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5 unterschiedliche S-Pedelecs im Vergleich – finden Sie Ihr bestes S-Pedelec für eine schnelle Ausfahrt mit dem Bike – unser Test bzw. Ratgeber 2021


Dariusz Strenziok
Mein persönlicher Tipp im S-Pedelecs-Vergleich: Riese & Müller Charger3 GT vario S-Pedelec

Das Fahrradfahren ist eine der beliebtesten Freizeitaktivitäten. Für genüssliche Fahrten im Gelände oder für mehrtägige Touren ist ein Elektrofahrrad eine gute Wahl. Zu den elektrischen Fahrrädern gehören die S-Pedelecs, die mit ihrem Elektromotor bis zu 45 Stundenkilometer erreichen. Das eröffnet neue Möglichkeiten – sowohl für Pendler als auch für diejenigen, die gern lange Touren mit dem Rad in flotterem Tempo unternehmen.

Da die S-Pedelecs höhere Geschwindigkeiten schaffen, ist es für den Fahrer deutlich einfacher, mit dem Stadtverkehr mithalten zu können. Einem Pendler entsteht so kein Zeitverlust auf dem Arbeitsweg. Die höhere maximale Geschwindigkeit im Vergleich zum herkömmlichen E-Bike erweitert den eigenen Bewegungsradius und bisher unentdeckte Gegenden sind problemlos zu erkunden.

Der S-Pedelec-Vergleich stellt 5 Modelle mit wichtigen Ausstattungsmerkmalen, der eingesetzten Technik und den Einsatzgebieten vor. Damit die Kaufentscheidung leichter fällt, erläutert der anschließende Ratgeber wesentliche Kaufkriterien sowie Vor- und Nachteile der verschiedenen Antriebssysteme. Er informiert über die Funktionsweise der Fahrzeuge, über unterschiedliche S-Pedelec-Typen und mehr. Zudem sollen Tipps die Reinigung und Pflege der Fahrzeuge erleichtern. Zum Schluss gibt es Auskunft darüber, ob die Stiftung Warentest und Öko-Test einen S-Pedelec-Test durchgeführt haben.

4 S-Pedelecs mit Mittelmotor im großen Vergleich

Mit Zusatzakku Platzhalter
Riese & Müller Charger3 GT vario S-Pedelec
Amazon-Bewertung
(132 Kundenbewertungen)
Typ
E-Trekkingbike
Max. Reichweite
150 Kilometern
Akkukapazität
500/625 Wattstunden
Leistung (Watt)
250 Watt
Bremsentyp
Magura-MT4-Scheibenbremsen
Gepäckträger
Federung
Maximal vom Motor un­ter­stütz­te Ge­schwin­dig­keit
45 Stundenkilometer
Maximale Belastbarkeit
160 Kilogramm
Sitz des Motors
Mittelmotor
Häufige Fragen
FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei*
Sport Schuster 4300,00€ Idealo Preis prüfen Otto Preis prüfen Ebay Preis prüfen
500-Watt-Motor Platzhalter
Winora Haibike SDURO Trekking 8.0
Amazon-Bewertung
Typ
E-Trekkingbike
Max. Reichweite
120 Kilometer
Akkukapazität
500 Wattstunden
Leistung (Watt)
250 Watt
Bremsentyp
Magura-MT4-Scheibenbremsen
Gepäckträger
Federung
Maximal vom Motor un­ter­stütz­te Ge­schwin­dig­keit
45 Stundenkilometer
Maximale Belastbarkeit
130 Kilogramm
Sitz des Motors
Mittelmotor
Häufige Fragen
FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei*
Amazon Preis prüfen Idealo Preis prüfen Otto Preis prüfen Ebay 3799,00€
Unisex Platzhalter
Gazelle Ultimate Speed C380 HMB S-Pedelec
Amazon-Bewertung
Typ
E-Trekkingbike
Max. Reichweite
60 Kilometer
Akkukapazität
504 Wattstunden
Leistung (Watt)
250 Watt
Bremsentyp
Magura-MT4-Scheibenbremsen
Gepäckträger
Federung
Maximal vom Motor un­ter­stütz­te Ge­schwin­dig­keit
45 Stundenkilometer
Maximale Belastbarkeit
130 Kilogramm
Sitz des Motors
Mittelmotor
Häufige Fragen
FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei*
Idealo 4699,00€ Otto Preis prüfen Ebay Preis prüfen
Specialized Turbo Vado 5.0 S-Pedelec
Amazon-Bewertung
Typ
E-Trekkingbike
Max. Reichweite
Keine Angaben
Akkukapazität
600 Wattstunden
Leistung (Watt)
250 Watt
Bremsentyp
Tektro-Scheibenbremsen HD-R510
Gepäckträger
Federung
Maximal vom Motor un­ter­stütz­te Ge­schwin­dig­keit
25 Stundenkilometer
Maximale Belastbarkeit
Keine Angaben
Sitz des Motors
Mittelmotor
Häufige Fragen
FAQ
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Abbildung
Mit Zusatzakku Platzhalter
500-Watt-Motor Platzhalter
Unisex Platzhalter
Modell Riese & Müller Charger3 GT vario S-Pedelec Winora Haibike SDURO Trekking 8.0 Gazelle Ultimate Speed C380 HMB S-Pedelec Specialized Turbo Vado 5.0 S-Pedelec
Amazon-Bewertung
(132 Kundenbewertungen)
Typ E-Trekkingbike E-Trekkingbike E-Trekkingbike E-Trekkingbike
Max. Reichweite 150 Kilometern 120 Kilometer 60 Kilometer Keine Angaben
Akkukapazität 500/625 Wattstunden 500 Wattstunden 504 Wattstunden 600 Wattstunden
Leistung (Watt) 250 Watt 250 Watt 250 Watt 250 Watt
Bremsentyp Magura-MT4-Scheibenbremsen Magura-MT4-Scheibenbremsen Magura-MT4-Scheibenbremsen Tektro-Scheibenbremsen HD-R510
Gepäckträger
Federung
Maximal vom Motor un­ter­stütz­te Ge­schwin­dig­keit 45 Stundenkilometer 45 Stundenkilometer 45 Stundenkilometer 25 Stundenkilometer
Maximale Belastbarkeit 160 Kilogramm 130 Kilogramm 130 Kilogramm Keine Angaben
Sitz des Motors Mittelmotor Mittelmotor Mittelmotor Mittelmotor
Häufige Fragen FAQ FAQ FAQ FAQ
Erhältlich bei*
Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot
  Sport Schuster 4300,00€ Idealo Preis prüfen Otto Preis prüfen Ebay Preis prüfen Amazon Preis prüfen Idealo Preis prüfen Otto Preis prüfen Ebay 3799,00€ Idealo 4699,00€ Otto Preis prüfen Ebay Preis prüfen Amazon 4398,89€ Idealo 3699,00€ Otto Preis prüfen Ebay Preis prüfen
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1. S-Pedelec Charger3 GT vario von Riese & Müller mit hoher Reichweite von bis zu 150 Kilometern

Das Riese-und-Müller-S-Pedelec Charger3 GT vario eignet sich laut Hersteller zum täglichen Pendeln oder für Touren. Dank seiner sportlichen Geometrie, des dynamischen Fahrwerks und der neuesten Motorengeneration von Bosch ist das Fahrzeug demnach ein gutes Alltags-E-Bike. Der winkelverstellbare Vorbau lässt sich für eine möglichst komfortable oder sportlichere Sitzposition einstellen. Der Vorbau verbindet den Lenker mit der Gabel. Zur Serienausstattung gehört das Intuvia-Display, das ein übersichtliches Erscheinungsbild bieten soll. Im Bereich Stromversorgung bestehen verschiedene Optionen. Zur Auswahl stehen:

  • Bosch-Akku PowerPack 500 Performance mit 36 Volt Spannung und einer Leistung von 13,4 Amperestunden beziehungsweise 500 Wattstunden
  • Bosch-Akku PowerTube 625 Vertical mit 36 Volt Spannung und 16,7 Amperestunden/625 Wattstunden Leistung
success

Mit Zusatzakku für mehr Reichweite: Um die Reichweite des S-Pedelecs zu erhöhen, gibt es die Möglichkeit, einen DualBattery-1125-Option-Akku einzusetzen. Das ermöglicht dem Hersteller zufolge eine Reichweite von bis zu 150 Kilometern und mehr.

Der nach Herstellerangaben leistungsstarke Scheinwerfer erhöht die Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Das S-Pedelec Charger3 GT vario bietet demnach eine taghelle Beleuchtung und Dauerlicht und ist bei jedem Wetter und zu jeder Tageszeit einsatzbereit. Am Tag soll das Dauerlicht dafür sorgen, dass der Fahrer noch besser gesehen wird. Das Rücklicht ist mit einem Bremslicht ausgestattet.

Das S-Pedelec bietet eine Leistung von 250 Watt. Es eignet sich gemäß Riese & Müller sowohl für asphaltierte Straßen als auch für Schotterpisten. Kopfsteinpflaster, grobe Kieswege, kleine Schlaglöcher oder Risse im Beton sollen dem Elektrofahrrad nichts ausmachen. Die gefederte Sattelstütze und die feinfühlige Federgabel bieten nach Aussagen des Herstellers einen hohen Komfort und die Unebenheiten sind kaum spürbar. Es gibt demnach drei Displays zur Auswahl, die alle im Lenker integriert sind und eine diskret versteckte Kabelführung ermöglichen.

info

Welche Position des Elektromotors ist die beste? Auf dem Markt gibt es aktuell Elektrofahrräder mit drei verschiedenen Antriebskonzepten und unterschiedlichen Vor- und Nachteilen. Während der Hinterradnabenmotor eine direkte Kraftübertragung bietet, ist er nur mit Kettenschaltungen kombinierbar und sorgt für ein eher hecklastiges Fahrverhalten. Der Mittelmotor bietet ein unverfälschtes Fahrgefühl und es ist möglich, ihn mit allen Schaltungsarten zu kombinieren. Letzteres gilt auch für den Vorderradnabenmotor. Er kann allerdings zu Problemen auf rutschigem oder losem Untergrund sowie beim Anfahren am Berg führen.
  • Hohe Reichweite dank DualBattery-System
  • Laut Hersteller gut beleuchtet
  • Federsattelstütze und Federgabel für möglichst mehr Fahrkomfort
  • Bremslicht für mehr Sicherheit
  • Für gemütliche Stadtrundfahrten nur bedingt geeignet

FAQ

Lässt sich zusätzlich ein Einkaufskorb anbringen?
Ja, da bei dem S-Pedelec Charger3 GT vario von Riese & Müller ein serienmäßiger Gepäckträger mit MIK-System zum Einsatz kommt. Es soll die schnelle und sichere Anbringung von Körben und Taschen ermöglichen.
Mit welchem Gewicht ist das Fahrzeug belastbar?
Die maximale Belastbarkeit beträgt 160 Kilogramm.
In welchen Farben gibt es das Riese-und-Müller-S-Pedelec Charger3 GT vario?
Das Gefährt ist in den Farben Caribbean matt, Ceramic white und Storm blue matt erhältlich.
Welche Bereifung ist bei dem Modell vorhanden?
Der Hersteller bietet das S-Pedelec mit den Schwalbe-Reifen Super Moto-X 62-584 Reflex. Der Markenname Schwalbe steht für Reifen und Schläuche für Fahrräder. Die Marke gehört zum deutschen Unternehmen Ralf Bohle GmbH.
Was für ein Schaltsystem kommt bei dem E-Bike zum Einsatz?
Es ist die SHIMANO-Schaltung Deore-XT-Shadow+ mit elf Gängen eingesetzt.
Ist das S-Pedelec mit Felgen- oder Scheibenbremsen ausgestattet?
Bei dem Elektrofahrrad kommen die Scheibenbremsen Magura MT4 zum Einsatz.

2. Haibike-S-Pedelec SDURO Trekking 8.0 mit 500-Watt-Motor und starker Frontbeleuchtung

Das S-Pedelec-Modell SDURO Trekking 8.0 bewältigt laut Haibike dank des Mittelmotors mit 500 Watt und der 20-Gang-Schaltung selbst steile Passagen. Spitzengeschwindigkeit von bis zu 45 Stundenkilometern sind mit dem Haibike-S-Pedelec möglich. Aus diesem Grund ist es ausschließlich in Verbindung mit einem gültigen Führerschein im Straßenverkehr fahrbar. Für die Stromversorgung ist ein 500 Wattstunden starker Yamaha-Akku verantwortlich.

Auf dem Yamaha-Multi-Switch-Display sind Fahrdaten wie Geschwindigkeit, Tageskilometer, Trittfrequenz, Fahrzeit und Reichweite ablesbar. Außerdem zeigt es eine Schaltempfehlung an. Das Display ist dem Hersteller zufolge mithilfe einer separaten Bedieneinheit am Griff bedienbar, sodass die Hände während der Fahrt am Lenker bleiben können. Das SDURO Trekking 8.0 hat 28-Zoll-Reifen, was einem Außendurchmesser von 71,12 Zentimetern entspricht.

Für die Sicherheit im Straßenverkehr ist das S-Pedelec mit einer Lichtanlage mit einem 100-Lux-Frontlicht ausgestattet. Lux ist die Maßeinheit für Beleuchtungsstärke. Zum Vergleich: Ein Lux leuchtet etwa einen Quadratmeter gleichmäßig aus. Außerdem hat das Fahrzeug hydraulische Magura-Scheibenbremsen MT4 sowie einen trapezförmigen Aluminiumrahmen. Das sind weitere Eigenschaften des Haibike-S-Pedelecs:

  1. Einstellbarer Hinterbauständer
  2. Deore XT-T8000-20-Gang-Schaltwerk von SHIMANO
  3. Federgabel MT E45 von SR Suntour
  4. Systemgepäckträger und Schutzbleche
info

Ist es möglich, ein normales Fahrrad zum S-Pedelec nachzurüsten? Ja, die Möglichkeit besteht. Dafür sind ein Nabenmotor, ein Akku, ein Ladegerät, eine Steuerungseinheit, ein Lenkerdisplay sowie ein Kabelsatz erforderlich. Was beim Umbau zu beachten ist, erläutert der Ratgeber im Anschluss an den Produktvergleich.
  • Leistungsstarker Motor
  • Starkes Frontlicht
  • Viele Gänge
  • Keine Angaben zur Reichweite

FAQ

Zeigt das Display an, wie stark der Akku geladen ist?
Das Display des Haibike SDURO Trekking 8.0 S-Pedelecs zeigt den Ladezustand an.
In welchen Farben ist das E-Bike gehalten?
Das Haibike-S-Pedelec SDURO Trekking 8.0 gibt es in der Farbkombination Schwarz/Rot.
Wie schwer ist das Modell?
Das Elektrofahrrad wiegt 24,3 Kilogramm.
Wie hoch ist das zulässige Gesamtgewicht?
Die maximale Zuladung beträgt 130 Kilogramm.
Welche Reifen hat des S-Pedelec SDURO Trekking 8.0 von Haibike?
Das S-Pedelec ist mit Energizer-Plus-Reifen von Schwalbe ausgestattet.

3. S-Pedelec Ultimate Speed C380 HMB von Gazelle mit stufenloser Schaltung für mehr Fahrkomfort

Das Gazelle Ultimate Speed C380 HMB S-Pedelec hat einen Bosch-Elektromotor Performance Line 3.0 mit einem Drehmoment von 65 Newtonmetern. Im Unterrohr des E-Bikes ist der Power-Tube-Akku von Bosch mit 500 Wattstunden Leistung integriert. Der Akku ist herausnehmbar, um ihn extern zu laden. Das S-Pedelec fördert nach Angaben des Herstellers dank seiner speziellen Rahmenform eine bequeme Sitzposition, die gleichzeitig eine dynamische Bewegung des Rades ermöglichen soll.

Die integrierte Frontfederung soll einen alltagstauglichen Komfort bieten. Der Rahmen ist aus Hydroform-Aluminium hergestellt und soll ein ansehnliches Design anbieten. Hydroforming soll die Herstellung komplexer Formen ermöglichen. Bei dem Modell kommt der Gates-Center-Track-Riemenantrieb zum Einsatz, was den gesamten Antrieb annähernd geräuschlos machen soll. Auf diese Weise entfällt die Schmierung und die damit verbundene Verschmutzung.

success

Stufenlos schalten für mehr Fahrkomfort: Die stufenlose enviolo-Trekkingnabenschaltung mit Freilauf lässt sich gemäß Gazelle per Drehschalthebel unter allen Bewegungsumständen selbst im Stand schalten. Laut enviolo soll die stufenlose Schaltlösung die Möglichkeit bieten, sich beim Fahren auf das Wesentliche zu konzentrieren. Sie schlägt demnach beispielsweise den besten Übersetzungsbereich vor und deckt sämtliche Anforderungen auf Überlandtouren oder Fahrten durch hügeliges Gelände ab. Der Geschäftsbereich enviolo gehört zur Fallbrook Technologies Inc., die ihren Sitz in den USA hat. Die enviolo-Zentrale befindet sich in Amsterdam, Niederlande.

Eine übersichtliche Kontrolle der Motoreinheit soll dank des Intuvia-Displays möglich sein. Die vom Akku gespeiste LED-Lichtanlage hat am Scheinwerfer eine Leuchtleistung von 50 Lux. Die Bereifung besteht aus Energizer-Plus-Reifen von Schwalbe. Sie sollen dank der breiten 47-Millimeter-Karkasse einen guten Basiskomfort bieten und den Rollwiderstand minimieren. Eine Karkasse ist das tragende Grundgerüst eines Reifens. Der Rollwiderstand beschreibt den Energieverlust, der durch Reibung zwischen den rollenden Reifen und dem Boden entsteht.

info

Was ist ein Riemenantrieb bei Fahrrädern? Der Riemenantrieb ist eine gute Alternative zur Kette. Die Technik benötigt kaum Wartung und im Gegensatz zur Kette muss der Riemenantrieb nicht geschmiert werden. Statt einer Kette in Kombination mit unterschiedlichen Ritzeln oder Kettenblättern kommt ein Riemen aus Carbonfasern zum Einsatz, der über zwei Riemenscheiben läuft. Ein wichtiger Faktor, der für den Riemenantrieb spricht, ist der geringe Verschleiß und die deutlich längere Lebensdauer. Das kann vor allem für Vielfahrer interessant sein, da beim Riemenantrieb ein regelmäßiges Austauschen der Kette und der entsprechenden Ritzel entfallen.
  • Mit allgemein langlebigem Riemenantrieb ausgestattet
  • Stufenlose Schaltung für mehr Komfort beim Fahren
  • Akku zum Aufladen entnehmbar
  • Soll eine bequeme Sitzposition bieten
  • Vergleichsweise teuer in der Anschaffung
  • Relativ geringe Reichweite

FAQ

Wie viel Kilogramm wiegt das Gazelle-S-Pedelec Ultimate Speed C380 HMB?
Das Modell bringt 24,8 Kilogramm auf die Waage.
Hat das Elektrofahrrad einen USB-Anschluss?
Ja, an dem Intuvia-Display ist ein USB-Anschluss angebracht.
Wie ist die Lichtanlage vorn und hinten ein- und auszuschalten?
Die Bedienung läuft über das Display.
Ist der Vorbau einstellbar?
Ja, der Vorbau lässt sich stufenlos einstellen.
Welche Reichweite ist möglich?
Die Reichweite im Eco-Modus beträgt 60 Kilometer.
Welche Rahmenform hat das E-Bike?
Der Rahmen des Ultimate Speed C380 HMB S-Pedelec von Gazelle ist wellenförmig mit einem Tiefeinstieg.

4. Specialized-S-Pedelec Turbo Vado 5.0 mit hohem Drehmoment und per App kontrollierbar

Das S-Pedelec Turbo Vado 5.0 von Spezialized ist gemäß Hersteller mit einzigartigen röhrenförmigen Kotflügeln, flexiblen Verlängerungen und einem Wasserleitungssystem ausgestattet, das Beine, Rücken und Gesicht trocken halten soll. Das Pedelec ist in sechs Größen erhältlich, einschließlich High-Step- und Mid-Step-Rahmen mit geschlechtsspezifischem Sattel und Griffen. Seine Federgabel mit Abmessungen von 50 Millimetern soll dank vieler Einstellmöglichkeiten individuell abstimmbar sein.

Für eine verbesserte Kraftübertragung und Handling bei hoher Geschwindigkeit sollen die robusten Steckachsen (Bauteil für schnelle Radmontage) sorgen. Für eine detaillierte Übersicht über die zahlreichen Funktionen und für die Kontrolle des Antriebs ist das E-Bike mit einem spezialisierten TCD-Display ausgestattet. TCD steht für Turbo Connect Display. Es ist kompakt, robust und ein reines Anzeigegerät. Die hydraulischen Scheibenbremsen von SHIMANO sollen vorn und hinten für eine sichere und leistungsstarke Bremswirkung sorgen.

success

Nutzbar mit App zur Kontrolle übers Smartphone: In Verbindung mit der Mission-Control-Smartphone-App lassen sich die Handy-Daten für die GPS-Anzeige und Batterieoptimierung auf dem Display ablesen. GPS steht für Global Positioning System und ist ein globales Positionsbestimmungssystem mit einer Genauigkeit von mindestens 10 Metern.

Die Beleuchtung des E-Bikes besteht aus einem batterieintegrierten Scheinwerfer und Rücklicht. Der Scheinwerfer ist ein in Aluminium eingegossenes, einstellbares Supernova-Licht, das ein sehr helles Licht abgeben soll. Supernova ist ein Hersteller von Fahrradbeleuchtung mit Sitz im baden-württembergischen Gundelfingen. Die Spezialreifen der Marke Trigger haben 28 Zoll im Durchmesser, was einem Außendurchmesser von 71,12 Zentimetern entspricht. Der mitgelieferte Gepäckträger hinten fällt nach Angaben des Herstellers schmal aus und eignet sich gut für Packtaschen.

info

Wie sehen die gesetzlichen Bestimmungen bei einem S-Pedelec aus? Die schnellen Pedelecs – S-Pedelec oder Speed Pedelec genannt – sind laut Gesetz Kleinkrafträder und demnach keine Fahrräder mehr. Die S-Pedelecs funktionieren wie Pedelecs und beim Fahren ist immer noch selbst in die Pedale zu treten. Die Motorunterstützung hört bei einem S-Pedelec erst bei einer Geschwindigkeit von 45 Stundenkilometern auf. Aus diesen Gründen ist eine Betriebserlaubnis oder eine Einzelzulassung des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) notwendig. Es sind ein Versicherungskennzeichen anzubringen und ein Roller-Führerschein erforderlich.

Eine Besonderheit stellen nach Angaben von Spezialized die angebrachten Kotflügel dar. Sie sind aus Aluminiumlegierung hergestellt und haben reflektierende Aufkleber. Sie wurden demnach im Windkanal getestet und so konzipiert, dass der Fahrer bei nassem Untergrund trocken bleibt. Dafür befindet sich an der Unterseite des vorderen Kotflügels ein Kunststoffkanal, der Schmutz zur Seite drückt. Beim Antrieb handelt es sich um einen kompakten Specialized-1.3-ALU-Motor (für Aluminium) von Brose mit 250 Watt Leistung. Weitere Ausstattungsmerkmale des Turbo Vado 5.0 im Überblick:

  • Drehmoment von 90 Newtonmetern
  • Mittelmotor mit unten angebrachter Kunststoffschutzplatte gegen Stein- oder Holzschlag
  • Deore-11-Gang-Schaltsystem von SHIMANO
  • Im Rahmen integrierte 36-Volt-Batterie mit 600-Wattstunden – entweder am oder vom Fahrrad zu laden
  • Mit speziellen Kotflügeln ausgestattet
  • Hohes Drehmoment
  • Mit App per Smartphone kontrollierbar
  • In vier Größen erhältlich
  • Display ist nicht abnehmbar und hat keinen Entfernungsmesser
  • Kein Schnellspanner am Rad oder an der Sattelstütze

FAQ

Wo ist das Specialized Turbo Vado 5.0 S-Pedelec am besten nutzbar?
Das Elektrofahrrad ist in den Bereichen Software und Ansprechverhalten des Motors auf den City-Einsatz abgestimmt.
Ist bei dem Modell eine Kette eingesetzt?
Nein, das S-Pedelec Turbo Vado 5.0 von Specialized arbeitet mit einem Zahnriemen, was eine leise und vibrationsfreie Arbeitsweise des Motors ermöglichen soll.
Wie lässt sich die Kapazität der Batterie feststellen?
Der Akku hat Ladestands-LEDs.
Besitzt das E-Bike eine Straßenzulassung?
Ja, das S-Pedelec ist mit Straßenzulassung gemäß Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) ausgestattet.
Welche Kapazität hat der Akku?
Die Akkukapazität beträgt 600 Wattstunden.

5. GUNAI MX01 S-Pedelec mit 1.000-Watt-Motor

Das GUNAI MX01 S-Pedelec ist ein Mountain-E-Bike für Erwachsene. Es hat einen Aluminiumrahmen und eine Radgröße von 26 Zoll. Angetrieben wird das Fahrrad von einem bürstenlosen Motor mit einer Leistung von 1.000 Watt. Er ermöglicht Geschwindigkeiten von bis zu 45 Stundenkilometern und soll auch bei Steigungen bis 35 Grad und beim Fahren in Schnee und Sand für einen kraftvollen Antrieb sorgen. Der Akku hat eine Kapazität von 576 Wattstunden und ist ausreichend für eine Strecke von bis zu 90 Kilometern. Die Ladezeit beträgt 5 bis 6 Stunden.

success

4-Zoll-Reifen: Die Fat Tires mit einer Breite von 4 Zoll bestehen aus Kautschuk und sind dem Hersteller zufolge verschleißfest. Sie sollen bei allen Straßenbedingungen einen hohen Fahrkomfort bieten und den meisten Aufpallkräften standhalten. Mit den Reifen sollen sich Untergründe wie Sand oder Schnee befahren lassen.

Das S-Pedelec von GUNAI ist klappbar und soll sich platzsparend verstauen und transportieren lassen. Auch die Pedale lassen sich einklappen. Das Rad ist ausgestattet mit einem LED-Scheinwerfer, einer Vollfederung und einem Display mit einer Diagonale von 3,7 Zoll. Es zeigt Informationen wie die Geschwindigkeit, den Kilometerstand, den Akkuladestand oder den gewählten Gang. Der Akku kann zum Laden abgenommen werden und am Fahrrad mit einem Schloss gegen Diebstahl gesichert werden.

info

Muss ein S-Pedelec versichert werden? Für ein S-Pedelec ist eine Versicherung mit Plakette nötig, wie für einen Motorroller. Darüber hinaus sind eine Unfallversicherung und eine Haftpflichtversicherung sinnvoll. Ein S-Pedelec kostet in der Regel mehr als ein normales Fahrrad und sollte gegen Diebstahl versichert sein. Manche Hausratversicherungen schließen gestohlene Fahrräder mit ein. Außerdem gibt es Kasko-Versicherungen für S-Pedelecs, die je nach Tarif Reparaturservice, Heimtransport oder eine Mobilitätsgarantie mittels Leihfahrrad bieten.
  • Fat Tires
  • Akku-Schloss
  • Vollfederung
  • Display nicht wasserdicht
  • Führerschein und Versicherung notwendig

FAQ

Wie hoch ist die maximale Belastbarkeit des GUNAI MX01 S-Pedelecs?
Die maximale Belastbarkeit liegt bei 230 Kilogramm.
Ist das Bike für den Straßenverkehr zugelassen?
Das GUNAI MX01 S-Pedelec benötigt ein EU-Zertifikat und eine Versicherung, um im Straßenverkehr geführt zu werden.
Welche Art von Bremsen hat das Fahrrad?
Das Bike hat vorn und hinten Scheibenbremsen.
Wie viele Gänge hat das Rad?
Das Rad hat eine Shimano-Gangschaltung mit 21 Gängen.
Wie schwer ist das Bike?
Das S-Pedelec wiegt 25 Kilogramm, mit Akku wiegt es 36 Kilogramm.

S_Pedelec TestWas ist ein S-Pedelec?

Um auf die Frage eine Antwort zu geben, ist zuerst der Begriff Elektrofahrrad oder E-Bike zu klären. Der Begriff E-Bike kommt aus der englischen Sprache und besteht aus zwei Teilen: E steht für elektrisch und Bike ist das englische Wort für Fahrrad. Da der Begriff „E-Bike“ weder rechtlich geschützt noch in der Straßenverkehrsordnung entsprechend definiert ist, gibt es für den Namen keine eindeutige Erklärung. Die Definition liegt immer im Auge des Betrachters. Bei einem E-Bike gibt es zwei unterschiedliche Alternativen für den Antrieb: Mit Pedalen, die per Muskelkraft für die Beschleunigung sorgen, und mit einem Elektromotor, der beim Fahren unterstützt.

Ein E-Bike ist eine Kombination aus einem Pedelec (aus dem Englischen: Pedal Electric Cycle) und einem normalen Fahrrad. Bei den klassischen E-Bikes schaltet sich der Motor lediglich in der Situation hinzu, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Der Elektromotor unterstützt die Eigenleistung je nach Einstellung oder gewählter Stufe stärker oder schwächer. Bei einem Pedelec oder S-Pedelec hatte früher der Motor lediglich einen unterstützenden Charakter – beim Treten in die Pedale wurde der Motor aktiv. Mit der Zeit verliert die Unterscheidung immer mehr an Bedeutung, weil es immer weniger E-Bike-Modelle mit einem selbstständig funktionierenden Hilfsmotor gibt.

Drei Typen von E-Bikes

  • Modelle bis zu 20 Kilometern pro Stunde gehören zu der Kategorie „Leichtmofa“. Beim zusätzlichen Treten in die Pedale erhöht sich das Tempo. Eine Betriebserlaubnis und ein Versicherungskennzeichen sind nötig.
  • E-Bikes mit der Höchstgeschwindigkeit von bis zu 25 Kilometern pro Stunde – die Mofa-Kategorie. Hier ist das schnellere Fahren beim zusätzlichen Treten in die Pedale ebenfalls möglich. Eine Betriebserlaubnis und ein Versicherungskennzeichen sind Pflicht.
  • Die S-Pedelecs gehören zu den Elektrofahrrädern bis zu 45 Kilometern pro Stunde. Sie werden als „Kleinkrafträder mit elektrischem Antrieb“ eingegliedert und der unterstützende Motor wird bei 45 Kilometern pro Stunde abgebremst. Eine Betriebserlaubnis und ein Versicherungskennzeichen sind notwendig.

Achtung: Das sollten Sie wissen!Welches S-Pedelec für welchen Zweck?

Mit einem elektrisch betriebenen Fahrrad gelingt die Reise von A nach B, ohne dabei aus der Puste zu kommen. Es macht die Fahrt einfacher und schneller, selbst eine Anhöhe stellt kein Problem mehr dar. Einem Pendler entsteht so kein Zeitverlust auf dem Arbeitsweg.

Ein S-Pedelec ist zudem nicht nur ein reines Pendler-Pedelec, sondern ein ideales Fortbewegungsmittel für Touren. Der in das S-Pedelec eingesetzte elektrische Motor dient als eine gute Ergänzung vor allem in Situationen, wenn das Rad richtig arbeiten soll.

Das S-Pedelec gibt es in verschiedenen Varianten wie zum Beispiel als Trekkingrad, Klapprad, Mountainbike oder Fatbike. Es zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass die Modelle dank Elektromotor mit bis zu 45 Stundenkilometern beim Vorankommen unterstützen. Das eröffnet neue Möglichkeiten. Wer mit einem 25 Kilometer pro Stunde schnellen Pedelec in einer Stunde circa 20 Kilometer zurücklegt, kann mit einem 45 Stundenkilometer schnellen S-Pedelec in derselben Zeit 30 Kilometer oder mehr bewältigen. Das erweitert den Bewegungsradius.

Wegen der höheren Kräfte, die durch die höheren Geschwindigkeiten auf das S-Pedelec wirken, sind bei den Fahrzeugen der Rahmen, der Lenker und die Gabel verstärkt, um den entstehenden Kräften entgegenzuwirken. Die Bremsanlage ist bei einem S-Pedelec deutlich leistungsfähiger. Ihr Betrieb erfolgt in der Regel hydraulisch und nicht mechanisch.

Für sportliche Fahrer gibt es ein E-Mountainbike in der S-Variante (Speed). Mit dem S-Pedelec in der Mountainbike-Version ist es leicht, mehrere steile Auffahrten zu bewältigen. Der Elektromotor beeinträchtigt aber nicht die sportliche Herausforderung – wer schon mit dem E-Mountainbike im Gelände gefahren ist, der weiß, dass es beinahe so viel Kraft kostet wie mit einem herkömmlichen Mountainbike.

warning

Mehr Geschwindigkeit bedeutet mehr Vorschriften: Rechtlich gesehen ist ein S-Pedelec kein Fahrrad, sondern ein Kleinkraftrad. Ein amtliches Kennzeichen muss geführt werden, ein TÜV-geprüfter Helm ist Pflicht und es muss ein Führerschein der Klasse AM vorhanden sein. Es ist nicht erlaubt, einen Anhänger am E-Bike anzubringen oder das S-Pedelec in Bahnen beziehungsweise Bussen mitzuführen. Das Fahren auf Radwegen ist mit dem Fahrzeug ebenfalls nicht gestattet. Eine Ausnahme bildet das Fahren außerhalb geschlossener Ortschaften auf Wegen, die durch das Zeichen „Mofas frei“ gekennzeichnet sind.

S-Pedelec VergleichWie funktioniert ein S-Pedelec?

Vom Aufbau her ähnelt ein S-Pedelec zum größten Teil dem eines herkömmlichen Fahrrads. Bei den S-Pedelecs setzen die Hersteller aufgrund der höheren Geschwindigkeiten robustere Rahmen ein. Darüber hinaus muss der Rahmen Platz für den Einbau des Motors und des Akkus bieten. Der Einsatz eines speziellen Rahmens hängt vor allem von dem verwendeten Motor ab.

Des Weiteren sind S-Pedelecs mit einem stärkeren Bremssystem (meist hydraulischen Scheibenbremsen) ausgestattet. Zur Ausstattung jedes E-Bikes gehören außerdem Pedale, das Schaltungssystem und eine Fahrradkette zur Übertragung der Tretkraft auf das Rad. Anstatt Fahrradkette bieten manche Hersteller einen Zahnriemen beziehungsweise Riemenantrieb an.

Motor, Getriebe und Kontrollgerät

Das Herzstück eines S-Pedelecs ist ein Elektromotor. Je nach Ausführung ist er an unterschiedlichen Stellen angebracht – entweder in der Nabe oder in der Nähe der Tretkurbel. Im Betrieb beschleunigt er die Laufräder des S-Pedelecs und trägt zu einer leichteren Fortbewegung ohne große Kraftanstrengung bei. Die Stromversorgung sichert der eingebaute Akku (Blei-Gel– oder Lithium-Ionen-Akku), der meist am Rahmen verbaut ist.

Das Getriebe übersetzt die Bewegung des Elektromotors im richtigen Verhältnis, um die Räder anzutreiben. Das Kontrollgerät für den Motor ist ein weiterer wichtiger Bestandteil des Antriebs. Von ihm hängt es ab, wann die Aufnahme des Betriebs erfolgt und mit welcher Stärke der Motor die Fortbewegung unterstützt.

Steuerungssysteme mit Sensoren

Je nach E-Bike-Typ unterscheidet sich die Funktionsweise des Steuerungsgeräts. Damit die Motorunterstützung möglichst harmonisch funktioniert, sind die Steuerungssysteme mit einer Vielzahl von Sensoren ausgestattet. In der Regel werden drei Werte gemessen:

  1. Der Sensor für das Drehmoment erkennt, mit wie viel Kraft die Pedale getreten werden.
  2. Der Trittfrequenzsensor ist für die Messung der genauen Anzahl der Pedalumdrehungen verantwortlich. Das ermöglicht eine präzise Dosierung der Motorunterstützung, was für eine möglichst optimale Fahrdynamik sorgen soll.
  3. Mithilfe eines in den Speichen angebrachten Magneten misst der Geschwindigkeitssensor die Umdrehungen des Rades und erkennt die aktuelle Geschwindigkeit des S-Pedelecs. Bei 45 Stundenkilometern regelt der Antrieb die Motorunterstützung sanft ab.
success

Aufeinander abgestimmte Komponenten und wählbare Fahrmodi: Die Leistung des Systems bestehend aus dem Drive Unit – dem Motor inklusive Getriebe samt Sensorik – dem Akku und dem Bordcomputer hängt von den perfekt aufeinander abgestimmten Komponenten ab. Dem E-Biker stehen verschiedene Unterstützungsstufen (Fahrmodi) zur Verfügung. Er kann daraus wählen und bestimmen, wie viel Unterstützung er durch den Elektromotor erhält.

VorteileWelche Vor- und Nachteile bringen die einzelnen Antriebsarten bei einem S-Pedelec?

Bei den S-Pedelecs stehen unterschiedliche Antriebsoptionen zur Auswahl. Die Unterschiede betreffen vor allem die Position des Motors, die einen entscheidenden Einfluss auf das Fahrverhalten eines Elektrofahrrads hat. Zu den Antrieben gehören der Vorder- und der Hinterradantrieb sowie die Position des Motors im Bereich des Tretlagers. Das sind die Vor- und Nachteile der drei Varianten.

Der Vorderradantrieb

Bei einem Vorderradantrieb ist der Motor im Bereich der Vorderrad-Nabe platziert und er funktioniert mit jeder Form der Gangschaltung. Von der technischen Seite her ist das am einfachsten zu realisieren, deshalb ist diese Lösung am häufigsten anzutreffen.

Der Vorderradantrieb ist mit jeder Art der Schaltung und Bremse kompatibel, die Rücktrittbremse ist ebenfalls einsetzbar. Mögliche Probleme kann der Vorderradantrieb beim Anfahren am Berg oder auf losem, nassem und rutschigem Untergrund bereiten, da das Rad wegrutschen kann. Die Kabellänge kann zudem die Störanfälligkeit erhöhen.

  • Kostengünstig
  • Mit allen Schaltungen kompatibel
  • Rücktrittbremse möglich
  • Keine Probleme beim Umrüsten herkömmlicher Fahrräder
  • Leichte und unkomplizierte Wartung
  • Unter Umständen eine Beeinflussung der Lenkung möglich
  • Rutschanfällig aufgrund des geringen Anpressdrucks
  • Lange Kabelwege erhöhen die Störanfälligkeit
  • Eine wenig ansprechende Optik

Der Hinterradantrieb

Es ist ein Nabenmotor, der auf der Nabe des Hinterrades sitzt. Er bietet eine direkte Kraftübertragung und die Möglichkeit der Energierückgewinnung (Rekuperation). Deshalb ist der Hinterradantrieb vor allem für sportliche Fahrer geeignet, die flott unterwegs sein wollen. Die Position beeinflusst das Fahrverhalten des E-Bikes kaum und lässt eine sportliche Fahrweise zu.

Im Bereich des Hinterrads sind Wartungsarbeiten am Motor aufwendiger als bei einem normalen Fahrrad, was an der Verkabelung in diesem Bereich liegt. Außerdem müssen Heckmotoren mit Kettenschaltungen kombiniert werden, eine Rücktrittbremse ist in der Kombination unmöglich. Das Fahrverhalten ist hecklastig, vor allem beim im Heck platzierten Akku.

  • Hoher Anpressdruck fördert eine sportliche Fahrweise
  • Schwerpunkt günstiger platziert als beim Vorderradantrieb
  • Hoher Wirkungsgrad
  • Angenehmere Optik
  • Erschwert den Ausbau des Hinterrads
  • Umständliche Verkabelung und Steuerung
  • Manchmal Probleme im Bereich Schalten und Rücktrittbremse

Der Mittelmotor

Die dritte Möglichkeit bietet ein Mittelmotor. Er ist im mittleren Bereich des S-Pedelecs angebracht, in unmittelbarer Nähe zum Tretlager. Vor allem die vorteilhafte Gewichtsverteilung spricht für diese Lösung, was mit der Position und dem tief liegenden Schwerpunkt zusammenhängt.

Da er im Tretlagerbereich positioniert ist, bietet der Mittelmotor ein unverfälschtes und sicheres Fahrgefühl – der Schwerpunkt verändert sich kaum. Vom Fahrgefühl her kommt das Fahren mit einem Mittelmotor-Bike dem mit einem herkömmlichen Fahrrad am nächsten. Ein Mittelmotor ist mit allen Schaltungsarten kombinierbar, auch mit einer Nabenschaltung und mit Rücktrittbremse.

  • Kompakte Bauweise
  • Sehr gute Gewichtsverteilung
  • Kurze Kabelwege bedeuten geringere Störanfälligkeit
  • Position des Motors beeinflusst die Wartungsarbeiten an Vorder- und Hinterrad nicht
  • Natürliches Fahrgefühl
  • Zum Teil preisintensiv
  • Intensive mechanische Belastung von Kette und Ritzel
  • Nachrüstung der klassischen Fahrräder so gut wie ausgeschlossen
  • Kombination mit Nabenschaltung könnte problematisch sein

Das beste S-PedelecWelche S-Pedelec-Typen gibt es?

Im Bereich der S-Pedelecs gibt es einige Fahrradtypen, deren kurze Erläuterung nachfolgend erfolgt.

City-S-Pedelec: Das City-Bike ist eines der beliebtesten E-Bike-Typen. Elektrische Stadträder bieten viel Komfort und Flexibilität und einen tiefen Einstieg, der das Auf- und Absteigen erleichtert. Das macht das City-Bike vor allem für Frauen interessant. S-Pedelecs für die Stadt eignen sich gut für Gelegenheitsfahrer. Einige Modelle sind mit einem Rücktritt ausgestattet, was die Fahrten im Stadtverkehr sicherer gestaltet. Eine höhere Tragfähigkeit für Taschen und Einkäufe zeichnet den Fahrradtyp außerdem aus. Sie benötigen keine großen Akkus und sind leicht, was das Aufstellen und Heben des Rades erleichtert.

Die Hauptaufgabe eines S-Pedelecs für die Stadt ist ein sicherer, entspannter und komfortabler Transport durch den urbanen Alltag. Die Vertreter der Kategorie sind nicht auf die sportliche Fahrweise ausgelegt. Das meist fehlende Oberrohr beeinträchtigt die Stabilität und sorgt mitunter für ein leicht nervöses Fahrverhalten. Die Motoren laufen bei dieser Bike-Kategorie in der Regel harmonisch und gleichmäßig. Sie sind stark genug, um manchen Anstieg problemlos zu meistern.

Die Sitzposition ist eher aufrecht und bequem. Einen hohen Fahrkomfort sollen unter anderem die angenehmen Griffe und ein bequemer Sattel ermöglichen. Die Stadträder sind gut gefedert und haben meist voluminöse Reifen, die Unebenheiten effektiv abfedern können.

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Gut zu wissen: Die Akkus von City-S-Pedelecs benötigen keine hohe Reichweite für den Alltag in der Stadt. Eine größere Rolle spielt eine sinnvolle Platzierung des Akkus, damit er den Einstieg nicht unnötig erschwert.

S-Pedelec als Klapprad: Das elektrische Klapprad ist in der Regel kompakt gebaut. E-Klappräder sind auf dem Weg zur Arbeit zusammenklappbar – zum Beispiel in der U-Bahn. Mit wenigen Handgriffe lässt sich das Rad zusammenzufalten und transportieren. Wer in der Freizeit gern mal eine Radtour macht und wenig Platz zur Lagerung des Fahrrads hat, für den ist das S-Pedelec-Klapprad ebenfalls eine gute Lösung.

S-Pedelec als Trekkingrad: Das Trekkingbike ist sportlicher aufgebaut und dank eines schmaleren Rahmens und einer dünneren Bereifung eignet es sich für längere Strecken. Beim Komfort gibt es einige Abzugspunkte. S-Pedelec-Trekkingräder können längere Strecken mit einer Akkuladung zurücklegen, was an einem leistungsfähigeren Akku liegt. Reichweiten von über 100 Kilometern sind keine Seltenheit. Je nach Modell verfügen sie über mehrere Gänge (bis 24), was das Fahren im Gelände zusätzlich erleichtert. Bei den E-Trekkingrädern ist die Sitzposition nach vorn geneigt, um den Komfort bei langen Fahrten zu gewährleisten.

Ein stabiler und tragfähiger Rahmen ist bei einem E-Trekkingrad ein Muss. Typisch für die Räder sind an den klassischen Diamantrahmen angelehnte Modelle mit hohem Oberrohr. Ein flacher Lenkwinkel sorgt für hohe Laufruhe. Die verbauten Elektromotoren sind in der Regel kraftvoll und laufruhig. In der Klasse sind Akkus mit 500 Wattstunden Standard und sie erlauben ordentliche Reichweiten. Für ausgedehnte Radtouren benötigt das Trekking-E-Bike einen Gepäckträger und ein ausreichend hohes zulässiges Gesamtgewicht.

S-Pedelec-Fatbike: Sie sind an ihrer extremen Reifenbreite erkennbar. Fatbike-S-Pedelecs bezwingen selbst die kritischsten Untergründe wie extreme Steigungen, Wurzeln, Schlamm, Kies, Sand oder Schnee problemlos. Sie eignen sich für die Fahrten in der Stadt und auf dem Land. Die dicken Reifen gewährleisten eine maximale Bodenhaftung. Zudem haben die E-Fatbikes meist leistungsstarke Motoren.

Darauf sollten Sie achtenWorauf ist beim Kauf eines S-Pedelecs zu achten?

Beim Kauf eines S-Pedelecs gibt es einige Kaufkriterien, die zu beachten sind. Darüber informiert der folgende Abschnitt.

Der Motor

Von der Art des Motors hängen sowohl die Fahreigenschaften des E-Bikes als auch der Wirkungsgrad ab. Es gibt drei Motor-Arten: Der Front-, der Heck- und der Mittelmotor (Tretlagermotor). Die wichtigsten Fakten dazu sind im Ratgeber bereits erläutert. Die Leistung des Motors ist bei einem S-Pedelec der Schlüsselfaktor.

Je höher die Nennleistung des Motors ist, desto schneller ist es möglich, mit dem Elektrofahrrad selbst bei einer niedrigen Trittfrequenz zu fahren. Je geringer die Trittfrequenz ist, desto mehr Leistung muss der Motor beisteuern und desto höher ist der Stromverbrauch.

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Tipp: Um die Akkulaufzeit und die Reichweite zu optimieren, ist es sinnvoll, mit einer höheren Trittfrequenz in einem niedrigeren Gang zu fahren.

Der Rahmen

Bei der Rahmenhöhe ist es wichtig, die eigene Körpergröße mit dem ausgewählten Rad abzugleichen. Der Rahmen ist bei den einzelnen Fahrrad-Typen unterschiedlich geformt. Darauf ist es bei der Wahl des S-Pedelecs ebenfalls zu achten.

Der Akku

Die Batterie sollte – wenn nicht nur Kurzfahrten in der Stadt geplant sind – eine Reichweite von mindestens 100 Kilometern aufweisen, was von der Kapazität abhängig ist. Batterien von mindestens 500 Wattstunden sind zu bevorzugen, da ein leistungsfähiger Akku mehr Reichweite bietet. Wie weit eine einzige Akkuladung trägt, entscheiden die Kapazität des Akkus sowie der Energieverbrauch des Motors.

Die Reichweite-Angaben der Hersteller sind jeweils Richtwerte. Die tatsächliche Reichweite hängt maßgeblich von der gewählten Unterstützungsstufe des Motors und dem Krafteinsatz ab. Die Motorunterstützung sollte so gering wie möglich gehalten werden, um den Akku zu schonen.

Die in den S-Pedelecs meist verbauten Lithium-Ionen-Akkus haben eine große Kapazität und es kommt zu keinem Kapazitätsverlust durch „Memory-Effekt“. Je nach Modell und Hersteller bieten einige Modelle eine Akku-Verriegelung mit Schloss. So bleibt das wichtige Bauteil des E-Bikes gegen Diebstahl geschützt. Des Weiteren ist die Ladedauer des Akkus wichtig. Es kann modellabhängig bis zu 12 Stunden dauern, bis der Akku komplett aufgeladen ist.

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Wichtig: Die Akku-Kapazität nimmt mit der Anzahl der absolvierten Ladezyklen ab. Die meisten Hersteller betonen eine lange Lebensdauer von mindestens 500 Ladezyklen.

Die Bremsen

Bei den S-Pedelecs sind aufgrund der höheren Geschwindigkeiten meist Scheibenbremsen eingesetzt. Eine solide Bremsleistung ist bei Fahrten mit einem S-Pedelec wichtig, da die meisten Menschen mit einem Elektrofahrrad schneller fahren als mit einem normalen Drahtesel. In dem Zusammenhang sind hydraulische Scheibenbremsen zu bevorzugen. Sie bieten im Vergleich zu mechanischen Scheibenbremsen eine bessere Bremswirkung, die außerdem präziser dosierbar ist.

Die Gangschaltung

Die S-Pedelecs sind in der Regel mit einem Schaltsystem mit mehreren Gängen – bis zu 24-Gänge – ausgestattet. Eine flexible Schaltung mit sieben oder mehr Gängen ist meist ausreichend. Es bleibt die Wahl zwischen einer Naben- und einer Kettenschaltung, was mit der Art des Motors zusammenhängt.

Das Gewicht

Ein E-Bike ist kein Leichtgewicht, wofür vor allem der Akku, der verbreitete Aluminium-Rahmen und der Elektromotor verantwortlich sind. Wenn mit dem Elektrofahrrad jeden Tag mehrere Treppen zu überwinden sind, kann ein hohes Gewicht problematisch sein.

S-Pedelec bestellenDie Reichweite

Sind große Radtouren geplant, ist ein Modell mit einer möglichst großen Reichweite zu empfehlen. Hier spielt vor allem die Kapazität des Akkus eine wichtige Rolle. Modelle mit einer Akku-Kapazität von mindestens 500 Wattstunden ermöglichen Reichweiten von bis zu 100 Kilometern und mehr.

Das Zubehör

Die S-Pedelecs unterscheiden sich zum Teil beträchtlich, was das Zubehör betrifft. Die Reifen und der Akku sind die wichtigsten Zubehörteile für ein S-Pedelec. Viele Modelle werden ohne Schutzbleche oder Gepäckträger geliefert, selbst die Beleuchtung ist nicht immer dabei. Die genannten Elemente lassen sich problemlos nachrüsten. Folgendes Zubehör ist erhältlich:

  1. Die Reifen bei den Elektrofahrrädern ähneln stark der Bereifung bei den klassischen Fahrrädern. Die E-Bike-Reifen gibt es mit unterschiedlichen Profilen und in verschiedenen Größen. Der Untergrund, auf dem vorzugsweise gefahren wird, bestimmt die Wahl der Reifen.
  2. Ein zusätzlicher Akku bringt nicht nur auf längeren Touren einige Vorteile mit.
  3. Mit richtiger Beleuchtung ist das Fahrzeug in der Dunkelheit besser sichtbar und sie erhöht die Sicherheit im Straßenverkehr.
  4. Viele S-Pedelecs sind mit Gepäckträgern ausgestattet. Ein zusätzlicher Korb wäre für den Transport von Einkäufen oder einer Tasche für die Arbeit von Vorteil.
  5. Schutzbleche sollen den Fahrer, das Pedelec und Hinterherfahrende vor Wasser und Schmutz schützen.
  6. Ein USB-Anschluss erweist sich als praktisch, um während der Fahrt das Smartphone zu laden.
  7. Weitere sinnvolle Zubehörteile sind die elektronische Wegfahrsperre als Diebstahlsicherung und die Sicherung für den Akku.
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Achtung: Falls Vorder- und Rücklicht bei dem neuen S-Pedelec nicht zum Lieferumfang gehören, sind sie unverzüglich nachzurüsten. Auf öffentlichen Straßen ist eine Beleuchtung fürs S-Pedelec zwingend vorgeschrieben.

Wie erfolgt die Pflege eines S-Pedelecs?

Obwohl Wasser und Elektrizität nicht gut zueinander passen, ist das S-Pedelec wie jedes andere E-Bike problemlos mit Wasser zu reinigen. Da der Motor gut abgedichtet ist, ist die Verwendung eines S-Pedelecs selbst bei Regen möglich. Das Abspritzen des Elektrofahrrads bei der Reinigung mit Wasser ist deshalb ungefährlich. Von einem Hochdruckreiniger ist abzuraten, weil aufgrund des hohen Wasserdrucks das Wasser selbst bei einer guten Abdichtung in den Motorraum eindringen und den Antrieb beschädigen kann.

Um das S-Pedelec gründlich zu reinigen, empfiehlt es sich, das E-Bike zu zerlegen. Es sind nicht nur die Räder und die Züge zu entfernen, sondern auch der Akku. Beim Akku ist Vorsicht geboten, weil er oft mit einem zusätzlichen Schloss vor Diebstählen geschützt ist. Er kann anschließend problemlos mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Im Bereich Reinigungsmittel stehen unter anderem spezielle Bike-Shampoos zur Verfügung, mit denen sich der Schmutz gut lösen lässt.

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Wichtig: Ein Spülmittel ist für die Reinigung eines S-Pedelec keine gute Wahl, weil es fettlösend ist und die Schmierstoffe von der Kette und aus dem Tretlager entfernt, was Beschädigungen am Antrieb verursachen kann.

Nach der Reinigung ist das Fahrrad vor allem im Bereich der Akkuaufnahme mit einem Tuch abzuwischen. Die eventuell zurückgebliebene Feuchtigkeit kann Kurzschlüsse zu Folge haben. Ist das E-Bike nach der Reinigung abgetrocknet, sollte es geschmiert und geölt werden – das betrifft vor allem die Kette. Ab und zu sind außerdem der Umwerfer und die Gangschaltung zu ölen. Umwerfer dienen bei Kettenschaltungen als Mechanismus, der den Lauf der Fahrradkette auf den vorderen Blättern reguliert.

Was tun bei einem Defekt am S-Pedelec?

Bei einem S-Pedelec ist der Akku eines der sensibelsten Bauteile. Mit der Zeit büßen die meisten Akkus einen großen Teil ihrer Leistungsfähigkeit ein. Die Reichweite reduziert sich und die Ladezeiten verlängern sich. In manchen Fällen speichert der Akku keine Energie mehr. Bei einem defekten Akku kommt die Frage auf, ob er reparierbar oder auszutauschen ist. Ein normales Fahrrad stellt für einen Bastler in Sachen Pflege keine große Herausforderung dar. Selbst manche Reparaturen lassen sich mit ein wenig handwerklichem Geschick in Eigenregie erledigen. Bei einem S-Pedelec gelten jedoch andere Regeln, zumindest hinsichtlich des Akkus.

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Stromschlag- und Brandgefahr: Bei der Reparatur von Speed-E-Bikes-Akkus ist es sinnvoll, sich immer an einen Fachmann zu wenden. Falls ein Laie den Akku öffnet, setzt er sich erheblichen Gefahren aus. Es besteht die Gefahr eines Stromschlags oder der Auslösung eines Brandes.

Der Händler, bei dem das Gerät gekauft wurde, ist in Sachen Akku der erste Ansprechpartner. Die Fachhändler haben Zugang zu diversen Diagnose-Tools, mit denen sie die Defekte leicht aufspüren können. Sie bieten bei einem defekten Teil einen passenden Ersatz. Bei einem neuen Akku entsorgt der Fachmann die alte Batterie ordnungsgemäß. Ob eine Reparatur oder ein Neukauf sinnvoller wäre, bleibt stets eine individuelle Sache. Ein defekter Akku kann repariert werden – aber nur von einem Fachbetrieb. Die Hersteller warnen vor einer nicht sachgemäßen Reparatur.

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Wichtig: Es ist zu beachten, dass selbst dann Probleme geben kann, wenn ein Dienstleister den Akku ordnungsgemäß repariert. Das Öffnen des Akkus macht die CE-Kennzeichnung gemäß der entsprechenden EU-Verordnung ungültig. Darüber hinaus beeinträchtigt das Öffnen des Akkus die Betriebserlaubnis.

Welche bekannten Marken und Hersteller von S-Pedelecs gibt es?

Das sind einige beliebte Marken und Hersteller von S-Pedelecs:

  • Telefunken
  • Zündapp
  • ANCHEER
  • Chrisson
  • NCM
  • Haibike
  • PROPHETE
  • Kalkhoff
  • Scott
  • Fischer
  • Riese & Müller

TippsEin S-Pedelec kaufen – Internet vs. Fachhandel

Wer ein S-Pedelec kaufen möchte, stellt sich oft die Frage: Den Kauf online oder beim Fachhändler tätigen? Manche Hersteller liefern die S-Pedelecs direkt an die Haustür. Der Vorteil ist, dass es keine Zwischenhändler gibt und die Produkte zu günstigeren Preisen erhältlich sind. Die E-Bikes kommen vormontiert an und es sind lediglich die Federelemente einzustellen oder die Kontaktpunkte selbst zu justieren. Beim Internetkauf gibt es keinen lokalen Ansprechpartner vor Ort.

Bei einem Fachhändler bekommt der Käufer eine ausführliche Beratung, was im Internet kaum möglich ist. Obwohl die Auswahl an unterschiedlichen S-Pedelec-Modellen auf dem Markt groß ist, kann der Fachhandel mit den Online-Verkäufern kaum mithalten, was die Produktpalette angeht. Des Weiteren ist der Onlinekauf sicher und bequem von zu Hause aus möglich – an 7 Tagen der Woche und rund um die Uhr. Der Online-Händler räumt dem Käufer das Recht ein, die gekaufte Ware innerhalb von 14 Tage ab dem Kaufdatum ohne Probleme zurückzugeben.

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Tipp: Eine weitere Möglichkeit bietet das Leasing. Je nach Anbieter gibt es bei dieser Form Rabatte von bis zu 25 Prozent. Viele Arbeitgeber bieten derzeit das Dienstrad-Modell an. Der Arbeitnehmer sucht sich sein Wunschrad beim Händler seiner Wahl aus und kann anschließend das E-Bike auf dem Weg zur Arbeit sowie privat nutzen.

Lässt sich ein normales Fahrrad zum S-Pedelec nachrüsten?

Ja, ein solches Nachrüsten ist möglich. Ein Nachrüst-Kit soll die Komponenten wie einen Nabenmotor, einen Akku und ein Ladegerät beinhalten. Darüber hinaus sind ein Lenkerdisplay, eine Steuerungseinheit und ein Kabelsatz nötig. Während des Umbaus gibt es einiges zu beachten:

  • Ausreichend großer Einbauraum für den Motor
  • Rahmen muss das Zusatzgewicht von etwa 10 Kilogramm aushalten können
  • Hinterradnabenmotor ist lediglich mit einer Kettenschaltung kompatibel
  • Leistungsstarke Bremsen für das höhere Gewicht

FragezeichenFAQ – häufige Fragen rund um S-Pedelecs

  1. Ab wann darf ein S-Pedelec gefahren werden? Rechtlich gesehen sind S-Pedelecs, wie E-Bikes, keine Fahrräder, sondern Kleinkrafträder. Das Mindestalter beträgt 16 Jahre. Es muss ein Versicherungskennzeichen montiert sein. Ein normaler Auto-Führerschein deckt die Klasse AM ab.
  2. Was kostet eine Versicherung für S-Pedelecs? Die S-Pedelec-Fahrer ab einem Alter von 23 Jahren müssen für eine Kfz-Haftpflichtversicherung und die Teilkaskoversicherung mit einem durchschnittlichen Jahresbeitrag von etwa 100 Euro rechnen.
  3. Welcher Helm ist für ein S-Pedelec am besten geeignet? Für Fahrräder mit Hilfsmotor gilt eine Helmpflicht. Es muss ein zugelassener Helm nach der Norm NTA 8776 sein. Mit einem speziell entwickelten S-Pedelec-Helm ist der Kopf gegen höhere Fallgeschwindigkeiten geschützt.
  4. Welcher Führerschein ist für ein S-Pedelec nötig? Die schnellen Elektrofahrräder – „S-Pedelecs“ – mit einer motorunterstützen Höchstgeschwindigkeit bis 45 Stundenkilometern gelten als Kleinkrafträder. Es muss mindestens eine Fahrerlaubnis der Klasse AM vorhanden sein.
  5. Wie viel Watt hat ein S-Pedelec? Der Motor eines S-Pedelecs darf maximal eine Nenndauerleistung von bis zu 4.000 Watt beziehungsweise höchstens eine vierfache Unterstützung der Fahrerleistung (Tretkraftunterstützung von maximal 400 Prozent) haben.
  6. Woran ist ein S-Pedelec zu erkennen? Auf den ersten Blick ist ein S-Pedelec an dem obligatorischen gelben Seitenrückstrahler an der Gabel und an dem Versicherungskennzeichen zu erkennen.
  7. Gibt es Alternativen zum S-Pedelec? Anstatt eines S-Pedelecs, das relativ flott und schnell unterwegs ist, gibt es auf dem Markt die etwas langsameren E-Bikes, die nur 25 statt 45 Kilometer pro Stunde schnell sind. Eine weitere Möglichkeit zum S-Pedelec bietet ein gewöhnliches Fahrrad. Wer Wert auf eine Motorunterstützung liegt, kann sich zudem für einen Elektroroller entscheiden. Damit ist das Ziel noch schneller erreichbar, ohne selbst in die Pedale treten zu müssen. Elektroroller sind günstig im Unterhalt und umweltfreundlich.

Tipps & HinweiseGibt es einen S-Pedelec-Test der Stiftung Warentest?

Von der Stiftung Warentest gibt es bislang keinen S-Pedelec-Test. Sollte sich das ändern, erscheinen die Testergebnisse an dieser Stelle. Im Jahr 2020 führten die Experten der Stiftung Warentest einen E-Bike-Test durch. Bei dem Test wurden zwölf Elektrofahrräder unter die Lupe genommen. Geprüft wurden unter anderem das Fahrverhalten und eine praktische Handhabung.

Die Tester untersuchten außerdem die Sicherheit und die Haltbarkeit der E-Bikes und die Reichweite der Akkus. Zusätzlich wurden die Sättel und Griffe einer Überprüfung auf Schadstoffe unterzogen. Vier E-Bikes im Test wiesen Sicherheitsprobleme auf und an einigen getesteten Modellen ging der Dauertest über 20.000 Kilometer nicht spurlos vorbei. Vier Modelle schnitten im Test mit der Note „Ausreichend“ und zwei mit „Mangelhaft“ ab. Die Testergebnisse sind hier kostenpflichtig abrufbar.

Hat Öko-Test die S-Pedelecs getestet?

Das Verbrauchermagazin Öko-Test hat keinen S-Pedelec-Test durchgeführt. Sobald es einen entsprechenden Test gibt, veröffentlicht der Ratgeber auf dieser Seite alle Informationen dazu. Aus dem Jahr 2019 kommt ein Bericht zum Thema Elektrofahrrad. Die Öko-Test-Autoren gehen in dem Beitrag auf die wichtigsten Fragen zu E-Bike, Pedelec & Co ein. Den Bericht gibt es hier kostenlos zu lesen.

Glossar

Amperestunden
Je mehr Amperestunden (Ah) ein Akku vorweisen kann, umso größer ist seine Nennkapazität und umso länger kann er genutzt werden. Bei einem Akku mit beispielsweise einer Kapazität von 10 Amperestundenstunden ist es möglich, ihm 10 Stunden lang jeweils ein Ampere pro Stunde zu entnehmen.
Antrieb
Das ist das Gesamtsystem aus Elektromotor, Akku, Ladetechnik und Ansteuerung.
Bosch
Die Robert Bosch GmbH ist ein 1886 gegründetes Unternehmen mit Sitz und Hauptverwaltung in Deutschland. Es ist unter anderem der weltweit größte Automobilzulieferer. Zur Robert-Bosch-Gruppe gehören zahlreiche Gesellschaften, unter anderem die Robert Bosch Battery Systems mit Sitz in Stuttgart. Hier erfolgt die Entwicklung und Herstellung von Batteriesystemen für unterschiedliche Fahrzeugtypen wie Pedelecs und E-Bikes.
Drehmoment
Es ist die Kraft, die ein Antrieb auf eine Drehbewegung ausübt. Das Drehmoment wirkt sich auf einen Körper aus, der sich um einen festgehaltenen Punkt dreht. Die Angabe des Drehmoments erfolgt in Newtonmeter. Es entspricht dem Kraftwert multipliziert mit dem senkrechten Abstand des Drehpunktes vom sogenannten Hebelarm. Beim S-Pedelec ist das Drehmoment ein Indikator für die zur Verfügung stehende Unterstützungskraft. Je höher der Drehmoment-Wert, umso höher ist die Unterstützung.
Federgabel
Das ist ein Dämpfungssystem an der vorderen Gabel des Fahrrads. Ein Kolben drückt bei Belastung auf das Luftpolster, die Gabel federt ein und das Polster wird komprimiert. Nimmt die Belastung wieder ab, drückt das Luftpolster den Kolben wieder nach oben und die Gabel federt aus.
Intuvia-Display
Das ist ein Bildschirm für Elektrofahrräder von Bosch. Wie der deutsche Hersteller Bosch eBike Systems auf seiner Website erklärt, sind Intuvia-Displays bei allen Lichtverhältnissen ablesbar und sorgen für eine leichte und intuitive Steuerung des Fahrzeugs. Die Montage der separaten Bedieneinheit erfolgt neben dem Griff und sie ist demnach bedienbar, ohne die Hand vom Lenker nehmen zu müssen.
Lithium-Ionen-Akku
Die sogenannten Li-Ion-Akkus sind nicht wiederaufladbare (Primär-) und wiederaufladbare (Sekundär-)Batterien, bei denen Lithium (Li) als aktives Material Verwendung findet. Als Lösungsmittel dienen Elektrolyte. Die Lithium-Ionen-Akkus besitzen die höchste Energiedichte und sie speichern fast doppelt so viel Energie wie gleich große NiMH-Akkus. Die Lithium-Ionen-Akkus sind langlebig und halten meist mehr als 500 Ladezyklen.
Magura
Das mittelständische Unternehmen MAGENWIRTH Technologies GmbH hat seinen Sitz in Deutschland. Unter der Marke Magura bietet es verschiedene Komponenten und Zubehör für Zweiräder an.
Reichweite
Es bezeichnet die Distanz, die das S-Pedelec mit einer Akkuladung zurücklegen kann. Die Reichweite hängt unter anderem von der gewählten Unterstützungsstufe und dem Gang, der Geländebeschaffenheit, den Temperaturen, der Zuladung, dem Gegenwind und dem Fahrergewicht ab.
Sattelstütze
Beim Fahrrad oder Mofa ist die Sattelstütze ein Rohr, das den Sattel mit dem Rahmen verbindet. Durch die teleskopartige Verschiebbarkeit im Sattelrohr ist die Höhe des Sattels einstellbar.
Scheibenbremsen
Bei Scheibenbremsen drücken die Bremsbeläge gegen die auf der Nabe liegende Bremsscheibe. Davon gibt es zwei Arten: Mechanische und hydraulische Scheibenbremsen. Bei mechanischen Scheibenbremsen findet die Bremswirkung, ähnlich wie bei der Felgenbremse, mechanisch über einen Bowdenzug statt. Die hydraulischen Scheibenbremsen arbeiten mit einer Bremsflüssigkeit, entweder mit Mineralöl oder Auto-Bremsflüssigkeit.
SHIMANO
Das ist ein japanischer Hersteller von Fahrradkomponenten und -zubehör. In Sachen Antriebs- und Schaltgruppen (Gangschaltungen) gilt er in vielen Bereichen als Marktführer. Von SHIMANO gibt es verschiedene Baugruppenserien – beispielsweise Deore und Deore XT für geländegängige Fahrräder wie Mountain-, Cross- und Trekkingbikes.
Suntour
SR Suntour ist ein Hersteller von Federgabeln, Schaltwerken und Scheibenbremsen mit Sitz in Taiwan. Früher war Suntour eine erfolgreiche japanische Marke für Fahrradkomponenten, von deren speziellen Eigenschaften heute fast nur noch der Name übrig ist.
Unterstützungsstufe
Die S-Pedelecs bieten mehrere Unterstützungsstufen oder -modi, die je nach Situation und Tagesform wählbar sind. Während der Fahrt ist der Unterstützungsmodus so oft wechselbar, wie gewünscht und erforderlich. Die Anzeige der gewählten Unterstützungsstufe erfolgt auf dem Display.
Wattstunde
Das ist eine Einheit zur Messung der Arbeit oder Energie. Eine Wattstunde entspricht der Energie, die ein System wie der Elektromotor mit einer Leistung von einem Watt pro Stunde aufnimmt oder abgibt.

Folgende 2 Produkte hatten wir ebenfalls im Vergleich

Kalkhoff-S-Pedelec ENDEAVOUR 5.B MOVE 45 mit Batterie-Management-System zum Akku-Schutz
Das Kalkhoff ENDEAVOUR 5.B Move 45 S-Pedelec ist mit einer Federgabel ausgestattet, die es zu einem echten Trekking E-Bike machen soll. Die Federgabel soll problemlos kleine Schläge oder Unebenheiten in der Fahrbahn absorbieren. Das Schaltsystem des S-Pedelecs besteht aus einer Deore-10-Gang-Kettenschaltung von SHIMANO. Für die Unterstützung sorgt der Performance-Speed-Motor von Bosch mit 36 Volt und 350 Watt Leistung. Er soll sich vor allem für hohe Geschwindigkeiten auf langen Distanzen sehr gut eignen. Weitere Eigenschaften und Vorteile laut Hersteller:
  • Maximales Drehmoment von 63 Newtonmetern – bewältigt problemlos die steilsten Anstiege
  • Leiser und vibrationsarmer Motor – für kraftvolle Tretunterstützung von bis zu 45 Stundenkilometern
  • Drei-Sensoren-Konzept – misst 1.000 mal pro Sekunde und sorgt für angepasste Motorunterstützung
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Mit effektivem Schutz des Akkus: Das Batterie-Management-System (BMS) erkennt dem Hersteller zufolge potenzielle Fehlerquellen und schützt die Zellen vor Überlastung. Es verhindert demnach außerdem zu hohe Temperaturen und eine Tiefentladung, was die Lebensdauer des Lithium-Ionen-Akkus steigert.
Die Stromversorgung sichert der Powertube-Akku von Bosch mit 625 Wattstunden, der lange Reichweiten gewährleisten soll. Der Akku ist unsichtbar im Rahmen integriert, der für einen guten Schutz des Akkus sorgen soll. Letzterer ist sowohl horizontal als auch vertikal montierbar. Mit einer Spannung von 36 Volt und einer Kapazität von 17,4 Amperestunden beziehungsweise 625 Wattstunden bietet der Akku eine vergleichsweise gute Leistung bei gleichzeitig geringem Gewicht von lediglich 4 Kilogramm. Für den kompletten Ladevorgang braucht der Akku knapp 5 Stunden. In puncto Sicherheit bietet das Kalkhoff-S-Pedelec serienmäßig eine LED-Lichtanlage, einen Hinterbauständer (angebracht auf Höhe des Hinterrades), die Schutzbleche und einen Gepäckträger. LED steht für light emitting diode. Die als robust und sparsam geltenden Leuchtdioden kommen in vielen Bereichen zum Einsatz. Der Scheinwerfer mit Fern-/Abblendlicht soll eine ausreichende Beleuchtung bei Nachtfahrten bieten. Das Elektrofahrrad ENDEAVOUR 5.B Move 45 ist laut Hersteller mit einem großen Intuvia-Display ausgestattet. Der Bordcomputer gibt demnach jederzeit Auskunft über wichtige Fahrinformationen, wie Reichweite, Geschwindigkeit, Uhrzeit oder gefahrene Strecke. Der Diamant-Rahmen aus Aluminium soll das ENDEAVOUR 5.B Move 45 zu einem optisch schönen E-Trekkingbike machen.
  • Hohes Drehmoment von 63 Newtonmetern – gut für steile Passagen
  • Im Rahmen integrierter leistungsstarker Akku
  • Umfangreiches Batterie-Management-System
  • Diamant-Rahmen für schöne Optik
  • Kein Gepäckkorb vorne

FAQ

Wie hoch ist das zulässige Gewicht inklusive Fahrer und Zuladung?
Die maximale Beladung beträgt 130 Kilogramm.
Wo ist beim S-Pedelec ENDEAVOUR 5.B Move 45 von Kalkhoff der Motor platziert?
Es handelt sich um einen Mittelmotor.
Gehört ein Ladegerät zum Lieferumfang?
Ja, mit dem S-Pedelec kommt ein 4-Ampere-Ladegerät von Bosch.
Welche Bremsen gehören zur Ausstattung?
Das Kalkhoff-S-Pedelec ENDEAVOUR 5.B Move 45 ist mit hydraulischen Magura-MT4-Speed-Scheibenbremsen ausgestattet.
Welche Reichweite hat das Pedelec?
Die maximale Reichweite beträgt bis zu 100 Kilometer.
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Scott Silence eRIDE 10 S-Pedelec mit speziellem Schutz des Tretlagers und kompaktem Motor
Das S-Pedelec Silence eRIDE 10 des Herstellers Scott ist laut Hersteller mit einer der fortschrittlichsten Akku-Techniken ausgestattet. Das eRIDE-Advanced-Design bietet demnach eine neue und optisch ansprechende Linienführung. Das Elektrofahrrad liefert eine elektrische Unterstützung für Geschwindigkeiten von bis zu 45 Kilometern pro Stunde. Die im Rahmen integrierte Batterie ist ein 625 Wattstunden starker Lithium-Ionen-Akku von Bosch. Sie soll eine hohe Reichweite, eine lange Lebensdauer und eine einfache Handhabung bieten.
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Geschütztes Tretlager mit Geräuschreduzierung und Belüftung: Um den Tretlagerbereich zu schützen, hat Scott eine Gleitplatte entwickelt. Die Platte soll den Tretlagerbereich vor umherfliegenden Steinen oder anderen potenziellen Stößen schützen. Sie ist dem Hersteller zufolge verstärkt, um Stöße zu bewältigen. Außerdem ist sie demnach mit einer Gummischicht zur Geräuschreduzierung versehen und belüftet. Das soll den Luftstrom bei der Einheit für den Antrieb verbessern.
In Sachen Motorunterstützung hat das S-Pedelec einen Performance-CX-Gen-4-Drive-Unit-Motor von Bosch. Die neue Performance-CX-Generation ist nach Herstellerangaben 48 Prozent kleiner und 25 Prozent leichter als die vorherige Motor-Generation. Obwohl der Motor kompakter ist, ist er demnach nicht weniger leistungsstark und hat ein maximales Drehmoment von 75 Newtonmetern. Die maximale Belastbarkeit beträgt 130 Kilogramm. Bei dem Scott-S-Pedelec ist es möglich, zwischen vier Unterstützungsstufen zu wählen oder sich für den Komfort des eMTB-Modus zu entscheiden, der die Assistenz automatisch anpasst – ähnlich wie es ein Automatikgetriebe in einem Auto tut. Als Bremsen kommen hydraulische Tektro-Scheibenbremsen zum Einsatz. Tektro ist ein asiatischer Hersteller von Fahrrad-Bremssystemen mit Sitz in der taiwanesischen Stadt Taichung.
  • Schutz des Tretlagers mit Geräuschreduzierung
  • Kompakter und leistungsstarker Motor
  • Akku mit hoher Kapazität
  • Vergleichsweise lange Ladezeit – etwa 12 bis 13 Stunden
  • Keine Angaben zur Reichweite

FAQ

Ist das Scott Silence eRIDE 10 S-Pedelec mit einer Federgabel ausgestattet?
Ja, in dem Elektrofahrrad ist die Suntour-Federgabel Mobie 45 verbaut.
Welches Schaltsystem kommt bei dem S-Pedelec zum Einsatz?
Das Scott-S-Pedelec Silence eRIDE 10 gibt es mit der SHIMANO-Schaltung XT 12 Speed mit zwölf Gängen.
Ist der Lenker einstellbar?
Ja, der eingebaute Lenker ist winkelverstellbar.
Wie hoch ist das Gewicht des E-Bikes?
Das S-Pedelec von Scott wiegt 32 Kilogramm.
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S-Pedelecs-Liste 2021: Finden Sie Ihr bestes S-Pedelec

  Produkt Datum Preis  
1. Riese & Müller Charger3 GT vario S-Pedelec 08/2021 4300,00€ Zum Angebot
2. Winora Haibike SDURO Trekking 8.0 08/2021 Preis prüfen Zum Angebot
3. Gazelle Ultimate Speed C380 HMB S-Pedelec 08/2021 4699,00€ Zum Angebot
4. Specialized Turbo Vado 5.0 S-Pedelec 09/2021 4398,89€ Zum Angebot
5. GUNAI MX01 S-Pedelec 08/2021 1599,00€ Zum Angebot
Unser Tipp:

Unser Tipp:

  • Riese & Müller Charger3 GT vario S-Pedelec