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Stromtarife Vergleich – Die besten Tarife in unserem Vergleich auf STERN.de

Die Strompreise sind gerade in den letzten zehn Jahren stark gestiegen und ein Ende ist nicht abzusehen. Eine Möglichkeit, dieser Tendenz entgegenzuwirken, kann ein Stromanbieterwechsel sein. Viele Menschen ziehen dies in Betracht, scheuen aber den Vergleich der unübersichtlich vielen Stromtarife der zahlreichen Energieversorger. Was Sie beim Stromtarif Vergleich beachten sollten, haben wir im Folgenden zusammengestellt.

Der Strompreis setzt sich zusammen aus den Kosten für:

  • die Stromerzeugung
  • die Netznutzung
  • Abgaben
  • Umlagen
  • Steuern

Nicht zuletzt will und muss auch der Stromanbieter für seinen Service, der im Wesentlichen aus kaufmännischen Verwaltungstätigkeiten besteht, etwas verdienen, um die damit verbundenen Arbeitsplätze bedienen zu können. Aber gerade an dieser Stelle entstehen erhebliche Unterschiede zwischen den Stromanbietern und ihren jeweiligen Stromtarifen. Als Kunde nehmen Sie einen sehr wichtigen Platz in diesem Getriebe ein, da Ihnen der liberalisierte Strommarkt die Möglichkeit zum Stromanbieterwechsel bietet. Dieser enormen Konkurrenz ausgesetzt müssen die Stromanbieter täglich um ihre Kunden buhlen, das heißt, mit Ihrem Wechselverhalten beeinflussen Sie sogar maßgeblich das Entgegenkommen der Stromanbieter und damit die Stromtarife. Mit einem regelmäßigen Stromtarif Vergleich leisten Sie im Ergebnis nicht nur einen Benefit für sich selbst, sondern für alle Stromkunden.

Mit Stromtarif Vergleich steigenden Strompreisen den Kampf ansagen

Stromtarif Vergleich: Jetzt online wechselnAnerkannte wirtschaftliche Modellrechnungen zeigen, dass uns die sogenannte Energiewende bis ins Jahr 2025 zusätzliche Kosten in Höhe von 520 Milliarden Euro bescheren wird. Das ist ein berechtigter Anlass zur Sorge, bekommen doch wir Privatkunden die teure Rechnung schon jetzt zu spüren. Dazu sollte jeder wissen, dass der Kostenanteil für die staatlich festgelegten Abgaben und Umlagen zurzeit 52 Prozent des Strompreises ausmacht. Ein konsequenter Anbieterwechsel kann in der Tat mehrere Hundert Euro pro Jahr Ersparnis einbringen. Wir von Stern haben bereits unter der Rubrik Stromvergleich ausführlich dargelegt, warum ein Stromanbieter Vergleich für die Stromkunden so einträglich sein kann. Dennoch gibt es beim Stromtarifvergleich einiges zu beachten, was wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.

Was bedeutet eigentlich Grundversorgung?

Die lokalen Stromanbieter sind gesetzlich dazu verpflichtet, auf Wunsch jeden Haushalt ihres Einzugsbereiches mit elektrischer Energie zu versorgen. Darauf gründet ein Stromtarif, der früher als „Allgemeiner Tarif“ bezeichnet wurde. Diese allgemeinen Tarife unterlagen bis ins Jahr 2007 einer Genehmigung durch die jeweils zuständige Landesbehörde, so die Forderung der „Bundestarifordnung Elektrizität“. Die Energieversorgungsunternehmen mussten also ihre allgemeinen Stromtarife offiziell beantragen. Gemäß der Neufassung des § 39 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) bezeichnet man diesen Tarif nun als „Allgemeinen Preis“. Beim erstmaligen Bezug elektrischer Energie greift automatisch ein Stromliefervertrag zu „Allgemeinen Preisen“. Das bedeutet, Sie bekommen in diesem Fall den teuersten Grundtarif. Dieser Grundversorgungsvertrag kann aber sogleich unter Beachtung einer Zweiwochenfrist gekündigt werden.

Wie sich Stromtarife zusammensetzen

Die Stromtarife für Kleingewerbe und Privathaushalte setzen sich aus dem verbrauchsabhängigen Arbeitspreis und dem festen Grundpreis, genauer Bereitstellungs- und Verrechnungspreis, zusammen. Verbrauchsabhängig bedeutet in diesem Zusammenhang eine Staffelung bezogen auf die tatsächlich verbrauchte elektrische Energie in Kilowattstunden (kWh). Dabei gilt: Wer Strom spart, zahlt mehr. Großkunden bekommen noch einen sogenannten Leistungspreis in Rechnung gestellt, wobei beispielsweise ein Unternehmen der Aluminiumherstellung, das einen extrem hohen Strombedarf hat, einen deutlich günstigeren Kilowattstundenpreis in seinem speziellen Tarif stehen hat. So diversifiziert ausgestattet bieten praktisch alle Energieversorgungsunternehmen ein ganzes Bündel sehr unterschiedlicher Tarife an. Es werden aber auch Tarife angeboten, die ausschließlich aus einem Arbeitspreis bestehen.

  • Der verbrauchsabhängige Arbeitspreis
    ist das Entgelt in Eurocent pro verbrauchte Einheit der elektrischen Energie (Arbeit), die in der physikalischen Einheit Kilowattstunde (kWh) angegeben wird. Dazu ein Beispiel: Eine Familie verbraucht im Jahr 3.600 kWh und hat in ihrem Stromliefervertrag einen Arbeitspreis von 0,25 €/kWh ausgewiesen. Dann wird auf der Jahresrechnung ein Gesamt-Arbeitspreis von 900 Euro stehen.
  • Der Bereitstellungs- und Verrechnungspreis
    ist ein verbrauchsunabhängiger Grundpreis, der zur Kostendeckung der Lieferbereitschaft des Versorgungsunternehmens dient. Darin enthalten sind zum Beispiel die Kosten der Messeinrichtung (Zähler-Installation, -Wartung und -Ablesung) sowie Rechnungsstellung und Inkassoprüfung. Die Abrechnung erfolgt auf den Tag genau je nach Absprache monatlich oder jährlich.

Auch die Gewerbetarife bestehen meistens aus der Kombination von Grund- und Arbeitspreis. Gewerbliche und industrielle Stromverbraucher verhandeln mit dem Versorgungsunternehmen individuelle Sonderverträge, deren Laufzeiten ebenfalls auf ein oder mehrere Jahre ausgelegt werden können. Die Strompreise solcher Sonderverträge werden nicht durch die Landesbehörde kontrolliert. Diese Regelungen und Verträge sind verglichen mit üblichen Haushalts- und Gewerbetarifen wesentlich umfangreicher gestaltet. Eine entscheidende Größe darin ist der maximale Leistungsbedarf.

Variable Strom Tarife

Variable Strompreise nutzenGemäß § 40 Abs. 5 EnWG ist es seit 2011 gesetzlich vorgeschrieben, dass Stromanbieter auch variable Tarife anbieten müssen. Moderne digitale Stromzähler (sogenannte Smart Meter), zu deren Einbau die Versorger seit 2010 im Falle von Neubauten oder renovierten Altbauten verpflichtet sind, ermöglichen heute eine direkte Visualisierung des (in-situ) Stromverbrauchs. Dahinter steckt die Idee, dass der Stromkunde auf diese Weise stets dafür sensibilisiert wird, wie viel Strom er gerade verbraucht mit der Hoffnung, dass so eine Senkung des Stromverbrauchs realisiert werden kann.

Hinzu kommt hier noch die Unterscheidung der Herkunft des Stroms. So kann der Kunde zum Beispiel zwischen konventionellen Kraftwerken oder „Ökostrom“ beziehungsweise einem „Strommix“ aus beiden auswählen. Teil 4 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) schreibt den Versorgern genauestens vor, wie die Tarif-, Vertrags- und Rechnungsgestaltung auszusehen hat, insofern müssen wir uns als Kunden nicht darüber wundern, wenn die Stromrechnung (auch bei kleinen Beträgen) mehr als fünf Seiten Umfang hat.

Worauf beim Stromtarife Vergleich zu achten ist

Der Preis ist nicht alles. Die Tarifbedingungen zu kennen, hilft, böse Überraschungen zu vermeiden. Das bedeutet lesen, ja, auch das Kleingedruckte, denn es gibt in der Tat „verbraucherfeindliche“ Angebote. Wir von Stern meinen, dass manche Pakettarife, Forderungen nach Vorauskasse und exorbitant lange Kündigungsfristen zum Teil unfaire Vertrags­bedingungen darstellen. Die Insolvenzen der Unternehmen Flexstrom und Teldafax, die nur die Spitze des Eisbergs sind, haben es uns allen vor Augen geführt, wie bitter die Situation für jene Verbraucher war, die artig in Vorkasse gegangen sind.

Qual der Wahl – was darf's denn sein?

Der Stromtarif Vergleich offenbart Ihnen, zwischen welchen Tarif­arten Sie wählen können. Das kann zuweilen eine Qual der Wahl sein, denn hier sollte man wissen, was man wirklich braucht:

  • Bonus­tarife
    Den Wechselwilligen motivieren Boni im ersten Vertrags­jahr, die es in den Folgejahren nicht mehr gibt. Spätestens dann beklagt der Stromkunde seinen relativ teuren Tarif, zu dem er sich verpflichtet hat, denn es ist eine Eigenschaft der Bonus­tarife, dass sie sich automatisch um zwölf Monate verlängern, wenn sie nicht frist­gerecht gekündigt werden. Wer seine Verträge stets aktiv im Blick behält und gegebenenfalls gezielt seinen Stromanbieter jährlich wechselt bei gleichzeitiger Prüfung der Bonus-Auszahlung, kann viel Freude mit derartigen Bonusverträgen haben.
  • Flexible Tarife
    sind durch relativ günstige Grund- und Arbeitspreise gekennzeichnet, aber es gibt hier fast niemals einen Bonus. Im zweiten Vertrags­jahr können diese Verträge in der Regel monatlich gekündigt werden. Das ist gut so, denn bei einer Preiserhöhung muss man keine ellenlangen Sonderkündigungsklauseln studieren, sondern man kann einfach zum nächsten Monat kündigen.

Stromtarife vergleichen und dabei die Natur schützen

Mit der Entscheidung für Ökostrom kann jeder seinen kleinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Der Stromtarifvergleich zeigt zudem, dass entgegen mancher fest verankerten Vermutung Ökostrom gar nicht so teuer ist. Der „Grüne Stromtarif“ ist in der Regel sogar günstiger als der lokal geltende Grundversorgungstarif. Aber Ökostrom ist nicht immer so grün, wie behauptet. Schaut man beim Stromtarife Vergleich etwas genauer hin, werden die verschiedenen Arten der Ökostrom-Erzeugung deutlicher. Achten Sie dabei auf „nachhaltige“ Stromtarife, die mit entsprechenden Zertifikaten unterlegt sind, die bezeugen, dass im vorliegenden Fall eine komplett ökologische Stromerzeugung vorliegt.

Besondere Stromtarife

Betreiber einer Wärmepumpe können nach entsprechend vergünstigten Tarifen fragen, die sie in der Regel auch bekommen. Wer eine Nachtspeicherheizung hat, kann sich zum günstigeren Nachtstromtarif mit elektrischer Energie beliefern lassen. Derartige Spezialtarife werden nicht nur vom lokalen Versorger, sondern von der Mehrzahl aller Stromlieferanten angeboten, das heißt, auch in diesen Fällen kann sich ein Anbieterwechsel lohnen. Voraussetzung für diese günstigen Spezialtarife sind aber separate Stromzähler. Hier bei Stern informieren wir Sie gern genauer über Wärmepumpenstrom.

Beim Stromtarif Vergleich das Augenmerk auf Grund- und Arbeitspreis richten

Nahaufnahme eines StromzählersJene Kunden, die recht wenig Strom verbrauchen, oftmals sind das Single-Haushalte von Leuten, die kaum zu Hause sind, können es sich leisten, dass der Arbeitspreis pro Kilowattstunde in ihrem sogenannten „Single-Tarif“ geringfügig höher ausfällt, dafür aber der Grundpreis möglichst tief unten angesetzt ist. Größere Familien mit Kindern, wo die Waschmaschine fast täglich dreht, achten besser auf die besonders günstige Kilowattstunde in Akzeptanz eines teuren Grundpreises. In den Arbeitspreis fließen allerdings mehrere Faktoren ein, die der Stromanbieter absolut nicht beeinflussen kann, so zum Beispiel Steuern, Abgaben und Umlagen, eine gewisse „Berühmtheit“ hat hierbei die viel diskutierte EEG-Umlage (Erneuerbare Energien Gesetz) erlangt.

Studenten befinden sich in einer besonderen Lebenssituation. Sie wohnen oft in Wohngemeinschaften (WG) oder Studentenwohnheimen und sie ziehen in aller Regel öfter mal um. Gerade deshalb lohnt sich der Stromtarif Vergleich für Studenten, denn beispielsweise in einer WG mit fünf jungen Menschen dreht sich der Stromzähler zuweilen schnell und ein höherer Grundpreis, der durch fünf geteilt wird, ist dann für jeden Einzelnen ein sehr Niedriger. Wenn es in der WG niemanden gibt, der sich für die Gruppe um solche Fragen kümmert, gilt der teure Grundversorgungstarif für alle. Tarife mit Kaution oder Vorkasse sowie Tarife mit langen Mindestvertragslaufzeiten beziehungsweise Kündigungsfristen eignen sich für Studenten nicht so gut, das liegt wohl in der Natur der Sache. Ausländische Studenten, die in ihr Heimatland zurückkehren, können ihren Stromvertrag übrigens sehr zeitnah kündigen, wenn ihr neuer Wohnort nicht mehr zum Liefergebiet des Stromanbieters gehört.

Strompakete können gut sein – müssen sie aber nicht

Das sogenannte Paket enthält die elektrische Energiemenge, die Sie auf jeden Fall bezahlen werden, auch dann, wenn Sie im betreffenden Zeitraum gar nicht so viel Energie verbrauchen. Das mag erst mal ungerecht klingen, es ist aber mit einem besonders günstigen Kilowattstundenpreis verknüpft, weil der Stromanbieter hierdurch eine eigene Planungssicherheit bekommt. Brauchen Sie mehr Strom als im Paket vereinbart, müssen Sie einen besonders hohen Kilowattstundenpreis für die zusätzliche Energie akzeptieren. Sie sehen schon, dass die Paketvereinbarung dann vorteilhaft ist, wenn Sie ihren Stromverbrauch ziemlich genau kennen, weil dieser vielleicht schon über Jahre konstant ist.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die folgenden Kriterien beim Stromtarif Vergleich besonders beachtenswert sind:

  • gute Kundenbewertungen
  • kurze Vertragslaufzeiten
  • kurze Kündigungsfristen
  • aber möglichst lange Preisgarantien
  • Pakettarife nur nach eingehender Prüfung des eigenen Stromverbrauchs

Unser Fazit:

Stromtarife zu vergleichen, lohnt sich immer, denn neue Stromanbieter, die sich mit „Sonderangeboten“ Marktanteile sichern wollen, drängen ständig auf den Markt. Die Möglichkeit, den Stromanbieter zu wechseln, ist eine Folge der Liberalisierung des Energiemarktes, die bereits im Jahre 1998 stattfand. Allerdings scheinen die deutschen Bürger diesbezüglich etwas bequem zu sein, denn noch im Jahre 2005, so das Ergebnis einer Studie, waren erst fünf Prozent der Stromkunden zu einem günstigeren Stromtarif gewechselt. Im Jahre 2009 waren es dann 18 Prozent. Es ist also höchste Zeit, dass vielleicht auch Sie Ihren Stromanbieter wechseln, um dadurch viel Geld einzusparen. Über die günstigsten Stromanbieter können Sie sich hier bei Stern weiter informieren.