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Social Trading Vergleich – Jetzt die besten Copy Trader auf STERN.de finden und online eröffnen

Social Trading – der Begriff erinnert nicht umsonst an Social Media, also soziale Netzwerke: Dieses Trading basiert auf der Idee einer Community, die sich zu erfolgreichen Tradingstrategien, den News aus Wirtschaft, Politik und den Entwicklungen an den Finanzmärkten austauscht. So erhalten unerfahrene Anleger die Chance, sich mit erfolgreichen Kollegen zu vernetzen und von deren Knowhow direkt zu profitieren. Wichtige Fakten zu diesem Thema und zur Auswahl einer geeigneten Plattform finden Sie im Folgenden.

Was ist eigentlich Social Trading?

Social Trading Vergleich: Investieren wie die Großen!Im Prinzip vereinen sich im Social oder Copy Trading der Börsenhandel und die Grundprinzipien sozialer Netzwerke: Wie in den Social Media gibt es auch hier Signalgeber und Follower – in diesem Fall sind das private Anleger, Hobby-Trader, aber auch Vermögensverwalter oder Finanzmedien. Als Signalgeber fungieren wiederum erfolgreiche Trader, die ihre Strategie auf einer Social Trading Plattform veröffentlichen. Dazu nutzen sie Musterdepots, die jeden einzelnen Schritt nachvollziehbar machen. Die User der Plattform können demnach sämtliche Transaktionen und die Performance verfolgen.

Die Social Trader begeben sich somit auch in einen Wettbewerb untereinander, können die Follower doch die Entwicklung der einzelnen Depots bis ins Detail vergleichen. Entspricht eine der Anlagestrategien den Vorstellungen eines Followers, kann er sich an diesem Depot beteiligen und somit von den Erfahrungen sowie der Performance des Social Traders profitieren. Damit können vor allem auch unerfahrene Anleger geschickt in den Börsenhandel einsteigen, ohne bereits über die sonst notwendigen fundierten Kenntnisse zu verfügen. Der Erfolg hängt naturgemäß von den Qualitäten der Signalgeber ab, einen effektiven Schutz vor Verlusten gibt es demnach auch beim Social Trading nicht.

Unter dem Strich stellt das Social Trading also eine Möglichkeit dar, aus dem gemeinschaftlichen Wissen im Trading den bestmöglichen Nutzen zu ziehen. Die Idee ist einfach: Auf einer Trading Plattformen kommen Signalgeber und Follower zusammen, um sich das Knowhow zu teilen. Follower können also direkt das Depot übernehmen oder daran partizipieren, aber auch auf der Basis des Musterdepots ein eigenes Portfolio zusammenstellen. Aber auch der Signalgeber profitiert, denn er erhält von der Plattform Prämien für sein Engagement gutgeschrieben: Je mehr Follower er gewinnen kann, desto lukrativer das Geschäft – eine klassische Win-Win-Situation.

Welche Unterschiede gibt es in puncto Social Trading?

Interessieren Sie sich für das Thema, werden Sie auf zwei unterschiedliche Möglichkeiten stoßen: Einerseits konnten sich einige Social Trading Plattformen etablieren, die sich ausschließlich mit dieser besonderen Form des Tradings befassen und zur Umsetzung der Transaktionen mit Brokern zusammenarbeiten. Andererseits bieten einige Online Broker das Social Trading als zusätzliche Dienstleistung an, sodass Trader die adaptierten Depots direkt platzieren können. Es ist also eine Frage der Prioritäten, die über die passende Auswahl der Tradingplattform entscheidet.

Die bekanntesten Trading Plattformen, wie beispielsweise Ayondo, eToro oder Wikifolio, bieten eine Reihe von Möglichkeiten an, mit denen Anleger an den Strategien der Signalgeber partizipieren können: Bei Ayondo und eToro replizieren die Follower die Transaktionen des Social Traders 1:1 – es handelt sich also um Copy Trading in reinster Form. Abweichend davon verlangt Wikifolio zunächst den Kauf eines Zertifikats, das den Zugang zu einem Musterdepot eröffnet. Dieses Zertifikat bildet nicht nur die jeweilige Strategie detailliert ab, sondern lässt sich auch wie ein Wertpapier handeln und in einem entsprechenden Depot verwalten.

Doch unabhängig von der konkreten Methode, die die Plattform anbietet, bleibt das Ergebnis vergleichbar: Jeder einzelne Schritt des Social Traders wird automatisch kopiert – die Ergebnisse werden entsprechend ins Handelskonto des Followers gebucht oder mit der Wertentwicklung des Zertifikats abgebildet. So ganz nebenbei sammeln jedoch auch die Follower Erfahrungen im Börsenhandel, können sich in der Community austauschen und sich Schritt für Schritt zum Experten entwickeln.

Wichtig: Nutzen Sie unbedingt das Schulungs- und Informationsangebot der Plattform, um sich parallel in die durchaus komplexe Materie einzuarbeiten und somit die Strategien besser nachvollziehen zu können.

Wie funktionieren Social Trading Plattformen?

Social traden oder doch lieber selbst mit einem Online Broker?Die Wahl einer geeigneten Plattform ist in jedem Fall der erste Schritt – und das ganz unabhängig davon, ob Sie selbst als Signalgeber fungieren oder Strategien kopieren wollen. Umso wichtiger ist es, sich mit den Abläufen und Funktionalitäten dieser Anbieter auseinanderzusetzen. Derzeit ist die Anzahl in Deutschland übersichtlich, allerdings bieten die Zugang zu einer großen Vielfalt an Finanzprodukten, wie beispielsweise Aktien, Forex, CFDs, ETCs oder ETFs. Als größtes Social Trading- und Investing-Netzwerk in der Welt bezeichnet sich eToro – und das nicht zu Unrecht: Der Anbieter kann mit einer ganzen Reihe flankierender Dienstleistungen punkten, wie beispielsweise dem Newsfeed mit wichtigen Nachrichten, Aktivitäten und Statusmeldungen anderer User – das ist eines der Kriterien, die eine professionelle Social Trading Plattform ausmachen.

Wollen Sie nun die Strategie eines Social Traders kopieren, dann sollten Sie zunächst das OpenBook konsultieren: Hier können die Nutzer von eToro die Aktivitäten der anderen Mitglieder der Community einsehen. Die Trader sind je nach Erfolg und Nachfrage aufgelistet, per Klick können Sie sich nun detailliert zur Performance, der Historie, den generierten Gewinnen und Verlusten und die Auswahl der gehandelten Finanzinstrumente informieren. Gleichzeitig haben Sie natürlich die Möglichkeit, sich mit anderen Usern auszutauschen, über die Erfahrungen und Strategien zu diskutieren sowie die Portfolios vollautomatisch zu kopieren. Eine spezielle Filter-Funktion sorgt dafür, dass Sie mehrere Strategien gegenüberstellen und vergleichen können. Investieren Sie in diese Recherche ruhig etwas Zeit, um eine für Sie interessante Anlagevariante herauszufinden.

Um die Strategie zu kopieren, benötigen Sie nur noch eine Registrierung – in dieser Frage gehen die Anbieter weitestgehend gleich vor. Ist Ihre Registrierung erledigt, haben Sie nur noch Ihr Handelskonto mit einer Einzahlung zu aktivieren: eToro legt mit 50 US-Dollar Mindesteinzahlung die Zugangshürde sehr niedrig, zur Abwicklung können Sie Ihre Kreditkarte, aber auch Giropay oder PayPal nutzen. Auch hier ähneln sich die Social Media Plattformen, Ayondo und Wikifolio setzen 100 Euro voraus. Natürlich ist es auch interessant, die Möglichkeit des Social oder Copy Tradings bei den gängigen Online Brokern zu nutzen, die meisten bauen dieses Potenzial sukzessive aus.

Wichtig: Nehmen Sie sich Zeit, die Musterdepots der Social Trader genau zu untersuchen und zu beobachten. Tauschen Sie sich mit anderen Followern zu ihren Erfahrungen aus und gewinnen Sie so die Sicherheit, eine gute Entscheidung treffen zu können.

Welche Vorteile hat das Social Trading?

Unter dem Strich geht es beim Börsenhandel um Gewinne – das ist auch beim Social Trading nicht anders. Allerdings geht die Sache nur auf, wenn der Trader sowohl die Materie als auch die verschiedenen Handelsmöglichkeiten genau kennt. Oft genug stellt sich das Trading einfacher dar, als es wirklich ist. Zunächst steht also Lernen, Informieren und Training an – und das permanent. Genau an diesem Punkt kann das Social Trading ein echter Gewinn sein: Insbesondere zu Beginn bieten die Musterdepots der Social Trader eine gute Orientierung, um sich sukzessive den Abläufen, sinnvollen Vorgehensweisen und richtigen Reaktionen zu nähern.

In der Regel können Sie die Social Trading Plattformen grundsätzlich kostenlos nutzen, für das Handelskonto an sich dürften also keinerlei Gebühren anfallen. Die kommen erst dann ins Spiel, wenn tatsächlich eine Order eröffnet wird. Bis zu diesem Punkt können Sie alles beobachten, was der Social Trader unternimmt. Trotzdem bietet es sich an, zunächst ein kostenfreies Demokonto zu nutzen: Dieses wird virtuell mit einem Guthaben aufgeladen und erlaubt die Simulation der wichtigsten Funktionen und Transaktionen – und das ganz ohne finanzielles Risiko. So fällt die Entscheidung, sich mit echtem Geld am Social Trading zu beteiligen, deutlich leichter. Darüber hinaus stellen die Plattformen eine Fülle an Informationsmaterial, wie beispielsweise die Videos von eToro, Webinare oder eKurse zur Verfügung, die Ihnen das gewünschte Thema plausibel erklären.

Ein weiterer Vorteil besteht in der Transparenz, auf die bei Social Trading insbesondere geachtet wird: Der Signalgeber muss jeden einzelnen Schritt nachvollziehbar darstellen – von der Strategie über die Risikoansätze bis hin zu den jeweiligen Transaktionen. Auf diese Weise können Sie sich ein gutes Bild von seinen Qualitäten machen, bevor Sie ihm Ihr Geld anvertrauen.

So profitieren beide Seiten – sowohl die Follower als auch der Signalgeber, der seinen Gewinn noch deutlich erhöhen kann. Die für das erfolgreiche Agieren der Signalgeber ausgelobten Bonuszahlungen können nämlich durchaus relativ hoch ausfallen.

Vorteile des Social Tradings:

  • Einsteiger können vom Knowhow erfahrener Trader profitieren
  • Anfangsverluste lassen sich so reduzieren
  • Nutzung der Social Trading Plattform ist kostenlos
  • Social Trader verdienen auch am Erfolg ihrer Follower

Welche Nachteile sind beim Social Trading zu beachten?

Bei allen Vorteilen gibt es natürlich auch einige Nachteile, auf die wir Sie hinweisen möchten: Insbesondere für Anfänger dürfte es nämlich schwer sein, dem Fachjargon der Experten wirklich folgen zu können. Nehmen Sie sich daher unbedingt die Zeit, sich zunächst ausführlich zu informieren. Es ist wichtig, dass Sie das Geschehen verfolgen und die einzelnen Schritte auch verstehen können – inklusive der Statistiken, Fact Sheets, Charts und statistischen Hilfsmittel. Natürlich könnten Sie einfach ein Portfolio übernehmen und damit Gewinne erzielen. Verstehen Sie jedoch, warum das Portfolio so und nicht anders zusammengesetzt ist, können Sie nachhaltig erfolgreich agieren.

Bei Ihrer Auswahl sollten Sie darüber hinaus bedenken, dass grundsätzlich jeder User auch als Signalgeber tätig werden kann. Das ist komfortabel für alle User, aber eben auch schwierig für potenzielle Follower: Es gibt keine festen Regeln, keine Informationen zum Signalgeber selbst – nur die Statistiken zum Portfolio. Umso wichtiger sind eine ausführliche Recherche und das ausreichende Beobachten im Vorfeld, denn auch beim Social Trading sind Verluste möglich. Und damit sind wir beim nächsten Punkt: Das eingesetzte Kapital kann immer verloren gehen – daran sollten Sie beim Kopieren von Portfolios immer denken. Haben Sie sich jedoch mit dem Thema befasst und können Chancen und Risiken objektiv einschätzen, werden Sie Ihre Entscheidung bewusst treffen.

Nachteile beim Social Trading:

  • Performance abhängig vom Knowhow des Signalgebers
  • Erfahrungsaustausch wird oft im Fachjargon geführt
  • Kapital kann auch beim Social Trading jederzeit verloren gehen

Social Trading Vergleich – Anbieter genau prüfen

Um die geeignete Plattform für Ihr Vorhaben zu finden, empfiehlt sich ein Social Trading Vergleich, der Ihnen schnell einen Überblick zu den Schwerpunkten des jeweiligen Anbieters, zu dessen Konditionen und angebotenen Finanzinstrumenten verschafft. Einige Kriterien helfen Ihnen bei der Auswahl:

  • Transparente Gebührenstruktur
    Sie sollten schnell überblicken können, welche Gebühren auf Sie als Follower zukommen und welche Verdienstmöglichkeiten sich potenzielle Signalgeber eröffnen.
  • Echte Musterdepots
    Es ist nur eine Seite der Medaille, wenn Sie mit einem Demokonto von einem Portfolio profitieren. Die andere und deutlich wichtigere ist es jedoch, wenn die Social Trader ihre Performance mit echten Handelskonten realisiert haben. Werden Ihnen nur Demokonten als Muster-Portfolios präsentiert, ist Vorsicht geboten.
  • Sinnvolle Features
    Gute Social Trading Plattformen bieten einige Instrumente an, die die Auswahl eines Signalgebers erleichtern, wie beispielsweise Filterfunktionen. Je mehr davon zur Verfügung stehen, desto besser.
  • Anzahl der Top-Trader
    Die Ranglisten der Trader geben weitere wichtige Aufschlüsse: Je mehr Top-Trader Sie dort finden, desto mehr spricht für die Seriosität der Social Trading Plattform.
  • Regulierung und Einlagensicherung
    Wie bei jeder anderen Trading Plattform auch spielt die Regulierung eine wichtige Rolle, bezieht sie doch auch die Sicherheit der auf den Handelskonten geführten Guthaben der User für den Fall mit ein, dass der Anbieter pleitegeht. In diesem Zusammenhang ist auch die Frage der Einlagensicherung interessant, die sich nach dem Standort der Plattform richtet.

Unser Fazit – Social Trading als Einstiegshilfe

Es lässt sich also festhalten, dass das Teilen oder Kopieren der Strategien erfolgreicher Trader durchaus sinnvoll sein kann. Vor allem Anfänger können die sonst unvermeidlichen Verluste in der Einstiegsphase reduzieren und gleichzeitig direkt im Trading lernen. Die Möglichkeiten sind vielfältig und reichen von der vollautomatischen Kopie bis hin zur Generierung wichtiger Handelssignale, die Sie selbsttätig umsetzen. Als Plattformen kommen spezialisierte Social Trading Plattformen, die wiederum mit Brokern zusammenarbeiten, und Broker in Frage, die Social Trading als zusätzliche Dienstleistung anbieten. Trotz allem sollten Sie sich mit der Materie befassen, um sich sukzessive selbst zum Experten entwickeln und eventuell sogar als Social Trader betätigen zu können.