rauchmelder entscheiden, stellen Sie sich die Frage, über wie viele Etagen die Rauchmelder angebracht werden sollen. Bei Einsatz der Rauchmelder über mehrere Wohnungsetagen, sollten Sie über die Anschaffung von Funk-Rauchmeldern nachdenken. Denn diese bieten Ihnen den umfassenden Schutz.

In Räumen wie Schlafzimmer, Kinderzimmer, im Keller oder im Flur sind die optischen photoelektrischen Rauchmelder verwendbar. Für den Bad- und Küchenbereich eignen sich diese allerdings nicht, hier sollten Sie entsprechende Brandmelder auswählen, die mit Dampf und Wärme „umgehen“ können.

Generell sollten Sie nur Rauchmelder kaufen, die zertifiziert sind und somit das CE-Siegel besitzen. Nur Rauchmelder, die den Anforderungen der DIN EN 14604 und 14676 entsprechend, bieten Ihnen einen ausreichenden Schutz.

Rauchmelder als Multifunktionsgeräte sind vor allem für den Bereich der Küche oder im Bad von Vorteil. Diese Rauchmelder reagieren nicht nur auf Rauch, sondern auch auf Hitze. Manche Modelle lassen auch zu, dass die Raucherkennung deaktiviert wird und nur die Hitzeerkennung aktiviert ist.

Achten Sie beim Kauf eines Rauchmelders auf die Batterie. In der Regel sind die günstigen Rauchmelder mit einer 9Volt Batterie ausgestattet, die in gewissen Abständen von meist einem Jahr gewechselt werden müssen. Dabei merken die Rauchmelder „von selbst“, wenn die Batterie leer wird und melden ein akustisches Signal. In diesem Fall muss die Batterie gewechselt werden.

Hochwertige Rauchmelder sind mit Lithium-Batterien ausgestattet. Deren Laufleistung beträgt in der Regel 10 Jahre, wobei dies auch die Lebensdauer eines Rauchmelders ist. Bei diesen Rauchmeldern ersetzen Sie nicht nur die Batterie, sondern den gesamten Rauchwarnmelder.

Die funkvernetzten Rauchmelder, vor allem die im höherpreisigen Bereich, können an den 230 Volt Hausstrom angeschlossen werden. Durch die ständige Funkverbindung der einzelnen Rauchmelder untereinander, würden die Rauchwarnmelder zu viel Strom benötigen und die Batterie wäre zu schnell leer.

Allerdings benötigt man für diese Brandmelder eine Stromleitung zum Anschließen.

Natürlich können Sie sich auch Rauchmelder anschaffen, die über eine Rauchmelder-App angesprochen werden können. So können Sie über Ihr Smartphone den Akkustand der Batterie jedes einzelnen Rauchmelders in der Wohnung abfragen.

Was machen Rauchmelder in einem Raucherhaushalt?

Diese Frage ist auf jeden Fall berechtigt. Was passiert, wenn in einem Haushalt Raucher leben, die in der Wohnung rauchen. Reagieren die Rauchmelder auf Zigarettenrauch? Wenn Sie den Zigarettenrauch nicht direkt in den Melder pusten, passiert in aller Regel nichts, das heißt, die Gefahr eines Fehlalarms ist relativ gering.

Hat Stiftung Warentest Rauchmelder getestet?

Stiftung Warentest hat in einem Test 37 Rauchmelder unter die Lupe genommen. Dabei hat das Unternehmen festgestellt, dass gute Rauchmelder bereits bei 20 Euro Kaufpreis starten. Von den getesteten Rauchmeldern fielen lediglich 2 durch. Wie Mini-Rauchmelder, Funkrauchwarnmelder und Smart-Home-Rauchmelder abgeschnitten haben, lesen Sie hier.

Hat ÖKO Test Rauchwarnmelder getestet?

Getestet hat ÖKO Test die Rauchmelder noch nicht. Allerdings hat das Unternehmen einen Ratgeber mit wichtigen Fragen zu Rauchmeldern veröffentlicht, den Sie hier lesen können.

STERN.de Ergebnis: Rauchmelder Bestenliste 2018

PlatzierungProduktDatumPreisShopping
1. Ei Electronics 10-Jahres-Rauchwarnmelder 04/2018 ca.
20€
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2. Busch-Jäger Rauchmelder, weiß 04/2018 ca.
16€
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3. Hekatron Rauchmelder Genius PLUS, 10 Jahre Lebensdauer, im 4er Set 04/2018 ca.
84€
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4. Smartwares TÜV Rauchmelder 04/2018 ca.
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5. Busch-Jäger Rauchmelder, weiß 04/2018 ca.
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