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6 verschiedene Trekking E-Bikes im Vergleich – finden Sie Ihr bestes Trekking E-Bike – unser Test bzw. Ratgeber 2019

Das Fahrradfahren ist eine der beliebtesten Freizeitaktivitäten überhaupt. Wollen Sie Ihre Fahrten noch mehr genießen und dabei weniger Muskelkraft investieren, dann ist ein Trekking E-Bike eine gute Lösung für Sie. Mit einem Trekking E-Bike bewegen Sie sich von A nach B, ohne dabei aus der Puste zu kommen. Diese Form des Fahrrads macht die Fahrt einfacher und schneller, sogar eine Anhöhe können Sie mit einem Trekking E-Bike entspannt erklimmen. Der in das Bike eingesetzte elektrische Motor dient als eine ideale Ergänzung vor allem dann, wenn das Rad richtig arbeiten soll. Ein gutes Trekking E-Bike kann mehrere Tausend Euro kosten. Daher sollten Sie sich im Vorfeld eines Kaufs über die verschiedenen Ausstattungsmerkmale und Modelle gründlich informieren.

Wir haben für Sie sechs verschiedene Trekking E-Bikes miteinander verglichen und sind auf die technischen Besonderheiten der einzelnen Modelle eingegangen. In unserem Kaufratgeber erhalten Sie die wichtigsten Informationen, die für den Kauf eines Trekking E-Bikes von Bedeutung sind. Wir informieren Sie unter anderen über die verschiedenen Motorsysteme und Schaltungen. Zudem zeigen wir Ihnen auf, wie Sie ein Trekking E-Bike richtig pflegen und welches Zubehör es dafür gibt. Im anschließenden Teil stellen wir Ihnen die Testergebnisse der Trekking E-Bike-Tests der Stiftung Warentest und von Öko Test vor.

4 verschiedene Trekking E-Bikes im großen Vergleich auf STERN.de

FISCHER ETH 1806 18741 Trekking E-Bike
Max. Reichweite
120 Kilometer
Akkukapazität
422 Wattstunden
Leistung/Drehmoment
250 Watt/48 Nm
Max. Geschwindigkeit
25 km/h
Schaltung
Shimano-Acera-24-Gänge-Schaltung
Anfahrhilfe vorhanden
LCD-Display
Max. zugelassenes Gesamtgewicht/Eigengewicht
135 Kilogramm/20 Kilogramm (inkl. Verpackung)
Weitere Rahmengrößen erhältlich
Rad-/Rahmengröße
28 Zoll/44 Zentimeter
Sitz des Motors
Heckmotor
Hydraulische Scheibenbremsen
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
1101,37€ 1299,99€
HAIBIKE SDURO 4.0 4540242852 Trekking E-Bike
Max. Reichweite
Keine Angabe
Akkukapazität
400 Wattstunden
Leistung/Drehmoment
250 Watt/70 Nm
Max. Geschwindigkeit
25 km/h
Schaltung
Shimano-Deore-M6000-10-Gang-Schaltung
Anfahrhilfe vorhanden
LCD-Display
Max. zugelassenes Gesamtgewicht/Eigengewicht
130 Kilogramm/24,6 KIlogramm
Weitere Rahmengrößen erhältlich
Rad-/Rahmengröße
28 Zoll/52 Zentimeter
Sitz des Motors
Yamaha-Mittelmotor
Hydraulische Scheibenbremsen
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
Preis prüfen 1979,00€
prophete ENTDECKER e8.6 52528-0111 Trekking E-Bike
Max. Reichweite
100 Kilometer
Akkukapazität
AEG-Akku; 374 Wattstunden
Leistung/Drehmoment
250 Watt/30 Nm
Max. Geschwindigkeit
25 km/h
Schaltung
Shimano-Altus-24-Gänge-Schaltung
Anfahrhilfe vorhanden
LCD-Display
Max. zugelassenes Gesamtgewicht/Eigengewicht
150 Kilogramm/23 Kilogramm
Weitere Rahmengrößen erhältlich
Rad-/Rahmengröße
28 Zoll/50 Zentimeter
Sitz des Motors
TRIO-Hinterradmotor
Hydraulische Scheibenbremsen
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
Preis prüfen 985,01€
NCM Milano Max Trekking E-Bike
Max. Reichweite
100 Kilometer
Akkukapazität
DEHAWK I5-3614P; 504 Wattstunden
Leistung/Drehmoment
250 Watt/80 Nm
Max. Geschwindigkeit
25 km/h
Schaltung
Shimano-NEXUS-8-Gang-Nabenschaltung
Anfahrhilfe vorhanden
LCD-Display
Max. zugelassenes Gesamtgewicht/Eigengewicht
120 Kilogramm/28 Kilogramm
Weitere Rahmengrößen erhältlich
Rad-/Rahmengröße
48 Zentimeter
Sitz des Motors
Mittelmotor Max Drive
Hydraulische Scheibenbremsen
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
Preis prüfen 1699,00€
Abbildung
Modell FISCHER ETH 1806 18741 Trekking E-Bike HAIBIKE SDURO 4.0 4540242852 Trekking E-Bike prophete ENTDECKER e8.6 52528-0111 Trekking E-Bike NCM Milano Max Trekking E-Bike
Max. Reichweite
120 Kilometer Keine Angabe 100 Kilometer 100 Kilometer
Akkukapazität
422 Wattstunden 400 Wattstunden AEG-Akku; 374 Wattstunden DEHAWK I5-3614P; 504 Wattstunden
Leistung/Drehmoment
250 Watt/48 Nm 250 Watt/70 Nm 250 Watt/30 Nm 250 Watt/80 Nm
Max. Geschwindigkeit
25 km/h 25 km/h 25 km/h 25 km/h
Schaltung
Shimano-Acera-24-Gänge-Schaltung Shimano-Deore-M6000-10-Gang-Schaltung Shimano-Altus-24-Gänge-Schaltung Shimano-NEXUS-8-Gang-Nabenschaltung
Anfahrhilfe vorhanden
LCD-Display
Max. zugelassenes Gesamtgewicht/Eigengewicht
135 Kilogramm/20 Kilogramm (inkl. Verpackung) 130 Kilogramm/24,6 KIlogramm 150 Kilogramm/23 Kilogramm 120 Kilogramm/28 Kilogramm
Weitere Rahmengrößen erhältlich
Rad-/Rahmengröße
28 Zoll/44 Zentimeter 28 Zoll/52 Zentimeter 28 Zoll/50 Zentimeter 48 Zentimeter
Sitz des Motors
Heckmotor Yamaha-Mittelmotor TRIO-Hinterradmotor Mittelmotor Max Drive
Hydraulische Scheibenbremsen
Häufige Fragen FAQ FAQ FAQ FAQ
Erhältlich bei
Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot
1101,37€ 1299,99€ Preis prüfen 1979,00€ Preis prüfen 985,01€ Preis prüfen 1699,00€

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1. FISCHER ETH 1806 18741 Trekking E-Bike – Herrenrad mit LCD-Display und Akku-Ladestandanzeige

Das FISCHER ETH 1806 18741 Trekking E-Bike ist das erste Trekking E-Bike-Modell in unserem Vergleich. Mit 3 x 8-Kettenschaltung ist dieses E-Bike ein Allrounder, der mit sportlichen Qualitäten überzeugt und auch im Alltag eine gute Figur macht. Die Platzierung des Motors am Hinterrad erlaubte es, ein klassisches Rahmendesign zu konzipieren. Der Motor wird von einem gut eingepassten Rahmen-Akku mit Strom versorgt. Für Ihren Komfort unterwegs sorgen Federgabel und gefederte Sattelstütze. Damit Sie in der Dunkelheit von anderen Verkehrsteilnehmern gut gesehen werden, verfügt das Trekking E-Bike von FISCHER über einen hellen 40-Lux-Strahler. Die vorhandenen Felgenbremsen sind leicht zu warten und sorgen für Ihre Sicherheit.

Das sind die wichtigsten Produktmerkmale:

  • 48-Volt-Akku mit Lithium-Ionen-Technik und langlebigen Markenhochleistungszellen
  • Hinterradmotor: FISCHER Silent-Drive-Hintermotor 8,8 Ah/422 Wh; 250 Watt Nenndauerleistung
  • LCD-Display 800 mit vielen nützlichen Anzeigen
  • Shimano-Acera-3 x 8-Gänge-Schaltung
  • 28″ Alurahmen mit hydroverformtem Unterrohr und teilintegriertem Akku; die Rahmenhöhe beträgt 50 Zentimeter

Neben der vorderen Beleuchtung ist das E-Bike zusätzlich mit einer gesetzlich vorgeschriebenen Hinterrad-Beleuchtung ausgestattet. Vorne wie auch hinten verfügt das E-Bike über SHIMANO-V-Bremsen. Sie können daher mit dem Trekking E-Bike bequem einkaufen fahren. Die gekauften Waren lassen sich komfortabel auf dem Gepäckträger transportieren, der sich hinter dem Sattel befindet. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 Kilometern die Stunde kommen Sie stressfrei und mühelos an Ihr Ziel. Das E-Bike ist für ein zulässiges Maximalgewicht von 150 Kilogramm zugelassen.

Was ist die Rahmenhöhe? Damit Sie auf dem E-Bike bequem sitzen, müssen die Geometrie und die Rahmenhöhe auf Sie angepasst sein. Mit dem Begriff „Rahmenhöhe“ ist die Distanz zwischen Oberkante Sitzrohr und der Mitte des Tretlagers gemeint. Die passende Rahmengröße lässt sich mit einer einfachen Formel ausrechnen. Dabei spielt Ihre Schrittlänge die wichtigste Rolle. Um diese zu ermitteln, nehmen Sie ein Maßband oder einen Zollstock und ein Buch zur Hand. Jetzt stellen Sie sich ohne Schuhe und ohne Hose gegen eine Wand, und stecken Sie sich das Buch zwischen die Beine. Die senkrechte Seite des Buchs sollte an der Wand anliegen. Jetzt messen Sie mit dem Maßband oder Zollstock vom Boden bis zur Oberkante des Buchs, um die Schrittlänge zu ermitteln.

FAQs

Ist eine besondere Zulassung für dieses Trekking E-Bike notwendig?

Nein. Für das FISCHER 1806 18741 Trekking E-Bike brauchen Sie keine Zulassung.

Ist der Akku abnehmbar?

Ja. Der Akku dieses Trekking E-Bikes lässt sich zum Aufladen entnehmen und nach Bedarf abschließen.

Für welche Strecke reicht der Akku maximal?

Bei voller Ladung reicht der Akku für etwa 100 bis 120 Kilometer. Allerdings hängt das vom Gewicht des Fahrers, der Geschwindigkeit und der Beschaffenheit der Strecke ab.

Ist die verbaute Elektronik des FISCHER 1806 18741 Trekking E-Bikes witterungsfest?

Ja. Die eingebauten elektronischen Teile sind gut gegen die negativen Wettereinflüsse geschützt.

2. HAIBIKE SDURO 4.0 4540242852 Trekking E-Bike mit leichtem 6061-Aluminium-Rahmen

Wenn Sie ein sportlich-schickes Trekking E-Bike für den Alltag oder für Trekkingtouren suchen, dann werden Sie mit dem Modell HAIBIKE SDURO 4.0 4540242852 Trekking E-Bike fündig. Dieses E-Bike ist ein Multitalent, das mit jedem Terrain zurechtkommt. Ob auf der Straße, auf Forstwegen oder in leichtem Gelände – Sie kommen mit diesem HAIBIKE-Modell schnell und sicher voran. Auch für ausgedehnte Touren ist das Trekking E-Bike gut geeignet. Das verdankt es dem 250 Watt starken und kraftvollen Yamaha-PW-Mittelmotor. Der Motor bietet Ihnen vier unterschiedliche Unterstützungsstufen, womit Sie für jede Situation auf der Straße vorbereitet sind.

Mithilfe des Yamaha-LED-Displays können Sie bequem zwischen den Unterstützungsmodi wechseln. Ein Blick auf das Display reicht und Sie bekommen die wichtigen Informationen über den Ladezustand des Akkus, die gefahrene Strecke und über die momentane Geschwindigkeit – alles auf einen Blick. Für die höchste Fahrsicherheit sorgen die weiteren hochwertigen Komponenten, wie die Michelin Protek Cross-Reifen und die hydraulischen Tektro HD-M285-Scheibenbremsen.

Was den Yamaha-Mittelmotor betrifft, so überträgt dieser die Motorkraft direkt auf die Kurbelwelle und liefert somit eine Tretunterstützung von bis zu 25 Kilometern die Stunde. Das niedrige Gewicht des Mittelmotors von 3,5 Kilogramm macht den Antrieb besonders kompakt und leicht. Für eine optimale Feinabstimmung der Motorunterstützung sorgt das Triple-Sensor-System mit Drehmoment-, Geschwindigkeits- und Kurbelwellensensor. Ihnen stehen vier Unterstützungsstufen – Eco+, Eco, Standard und High – zur Auswahl. Der Mittelmotor wird ganz vom Rahmen umschlossen, was dem Trekking E-Bike eine ansprechende Optik verleiht.

Wie ist die richtige Rahmenform bei einem Trekking E-Bike? Es gibt auf dem Markt zwei Haupttypen von Rahmen – die Einrohrrahmen und die Diamantrahmen. Bei den Diamantrahmen besteht die Basis aus Ober-, Unter- und Sitzrohr, die zusammen ein Dreieck bilden. Diese Bauform hat sich vor allem aufgrund ihrer Stabilität durchgesetzt. Wenn Sie flott und bequem unterwegs sein wollen, dann wählen Sie ein Trekking E-Bike mit einem Diamantrahmen. Für einen flexibleren Einstieg gibt es auch Rahmen ohne Oberrohr.

FAQs

Ist das HAIBIKE SDURO 4.0 4540242852 Trekking E-Bike schon montiert?

Ja. Sie bekommen das Trekking E-Bike vom Hersteller vor-, aber nicht endmontiert. Sie müssen noch die Pedale selbst anschrauben.

Besitzt das Modell hydraulische Bremsen?

Ja. Das HAIBIKE SDURO 4.0 454022852 Trekking E-Bike verfügt über hydraulische Scheibenbremsen.

Wie hoch ist die Kapazität des Akkus?

Der Yamaha-Lithium-Ionen-Akku hat eine Ladekapazität von 400 Wattstunden.

Wie hoch ist die maximale Geschwindigkeit?

Sie können mit diesem HAIBIKE-Modell bis zu 25 Kilometer pro Stunde schnell sein.

3. prophete ENTDECKER e8.6 52528-0111 Trekking E-Bike – TRIO-Hinterradmotor mit Anfahrhilfe

Das prophete ENTDECKER e8.6 52528-0111 Trekking E-Bike überzeugt durch seinen zuverlässigen TRIO-Hinterradmotor, mit dem Sie müheloser vorankommen. Der im Hinterrad integrierte Motor unterstützt Sie beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 25 Kilometern die Stunde. Für eine komfortable und entspannte Fahrt sorgen unter anderen die Federsattelstütze, die Federgabel, der winkelverstellbare Lenker mit Ergogriffen und die Continentalbereifung. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 150 Kilogramm, womit Sie ausreichend Platz für zusätzliches Gepäck haben. Die reine Zuladung beträgt bei diesem Modell 127 Kilogramm – Fahrer + Gepäck – und damit ist das prophete-Trekking E-Bike auch für schwerere Fahrer sehr gut geeignet.

Die Steuerung des Motors erfolgt über ein leicht zu bedienendes und übersichtliches Trio-LED-Display. Die LED-Lampen des Displays zeigen Ihnen die gewählte Stufe und den Akku-Stand an. Der Motor bekommt den Strom von dem eingebauten AEG Downtube Lithium-Ionen-Akku. Die Akku-Kapazität von 374 Wattstunden reicht bei diesem Modell für etwa 100 Kilometer Reichweite. Den Akku können Sie zum Laden in der Wohnung entnehmen oder diesen direkt am E-Bike aufladen.

Die 24-Gang-Shimano-Altus-Kettenschaltung wird einfach über die Rapid Fire-Schalthebel bedient. Damit bekommen Sie auch bei ausgiebigen Touren genügend Schaltspektrum. Die Suntour-Federgabel ist einstellbar und zusammen mit der Federsattelstütze absorbieren sie effektiv die Erschütterungen während der Fahrt. Für die Sicherheit ist das E-Bike mit einer 30-Lux-LED-Beleuchtung ausgestattet, die über das Trio-LED-Display gesteuert wird. Für den nötigen Fahrkomfort lässt sich der Sattel in der Höhe verstellen und der Lenker in der Neigung anpassen. Das wirkt mit Erfolg Nacken- und Schulterschmerzen entgegen.

Ist eine Probefahrt beim Kauf eines Trekking E-Bikes sinnvoll? Ja. Bevor Sie sich für ein konkretes Modell entscheiden, ist eine Probefahrt obligatorisch. Nur auf diese Weise lassen sich verschiedene Antriebssysteme und unterschiedliche Radgeometrien testen. Darüber hinaus erfahren Sie bei einer Probefahrt, ob sich der Akku leicht aus- und einbauen lässt oder ob die Bedienung intuitiv ist. Auch das Verhalten des Trekking E-Bikes bei verschiedenen Geschwindigkeiten und in unterschiedlichem Gelände soll ein Ziel der Probefahrt sein.

FAQs

Wie kann ich beim prophete ENTDECKER e8.6 52528-0111 Trekking E-Bike das Licht anschalten?

Dafür drücken Sie einfach länger auf das Minuszeichen bei der Akku-Steuerung.

Ist der Akku abnehmbar?

Ja. Mit dem beigefügten Schlüssel das Schloss aufschließen und den Akku entnehmen. Der Akku ist mit einem Schloss gesichert.

Kann ich einen Ersatz-Akku erwerben?

Ja. Auf der Firmenseite des Herstellers können Sie einen zusätzlichen Akku für das prophete ENTDECKER e8.6 52528-0111 Trekking E-Bike bestellen.

Welche Rahmenhöhe hat das E-Bike?

Die Rahmengröße beträgt 50 Zentimeter. Das Modell ist noch mit einer Rahmengröße von 52 Zentimetern erhältlich.

4. NCM Milano Max Trekking E-Bike mit 250-Watt-BAFANG-MAX-Mittelmotor

Bei dem NCM Milano Max Trekking E-Bike stehen Design und Qualität im Vordergrund. Durch einen niedrigen Einstieg und komplett einstellbaren Lenker und Sattel fahren Sie mit diesem Trekking E-Bike besonders komfortabel und sicher. Der Aufbau und das Gesamtkonzept des E-Bikes von NCM sorgen für eine gute Ergonomie und Freude am Fahren. Das E-Bike ist mit dem Mittelmotor-Max-Drive-System ausgestattet. Der Motor liefert Ihnen ein hohes Drehmoment von über 80 Nm mit 250 Watt Nennleistung.

Nicht nur bei einem E-Bike sind gute Bremsen von großer Bedeutung. Das Modell Milano von NCM bietet Ihnen ein zuverlässiges und sicheres Bremsverhalten. Die vordere Bremse hat ein mechanisches Scheibenbremssystem. Die 180-Millimeter-Bremsscheibe sichert bei allen Geschwindigkeiten ein kraftvolles Bremsverhalten. Die Hinterradbremse dagegen ist eine Shimano-NEXUS-Bremse, die mit einem präzisen Rollen- und Nockenmechanismus arbeitet. Erwähnungswert sind die scheibenförmigen Kühlkörper der Hinterradbremse, die beim Bremsen die entstehende Wärme abführen.

Die notwendigen Einstellungen kontrollieren Sie auf dem gut übersichtlichen LCD-Display. Damit können Sie unter den fünf Unterstützungsstufen sowie einer Schiebehilfe von maximal 6 Kilometern die Stunde auswählen. Die Steuerungstasten des Displays befinden sich nahe der linken Hand auf der linken Seite. Dadurch sind Sie in der Lage, bequem zwischen Unterstützungsstufen oder Anzeigen zu wechseln, ohne dabei die Hand vom Lenker nehmen zu müssen.

Wie kann ich mit dem Akku sparsamer umgehen? Die vom Hersteller angegebene maximale Reichweite hängt größtenteils von der Fahrweise des Fahrers ab. Die Reichweite lässt sich steigern, wenn Sie nicht die ganze Zeit im höchsten Unterstützungsmodus unterwegs sind. Manche Streckenabschnitte benötigen keine Elektro-Motorunterstützung, was die Reichweite zusätzlich steigert. Bei längeren Touren nehmen Sie einfach das Akku-Ladegerät mit. Vielleicht lässt sich der leere Akku in einem Restaurant nachladen. Manche Akkus erreichen schon nach 60 Minuten die Hälfte ihrer Kapazität.

FAQs

Wie hoch ist der Drehmoment des NCM Milano Max Trekking E-Bikes?

Der Drehmoment des Mittelmotors beträgt 80 Nm.

Wie hoch soll der Reifendruck sein?

Der Reifendruck sollte bei dem NCM Milano Max Trekking E-Bike etwa zwischen 3,5 und 5,00 AT hoch sein. Die genaueren Angaben stehen im Handbuch.

Hat das E-Bike einen Gasdrehgriff und wenn ja – lässt sich dann die Anfahrhilfe höher als auf 6 Kilometer pro Stunde einstellen?

Nein. Ein Gasdrehgriff ist nicht vorinstalliert und ein Daumengashebel kann nur extra erworben werden.

Gibt es das Trekking E-Bike auch noch in anderen Farben?

Nein. Laut Hersteller wird das NCM Milano Max nur in Weiß angeboten.

5. NCM Venice Plus Trekking E-Bike mit hydraulischen Scheibenbremsen für mehr Sicherheit

Aus dem Hause NCM kommt auch das nächste Modell in unserem Vergleich – das Venice Plus Trekking E-Bike, das für einen täglichen Stadttrip und Trekking-Touren gleichermaßen geeignet ist. Der Hersteller bemühte sich um klare Linien und ein modernes Design, weshalb der Motor und der Akku nahtlos in das Aluminiumrahmen-Design integriert sind. Der Lithium-Ionen-Akku lässt sich entnehmen und kann überall aufgeladen werden. Da er perfekt in den Rahmen des Rades integriert ist, reduziert sich das Gewicht und das E-Bike kann in angenehmer Balance gehalten werden. Bei einem vollgeladenen Akku können Sie im ECO-Modus eine Reichweite von maximal 150 Kilometern erreichen, bei höheren Unterstützungsstufen reicht es für circa 70 Kilometer. Der Akku besitzt zudem eine extra USB-Schnittstelle, damit Sie unterwegs Ihr Smartphone aufladen können.

Das Trekking E-Bike von NCM ist mit reichlich Zubehör ausgestattet, das Ihnen das Fahren noch angenehmer gestaltet. Dazu gehört unter anderem ein großer Gepäckträger mit 3-Riemen-Bändern zum Befestigen von Packtaschen. Hinten und vorn besitzt das E-Bike StVO-zugelassene Lichter, damit Sie sich auch bei Dunkelheit sicher mit dem E-Bike bewegen können. Zum Thema Sicherheit gehören auch die leistungsstarken hydraulischen Tektro-Scheibenbremsen des Plus-Modells, die mit Bremssensoren an beiden Bremshebeln ausgestattet sind. Das eingesetzte Schaltwerk Acera von Shimano mit acht Gängen bietet eine solide Leistung beim Bremsen und Schalten.

Das Herzstück des NCM Venice Plus Trekking E-Bikes ist der antriebsstarke Das-Kit-Heckmotor mit 250 Watt Leistung. Der von NCM produzierte und patentierte X15-Motor ist ein sehr leichter und haltbarer Heckmotor, der eine gute Flexibilität bietet. Die konstante Energieabgabe des Motors endet zwar bei 250 Watt, so wie es in der EU zugelassen ist. Allerdings leistet der Motor dank der Das-Kit-Technologie bei Bedarf auch ein höheres Drehmoment. Das passiert zum Beispiel bei steileren Anstiegen.

Was passiert, wenn der Akku leer ist? Es kann unterwegs durchaus dazu kommen, dass Sie den Akku leer fahren. Das ist jedoch kein Grund dafür, die Tour zu unterbrechen. Denken Sie daran, dass Sie weiterhin ein ganz normales Fahrrad fahren und aus eigener Kraft weiterkommen können. Bis zum nächsten Restaurant, in dem Sie die Batterie wieder aufladen können, schaffen Sie es bestimmt. Außerdem haben die modernen Akkus keinen Memory-Effekt. Das heißt, dass Sie diesen auch dann laden können, wenn er noch nicht vollständig leer ist.

FAQs

Kann ich zusätzliche Lampen montieren, die über einen Nabendynamo mit Strom gespeist werden?

Nein, das ist leider nicht möglich. Bitte verwenden Sie lediglich E-Bike-Lampen. Lampen für den Dynamobetrieb können nicht genutzt werden.

Wie ist die Sitzposition auf dem NCM Venice Plus Trekking E-Bike – vornüber gebeugt oder eher aufrecht?

Das hängt von der Lenkereinstellung ab.

Ist bei diesem Modell das Anbringen eines Rahmenschlosses möglich?

Rein theoretisch ist die Montage eines Rahmenschlosses möglich. Allerdings wurden die Bohrungen, die hierfür verwendet werden können, bereits für den Gepäckträger genutzt.

Was für ein Drehmoment hat das E-Bike?

Das NCM Venice Plus Trekking E-Bike hat ein Drehmoment von 55 Nm.

6. CHRISSON E-Lady 2465 Trekking E-Bike – Damenrad mit 5 Fahrstufen zur Auswahl

Das Trekking E-Bike E-Lady von CHRISSON gestaltet das Fahren angenehm und komfortabel. Ihnen stehen fünf Fahrstufen zur Auswahl, die leicht zu wechseln sind. Das Wechseln erfolgt über das eingebaute LCD-Display, damit Sie auch im Dunkeln alle Daten im Blick haben. Der LI-ION-Akku PHYLION ist mit einem Diebstahlschutz ausgestattet und kann nach Bedarf entnommen werden. Die 13,4 Ah-Leistung des Akkus reicht bei einer ökonomischen Fahrweise für maximal 100 Kilometer Reichweite. Das E-Bike verfügt über einen leichten Alu-Rahmen, eine wartungsarme 7-Gang-Shimano-NEXUS-Schaltung und kraftvolle Shimano-V-Bremsen. Die Beleuchtung ist gesetzlich zugelassen und speziell für Elektro-Räder konzipiert.

Dieses Modell verfügt über eine Nabenschaltung, die in der Hinterradnabe integriert ist. Die Lage ist sehr günstig, wodurch die Schaltung vor äußeren Einflüssen wie Schmutz, Regen, Schnee und gar Eis geschützt bleibt. Im Endeffekt bedeutet das im Vergleich zur Kettenschaltung einen geringeren Verschleiß, eine einfachere Einstellung der Gänge, eine geringe Wartung und niedrige Reparaturkosten. Die Nabenschaltung kann auch im Stand oder bei niedrigen Trittfrequenzen geschaltet werden, was vor allem an der Ampel oder Bergabfahrten sehr praktisch sein kann. Die optimale Kettenlinie gewährleistet zudem eine volle Kraftübertragung

Das CHRISSON E-Lady 2465 Trekking E-Bike verfügt über einen BAFANG-Vorderradmotor. Dabei handelt es sich um einen Nabenmotor mit einer Leistung von 250 Watt und 36 Volt. Die Hilfe des Motors spüren Sie vor allem bei niedrigen Trittfrequenzen wie etwa bei Berghochfahrten. Die Motorunterstützung reicht bei diesem Modell bis zu einer Geschwindigkeit von 25 Kilometern die Stunde.

Was ist beim Aufladen des Akkus zu beachten? Als Erstes sollten Sie den Akku nie über Nacht unbeaufsichtigt ans Ladegerät hängen, weil Brandgefahr droht. Der Hersteller gibt Ihnen in der Bedienungseinleitung alle wichtigen Pflege- und Nutzertipps für den richtigen Umgang mit dem Akku. Damit vermeiden Sie viele unnötige Risiken, die mit dem Betrieb eines Akkus verbunden sind. Was die Lebensdauer betrifft, lässt sich ein solcher Akku theoretisch bis zu 1.000 Mal aufladen. In der Praxis hängt das jedoch von der Bauart, der Ladegeschwindigkeit und von der Ladetemperatur ab.

FAQ

Wie schwer ist das CHRISSON E-Lady 2465 Trekking E-Bike?

Dieses Modell wiegt 24 Kilogramm.

Welche Länge hat das E-Bike?

Das CHRISSON E-Lady 2465 Trekking E-Bike ist 185 Zentimeter lang.

Verfügt das E-Bike über eine Rücktrittbremse?

Ja. Das E-Bike hat hinten sowohl eine Rücktritt-, als auch eine V-Bremse.

Wie hoch ist das maximal zugelassene Zusatzgewicht?

Dieses E-Bike ist für eine zusätzliche Belastung von maximal 125 Kilogramm zugelassen.

Was ist ein Trekking E-Bike?

Trekking E-Bike TestDer Begriff „Trekking E-Bike“ ist kein rechtlich geschützter Begriff. In der Straßenverkehrsordnung gibt es auch keine Definition für das E-Bike. Aus diesem Grund lässt sich schwer festlegen, was eigentlich ein E-Bike ist. Ein E-Bike ist ein Fahrrad, das neben dem normalen Antrieb zusätzlich einen elektrischen Motor eingebaut hat, der Ihnen unterwegs Unterstützung bietet. Für den Antrieb stehen Ihnen also zwei verschiedene Alternativen zur Verfügung: Zum einen sind es die normalen Pedale, mit denen Sie aus eigener Muskelkraft für die Beschleunigung sorgen können, und zum anderen besitzen die E-Bikes einen Elektro-Motor, der Sie unterstützt.

Das Wort „Bike“ ist die Kurzform des englischen Begriffs Bicycle, was Fahrrad bedeutet. Bei einem Trekking E-Bike wird also die Tretleistung des Fahrers von einem Motor unterstützt. Das bringt Ihnen als Radler vor allem Vorteile auf längeren Strecken oder bei steilen Anstiegen, die Sie dann mit geringerer Körperkraft zurücklegen. Die weiteren Unterschiede zum klassischen Fahrrad sind der Akku und die Steuerungselektronik. Das moderne Trekking E-Bike erfreut sich einer großen Beliebtheit bei allen Altersklassen. Als Alternative zu einem Fahrrad bietet sich das E-Bike vor allem im Alter an, nach einer OP, im hügeligen Gelände, auf langen Radtouren oder auch zum Fitness- oder Gewichtsreduktionstraining.

Die E-Bikes finden Verwendung bei den Postzustellern, Polizisten, Senioren und Touristen. Das Trekking E-Bike wird immer häufiger für den Weg zur Arbeit genutzt. Die Beliebtheit der Trekking E-Bikes liegt in ihrer Vielseitigkeit. Sie eignen sich sowohl für das Fahren auf dem Asphalt in der Stadt, als auch auf dem Feldweg in der Natur. Die Trekking E-Bikes gibt es im Handel mit fast jeder denkbaren Rahmenform. Was sie gemeinsam haben, sind Schutzbleche, Scheinwerfer und Gepäckträger. Anders als bei den E-MTBs oder Rennrädern, handelt es sich bei den Trekking E-Bikes nicht um reine Sportgeräte.

Pedelec und Trekking E-Bike – darin unterscheiden sie sich voneinander

UnterschiedeIn der Regel verwenden die meisten Menschen solche Begriffe wie Elektro-Bikes, Elektro-Fahrrad, Pedelec oder Trekking E-Bike synonym, obwohl es dabei einige, insbesondere rechtliche, Unterschiede gibt. Anfangs stand der Begriff „E-Bike“ ausschließlich für Modelle, bei denen Sie den Motor auch ohne das Treten in die Pedale verwenden konnten. Das sogenannte Pedelec war genau das Gegenteil dazu – bei dem Pedelec spielt der Motor nur eine unterstützende Rolle. Er arbeitet also nur dann, wenn Sie in die Pedale treten. Dieser Unterschied tritt jedoch immer seltener auf, weil es heutzutage kaum Modelle mit einem selbstständig funktionierenden Hilfsmotor, also die klassischen E-Bikes, gibt. Der Begriff „E-Bike“ wird jedoch von den meisten Herstellern aus Marketinggründen weiter auch für Pedelecs verwendet. Eine eindeutige Unterscheidung gibt es jedoch heute nicht mehr.

  1. Trekking E-Bikes: Zu den Elektro-Fahrrädern können Mofas oder Kleinkrafträder gehören. Die Motorunterstützung erfolgt dabei durch Gasgeben und ist vom Tretaufwand des Fahrers völlig unabhängig. Für Fahrräder, bei denen Sie ohne Tretleistung bis 20 Kilometer pro Stunde fahren können, brauchen Sie eine Mofabescheinigung. Die Besitzer eines Führerscheins oder Fahrer, die nach dem 31.03.1965 geboren sind, benötigen dagegen keine Mofabescheinigung. Bei Unfällen greift jedoch die Haftpflicht nicht, daher besteht außerdem eine Versicherungspflicht. Der Gesetzgeber schreibt außerdem vor, dass Sie nur außerhalb geschlossener Ortschaften auf Radwegen bis 20 Stundenkilometer fahren dürfen, wenn es nicht anders ausgeschildert ist. In anderen Fällen benutzen Sie die Straße. Diese Regelung gilt auch für die weniger verbreiteten Klassen der E-Bikes über 25 Kilometer die Stunde beziehungsweise bis 45 Stundenkilometer. Bei den beiden höheren Klassen ist das Tragen eines Fahrradhelms Pflicht. Der Motor darf bei einem Trekking E-Bike bis 500 Watt Leistung stark sein.
  2. Pedelec: Aus der rechtlichen Sicht handelt es sich bei den Pedelecs um Fahrräder, weil Sie mit ihnen nicht vorankommen, ohne in die Pedale zu treten. Die Unterstützungsleistung lässt sich über einen Regler am Lenkrad einstellen. Bei den meisten Modellen ist damit sogar eine Unterstützung von 50 Prozent möglich. Der elektrische Motor spielt lediglich eine unterstützende Rolle und übernimmt den Antrieb fast nie zu 100 Prozent. Wenn Sie aufhören zu treten, lässt sofort auch die Unterstützung nach. Das passiert auch beim Bremsen. Die elektrische Leistung des Motors darf nicht höher als 250 Watt sein und die Maximalgeschwindigkeit darf 25 Kilometer pro Stunde nicht überschreiten. Bei den Pedelecs gibt es drei Kategorien: Pedelecs mit Anfahrhilfe, Pedelecs ohne Anfahrhilfe und die sogenannten S-Pedelecs mit einer Motorunterstützung bis 45 Stundenkilometer.
  3. Trekking E-Bikes zum Zusammenklappen: Einige Trekking E-Bikes-Modelle sind mit einem Scharnier versehen und lassen sich damit ganz einfach zusammenklappen. In der Regel betrifft es meist nur die recht kleinen Räder, womit sich der Transport als sehr einfach erweist. Auf diese Weise passt ein Klapprad mit Elektro-Antrieb sogar problemlos in den Kofferraum. Die kompakte Bauweise beeinflusst zwar den Komfort, aber der Anwendungsbereich bleibt deshalb umso größer. Sie können ein derartiges Trekking E-Bike ohne Probleme mit in den Urlaub nehmen. Die Klappräder bieten neue Möglichkeiten für den Weg in die Arbeit: Bei längeren Strecken ins Büro können Sie den größten Teil mit Ihrem Wagen zurücklegen. Beim Parken außerhalb der Innenstadt vermeiden Sie dadurch die Staus und die manchmal aufwendige und zeitraubende Suche nach einem Parkplatz. Für den letzten Streckenabschnitt nehmen Sie einfach das zusammenklappbare Trekking E-Bike aus dem Kofferraum und setzen damit die Fahrt fort.

Welche Antriebsarten stehen Ihnen zur Auswahl?

Bei den Trekking E-Bikes gibt es drei unterschiedliche Antriebsoptionen zur Auswahl. Die Unterschiede liegen hauptsächlich in der Position des Motors, was einen entscheidenden Einfluss auf das Fahrverhalten eines E-Bikes hat. Zu den gebräuchlichsten Antrieben gehören der Vorder- und der Hinterradantrieb. Die dritte Alternative ist die Position des Motors im Bereich des Tretlagers. Die einzelnen Varianten haben ihre Vor- und Nachteile, die wir Ihnen hier ausführlich beschreiben.

Der Vorderradantrieb: Diese Antriebsart beziehungsweise Position des Motors bietet Ihnen vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Bei einem Vorderradantrieb sitzt der Motor im Bereich der Vorderrad-Nabe. Diese Lösung ist technisch am einfachsten zu verwirklichen, deshalb finden Sie über Vorderradantrieb betriebene Trekking E-Bikes am häufigsten, vor allem bei den günstigeren Modellen. Der Vorderradantrieb ist mit jeder Art der Schaltung und Bremse kompatibel. Das sind die Vor- und Nachteile des Vorderradantriebs:

  • Eine kostengünstige Alternative
  • Mit allen Schaltungen kompatibel
  • Rücktrittbremse möglich
  • Keine Probleme beim Umrüsten herkömmlicher Fahrräder
  • Leichte und unkomplizierte Wartung
  • Eine zusätzliche Belastung für den Rahmen
  • Unter Umständen eine Beeinflussung der Lenkung möglich
  • Diese Modelle sind rutschanfällig aufgrund des geringen Anpressdrucks
  • Lange Kabelwege erhöhen die Störanfälligkeit
  • Eine wenig ansprechende Optik
  • Gewöhnungsbedürftiges Fahrverhalten

Der Hinterradantrieb: Wenn Sie sportlich und flott unterwegs sein wollen, dann sind Sie mit dem Hinterradantrieb richtig beraten. Es handelt sich dabei ebenfalls um einen Nabenmotor, der allerdings auf der Nabe des Hinterrades sitzt. Diese Position beeinflusst das Fahrverhalten des E-Bikes nur gering und lässt eine sportliche Fahrweise zu. Im Bereich des Hinterrads gestalten sich Wartungsarbeiten am Motor aufwendiger als bei einem normalen Fahrrad, was an der Verkabelung in diesem Bereich liegt.

  • Der hohe Anpressdruck ist für eine sportliche Fahrweise günstig
  • Der Schwerpunkt ist besser platziert als beim Vorderradantrieb
  • Ein hoher Wirkungsgrad
  • Insgesamt eine angenehmere Optik
  • Der Ausbau des Hinterrads ist dadurch aufwendiger
  • Eine umständliche Verkabelung und Steuerung
  • Die langen Kabelwege begünstigen eine höhere Störanfälligkeit
  • Es gibt gewisse Probleme im Bereich Schalten und Rücktrittbremse

Der Mittelmotor: Die dritte Möglichkeit ist ein Mittelmotor, der zwar komfortabel, aber aufwendiger im Einbau ist. Er befindet sich im mittleren Bereich des E-Bikes, genauer gesagt in unmittelbarer Nähe zum Tretlager. Was für diese Antriebsart spricht, ist die besonders vorteilhafte Gewichtsverteilung. Es liegt vor allem an der Position und an dem tief liegenden Schwerpunkt. Vom Fahrgefühl her kommt das Fahren mit einem E-Bike mit Mittelmotor dem Fahrgefühl mit einem herkömmlichen Fahrrad am nächsten.

  • Eine sehr kompakte Bauweise
  • Die Gewichtsverteilung ist bei diesem Modell optimal
  • Kurze Kabelwege bedeuten eine geringere Störanfälligkeit
  • Die Position beeinflusst die Wartungsarbeiten an Vorder- und Hinterrad nicht
  • Ein natürliches Fahrgefühl
  • Ein vergleichsweise hoher Preis
  • Die mechanische Belastung von Kette und Ritzel fällt hoch aus
  • Eine Nachrüstung der klassischen Fahrräder ist eigentlich so gut wie ausgeschlossen
  • Eine Kombination mit Nabenschaltung ist mitunter problematisch
Beachten Sie, dass der Einbau eines Mittelmotors konstruktionsbedingt sehr aufwendig und teuer ist. Allerdings können Sie einen Mittelmotor bei Fahrrädern mit einer Kettenschaltung montieren. Dadurch finden Sie diesen Antrieb vor allem in mittel- bis hochpreisigen Trekking E-Bikes.

Welcher ist der richtige Rahmentyp für ein Trekking E-Bike?

Bei der Wahl eines Trekking E-Bikes spielt die Tatsache, ob es sich dabei um ein Herren- oder Frauen-Trekking E-Bike handeln soll, nicht die entscheidende Rolle. Vielmehr ist die Wahl des richtigen Rahmens von Bedeutung. Die Entscheidung, welchen Rahmentyp Sie im Endeffekt wählen, ist letztendlich vom Zweck und der Fahrweise abhängig. Die Wahl besteht zwischen Sportlichkeit und Komfort. Diese Rahmentypen gibt es auf dem Markt:

  1. Diamantrahmen: Dieser Rahmentyp ist der Klassiker unter den Rahmenarten. Charakteristisch für diesen Rahmentyp ist eine hohe Querstange, die das Rad gut stabilisiert. Diese Rahmenform sorgt für ein sportliches Fahrverhalten, dafür aber ist das Aufsteigen ein wenig erschwert.
  2. Trapezrahmen: Die schräge beziehungsweise abgesenkte Querstange ist typisch für einen Trapezrahmen. Der Rahmen bietet weniger Stabilität, ist jedoch bequemer beim Auf- und Absteigen. Der Trapezrahmen stellt einen guten Kompromiss zwischen Komfort und Sportlichkeit dar.
  3. Waverahmen: Die Querstange fehlt hier ganz, dafür gibt es eine dicke untere Stange. Diese Rahmenart ist instabiler als die zwei anderen Rahmenarten, allerdings ist sie auch schwerer und robuster. Das Auf- und Absteigen gelingt hier noch leichter, was zum Beispiel im Stadtverkehr den Komfort deutlich steigern kann.

Die klassische Diamant-Form ist im Angebot der Trekking E-Bikes führend. Neben den Vorteilen bietet sie aber auch einige Nachteile:

  • Viel stabiler als die anderen Rahmentypen
  • Sehr leichte und kompakte Bauweise
  • Dieser Rahmentyp erlaubt ein sportliches Fahren
  • Das Auf- und Absteigen ist erschwert
  • Für Menschen mit Einschränkungen des Bewegungsapparates eher ungeeignet

Trekking E-Bike VergleichWorauf Sie beim Kauf eines Trekking E-Bikes achten sollten

Steht der Kauf eines Trekking E-Bikes kurz bevor, dann sollten Sie sich mit einigen Dingen vertraut machen, bevor Sie sich für ein konkretes Modell entscheiden. Auf diese Weise finden Sie das richtige Trekking E-Bike für Ihre Bedürfnisse:

Der richtige Rahmen: Die Bezeichnungen „Herrenrad“ und „Damenrad“ existieren zwar immer noch, allerdings ist es eher eine Frage des persönlichen Geschmacks, für welchen Rahmentyp Sie sich schließlich entscheiden. Die verschiedenen Rahmenarten haben wir Ihnen bereits vorgestellt sowie auch die Vor- und Nachteile aufgezählt. Nach der Entscheidung für einen Rahmentyp sollten Sie jetzt die richtige Rahmengröße finden, die zu Ihnen passt.

Dadurch erreichen Sie eine optimale Sitzposition beim Fahren. In der Regel bieten die Hersteller ihre Trekking E-Bikes mit verschiedenen Rahmengrößen an. Nach der Ermittlung der Schrittlänge multiplizieren Sie diese einfach mit 0,665, um die passende Rahmengröße herauszufinden. Falls Sie keine Möglichkeit haben, die Schrittlänge zu messen, richten Sie sich nach diesen Werten:

Körpergröße Rahmenhöhe
155 – 160 Zentimeter 45 – 48 Zentimeter
160 – 165 Zentimeter 48 – 50 Zentimeter
165 – 170 Zentimeter 50 – 52 Zentimeter
170 – 175 Zentimeter 52 – 54 Zentimeter
175 – 180 Zentimeter 54 – 56 Zentimeter
180 – 185 Zentimeter 56 – 59 Zentimeter
185 – 190 Zentimeter 59 – 61 Zentimeter
190 – 195 Zentimeter 61 – 64 Zentimeter
Bei der Auswahl eines Trekking E-Bikes schauen Sie immer nach, aus welchem Material der Rahmen hergestellt wurde. Damit Sie beim Gewicht sparen können, wählen Sie einen Rahmen aus widerstandsfähigem Aluminium. Rahmen aus Stahl sind zwar langlebiger und stabiler, dafür aber wiegen sie entsprechend mehr.

Der Motor: Wie bereits erwähnt sind bei Trekking E-Bikes vor allem zwei Antriebsarten zu finden: Heck- und Mittelmotoren. Die Mittelmotoren haben dabei deutlich die Nase vorn, was die Zuverlässigkeit, Qualität und Performance angeht. Das hat jedoch seinen Preis. Die Hinterradantriebe werden meist in günstigeren Trekking E-Bikes verbaut. Das sind die Unterschiede zwischen den zwei E-Bike-Motor-Typen: Der Mittelmotor sitzt nahe am Tretlager und die Unterstützung wird über das Kettenblatt auf das Hinterrad übertragen.

Der Schwerpunkt ist bei dieser Lösung vorteilhaft niedrig und die Position ermöglicht ein gutes Handling. Darüber hinaus bieten diese Motortypen einen hohen Wirkungsgrad und eine gute Akku-Reichweite. Gegen den Mittelmotor spricht vor allem der etwas höhere Kettenverschleiß und er ist verhältnismäßig laut im Betrieb.

Bei Hinterradantrieben befindet sich der Motor in der Nabe des Hinterrads und überträgt die Leistung direkt aufs Hinterrad. Die Positionierung ergibt viel Gewicht auf dem Hinterrad, eine sportliche Fahrweise und eine leise Arbeit. Hinterradmotoren sind allerdings nicht mit allen Schaltsystemen kompatibel, Hinterrad-Reparaturen sind zudem unter Umständen kompliziert und beim langen und steilen Anstieg überhitzt der Motor leicht.

Die Reichweite: Dieses Merkmal ist bei der Wahl eines E-Bikes von großer Bedeutung. Allerdings lässt sich eine genaue Reichweite meist schwer abschätzen. Für die Reichweite ist in erster Linie die Akku-Kapazität verantwortlich, die in Wattstunden angegeben wird. Aus diesem Wert ist es jedoch schwer abzuleiten, wie lange der E-Bike-Akku in der Praxis hält. Bei den meisten Produkten finden Sie einen Vermerk des Herstellers zur E-Bike-Reichweite mit einer einzigen Akku-Ladung.

Wichtig: Die maximale vom Hersteller angegebene Reichweite werden Sie kaum erreichen können, weil die Produzenten dafür üblicherweise eine besonders sparsame Fahrweise, eine flache und gut fahrbare Strecke und ideale Umweltbedingungen angeben.

Der Akku: Achten Sie beim Akku darauf, dass die Reichweite als ein allgemeiner Wert angegeben wird, der je nach äußerlichen Gegebenheiten vom Richtwert abweichen kann. Darüber hinaus ist es im Zusammenhang mit dem Akku wichtig, wie es um die Ladezeit steht. Für Sie als Nutzer ist es vom Vorteil, wenn der Akku binnen kurzer Zeit wieder aufgeladen und betriebsbereit ist. Hochwertige Akkus sollten in weniger als 5 Stunden wieder vollgeladen sein.

Die Bremsen: Die herkömmlichen Trekking E-Bikes bringen mehr als 20 Kilogramm auf die Waage. Zusammen mit dem Gewicht des Fahrers ergibt sich eine hohe Traglast, die für die Bremsen eine Herausforderung sind. Deswegen ist es wichtig, ein gutes Bremssystem zu wählen. Bei den günstigeren Modellen finden Sie die V-Brakes vor, die für Einsteiger eine gute Bremsleistung bieten.

Die Bremsleistung von Scheibenbremsen ist jedoch viel besser, vor allem bei Nässe ist dieses Bremssystem unschlagbar. Wenn es sich noch um hydraulische Scheibenbremsen handelt, dann sind Sie für unterwegs sehr gut ausgerüstet. Der Vorteil der Felgenbremsen, also der V-Brakes, liegt in der problemlosen Wartung und an der Langlebigkeit.

Sie sollten das vom Hersteller angegebene zulässige Gesamtgewicht nicht überschreiten. Neben dem Gewicht des E-Bikes und des Fahrers kommt noch das Gepäck dazu. Eine ausreichende und daher sichere und effektive Bremswirkung erreichen Sie nur beim Einhalten des zulässigen Gesamtgewichts.

Die Gangschaltung: Die klassische Kettenschaltung kennen Sie schon von den normalen Fahrrädern, MTBs oder Rennrädern. Diese Räder werden in der Regel mit einer hohen Zahl an Gängen ausgestattet. Gangschaltungen mit 20 bis 27 Gängen kommen dabei oft vor. Bei den Fahrrädern brauchen Sie jedoch so viele Wahlmöglichkeiten, um beispielsweise steilere Berge einfach und effektiv erreichen zu können.

Ein Trekking E-Bike ist jedoch mit einem elektrischen Motor ausgestattet, der Ihnen Unterstützung bietet. Eine so große Bandbreite verschiedener Übersetzungen ist deshalb bei E-Bikes nicht nötig. Die meisten Modelle in unserem Trekking E-Bike-Vergleich kommen mit Kettenschaltungen aus, die im Schnitt acht bis elf Gänge haben. Die Kettenschaltung kommt am häufigsten bei den E-Bikes zum Einsatz. Wenn Sie jedoch im Stand schalten wollen, dann brauchen Sie eine Nabenschaltung.

Dieses Schaltsystem ist zwar wartungsarmer als die Kettenschaltung, aber es stehen Ihnen auch weniger Gänge zur Verfügung. Des Weiteren sind Nabenschaltungen schwerer und teurer als die Kettenschaltungssysteme. Für noch mehr Fahrkomfort sorgt die Automatikschaltung, die vom Prinzip ähnlich funktioniert wie das Automatikgetriebe im Auto. Das E-Bike schaltet dann wie bei einem Wagen stufenlos von selbst und wählt selbstständig den richtigen Gang aus.

Trekking E-Bikes TestDie Motorleistung: Unabhängig von der Leistung des Motors sind die E-Bikes in Deutschland auf eine Höchstgeschwindigkeit von 25 Kilometer pro Stunde begrenzt. Die Trekking E-Bikes sind in der Regel mit Motoren von einer Gesamtleistung von 250 Watt ausgestattet. Wenn Sie schneller fahren wollen, dann müssen Sie auf ein Pedelec umsteigen.

Die Bereifung: Dank des Motors sind im Schnitt mit einem Trekking E-Bike höhere Geschwindigkeiten erreichbar als mit einem herkömmlichen Fahrrad. Außerdem ist die Belastung bei einem E-Bike höher als bei den meisten Fahrrädern. Aus diesen Gründen sind gute Reifen bei der Wahl eines passenden Trekking E-Bikes wichtig. Beim Kauf bei einem Markenhändler und renommierten Hersteller ist eine gute Reifenqualität meist gegeben. Die speziellen E-Bike-Reifen verfügen in der Regel über eine zusätzliche Einlage im Schlauch, die ihnen eine hohe Langlebigkeit sichert.

Sattel und Lenker: Eine bequeme und sichere Sitzgelegenheit soll ein hochwertiger Sattel bieten, damit Sie auch für längere Fahrten gerüstet sind. Das gilt auch für den Lenker, der ebenfalls Ihrem persönlichen Geschmack und Ihren Erwartungen entsprechen sollte. Beide Teile sollten möglichst verstellbar sein, um die nötigen Anpassungen vornehmen zu können.

Das Gewicht: Wie viel ein Trekking E-Bike wiegt, hängt vor allem von der Ausstattung, der Bauart und dem Motorsystem ab. Das Durchschnittsgewicht eines E-Bikes pendelt zwischen 20 und 30 Kilogramm. Das Gewicht spielt insbesondere dann eine Rolle, wenn Sie das E-Bike oft tragen müssen.

So pflegen Sie Ihr Trekking E-Bike richtig

Das sollten Sie sich merken!Die Reinigung und regelmäßige Pflegemaßnahmen verlängern das Leben Ihres E-Bikes und sorgen für die nötige Sicherheit beim Fahren. Das sind die wichtigsten Tipps für die Pflege und die Reinigung der Trekking E-Bikes:

  1. Waschen: Obwohl Elektrizität und Wasser keine gute Kombination sind, können Sie dennoch Ihr Trekking E-Bike ohne Bedenken mit Wasser reinigen. Der Motor ist in der Regel sehr gut abgedichtet, damit Sie auch bei Regenwetter sicher unterwegs sind. Deshalb spricht nichts dagegen, das Trekking E-Bike mit einem Gartenschlauch abzuspritzen. Einen Hochdruckreiniger sollten Sie jedoch dafür nicht einsetzen. Der dabei entstandene Druck lässt das Wasser selbst bei einer guten Abdichtung in den Motorraum eindringen, was den Antrieb beschädigen könnte.
  2. Gründliche Pflege: Sie sollten das Trekking E-Bike regelmäßig einer gründlichen Reinigung unterziehen. Dafür zerlegen Sie das Elektro-Fahrrad in Einzelteile. Für diesen Zweck entfernen Sie die Räder, die Schalt- und Bremszüge und den Akku. Den Akku reinigen Sie einfach mit einem feuchten Tuch.
  3. Die zulässigen Reinigungsmittel: Für die Reinigung von Fahrrädern und E-Bikes gibt es im Handel spezielle Shampoos, mit denen Sie den Schmutz effektiv entfernen. Verwenden Sie für die Reinigung keine Spülmittel für die Küche. Diese sind in der Regel fettlösend und damit entfernen Sie auch ungewollt die Schmierstoffe von der Kette und aus dem Tretlager. Es kann für die Lebensdauer dieser Teile schlimme Folgen haben, wenn sie nach der Reinigung nicht eingefettet werden.
  4. Gut abtrocknen: Nach getaner Arbeit ist das Trocknen von großer Bedeutung. Es kann mit einem trockenen Tuch geschehen. Dabei trocknen Sie gründlich das Akku-Fach. Dringt hier nämlich die Feuchtigkeit ein, dann sind Kurzschlüsse möglich, die den Akku zerstören könnten.
  5. Gut einfetten: Ist das Trekking E-Bike gereinigt, zusammengebaut und abgetrocknet, dann ist es wichtig, alle beweglichen Teile zu ölen oder zu fetten. Das wichtigste Teil ist zwar die Kette, aber auch der Umwerfer der Gangschaltung und die Schalt- und Bremszüge sollten regelmäßig geölt werden.

Die Geschichte der Trekking E-Bikes

Trekking E-Bikes VergleichSeitdem die modernen Fahrräder auf den Markt kamen, wollten die Tüftler und Erfinder diese mit einem Zusatzantrieb ausstatten. Nach den Patentschriften zu beurteilen, gab es schon 1895 die ersten Fahrräder, die über einen elektrischen Hilfsmotor verfügten. Für den zusätzlichen Antrieb benutzten die Erfinder verschiedene Techniken. Es gab am Anfang die Nabenmotoren, Tretlagermotoren und sogar die Direktantriebe, die heute fast nicht mehr eingesetzt werden.

Das waren die ersten E-Bikes, die sich jedoch noch nicht so richtig durchsetzen konnten. Die Technik von damals war noch nicht so fortgeschritten und der Einsatz eines elektrischen Motors brachte einige Probleme mit, die schwer zu überwinden waren. Im 19. Jahrhundert gab es noch keine geeigneten Steuerungsgeräte für die Regulierung der Geschwindigkeit.

Die ersten Elektro-Motoren erzeugten eine konstante Geschwindigkeit, mit der ein Fahrer vorlieb nehmen musste. Von einem Fahrkomfort war damals keine Rede. Des Weiteren konnte die Energieversorgung nicht optimal gewährleistet werden. Die Akkus waren zu schwach und hatten ein geringes Speicherpotenzial. Aus diesen Gründen waren nur kurze Ausflüge mit den E-Bike-Prototypen möglich. Durch diese Probleme konnte sich die Idee lange Zeit nicht richtig durchsetzen.

Im Laufe der nächsten Jahrzehnte statteten zwar die Entwickler die Fahrräder mit Hilfsmotoren aus, allerdings handelte es sich dabei meist um Verbrennungsmotoren. Die E-Bike-Idee ist jedoch nicht in Vergessenheit geraten. Die hohe Effizienz der Elektro-Motoren und die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen animierten die Tüftler dazu, immer weiter nach einem passenden Konzept zu suchen.

Die ersten seriösen Ergebnisse kamen in den 70er Jahren aus Japan. Solche Unternehmen wie Sanyo, Yamaha und Panasonic arbeiteten eifrig an der Entwicklung eines alltagstauglichen E-Bikes. Der Durchbruch kam im Jahre 1975 – Panasonic stellte in diesem Jahr das erste E-Bike mit einem Mittelmotor vor. Das Konzept war zum damaligen Zeitpunkt so fortschrittlich, dass viele Techniken noch bis heute in den Trekking E-Bikes zum Einsatz kommen.

Das nächste wichtige Datum in der E-Bike-Geschichte ist das Jahr 1982. Der deutsche Erfinder Egon Gelhard präsentierte damals eine Studie über die modernen Pedelecs. In seinem Konzept hing die Motorunterstützung von der Pedalbewegung, also von der Muskelkraft ab. Es vergingen weitere 8 Jahre, bis das schweizerische Unternehmen Velocity den ersten Prototypen bei einem Rennen für Solarfahrzeuge vorstellte. Nach weiteren 5 Jahren, also 1995, startete die Serienproduktion. Der eigentliche Durchbruch und eine Etablierung des E-Bikes auf dem Markt geschahen erst 2005 mit der Erfindung des Lithium-Ionen-Akkus. Das Gewicht und die Größe des Akkus reduzierten sich entscheidend und es stiegen zudem ihre Leistungsfähigkeit und die Reichweite.

Das sind die wichtigsten Trekking E-Bike-Hersteller

Darauf sollten Sie achtenAuf dem Markt finden Sie Produkte von vielen namhaften Herstellern, die ihre Trekking E-Bikes präsentieren. Je nach Produzent besitzen die einzelnen Modelle unterschiedliche Ausstattungsmerkmale und individuelle Charakteristika. Deshalb ist es empfehlenswert, sich vorab mit den verschiedenen Herstellern auseinanderzusetzen. Dadurch erkennen Sie, was die einzelnen Marken auszeichnet und worin die Unterschiede liegen.

  1. Hercules: Dieses deutsche Unternehmen wurde bereits 1886 gegründet und stellte von Anfang an Fahrräder her. Ende der 19. Jahrhunderts begann die Firma mit der Produktion von Motorrädern. Auch die Trekking E-Bikes befinden sich heute im Sortiment dieses Traditionsunternehmens. Die Modelle von Hercules bieten eine hohe Qualität und einen ausgezeichneten Komfort. Das Unternehmen setzt für den Antrieb leistungsstarke und zuverlässige Motoren bekannter Hersteller wie BOSCH und Shimano ein.
  2. Kalkhoff: Das Unternehmen gehört zu den wichtigsten Anbietern für Trekking E-Bikes in Deutschland. Die im Jahre 1919 in Cloppenburg gegründete Firma entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem der wichtigsten Fahrradhersteller in Deutschland. Seit 2010 stehen die E-Bikes im Mittelpunkt der Produktion und der Entwicklungsarbeit. Die Kalkhoff-E-Bikes zeichnen sich durch eine gute Leistung und eine hohe Zuverlässigkeit aus. Die Elektro-Fahrräder sind robust und langlebig, außerdem bieten sie viel Fahrkomfort. Die Kalkhoff-Modelle arbeiten mit ganz unterschiedlichen Motorentypen, dabei sind Geräte mit einem Nabenmotor im Vorder- oder im Hinterrad sowie mit Mittelmotor zu finden.
  3. KTM: Das in Österreich ansässige Unternehmen beschäftigte sich ursprünglich mit der Herstellung von Motorrädern, Mofas und anderen kleineren Motorfahrzeugen. Im Jahre 1951 begann die Firma, auch Fahrräder zu produzieren. Die E-Bikes von KTM zeichnen sich durch eine vielfältige Auswahl aus. So finden Sie zum Beispiel neben sehr sportlichen E-Mountainbikes auch Touren- und Trekking E-Bikes, mit denen Sie gemütlich ausgedehnte Touren meistern können.
  4. prophete: Das Unternehmen wurde ursprünglich 1908 als Fahrradwerkstatt gegründet. Seit den 70er Jahren stellt die Firma eigene Modelle her, wobei auch E-Bikes dazu gehören. Neben dem klassischen Trekking E-Bike gibt es im Sortiment auch zahlreiche Modelle im Retro-Style, die zumindest optisch an vergangene Jahrzehnte erinnern. Bei prophete stehen Ihnen zudem viele verschiedene Antriebsvarianten zur Auswahl.

Welches Zubehör ist bei einem Trekking E-Bike sinnvoll?

Sie können ein Trekking E-Bike mit einigen weiteren Zubehörteilen ausstatten. Nicht selten befinden sich jedoch verschiedene Zubehörteile, die wir Ihnen vorstellen, bereits im Lieferumfang:

  • Der Fahrradkorb: Das ist ein Zubehörteil, das bei keinem Trekking E-Bike fehlen sollte. Ein Fahrradkorb lässt sich nach einer Einkaufstour hervorragend für den Transport einsetzen. Sie können darin bei längeren Touren auch Ihren Proviant verstauen.
  • Fahrradanhänger und Kindersitze: Diese Zubehörteile sind sinnvoll, wenn Sie Ihre Liebsten mit auf die Tour nehmen möchten. Die meisten Hersteller bieten diese in ihrem Angebot an.
  • Fahrradcomputer und Navi-Geräte: Dieses Zubehör ist dann sinnvoll, wenn Sie Ihre Touren detailliert aufzeichnen wollen. Darüber hinaus bekommen Sie dadurch nie Probleme, den richtigen Weg zu finden.
  • Fahrradschloss. Mit einem guten Fahrradschloss sorgen Sie für einen effektiven Schutz vor Diebstahl. Ein hochwertiges Fahrradschloss befindet sich jedoch wie bereits erwähnt im Lieferumfang vieler Anbieter.
  • Die Fahrradversicherung: Für manche Modelle müssen Sie ziemlich tief in die Tasche greifen. Damit empfiehlt es sich, eine zusätzliche Fahrradversicherung abzuschließen, um im Falle von Vandalismus oder Diebstahl geschützt zu sein.
  • Akku-Taschen: Falls Sie einen zusätzlichen Akku verwenden, sollten Sie ihn in einer speziellen Aufbewahrungstasche platzieren, sonst kann er leicht beschädigt werden. Eine Aufbewahrungstasche schützt den Akku vor Kratzern und vor Verunreinigungen.
  • Für den Transport mit dem Auto: Transportieren Sie Ihr Trekking E-Bike mit einem Wagen, dann sollten Sie über einen extra Schutz nachdenken. Ein starker Fahrtwind kann bei Regen dazu führen, dass winzige Wassertropfen in den Motorraum eindringen. Im Handel finden Sie spezielle Schutztaschen für den Motor, die das Antriebssystem vor Nässe schützen.
Denken Sie daran, dass bei vielen Hausratversicherungen bereits das Fahrrad mit eingeschlossen ist. Allerdings muss es immer zu Hause im Keller oder auch im Schuppen abgestellt stehen. Diese Räume müssen sich zudem abschließen lassen.

So fahren Sie sparsamer

Achtung: Das sollten Sie wissen!Obwohl die modernen Akkus im Vergleich zu den E-Bike-Batterien von früher viel leistungsfähiger sind, haben auch sie eine bestimmte Lade- und Leistungskapazität. Damit Sie mit dem Trekking E-Bike nicht auf halber Strecke stehen bleiben, haben wir für Sie einige Tipps zu einer sparsamen Fahrweise vorbereitet. Das steigert die Akku-Laufzeit und Sie kommen weiter voran.

  1. Die Schaltung nutzen: Ihr Trekking E-Bike ist nicht umsonst mit einer Gangschaltung ausgestattet. Bedenken Sie, dass die E-Bikes bei höheren Drehzahlen weniger Strom verbrauchen. Ein guter und zugleich sparsamer Richtwert beträgt 60 bis 80 Kurbelumdrehungen pro Minute. Wollen Sie mit einer Akku-Ladung weiter kommen, dann schalten Sie einfach einen Gang runter.
  2. Die Unterstützungsstufen nutzen: Die meisten Trekking E-Bikes bieten einige Unterstützungsstufen an. Auf ebenem Grund oder bei Fahrten bergab sollten Sie mehr der eigenen Muskelkraft vertrauen und die starke Unterstützung nur am Hang zuschalten.
  3. Durchdachte Routen wählen: In den Innenstädten geraten Sie oft in einen Stop-and-Go-Verkehr, in dem sich die Anfahrhilfe immer wieder einschaltet. Das verbraucht viel Energie. Planen Sie also Ihre Route mit Bedacht und versuchen Sie dabei, eine ruhigere Strecke mit weniger Ampeln zu wählen.
  4. Auf den technischen Zustand achten: Sparen Sie nicht bei der Pflege. Die Reifen brauchen genügend Luftdruck und die beweglichen Teile sollten stets gut geölt sein, um den Rollwiderstand möglichst ökonomisch zu überwinden. Das spart Ihnen eine Menge Energie.
  5. Der Zusatz-Akku: Manchmal reicht ein Akku nicht aus, vor allem wenn Sie das E-Bike öfter nutzen und längere Strecken fahren. Deshalb ist es vielleicht sinnvoll, über einen zusätzlichen Akku nachzudenken.

Für wen ist ein Trekking E-Bike am besten geeignet?

Die Trekking E-Bikes finden eine breite Anwendung. Von den Vorteilen der elektrisch angetriebenen Fahrräder profitieren zum Beispiel die Senioren und Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Auf dem Weg in die Arbeit können auch die Pendler über den Feld-, Wald- oder Wiesenweg fahren, ohne ausschließlich auf dem Asphalt bleiben zu müssen. Die Elektro-Motoren eröffnen eine neue Alternative für untrainierte Menschen – bei der nächsten Radtour halten diese so problemlos mit sportlicheren Freunden oder Partnern mit.

Ein Trekking E-Bike ist für Senioren und andere Menschen mit körperlichen Einschränkungen allerdings nur dann sinnvoll, wenn sie noch einigermaßen beweglich sind. Andernfalls sollten sie es erst mit einem E-Citybike versuchen, bei dem das Auf- und Absteigen weniger Probleme bereitet.

Das beste Trekking E-BikeFAQs

  • Hat der Hilfsmotor eine nachteilige Wirkung auf die sportliche Aktivität? Die Antwort auf diese Frage müsste zum Teil „Ja“ lauten. Durch die Motorunterstützung wird Ihr Körper weniger herausgefordert. Andersherum hilft der Elektro-Motor Ihnen dabei, die körperliche Belastung über einen längeren Zeitraum hinweg auf einem mittleren Niveau zu halten, was die Gesundheit fördert.
  • Welche Durchschnittsreichweite schafft ein Trekking E-Bike? Seine Reichweite hängt von einigen Faktoren ab. Dazu gehören der eigene Fahrstil, die Effizienz des Motors, die Akku-Kapazität und weitere Punkte. In der Regel reicht eine Akku-Ladung für eine Strecke von 40 bis 60 Kilometer aus. Bei einigen Modellen kann die Strecke bis 100 Kilometer und mehr betragen.
  • Lässt sich ein Trekking E-Bike auch ohne die Motorunterstützung verwenden? Ja. Sie können Ihr E-Bike ganz ohne Motorunterstützung fahren. Auch wenn der Akku leer wird, kommen Sie auch mit Ihrer Muskelkraft allein zurück nach Hause.
  • Ist eine Versicherung vorgeschrieben? Ein gewöhnliches Trekking E-Bike mit einer Leistung von maximal 250 Watt benötigt keine extra Versicherung. Die stärkeren Modelle erfordern jedoch den Abschluss einer zusätzlichen Versicherung. Sie bekommen dazu auch ein Kennzeichen, das sie an Ihrem Trekking E-Bike anbringen sollten.

Was tun bei einem defekten Akku?

Neben dem Motor ist der Akku ein sehr sensibler Bauteil. Mit der Zeit kann er einen erheblichen Teil seiner Leistungsfähigkeit einbüßen, was Sie an der reduzierten Reichweite und den steigenden Ladezeiten bemerken. Im schlimmsten Fall speichert der Akku sogar keine Energie mehr. Wenn ein Defekt an Ihrem Akku auftritt, dann fragen Sie sich bestimmt, was Sie tun können.

Als Erstes: Keine Selbstreparaturversuche starten! Sogar die Bastler kommen bei einem defekten Akku an ihre Grenzen. Wenn hierbei ein Defekt vorkommt, wenden Sie sich immer an einen Fachmann. Das Rumbasteln an einem Akku kann mitunter gefährlich werden. Neben einem Stromschlag besteht eine akute Brandgefahr.

Bei einem Defekt setzen Sie deshalb mit dem Händler in Verbindung, bei dem Sie den Akku oder das Trekking E-Bike gekauft haben. Die Spezialisten haben dafür extra Diagnose-Tools, mit denen sie schnell feststellen, was an dem Akku nicht in Ordnung ist. Lässt sich der Akku nicht mehr reparieren, dann bietet Ihnen der Fachmann einen passenden Ersatz-Akku an und sorgt für eine ordnungsgemäße Entsorgung des alten Akkus.

Gibt es Alternativen zu einem Trekking E-Bike?

Tipps & HinweiseNicht jeder wird von den Vorzügen eines E-Bikes überzeugt sein. Als ein alternatives Fortbewegungsmittel können Sie ein gewöhnliches Fahrrad verwenden. Wollen Sie etwas weniger ins Schwitzen kommen, dann ist ein Elektro-Roller ein guter Tipp für Sie. Sie erreichen Ihr Ziel damit noch schneller, und das ohne in die Pedale treten zu müssen. Elektro-Roller sind zudem günstig im Unterhalt und umweltfreundlich.

Hat die Stiftung Warentest einen Trekking E-Bike-Test durchgeführt?

Das bekannte Verbrauchermagazin Stiftung Warentest hat im Juni 2018 einige E-Bike-Modelle untersucht. Aufgrund der Untersuchung stellte sich heraus, dass nur sechs der insgesamt zwölf getesteten E-Bikes überhaupt empfehlenswert sind. Die anderen Modelle schnitten mit groben Mängeln schlecht ab. Was insbesondere bemängelt wurde, waren die Sicherheitslücken. Die Ladekabel waren bei manchen E-Bikes so ungünstig angebracht, dass aufgrund dieses Mangels ein Kurzschluss möglich war. Die Ergebnisse des Trekking E-Bike-Tests der Stiftung Warentest können Sie sich hier ausführlich und kostenpflichtig anschauen.

Im letzten Jahr hat die Stiftung Warentest eine Pressemitteilung zu den Trekking E-Bikes herausgegeben. Aus dieser ging hervor, dass trotz anstrengendem Praxistest und harten Prüfungen viele Trekking E-Bikes gut sind. Lediglich bei vier Trekking E-Bikes fanden die Experten nach den Dauertests Anrisse im Rahmen oder an Anbauteilen. Ein Modell bekam wegen elektrischer Sicherheitsprobleme eine Gesamtnote „Mangelhaft“. Darüber können Sie sich hier informieren.

Gibt es einen Trekking E-Bike-Test von Öko Test?

Die Prüfer von Öko Test haben die Trekking E-Bikes bislang nicht unter die Lupe genommen. Im April 2017 brachte jedoch Öko Test einen Ratgeber zum Thema Fahrräder mit Elektro-Antrieb heraus, den Sie käuflich erwerben können. Darin finden Sie viele nützliche Tipps zum Umgang mit einem E-Bike.

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