stern-Nachrichten

13 Rennräder für schnelle Radtouren im Vergleich – 2019 Test und Ratgeber

Planen Sie die Anschaffung eines Rennrads, müssen verschiedene Aspekte beachtet werden. Vor allem die Fragen nach dem Rahmen, der Gabel, der Schaltgruppe, den Laufrädern, der Schaltung, den Reifen, dem Lenker und dem Vorbau, dem Sattel, der Sattelstütze, der Rahmengröße und dem angestrebten Preis müssen Sie im Vorfeld einer solchen Anschaffung beantworten. Bei der Beantwortung dieser Fragen haben manchmal sogar Radsport-Profis Schwierigkeiten.

Wer sich hingegeben das erste Mal ein Rennrad anschaffen möchte, steht oftmals ratlos da. Wir helfen Ihnen bei Ihrer Entscheidung, indem wir verschiedene Rennräder renommierter Anbieter miteinander vergleichen. Unser Vergleich enthält wichtige Angaben zu den oben aufgeführten Schwerpunkten. Darüber hinaus geben wir Ihnen zahlreiche Hinweise in unserem Ratgeber für den Kauf eines Rennrads. Zum Schluss verraten wir Ihnen, ob Öko Test und die Stiftung Warentest bereits einen Rennrad-Test durchgeführt haben. Sie dürfen gespannt sein!

4 Rennräder im kompakten Vergleich auf STERN.de

Merida REACTO 8000-E Rennrad in Schwarz
Hersteller
Merida
Gewicht
7,53 Kilogramm
Für welches Geschlecht
Unisex
Modelljahr
Jahr 2018
Bremstyp
Felgenbremse
Schaltung
Shimano Ultegra Di2
Rahmenmaterial
Carbon CF4
Rahmengrößen
50 bis 59 Zentimeter
Radgröße
28 Zoll
Zum Angebot
Erhältlich bei
4380,00€
Scott Speedster SE Rennrad in Schwarz
Hersteller
Scott
Gewicht
8,95 Kilogramm
Für welches Geschlecht
Unisex
Modelljahr
Jahr 2018
Bremstyp
Felgenbremse
Schaltung
Shimano Ultegra RD-R8000-GS
Rahmenmaterial
Aluminium
Rahmengrößen
47 bis 61 Zentimeter
Radgröße
28 Zoll
Zum Angebot
Erhältlich bei
Preis prüfen
Focus IZALCO RACE AL 105 2018 – 60 Zentimeter
Hersteller
Derby Cycle Werke
Gewicht
8,9 Kilogramm
Für welches Geschlecht
Herren
Modelljahr
Jahr 2018
Bremstyp
Felgenbremse
Schaltung
Shimano 105 5800, 11-speed
Rahmenmaterial
Aluminium
Rahmengrößen
51 bis 60 Zentimeter
Radgröße
28 Zoll
Zum Angebot
Erhältlich bei
999,00€
Trek Domane ALR 3 – 52 Zentimeter – Trek-Black
Hersteller
Trek Bicycle Corporation
Gewicht
9,4 Kilogramm
Für welches Geschlecht
Herren
Modelljahr
Jahr 2018
Bremstyp
Felgenbremse
Schaltung
Shimano Sora, 9-fach
Rahmenmaterial
Aluminium
Rahmengrößen
52 bis 58 Zentimeter
Radgröße
28 Zoll
Zum Angebot
Erhältlich bei
Preis prüfen
Abbildung
Modell Merida REACTO 8000-E Rennrad in Schwarz Scott Speedster SE Rennrad in Schwarz Focus IZALCO RACE AL 105 2018 – 60 Zentimeter Trek Domane ALR 3 – 52 Zentimeter – Trek-Black
Hersteller
Merida Scott Derby Cycle Werke Trek Bicycle Corporation
Gewicht
7,53 Kilogramm 8,95 Kilogramm 8,9 Kilogramm 9,4 Kilogramm
Für welches Geschlecht
Unisex Unisex Herren Herren
Modelljahr
Jahr 2018 Jahr 2018 Jahr 2018 Jahr 2018
Bremstyp
Felgenbremse Felgenbremse Felgenbremse Felgenbremse
Schaltung
Shimano Ultegra Di2 Shimano Ultegra RD-R8000-GS Shimano 105 5800, 11-speed Shimano Sora, 9-fach
Rahmenmaterial
Carbon CF4 Aluminium Aluminium Aluminium
Rahmengrößen
50 bis 59 Zentimeter 47 bis 61 Zentimeter 51 bis 60 Zentimeter 52 bis 58 Zentimeter
Radgröße
28 Zoll 28 Zoll 28 Zoll 28 Zoll
Erhältlich bei
Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot
4380,00€ Preis prüfen 999,00€ Preis prüfen

Weitere praktische Produkte rund ums Fahrrad im großen Vergleich auf STERN.de

RennradhelmE-BikeTrekking E-BikeMountainbikeKlappradCrossbikeKinderfahrradTrekkingradFahrradhelmFahrradschlossFahrradanhängerFahrradbox

1. Das Merida REACTO 8000-E Rennrad in Schwarz

Der taiwanesische Fahrradhersteller Merida ist bereits seit 1972 am Markt. Das in Yuanlin beheimatete Unternehmen trat mit dem Anspruch an, dem Label „Made in Taiwan“ zu einem besseren Ruf zu verhelfen. Dank innovativer Ideen und des guten Know-hows bei der Fertigung gelang es in den Folgejahren, der Fahrradproduktion neues Leben einzuhauchen. Das Unternehmen operiert international. So wird das komplette Modellprogramm in Stuttgart entwickelt, wo es auf Herz und Nieren geprüft wird. In Taiwan werden die Modelle mit innovativen Technologien bei der Fertigung, präziser Handarbeit und mit modernsten Materialien hergestellt und schließlich an den Markt gebracht.

Das Rennrad REACTO 8000-E ist für Damen und Herren gedacht, die sich dem Rennsport professionell zuwenden möchten. Mit einem Gewicht von 7,53 Kilogramm gehört das REACTO 8000-E zu den leichten Rädern, die sich ideal für den Rennsport eignen. Gerade Profi-Rennfahrer achten auf das Gewicht und dürften sich von diesem Modell überzeugen lassen. Ob das REACTO von Merida einem Hobbysportler zu empfehlen ist, liegt im Sinne des Betrachters. Wie Sie bereits wissen, müssen Sie für ein leichteres Rennrad aufgrund moderner Materialien tiefer in die Tasche greifen. Ob sich das für Gelegenheits-Sportler lohnt, ist eine persönliche Entscheidung.

Bei diesem Rennrad von Merida ist ein REACTO CF4-Rahmen verbaut. Das Modell, welches Sie in Schwarz erwerben, stammt aus dem Jahre 2018. Bei der Gabel handelt es sich um eine Reacto Carbon Superlite Direct. Zu diesem Modell steuert Shimano den Umwerfer, den Schalthebel, die Kassette und die Kettengarnitur bei. Beim Vorbau handelt es sich um die Bauart A-Head, der Vorbauwinkel ist nicht verstellbar.

Weitere Merkmale des Merida REACTO 8000-E:

  • Kurbelsatz: Ultegra 52-36T
  • Lenker: Vision Metron 5D 31, 8 Millimeter
  • Griffe: Merida Road Expert
  • Sattel: Prologo Zero II pas T2.0
  • Sattelstütze: Reacto Carbon Superlite

Bei der Vorderbremse setzt Merida auf Felgenbremsen aus dem Hause Shimano mit der Bezeichnung Ultegra-Direct. Das REATCTO 8000-E ist mit Continental Grand Sport Race 25 Millimeter-Reifen vorne und hinten ausgestattet und kommt mit Vision Metron Carbon 22 Clincher-Felgen daher. Die Bärentatzen-Pedale sind im Lieferumfang enthalten.

Möchten Sie sich eingehender mit Rennrad-Typen beschäftigen, empfehlen wir Ihnen einen Blick in unseren Ratgeber. Hier erfahren Sie mehr über Fitness-Räder, Aero-Bikes und Ultraleicht-Rennräder.

2. Das Scott Speedster SE Rennrad mit einer Shimano Schaltgruppe

Wer sich ein hochwertiges Rennrad anschaffen möchte, kommt am Hersteller Scott nicht vorbei. Das Schweizer Unternehmen bringt laufend innovative Lösungen in den Bereichen Wintersport, Fahrrad, Laufsport und Motorsport hervor. Bei den Fahrrädern bietet Scott eine Produktpalette, die von Mountainbikes über Touren- und Alltagsräder bis hin zu Rennrädern reicht. Die Marke Scott ist in Bezug auf Fahrräder mit unvergesslichen Innovationen wie dem aerodynamischen Lenker, der Unishock-Federung für Mountainbikes, dem ersten Carbon-Mountainbike, dem leichtesten Straßen-Rahmen bei Addict-Fahrrädern und der 27,5-Zoll Radgröße bei den Produktlinien Scale 700 und Genius 700 verbunden.

Das Scott Speedster SE-Rennrad reiht sich nahtlos in diese Tradition ein. Es wurde 2018 neu entwickelt und ist mit 8,95 Kilogramm noch leichter als sein Vorgänger. Die Schweizer setzen auf einen Alu-Rahmen, eine Shimano Ultegra-Schaltgruppe mit 22 Gängen sowie Syncros Race 22-Felgen, sodass einer ungestümen Fahrt über asphaltierte Straßen und Wege nichts entgegensteht. Dieses Scott-Rennrad ist für Frauen und Männer geeignet, die sich ein Fahrrad für den Rennsport mit einer hohen Performance zulegen möchten.

Das Gewicht eines Rennrads spielt eine wichtige Rolle. Bringt ein solches Rad beispielsweise 12 oder 12,5 Kilogramm auf die Waage, ist es für die meisten Rennrad-Sportler bereits zu schwer. Auch, wenn es keine endgültige Empfehlung gibt, raten Experten zu einem leichteren Rennrad. Möchten Sie intensiv und regelmäßig trainieren, greifen Sie besser etwas tiefer ins Portemonnaie und entscheiden sich für ein Rennrad mit Alurahmen, was ungefähr 9 Kilogramm auf die Waage bringt. Wer das Rennrad-Fahren als Hobby sieht, kann etwas weniger ausgeben und bekommt dafür ein Rennrad um die 10 bis 10,5 Kilogramm. Es gilt: Umso leichter ein Rennrad ist, umso teurer ist es aufgrund der Verwendung innovativer und hochwertiger Materialen.

Weitere wichtige Merkmale:

  • Bauart und Material der Gabel: Starrgabel aus Carbon
  • Anzahl der Gänge: 22
  • Kettenradgarnitur von Shimano
  • Kette: X11 von KMC
  • Lenker: Syncros – RR2.0 Comfort 31,8 Millimeter
  • Vorbau: Syncros – RR2.0 – 1/8 Zoll, vier Bolzen, 31,8 Millimeter
  • Sattel: Syncros FL2.5 – Durchmesser 27.2/350 Millimeter

Sowohl die vordere als auch die hintere Bremse stammen von Shimano. Bei der Bauart handelt es sich um die Felgenbremse Ultegra BR-R8000 Super SLR Dual Pivot, die für höchste Verlässlichkeit steht. Das Scott Speedster SE Rennrad kommt mit 24 Speichen beim Vorderrad sowie 28 Speichen beim Hinterrad daher. Der Reifenhersteller Schwalbe steuert die hochwertigen 28-Zoll-Reifen Lugano 700x28C für den Vorder- als auch den Hinterreifen bei.

Sowohl die Pedale als auch die Beleuchtung sind bei diesem Rennrad von Scott nicht im Lieferumfang enthalten. Bestellen Sie also dieses Zubehör am besten gleich mit!

3. Das Focus IZALCO RACE AL 105 für Rennrad-Fans

Bei der Marke Focus handelt es sich um eine Premiummarke der deutschen Derby Cycle Werke mit Sitz im norddeutschen Cloppenburg, die im Jahre 1992 gegründet wurden. Das Unternehmen entwickelte sich rasch zu einer festen Größe im Radsport, sodass Sie auf die hohe Performance der Rennräder und Mountainbikes setzen können. Wir stellen Ihnen das Focus IZALCO RACE AL 105 Rennrad vor, das wie alle anderen Focus-Räder in Deutschland entwickelt wurde. Auch die Fertigung erfolgt hierzulande. Das IZALCO Race AL 105 aus dem Modelljahr 2018 wendet sich an Fans des Radsports, die auf sehr gute Fahreigenschaften zum erschwinglichen Preis setzen.

Das mit Felgenbremsen ausgestattete Rennrad aus dem Hause Focus bringt 8,9 Kilogramm auf die Waage und ist für Herren konzipiert. Das akzeptable Gewicht beruht auf der Kombination eines leichten Aluminiumrahmens in Kombination mit einer Voll-Carbon-Gabel. Für das einfache Handling beim Schalten sorgt das 11-fach Schaltwerk und der Umwerfer aus der 105er Schaltgruppe von Shimano. Dank der zuverlässigen Alex ALX-210 Aluminiumfelgen kommt das IZALCO RACE AL 105 von Focus mit einer guten Bodenhaftung daher. Die Continental Ultra Sport II Reifen tragen ebenfalls zu einem hohen Fahrkomfort bei.

Weitere wichtige Daten des Focus AL 105:

  • 22 Gänge
  • Radgröße: 28 Zoll
  • Rahmenmaterial: Aluminium
  • Schaltwerk: Shimano 105 5800, 11-Speed
  • Schaltungsart: Kettenschaltung
  • Laufradsatz: Alex ALX-210, Quick Release, Aluminium, 100/130 Millimeter
  • Lenker: BBB Basic, Aluminium
  • Vorbau: BBB Basic – Aluminium, 31,8 Millimeter
  • Sattel: Velo VL-1489 Steel Rail
  • Umwerfer: Shimano 105 5801
Wer beim Thema Rennrad noch nicht so versiert ist, fragt sich vielleicht, welche Arbeit ein Umwerfer übernimmt. Umwerfer sind bei Kettenschaltungen zu finden. Es handelt sich dabei um einen Mechanismus, der den Lauf der Fahrradkette auf den vorderen Kettenblättern steuert. Umwerfer werden nach der Art der Montage und der Schaltzugführung eingeteilt. Bei der gängigen Variante für Rennräder handelt es sich um das sogenannte Down Pull, wobei die Schaltzuführung von unten erfolgt.

4. Das Trek Domane ALR 3-Rennrad mit hohem Komfort

Setzen Sie bei Rennrad-Kauf auf ein Traditionsunternehmen, sind Sie mit der Trek Bicycle Corporation aus dem US-amerikanischen Waterloo im Bundesstaat Wisconsin an der richtigen Adresse. Bereits seit 1976 bringt das Unternehmen Rennräder mit hoher Qualität an den Start. Seit 1982 produziert Trek eigene Rennräder, die seit 1995 mit Komponenten der Marke Bontrager ausgestattet werden. Bontrager übernimmt die Produktentwicklung von Lenkern, Reifen und Laufrädern, die von Trek auf eigenen Teststrecken getestet und schließlich an verschiedenen Rennrad-Modellen verbaut werden.

Wir stellen Ihnen in unserem Vergleich das Trek Domane ALR 3 aus dem Modelljahr 2018 vor, welches für seine Effizienz und seinen Komfort bekannt ist. Mit 9,4 Kilogramm gehört das ALR 3 zwar nicht zu den Leichtgewichten, doch für Einsteiger in den Rennrad-Sport fallen andere Ausstattungsmerkmale eher ins Gewicht. So sorgen die stabile Endurance-Rahmengeometrie sowie die vibrationsdämpfende IsoSpeed-Technologie dafür, dass Sie das Domane-Rennrad auch auf holprigen Strecken ohne Probleme händeln können. Das ALR 3 von Trek bietet Ihnen eine 18-Gang-Schaltung von Shimano sowie leichte Tektro-Bremsen, die für gute Verzögerungswerte bekannt sind.

Weitere wichtige Produktmerkmale des ALR 3 Domane Rennrads von Trek:

  • Rahmen: Aluminium – 200 Serie, IsoSpeed
  • Kurbelsatz: Shimano Sora Compact, 50/34 Zähne
  • Bremstyp: Felgenbremsen – Tektro T731
  • Felgen: Bontrager Tubeless Ready
  • Griffe: Bontrager Lenkerband
  • Lenker: Bontrager Race VR-C
  • Naben vorne und hinten aus Aluminium
  • Radgröße: 28 Zoll

Bei dem Sattel handelt es sich um den Bontrager Affinity Comp mit CrMo-Sattelstreben, der Ihnen auch längere Tage im Sattel ermöglicht. Die Sattelstütze besteht aus Aluminium. Bei der Schaltungsart handelt es sich um eine Kettenschaltung, der 9-fach Schalthebel sowie das Schaltwerk stammen vom bekannten Hersteller Shimano.

Bei dem Domane Rennrad ALR 3 von Trek handelt es sich um ein Modell, welches sich in erster Linie an Herren wendet.

5. Das Merida SILEX 600 Rennrad – ein neues Konzept

Über das Unternehmen Merida wissen Sie bereits einiges, sodass wir uns gleich mit den Eigenschaften des Modells SILEX 600 beschäftigen. Entscheiden Sie sich für ein Merida-Rennrad, setzen Sie auf Innovation, Hightech-Materialien sowie beste Verarbeitung. Das trifft auch für das Merida-Rennrad SILEX 600 zu, das als neues und aufregendes Konzept seitens des Herstellers vorgestellt wird. So können Sie das SILEX 600 nicht nur als Rennrad nutzen, um über den Asphalt zu heizen, sondern auch um den Arbeitsweg zurückzulegen oder beim Bikepacking.

Das Unisex-Rennrad bringt es auf ein Gewicht von 9,5 Kilogramm und stammt aus der aktuellen Modellreihe des Jahres 2018. Das vorgestellte Modell ist mit 35 Millimeter breiten Reifen ausgestattet. Dieses Rennrad können Sie bei anspruchsvollem Untergrund mit 44 Millimeter breiten Reifen oder sogar mit 2,2 Zoll (55 Millimeter) breiten 650B-Reifen ausstatten. Das Merida-Rad mit einem SILEX LITE-Rahmen ist mit der Kassettengarnitur Apex 1 von Sram ausgestattet und kommt mit einem Vorbau der Bauart A-Head – Merida Expert, Durchmesser 31,8 Millimeter daher. Das Rad überzeugt des Weiteren mit dem Lenker Merida Expert oval 31,8 Millimeter sowie mit einer Silex Carbon 12 FM Gabel.

Weitere wichtige Merkmale:

  • Merida Sport Sattel
  • Merida Road Expert Griffe
  • Shimano RT54 – 160 Millimeter-Bremse/Sram Apex
  • Vorderbremse: Hydraulische Scheibenbremse
  • Felgen: Fulcrum Racing CX700 VR 12 x 100 Millimeter HR 12 x 142 Millimeter
  • Pedale: Bärentatzen
Was bedeutet eigentlich die Bezeichnung Bärentatzen in Bezug auf die Pedale? Zahlreiche Rennrad-Modelle sind mit den sogenannten Bärentatzen ausgestattet, die in Ihrer Form an die Pranke eines Bären erinnern. Der das Pedal umgebende Metallkäfig, der oben und unten mit Wölbungen, Spitzen und Zacken ausgestattet ist, verleiht den Schuhsohlen einen perfekten Halt. Ein Abrutschen wird dank der speziell ausgestatteten Auflageflächen weitestgehend verhindert.

Für eine exakte Ausrichtung der Laufräder sowie die Verbesserung der Rahmen- und Gabelsteife verbaut der taiwanesische Hersteller bei diesem Modell 2-Millimeter-Steckachsen. Um die Kräfte beim Bremsen besser zu verteilen, setzt Merida auf eine Flatmount-Hinterradbremse, die von einer stabilen Kettenstrebe gestützt wird. Dank der Disc-Cooler-Technologie von Merida ist die einwandfreie Funktion der Bremsen auch dann sichergestellt, wenn Sie Touren mit Gepäck unternehmen. Die CNC-gefrästen Kühlrippen sorgen für die optimale Ableitung von Wärme, die beim Bremsen entsteht.

6. Das Merida Scultura 100 Rennrad – Qualitätsarbeit aus Taiwan

Mit dem Merida Scultura 100 hat es ein drittes Rennrad in unseren Vergleich geschafft. Weiterführende Infos zu dem taiwanesischen Unternehmen haben wir Ihnen bereits beim Merida REACTO 8000-E Rennrad gegeben. Kommen wir also gleich zu den Fakten des Scultura 100 Rennrads von Merida. Das Gewicht liegt bei 9,51 Kilogramm und das Rennrad kann sowohl von Frauen als auch von Männern genutzt werden. Es eignet sich gut für den Rennsport, wobei auch die Teilnahme an Wettbewerben möglich ist. Das Modell aus dem Jahre 2018 kommt mit dem Scultura Lite-Rahmen daher und ist mit einer Road Carbon Race-Gabel ausgestattet.

Wer im Rennrad-Sport noch nicht so versiert ist, wird sich vielleicht fragen, was der Unterschied zwischen einer Schaltgruppe von Shimano, Sram oder Campagnolo ist. Gleich vorweg: Die Wahl der „richten Schaltgruppe“ ist oftmals eine emotionale Frage. Mit welcher Gruppe Sie sich am wohlsten fühlen, zeigt am besten ein Test. Entscheiden Sie sich für einen der drei Hersteller, können Sie jedoch fast nichts falsch machen. Wesentlicher ist die Frage, ob es eine elektronische oder eine mechanische Schaltung sein soll. Hier gilt: Wollen Sie sich eher auf das Fahren konzentrieren, bietet sich eine elektronische Schaltung an. Legen Sie auf ein identisches Fahrgefühl wert, sollte es eine mechanische Schaltung sein.

Wie schon das erste Merida Rennrad in unserem Vergleich wurden Komponenten des bekannten Herstellers Shimano verbaut. So ist an dem Scultura 100 eine Shimano Claris SS-Kassette verbaut und beim Schalthebel handelt es sich um das Modell Shimano Claris. Die Kettenradgarnitur stammt vom Hersteller FSA. Bei dem Vorbau handelt es sich um die Bauart A-Head Merida Comp, Durchmesser 31,8 Millimeter. Der Vorbauwinkel ist verstellbar.

Weitere relevante Daten zum Scultura 100:

  • Merida Sport Sattel
  • Griffe: Merida Road Comp
  • Vorderbremse: Hydraulische Scheibenbremse ROAD Dual Pivot
  • Reifen vorne und hinten: Maxxis Dolomites 25 Millimeter faltbar
  • Felgen: Merida Comp SL 20
  • Pedale: Bärentatzen
  • Lenker: Merida Expert Compact Road 31,8 Millimeter
Die Pedale in der Ausführung Bärentatze sind beim Merida Scultura 100 im Lieferumfang enthalten, sodass keine zusätzlichen Kosten für deren Bestellung auf Sie zukommen.

7. Das Scott Speedster Gravel 20 DISC 2018 zum erschwinglichen Preis für Einsteiger

Auch über den Hersteller Scott haben wir Ihnen bereits einige Infos in unserem Rennrad-Vergleich zukommen lassen. Deshalb gehen wir gleich zur Vorstellung des Rennrads Scott Speedster Gravel 20 DISC über. Dieses Modell aus dem Jahr 2018 wendet sich an Einsteiger, die in Sachen Preis nicht gleich in die Vollen gehen möchten. Beim Kauf dieses erschwinglichen Rennrads für Herren müssen Sie aber dennoch keine Abstriche in Bezug auf den Fahrkomfort, die Zuverlässigkeit und die Qualität machen.

Das aufwendig entwickelte Speedster Gravel 20 DISC bringt 10,25 Kilogramm auf die Waage und ist mit etlichen Bauteilen von Shimano ausgestattet. Dazu zählen die Bremse Shimano BR-RS305, 160 Millimeter, der Schalthebel Shimano Tiagra ST-4700, Dual control 20-fach sowie das Schaltwerk Shimano Tiagra RD-4700-GS. Radrenn-Profis ist dieses Modell von Scott wahrscheinlich zu schwer. Wer jedoch mit diesem Sport beginnt, kommt mit dem Gewicht voraussichtlich gut zurecht.

Außerdem überzeugt dieses Modell von Scott mit seiner guten Kraftübertragung, den ansprechenden Aerodynamikwerten und den mechanischen Scheibenbremsen, die bei fast jeder Wetterlage gute Dienste leisten. Die Felgen, der Lenker, der Sattel und die Sattelstütze werden von Syncros bezogen, während die vordere und hintere Nabe vom Formula Team beigesteuert wird. Die Radgröße liegt bei 28 Zoll.

Weitere wichtige Merkmale des Modells Speedster Gravel 20 DISC 2018:

  • Rahmenmaterial: Aluminium
  • Reifen: Schwalbe G-One Allround, 700x35C
  • Schaltungsart: Kettenschaltung
  • Gabel: Speedster Carbon Disc
  • Kurbelsatz von Shimano
  • Vorbau: Aluminium
  • Umwerfer: Shimano Tiagra FD-4700
Bei fast allen Modellen in unserem Rennrad-Vergleich hat Shimano einige Komponenten beigesteuert. Der japanische Hersteller, der bereits 1921 gegründet wurde und seinen Sitz in Sakai in der Präfektur Osaka hat, gilt aktuell als Marktführer bei Schaltgruppen für Fahrräder. Die Marktführerschaft begründet sich auf der sehr guten Qualität der Shimano-Bauteile, aber auch darauf, dass dieser Produzent komplett aufeinander abgestimmte Schaltgruppen einer Leistungsklasse eingeführt hat. Eine Kombination der Bauteile unter den Leistungsklassen ist teilweise möglich.

8. Das KS Cycling – Rennrad für Einsteiger und Freizeitfahrer

Nicht jeder möchte beim Thema Rennrad-Kauf gleich in die Vollen gehen. Vielleicht interessieren Sie sich für diesen Sport und möchten erst einmal sicherstellen, dass Sie diesen länger betreiben. In einem solchen Fall kommen die Rennräder von KS Cycling mit ihrem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis gelegen. Das Unternehmen aus Wupptertal bietet seit dem Jahr 2000 Fahrräder für Individualisten an. Die Schalow & Kroh GmbH designed Cityräder, Mountainbikes und eben auch Rennräder in Deutschland. Als Einsteiger und Freizeitfahrer sind Sie mit dem Rennrad von KS Cycling gut beraten. Wiedereinsteiger profitieren ebenfalls von diesem Fahrrad mit 28-Zoll-Reifen. Die Rahmenhöhe liegt bei 55 Zentimetern.

Mit seinem Gewicht von 12,5 Kilogramm ist dieses Rennrad von KS Cycling recht schwer. Ein Profi-Rennsportler wird sich mit diesem Modell also nicht anfreunden können. Wer jedoch einsteigt und erst einmal wenig Geld in die Hand nehmen möchte, macht mit diesem Modell alles richtig.

Der Aluminium-Rahmen ist mit einem auswechselbaren Schaltauge ausgestattet. Vorne und hinten sind Aluminium-Schnellspannnaben von Quando angebracht. Bei den Felgen handelt es sich um Aluminium-Hohlkammer-Aerofelgen. Weiterhin verfügt das Rennrad über eine 14-Gang-Kettenschaltung und Prowheel-Aluminium-Kurbeln mit zwei Kettenblättern. Schaltwerk, Schalthebel und Umwerfer sind von Shimano. Weitere Qualitätsmerkmale sind die Aluminium-Rennbremsen und die Aluminium-Patentsattelstütze mit einem Durchmesser von 27,2 Millimetern. Das Rennrad wiegt 12,5 Kilogramm und wird mit Riemen und Haken für die Pedale aus Kunststoff und Stahl geliefert.

9. Das SAVA Phantom 3.0 700C – Carbon-Rennrad für Radsport-Enthusiasten

Dieses Rennrad von SAVA erfüllt alle Kriterien, die für leidenschaftliche Radsportler wichtig sind. Mit einem Gewicht von 8,1 Kilogramm gehört es zu den Ultraleichträdern in unserem Vergleich. Für eine ausgezeichnete Stabilität sorgt der Kohlefaserrahmen Toray T800.

Dieses Carbon-Rennrad wurde von Radsport-Enthusiasten entwickelt, die wissen, worauf es ankommt.

Um eine hohe Geschwindigkeit erreichen zu können, wurde das Rennrad mit verschleißfesten Dynamic Sportreifen von Michelin ausgestattet, welche einen geringen Rollwiderstand aufweisen. Eine gute Qualität zeigt sich auch bei dem Ultegra 22-Gang-System von Shimano, das sich schnell und sauber schalten lässt.

Das Rennrad steht wahlweise mit den Rahmenhöhen 44 Zentimeter, 47 Zentimeter, 50 Zentimeter, 52 Zentimeter, 54 Zentimeter und 56 Zentimeter zur Verfügung. Es ist in den Farben Schwarz-Rot, Schwarz-Grau oder Schwarz-Orange erhältlich.

10. Das SAVA Carbon-Rennrad mit Kohlefaserrahmen TORAY T800

Dieses Carbon-Rennrad verfügt über die typischen Qualitätsmerkmale der Marke SAVA: Rahmen, Lenker, Sitze, Gabel und Wheelset wurden aus hochwertiger japanischer Kohlefaser (Toray T800) hergestellt. Dadurch erhält das Rad eine besondere Stabilität. Mit einem Gewicht von 9,6 Kilogramm gehört dieses Modell zwar nicht zu den absoluten Leichtgewichten und dennoch ist es empfehlenswert für Anfänger.

Das Dreieck des Rahmens ist kurz gehalten, für ein optimales Handling und einen reduzierten Windwiderstand. Mit dem 22-Gang-System von Shimano sind schnelle Schaltvorgänge möglich. Die hydraulische Scheibenbremse weist eine hohe Bremskraft vor und ist äußerst zuverlässig.

Das Rennrad ist in den Farbkombinationen Schwarz-Grau-Rot, Schwarz-Grau, Schwarz-Orange, Schwarz-Blau oder Grau-Rot zu bekommen. Sie können zwischen den Rahmengrößen 44 Zentimeter, 48 Zentimeter, 50 Zentimeter und 52 Zentimeter wählen. Zum Lieferumfang des fast komplett vormontierten Rennrads gehören ein Benutzerhandbuch und Montage-Tools.

11. Das CHRISSON Vintage Road 3.0 – Vintage-Design und modernste Technik

Dieses Rennrad von CHRISSON fällt vor allem durch sein Vintage-Design auf. Ausgestattet mit modernster Technik ist dieses 11 Kilogramm schwere Rad im Retro-Look ein besonderer Eyecatcher, das für Hobbyradsportler konzipiert wurde.

Sie erhalten das Rennrad zu 85 Prozent vormontiert und müssen lediglich Sattel, Räder, Pedale und Lenker anbringen. Dazu erhalten Sie per Mail eine Montageanleitung.

Der Vintage-Rahmen Hi-Ten wurde mit matten Unterlackdekoren versehen. Das Rennrad ist in der Farbe Schwarz und mit der Rahmengröße 56 Zentimeter erhältlich. Die 21-Gang-Schaltung von Shimano lässt sich leicht über den Daumengriff schalten. Für eine sichere Bremskraft sorgen die Dual-Pivot-Rennbremsen von Promax. Weitere Qualitätsmerkmale sind die Schwalbe-Lugano-Reifen in der Farbe Schwarz-Creme, die Aluminium-Aero-Felgen sowie der Liberty-Sattel von Selle Montegrappa, Italien.

12. Das CHRISSON Reloader – Rennrad mit guter Ausstattung

Das Rennrad von CHRISSON wiegt 10,4 Kilogramm und kommt mit einem Rahmen mit Unterlacktechnologie (Tripple Butted Aluminium 6061) daher. Das Rennrad ist mit einer 24-Gang-Schaltung von Shimano ausgestattet und wird über einen Bremsschaltheber von Shimano betätigt.

Das CHRISSON Reloader steht wahlweise in den Rahmengrößen 56 Zentimeter und 59 Zentimeter zur Verfügung.

Die Renngabel besteht zu 100 Prozent aus Carbon. Tretlager, Schaltwerk, Schalthebel, Freilauf sowie die vordere und hintere Seitenzugbremse stammen von der Marke Shimano, die für ihre Qualitätsprodukte bekannt ist. Die Rodi-Airline-Felgen sind mit weißen Flachspeichen versehen. Bei den Reifen handelt es sich um Schwalbe Lugano Stripes. Der Sattel Liberty von Selle Montegrappa besitzt eine No-Press-Zone. Das Rennrad ist in der Farbe Weiß und mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis zu bekommen.

13. Das CHRISSON Reloader – Rennrad für Hobbyradsportler

Dieses schwarz-matte Rennrad ist für Sie bestens geeignet, wenn Sie zu den leidenschaftlichen Hobbyradsportlern gehören, die ein Fahrrad mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis suchen. Der Aluminium-Rahmen Tripple Butted mit Unterlacktechnologie sorgt für ein Gewicht von 10,2 Kilogramm.

Das Rennrad wurde mit Komponenten von namhaften Herstellern wie Shimano und Schwalbe Lugano ausgestattet.

Die 18-Gang-Schaltung von Shimano wird über einen Bremsschalthebel betätigt. Die High-End-Felgen Rodi Airline mit zweimal zehn und zweimal zwölf Speichen zeugen von hoher Qualität, ebenso wie die industriegelagerten Naben QR von Formula. Das Rennrad besitzt eine 28-Zoll-Bereifung von Schwalbe Lugano. Der Sattel Liberty XXL von Selle Montegrappa verfügt über eine No-Press-Zone. Sie können zwischen den Rahmengrößen 56 Zentimeter und 59 Zentimeter wählen.

Was ist ein Rennrad?

Rennrad TestBei einem Rennrad handelt es sich um ein Fahrrad, das in erster Linie für den Radsport entwickelt wurde. Es kann somit auch in die Kategorie der Sportgeräte eingeordnet werden. Beim Rennrad geht es vor allem darum, eine möglichst hohe Geschwindigkeit zu erreichen. Deshalb unterscheidet sich das Rennrad von anderen Fahrradarten.

Merkmale eines Rennrads

Um möglichst leicht und in allen Geländesituationen schnell fahren zu können, sind Rennräder mit folgenden Eigenschaften versehen:

Leichte Rahmenbauweise

Der Rahmen ist gegenüber anderen Fahrradarten sehr leicht, sodass viele Rennräder ein niedriges Gesamtgewicht aufweisen. Abhängig vom Rahmenmaterial beläuft sich das Gewicht zwischen 8 Kilogramm und 14 Kilogramm. Je niedriger das Gewicht, desto weniger Kraft benötigen Sie beim Treten.

Schaltung mit mehreren Gängen

bestes RennradUm auch Steigungen schnell und leicht überwinden zu können, sind hochwertige Rennräder mit 22 Gängen ausgestattet. Das Gangsystem besteht meistens aus einer hinteren Kassette mit bis zu elf Gängen und vorne aus zwei Kettenblättern.

Keine Federung

Eine Federung ist bei Rennrädern in der Regel nicht notwendig, da vorzugsweise auf ebenem Untergrund gefahren wird. Sollten Sie trotzdem ein etwas flexibleres Rennrad fahren wollen, können Sie sich für ein Modell entscheiden, dessen Rahmen nachgiebiger ist und das breitere Reifen besitzt.

Schmale Bereifung

Normalerweise sind die Reifen von Rennrädern zwischen 23 und 28 Millimetern breit. Reifen mit einer Breite von 28 Millimetern sind jedoch nur für längere Touren zu empfehlen und wenn Sie ein geländegängiges Rennrad suchen.

Rahmenmaterial

Für die Rahmen von Rennrädern werden vier unterschiedliche Materialien verwendet: Aluminium, Stahl, Titan oder Carbon. Alle Materialien haben Vorteile und Nachteile, die wir für Sie zusammengefasst haben:

Aluminiumrahmen

  • Preisgünstig
  • Geringes Gewicht
  • Sehr gute Kraftübertragung aufgrund Steifigkeit
  • Beschädigungsgefahr ist relativ hoch
  • Bei Ermüdungserscheinungen des Materials Verlust der Steifigkeit
  • Spannungsrisskorrosion möglich

Stahlrahmen

  • Preisgünstig
  • Bewährte Technik
  • Rost ist der größte Nachteil

Titanrahmen

  • Geringes Gewicht
  • Rostbeständig
  • Sehr robust
  • Teuer, da die Verarbeitung schwieriger ist

Carbonrahmen

  • Äußerst geringes Gewicht
  • Rostfrei
  • Vibrationsdämpfend
  • Gute Balance zwischen Aerodynamik, Gewicht und Steifigkeit
  • Zeigt keine Ermüdungserscheinungen
  • Teuer, da Fertigung kostspieliger ist
  • Zeigt sich gegenüber Dellen und Schlägen empfindlich
  • Beschädigungen des Rahmens können nicht repariert werden

Verschiedene Typen von Rennrädern

Das sollten Sie sich merken!Es gibt unterschiedliche Rennradtypen, sodass Sie ein Modell wählen können, das zu Ihrer Fahrweise und dem bevorzugten Gelände passt. Jeder Typ ist mit bestimmten Merkmalen gekennzeichnet. Anhand der folgenden Typenbeschreibungen wird es Ihnen leichterfallen, das richtige Rennrad auszusuchen.

Aero-Bike – das Rennrad für hohe Geschwindigkeiten

Dieser Rennradtyp ist vor allem für Fahrten auf ebenem Terrain mit hohen Geschwindigkeiten gedacht. Komfort steht dabei im Hintergrund. Auch das Gewicht spielt keine große Rolle, denn durch die aerodynamische Form ist das Rennrad windschnittiger und Sie können relativ leicht mit hohem Tempo fahren.

Die Rahmenrohre von Aero-Bikes sind dicker als die der anderen Rennradtypen. Aufgrund des breiteren Rahmenprofils lässt sich eine optimale aerodynamische Form erzeugen.

Durch dieses windschnittige Format erreichen Sie mit wenig Energie Höchstgeschwindigkeiten. Damit der Wind möglichst wenige Angriffsstellen hat, werden einzelne Bestandteile in den Rahmen integriert. Zum Beispiel verlaufen die Seil- und Kabelführungen im Inneren des Fahrradrahmens. Aero-Bikes sind außerdem am kurzen Steuerrohr und am relativ kurzen Radstand zu erkennen.

Fitness-Rennräder – für Einsteiger und Hobbyradsport

Ein Fitness-Rennrad eignet sich sowohl für Anfänger als auch für das Training von Hobbyradsportlern. Um in der Freizeit schnell von einem Ort zum anderen zu gelangen, bieten sich diese komfortablen und zweckmäßigen Rennräder an.

Das Übersetzungsverhältnis beim Antrieb ist extra anfängerfreundlich, sodass Sie als Neuling von einem Fitness-Rennrad profitieren.

Oft wurde anstelle eines Rennradlenkers ein Flat-Bar-Lenker angebracht. Zudem verfügen Fitness-Rennräder häufig über Plattform-Pedale und breitere Reifen. Dieser Radtyp ist somit für diejenigen gedacht, die das Rennrad anderen Fahrradarten vorziehen, aber keine komplette Ausstattung benötigen.

All Road Bike – das robuste Rennrad für alle Geländearten

Die All Road Bikes werden in zwei Arten unterteilt: Gravel Bikes und Touring Bikes. Ein Gravel Bike besitzt einen flexiblen und robusten Rahmen sowie breitere Reifen. Ein höheres Tretlager sorgt für eine größere Bodenfreiheit. Weitere Merkmale von Gravel Bikes sind ein leichtes Übersetzungsverhältnis und Scheibenbremsen.

Wenn Sie Ihr Rennrad für verschiedene Terrainarten nutzen möchten, ist Ihnen zu einem All Road Bike zu raten. Dieser Rennradtyp ist so konzipiert, dass er mit allen Arten von Untergründen zurechtkommt.

Bei Touring Bikes liegt der Fokus auf Langlebigkeit, Komfort und Stabilität. Zur Standardausrüstung gehören Scheibenbremsen, Schutzbleche und Gepäckträger. Touring Bikes weisen deshalb ein höheres Gewicht auf. Für den Rahmen wird sich meistens für Stahl entschieden, da dieses Material einen guten Fahrkomfort bietet und sehr robust ist.

Ultraleicht-Rennrad – der Klassiker unter den Rennrädern

Bei Profis ist dieses klassische Rennrad sehr beliebt, denn im Profiradsport geht es vor allem um eine beste Gesamtbewertung. Wie der Name schon besagt, sind diese Räder äußerst leicht. Bei Profirennen wird meistens ein Gewicht von mindestens 6,8 Kilogramm vorgeschrieben. Von manchen Herstellern können Sie Ultraleicht-Rennräder bekommen, die weniger als fünf Kilogramm wiegen.

Dank des sehr geringen Rahmengewichts können Sie das Rennrad schnell und sicher durch kurvenreiche Strecken lotsen.

Rennrad VergleichBei Radrennen können Sie mit einem Ultraleicht-Rad auch bergige Etappen mit hoher Geschwindigkeit fahren. Als Profi-Radsportler sind Sie somit mit diesem Klassiker sehr gut beraten.

Endurance-Rennrad – das Rennrad für lange Strecken

Bei einem Endurance-Rennrad handelt es sich um ein Langstreckenrennrad, das einen hohen Komfort und ein stabiles Fahrverhalten ermöglicht. Diese Räder besitzen ein längeres Steuerrohr und einen längeren Radstand, sodass Ihre Sitzposition aufrechter ist. Häufig wurden Dämpfungsmechanismen integriert, sodass kleine Unebenheiten des Bodens abgefedert werden.

Mit einem Endurance-Rennrad erreichen Sie ebenso wie mit Rennrädern hohe Geschwindigkeiten. Dafür sorgen moderne Technologien, das Rahmenmaterial, die Laufräder und hochwertige Schaltsysteme. Meistens sind diese Langstreckenrennräder mit breiteren Reifen und einer Compact-Übersetzung ausgestattet. Im Gegensatz zu regulären Rennrädern ist bei diesem Typ der Rahmen nachgiebig.

Die Entwicklung vom normalen Fahrrad zum Rennrad

Der Erfinder des ersten Fahrrads in Deutschland war Baron Karl von Drais. Zunächst entwickelte er 1817 die sogenannte Draisine. Dieses Fahrrad besaß noch keine Pedale und wurde mit den Füßen im Laufschritt angetrieben. Zudem wurde es fast komplett aus Holz hergestellt. Heute ist es nicht mehr vorstellbar, sich mit einem solchen Fahrrad fortzubewegen. Damals wurde diese Erfindung jedoch bewundert, denn mit diesen Rädern konnten Strecken schneller zurückgelegt werden.

Diese ersten Fahrräder entwickelten sich zum Kult und jeder wollte ein solches als Veloziped bezeichnetes Fortbewegungsmittel besitzen. Dieser Trend blieb nicht auf Deutschland begrenzt, denn auch andere Länder bauten nun solche Räder. Vor allem in Städten wie London erfreuten sich die Fahrräder größter Beliebtheit.

Die Fortbewegung mit den Rädern ohne Pedale war allerdings etwas waghalsig, besonders wenn die Strecke bergab verlief. Da es immer häufiger zu Unfällen zwischen Fußgängern und Radfahrern kam, sprachen ein paar Großstädte ein Verbot der Nutzung von Fahrrädern aus. Insgesamt war die erste Begeisterung schnell beendet und gegen 1820 waren die Räder nur noch wenig populär.

Erste Fahrräder mit Pedalen

Rennrad Test und VergleichPierre Michaux konstruierte in den 1869er Jahren das erste Fahrrad, welches Drehkurbeln und Pedale besaß. Diese Komponenten waren am Vorderrad angebracht, das etwas größer als das Hinterrad war. Jetzt konnte das Fahrrad mittels Treten bewegt werden und der Erfolg mit dieser Erfindung ließ nicht lange auf sich warten. Das Fahrrad war jedoch mit fast 50 Kilogramm sehr schwer, denn es war mit Eisenreifen und einem Metallrahmen ausgestattet. Somit verloren die Menschen auch an diesem Fahrrad schnell das Interesse.

Das Hochrad für mehr Geschwindigkeit

Je größer das Vorderrad war, desto schneller konnte gefahren werden – mit dieser Feststellung wurden Fahrräder mit stetig größer werdenden Vorrädern und immer kleineren Hinterrädern gebaut. Etwa im Jahre 1880 stellten einige Firmen Hochräder her, bei denen das Hinterrad nur noch eine Art Stützrad und das Vorderrad bedeutend größer war.

Das Aufsteigen auf ein Hochrad war nicht ganz ungefährlich und erforderte sportliches Geschick: Die Nutzer mussten zunächst neben dem Rad laufen, um eine bestimmte Geschwindigkeit zu erreichen. Dann kletterte man während der Fahrt auf den Sattel.

Auch erwies sich das Lenken als schwierig und es kam zudem zu vielen Unfällen mit tödlichem Ausgang: Durch die Vorderradhöhe war ebenso der Sattel hoch angebracht. Bei Hindernissen oder Unebenheiten auf der Strecke stürzten viele Radfahrer kopfüber vom Rad.

Fahrrad mit gleich großen Rädern

Die Weiterentwicklung der Fahrräder schritt voran und es wurden unter anderem der Fahrkomfort erhöht und leichtere Rahmen verbaut. Um 1890 gab es die ersten „Sicherheitsfahrräder“ mit gleich großen Rädern. Wurden die Besitzer solcher Fahrräder anfangs noch belächelt und als Feiglinge bezeichnet, nahm die Beliebtheit dieser Räder dennoch stetig zu. Diese Fahrräder hatten vom Erscheinungsbild her schon eine große Ähnlichkeit mit den heutigen Fahrrädern. Im Laufe der Zeit wurden feste Pedale eingebaut, die mittels Kette das hintere Rad antrieben. Auch erste Gangschaltungen wurden integriert.

Ende 1800 erlangte das Fahrrad wieder Kultstatus. Da Frauen durch das Fahrrad eine größere Mobilität genossen, wurde es im Volksmund auch als „Freiheitsmaschine“ bezeichnet.

Die ersten Räder für Rennen

RennräderNach dem Zweiten Weltkrieg gehörte das Herz der Menschen den Automobilen und weniger den Fahrrädern. Die meisten Räder wurden von Kindern gefahren; die Erwachsenen bevorzugten mehr und mehr Autos.

Dafür wurden nun Fahrräder für Rennen begehrter, und dies bereits zu einem früheren Zeitpunkt. Die ersten Radrennen fanden Ende des 19. Jahrhunderts statt. Durch die Kriege wurde dieser neue Trend unterbrochen und anschließend wieder fortgesetzt.

Für diese Rennen wurden spezielle Fahrräder konstruiert, wobei die damaligen Rennräder noch nicht mit der heutigen ausgeklügelten Technik verglichen werden konnten. Es ging aber damals schon um die Entwicklung von Rennrädern mit möglichst geringem Gewicht, mit denen eine hohe Geschwindigkeit erreicht werden konnte.

Rennrad kaufen: Darauf sollten Sie achten

In erster Linie kommt es beim Kauf eines Rennrads darauf an, wofür Sie es benötigen. Möchten Sie mit dem Fahrrad in der Freizeit fahren und ziehen ein Rennrad anderen Fahrradarten vor? Spielen Sie mit dem Gedanken, in den Radrennsport einzusteigen und suchen nach einem Einsteigermodell? Oder befinden Sie sich in der Profiliga und brauchen ein Rennrad, das alle wichtigen Kriterien für den Profisport erfüllt?

Im Handel bekommen Sie für jeden Anwendungsbereich die passenden Rennräder. Schauen Sie sich auch Vergleiche an und informieren Sie sich umfassend über jedes für Sie infrage kommende Produkt.

RennradDamit Sie das geeignete Rennrad für Ihre Bedürfnisse finden, achten Sie bitte auf Folgendes:

  • Lesen Sie sich die oben beschriebenen Vor- und Nachteile der Rahmenmaterialien durch.
  • Unsere Informationen über die unterschiedlichen Rennradtypen bieten Ihnen weitere Hinweise auf die Einsatzbereiche der verschiedenen Rennräder.
  • Die Beschreibungen der einzelnen Produkte liefern Ihnen ebenso Informationen darüber, für wen das Rennrad geeignet ist. Zudem erfahren Sie Details über die Ausstattung und Technik der Modelle.
  • Der Preis spielt ebenfalls eine Rolle bei der Kaufentscheidung. Mit sehr preisgünstigen Modellen tun Sie sich in der Regel keinen Gefallen, denn meistens lässt die Qualität des Rennrads zu wünschen übrig. Investieren Sie lieber etwas mehr, um von einem hochwertigen Produkt profitieren zu können.
  • Beachten Sie die zur Verfügung stehenden Rahmengrößen der von Ihnen ausgesuchten Rennräder. Die Größe des Rahmens muss sich für Ihre Körpergröße eignen. Weiter unten finden Sie Informationen zu diesem Kaufkriterium vor.
  • Untersuchungen von unabhängigen Instituten machen Sie auf eventuelle Mängel von Rennrädern aufmerksam. Lesen Sie somit die Ergebnisse solcher Vergleiche.

Die richtige Rahmengröße auswählen

Ihre Leistung beim Radsport hängt unter anderem mit der passenden Rahmengröße zusammen. Aber auch wenn Sie das Rennrad für die Freizeit brauchen und keinen Sport damit ausüben, spielt dieses Merkmal eine wesentliche Rolle. Sie werden sich nur dann auf dem Rennrad wohlfühlen, wenn Sie eine bequeme Sitzposition einnehmen können.

Bei Rennrädern erfolgt die Angabe der Rahmengröße in Zentimetern. Geben Hersteller diese Größe lediglich mit S, M, L usw. an, sollten Sie unbedingt nachfragen und sich die Größe in Zentimetern geben lassen!

Mit der Rahmengröße wird die Sitzrohrlänge bezeichnet, wobei die Zentimeterangabe zu bevorzugen ist. Der Grund: Beim Hersteller X kann beispielsweise die Rahmengröße M anders ausfallen als beim Hersteller Y. Mit der Angabe in Zentimeter können Sie Ihre passende Rahmengröße leichter bestimmen:

  1. Rahmengröße 47 Zentimeter für eine Körpergröße zwischen 155 und 165 Zentimetern
  2. Rahmengröße 51 Zentimeter für eine Körpergröße zwischen 166 und 175 Zentimetern
  3. Rahmengröße 55 Zentimeter für eine Körpergröße zwischen 176 und 182 Zentimetern
  4. Rahmengröße 59 Zentimeter für eine Körpergröße zwischen 183 und 195 Zentimetern

Fachhandel vor Ort oder Online-Händler?

Fachhandel oder Online-Händler: Beides hat seine Vor- und Nachteile. Im Fachgeschäft vor Ort können Sie die Rennräder ausprobieren und werden wahrscheinlich gut beraten – falls das Geschäft Fachverkäufer eingestellt und sein Personal geschult hat. Fachhändler haben jedoch in der Regel nur eine begrenzte Auswahl an Rennrädern. Im Internet haben Sie die Möglichkeit, viel mehr Modelle und Hersteller vergleichen zu können.

Beim Online-Kauf sparen Sie zudem Zeit, denn Sie müssen zwecks Preisvergleich nicht ein Geschäft nach dem anderen ablaufen. Außerdem werden im Internet Rennräder oftmals kostengünstiger angeboten.

RennradEin weiterer Vorteil beim Online-Kauf: Sie können jederzeit die technischen Daten und Produktbeschreibungen lesen und vergleichen. Zudem können Sie für Ihre Kaufentscheidung Kundenrezensionen und Prüfungen durch unabhängige Institute hinzuziehen.

Zubehör für Rennräder

Rennräder sind zwar sehr gut ausgestattet, aber dennoch gibt es Zubehör, mit dem Sie die Verwendung Ihres Fahrrads optimieren können.

Mit einem Fahrradcomputer können Sie Ihre Leistung kontrollieren. Im Handel sind unterschiedliche Modelle zu bekommen, die verschiedene Funktionen vorweisen. Generell messen alle Geräte die Strecken und Geschwindigkeiten. Je nach Modell verfügt der Radcomputer zusätzlich über Funktionen zur Messung der Trittfrequenz und der Herzfrequenz. Ebenso sind Geräte mit Anzeigen für Höhenunterschiede und Kalorienverbrauch erhältlich.

Mittels Radcomputer können Sie Ihr Training besser überprüfen und und planen.

Ein Helm sollte unbedingt zu Ihrer Ausstattung gehören, denn mit einem Rennrad fahren Sie mit relativ hoher Geschwindigkeit. Niemand ist vor Unfällen sicher, und mit einem Helm sorgen Sie dafür, dass Ihr Kopf gut geschützt wird.

RennräderSie sollten grundsätzlich einen Helm tragen, auch wenn Sie das Rennrad lediglich für die Freizeit und nicht für den Sport nutzen. Denken Sie an Ihre Sicherheit!

Für den Radsport sind spezielle Kleidungsstücke wie T-Shirts, Jacken, Hosen und Schuhe erhältlich. Die Schuhe bieten Ihnen einen besseren Halt auf den Rennradpedalen. Hochwertige Radhosen verfügen über ein integriertes Sitzpolster. Shirts und Jacken sind atmungsaktiv und liegen eng am Körper an, sodass sie beim Fahren weder flattern noch Falten werfen.

Zudem ist es sinnvoll, Pedale, Fahrradschläuche und ähnliche Ersatzteile zu kaufen, sodass Sie dieses Zubehör griffbereit haben, falls Sie einmal eines der Teile austauschen müssen.

Montage Ihres neuen Rennrads

Tipps & HinweiseBevor Sie mit Ihrem neuen Rennrad fahren können, muss es auf Ihre Bedürfnisse eingestellt werden. Zudem sollten Sie auch bei fast komplett vormontieren Rennrädern eine Kontrolle der einzelnen Teile durchführen.

Sicherheitsüberprüfung der einzelnen Elemente

Bei den meisten Rennrädern sind Teile wie Bremsen, Lenker und Pedale vormontiert. Trotzdem sollten Sie diese Elemente noch einmal kontrollieren, denn häufig sind diese nicht richtig installiert. Schauen Sie vor allem nach, ob die Schrauben der Bremsen, des Lenkers und der Pedale fest genug angezogen sind. Zudem müssen Sie die Lenkerhöhe noch auf Ihre Körpergröße einstellen, sodass dieses Teil sowieso richtig installiert werden muss.

Nehmen Sie sich für diese Kontrolle bitte Zeit und fahren Sie nicht ohne Überprüfung los. Sind die Schrauben an den Bremsen, am Lenker oder an den Pedalen nicht festgezogen, gehen Sie das Risiko eines Unfalls ein!

Stellen Sie die richtige Sattelhöhe ein

Um die passende Sattelhöhe einstellen zu können, sollte eine andere Person das Rennrad festhalten. Setzen Sie sich auf das Fahrrad. Die Kurbel muss senkrecht gestellt werden und Sie setzen Ihre Ferse auf das unten stehende Pedal. Ihr Bein sollte nun durchgestreckt sein. Ist dies nicht der Fall und Ihr Bein ist angewinkelt, müssen Sie den Sattel höher stellen.

So pflegen Sie Ihr Rennrad richtig

Achtung: Das sollten Sie wissen!Auch ein Rennrad will gepflegt sein, denn schließlich möchten Sie damit viele Kilometer fahren und dies zu verschiedenen Wetterbedingungen. Damit Sie lange Freude an Ihrem Rennrad haben, erhalten Sie ein paar Tipps für die Pflege.

Pflege der Kette

Die Kette ist eines der Komponenten, die Ihnen eine sichere und schnelle Fahrt ermöglichen. Deshalb sollten Sie dieses Teil besonders gut pflegen: Nach einer längeren Fahrt säubern und ölen Sie die Kette. Dadurch sorgen Sie für eine einwandfreie Funktion dieses Elements.

Rennrad putzen

Damit sich kein Schmutz und Staub auf dem Rennrad ablagern kann, ist eine Säuberung des Fahrrads nach jeder Tour zu empfehlen. Es reicht aus, wenn Sie mit einem feuchten Tuch Ihr Rennrad abwischen.

KEINE Reinigung mit Hochdruckreiniger

Manche Nutzer von Rennrädern wollten sich Zeit sparen und verwenden einen Hochdruckreiniger für die Säuberung des Rads. Darauf sollten Sie jedoch lieber verzichten, denn aufgrund des hohen Drucks treten oftmals Schäden auf.

Rennrad regelmäßig überprüfen

Schlechte Untergründe oder andere Ursachen können zu einem Defekt am Rahmen, an den Felgen oder an anderen Teilen führen. Manchmal sind diese Defekte nicht sofort erkennbar, können jedoch mitunter Unfälle verursachen. Aus diesem Grund sollten Sie nach jeder längeren Fahrt eine Kontrolle durchführen und Ihr Rennrad genau überprüfen.

Sollten Sie während der Fahrt kratzende Geräusche an den Bremsen wahrnehmen, haben sich mit hoher Wahrscheinlichkeit kleine Partikel in die Beläge eingelagert. Die Geräusche entstehen durch das Schmirgeln der Partikel auf den Felgen. Pulen Sie nach der Tour diese Partikel aus den Felgen heraus.

Der richtige Unterstand

UnterschiedeIhr Rennrad sollte vor schädlichen Einflüssen wie Kälte oder Nässe geschützt sein. Das heißt: Sorgen Sie dafür, dass Ihr Rennrad während der nicht genutzten Zeiten in einer Garage, in einem Schuppen oder in einem ähnlich geschützten Raum steht. Lassen Sie es nicht im Freien stehen, denn damit wären Defekte vorprogrammiert.

Merkmale von Verschleiß an Bremsen, Kette und Reifen

Die meisten Hersteller integrieren in ihre Reifen einen sogenannten TWI (Tread wear indicator). Dabei handelt es sich um einen Verschleißanzeiger, an dem Sie erkennen können, wann die Reifen ausgetauscht werden sollten.

Achten Sie zudem nach jeder Tour auf mögliche Fremdkörper, die in die Lauffläche der Reifen eingefahren werden können. Kleine Steinchen oder andere Fremdkörper können Sie mithilfe eines Schraubendrehers aus dem Reifen herauslösen. Schauen Sie sich diese Stelle genau an, denn manchmal sitzen Fremdkörper so tief im Reifen, dass der Defekt zu groß ist und Sie die Reifen austauschen müssen.

Ab einer Laufleistung von 2.000 Kilometern empfiehlt sich ein regelmäßiges Nachmessen der Kette. Dazu stehen spezielle Messlehren zur Verfügung, die Sie sich als Zubehör besorgen sollten. Mit neuen, noch unbenutzten Kettengliedern können Sie eine weitere Verschleißprüfung durchführen. Die Kettenglieder werden auf das Kettenblatt gelegt. Die Glieder sollten bis in den Zahngrund gleiten. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie die Kette wechseln.

Machen Sie nach dem Wechsel der Kette eine Probefahrt. Fahren Sie bitte vorsichtig, denn manchmal rutschen neue Ketten über zumeist kleine Ritzel weg.

Die Bremsen sind weitere sehr wichtige Komponenten, die Sie regelmäßig kontrollieren sollten. Auch bei den Bremsen sind oftmals Verschleißmarken integriert. Meistens sind diese sogenannten „Wear Limit“ Marken an Aussparungen an den Bremsbelägen erkennbar. Sind die Beläge bis zur Linie der Kontrollmarke abgeschliffen, müssen sie ausgewechselt werden.

Warten Sie nicht zu lange mit dem Austauschen der Bremsbeläge, denn sonst schreitet der Verschleiß weiter fort und die Einfädelhilfe der Belägeträger schleift an der Felge. Besonders bei Carbonfelgen riskieren Sie dadurch mitunter große Schäden, die nicht reparabel sind.

Gibt es einen Rennrad-Test der Stiftung Warentest oder dem ADAC?

FragezeichenEs gibt noch keinen Rennrad-Test von Instituten wie Stiftung Warentest oder dem ADAC. Sobald sich dies ändert, werden wir Sie über die Ergebnisse informieren.

Die Stiftung Warentest führte jedoch 2018 einen E-Bike Test durch, bei dem zwölf Pedelecs untersucht wurden. Darunter befanden sich E-Bikes von namhaften Herstellern wie Kettler, Kalkhoff und Cube. Pedelecs sind E-Bikes mit Motoren, mit denen eine maximale Geschwindigkeit von 25 km/h möglich ist. Stiftung Warentest testete nur Pedelecs für Herren, die mit einem Diamantrahmen ausgestattet sind. Das beste E-Bike war das Modell Macina Fun 9 SI-P5I von KTM, das die Note Gut (1,7) erhielt. Bei diesem Pedelec wurden vor allem der breite Lenker und der starke Motor gelobt. Von den zwölf getesteten Rädern schnitten sechs Modelle mit der Note Gut ab.

Hat Öko Test einen Rennrad-Test durchgeführt?

Es gibt keinen Rennrad-Test von Öko Test, aber ebenfalls einen Pedelec-Test, der allerdings bereits aus dem Jahr 2013 stammt. Von den zehn getesteten E-Bikes erhielten nur zwei Räder die Note Gut. Dabei handelte es sich zum einen um das Modell Impulse 8C von Kalkhoff, das durch eine besonders gute Akkuleistung überzeugte. Auch der gute Rücktritt und die starke Unterstützung wurden hervorgehoben. Zudem erhielt das Smart-E-Bike eine gute Bewertung, wobei dieses Fahrrad vor allem wegen der vorbildlichen Fahrsicherheit gelobt wurde.

Rennräder-Liste 2019: Finden Sie Ihr bestes Rennrad

PlatzierungProduktDatumPreisShopping
1. Merida REACTO 8000-E Rennrad in Schwarz 10/2019 4380,00€ Zum Angebot
2. Scott Speedster SE Rennrad in Schwarz 07/2019 Preis prüfen Zum Angebot
3. Focus IZALCO RACE AL 105 2018 – 60 Zentimeter 03/2019 999,00€ Zum Angebot
4. Trek Domane ALR 3 – 52 Zentimeter – Trek-Black 07/2019 Preis prüfen Zum Angebot
5. Merida SILEX 600 Rennrad (blau / mokka) 07/2019 1849,00€ Zum Angebot
6. Merida SCULTURA 100 Rennrad (schwarz / blau) 07/2019 759,00€ Zum Angebot
Unser Tipp:

Unser Tipp:

  • Merida REACTO 8000-E Rennrad in Schwarz