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7 schützende Rennradhelme im Vergleich – finden Sie Ihren besten Rennradhelm für maximale Sicherheit – unser Test bzw. Ratgeber 2019

Eine der gesündesten Sportarten überhaupt ist das Radfahren. Vor allem, wenn die Sonne uns verwöhnt und die Temperaturen ansteigen, gehören Radausflüge zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen. Dabei sollten Sie jedoch stets an Ihre Sicherheit denken und für die Fahrten entsprechend ausgerüstet sein. Bei den hohen Geschwindigkeiten, die Sie mit einem Rennrad erreichen, können eventuelle Stürze schwere Folgen nach sich ziehen. Der Kopf ist einer der wichtigsten Körperbereiche, der dabei geschützt werden muss.

Diese Aufgabe erfüllen bei Ihren Ausfahrten mit einem Rennrad die Rennradhelme. Dabei unterscheiden sich die einzelnen Modelle durch ihr Design sowie durch die meist aerodynamische Form. Das Design zielt darauf ab, dass während der Fahrt ein möglichst geringer Luftwiderstand entsteht. Im Hobbybereich finden Sie Rennradhelme, die mit einer innovativen Belüftung ausgestattet sind, um zu hohe Temperaturen für den Kopf zu vermeiden.

In unserem Rennradhelm-Vergleich bekommen Sie die Möglichkeit, eine Bandbreite an 7 Modellen kennenzulernen, unter denen Sie sicherlich ein passendes Modell für sich entdecken. Der anschließende Ratgeber liefert Ihnen nützliche Tipps und hilfreiche Informationen, die Ihnen bei der Wahl eines geeigneten Helms behilflich sind. Ob billige Modelle vom Discounter mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis oder hochwertige Rennradhelme für Profis – wir geben Ihnen die wichtigsten Kaufkriterien mit an die Hand. Außerdem informieren wir Sie über die Ergebnisse der Stiftung Warentest und der Öko Test zum Thema Rennradhelm-Test.

4 beliebte Rennradhelme im direkten Vergleich auf STERN.de

Uvex Erwachsene I-VO CC Rennradhelm
Einsatzgebiet
Rennrad, MTB
Größe
52-60 Zentimeter
Mit Visier
Oberfläche
Polycarbonat, EPS
Gewicht
225 Gramm
Belüftungssystem
Fliegennetz
Bautyp
In-Mould
Aerodynamisch
Atmungsaktiv
Beleuchtung oder Reflektoren für mehr Sicherheit
verstellbarer Gurt
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
52,24€ Preis prüfen
Abus Viantor Rennradhelm
Einsatzgebiet
Rennrad, MTB
Größe
51-62 Zentimeter
Mit Visier
Oberfläche
Polycarbonat, EPS
Gewicht
240 Gramm
Belüftungssystem
Fliegennetz
Bautyp
In-Mould
Aerodynamisch
Atmungsaktiv
Beleuchtung oder Reflektoren für mehr Sicherheit
verstellbarer Gurt
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
77,54€ 59,90€
AWE® AWESpeed™ In-Mould Rennradhelm
Einsatzgebiet
Rennrad, MTB
Größe
58-61 Zentimeter
Mit Visier
Oberfläche
Polycarbonat, EPS
Gewicht
266 Gramm
Belüftungssystem
Fliegennetz
Bautyp
In-Mould
Aerodynamisch
Atmungsaktiv
Beleuchtung oder Reflektoren für mehr Sicherheit
verstellbarer Gurt
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
34,99€ Preis prüfen
Uvex Boss Race Rennradhelm
Einsatzgebiet
Rennrad, MTB
Größe
52-60 Zentimeter
Mit Visier
Oberfläche
Polycarbonat, EPS
Gewicht
Keine Angaben
Belüftungssystem
Fliegennetz
Bautyp
Double-In-Mould
Aerodynamisch
Atmungsaktiv
Beleuchtung oder Reflektoren für mehr Sicherheit
verstellbarer Gurt
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
64,65€ 64,95€
Abbildung
Modell Uvex Erwachsene I-VO CC Rennradhelm Abus Viantor Rennradhelm AWE® AWESpeed™ In-Mould Rennradhelm Uvex Boss Race Rennradhelm
Einsatzgebiet
Rennrad, MTB Rennrad, MTB Rennrad, MTB Rennrad, MTB
Größe
52-60 Zentimeter 51-62 Zentimeter 58-61 Zentimeter 52-60 Zentimeter
Mit Visier
Oberfläche
Polycarbonat, EPS Polycarbonat, EPS Polycarbonat, EPS Polycarbonat, EPS
Gewicht
225 Gramm 240 Gramm 266 Gramm Keine Angaben
Belüftungssystem
Fliegennetz
Bautyp
In-Mould In-Mould In-Mould Double-In-Mould
Aerodynamisch
Atmungsaktiv
Beleuchtung oder Reflektoren für mehr Sicherheit
verstellbarer Gurt
Häufige Fragen FAQ FAQ FAQ FAQ
Erhältlich bei
Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot
52,24€ Preis prüfen 77,54€ 59,90€ 34,99€ Preis prüfen 64,65€ 64,95€

Weitere Helm-Vergleiche auf STERN.de für unterschiedliche Gelegenheiten

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1. Uvex Erwachsene I-VO CC Fahrradhelm mit Komfortverschluss und Hightech-Polster

Das erste Modell in unserem Vergleich ist der Rennradhelm I-VO CC von Uvex. Den Allrounder können Sie sowohl auf Offroad-Touren als auch auf der Straße nutzen. Den Helm gibt es in zwei Schalengrößen und dank des praktischen Uvex IAS-Größenverstellsystems und des Fast-Adapting-Systems lässt sich der Rennradhelm an jede Kopfgröße und -form anpassen. Damit Sie bei Nachtfahrten im Straßenverkehr besser sichtbar sind, hat Uvex den Rennradhelm mit einer Möglichkeit ausgestattet, daran das Uvex Triangle-LED zu montieren.

Für ein perfektes Klimamanagement sorgen 24 Belüftungskanäle. Den Tragekomfort erhöht zusätzlich das atmungsaktive Hightech-Polster. Der Helm bietet Ihnen laut Hersteller eine sehr hohe Sturzabsorption, weil die Schale mit geschäumtem EPS-Material ausgefüllt ist. Den Helm können Sie durch den anatomisch geformten Komfortverschluss Uvex-Monomatic schnell und einhändig öffnen. Die Höhenverstellung gelingt leicht mit dem IAS-Drehrad. Der Rennradhelm wurde mit Hilfe der In-Mould-Technology gebaut, was eine gute Sicherheit und Schlagfestigkeit bei Stürzen garantiert. Sie bekommen den Helm in 15 verschiedenen Farben.

Wie wichtig ist ein Visier bei einem Rennradhelm? Ein Visier am Rennradhelm schützt Sie vor Insekten, Schmutz, und Sonneneinstrahlung. Darüber hinaus bleiben Sie mit einem Visier vor Wind, Regen und Schnee geschützt. Der integrierte Nasenausschnitt bewirkt, dass die Scheibe des Visiers nicht so schnell beschlägt. Rennradhelme mit einem Visier sind daher eine gute Lösung bei Radfahrten jeder Art.

FAQ

Ist der Uvex Fahrradhelm für Erwachsene an den vorderen Belüftungsöffnungen mit Insektenschutznetzen ausgestattet?

Ja. Der I-VO CC besitzt im Bereich der vorderen Belüftungsöffnungen spezielle Fliegennetze.

Lässt sich bei diesem Modell das Visier abnehmen?

Ja. Sie können das Visier nach Bedarf abnehmen oder am Helm belassen.

Eignet sich der Helm auch für Jugendliche von 14 Jahren?

Dafür ist ein genaues Maß erforderlich, bei dem der Kopfumfang gemessen wird. Das Maß müssen Sie dann mit der Einstellgröße des Helms vergleichen.

Ist der Helm mit einer Beleuchtung ausgestattet?

Nein. Für den I-VO CC Rennradhelm von Uvex brauchen Sie ein separates Beleuchtungsset, das Sie extra erwerben müssen.

2. Fahrradhelm Abus Viantor mit vier Luftein- und 14 Luftauslässen für optimale Belüftung

Mit dem Modell Viantor bringt das Unternehmen Abus einen Rennradhelm auf den Markt, der ein gutes Belüftungssystem bietet und den Einstieg in den Rennradsport erleichtert. Es handelt sich aufgrund der Ausstattung und benutzten Technologien um einen soliden Einsteigerhelm, bei dem Sie jedoch viele bewährte Technologien aus dem Profisport finden. So verfügt der Viantor über die im EPS integrierte ActiCage-Strukturverstärkung, um Ihren Kopf bei Stürzen effektiv zu schützen.

Auch Fahrerinnen bzw. Fahrer mit langen Haaren werden keine Einbuße beim Tragekomfort spüren – durch eine Ponytail-Kompatibilität passen auch längere Haare wunderbar in diesen Helm. Das Multi-Shell-In-Mold-System verbindet die mehrteilige Außenschale zudem mit stoßabsorbierendem Helmmaterial – EPS – und verleiht dem Helm eine lange Lebensdauer.

Das ActiCage-System erlaubt größere Belüftungsöffnungen am Helm, die laut Hersteller für eine hervorragende Luftzirkulation sorgen. Die vier Luftein- und 14 Luftauslässe sind durch Strömungskanäle verbunden, was das System noch effizienter macht. Dank des neuartigen und kompakten Verstellsystems mit Drehrad passt sich der Helm leicht an Ihren Kopf an. Das Modell von Abus ist zudem mit nur 240 Gramm besonders leicht. Den Helm gibt es in drei Größen – S, M und L.

Wann sollen Sie Ihren Rennradhelm wechseln? Stürze beim Radfahren lassen sich in manchen Situationen nicht vermeiden. Der Fahrradhelm kann dabei nicht zu verachtende Schäden erleiden, obwohl nicht alle Beschädigungen sofort feststellbar sind. Was Sie vielleicht von außen nicht sehen, das sind die kleinen Risse im Material und dem enthaltenen Schaum. Diese können beim nächsten Sturz die Energie nicht mehr 100-prozentig absorbieren. Ihre Sicherheit würde darunter leiden.

Deshalb empfiehlt es sich, den Rennradhelm nach jeden Sturz zu ersetzen. Darüber hinaus ist ein Wechsel in regelmäßigen Zeitabständen ebenso empfehlenswert, auch wenn Sie nicht gestürzt sind. UV-Strahlung, Feuchtigkeit und andere Einflüsse setzen dem Helm zu. Nach einiger Zeit kann sich zum Beispiel der eingesetzte Kleber lösen oder die Materialien verschleißen einfach.

FAQ

Welchem Kopfumfang entsprechen die Größen M und L?

Die Größe M entspricht meist einem Kopfumfang von 52 bis 58 Zentimetern. Ab einem Kopfumfang von 58 Zentimetern aufwärts müsste die Größe L passend sein. Die angebotene Größe S entspricht einem Kopfumfang zwischen 51 und 55 Zentimetern.

Wie viele Belüftungsöffnungen besitzt der Viantor-Rennradhelm von Abus?

Es sind insgesamt vier Luftein- und 14 Luftauslässe.

Wie viele Farben stehen zur Auswahl?

Der Hersteller Abus bietet bei seinem Modell Viantor die Rennradhelme in zwölf Farben.

Lässt sich der Umfang fein einstellen?

Ja. Mit einem Drehrad können Sie den Umfang des Abus-Rennradhelms genau anpassen.

3. AWESpeed™ In-Mould AWE®-Rennradhelm – leicht und strapazierfähig

Von der Firma AWE® kommt das Modell AWESpeed™ In-Mould, das es in einer Größe von 58 bis 61 Zentimetern gibt. Für eine genauere Anpassung des Helms an Ihren Kopf hat der Hersteller hinten ein spezielles Drehrad angebracht, mit dem Sie eine eventuelle Feinjustierung des Helmumfangs vornehmen können. Eine perfekte Anpassung ist nicht nur für den Fahr- und Tragekomfort wichtig, sondern trägt zu Ihrer Sicherheit bei.

Für eine ausreichende Belüftung an heißen Tagen sorgen 32 Lufteinlässe, die sich an der Oberfläche des Helms befinden. 24 davon befinden sich im vorderen und acht Öffnungen gibt es im hinteren Bereich. Vorne sind die Lufteinlässe mit einem speziellen Insektennetz bedeckt. Das schützt vor Insekten und erhöht die Fahrsicherheit. Die Helmoberfläche besteht hauptsächlich aus Polycarbonat, das in Verbindung mit EPS-Schaum im Inneren des Helms eine sehr leichte, stabile und stoßabsorbierende Konstruktion darstellt.

Was ist MIPS? Diese Abkürzung steht für „Multi-Directional Impact Protection System“. Die Rennradhelme der neuesten Generation sind damit ausgestattet. Dabei handelt es sich um eine Plastikschale, die frei beweglich mit dem Inneren der Helmschale verbunden ist. Das bewirkt, dass sich der Rennradhelm bei Stürzen frei um den Kopf bewegen kann. Im Endeffekt wird die Rotationseinwirkung, die insbesondere bei seitlichen Aufprallen entsteht, enorm reduziert.

In puncto Gewicht gehört der Rennradhelm von AWE® zu den Leichtgewichten in unserem Vergleich. Mit nur 266 Gramm werden Sie diesen Helm während des Fahrens kaum bemerken. Ein schlichtes und dennoch modisches Design macht den Rennradhelm zu einem echten Hingucker. Der Helm ist nach dem CE EN 1078 Standard genormt.

FAQ

In welchen Größen gibt es den Rennradhelm von AWE®?

Den AWESpeed™ In-Mould bekommen Sie nur in einer Größe – und zwar 58 bis 61 Zentimeter.

Gibt es auch weitere Farben zur Auswahl?

Nein. Den AWE-Rennradhelm gibt es nur in der Farbkombination Weiß/Rot.

Wurde an eine ausreichende Kühlung gedacht?

Ja. Der Rennradhelm ist mit insgesamt 32 Luftein- und -auslässen ausgestattet.

Besitzt der AWESpeed™ In-Mould ein Visier?

Nein. Den Helm gibt es ohne Visier.

4. Uvex Boss Race Fahrradhelm mit zusätzlichem Schutz des unteren Helmbereichs

Mit dem Modell Boss Race ist der Sportartikelhersteller Uvex mit einem weiteren Rennradhelm in unserem Vergleich vertreten. Dieses Modell eignet sich sowohl für den Einsatz im Rennrad- als auch im MTB-Sport. Diesen besonders leichten und aerodynamischen Uvex-Helm passen Sie dank des FAS-Gurtbands leicht an und verstellen ihn außerdem durch das IAS-3D+-System in der Höhe. Dank einer nachrüstbaren xb300-Crossblende ist dieser Helm sehr vielseitig und lässt kaum Wünsche offen.

Das Modell Uvex Boss Race ist ein High-Performance-Rennradhelm, der nach höchsten Sicherheitsstandards entwickelt wurde. Der Double-In-Mould-Rennradhelm überzeugt durch eine sehr gute Passform. Zusammen mit dem höhenverstellbaren IAS-3D-Größenverstellsystem bietet Ihnen der Helm einen perfekten Sitz in allen Situationen. Damit Ihr Fahrkomfort an heißen Tagen nicht beeinträchtigt wird, hat der Hersteller den Helm mit 19 Belüftungskanälen ausgestattet, die für kühle Bedingungen sorgen sollen. 

Die wichtigsten Merkmale des Rennradhelms von Uvex in Details:

  • Extra Schutz des unteren Helmbereichs durch eine zweite PC-Schale
  • Einhändiges Öffnen des Helms durch den Komfortverschluss Uvex-Monomatic möglich
  • Spezielles Uvex-System inklusive Höhenverstellung für eine optimale Kopfanpassung
  • IAS-Drehrad mit reflektierendem Aufkleber
  • Fast-Adapting-System beim Gurtband für eine stufenlose Anpassung
Wie wichtig ist eine optimale Belüftung des Helms? Bei der Wahl des passenden Rennradhelms empfiehlt es sich, auf eine gute Belüftung zu achten. Die Belüftungsöffnungen in der Helmschale ermöglichen eine ausreichende Kühlung des Kopfes während der Fahrt. Von den eingearbeiteten Belüftungskanälen profitieren Sie vor allem auf anstrengenden Strecken. Hochwertige Rennradhelme verfügen in den vorderen Belüftungslöchern über fest eingebaute Insektennetze, die das Eindringen von Insekten verhindern. Was sonst noch alles zu einem guten Rennradhelm gehört, erfahren Sie im Ratgeber.

FAQ

Gibt es für den Uvex-Fahrradhelm ein passendes LED-Rücklicht?

Nein. Für das Modell Boss Race ist kein Rücklicht vorgesehen. Für mehr Sichtbarkeit im Dunklen ist der Helm mit Reflektoren ausgestattet.

Hat der Helm einen Insektenschutz?

Ja. Im vorderen Bereich gibt es ein luftdurchlässiges Fliegennetz.

In welchen Farben gibt es den Helm?

Den Rennradhelm von Uvex bekommen Sie in den Farbvarianten Weiß/Schwarz, Schwarz/Neon/Gelb, Schwarz und Weiß.

Ist das Gurtband stufenlos anpassbar?

Ja. Das Gurtband ermöglicht eine stufenlose Anpassung an die eigene Kopfform durch das Fast-Adapting-System.

5. Giro Foray MIPS Fahrradhelm mit INMOLD-Technologie

Der Foray MIPS Rennradhelm von Giro ist in einem schlichten Design gehalten und doch stilvoll geblieben. Es handelt sich um einen Einsteigerhelm für Rennradfahrer, der allerdings mit vielen Features ausgestattet ist, die Sie bei Profi-Helmen vorfinden. Die Helmschale ist schlank und besitzt 21 Lüftungsöffnungen für eine gute Kühlung.

Was die Anpassung des Rennradhelms von Giro betrifft, so erhalten Sie ihn in drei Schalengrößen, die mit dem Roc-Loc-5-Anpassungssystem kombiniert sind. Dieses Anpassungssystem befindet sich in einem Minigehäuse, die Größenanpassung verläuft einfach und in Micro-Rastern mit nur zwei Fingern. Außerdem lässt sich das System in der Höhe justieren, um Ihnen so einen perfekten Sitz des Helmes zu gewährleisten.

Der Giro-Rennradhelm weist die MIPS-Technologie auf, was Ihnen einen zusätzlichen Sicherheitsvorteil einräumt. Dadurch wird Ihr Gehirn bei einem schrägen Aufprall geschützt. Die Schale des Helms ist aus einer vierteiligen, ineinandergreifenden Polycarbonat-Hardbody™-Schale gefertigt und mit einer Cool-fit™ antibakteriellen Innenpolsterung ausgelegt. Das erhöht zum einem Ihren eigenen Schutz und zum anderem werden unangenehme Gerüche beseitigt, die beim Schwitzen entstehen.

Welche Sicherheitsstandards sollen Rennradhelme erfüllen? Das Tragen eines Fahrradhelmes ist in Deutschland zwar keine Pflicht, aber es gilt eine grundsätzliche Empfehlung für Radfahrer, einen Helm aufzusetzen, wenn sie sich im Straßenverkehr befinden. Für die Rennradfahrer gibt es jedoch eine Ausnahme: Aufgrund ihrer sportlichen Fahrweise gelten sie als besonders gefährdet und müssen immer einen Rennradhelm tragen.

Rennradhelme, die in Deutschland und in der EU verkauft werden, müssen viele Normen und Anforderungen erfüllen. Dabei sollten Sie auf den Aufkleber innen im Helm achten. Dort finden Sie Informationen darüber, ob der Helm die Normen DIN EN 1078 beziehungsweise 1080 für Kinderhelme erfüllt. Das CE-Kennzeichen gibt es nur beim Erfüllen aller gesetzlichen Vorgaben. Viele Rennradhelme sind zudem vom TÜV geprüft oder sie tragen das GS-Zeichen für „geprüfte Sicherheit“.

Wie die sonstigen Rennradhelme in unserem Vergleich bietet auch das Giro Modell eine In-Mold™-Konstruktion. Dabei wird die robuste Polycarbonat-Außenschale während des Aufschäumens der aufprallabsorbierenden EPS-Innenschale mit dieser verklebt. Dadurch entsteht eine besonders widerstandsfähige Konstruktion – und das ohne zusätzliches Gewicht. Dank dieses Verfahrens lassen sich die Belüftungssysteme und Belüftungsöffnungen deutlich besser formen.

FAQ

Woraus besteht die Außenschale?

Die Außenschale des Rennradhelms Foray von Giro besteht aus Polycarbonat, das in einem Prozess mit EPS-Schaum verbunden wurde.

Gibt es neben Schwarz/Weiß auch weitere Farbvarianten des Helms?

Ja. Den Helm bekommen Sie in insgesamt 13 Farbkombinationen.

Hat der Foray MIPS eine Anpassungsmöglichkeit für den Umfang?

Ja. Das können Sie bequem dank der Roc-Loc-5-Technik ändern.

In welchen Größen gibt es den Helm?

Der Hersteller Giro bietet den Rennradhelm in drei Größen an: S, M und L.

6. Exclusky Rennradhelm Prone – Leichtgewicht mit Brille

Wenn Sie einen Unisex-Rennradhelm suchen, dann könnten Sie den Fahrradhelm Prone des Herstellers Exclusky ausprobieren. Mit einem Gewicht von nur 240 Gramm ist er bequem zu tragen und verfügt zudem über eine gut funktionierende Belüftung. Was die allgemeine Sicherheit betrifft, hat Exclusky seinen Prone-Rennradhelm in In-Mould-Technologie gebaut, was ihn einerseits bequem und andererseits sicher macht. Das Design ist stilvoll und schlicht. Die In-Mould-Technik bewirkt, dass Sie vor Kopfverletzungen durch minimierte Reibung beim Aufprall geschützt sind.

Wie messen Sie den Kopfumfang vor dem Kauf? Der Rennradhelm soll immer gut sitzen. Deshalb sollten Sie Ihren Kopfumfang genau ausmessen, bevor Sie sich für ein konkretes Modell entscheiden. Dafür wickeln Sie ein flexibles Maßband, eine Schnur oder ein Band um den größten Teil des Kopfes, ungefähr über den Augenbrauen. Danach lesen Sie die ermittelte Zentimeterzahl ab oder messen Sie die Länge der Schnur bzw. des Bandes mit einem Lineal.

Das Prone-Modell ist nach der CE-Prüfordnung zertifiziert, was der Norm CE EN 1078 entspricht. Damit erfüllt der Helm die wichtigsten Sicherheitsvoraussetzungen. Was den Helm von den anderen Modellen in unserem Vergleich abhebt, ist die im Lieferumfang enthaltene Brille. Sie gibt Ihnen während der Fahrt einen guten Augen- und Gesichtsschutz. Das Visier schützt Ihre Augen vor starker Sonneneinstrahlung und bietet eine klare Sicht nach vorne und zur Seite. Falls Sie eine normale Sehbrille tragen, können Sie dieses Visier zusätzlich drüber aufsetzen.

Der Helm lässt sich an Ihren Kopf exakt anpassen. Das ermöglicht ein durchdachtes Custom-Fit-System, mit dem Sie den Helm schnell und einfach an Ihren Kopf anpassen. Eine optimale Passgenauigkeit ist wichtig, um die unerwünschten Bewegungen während des Fahrens oder beim Aufprall zu minimieren. Die Größe des Rennradhelms lässt sich von 57 bis 61 Zentimeter Kopfumfang entsprechend einstellen.

FAQ

Lässt sich unter dem Visier des Prone-Rennradhelms eine normale Fernbrille tragen?

Ja. Wenn das Brillengestell nicht zu ausladend ist, passt eine klassische Sichtbrille drunter. Es kommt immer auf die Brillenform und -größe an.

Sind die Lüftungslöcher vorne mit einem Fliegennetz versehen?

Nein. Der Rennradhelm von Exclusky hat kein Insektennetz integriert.

In welcher Größe gibt es den Rennradhelm Prono von Exclusky?

Diesen bekommen Sie in der Größe 57 bis 61 Zentimeter.

Welche Farbvarianten gibt es?

Sie können wählen zwischen Schwarz, Orange, Gelb und Weiß.

7. Giro Unisex Rennradhelm Savant mit ergonomischer Super-Fit-Passform

Das Modell Savant aus dem Hause Giro bietet Ihnen das authentische rennorientierte Design und die Performance, die aus dem Profibereich bekannt ist. Dieser Rennradhelm ist schön schlank und überzeugt durch ein beeindruckendes Lüftungssystem, das hier dank 25 Belüftungsöffnungen erreicht wird. Der Verschluss ist sicher und das Gurtband ist mit dem Roc-Loc-5-System ausgestattet. Es ist insgesamt ein leichter Helm, der Ihren Kopf aufgrund seines geringen Gewichts von nur 240 Gramm fast unbemerkt schützt.

Dieser trendige Giro-Helm ist aus leichtem EPS (Expandiertem Polystyrol) hergestellt und besteht im Inneren aus einer Polycarbonat-Schale. Diese beiden Komponenten sind mit In-Mold-Technologie verbunden. Das macht den Helm gleichzeitig extrem leicht und stabil. Diese Technologie ermöglicht zudem größere Belüftungsöffnungen, ohne dabei die Stabilität des Helms zu verlieren. Eine optimale Kühlung bei hoher Anstrengung und warmem Wetter ist nicht nur bei den Profiradfahrern willkommen.

Eine gute Anpassungsfähigkeit verdankt der Helm der ergonomischen Super-Fit-Passform und dem erwähnten Roc-Loc-5-System. Eine genaue Anpassung und Größenverstellung gelingt Ihnen dadurch im Handumdrehen. Das Roc-Loc-System ermöglicht es zudem, die Neigung des Helms zu verstellen, damit er Sie beim Tragen einer Fahrradbrille nicht stört. Die wichtigsten Produktmerkmale in der Übersicht:

  • Stromlinienförmiges Design
  • Effektive Belüftung
  • In-Mold-Konstruktion
  • Roc-Loc-5-Anpassungssystem
  • MIPS-Technik für mehr Sicherheit und Schutz
  • Coolmax Padding auf der Innenseite für bessere Kühlung
  • Geringes Eigengewicht
  • Ergonomische Super-Fit-Passform
Welche Form des Helms sollten Sie wählen? Das bleibt jedem einzeln überlassen. Die Form ist von Hersteller zu Hersteller verschieden. Die Rennradhelme italienischer Hersteller sind in der Regel etwas schmaler, während die amerikanischen etwas weiter ausfallen. Durch vorheriges Probieren finden Sie am sichersten die Form, die Ihnen am besten zusagt.

FAQ

Ist die Innenpolsterung des Unisex-Rennradhelms von Giro herausnehmbar und waschbar?

Ja. Die Polster sind beim Savant mit Klettverschluss befestigt und Sie können diese herausnehmen, waschen beziehungsweise auch austauschen.

Kann ich die Kinnbänder oder das Hinterkopfdrehrad problemlos einstellen?

Ja. Die Einstellung ist in beiden Fällen schnell und unkompliziert.

In welchen Größen wird der Rennradhelm angeboten?

Sie bekommen das Modell Savant von Giro in drei Größen zur Auswahl: 51 bis 55 Zentimeter, 55 bis 59 Zentimeter und 59 bis 63 Zentimeter.

Ist der Helm mit der MIPS-Technik gebaut?

Ja. Diese Technologie wurde bei der Herstellung verwendet, um Ihnen bei Stürzen noch mehr Schutz zu bieten.

Was ist ein Fahrradhelm?

Rennradhelm TestDas Radfahren im Allgemeinen ist ein willkommener Ausgleich zum Alltag, der zusätzlich der Umwelt zugutekommt. Beim Fahrradfahren sollten Sie jedoch Ihre Sicherheit nicht vernachlässigen. Neben einem guten technischen Zustand des Fahrrades sollten Sie immer an den eigenen Schutz denken – vor allem im Kopfbereich. Der Fahrrad- oder Rennradhelm ist im Straßenverkehr unverzichtbar und schützt Ihren Kopf vor Verletzungen bei einem Sturz.

Denn bei einem Unfall oder sogar schon bei einem einfachen Sturz vom Rad wirken große Kräfte auf Ihren Kopf. Ohne jeglichen Schutz riskieren Sie zum Teil erhebliche Verletzungen, die im schlimmsten Fall tödlich sein können. Die Hauptaufgabe des Rennradhelms ist, Verletzungen zu verhindern oder abzumildern. Obwohl es in Deutschland keine Helmpflicht im Straßenverkehr gibt, sind die Rennradfahrer doch gesetzlich dazu verpflichtet, einen Rennradhelm im Straßenverkehr aufzusetzen. Allerdings sind Sie auch als Freizeitradler gut beraten, bei Ihren Ausfahrten den Kopf mit einem Helm zu schützen.

Wie funktioniert ein Rennradhelm?

FragezeichenDie Konstruktion eines Rennradhelms besteht aus mehreren Teilen, die unterschiedliche Aufgaben haben. Der Hauptteil eines Rennradhelms ist die Schale, die Ihren Kopf vor Verletzungen schützen soll. Die meisten Rennradhelme haben eine Schale, die aus festem Polycarbonat besteht. Diese soll die meisten Kräfte, die beim Aufprall entstehen, auf sich nehmen. Fest mit der Schale ist der Innenteil des Helms verbunden, der aus EPS-Schaum hergestellt ist. Das ist die zweite Pufferzone, die für den Schutz Ihres Schädels verantwortlich ist.

Das Innere des Rennradhelms ist an die anatomische Form eines Durchschnittsschädels angepasst. Damit der Rennradhelm an Ihre Kopfform genauer angeglichen werden kann, besitzen die meisten Helme einen Kopfring, den Sie entsprechend dem Kopfumfang einstellen. Die Einstellmöglichkeiten betreffen sowohl den Umfang als auch die Höhe des Schädels. Im hinteren Teil des Rennradhelms befindet sich dazu ein spezielles Drehrad, mit dem Sie den Helm schnell und unkompliziert einstellen und feinjustieren.

Der Rennradhelm soll zum einem Ihren Kopf schützen, zum anderem jedoch soll er den Spaß am Fahren nicht mindern. Insbesondere an heißen Sonnentagen können die Temperaturen als unangenehm empfunden werden, wenn Sie einen Helm auf dem Kopf tragen. Dafür setzen die Hersteller ausgeklügelte Belüftungssysteme in den Helmen ein. Im vorderen wie auch im hinterem Helmbereich sind dazu spezielle Lüftungsöffnungen integriert, die beim Fahren für eine angenehme Kühle sorgen. Des Weiteren setzen immer mehr Hersteller auf das MIPS-System, das die Sicherheit noch mehr verstärkt.

Was bedeutet MIPS? MIPS ist ein Sicherheitssystem für alle Arten von Helmen, das von fünf schwedischen Wissenschaftlern der KTH (Königlich Technische Hochschule) in Stockholm entwickelt wurde. Die Abkürzung MIPS steht für Multi-Directional Impact Protection System. Es geht dabei um ein System, das den Fahrer vor Aufschlägen mit unterschiedlichen Bewegungs- und Kraftrichtungen schützt. Die klassischen Rennradhelme absorbieren vor allem die statischen – also die geraden Schläge. Solche Schläge treten unter einem rechtem Winkel auf – es entstehen dabei keine Rotationskräfte. Allerdings sind die statischen Schläge bei den Radunfällen unrealistisch. Denn bei einem Unfall trifft der Kopf des Fahrers meistens in einem schrägen Winkel auf den Boden. Deshalb ist das MIPS-System für Ihre Sicherheit so wertvoll. Rennradhelme mit MIPS-Technik absorbieren sowohl die statischen als auch die Rotationskräfte.

Damit der Rennradhelm fest auf Ihrem Kopf sitzt, gibt es unten im Kinnbereich einen Sicherheitsverschluss – entweder als ein einfacher Steckverschluss oder einer, bei dem der Verschluss eingehakt werden muss. Die meisten hochwertigen Rennradhelme sind mit speziellen Pads im Inneren ausgelegt, die den Kopf kühlen und den Schweiß aufsaugen sollen. Sie dienen also als Isolation gegen Temperaturen und Kälte und sorgen für einen hohen Tragekomfort. Die Aufgabe des Rennradhelms ist also, Ihren Kopf gegenüber Schäden und Verletzungen zu schützen und für den nötigen Tragekomfort bei Ihren Radtouren zu sorgen.

Welche Arten von Rennradhelmen gibt es?

Abhängig von dem Geschlecht, dem Alter und dem Einsatzbereich gibt es auf dem Markt verschiedene Arten von Rennradhelmen, die sich in der Größe, in der Bauweise, in der Ausstattung und im Preis voneinander unterscheiden. Nachfolgend zeigen wir Ihnen die unterschiedlichen Rennradhelm-Versionen und nennen Ihnen die wichtigsten Vor- und Nachteile der einzelnen Helmarten:

Rennradhelm mit Visier: Solche Rennradhelme bevorzugen vor allem die Radprofis und ambitionierten Amateure. Diese Helme besitzen einen Wind- und Sonnenschutz, der entweder fest montiert oder abnehmbar ist. Das Visier schützt Ihre Augen vor unangenehmen Verletzungen und vor einer übermäßigen UV-Sonneneinstrahlung, die das Augenlicht schädigen könnten. Das Visier ist in der Regel leicht getönt, was den Einsatz einer Sonnenbrille überflüssig macht.

  • Effektiver Schutz der Augen vor der Sonne
  • Beugt Augenverletzungen vor
  • Sorgt jederzeit für eine gute Sicht
  • Schützt das Gesicht und die Augen vor Regen und Wind
  • Kann mit Brille getragen werden
  • Verbessert die Aerodynamik
  • In vielen Größen erhältlich
  • Meist teurer als die herkömmlichen Rennradhelme
  • Visier kann verschmieren und die Sicht negativ beeinflussen
  • Im Winter ungeeignet
  • Sichtfeld kann beeinträchtigt werden
  • Passform muss mit Visier abgestimmt sein

Rennradhelm für Kinder: Schon im Kindesalter träumen viele Kids von den rasanten Fahrten mit einem schnittigen Rennrad. Die Hersteller haben das erkannt und bieten auch in diesem Bereich spezielle Rennradhelme, die an die kleinen Kinderköpfe angepasst sind. Diese Helme haben eine spitze Form, wodurch sie sich von vielen anderen Fahrradhelmen für Kinder unterscheiden. Denken Sie zudem daran, dass der Fahrradhelm bei Kindern Pflicht ist. Allerdings mögen Kinder die Helme nicht und wehren sich meist dagegen. Das sollten Sie jedoch vorab mit dem Nachwuchs klären und sie zum Tragen eines Rennradhelms begeistern.

Versuchen Sie als Erstes, ein Vorbild zu sein. In der Regel neigen die Kinder meist dazu, unbewusst die Erwachsenen zu kopieren. Fangen Sie damit so früh wie möglich an. Wenn Ihr Kind das erste Mal auf ein Fahrrad steigt, sollte es schon den Helm tragen. Darüber hinaus können Sie die Kleinen zum Tragen eines Rennradhelms animieren, wenn Sie ihnen erlauben, den Kinderrennradhelm selbst auszusuchen.

  • Auf die anatomischen Merkmale eines Kindes abgestimmt
  • Größe lässt sich problemlos anpassen
  • Wirkt cool und lässig
  • Gibt den optimalen Schutz
  • Auch für Kindersitz und Fahrradanhänger nutzbar
  • Verringert das Verletzungsrisiko
  • Im kindgerechten Design gehalten
  • Bietet einen hohen Tragekomfort
  • Meist eine Anprobe erforderlich
  • Es gibt Größenunterschiede bei Herstellern
  • Die Tragezeit ist begrenzt
  • In der Ausstattung oft bescheidener als die Herren- und Damenmodelle

Rennradhelm mit Licht: Für noch mehr Sicherheit beim Fahren bieten manche Hersteller Rennradhelme mit Licht. Die Lichtquellen befinden sich meist an der Vorder- und Rückseite des Helms und garantieren eine bessere Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Die Rennräder haben oft keine feste Beleuchtung, sodass diese Option vor allem dann sinnvoll ist, wenn Sie häufiger abends unterwegs sind. Die eingesetzten LEDs sind besonders nachhaltig, extrem sparsam und es gibt sie in verschiedenen Leuchtstärken.

  • Bessere Sichtbarkeit gewährleistet
  • Mehr Sicherheit bei schlechten Lichtverhältnissen
  • Dienen als Orientierungshilfe
  • Bieten ein gut ausgeleuchtetes Sehfeld
  • Manche sogar mit Blinker-Funktion oder teilweise als Bremslicht im Angebot
  • Individuell einstellbar
  • Sehr sparsam
  • Je nach Modell muss der Akku oft geladen werden
  • Die LEDs erhöhen das Gewicht des Helms

Rennradhelm Herren: In der Sparte Rennradhelm für Männer wird Ihnen mit Sicherheit ein breiteres Größenspektrum geboten als bei den Damen- und Kindermodellen. Die meisten Männermodelle haben ein sehr sportliches und schnittiges Design. Von der Farbwahl her dominieren die Farben Grau, Schwarz und Blau.

  • Optional mit Visier erhältlich
  • Mit einer guten Belüftung
  • Bietet eine robuste Außenhülle
  • Aerodynamische Form
  • Mit unterschiedlichen Einstellungsmöglichkeiten
  • Sehr leichtes Gewicht
  • Manche Modelle mit MIPS-Technologie ausgestattet
  • Schnittige Form und cooles Design
  • Hinterkopf ist kaum geschützt
  • Je nach Model ein geringer Tragekomfort
  • Teurer in der Anschaffung als ein klassischer Fahrradhelm
  • Sondergrößen nicht immer verfügbar

Rennradhelm Damen: Die Rennradhelme für Damen sehen den Herrenmodellen sehr ähnlich. Auch in den verschiedenen Ausstattungsvarianten und Designlösungen ähneln sich die Rennradhelme für Damen und Herren. Die größten Unterschiede gibt es bei der Größen-Auswahl. Die meisten Damenmodelle gibt es in kleineren Größen als die Ausführungen für Herren. Darüber hinaus finden Sie hier Farbvarianten in Rosa, Gelb und Rot häufiger als bei den Herrenhelmen.

  • Sicherer Schutz
  • Viele farbenfrohe Designs
  • Auch für lange Haare geeignet
  • Viele dynamische Formen
  • Hoher Tragekomfort
  • Größenunterschiede je nach Hersteller
  • Kleinere Größen für schmalen Kopf verfügbar
  • Meist teurer als die Unisex-Modelle
  • Rennradhelm in XXL-Größe für Damen nur selten zu finden

Welcher Rennradhelm ist für mich am besten geeignet?

Rennradhelm VergleichDie Wahl eines passenden Rennradhelms ist eine höchst individuelle Angelegenheit. Der menschliche Kopf weist bei jedem Menschen viele persönliche Merkmale auf, sodass Sie kaum zwei identischen Schädelformen finden. Der Rennradhelm muss jedoch vor allem gut und bequem sitzen. Wie ist er also zu tragen? Einen Rennradhelm tragen Sie ähnlich wie jeden gewöhnlichen Fahrradhelm. Er sollte in erster Linie genau waagerecht auf Ihrem Kopf positioniert sein.

Nach dem Aufsetzen des Helms stellen Sie dann den Kopfring ein, um den Umfang anzupassen. Der richtige Sitz soll das Verrutschen des Rennradhelms in den Nacken oder in die Stirn verhindern. Danach regulieren Sie den Kinnriemen, und zwar so, dass es zwischen Kinn und Riemen maximal ein Freiraum von 1,5 Zentimetern gibt. Die Rennradhelme sind in der Größe anpassbar, daher sollten Sie vor dem Kauf Ihren Kopfumfang mit einem Bandmaß messen. Denken Sie daran, dass der Kinnverschluss nicht direkt unter dem Kinn sitzen muss, sondern etwas zur Seite geneigt ist.

Wie lange ist ein Rennradhelm nutzbar?

Gute Rennradhelme haben ihren Preis. Angesichts des oft ziemlich hohen Preises ist die Lebensdauer eines Rennradhelms von Interesse. Rennradhelme haben zwar kein „Haltbarkeitsdatum“, aber bei bestimmten Anzeichen gehören sie in den Müll. Wenn ein Helm Risse oder andere Schäden aufweist, sollten Sie ihn austauschen. Bei älteren Rennradhelmen prüfen Sie diese regelmäßig auf ihren Zustand und die Funktionstüchtigkeit hin.

Nach dem Rat der meisten Hersteller sollten Sie einen Rennradhelm nach 3 bis höchstens 5 Jahren Nutzung unbedingt austauschen.

Worauf ist beim Kauf eines Rennradhelms zu achten?

TippsFür den Kauf eines Rennradhelms sollten Sie sich etwas Zeit lassen und diesen mit Sorgfalt zu wählen. Ein Rennradhelm entscheidet über Ihre Sicherheit auf dem Rad und muss deshalb an Ihre Bedürfnisse und an Ihre Kopfgröße möglichst optimal angepasst sein. Worauf es bei dem Kauf kommt, das zeigen wir Ihnen in einer detaillierten Zusammenstellung zu diesen Punkten:

  1. Größe und Gewicht
  2. Passfähigkeit und Passform
  3. Verschlusssystem
  4. Polsterung
  5. Sicherheit und Prüfzeichen
  6. Material
  7. Belüftung
  8. Flexibilität und Ausstattung
  9. Aerodynamik
  10. Preis

Größe und Gewicht

Einer der Hauptkriterien bei der Wahl eines Rennradhelms ist seine Größe. Der Helm darf weder zu eng noch zu weit sein, weil er sonst die nötige Sicherheit nicht gewährleistet und seine Aufgaben nicht vollständig erfüllt. Aus diesem Grund ist es unbedingt notwendig, vor dem Kauf den eigenen Kopfumfang mit einem Maßband zu messen. Falls Sie bei der Messung ein Ergebnis bekommen, das zwischen zwei Zahlen schwankt, dann wählen Sie lieber einen größeren Rennradhelm. Einen größeren Helm können Sie im Nachhinein justieren und genauer anpassen, falls er jedoch zu klein ist, kann eine Justierung nicht mehr erfolgen. Für die Anpassung nutzen Sie die Gurte sowie das Drehrad am Hinterkopf. Nach der Messung vergleichen Sie das Ergebnis mit folgenden Daten:

  • S/M Helmgröße = 53 bis 58 Zentimeter Kopfumfang
  • L/XL Helmgröße = 59 bis 63 Zentimeter Kopfumfang

Je nach Hersteller können diese Größen allerdings variieren. Deshalb sollten Sie immer den gemessenen Kopfumfang mit der angegebenen Größe des Herstellers vergleichen.

Worauf bei Kinder-Fahrradhelmen achten? Bei Kindern ist es sehr wichtig, dass Sie keinen Helm kaufen, in den das Kind noch „hineinwachsen“ kann. Bis es dazu kommt, hat das Kind keinen richtigen Schutz. Deshalb kaufen Sie immer einen Rennradhelm für Kinder, der exakt an den Kopf des Kleinen angepasst ist. Auch wenn Sie deswegen häufiger einen neuen Fahrradhelm für Ihr Kind kaufen müssen, geht die Sicherheit Ihres Kindes immer vor.

Was das Gewicht betrifft, sollten die Modelle am besten nicht mehr als 300 Gramm wiegen. Aber der Rennradhelm sollte auch nicht zu leicht sein. Denn bei den Leichtgewichten leidet der Faktor Sicherheit: Je schwerer der Helm, desto sicherer sollte er in der Regel sein. Hier gilt es, einen Kompromiss zwischen Tragekomfort und sicherem Radfahren zu finden.

Passfähigkeit und Passform

Bevor Sie den Kauf abschließen, sollten Sie den Helm immer genau testen und überprüfen. Deshalb setzen Sie den Rennradhelm erst auf und prüfen Sie, ob er gut sitzt. Testen Sie die Gurte und das Verstellrad. Besonders wichtig ist der Kinnriemen. Falls der nicht gut sitzt, verrutscht der Helm bei einem Sturz und der Schutz ist dann nicht mehr gegeben. Achten Sie deshalb darauf, dass der Kinnriemen immer in der Mitte des Kinns sitzt und es zwischen ihm und dem Kinn etwa einen Fingerbreit Platz gibt. Nach dem Aufsetzen des Helms schütteln Sie den Kopf und überprüfen Sie, ob er sich auf Ihrem Kopf nicht bewegt.

Was die Passform betrifft, gilt es Folgendes zu beachten:

  • Im Wangen-, Kinn- und Stirnbereich dürfen keine Druckstellen entstehen und der Kopf darf nie gequetscht werden.
  • Der Rennradhelm darf sich seitlich nicht wegdrehen lassen.
  • Wen Sie eine Brille tragen, dann berücksichtigen Sie das beim Kauf. Es gibt nämlich spezielle Fahrradbrillen, die beim Tragen eines Helms nicht stören.

Das Verschlusssystem

Der Verschluss hält den Rennradhelm sicher auf Ihrem Kopf. Darüber hinaus soll sich ein guter Verschluss leicht öffnen und schließen lassen. Die meisten Hersteller setzen deshalb auf einen Klickverschluss. Diese Lösung ist einfach und praktisch. Die Metallverschlüsse sind etwas schwerer, dafür aber auch robuster und sicherer. Metall ist zudem hygienisch und lässt sich leichter reinigen. Ein guter Verschluss soll sich mit einer Hand öffnen und schließen lassen. Insbesondere den Kindern sollte der Verschluss keine Schwierigkeiten bereiten. Um den Rennradhelm sicher schließen zu können, muss der Kinnriemen verstellbar sein.

Rennradhelme TestDie Polsterung

Das Innenleben eines Rennradhelms mit einer guten Polsterung spielt bei der Wahl des geeigneten Helms ebenfalls eine wichtige Rolle und bietet Ihnen unterschiedliche Vorteile. Ist ein Helm gut gepolstert, entstehen kaum Druckstellen am Kopf. Die Polsterung sollte deshalb angenehm weich und kuschelig sein, sodass Sie die harte Innenschale des Helms gar nicht spüren. Darüber hinaus sollte die Polsterung saugfähig sein.

Das Schwitzen gehört zum Radfahren, vor allem im Rennradsportbereich. Der Schweiß könnte Ihnen leicht in die Augen laufen und die Sicht beeinträchtigen. Eine gute Polsterung fängt den Schweiß auf und trägt ihn nach außen. Um die nötige Hygiene zu gewährleisten ist es gut, wenn die Polsterung per Klettverschluss im Fahrradhelm angebracht ist. Bei Bedarf können Sie diese dann herausnehmen, reinigen oder austauschen.

Die Sicherheit und Prüfzeichen

Für die eigene Sicherheit kaufen Sie einen Rennradhelm, der über verschiedene Prüfzeichen verfügt. Das betrifft in erster Linie die sehr günstigen Modelle. Die gesetzlichen Sicherheitsstandards sollten auf jedem Fall eingehalten werden und zumindest das Zeichen DIN EN 1078 bieten. Kaufen Sie keinen Helm, der das CE-Zeichen nicht hat, weil er den grundlegenden Sicherheitsanforderungen nicht entspricht. Falls diese beiden Merkmale erfüllt sind, dann können Sie ohne Bedenken selbst zu günstigen Modellen greifen.

Die hochwertigeren Modelle haben oft zusätzliche Merkmale und Ausstattung, die mehr Sicherheit garantieren. Dazu gehören beispielsweise Reflektoren, die den Fahrer nachts sichtbarer machen. Die Kinderhelme werden oft mit blinkenden, rot leuchtenden LEDs ausgestattet, die in der Dämmerung mehr Sicherheit vor anderen Verkehrsteilnehmern bringen. Es trägt noch mehr zur Sicherheit bei, wenn der neue Helm vom TÜV abgenommen wurde. Ein wichtiges Qualitätsmerkmal ist auch das GS-Siegel.

Wann den Helm austauschen? Sicherheitshalber sollte ein Rennradhelm nach einem Sturz unter allen Umständen entsorgt werden. Auch in dem der Fall, wenn der Helm älter als 5 Jahre ist, kann er seine Aufgaben nicht mehr erfüllen, weil das Material mit der Zeit ermüdet.

Das Material

Auch in diesem Bereich macht die Technik enorme Fortschritte und die Hersteller setzen auf unterschiedliche, neue Erfolgsrezepte. Die neuen Hightech-Rennradhelme werden beispielsweise aus Karbon hergestellt, weil das Material hochwertig, leicht, stabil und besonders robust ist. Die meisten Schalen bestehen jedoch aus Kunststoff oder Polycarbon. In die äußere Schale ist das Material EPS eingeschäumt. Diese beiden Teile sollten nicht nur miteinander verklebt, sondern an allen Stellen fest verbunden sein.

Die Belüftung

Ein guter Rennradhelm muss Ihnen neben den bereits erwähnten Eigenschaften auch einen guten Tragekomfort bieten. Dazu gehört auch eine ausreichende Belüftung. Dafür ist die Außenschale bei den meisten Modellen komplett durchlöchert und mit Lüftungskanälen ausgestattet. Diese dürfen von Polstern oder anderen Komponenten nicht verdeckt sein. Ein guter Helm sollte kleine Luftkanäle im Inneren bilden, damit die Luft an der Vorderseite des Helms während der Fahrt eindringt und am Hinterkopf wieder nach außen geht. Das gewährleistet eine Kühlung Ihres Kopfes – und zwar selbst auf längeren Strecken oder bei hohen Temperaturen.

Wichtig sind auch die speziellen Insektennetze, die sich bei den meisten Rennradhelmen im vorderen Bereich befinden. Bei den hohen Geschwindigkeiten auf dem Rad können leicht Fremdkörper oder Insekten in den Helm eindringen, wodurch Sie bei enormer Sichtbehinderung oder einem Insektenstich sogar stürzen könnten.

Flexibilität und Ausstattung

Bei vielen Modellen steht Ihnen die Möglichkeit offen, den Rennradhelm individuell zu erweitern. Falls Sie etwas mehr aus Ihrem Helm herausholen wollen, dann können Sie zum Beispiel eine passende Lampe oder ein Visier anbringen. Um die Sicherheit zu erhöhen, können Sie zudem passende Reflektoren an den Helm kleben.

Die Aerodynamik

Bei Rennradhelmen sollte eine gute Aerodynamik gewährleistet sein, um Sie auf Ihren Touren zu unterstützen. Die aerodynamische Form des Helms reduziert effektiv den Luftwiderstand und erleichtert damit die Arbeit des Sportlers, was sich im Nachhinein auf die Geschwindigkeit positiv auswirkt. Die Rennradhelme für Profisportler besitzen wegen der besseren Aerodynamik keine oder kaum Luftöffnungen. Die meisten Rennradhelme mit einer guten Aerodynamik laufen am Hinterkopf leicht zusammen. Die vordere Partie ist dagegen recht abgerundet und schmiegt sich an die Stirn an. Manche Hersteller setzen eine kleine Einkerbung als Abrisskante am Hinterkopf ein, um die Luftverwirbelungen zu minimieren. Eine dynamische Linienführung ist das Markenzeichen der meisten Rennradhelme.

Der Preis

Das letzte Kriterium beim Kauf eines Rennradhelms ist der Preis. Dieses Merkmal soll beim Kauf nie außen vor bleiben. Sie finden auf dem Markt Rennradhelme sowohl für Laien als auch für die Profis und in verschiedenen Preisklassen. Entscheidend bei dem Preis ist, was Sie von einem Rennradhelm erwarten und welche Produktmerkmale oder Ausstattung Sie sich wünschen. Beim Kauf ist es zudem ratsam, auf einen Preisvergleich zwischen unterschiedlichen Anbietern zu achten.

Welche sind die wichtigsten Rennradhelmhersteller?

Damit Ihnen die Wahl des passenden Rennradhelms etwas leichter fällt, stellen wir Ihnen die vier führenden Hersteller von Rennradhelmen kurz vor:

  1. Rennradhelme VergleichUvex: Die Uvex-Helme lassen sich genauso gut auf langen Touren mit dem Rennrad wie beim Mountainbiking verwenden. Ein besonderer Vorteil der Uvex-Produkte sind die zwei Schalengrößen mit praktischem Uvex-IAS-Größenverstellsystem. Damit passt sich der Helm jeder Kopfform an. Die Uvex-Helme sind zudem mit der Uvex-Triangle-LED auf das Anbringen einer LED-Lampe vorbereitet. Bei vielen Modellen gibt es ein angebrachtes Visier, das auf Wunsch entfernt werden kann.
  2. Abus: Das Unternehmen bietet seine Rennradhelme in vielen bunten Farben. Die Sicherheit wird bei Abus großgeschrieben. Die ABS-Hartschalentechnologie, die in den Abus-Produkten eingesetzt wird, schützt Ihren Kopf selbst bei schweren Stürzen vor Verletzungen. Die Rennradhelme von Abus haben ein gutes Lüftungssystem und sie lassen sich dank des Zoom-Evo-Easy-Verstellsystems optimal an Ihren Kopf anpassen.
  3. Giro: Was die Modelle von Giro auszeichnet, ist das Roc-Loc-System. Damit können Sie die Größe des Helms innerhalb von wenigen Sekunden verstellen. Die In-Mold-Polycarbonatschale hält selbst schweren Stürzen stand. Für einen angenehmen Tragekomfort sind die Rennradhelme von Giro mit einer weichen und saugfähigen Polsterung ausgestattet.
  4. Bell: Das Unternehmen bietet Fahrradhelme aller Art für Damen, Herren und für Kinder. Auch Bell setzt auf die In-Mold-Technologie, was die Helme sicher, stabil und robust macht. Die Bell Helme weisen zudem das Float-Fit-Anpassungssystem auf, wodurch Sie den Helm exakt und schnell auf die eigene Kopfform einstellen können.

So setzen Sie einen Rennradhelm richtig auf

Achtung: Das sollten Sie wissen!Beim Aufsetzen des Helms gibt es einige Sachen, die berücksichtigt werden sollten, damit ein Rennradhelm seine Aufgaben richtig erfüllt. Wir zeigen Ihnen jetzt, wie Sie Ihren Rennradhelm richtig aufsetzen, um für maximalen Schutz zu sorgen:

  • Bevor Sie den Helm aufsetzen, schauen Sie sich diesen kurz an. Überprüfen Sie den Helm nach sichtbaren Beschädigungen, weil sich feine Haarrisse ausbreiten und den Helm beim Aufprall zerstören können. Bei bestehenden Beschädigungen sollten Sie den Rennradhelm nicht mehr verwenden.
  • Jetzt können Sie den Helm so aufsetzen, dass Schläfe, Stirn und Hinterkopf bedeckt sind. Wenn es nicht geht, dann ist der Rennradhelm zu klein. Falls er dagegen zu tief ins Gesicht rutscht, ist er zu groß eingestellt. Die meisten Rennradhelme besitzen im hinteren Bereich einen Kopfring, der ein Verstellrad hat. Mit dem Verstellrad passen Sie nun den Rennradhelm der Größe Ihres Kopfes an. Der Rennradhelm soll zwar den Kopf umschließen, aber kein unangenehmes Druckgefühl erzeugen. Der Ring darf jedoch nicht zu leicht eingestellt sein. Wenn der Rennradhelm ohne Verschluss sicher auf dem Kopf sitzt, dann sind die Anpassungen mit Erfolg gemeistert. Wenn er sich jedoch leicht auf dem Kopf hin- und her bewegen lässt, dann ist eine Nachjustierung erforderlich.
  • Jetzt legen Sie das Gurt-Dreieck an. Dafür gibt es vorne und hinten einen Gurt, der unter dem Ohr ein Dreieck bildet. Die Gurtstreifen sollten beim Anlegen unterhalb des Ohres liegen. Meistens bedeutet das, dass der vordere Gurt kürzer und der hintere Gurt etwas länger ist. Die Gurte sind zu locker, wenn sich der Helm so nach hinten ziehen lässt, bis die Stirn frei liegt. In einem solchen Fall sollten Sie den vorderen Gurt und/oder den Kinnriemen fester anziehen. Wenn allerdings der Rennradhelm nach vorne fällt und Ihre Sicht versperrt, dann sitzt der hintere Gurt zu locker und muss nachgezogen werden.
  • Jetzt schließen Sie den Riemen. Der soll eng am Kinn sitzen, aber Sie nicht einschränken. Zwischen dem Kinnriemen und dem Kinn sollte eine Fingerbreite liegen. Falls Sie den Riemen mehrere Zentimeter auf- und ab bewegen können, dann ist er zu locker und bedarf einer Nachjustierung. Nach dem Einstellen fixieren Sie die losen Enden des Gurtes.
  • Die abschließende Kontrolle. Beim Schluss-Check prüfen Sie nach, ob zwischen Nasenwurzel und Anfang des Helms zwei Finger breit Platz frei ist. Falls nicht, ist eine erneute Einstellung notwendig. Schauen Sie außerdem nach, ob der Kopfring im Rennradhelm festgezogen ist. Der Helm soll jetzt Schläfen, Hinterkopf und Stirn bedecken, aber nicht über die Augen rutschen und das Sichtfeld versperren. Das vordere und hintere Gurtband sollten ein Dreieck ums Ohr bilden. Alle Gurtbänder liegen eng am Kopf an. Haben Sie den Schluss-Check durchgeführt, dann können Sie Ihre Tour beginnen.

FAQ

Abschließend noch einige häufig gestellten Fragen zum Thema Rennradhelm:

  1. Der beste RennradhelmWelcher Rennradhelm ist für Kinder geeignet? Kinder sollten auf jedem Fall spezielle Kinderfahrradhelme tragen, die deutlich kleiner und somit auf den Kopfumfang von Kindern bestens angepasst sind. Das gibt Ihnen die Sicherheit, dass der Helm nicht verrutscht und das Kind optimal schützt.
  2. Wie entsorgen Sie einen Rennradhelm? Da ein Fahrradhelm größtenteils aus Styropor und aus Polycarbonat besteht, gehört er in die Restmülltonne. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, den Helm mit dem Sperrmüll zu entsorgen. Entsorgen Sie Ihren Rennradhelm nach einem Sturz, dann hängen Sie ein Schild mit entsprechender Information an den Helm. Sonst könnte es passieren, dass jemand ihn mitnimmt, obwohl die Sicherheit nicht mehr gewährleistet ist.
  3. Was tragen Sie unter einem Rennradhelm? Sie brauchen nichts unter dem Helm zu tragen, weil dieser gut sitzt und somit für die nötige Sicherheit sorgt. Im Herbst oder Winter sieht die Situation etwas anders: Durch die Belüftung kann es schnell zum Auskühlen kommen. Eine flache und dünne Flanell-Mütze erledigt das Problem, allerdings bedarf der Rennradhelm im diesen Fall einer Nachjustierung.
  4. Welche Farbe sollte ein Rennradhelm haben? Die Farbe des Rennradhelms ist immer eine Geschmackssache. Allerdings werden helle und knallige Farben im Dunkeln besser von anderen erkannt, was Ihre Sicherheit erhöht.

Gibt es einen Rennradhelm-Test der Stiftung Warentest?

Tipps & HinweiseDie Stiftung Warentest hat bis jetzt keinen Rennradhelm Test veröffentlicht. Aus dem Jahr 2017 stammt ein Fahrradhelm-Test mit 15 verschiedenen Typen von Fahrradhelmen. Hier haben die Experten der Stiftung Warentest unter anderem Rennradhelme für Damen und Rennradhelme für Herren unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Sieben von 15 getesteten Fahrradhelmen für Erwachsene haben mit Gesamtnote „Gut“ abgeschnitten. Obwohl viele Anbieter beim Schläfenschutz nachgebessert haben, gab es immer noch einige Helme im Test, die Schwächen beim Unfallschutz zeigen.

Hat Öko Test einen Rennradhelm-Test durchgeführt?

Auch das Fachmagazin Öko Test hat sich noch nicht mit dem Thema beschäftigt. Vom April 2018 stammt aber ein Fahrradhelm-Test, bei dem elf Modelle auf Sicherheit, Komfort und Inhaltsstoffe hin überprüft wurden. Insgesamt acht von elf Helmen im Test haben mit einer Gesamtnote „Empfehlenswert“ abgeschnitten. Die Testergebnisse können Sie sich hier anschauen. Sollte es künftig einen Rennradhelm-Test der Öko Test geben, dann präsentieren wir Ihnen die Ergebnisse unverzüglich.

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