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Stromvergleich 2018 – Mit unserem Vergleich bis zu 500€ pro Jahr sparen

Die Preise für Energieträger, unter anderem für Strom, sind in den letzten Jahren deutlich angezogen. Den negativen Effekt auf unser Portemonnaie können wir aber selbst recht effektiv mit einem regelmäßigen Stromanbieter Vergleich mindern. Warum und wie Sie mit einem Stromvergleich Geld sparen können, soll im Folgenden erörtert werden.

Warum der Stromanbieter Vergleich wichtig ist

Bei allem, was wir heute tun, spielt elektrischer Strom als Energieträger eine entscheidende Rolle, auch die ganze hitzige Diskussion um die Digitalisierung wäre ohne elektrischen Strom völlig obsolet. Jedes Ding und jede Maschine, die früher mechanisch funktionierten, sind ersetzt worden durch elektrisch angetriebene Bauteile, ob es der elektrische Türöffner, der Kühlschrank, die Waschmaschine oder eben aktuell der Ersatz des Ottomotors durch die E-Mobilität ist. Auf der einen Seite ist da also die ständig zunehmende Anzahl von Stromverbrauchern, auf der anderen Seite ist, klar mit verursacht durch die beschlossene Energiewende, eine eindeutige Tendenz der Strompreiserhöhung zu konstatieren, die zuweilen sogar in Sprüngen (nach oben) stattgefunden hat.

Quelle: Statista
Stromvergleich - Jetzt Stromanbieter vergleichen und sparenFür den Stromkunden bedeutet dies eine doppelte, wenn nicht sogar dreifache Belastung, und ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen. Grund genug für einen Stromanbietervergleich oder kurz Stromvergleich. Ja, es ist richtig, dass es viele verschiedene Maßnahmen zur Stromeinsparung gibt, so zum Beispiel das immer wieder zurecht angeführte Abschalten des Stand-by-Modus oder der gezielte Kauf von Geräten mit besonders niedrigem Stromverbrauch. Allerdings liegt der wahre Löwenanteil bei der Einsparung von Energiekosten im Strompreis selbst. Die Lösung des Problems beginnt also mit dem direkten Vergleich der Preise der Stromanbieter.

Die folgenden Zahlenbeispiele sollen diese Aussagen etwas verdeutlichen:

Bis zu 150 Euro (im Durchschnitt 115 €) kostet pro Jahr der permanente Betrieb der elektrischen Haushaltsgeräte im Stand-by-Modus, rechnet die Deutsche Energie-Agentur vor. Was in der Statistik nicht berücksichtigt wird, ist die Tatsache, dass der Stand-by-Betrieb meistens durch sehr einfache Schaltnetzteile erfolgt, die eine begrenzte „Lebenserwartung“ haben, das heißt, die Kosten für den erforderlichen Austausch einiger Netzteile kommen hier noch dazu. Eine Tabelle mit Angaben über den Verbrauch elektrischer Geräte im Stand-by-Betrieb findet man zum Beispiel hier:

Leistung in Watt Ø-Betriebs-Stunden/Tag €/Jahr
TV LCD, 80-94 cm 1 20 2 €
TV alt 6 20 10 €
DVB-T-Receiver 10 20 17 €
DVD-Rekorder mit Festplatte 8 22 14 €
Hi-Fi-Anlage 10 20 16 €
Radios (3 Geräte) 5 21 8 €
PC + Monitor + Drucker 10 20 16 €
DSL-Modem + Router 7 20 12 €
Telefon schnurlos (Ladeschale) 2 23 4 €
Anrufbeantworter 3 24 6 €
Spielkonsole 3 22 5 €
Kaffeevollautomat 3 23 6 €
Gesamtkosten/Jahr 115 €

Energiesparende Haushaltsgeräte schonen den GeldbeutelVergleicht man zwei Haushalte (jeder bestehe aus zwei Eltern mit zwei Kindern), von denen einer ausschließlich mit relativ alten Haushaltsgeräten und der andere mit modernen Stromsparvarianten ausgestattet sind, würde die „altmodische“ Familie ungefähr 400 Euro pro Jahr mehr bezahlen. Ehrlicherweise sollte man aber auch die nicht unerhebliche Investition in die vielen Neuanschaffungen berücksichtigen, deren Amortisation durchaus zehn Jahre, also länger als die Lebensdauer mancher Geräte, dauern kann. Die ständige Produktion neuer Konsumgüter wirkt sich überdies in der globalen CO2-Bilanz sehr ungünstig aus.

Bis zu 720 Euro pro Jahr lässt sich dagegen (netto) durch den Stromanbietervergleich mit anschließendem konsequenten Wechsel zu einem günstigeren Tarif sparen. Dieses erhebliche Einsparpotenzial durch den Stromvergleich wird plausibel, wenn man sich einmal die Stromverbrauchszahlen der deutschen Haushalte vor Augen führt. Der Stromspiegel 2017 weist dazu unter der Voraussetzung eines Mehrfamilienhauses die folgenden Durchschnittswerte aus:

  1. 1-Personen-Haushalt – 2.300 Kilowattstunden (kWh)
  2. 2-Personen-Haushalt – 3.000 kWh
  3. 3-Personen-Haushalt – 3.600 kWh
  4. 4-Personen-Haushalt – 4.000 kWh
  5. 5-Personen-Haushalt – 5.000 kWh

Warum der Stromkosten Vergleich der verschiedenen Stromanbieter so interessant ist, zeigen auch die folgenden Beispiele:

Wie viel dem Verbraucher der elektrische Strom in Deutschland kostet, ist mitnichten einheitlich geregelt. Abgesehen vom individuellen Verbrauch entscheidet auch der Wohnort über den Tarif. Schauen wir uns dazu mal exemplarisch die aktuellen Kosten für 3.500 kWh (Jahresverbrauch von zwei bis drei Personen) in verschiedenen Städten (Regionen) an:

  • Frankfurt am Main – 1162 €
  • Berlin – 1141 €
  • Hamburg – 1122 €
  • München – 1069 €
  • Köln – 1026 €
  • Düsseldorf – 981 €

Es sind oft die lokal ansässigen Stromanbieter, die bei ihrer Preisgestaltung recht gewinnorientiert auftreten.

Wie sind solch deutliche Preisunterschiede der Stromanbieter überhaupt möglich?

Starke regionale Preisunterschiede bei den StromanbieternIn Nordrhein-Westfalen kommt der Netzbetreiber Amprion mit seinen Forderungen relativ moderat daher. Davon profitiert insbesondere die Stadt Bonn, die für ihre niedrigen Strompreise bekannt ist. Auch zeichnet sich Mecklenburg-Vorpommern, besonders die Region um Rostock, durch günstige Strompreise aus. In Sachsen und in Schleswig-Holstein, insbesondere in Flensburg, sieht das ganz anders aus. Manchmal trennen die Menschen nur wenige Kilometer von einem günstigen Strompreis, dann nämlich, wenn sie zufällig auf der falschen Seite der Grenze zwischen zwei Bundesländern wohnen.

Unter der „Grundversorgung“ ist auch eine Verpflichtung des lokalen Stromanbieters zu verstehen, die Bevölkerung mit elektrischer Energie zu versorgen. Es handelt sich dabei um eine Art allgemeinen (nicht ganz billigen) Tarif, in den jeder Kunde erst einmal nach dem Grundsatz der Gleichbehandlung einzustufen ist. Erst durch den aktiv betriebenen Wechsel kommt der Kunde da heraus. Allein schon aus diesem Grunde lohnt es sich eigentlich immer, den Stromvergleich und einen entsprechenden Tarifwechsel durchzuführen, denn die Einsparung kann je nach Wohnregion jedes Jahr einige Hundert Euro ausmachen.

Verlockende Alternativen zur Grundversorgung gibt es heute reichlich, denn um die Gunst der Verbraucher konkurrieren auf dem deutschen Strommarkt mehr als 1.000 Unternehmen. Diese in der Regel unabhängigen Billigstromanbieter tummeln sich an der Leipziger Strombörse, um dort ihre umfänglichen Kontrakte so günstig wie möglich zu sichern. Damit gehen sie dann in die Verkaufsoffensive und bieten gerade Neukunden verlockende Paketpreise, Treueboni und Preisgarantien an, wobei es aber vorkommen kann, dass sich solche Unternehmen „übernehmen“ und auch mal in die Insolvenz abrutschen können.

Was ist beim Stromvergleich zu beachten?

Stromanbieter Vergleich - Tarife und Kosten vergleichenDa jeder Einzelne der über 1.000 Stromlieferanten gleich eine ganze Liste unterschiedlicher Stromtarife anbietet, ist dieser nahezu unendliche Zahlenwirrwarr kaum noch zu überblicken. Um dennoch den individuell am besten passenden Stromtarif zu finden, bemüht man eben den Stromvergleich. Wie erwähnt, werden die Neukunden durch die Anbieter geradezu hofiert. Am Anfang mag man auch den Eindruck haben, dass die goldenen Versprechen eingehalten werden.

Ist dem Unternehmen der Kunde dann sicher, schleicht sein Tarif über die Jahre still und leise die Treppe hoch. Seitens des Unternehmens ist dies absolut verständlich, denn der Kunde soll sich endlich bezahlt machen. Entgegen kommt dem Stromanbieter meistens die Bequemlichkeit seiner Kunden, die die Sache einfach laufen lassen und sich nicht mehr weiter um ihren Stromvertrag kümmern möchten.

Allein nur rein zahlenmäßig die Stromanbieter zu vergleichen, garantiert also noch lange nicht, dass man auf Dauer den wirklich günstigen Stromanbieter gefunden hat, denn „der Schlachter des Sparschweins lauert überall“, vor allem im Kleingedruckten. Aus diesem Grunde haben wir unseren interessierten Lesern Kriterien für den nachhaltigen Strompreisvergleich zusammengestellt.

Vier Eckpfeiler tragen den erfolgreichen Vergleich der Stromanbieter

Achten Sie auf eine möglichst kurze Vertragslaufzeit beziehungsweise Kündigungsfrist, die mit einer Preisgarantie über die gesamte Vertragslaufzeit verbunden sein sollte. Um unnötige Bürokratie zu vermeiden, sollte sich der Vertrag automatisch unter denselben Vertragsbedingungen verlängern, sofern nicht eine Partei zeitgerecht schriftlich gekündigt hat.

  1. Verständlicherweise möchten Stromanbieter ihre Kunden so lange wie möglich an sich binden. Die Empfehlung der Energieberater tendiert hierzu in die Richtung, eine Mindestvertragslaufzeit von maximal zwölf Monaten zu akzeptieren. Unternehmen, die von sich aus Verträge mit sechs Monaten anbieten, halten wir für besonders seriös. Offenbar ist ihr Produkt so kundenfreundlich, dass sie eine schnelle Kündigung nicht zu fürchten haben.
  2. Je kürzer die Kündigungsfrist, desto besser. Es soll ja vorkommen, dass ein Stromanbieter den Strompreis erhöht. Der Kunde hat in diesem Fall ein Kündigungsrecht. Um nicht dennoch viele Monate an den Vertrag gebunden zu bleiben, empfehlen Verbraucherschützer, darauf zu achten, dass die Kündigungsfrist möglichst nicht mehr als einen Monat beträgt.
  3. Die Preisgarantie bewahrt den Kunden davor, dass während der Vertragslaufzeit durch die Hintertür die Preise erhöht werden. Die meisten Stromanbieter formulieren eine sogenannte „eingeschränkte Preisgarantie“, die bedeutet, dass Preissteigerungsanteile, die durch den Staat verursacht sind, sehr wohl an die Kunden weitergereicht werden. Das bedeutet, dass die Stromkosten trotz Preisgarantie durchaus steigen können. Achten Sie also darauf, ob wirklich eine echte Preisgarantie angeboten wird, einige Unternehmen tun dies und tragen das damit verbundene Risiko selbst.
  4. Wenn der Stromliefervertrag mit einer automatischen Verlängerung verbunden ist, was wünschenswert ist, sollten Sie sich den jeweils spätesten Zeitpunkt für eine Kündigung notieren. Achten Sie darauf, dass die automatisch verlängerte Vertragslaufzeit möglichst kurz angesetzt ist (zum Beispiel nur einen Monat), das ist bequem und fair für alle Beteiligten.

Die sogenannten Stromdiscounter können in der Regel unschlagbar günstige Stromtarife bieten. Bei ihnen läuft alles automatisiert über das Internet ab, auch die Abrechnungen. Dass dies erhebliche Einbußen beim Service bedeutet, darüber sollte sich jeder Kunde im Klaren sein.

Vorgehensweise beim Stromvergleich

In dem Dschungel der Stromtarife gibt es Strompakete mit und ohne Vorkasse oder Kautionen sowie Boni unter bestimmten Voraussetzungen und so weiter. Es lohnt sich daher, sich die jeweiligen Vertragskonditionen genauer anzusehen, um zu verstehen, welcher der angebotenen Stromtarife wirklich gut zu Ihnen passt. Einer der wichtigsten Parameter für den Stromkostenvergleich, der schon mal die erste grobe Orientierung vorgibt, ist sicherlich der ausgewiesene Preis pro Kilowattstunde. Darüber hinaus sollten Sie sich die folgenden Fragen ehrlich beantworten beziehungsweise diese Aspekte berücksichtigen:

Brauche ich ein Strompaket?

Ein Strompaket ist dadurch gekennzeichnet, dass man innerhalb eines bestimmten Zeitraums eine festgelegte (elektrische) Energiemenge in Kilowattstunden abruft. Falls Sie mehr Energie brauchen als vertraglich vereinbart ist, müssen Sie jede zusätzliche Kilowattstunde ziemlich teuer bezahlen. Falls Sie während dieser Zeit weniger Energie verbraucht haben, bezahlen Sie trotzdem den vollen Paketpreis. Sinnvoll ist das Strompaket aber dann, wenn Sie ihren Jahresverbrauch sehr genau kennen und dieser während der letzten Jahre auch konstant geblieben ist. Oder Sie erkennen in Ihren Daten einen klaren Trend der Zunahme des jährlichen Energiebedarfs um vielleicht acht Prozent, dann können Sie den Bedarf für das kommende Jahr recht genau abschätzen.

Beim Stromvergleich Vorauskasse und Kaution vermeiden

Noch immer gibt es einige günstige Stromanbieter, die auf eine Vorauszahlung des zu erwartenden Jahresverbrauchs bestehen. Wenn Sie sich darauf einlassen, laufen Sie Gefahr, dass Sie für Ihr gutes Geld gar keinen Strom erhalten, falls der Anbieter in Insolvenz geht. Dieses Szenario ist nicht selten so geschehen. Ähnlich gestaltet sich die Situation bei einem eingeforderten Sonderabschlag oder einer Kaution. Auch in diesen Fällen werden bereits zu Vertragsbeginn größere Summen fällig, die erst am Ende der Vertragslaufzeit verrechnet werden, sofern es den Stromanbieter dann überhaupt noch gibt. Ihren elektrischen Strom bekommen Sie im schlimmsten Fall weiterhin durch den lokalen Stromanbieter, der zur Versorgung der Bürger verpflichtet ist. Diesen „sicheren“ Service lässt er sich aber auch fürstlich bezahlen (zurecht, könnte man meinen).

Strom Vergleich bezieht sich auch auf die Art der Stromproduktion

Ökostrom Produktion über Sonne, Wind und WasserUmweltschutz ist heute bei vielen Menschen eine hohe Motivation, was auch den Stromanbietern nicht entgangen ist. Wir verzeichnen nach wie vor einen zunehmenden Trend zu Ökostrom. Daher haben die meisten Stromanbieter zertifizierte Ökostromtarife in ihrem Portfolio. Aber es gibt auch unabhängige Anbieter, die sich ganz gezielt auf Ökostrom spezialisiert haben.

Wenn auch Sie zu den Menschen gehören, die „Naturstrom“ bevorzugen, sollten Sie sich selbst mit der Frage konfrontieren, wie wichtig Ihnen das wirklich ist, denn das „gute Gewissen“ gibt es nicht kostenlos. Darüber hinaus sollten Sie wissen, dass Ökostrom nicht gleich Ökostrom ist. Da gibt es unterschiedliche Varianten. So stoßen Sie beim Stromvergleich auf reine Wasserkraft-Energie oder auf eine Kombination aus Windenergie und Wasserkraft. Weitere Anbieter mischen noch paar Anteile Energie aus fossilen Brennstoffen dazu, lassen aber plakativ die Finger vom Atomstrom. Das große Marketing und die damit verbundenen Tricks des Kundenfangs haben den Ökostrom schon längst für sich entdeckt. Wer sichergehen will, dass er wirklich Ökostrom geliefert bekommt, sollte bei Vertragsabschluss gegebenenfalls auf anerkannte Ökostromsiegel wie „Grüner Strom“ oder „ok-Power“ achten.

Kein Stromvergleich ohne Boni

Jetzt den Stromanbieter wechseln und sparenPrämien sind ein durchaus wichtiger Baustein beim Stromanbieter Vergleich. So verlockend die Einmalzahlung auch aussehen mag, sie rechtfertigt nicht einen deutlich höheren Preis pro Kilowattstunde. Allein ein Cent Preisunterschied macht beim Zweipersonenhaushalt ungefähr 35 Euro im Jahr aus, das heißt, nach drei Jahren wäre zum Beispiel ein 100-Euro-Wechselbonus ausgeglichen, danach gewinnt der Stromanbieter. Oftmals wird die Wechselprämie mit Bedingungen verknüpft, so zum Beispiel an einen Mindestumsatz bei der Abnahme von Strom. Hier gilt dann wieder, dass man seinen (konstanten) Stromverbrauch sehr genau kennen sollte.

Es macht einen Unterschied, ob der Bonus zu Beginn oder erst am Ende der Vertragslaufzeit gewährt wird oder ob der Bonus an eine Vertragsverlängerung gebunden ist. Immer beliebter werden Boni in Form von Sachprämien wie Amazon-Gutscheine. Boni, die erst nach einem Jahr auszahlungsreif werden, geraten seitens des Anbieters gern in Vergessenheit, da muss der Kunde zumindest nachhaken. Gut, wenn Sie dann irgendeine schriftliche Information über Ihr Bonus-Anrecht aufgehoben haben. Bedenken Sie stets, dass man selten wirklich etwas geschenkt bekommt. Wer einen Bonus anbietet, holt sich diese Investition an anderer Stelle auf irgendeine versteckte Art und Weise wieder zurück, denn die Betriebe stehen in scharfer Konkurrenz untereinander und müssen alle knallhart kalkulieren.

Wer sich ohnehin lieber langfristig binden möchte, weil ihm der ständige Stromanbieter Wechsel eher lästig ist, hat die Möglichkeit, auf der Suchmaske des Stromanbietervergleichs das Häkchen neben dem Feld „Bonus“ wegzuklicken. So wird die Liste der Angebote gleich überschaubarer und man kann relativ sicher sein, dass versteckte Kosten zur Bonusfinanzierung hier nicht enthalten sind.

Wer aber kein Problem damit hat, gegebenenfalls alle Jahre wieder das Kleingedruckte beim Stromanbieter Vergleich zu lesen, kann beim Einkassieren der Boni durchaus ein leidliches Taschengeld verdienen. Das sogenannte „Spartarif-Hopping“ ist sogar gemäß eines Urteils des Bundesgerichtshofs legitim, das sich dahin gehend äußert, dass Stromanbieter die versprochenen Boni selbstverständlich auch an Kurzzeit-Kunden auszahlen müssen.

Die wichtigsten Aspekte kurz zusammengefasst:

  • Die Vertragsbedingungen, auch das Kleingedruckte, aufmerksam lesen.
  • Besondere Vorsicht bei Strompaketen, Vorkasse, Kautionen.
  • Vermeiden Sie Vertragslaufzeiten von mehr als einem Jahr.
  • Bevorzugen Sie sehr kurze Kündigungsfristen.
  • Seien Sie sehr kritisch bei verlockenden Bonuszahlungen.
  • Informieren Sie sich etwas genauer über den Ökostrom-Anbieter.
Abschließende Hinweise

Die Gestaltung der Strompreise ist bei den Stromanbietern heute von einer besonderen Dynamik gekennzeichnet, was durchaus als Folge der Digitalisierung zu werten ist. Daher lohnt es sich, jedes Jahr die Stromanbieter zu vergleichen und gegebenenfalls einen Wechsel zu vollziehen. Viele Stromanbieter bieten nur im ersten Jahr lukrative Konditionen für ihre Neukunden und es ist Ihr gutes Recht, jedes gute Angebot wahrzunehmen. Der Stromanbieter Vergleich ist deshalb so empfehlenswert, weil dieser Markt sehr agil ist in dem Sinne, dass ständig neue Anbieter mit neuen Ideen auf den Markt drängen mit der Folge, dass sich sowohl die Preise als auch die Facetten der Angebote ständig verändern. Spätestens dann, wenn der laufende Vertrag auf seinen letzten Monat zugeht, sollten die Verbraucher die aktuellen Stromtarife erneut einer vergleichenden Betrachtung unterziehen.