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Strompreisvergleich 2018 – TÜV-geprüft mit dem STERN wechseln

Trotz der Liberalisierung des deutschen Strommarktes bereits im Jahre 1998, die durchaus bedacht zu mehr Konkurrenz unter den Stromanbietern geführt hat, sind die Strompreise in Deutschland nicht gefallen, sondern vielmehr deutlich gestiegen. Den stetigen Anstieg der Strompreise verdanken wir zum größten Teil der politisch beschlossenen, aber nicht ganz zu Ende gedachten Energiewende, die nur durch einen raschen und massiven Ausbau der Technologie der erneuerbaren Energien gelingen kann.

Die meisten ernst zu nehmenden Prognosen gehen davon aus, dass die Tendenz zur Stromverteuerung noch bis in die 2030er Jahre anhalten wird. Dennoch gibt es schon jetzt eine Chance für die Verbraucher, mithilfe des Strompreisvergleichs Geld zu sparen. Viel Wissenswertes über die Zusammensetzung des Strompreises und wie der Strom Preisvergleich überhaupt funktioniert, haben wir von Stern in diesem Artikel zusammengetragen.

Was ist eigentlich der Strompreis und wie hat sich dieser entwickelt?

Strompreisvergleich: Jetzt den günstigsten Stromanbieter findenDer Strompreis ist ein Entgelt, das der Verbraucher an einen Stromanbieter dafür entrichtet, dass dieser ihm jederzeit ausreichend viel elektrische Energie bereitstellt. Der Strompreis ist aber kein eindeutiger Wert, sondern er fächert sich heute bei jedem einzelnen Anbieter in eine große Zahl von Tarifmodellen auf, die ihrerseits unter anderem auch noch vom Wohnort des Kunden abhängen. Bei mehr als tausend Stromanbietern in Deutschland, von denen jeder zuweilen sogar 30 unterschiedliche Stromtarife auf seiner Karte hat, ergeben sich in der Summe bis zu 30.000 Tarife, aus denen Sie als Stromkunde auswählen und eine Entscheidung treffen können.

Bei genauerer Betrachtung sind in der Bundesrepublik Deutschland eindeutig Regionen mit besonders hohen oder niedrigen Strompreisen auszumachen. In Bundesländer mit einer eher geringen Bevölkerungsdichte sind die Strompreise traditionell etwas höher, was sicherlich der aufwendigen Infrastruktur geschuldet ist. Natürlich macht es einen großen Unterschied, ob nur 100 Haushalte oder eine Million Abnehmer an einer Hochspannungsleitung hängen. In jenen Bundesländern, wo in den letzten Jahren der Netzausbau sehr intensiv vorangetrieben werden musste, sind die Strompreise ebenfalls überdurchschnittlich gestiegen.

Noch in den 1990er Jahren war jeder Kunde an den örtlichen Grundversorger angebunden. Zwar waren die Stromtarife damals günstiger als heute, inflationsbereinigt stimmt dies aber nicht, zudem gab es den Euro noch gar nicht. Mit der Liberalisierung des Strommarktes im Jahre 1998 bekamen die öffentlichen Stromversorger schlagartig enorme Konkurrenz durch private Unternehmen, die sich auf der Grundlage günstigerer Stromtarife zunehmend Marktanteile verschafften. Strompreise zu vergleichen, war von nun an die Möglichkeit für den Verbraucher, der Verteuerung des Stroms „auf eigene Faust“ entgegenzuwirken.

Diese Entwicklung war wie eine Initialzündung für den langsamen Rückgang der Strompreise in den Folgejahren. So sank der durchschnittliche Strompreis pro Kilowattstunde von circa 17 Cent (1998 noch 34 Pfennig) auf 14 Cent (2000 noch 28 Pfennig). Doch mit dem Millenniumwechsel kehrte der Anstieg der Stromtarife zurück, was zum Teil sicherlich mit erhöhten Kosten auf der Seite der Erzeuger zu tun hatte. Der weitaus größere Preistreiber war aber der Fiskus, der sich nun immer neue Besteuerungsattacken für den Strom ausdachte. Im Jahre 2015 kostete die Kilowattstunde durchschnittlich 28 Cent, mehr als die Hälfte davon floss direkt an Herrn Schäuble (damaliger Finanzminister).

Variable Strompreise nutzenEin aktueller Strompreis (2018) um 30 Cent pro Kilowattstunde ist jene hohe Hürde, an die sich die meisten Verbraucher inzwischen gewöhnen mussten. Dass es mit dem Strompreisanstieg so weitergeht, daran zweifelt wohl niemand ernsthaft. Besonders ungerecht dabei ist, dass die Belastungen für die Versorger mit Beginn des Jahres 2018 sogar rückläufig waren, davon beim Kunden aber absolut nichts ankommt. Der weitaus größte Teil der mehr als 800 Grundversorger in Deutschland hielt stur an der bestehenden Preisgestaltung fest.

Dazu sollte man wissen, dass die EEG-Umlage, die zur Finanzierung des Ausbaus der erneuerbaren Energien durch die Stromkunden eingeführt wurde, ab dem 1. Januar 2018 um 0,09 Cent auf 6,792 Cent pro Kilowattstunde (erstmalig) heruntergestuft worden ist. Im gleichen Atemzug wurde übrigens auch die Umlage für die Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung etwas gekürzt.

Das war aber noch nicht alles: Die Netzbetreiber haben in 2018 das Entgelt für die Stromdurchleitung um circa vier Prozent gesenkt. Gleichzeitig sind die Großhandelspreise für den Einkauf des Stroms knapp drei Prozent gefallen, ein weiterer direkter Vorteil für die Versorger. Diejenigen Kunden, die nach wie vor einen Liefervertrag mit ihrem lokalen Grundversorger haben, bezahlen besonders hohe Preise und sollten den Strompreise Vergleich schleunigst angehen. Wer anstatt selber die Strompreise zu vergleichen darauf wartet, dass der Grundversorger freiwillig seine Strompreise senkt, kann lange warten und sich in der Zwischenzeit die folgende Kenntnis über die Grundversorgung in Deutschland aneignen.

Warum sind die Strompreise im Grundversorgungstarif so teuer?

Der Gesetzgeber hat die örtlichen Stromunternehmen dazu verpflichtet, prinzipiell jeden Haushalt seines Einzugsgebiets zu versorgen. Dazu gehören auch Kunden mit negativem Schufa-Eintrag, was bedeutet, dass das Unternehmen ein gewisses Zahlungsausfallrisiko zu tragen hat. Das steht aber nur formal auf dem Papier, denn die Unternehmen konstruieren ihren Grundversorgungstarif so, dass alle daran beteiligten Stromkunden gemeinsam dieses Risiko bezahlen. Zwar wird der Grundversorger offiziell alle drei Jahre neu bestimmt, aber die Realität sieht so aus, dass es sich dabei in den meisten Städten um die örtlichen Stadtwerke handelt.

Jeder neue Stromkonsument wird automatisch erst einmal dem lokalen Stromversorger zugeordnet und das bedeutet, dass er den relativ hohen Grundversorgungstarif zu bezahlen hat. Dieser Tarif ist aber mit einer nur zweiwöchigen Kündigungsfrist (zum Monatsende) verbunden, die Sie unbedingt rasch nutzen sollten. Wenn Sie Ihre Immobilie nur selten nutzen und sehr wenig Strom verbrauchen, kann der Grundversorgungstarif sogar geeignet sein (Bestabrechnungsklausel).

Zusammensetzung der Stromtarife

Ein Stromtarif besteht aus einem verbrauchsunabhängigen Grundpreis und dem Arbeitspreis, mit dem jede verbrauchte Kilowattstunde zu entgelten ist. Letzterer unterliegt einer Art Progression, denn wer viel Strom verbraucht, dem wird in der Regel heute (im Sinne eines guten Kunden) ein etwas günstigerer Arbeitspreis angeboten. Der (konstante) Grundpreis wird auch als Bereitstellungspreis bezeichnet und dient unter anderem der Entgeltung des Verwaltungsaufwandes einschließlich der Rechnungstellung.

Neuer Stromvertrag zum unterschreibenEs sind also Ihre Lebenssituation und Ihr Stromkonsumverhalten, die darüber entscheiden, welcher Stromtarif in Ihrem Fall gewählt werden sollte. Beim Strompreisvergleich kommt es darauf an, ob zum Beispiel Ihre größere Familie einen hohen Stromverbrauch hat. In diesem Fall wählen Sie einen Tarif mit besonders niedrigem Arbeitspreis und akzeptieren dafür einen hohen Grundpreis.

Beim Single-Haushalt sieht die Situation ganz anders aus: Wer viel unterwegs und kaum zu Hause ist, braucht kaum Strom, dann ist es fast egal, wie hoch der Arbeitspreis ist. Dem Single ist daher ein Tarif mit sehr geringem oder gar keinem Grundpreis wichtig. Nicht umsonst spricht man in diesem Fall auch von „Single-Tarifen“. Wenn der Single dann doch mal unter die Haube kommt, was zuweilen passieren kann, ist auf jeden Fall ein erneuter Stromvergleich angesagt.

Aus Sicht des Versorgers setzt sich der Strompreis aus den Bereitstellungskosten und der Stromerzeugung plus diverser Steuern zusammen. Die Gewerbetarife für Firmen und Unternehmen setzen sich ebenfalls aus Grund- und Arbeitspreis zusammen, darüber hinaus spielt die maximal beanspruchte Leistung eine Rolle. Ein energieintensiver Aluminiumhersteller zum Beispiel braucht die Garantie seines Versorgers, im Falle eines Großauftrages unmittelbar ausreichend mit Energie beliefert zu werden. Dies kann eine große technische und administrative Herausforderung für den Stromversorger bedeuten.

Wann ist ein Strom Preisvergleich zu empfehlen?

Strompreise zu vergleichen, lohnt immer, weil sich der Strompreisvergleich in barer Münze auszahlt, insbesondere dann, wenn Sie noch zum Grundversorgungstarif abgerechnet werden. Ein passender Moment für den Vergleich der Strompreise tritt stets vor Ablauf einer bestehenden Mindestvertragslaufzeit ein, weil die Versorger danach sehr gern (automatisch) einen höheren Tarif ansetzen. Der Anbieterwechsel wird dagegen oftmals durch Bonuszahlungen versüßt. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass ein regelmäßiger Stromabieter Preisvergleich grundsätzlich jederzeit und für alle Kunden sinnvoll ist.

Ein Umzug sollte eine zusätzliche Motivation für einen Strom Preisvergleich sein, weil für die neue Wohnregion ganz andere, günstige Stromtarife gelten können. Wer zudem ein hohes Umweltbewusstsein entwickelt hat, möchte sich vielleicht über Ökostrom-Varianten informieren und wird dabei möglicherweise mit Erstaunen feststellen, dass deren aktueller Strompreis eben nicht mehr höher liegt als andere Tarife beispielsweise aus einem Strommix.

Der Strompreisvergleich führt immer zum besten Tarif

Der deutsche Strommarkt ist inzwischen durch einen starken Konkurrenzkampf zwischen den vielen Anbietern gekennzeichnet, was gut für die Stromkunden ist. Auf der anderen Seite haben hier längst alle Beteiligten den Überblick verloren, Grund genug, den Strom Preisvergleich zu automatisieren, was wir von Stern mit unserem Stromanbieter Vergleich getan haben. Damit kann jeder den Vergleich der Strompreise innerhalb von Minuten bequem von zu Hause aus online durchführen und sogleich auch den Stromanbieter wechseln.

Wie funktioniert der Stromanbieter Preisvergleich?

Um Strompreise zu vergleichen, wenden Sie in wenigen Einzelschritten unseren Stromrechner an und so geht das: Als Eingabedaten benötigen Sie lediglich Ihre Postleitzahl und Ihren Jahres-Stromverbrauch in Kilowattstunden. Um die zum Teil etwas lange Ergebnisliste der günstigsten Stromanbieter gleich im Vorfeld etwas einzugrenzen, haben Sie noch die Möglichkeit, bestimmte (Wunsch)Kriterien anzuwählen. Diese Filtereinstellungen betreffen zum Beispiel:

  • 100 Prozent Ökostrom
  • Neukundenbonus
  • Vertragslaufzeit
  • Preisgarantie

Wenn Sie in der Ergebnisliste einen Stromanbieter mit einem attraktiven Strompreis pro kWh finden, können Sie aus der Webanwendung heraus direkt den Stromanbieterwechsel bequem vollziehen. Der neue Versorger kümmert sich in aller Regel sogar um die Kündigung Ihres Altvertrages, Sie brauchen nichts weiter zu unternehmen.

Was Sie beim Strompreisvergleich berücksichtigen sollten

Der größte Teil aller Verträge zeichnet sich durch eine Mindestvertragslaufzeit von einem oder zwei Jahren aus, was zugleich mit Bonuszahlungen und/oder Preisgarantien verbunden sein kann. Wer gern flexibel bleiben möchte, um gegebenenfalls den Stromanbieter schneller wechseln zu können, sollte darauf achten, dass der Vertrag ein monatliches Kündigungsrecht vorsieht.

Die jährliche Vorauszahlung wird zwar manchmal vom Versorger geringfügig belohnt, birgt aber ein Verlustrisiko in dem Fall, dass ausgerechnet dieser Stromanbieter im harten Konkurrenzkampf nicht bestehen kann und Insolvenz anmelden muss. So selten passiert das nicht. Daher empfehlen wir von Stern stets eine monatliche Zahlweise.

Mit einer Preisgarantie sichern Sie sich den Strompreis pro kWh, für den Sie sich bewusst entschieden haben, für einen bestimmten, vereinbarten Zeitraum. Ist dabei von einer eingeschränkten Preisgarantie die Rede, können Sie fast davon ausgehen, dass Sie am Ende mehr bezahlen müssen, denn bei einem solchen Tarif werden alle vom Versorger abgekoppelten Erhöhungen zum Beispiel durch einen geänderten Steuersatz oder einer erhöhten EEG-Umlage direkt an die Stromkunden weitergegeben.

Bei Gewährung eines Neukundenbonus sollten Sie unbedingt auf die Länge der mindestens geforderten Vertragslaufzeit achten und dann den Vertrag auch wirklich kündigen. Es hat sich nämlich die Masche durchgesetzt, dass die Strompreise nach der vereinbarten Mindestlaufzeit krass ansteigen, denn das Unternehmen muss sich ja die Kosten für die Boni irgendwoher reinholen.

Ist ein Preisvergleich für Strom auch bei Ökostrom sinnvoll?

Ja, selbstverständlich bezieht der Strompreisvergleich auch verschiedene Ökostrom-Tarife mit ein. Zwar kommt der Ökostrom physikalisch über dieselbe Zuleitung an Ihrer Steckdose an wie der Strom des Nachbarn, der vielleicht gar nichts gegen Kernkraftwerke hat, dennoch fördern Sie mit Ihrer Entscheidung für einen Ökostromtarif ganz konkret den Ausbau der erneuerbaren Energien. Bei Verwendung unseres Stromrechners können Sie Ihren Wunsch nach Ökostrom direkt ankreuzen und erhalten dann als Ergebnis den für Sie günstigsten Ökostromtarif. Dabei werden Sie erstaunt feststellen, wie günstig diese Tarife heute im Vergleich zu konventionell erzeugtem Strom sind.

Unser Fazit

Dass sich die Strompreise täglich verändern, und zwar mit einer eher nach oben gerichteten Tendenz, daran kann wohl kaum jemand etwas ändern. Aber durch einen regelmäßigen Strompreisvergleich versetzen Sie sich selbst in die komfortable Situation, dass Sie auf keinen Fall zu viel für Strom bezahlen. Ganz besonders wichtig ist der Stromvergleich für diejenigen, die noch in einem Grundversorgungstarif festsitzen. Damit Sie die vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen nicht verpassen, bieten wir Ihnen den sehr praktischen Erinnerungs-Service kostenlos an. Damit steht Ihrem nächsten Preisvergleich für Strom und einem auf Sie genau zugeschnittenen Tarif nichts mehr im Wege.