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Stromvergleich 2020 – Mit unserem Stromanbieter Vergleich bis zu 720€ pro Jahr sparen


Die Ausgaben für Strom stellen in allen Haushalten den wohl größten Teil der Betriebskosten. Zwar werden die elektrischen Geräte immer sparsamer, doch ihre Anzahl nimmt zu. Waren es früher vor allem Haushaltsgeräte wie Geschirrspüler, Kühlschrank und Waschmaschine, verbrauchen heute viele kleine Stromfresser im Standby zusätzlich laufend Energie: der Internet-Router, der Laptop an der Steckdose, der große OLED-Fernseher, Alexa, Siri und die Soundbar sowie so manches Smart-Home-Device wie etwa Hue-Lampen von Philips oder die Home-Cloud.

Warum der Stromanbieter Vergleich wichtig ist

Kunden haben drei Möglichkeiten, ihre monatlichen Stromkosten zu senken und Geld zu sparen: Sie können Geräte mit niedriger Energieklasse kaufen, unnötige Geräte abschalten und den Stromanbieter wechseln. Der letzte Punkt ist der mit Abstand effektivste. Dank Internet ist der Wechsel zu anderen Stromanbietern schnell und reibungslos erledigt. Mit unserem Stromtarif-Vergleich finden Sie im Handumdrehen den günstigsten Stromanbieter in Ihrer Region und können sofort umsteigen.

Quelle: Statista
Stromvergleich - Jetzt Stromanbieter vergleichen
Die Endkundenpreise für die Kilowattstunde Strom steigen seit Jahren kräftig, von 23,69 Cent 2010 auf 31,47 Cent 2020. Bereits die Erhöhung um einen Cent macht bei einem Zwei-Personen-Haushalt rund 30 Euro aus! Das Kuriose ist: Der Einkaufspreis für Strom an den Energiebörsen ist in den vergangenen Jahren nicht so stark gestiegen wie die Endkundenpreise. Im Zuge der Corona-Krise gaben die Handelspreise für Strom sogar nach.

Zwei Dinge machen Strom für den Endkunden so teuer: Erstens die steigenden Netzentgelte, also jene Gebühren, die die Stromanbieter für die Nutzung der Stromnetze bezahlen müssen. Zweitens die Umlagen des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG). Sie machen etwa 21 Prozent des Strompreises aus.

Anfang 2000 beschloss die Bundesregierung, den Ausbau der erneuerbaren Energien über Umlagen zu subventionieren. Mit den zusätzlichen Steuereinnahmen werden Wind- Solar- und Wasserkraftwerke aber auch der Stromtrassenbau gefördert. Bis 2050 sollen 80 Prozent des in Deutschland produzierten Stroms aus erneuerbaren Quellen kommen. Ein vernünftiges Ziel, denn ohne den Strom aus der Natur wäre die Abhängigkeit von knapper werdenden fossilen Energieträgern groß. Studien der Universität Erlagen-Nürnberg kamen zum Ergebnis, dass im Zeitraum von 2011 bis 2018 ohne zusätzliches Angebot an Ökoenergie der Strom rund 70 Milliarden Euro mehr gekostet hätte.

Die EEG-Regelung besteht mittlerweile aus fünf Umlagen – auf deren Summe am Ende noch die Mehrwertsteuer angerechnet wird. In Sachen Steuern zeichnet sich indes Licht am Ende des Tunnels ab. Die ältesten EEG-Subventionen entfallen 2021, danach folgen Jahr um Jahr die anderen. Ab 2025 dürfte wohl die Umlagelast spürbar gesunken sein, sagen Energieexperten. Allerdings bleibt abzuwarten, welche Stromanbieter die gesunkenen Abgaben auch an die Kunden weitergeben.

Das sind die Momente unseres Vergleichsrechners für Stromtarife. Mit dem Stromvergleich können Verbraucher bereits heute leicht herausfinden, welcher Stromanbieter seine Kunden am meisten entlastet und mit wenigen Mausklicks zu ihm wechseln. Durch einen Anbieterwechsel lassen sich je nach Haushaltsgröße leicht hunderte Euro pro Jahr sparen.

Exkurs: Der Strompreis pro Kilowattstunde

Tipps & HinweiseDer Strompreis für eine Kilowattstunde, auch als Arbeitspreis bekannt, ist in den letzten Jahren gestiegen, wie bereits im letzten Absatz erwähnt. Doch was sagt der Begriff „Kilowattstunde“ oder „Wattstunde“ aus? Darauf wollen wir in diesem Exkurs kurz eingehen:

Der Strom wird in der Regel in der Einheit Kilowattstunden gemessen und von Strom- oder Wärmezählern abgelesen und erfasst. Die Kilowattstunde ist das Tausendfache einer Wattstunde. Eine Wattstunde, kurz Wh, bezeichnet die Energie, die ein technisches Gerät in einer Stunde benötigt.

Auf vielen elektronischen Geräten finden Stromkunden Angaben über deren individuellen Wattverbrauch pro Stunde. Die sogenannte Energieklasse gibt darüber hinaus Auskunft über die Energieeffizienz von Elektrogeräten. Sehr stromsparend sind nur die Geräte der Klassen A+ bis A+++. Zur Bedeutung der Kilowattstunde geben wir an dieser Stelle zwei Beispiele:

  1. Laptop: Benötigt ein herkömmlicher Laptop pro Stunde im Schnitt 25 Watt, können ihn Verbraucher mit einer Kilowattstunde Strom 40 Stunden lang nutzen.
  2. Herd: Benötigt ein Elektroherd 4.000 Watt, können Verbraucher ihn mit einer Kilowattstunde 15 Minuten lang betreiben.

Ein einfacher Weg, um Strom zu sparen, ist, auf die Energieeffizienz von elektrischen Geräten zu achten. Große Stromschlucker können beispielsweise externe Kühl- oder Gefrierschränke sein.

Stromsparen durch Standby:

Um die Abschlussrechnung spürbar zu senken, sollten stets zwei Dinge beim Wechseln ineinandergreifen: Strom sparen und der Wechsel zum günstigeren Stromanbieter. Strom zu sparen beginnt mit der Suche nach den stillen Stromfressern im sogenannten Standby-Modus.

Bis zu 150 Euro (im Durchschnitt 115 €) kostet pro Jahr der permanente Betrieb der elektrischen Haushaltsgeräte im Stand-by-Modus, rechnet die Deutsche Energie-Agentur vor:

Leistung in Watt Ø-Betriebs-Stunden/Tag €/Jahr
TV LCD, 80-94 cm 1 20 2 €
TV alt 6 20 10 €
DVB-T-Receiver 10 20 17 €
DVD-Rekorder mit Festplatte 8 22 14 €
Hi-Fi-Anlage 10 20 16 €
Radios (3 Geräte) 5 21 8 €
PC + Monitor + Drucker 10 20 16 €
DSL-Modem + Router 7 20 12 €
Telefon schnurlos (Ladeschale) 2 23 4 €
Anrufbeantworter 3 24 6 €
Spielkonsole 3 22 5 €
Kaffeevollautomat 3 23 6 €
Gesamtkosten/Jahr 115 €

StromanbieterBeim Vergleich von zwei Haushalten – jeder mit Eltern mit zwei Kindern – von denen einer ausschließlich mit alten Haushaltsgeräten und der andere mit modernen Stromsparvarianten ausgestattet ist, würde die „altmodische“ Familie ungefähr 400 Euro pro Jahr mehr bezahlen. Dies zeigt auf, dass ein Stromvergleich dazu führen kann, viel Geld zu sparen.

Wie groß die Stromersparnis ist, hängt indes von der Art des Gerätes ab. Nach Rechnung der Verbraucherzentrale Hamburg verbraucht ein alter Kühlschrank rund 250 Kilowattstunden pro Jahr, ein moderner der höchsten Effizienzklasse nur 65 Kilowattstunden. Die Differenz bei den Stromkosten liegt bei etwa 50 Euro pro Jahr. Solche Kühlschränke gibt es bereits für rund 500 Euro. Doch ab wann amortisiert sich ein Neuer? Als Faustregel gilt: Wenn der neue Kühlschrank 300 Euro kostet, muss er mindestens 150 Kilowatt weniger verbrauchen als der alte. Kostet er 600 Euro, dann sollte er 300 Kilowatt weniger benötigen, damit sich der Kauf über die Lebensdauer lohnt. Noch drastischer ist demnach die Einsparung bei Wäschetrocknern. Deutlich weniger Sparpotenzial böten hingegen Geschirrspüler und Waschmaschinen.

Den größten „Soforteffekt“ beim Reduzieren der Stromkosten bietet der Wechsel zu einem anderen Stromanbieter. Im Schnitt lässt sich die Stromrechnung um 16 Prozent durch den Stromanbietervergleich mit anschließendem Wechsel zu einem günstigeren Tarif senken. Das entspricht etwa 200 bis 300 Euro je nach Wohnort und Jahresverbrauch. Dieses erhebliche Einsparpotenzial ergibt sich zum Teil aus den Preisunterschieden pro Kilowattstunde im Cent-Bereich. Die Menge machts es beim Blick auf die Stromverbrauchszahlen der deutschen Haushalte. Der Stromspiegel 2017 weist dazu unter der Voraussetzung eines Mehrfamilienhauses die folgenden Durchschnittswerte aus:

  1. 1-Personen-Haushalt – 2.300 Kilowattstunden (kWh)
  2. 2-Personen-Haushalt – 3.000 kWh
  3. 3-Personen-Haushalt – 3.600 kWh
  4. 4-Personen-Haushalt – 4.000 kWh
  5. 5-Personen-Haushalt – 5.000 kWh

Warum der Stromkosten Vergleich der verschiedenen Stromanbieter so interessant ist, zeigen auch die folgenden Beispiele:

Wie viel der elektrische Strom in Deutschland kostet, ist nicht einheitlich geregelt. Tatsächlich entscheidet der Wohnort über den Tarif. Ein Beispiel der Kosten in verschiedenen Städten und Regionen für 3.500 kWh, was etwa dem Jahresverbrauch von zwei bis drei Personen entspricht:

  • Frankfurt am Main – 1.162 €
  • Berlin – 1.141 €
  • Hamburg – 1.122 €
  • München – 1.069 €
  • Köln – 1.026 €
  • Düsseldorf – 981 €

Wie sind solch deutliche Preisunterschiede der Stromanbieter überhaupt möglich?

StromManchmal trennen die Menschen nur wenige Kilometer von einem günstigen Strompreis, dann nämlich, wenn sie zufällig auf der „teuren“ Seite der Grenze zwischen zwei Bundesländern oder Regionen wohnen. Grund sind die regional unterschiedlichen sogenannten Netzentgelte, also jene Gebühren, die die Stromanbieter für die Nutzung der Stromleitungen an die Netzbetreiber zahlen. Diese Gebühren machen etwa ein Viertel des Strompreises aus. Die Netzbetreiber sorgen für den Ausbau, Betrieb und die Instandhaltung der Stromnetze, während die Stromanbieter an den Energiebörsen Strom einkaufen, zu Produkten bündeln und an die Endkunden verkaufen.

Rund 1.100 Stromanbieter stehen vier großen Netzbetreibern gegenüber, sodass ein Stromvergleich jederzeit sinnvoll ist. Die Höhe der Gebühren richtet sich unter anderem nach der Anzahl der in einer Region angeschlossenen Kunden. Je mehr Kunden desto geringer die Umlage für jeden Einzelnen. Daher ist Strom in ländlichen Gebieten oft teurer als in der Stadt. Auch in den neuen Bundesländern waren die Netzentgelte viele Jahre deutlich höher als im Westen, weil die Netzbetreiber das Stromnetz stärker ausbauen und mehr investieren mussten. Seit der gesetzlich beschlossenen Vereinheitlichung der Netzentgelte, dürften die Unterschiede in den kommenden Jahren jedoch geringer ausfallen.

Die Strom- aber auch Gas-Versorgung durch Gasanbieter zählt zur Grundversorgung in Deutschland. Jede Wohnung und jedes Haus hat das Recht auf einen Anschluss an die Versorgungsnetze. Der Kunde muss sich zunächst keinen Anbieter heraussuchen, der lokal größte Energieversorger der Region oder Stadt übernimmt automatisch die Belieferung. Diese Grundversorgungstarife orientieren sich am Prinzip der Gleichbehandlung und sind daher naturgemäß keineswegs die Günstigsten. Dank der Liberalisierung des Strommarktes können Kunden heute aus den Angeboten von rund 1.100 alternativen Stromanbietern wählen und ohne Angst vor Versorgungslücken leicht den Anbieter wechseln. Daher lohnt es sich immer, den Stromvergleich und einen entsprechenden Tarifwechsel durchzuführen, denn die Einsparung kann je nach Wohnregion jedes Jahr einige Hundert Euro ausmachen.

Diese kleinen, meist unabhängigen Stromanbieter kaufen die Energie an der Leipziger Strombörse und bieten gerade Neukunden verlockende Paketpreise, Treueboni und Preisgarantien an. Der reine Strompreis ist als oft nur ein Baustein für den Kunden, seine Ausgaben für Strom zu reduzieren. Allerdings kann es vorkommen, dass sich solche Unternehmen bei dem Boni der Neukundengewinnung übernehmen und in die Insolvenz abrutschen. Die Endkunden sitzen deswegen jedoch nicht im Dunkeln. Verschwindet ein Anbieter vom Markt, springt der Grundversorger wieder ein – oder der Kunde entscheidet sich, rechtzeitig zu einem weiteren Anbieter zu wechseln.

Welche Arten von Stromtarifen gibt es?

Stromanbieter Vergleich Bevor Sie im Detail schauen, wie viel Geld sich mit einem Stromvergleich sparen lässt, schauen wir auf die verschiedenen Arten von Stromtarifen. Der Strompreis setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen. Üblich sind Verträge, in den alle Bestandteile des Strompreises bereits berücksichtigt werden. Das umschließt die Kosten für Strom, Abgaben, Steuern und die Nutzung des Stromnetzes, das der Stromversorger zur Verfügung stellt. Diese Art des Vertrags läuft in der Regel unter dem Begriff „All-Inklusive-Vertrag“.

Alternativ können Stromkunden einen Vertrag abschließen, bei dem die Netzentgelte nicht berücksichtigt werden. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn Stromlieferant und Netzanbieter nicht identisch sind. In diesem Fall vereinbaren Stromkunden mit dem Stromanbieter einen Stromliefervertrag und zahlen alle Kosten und Abgaben für den elektrischen Strom. Ist das der Fall, müssen Verbraucher mit dem Netzlieferanten einen Zusatzvertrag vereinbaren, damit das Stromnetz für die Übertragung genutzt werden darf. Dieser nennt sich in der Fachsprache Netznutzungsvertrag.

In der Praxis läuft es in der Regel wie folgt: Selbst, wenn Netzanbieter und Stromlieferant nicht identisch sind, ist der Vertrag oft ein All-Inklusive-Vertrag, da die Stromlieferanten ein entsprechendes Entgelt an den Netzbetreiber zahlen. Der Vorteil dieses Vertrags: Stromkunden müssen sich nicht selbst um die Belieferung mit dem Strom über das Stromnetz kümmern. An dieser Stelle geben wir eine Übersicht über die verschiedenen Stromtarife, die Kunden heute abschließen können:

  • Online-Stromtarife: Online-Verträge nehmen wie bei Kfz-Versicherungen oder Krediten bei Stromtarifen einen immer größeren Raum ein. Bei Online-Tarifen wickeln Stromkunden Anmeldung, Zählerstand und Abschlagsrechnungen über das Internet ab. Rechnungen werden per E-Mail und nicht wie sonst üblich per Post geschickt. Als Zahlungsweise für die Rechnungen des Liefervertrags und Abschläge stehen in der Regel SEPA-Lastschriftmandat oder Überweisung zur Verfügung.
  • Tarife mit Preisgarantie: Wer einen Tarif mit Preisgarantie wählt, kann sich gegen steigende Strompreise absichern. Der Stromanbieter verpflichtet sich bei diesen Angeboten, während eines bestimmten Zeitraums – meistens ein Jahr – die Strompreise konstant zu halten. Die Preisgarantie umfasst alle Bestandteile des Strompreises. Dem Preistarif steht die Preisfixierung gegenüber: Bei dieser sind Preiserhöhungen aufgrund von Steuern oder Abgaben möglich, der Strompreis an sich darf aber nicht steigen. Dementsprechend raten Verbraucherschützer eher zu einem Tarif mit Preisgarantie anstelle eines Tarifs mit Preisfixierung.
  • kWh-Pakettarife: Bei Kilowattstunden-Paketen kaufen Stromkunden über einen bestimmten Zeitraum eine bestimmte Energiemenge. Wer weniger verbraucht als vereinbart, erhält bei diesen Tarifen aber kein Geld zurück. Wer mehr verbraucht, muss die zusätzlichen Kilowattstunden mit einem deutlich höheren Strompreis bezahlen. Daher raten Verbraucherorganisationen wie die Stiftung Warentest nur dann zu einem kWh-Pakettarif, wenn Kunden ihren eigenen Stromverbrauch sehr genau einschätzen können.
  • Grundversorgungstarife: Jeder Haushalt, der sich nicht eigenständig für einen Stromversorger entscheidet, wird automatisch dem Grundversorger in der Region zugewiesen. Der Grundversorger ist der Netzanbieter, der je vor Ort die meisten Stromkunden hat. Nur in den seltensten Fällen ist der Grundversorger der günstigste Stromanbieter. Oft lohnt sich der Wechsel über einen Stromvergleich – dieser klappt sehr einfach, da Verbraucher einen Grundversorgungstarif binnen zwei Wochen kündigen können.
  • Tarife mit Mehr- /Minderverbrauchsaufschlag: Bei Tarifen mit Mehr-und Minderverbrauchsaufschlag definiert der Versorger Strommindest- und Stromhöchstverbrauchsgrenzen. Liegt der tatsächliche Verbrauch außerhalb dieser Grenzen, muss der Kunde Preisaufschläge zahlen. Dieser Stromtarif lohnt sich nur, wenn Nutzer einen sehr guten Überblick über die Energiewirtschaft ihres Haushalts haben.
  • Ökostromtarife: Wer einen Ökostromtarif wählt, erhält seinen oder ihren Strom aus erneuerbaren Energien beziehungsweise aus Kraft-Wärme-Kopplung. Alternativ kann ein Stromanbieter auch einen normalen Stromtarif anbieten und dessen CO2-Ausstoß durch bestimmte Klimaschutzprojekte ausgleichen. Das bedeutet: Der Lieferant produziert keinen Naturstrom, investiert aber in Umweltprojekte wie beispielsweise die Aufforstung. Diese Form des Ökostromtarifs läuft bei vielen Energieversorgern unter dem Begriff Klimatarif. In den Voreinstellungen eines Strompreisvergleichs können entsprechende Anbieter gefiltert werden.

So läuft der Stromanbietervergleich ab

Stromanbieter vergleichenCirca 800 Unternehmen versorgen Haushalte in Deutschland derzeit mit Strom. Die meisten davon bieten mehrere Stromtarife an. Die Fülle an Angeboten können Verbraucher mit der Hilfe eines Stromvergleichs überblicken. Ein Vergleichsrechner im Stromvergleich bietet an sich einen guten Überblick über die verschiedenen Stromtarife. Damit er aber für jeden Verbraucher gleich gut funktioniert, ist es wichtig, diesen richtig einzustellen.

Gute Voreinstellungen sind beim Stromvergleich sehr wichtig, da jede Anpassung in einem laufenden Vertrag aufwendig sein kann. Es kann leicht passieren, dass Nutzer Punkte, Häkchen und Aufklappmenüs übersehen. Wenn diese nicht von vorneherein vorteilhaft voreingestellt sind, könnten Wechselwillige aus Versehen einen Tarif abschließen, der auf längere Sicht unvorteilhaft ist. Daher erklären wir in den folgenden Absätzen, wie Verbraucher einen Vergleichsrechner für den Stromvergleich richtig nutzen.

Schritt 1: Die passenden Voreinstellungen treffen
Für die Bedienung der meisten Stromrechner auf dem Markt für einen umfassenden Stromvergleich sind erst einmal nur zwei Angaben notwendig: Die Postleitzahl und der eigene Stromverbrauch. Eine dritte Einstellung beim Stromtarifrechner ist die Anzeige von Tarifen, die explizit sogenannte Bonuszahlungen berücksichtigen oder das nicht tun. So, wie die meisten Internetportale ihren Stromrechner eingestellt haben, zeigt er nur Angebote an, die auch ohne Neukundenbonus im ersten Vertragsjahr günstig sind.

Viele Stromanbieter nutzen Bonuszahlungen als Köder für Neukunden, einen sogenannten Neukundenbonus. Fast alle Vergleichsportale berücksichtigen solche Neukundenboni auch für die Reihenfolge der Ergebnisse. Das bedeutet: Ändert der Kunde die Voreinstellungen nicht, erscheinen Angebote oben in der Liste, die aufgrund des Sofortbonus im ersten Jahr sehr günstig sind.

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Hohe Kosten bei Nicht-Kündigung: Wer es aber versäumt, nach dem ersten Jahr zu kündigen, zahlt ab dem zweiten Jahr deutlich mehr. Teilweise können die Preise selbst die Kosten der Grundversorgung beim regionalen Stadtwerk überschreiten. Dann bringen auch die finanziellen Ersparnisse durch den Neukundenbonus nicht mehr viel.
Wie das Vergleichsportal Finanztip festgestellt hat, sind viele der günstigen Bonustarife aufgrund der Geldgeschenke nicht kostendeckend. Die entstandenen Kosten kann der Lieferant nur wieder einholen, wenn der Kunde vor dem zweiten Vertragsjahr vergisst, zu kündigen. Dafür muss der Stromanbieter die Preise nur selten anheben – sie sind bereits beim Abschluss des Vertrags hoch. Das fällt den meisten Kunden aufgrund der Boni nicht auf.

Folgende Tipps gilt es bei den Voreinstellungen im Stromvergleich zu beachten:

  1. Sie sollten, wenn möglich, angeben, dass sie jedes Jahr den Anbieter wechseln wollen. Auf diese berücksichtigen die Stromtarifrechner alle Boni bei der Anzeige der jährlichen Kosten.
  2. Auf diese Weise sind deutlich größere Ersparnisse möglich als bei Tarifen ohne eine oder mehrere Bonuszahlungen.
  3. Nutzer dürfen aber nicht vergessen, den Tarif von Jahr zu Jahr rechtzeitig zu kündigen und den Anbieter zu wechseln. Sonst finden sie sich schnell in einem überteuerten Tarif wieder.
  4. Wem all das zu aufwendig ist, der sollte Bonuszahlungen bei den Voreinstellungen von Anfang an ausschließen. Dennoch ergibt ein regelmäßiger Preisvergleich Sinn, um zu testen, ob die Kosten für den eigenen Stromtarif zu hoch sind.
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Sonderkündigungsrecht beachten: Erhöht ein Stromanbieter die Preise in seinem Tarif nach Ablauf der Preisgarantie, muss er den Kunden darüber informieren. Anschließend steht diesem ein sogenanntes Sonderkündigungsrecht zu. Diese Form der Kündigung müssen Nutzer aber selbst schreiben – ein neu gewählter Anbieter kann das nicht wie sonst bei einem Stromwechsel gewohnt erledigen.

Schritt 2: Postleitzahl und Stromverbrauch eingeben
Die beiden wichtigsten Eingaben in den Stromrechner sind die Postleitzahl und der eigene Stromverbrauch. Bereits mit diesen beiden Angaben kann der Rechner eine Liste mit zahlreichen günstigen Stromtarifen aus der Region des Nutzers anzeigen. Der Rechner schließt dabei in der Regel Angebote von Stromversorgern aus, gegen die eine Klage einer Verbraucherzentrale läuft, gegen die die Bundesnetzagentur ein Verfahren eingeleitet hat oder die sich nicht an die Bestimmungen des Energiewirtschaftsgesetzes halten.

StromkostenvergleichAuch, wenn ein Energieversorger Insolvenz angemeldet hat, lassen sich dessen Stromtarife nicht mehr im Stromrechner finden. Manche Tarifrechner schließen darüber hinaus beim Stromvergleich von vorneherein Tarife mit Vorkasse und Kaution oder sogenannte Pakettarife aus. An dieser Stelle erklären wir die Gefahren beider Tarifarten, die Sie beim Stromtarifrechner beachten sollten:

  • Tarif mit Vorkasse oder Kaution: Bei Tarifen mit diesen Kennzeichen setzen sich Verbraucher dem Risiko von deutlich höheren Kosten aus. Wer in Vorkasse geht oder eine Kaution zahlt, hat das Nachsehen, wenn der Stromversorger Insolvenz anmeldet. Viele können sich noch an die Stromdiscounter Flexstrom und Teldafax erinnern, die in den Jahren 2011 und 2013 pleitegingen und tausenden Kunden finanziell geschadet haben. Verbraucher sollten sich bei der Zahlungsweise für Tarife mit monatlichen Abschlag Zahlungen entscheiden, bei denen das finanzielle Risiko gering ist.
  • Pakettarife: Bei einem Pakettarif zahlt der Kunde mehr als nötig, wenn der Stromverbrauch von der vereinbarten Menge des Strompakets abweicht. Der Verbraucher hängt von vielen Faktoren ab und lässt sich nur selten exakt prognostizieren. Falls ein Kunde die Liefermenge nicht abruft, zahlt er oder sie umsonst für die nicht genutzte Energie. Falls er aber mehr Strom benötigt, als ursprünglich vereinbart, lässt sich der Versorger das in der Regel fürstlich bezahlen.

Schritt 3: Problematische Angebote ausschließen
Nachdem der Rechner durch die Angabe von Stromverbrauch, Postleitzahl und Art der Tarife bereits zahlreiche Stromtarife ausgeschlossen hat, können Verbraucher im nächsten Schritt nach weiteren Kriterien filtern. Zu unseren Empfehlungen zählen unter anderem:

  • Eine Kündigungsfrist von maximal 6 Wochen
  • Preisgarantie auf alle Preiskomponenten oder auf die Kosten für Netznutzung und Erzeugung von mindestens 12 Monaten.
  • Vertragsverlängerung oder Anschlusskaufzeit von maximal einem Monat, wer einmalig wechseln will, und von maximal 12 Monaten, wer jedes Jahr wechseln will.
  • Erstlaufzeit beziehungsweise Vertragsbindung von höchstens 12 Monaten.

Die Tarife, die diesen Kriterien entsprechen, erscheinen bei den meisten Stromrechnern in der Empfehlungsliste. Wer sich weitere Tarife anzeigen lassen will, kann dies in der Filtereinstellung tun. Dort finden sich unter anderem Filteroptionen für Ökostrom oder konventionellen Strom.

Schritt 4: Die Ersparnis berechnen
Bei den empfohlenen Angeboten sehen Verbraucher zunächst den Preis für eine einjährige Stromversorgung. Wer diesen Preis mit dem aus seinem oder ihrem aktuellen Stromvertrag vergleichen will, benötigt die Höhe des monatlichen Abschlags oder die Gebühr aus der letzten Jahresrechnung. Wichtig ist, die Verbrauchsmenge möglichst genau anzugeben. Wer seinen Stromverbrauch nur anhand der Personen im Haushalt angibt, muss mit Ungenauigkeiten rechnen.

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Genauigkeit wird belohnt: Je genauer alle Daten sind, desto exakter ist die Berechnung. Manche Tarifrechner ziehen bei der Gegenüberstellung der Kosten versprochene Bonuszahlungen mit ein – selbst dann, wenn ein Versorger in seinen Bedingungen festlegt, den Sofortbonus erst nach Vertragsende nach einem Vertragsjahr zu zahlen.

Schritt 5: Stromtarif abschließen
Wenn sich Menschen nach all diesen Schritten für einen Tarif auf der Liste entschieden haben, können sie ihn in der Regel online abschließen. Wer diesen Dienst in Anspruch nehmen will, klickt einfach auf den Link im gewählten Angebot, der auf die Seite des Anbieters führt. Dort sind teilweise noch einmal Angaben notwendig, die Verbraucher für die Berechnung des günstigsten Tarifs bereits im Stromanbietervergleich angegeben haben.

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Vom Vertriebsweg raten wir ab: Wenn ein Versorger persönlich anruft oder einen Kunden besucht, um einen Vertrag abzuschließen, sollten Sie nicht darauf eingehen. Sie sollten sich lediglich Unterlagen schicken oder überreichen lassen und die Konditionen des Angebots mit anderen Tarifen vergleichen, bevor Sie es annehmen oder ablehnen.

Was ist beim Stromvergleich zu beachten?

Da jeder Einzelne der über 1.000 Stromlieferanten gleich eine ganze Liste unterschiedlicher Stromtarife anbietet, ist dieses nahezu unendliche Zahlenwirrwarr kaum noch zu überblicken. Mit den Online-Stromvergleichsrechnern ist es glücklicherweise nicht schwer, den individuell am besten passenden Stromtarif zu finden.

Günstig bleibt allerdings kein Anbieter auf Dauer. Der Strommarkt ist volatil. Je nach Vertrag ist der Stromtarif nur im ersten Jahr außerordentlich günstig, steigt dann aber in den Folgejahren. Die Anhebungen sind keineswegs verdeckt oder schleichend. Allerdings kalkulieren die Anbieter die Bequemlichkeit ihrer Kunden ein, die Verträge einfach laufen lassen und sich nicht mehr weiter um ihren Stromvertrag kümmern.

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Allein nur rein zahlenmäßig die Stromanbieter zu vergleichen, garantiert also noch lange nicht, dass auf Dauer der wirklich günstige Stromanbieter gefunden wird, denn „der Schlachter des Sparschweins lauert überall“, vor allem im Kleingedruckten. Aus diesem Grunde haben wir Kriterien für den nachhaltigen Strompreisvergleich zusammengestellt.

Vier Eckpfeiler tragen den erfolgreichen Vergleich der Stromanbieter

Achten Sie auf eine möglichst kurze Vertragslaufzeit beziehungsweise Kündigungsfrist, die mit einer Preisgarantie über die gesamte Vertragslaufzeit verbunden sein sollte. Um unnötige Bürokratie zu vermeiden, sollte sich der Vertrag automatisch unter denselben Vertragsbedingungen verlängern, sofern nicht eine Partei zeitgerecht schriftlich gekündigt hat.

  1. Verständlicherweise möchten Stromanbieter ihre Kunden so lange wie möglich an sich binden. Verbraucherzentralen empfehlen eine Mindestvertragslaufzeit von maximal 12 Monaten. Noch besser sind Unternehmen, die von sich aus Verträge mit 6 Monaten anbieten. Offenkundig ist ihr Produkt so kundenfreundlich, dass sie eine schnelle Kündigung nicht fürchten.
  2. Je kürzer die Kündigungsfrist, desto besser. Wenn ein Stromanbieter den Strompreis erhöht, hat der Kunde ein Sonder-Kündigungsrecht. Um nicht dennoch viele Monate an den Vertrag gebunden zu bleiben, empfehlen Verbraucherschützer, darauf zu achten, dass die Kündigungsfrist möglichst nicht mehr als einen Monat beträgt.
  3. Die Preisgarantie bewahrt den Kunden davor, dass während der Vertragslaufzeit die Preise erhöht werden. Die meisten Stromanbieter formulieren eine sogenannte „eingeschränkte Preisgarantie“, die bedeutet, dass Preissteigerungsanteile, die durch den Staat verursacht sind, sehr wohl an die Kunden weitergereicht werden. Die Stromkosten können also trotz Preisgarantie durchaus steigen. Achten Sie darauf, ob wirklich eine echte Preisgarantie angeboten wird, einige Unternehmen tun dies und tragen das damit verbundene Risiko selbst.
  4. Wenn der Stromliefervertrag mit einer automatischen Verlängerung verbunden ist, was wünschenswert ist, sollten Sie sich den jeweils spätesten Zeitpunkt für eine Kündigung notieren. Achten Sie darauf, dass die automatisch verlängerte Vertragslaufzeit möglichst kurz angesetzt ist (zum Beispiel nur einen Monat), das ist bequem und fair für alle Beteiligten.

Die sogenannten Stromdiscounter können in der Regel unschlagbar günstige Stromtarife bieten. Bei ihnen läuft alles automatisiert über das Internet ab, auch die Abrechnungen. Dass dies erhebliche Einbußen beim Service bedeutet, darüber sollte sich jeder Kunde im Klaren sein.

Wie funktioniert der Stromanbieterwechsel?

Seit dem Jahr 1998 haben Verbraucher in Deutschland die Wahl, wer ihnen Strom liefert. Den Stromversorger zu wechseln, ist mittlerweile sehr einfach. Am wenigsten Aufwand haben Stromkunden, wenn sie sich bei der Kündigung des alten Anbieters sofort einen neuen Versorger suchen – diese übernimmt in deren Namen die Kündigung beim alten Versorger. Wer hingegen das Sonderkündigungsrecht nutzt, weil der Lieferant eine Erhöhung der Abschlagszahlungen angekündigt hat, muss selbst kündigen. Anschließend lässt sich ein neuer Anbieter auswählen.

Eine Sorge können wir Nutzern beim Stromwechsel direkt nehmen: Sollte etwas beim Wechsel schiefgehen, bekommen sie trotzdem weiter Strom. Verbraucher rutschen in diesem Fall in die Ersatzversorgung beim Grundversorger. Diese Versorgung dauert so lange an, bis der ausgewählte Versorger liefern kann. Den bezogenen Strom kann der Netzbetreiber auch bis zu sechs Wochen rückwirkend dem Unternehmen zuschreiben, das

Verbraucher können ihren Energieversorger aber auch selbst kündigen, wenn sie das wollen. Sie sollten nach der Kündigung aber nicht vergessen, einen neuen Stromvertrag abzuschließen, um der teuren Grundversorgung zu entkommen. Innerhalb von zwei Wochen sollte ein neuer Versorger startklar sein, bis zu drei Wochen darf es dauern, sich beim Netzbetreiber abzumelden. Dauert es länger, kann der Netzbetreiber den Stromanbieterwechsel rückwirkend festzurren – das ist bis zu sechs Wochen nach dem Lieferbeginn möglich.

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Vorsicht vor Grund- und Ersatzversorgung: Wer nach drei Monaten noch keinen neuen Stromanbieter beauftragt hat, fällt in die Grundversorgung. Im Unterschied zur Ersatzversorgung gibt es in der Grundversorgung aber ein Kündigungsrecht von zwei Wochen. Allzu lange sollten Verbraucher aufgrund der höheren Kosten weder in der Grund- noch in der Ersatzversorgung blieben.

Online-Wechsel geht schnell von der Hand
Laut vielen Verbraucherorganisationen ist es am einfachsten, den Stromanbieter online über Vergleichsportale zu wechseln. Wer dort den richtigen Stromtarif gefunden und die passenden Voreinstellungen getroffen hat, kann den Anbieter in weniger als 20 Minuten wechseln. Wie das funktioniert, zeigen wir anhand dieser Aufzählung:

  1. Eingabe der persönlichen Daten und Angaben zur Lieferadresse
  2. Eingabe der Daten des Versorgers: Verbraucher benötigen den Namen des Versorgers, den Namen des Tarifs, die Kundennummer und die Zählernummer des Stromzählers. Die Angaben zum Anbieter befinden sich auf der letzten Jahresabrechnung oder im E-Mail-Postfach. Die Zählernummer lässt sich am Stromzähler selbst ablesen. Die Kündigung beim alten Anbieter übernimmt der neue Versorger.
  3. Eingabe der Bankverbindung
  4. Prüfung des Vertrags und der AGBs – sehr wichtig!
  5. Stromwechsel mit einem Klick auf „Bestätigen“ abschließen.

Nach spätestens 14 Tagen erhalten Stromkunden von ihrem alten Versorger eine Bestätigung der Kündigung. Gleichzeitig sollte ein Begrüßungsschreiben des neuen Anbieters eintreffen. Dort befinden sich Angaben zum Beginn der Stromlieferung und den Abschlagszahlungen. Der neue Betreiber wird Verbraucher darum bitten, den Zählerstand zu nennen. Falls der Anbieter dazu nicht auffordert, sollten Neukunden trotzdem den Stand mit einem Freund als Zeuge notieren, um Abrechnungsprobleme von vorneherein zu vermeiden.

Vor- und Nachteile des Stromanbieterwechsels

• Großes Einsparpotenzial
• Keine Gefahr der Stromunterbrechung beim Stromwechsel
• Kostenlos und schnell
• Kündigung übernimmt der neue Versorger
• Ständige Wechsel bei Strompreiserhöhungen
• Anbieter müssen im Auge behalten werden
• Gefahr, auf Anbieter mit schlechten Kundenservice zu treffen

Vorgehensweise beim Stromvergleich

Im Dschungel der Stromtarife gibt es Strompakete mit und ohne Vorkasse oder Kautionen sowie Boni unter bestimmten Voraussetzungen. Es lohnt sich daher, sich die jeweiligen Vertragskonditionen genauer anzusehen, um zu verstehen, welcher der angebotenen Stromtarife im Stromvergleich wirklich am besten zum eigenen Bedarf passt. Einer der wichtigsten Parameter für den Stromkostenvergleich ist der Preis pro Kilowattstunde. Sie sollten sich bei der Suche nach einem neuen Anbieter bereits folgende Fragen beantwortet haben:

Brauche ich ein Strompaket?

Ein Strompaket ist dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb eines bestimmten Zeitraums eine festgelegte Energiemenge in Kilowattstunden abgerufen wird. Falls mehr Energie verbraucht wird als vertraglich vereinbart ist, wird jede zusätzliche Kilowattstunde außerordentlich teuer. Falls Sie während der Vertragszeit weniger Energie verbraucht haben, bezahlen Sie trotzdem den vollen Paketpreis. Sinnvoll ist das Strompaket aber dann, wenn Sie Ihren Jahresverbrauch sehr genau kennen und dieser während der vergangenen Jahre auch konstant geblieben ist. Oder Sie erkennen in Ihren Daten einen klaren Trend der Zunahme des jährlichen Energiebedarfs um vielleicht 8 Prozent, dann können Sie den Bedarf für das kommende Jahr recht genau abschätzen.

Beim Stromvergleich die Zahlweise Vorauskasse und eine Kaution vermeiden

Strom VergleichVor allem sehr günstige Stromanbieter erwarten eine Vorauszahlung für den zu erwartenden Jahresverbrauch. Wer sich auf diese Zahlungsweise einlässt, läuft Gefahr, für sein Geld gar keinen Strom zu erhalten, falls der Anbieter in Insolvenz geht. Dieses Szenario ist keineswegs selten. 2011 ging der damals größte unabhängige Stromanbieter TelDaFax pleite, zwei Jahre später Flexstrom und 2017 die Care-Energy.

Ähnlich gestaltet sich die Situation bei einem eingeforderten Sonderabschlag oder einer Kaution. Auch in diesen Fällen werden bereits zu Vertragsbeginn größere Summen fällig, die erst am Vertragsende verrechnet werden, sofern es den Stromanbieter dann überhaupt noch gibt.

Vorsicht ist insbesondere bei sogenannten Stromdiscountern oder Billigstromanbietern geboten, deren Tarife überdeutlich unter den Angeboten ihrer Mitbewerber liegen. Verbraucherschützern sind einige dieser Unternehmen durch verschleppte Jahresabrechnungen, nicht ausgezahlte Boni oder versteckten Preiserhöhungen aufgefallen.

Stromvergleich bezieht sich auch auf die Art der Stromproduktion

Umweltschutz hat bei vielen Menschen einen hohen Stellwert – auch beim Strom. Der Energiemarkt verzeichnet einen klaren Trend zu Ökostrom. Einer repräsentativen Umfrage der Verbraucherzentralen aus 2019 zufolge, finden 69 Prozent der Befragten Ökostrom bei der Auswahl eines neuen Stromtarifs „sehr wichtig“.

Daher haben die meisten Stromanbieter zertifizierte Ökostromtarife in ihrem Portfolio. Aber es gibt auch unabhängige Anbieter, die sich ganz gezielt auf Ökostrom spezialisiert haben. Tatsächlich jedoch ist das Geschäft mit dem grünen Strom komplex. Ökostrom wird ausschließlich aus erneuerbaren Energien wie Sonnen-, Wind- und Wasserkraft gewonnen. Der Ausbau dieser Energieträger wird von der Bundesregierung erheblich vorangetrieben und durch die Umlagen aus dem Erneuerbaren Energien Gesetz EEG finanziert. Bereits heute stammt knapp die Hälfte des Stroms aller Anbieter in Deutschland aus regenerativen Quellen. Bis 2050 soll der Anteil auf 80 Prozent anwachsen.

Der Strom der Ökostromtarife kommt jedoch nicht direkt von der Windkraftanlage, sondern aus einem beliebigen Kraftwerk aus der Nähe. Damit der Anbieter ihn als Öko deklarieren kann, muss er für den Strom sogenannte Herkunftsnacheise kaufen. Diese belegen, dass die als Ökostrom verkaufte Strommenge tatsächlich aus erneuerbaren Quellen produziert wurde. Der Anbieter leitet also nicht physisch Strom von einem Öko-Kraftwerk zu seinem Kunden, er kauft vielmehr beim Kraftwerksbetreiber eine Art Produktionsschein. Auf diese Weise verdienen die Betreiber der Wind-, Solar- oder Biogasanlagen Geld, ohne dass sie tatsächlich Strom direkt an den Kunden leiten. Leider gibt es in Deutschland kaum Herkunftsnachweise, da fast alle Betreiber von Ökostrom-Kraftwerken über das EEG subventioniert werden – diese Umlage zahlt der Kunde ja ohnehin und doppelt abgerechnet werden darf nicht. Wenn Anbieter Ökostrom über Herkunftsnachweise verkaufen, dann kommen die Nachweise aus dem Ausland und fördern nicht den heimischen Markt für erneuerbare Energien.

Wer sichergehen möchte, erneuerbare Energien wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich zu unterstützen, sollte einen Tarif bei einem ausgewiesenen Ökostromanbieter wie Greenpeace Energy wählen, sowie Anbieter, die das Siegel „Grüner Strom“ oder „ok-power“ tragen. Diese Anbieter im Stromvergleich betreiben zum Beispiel weder Kohle- noch Atomkraftwerke oder haben Anteile an ihnen, Teile des Erlöses kommen neuen Ökostrom-Anlagen zugute oder werden in Projekte wie E-Mobilität, Bürgerenergien und Mieterstrom investiert.

Kein Stromvergleich ohne Boni

Achtung: Das sollten Sie wissen!Prämien sind ein durchaus wichtiger Baustein beim Stromanbieter-Vergleich, um Stromkosten zu sparen. So verlockend die Einmalzahlung auch aussehen mag, sie rechtfertigt nicht einen deutlich höheren Preis pro Kilowattstunde. Allein ein Cent Preisunterschied macht beim Zweipersonenhaushalt ungefähr 35 Euro im Jahr aus, das heißt, nach 3 Jahren wäre zum Beispiel ein 100-Euro-Wechselbonus ausgeglichen, danach gewinnt der Stromanbieter mit Blick auf die Prämien. Oftmals wird die Wechselprämie mit Bedingungen verknüpft, so zum Beispiel an einen Mindestumsatz bei der Abnahme von Strom. Hier gilt dann wieder, dass Sie Ihren (konstanten) Stromverbrauch sehr genau kennen sollten.

Es macht einen Unterschied, ob der Bonus zu Beginn oder erst am Vertragsende gewährt wird, oder ob der Bonus an eine Vertragsverlängerung gebunden ist. Immer beliebter werden Boni in Form von Sachprämien wie Amazon-Gutscheine. Boni, die erst nach einem Jahr auszahlungsreif werden, geraten seitens des Anbieters gern in Vergessenheit, da muss der Kunde zumindest nachhaken. Gut, wenn Sie dann irgendeine schriftliche Information über Ihr Bonus-Anrecht aufgehoben haben. Bedenken Sie stets, dass es selten wirklich etwas geschenkt gibt. Wer einen Bonus anbietet, holt sich diese Investition an anderer Stelle auf irgendeine versteckte Art und Weise wieder zurück, denn die Betriebe stehen in scharfer Konkurrenz untereinander und müssen alle knallhart kalkulieren.

Wer sich ohnehin lieber langfristig binden möchte, weil ihm der ständige Stromanbieter-Wechsel eher lästig ist, hat die Möglichkeit, auf der Suchmaske des Stromanbietervergleichs das Häkchen neben dem Feld „Bonus“ wegzuklicken. So wird die Liste der Angebote gleich überschaubarer und Sie können sich relativ sicher sein, dass versteckte Kosten zur Bonusfinanzierung hier nicht enthalten sind.

Wer aber kein Problem damit hat, gegebenenfalls alle Jahre wieder das Kleingedruckte beim Stromanbieter-Vergleich zu lesen, kann beim Einkassieren der Boni durchaus ein leidliches Taschengeld verdienen. Das sogenannte „Spartarif-Hopping“ ist gemäß einem Urteil des Bundesgerichtshofs legitim, da Stromanbieter die versprochenen Boni auch an Kurzzeit-Kunden auszahlen müssten.

Woher kommt der Strom in Deutschland?

Kunden in Deutschland beziehen ihren Strom aus verschiedenen Quellen. Prozentual dominieren nach wie vor die Kohleerzeugung und Kernkraftenergie, doch durch die Bedrohung des Klimawandels kommen umweltschonenderen Alternativen immer mehr Bedeutung zu. Wurde vor dem Jahr 1995 nicht einmal 5 Prozent des Stroms durch erneuerbare Energien erzeugt, waren es im Jahr 2019 bereits fast 40 Prozent.

Deutschland gehört zu den wichtigsten Stromerzeugern in Europa. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass der Strom aus der Steckdose jedes Verbrauchers aus der Bundesrepublik stammt. Je nach Standort und Art der Energiequelle kann der Strom auch aus anderen Ländern importiert worden sein. Umgekehrt exportiert Deutschland Strom in die Nachbarländer, unter anderem nach Österreich, Dänemark, Tschechien oder Polen.

Stromanbieter sind gesetzlich verpflichtet, auf Stromrechnungen, Rechnungsanlagen und Werbematerial anzugeben, woher die Energie kommt. Entsprechend Paragraph 42 des Energiewirtschaftsgesetzes müssen die Versorger nicht nur auflisten, wieviel Prozent bei Tarifen aus welcher Quelle stammt, sondern auch, wo dieser Prozentsatz im Bundesdurchschnitt liegt – letzteres dient Stromkunden als Richtwert.

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Umweltfolgen und radioaktiver Abfall: Für jeden Energiemix muss verzeichnet werden, welche Umweltfolgen bezüglich des CO2-Ausstoßes und etwaigem radioaktivem Abfall entstehen. Diese Auswirkungen muss der Stromlieferant ebenfalls ins Verhältnis zum Bundesdurchschnitt setzen.
Was macht die Bundesrepublik für das Klima?
Der CO2-Ausstoß und die Erwärmung des Klimas sind internationale Themen, die für die Stromindustrie in Deutschland und auf der ganzen Welt große Bedeutung haben. Bis zum Ende des Jahres 2020 sollten die CO2-Emissionen in Deutschland um 40 Prozent verringert werden – es ist mehr als fraglich, ob die Bundesrepublik dieses Ziel einhalten kann. Dabei sind es nicht nur Gesetze der Bundesregierung, sondern auch EU-Richtlinien, die dabei helfen sollen, den Stromverbrauch und den CO2-Ausstoß zu reduzieren:

  • Entsprechend der novellierten Energieeinsparverordnung, kurz EnEV, der Bundesregierung muss ein Makler oder eine Privatperson bei Immobilienanzeigen Auskunft über die Energieeffizient eines Objekts geben. Der entsprechende Energieausweis definiert unter anderem die Energieeffizienz mithilfe einer Skala. Die Energieeffizienzklassen reichen von A+ für „sehr gut“ bis H für „schlecht“.
  • Im Jahr 2016 trat darüber hinaus die „Verschärfung der Effizienzstandards für Neubauten um durchschnittlich 25 Prozent“ des EnEV in Kraft. Demnach müssen Bauherren neue Immobilien so errichten, dass der Energieverbrauch möglichst niedrig liegt.
  • Auch EU-Richtlinien befassen sich mit diesem Thema; Ab dem Jahr 2021 müssen Bauherren alle Immobilien als „Niedrigstenergiegebäude“ bauen – neu gebaute Behörden erfüllen diese Auflagen bereits seit 2019. Der Standard muss der Effizienzklasse A+ oder A des Energieausweises entsprechen.

Das Klimabewusstsein nimmt unter den Bürgern der Bundesrepublik zu. Eine Studie der renommierten Datenbank Statista fragte im September 2018 danach, wie wichtig der Bevölkerung der Ausbau und die Nutzung der erneuerbaren Energien sei. 93 Prozent aller Befragten hielten die Thematik entweder für „sehr oder außerordentlich wichtig“ oder zumindest für „wichtig“.

FAQ: Häufige Fragen zum Thema Stromwechsel

FragezeichenIn den nachfolgenden Absätzen geben wir kompakte und kompetente Antworten auf Fragen, die Verbraucher in Bezug auf den Stromanbieterwechsel, die Stromversorger und den Stromvergleich häufig stellen:

Wie funktioniert der Anbieterwechsel?
Im Regelfall müssen sich Verbraucher beim Stromwechsel nicht einmal selbst um die Kündigung beim alten Versorger kümmern. Sobald sich ein Nutzer für einen neuen Stromtarif entschieden hat, übernimmt der neue Versorger alle anfallenden Schritte. Dazu gehört auch die Kündigung des alten Stromvertrags zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Selbst kündigen sollten Verbraucher einen Stromtarif nur, wenn der Versorger die Preise erhöht und ein Sonderkündigungsrecht besteht.

Soll ich einen Tarif mit Bonus oder Prämie nehmen?
Viele Stromanbieter nutzen Bonuszahlungen wie einen Sofortbonus für Neukunden als Köder. Wer es versäumt, zu kündigen, zahlt aber ab dem zweiten Jahr deutlich mehr. Aus diesem Grund sollten Verbraucher darauf achten, entweder jedes Jahr den Stromanbieter zu wechseln oder auf Bonuszahlungen zu verzichten.

Welche Daten brauche ich für einen Vergleich?
Für einen Strompreisvergleich sind zunächst nur die Postleitzahl und der Stromverbrauch als Angaben notwendig. Wer seinen Stromverbrauch, die Zählernummer und den Zählerstand nicht kennt, kann angeben, wie viele Personen im eigenen Haushalt wohnen. Der Rechner für den Stromwechsel verwendet dann einen Durchschnittswert, der aber nicht exakt dem Verbrauch eines Kunden entsprechen muss. Daher ist eine exakte Angabe besser, die Kunden auf der letzten Jahresabrechnung des alten Stromanbieters finden.

Warum ist Strom in Deutschland so teuer?
Den Strompreis haben in den vergangenen Jahren steigende Netzentgelte und Umlagen nach oben getrieben. Im Jahr 2020 sind die Umlagen in Summe aber wieder gesunken. Die Netzentgelte sind in vielen Regionen hingegen erneut gestiegen. Die Folge: Mehr als jeder zweite Versorger erhöhte zu Beginn des Jahres 2020 die Preise. Damit haben die Strompreise in Deutschland einen neuen Höchstwert erreicht.

Wie kann ich meinen jährlichen Stromverbrauch ermitteln?
Den exakten Jahresverbrauch an Strom können Verbraucher der letzten Stromrechnung entnehmen. Sollten sie diese nicht zur Hand haben, können sie sich an folgenden Durchschnittswerten orientieren: Singles benötigen 1.500 Kilowattstunden, Paare 2.500 Kilowattstunden, Kleinfamilien 4.000 Kilowattstunden und Familien: 6.000 Kilowattstunden.

Sind meine Daten in sicheren Händen?
Ja, die Daten sind beim Vergleichsrechner in sicheren Händen. Wir arbeiten auf unserer Webseite streng nach den in Deutschland geltenden Datenschutzrichtlinien und garantieren ein Höchstmaß an Sicherheit und Diskretion. Bei der Übermittlung von Daten setzen wir auf eine sichere SSL-Verschlüsselung und geben diese ohne vorherige Zustimmung nicht an dritte Parteien weiter.

Wie lange dauert ein Stromanbieterwechsel?
Der Wechsel zu einem neuen Stromanbieter erfolgt in der Regel nahtlos. Aufgrund gesetzlicher Fristenregelungen erfolgt die Anbieterumstellung in der Regel 4 bis 8 Wochen, nachdem der Vertrag umgestellt wurde. Eventuelle Kündigungsfristen beim alten Stromanbieter können den Wechsel aber immer ein wenig herauszögern. Daher sollten Stromkunden bereits im Voraus auf diese Fristen achten.

Was ist eine Nachtspeicherheizung?
Bei einer Nachtspeicherheizung wird der elektrische Strom für die Wärme in den Nachtstunden erzeugt und geliefert, aber erst tagsüber für die Beheizung der Wohnung genutzt. Über viele Jahre waren Nachtspeicherheizungen als Möglichkeit für Heizstrom sehr beliebt, dann gerieten sie in Verruf. Seit einigen Jahren sie aber wieder einen Aufschwung.

Was ist Gewerbestrom?
Tarife für Gewerbestrom gibt es in der Regel für Unternehmen, Selbstständige, Freiberufler, Verbände und Vereine. Wer nicht viel mehr Strom als ein privater Haushalt verbraucht, kann sich oft zwischen Privat- und Gewerbestromtarif entscheiden. Gewerbe mit einem sehr hohen Stromverbrauch können verpflichtet werden, Strom zu gesonderten Bedingungen zu beziehen.

Gibt es einen Stromvergleich der Stiftung Warentest?

StromanbietervergleichDie Stiftung Warentest hat sich in den vergangenen Jahren ausführlich mit Themen wie Kreditkarten, Krediten oder auch Strom und Gas beschäftigt. Aufgrund ihrer langjährigen Testerfahrung schenken viele Verbraucher in Deutschland der Stiftung Warentest großes Vertrauen.

Eine Übersicht über alle Themen der Stiftung Warentest zu Stromtarifen und deren Bedeutung in Deutschland finden sich unter diesem Link. Für eine ausführliche Anleitung, wie Sie den Stromanbieter wechseln sollten, sollten Sie auf diesen Link klicken. Darin haben die Experten der Stiftung neun Wechseldienste in Deutschland in der Praxis getestet. Immerhin sieben davon erhielten eine Empfehlung der Verbraucherorganisation.

Hat Öko-Test einen Stromanbieter-Vergleich durchgeführt?

Das Verbrauchermagazin Öko-Test hat den Fokus bei seinen Tests und Vergleichen bereits seit einigen Jahren auf die Bereiche Ökologie und Nachhaltigkeit gelegt. Daher verwundert es wenig, dass das Magazin dazu rät, der Umwelt zuliebe auf einen Ökostromtarif zu setzen und diesen im Stromvergleich zu berücksichtigen. Schon im Jahr 2018 hat das Magazin einen interessanten Ratgeber unter dem Titel „Ökostromanbieter und wie Sie gute Anbieter erkennen“ herausgebracht. Den kompletten Ratgeber gibt es unter diesem Link.

In diesem Ratgeber ziehen die Experten von Öko-Test nicht nur Bilanz, dass das Jahr 2018 ein gutes Jahr für Ökostromanbieter war, sondern zählt viele Gründe auf, weswegen Deutsche auf einen Ökostromtarif umsteigen sollten. Darüber hinaus gibt das Magazin Ratschläge, woran sich gute und günstige Anbieter von Ökostrom erkennen lassen.

Die wichtigsten Aspekte kurz zusammengefasst:

  • Die Vertragsbedingungen, auch das Kleingedruckte, aufmerksam lesen.
  • Besondere Vorsicht bei Strompaketen, Vorkasse, Kautionen.
  • Vermeiden Sie Vertragslaufzeiten von mehr als einem Jahr.
  • Bevorzugen Sie sehr kurze Kündigungsfristen.
  • Seien Sie sehr kritisch bei verlockenden Bonuszahlungen.
  • Informieren Sie sich etwas genauer über den Ökostrom-Anbieter.
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Abschließende Hinweise

Die Gestaltung der Strompreise ist bei den Stromanbietern heute von einer besonderen Dynamik gekennzeichnet, was durchaus eine Folge der schnellen Online-Tarifvergleiche ist. Es lohnt sich, jedes Jahr die Stromanbieter zu vergleichen und gegebenenfalls einen Stromwechsel vorzunehmen. Viele Stromanbieter bieten nur im ersten Jahr lukrative Konditionen für ihre Neukunden und es ist Ihr gutes Recht, jedes gute Angebot wahrzunehmen und fortlaufend einen Stromvergleich auszuführen. Laufend drängen neue Anbieter mit neuen Ideen auf den Markt. Damit verändern sich nicht nur Preise, sondern auch die Facetten der Angebote. Spätestens dann, wenn der laufende Vertrag auf seinen letzten Monat zugeht, sollten die Verbraucher die aktuellen Stromtarife erneut einer vergleichenden Betrachtung unterziehen.