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Die besten 10 Wandfarben, mit denen Sie Ihre Räume weiß streichen, im Vergleich – 2019 Test und Ratgeber

Weiß ist der Klassiker, wenn es um die beliebtesten Wandfarben geht: Neutral und hell, ein frischer Anstrich, der einen Raum wie neu aussehen lässt. Ob weiße Wandfarben, Dispersionsfarben oder kreative Abtönfarben für die Wand – mit dem Anstrich können Sie Schimmel entgegenwirken, unangenehme Gerüche oder Verfärbungen beseitigen. Zunächst entscheidet der persönliche Geschmack über die passende Wandfarbe und im zweiten Schritt die Qualität und Zusammensetzung über die Deckkraft.

Im folgenden Ratgeber widmen wir uns der Auswahl der Wandfarbe und liefern zugleich eine Anleitung, wie Sie die besten Ergebnisse für Ihr Zuhause, die Decke und die Seitenwände erreichen. Außerdem präsentieren wir die führenden Wandfarben im Vergleich, erläutern ihre Vor- und Nachteile sowie die wichtigsten Eigenschaften, die den ersten Anstrich erleichtern. Wenn Sie wissen möchten, ob die Stiftung Warentest bzw. Öko Test einen Wandfarben-Test durchgeführt haben, erfahren Sie das am Ende unseres Ratgebers.

Die 4 besten Wandfarben im großen Vergleich auf STERN.de

McPaint Wandfarbe Qualitätsweiß für den Innenbereich
Marke
McPaint
Volumen
10 Liter
Deckkraftklasse
Klasse 2
Nassabriebbeständigkeit
Klasse 3
Glanzgrad
Matt
Geeignete Untergründe
Raufaser, Vlies, Papier, Vinyltapeten, Putz, Beton und Gipskarton
Vorteile
Gute Deckkraft, geruchsarm, reinigungsfähig, preiswert und effizient
Zertifikate
DIN EN 13300, Blauer Engel
Zum Angebot
Erhältlich bei
24,99€ Preis prüfen
Alpina Innenfarbe und Wandfarbe
Marke
Alpina
Volumen
10 Liter
Deckkraftklasse
Keine Angabe
Nassabriebbeständigkeit
Keine Angabe
Glanzgrad
Matt
Geeignete Untergründe
Raufaser, Strukturtapete, Gipskarton, Deckenplatten, Glasfaserwand, Mauerwerk, Beton, Verputz
Vorteile
Hohe Deckkraft, waschbeständig, wasserverdünnbar, tropfgehemmt
Zertifikate
Blauer Engel, Stiftung Warentest
Zum Angebot
Erhältlich bei
26,95€ 15,00€
preismaxx PerfektWeiß Wandfarbe der Deckkraftklasse 1
Marke
preismaxx
Volumen
10 Liter
Deckkraftklasse
Klasse 1
Nassabriebbeständigkeit
Klasse 2
Glanzgrad
Matt
Geeignete Untergründe
Mauerwerk, fester Putz, Gipskarton, Raufaser, Glasgewebe, tragfähiger Altanstrich
Vorteile
Sehr gutes Anstrichergebnis, ergiebig, Vollton- und Abtönfarbe, für den Innenbereich geeignet, sauber in der Anwendung
Zertifikate
DIN 13300, Blauer Engel
Zum Angebot
Erhältlich bei
39,99€ 44,99€
Herbol Profi DIN 5203857, Wandfarbe Weiß
Marke
Herbol
Volumen
12,5 Liter
Deckkraftklasse
Klasse 2
Nassabriebbeständigkeit
Klasse 3
Glanzgrad
Matt
Geeignete Untergründe
Unbeschichteter und beschichteter Putz, NE-Metalle, Coil Coating, Eisen, Kunststoffe
Vorteile
Tropfgehemmt, sauber, ergiebig, emissionsarm, frei von Weichmachern und Lösungsmitteln
Zertifikate
DIN EN13300
Zum Angebot
Erhältlich bei
32,00€ 25,00€
Abbildung
Modell McPaint Wandfarbe Qualitätsweiß für den Innenbereich Alpina Innenfarbe und Wandfarbe preismaxx PerfektWeiß Wandfarbe der Deckkraftklasse 1 Herbol Profi DIN 5203857, Wandfarbe Weiß
Marke
McPaint Alpina preismaxx Herbol
Volumen
10 Liter 10 Liter 10 Liter 12,5 Liter
Deckkraftklasse
Klasse 2 Keine Angabe Klasse 1 Klasse 2
Nassabriebbeständigkeit
Klasse 3 Keine Angabe Klasse 2 Klasse 3
Glanzgrad
Matt Matt Matt Matt
Geeignete Untergründe
Raufaser, Vlies, Papier, Vinyltapeten, Putz, Beton und Gipskarton Raufaser, Strukturtapete, Gipskarton, Deckenplatten, Glasfaserwand, Mauerwerk, Beton, Verputz Mauerwerk, fester Putz, Gipskarton, Raufaser, Glasgewebe, tragfähiger Altanstrich Unbeschichteter und beschichteter Putz, NE-Metalle, Coil Coating, Eisen, Kunststoffe
Vorteile
Gute Deckkraft, geruchsarm, reinigungsfähig, preiswert und effizient Hohe Deckkraft, waschbeständig, wasserverdünnbar, tropfgehemmt Sehr gutes Anstrichergebnis, ergiebig, Vollton- und Abtönfarbe, für den Innenbereich geeignet, sauber in der Anwendung Tropfgehemmt, sauber, ergiebig, emissionsarm, frei von Weichmachern und Lösungsmitteln
Zertifikate
DIN EN 13300, Blauer Engel Blauer Engel, Stiftung Warentest DIN 13300, Blauer Engel DIN EN13300
Erhältlich bei
Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot
24,99€ Preis prüfen 26,95€ 15,00€ 39,99€ 44,99€ 32,00€ 25,00€

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Fassadenfarbe

1. McPaint Wandfarbe: Qualitätsweiß für den Innenbereich

Die Wandfarbe McPaint in Qualitätsweiß ist für den Innenbereich geeignet und wird in einem 10-Liter-Gewinde geliefert. Der Blaue Engel steht für eine emissionsarme Herstellung und geprüfte Umweltverträglichkeit auf Basis des Qualitätsversprechens der DIN EN 13300. Die zuverlässige Nässeabriebbeständigkeit und die Klasse 2 der Deckkraft versprechen eine hohe Qualität. Alle Kriterien, wie die Deckkraft und das Kontrastverhältnis, werden von einem unabhängigen Gremium zertifiziert und klassifiziert.

McPaint hat den Anteil an Weichmachern auf unter 0,1 Prozent reduziert. Diese Reduktion trifft auch auf die Konservierungsmittel zu. Was Sie bekommen, ist ein sehr gutes Produkt zu einem guten Preis, denn die Wandfarbe überzeugt mit einer hohen Reichweite bis zu 75 Quadratmetern. Die jeweilige Farbleistung hängt von der Beschaffenheit des Untergrundes ab. McPaint Qualitätsweiß gibt es außerdem für bis zu 38 Quadratmeter und als kleineres Gebinde für bis zu 7,5 Quadratmeter in der 1-Liter-Packung.

Die Wandfarbe von McPain Können Sie für alle Wohnräume einsetzen. Diese matte Dispersionsfarbe ist ideal, um einen vorhandenen Anstrich aufzufrischen. Dabei bleiben die Inhaltsstoffe geruchsarm und gewährleisten ein zufriedenstellendes Streichergebnis.

Im direkten Wandfarben -ergleich ist dieses Produkt im trockenen Zustand nicht mehr von der Tapete abwaschbar, lässt sich aber zu einem späteren Zeitpunkt überstreichen.

2. Alpina: Innenfarbe und Wandfarbe

Die Alpina-Innenfarbe hat sich in den letzten Jahren einen guten Ruf erarbeitet, was nicht zuletzt auf ihre hervorragende Deckfähigkeit zurückzuführen ist. In diesem Gebinde bekommen Sie 10 Liter weiß-matte Farbe für den Innenbereich. Im Prinzip können Sie damit Decken und Wände sofort streichen. Je nach Wunsch lässt sich die weiße Farbe noch mit Leitungswasser verdünnen; bis zu einem gewissen Grad behält sie ihre gut deckenden Eigenschaften.

Apina brachte mit diesem Produkt eine tropfgehemmte und leicht zu verarbeitende Innenfarbe auf den Markt, die in allen Kriterien und insbesondere im Deckvermögen der Klasse 2 nach den Qualitätskriterien der DIN EN 13300 klassifiziert wurde. Pro Liter kommt die Wandfarbe auf eine Ergiebigkeit von 5,5 Quadratmetern. Das macht 55 Quadratmeter bei 10 Litern. In punkto Nassabriebbeständigkeit gehört Apina zur Klasse 3 und bleibt waschbeständig.

Die Kunden sind zufrieden mit der Deckkraft und der Anwendung, die selbst auf farbigem Untergrund hervorragende Ergebnisse liefert. Der dichte Kunststoffverschluss des Behälters lässt sich einfach abnehmen und sicher verschließen, sodass nichts verkleckert. Es handelt sich um eine streichfertige Wandfarbe.

Wie streichen Sie ohne Kleckereien? Es ist empfehlenswert, den Pinsel oder die Farbrolle vor dem Auftragen abzustreichen. So tragen Sie eine gleichmäßige Farbmenge auf die Wand auf und verhindern unschöne Schlieren und Streifen. Alpina steht zurecht für eine saubere Verarbeitung und ein tadelloses Ergebnis. So wird auch diese Wandfarbe in Weiß selbst hohen Erwartungen gerecht.

3. preismaxx PerfektWeiß: Wandfarbe der Deckkraftklasse 1

Bei der PerfektWeiß von preismaxx handelt es sich um eine hochwertige Wandfarbe der Deckkraftklasse 1. Die weiße Grundfarbe lässt sich direkt an die Wand oder an die Decke im Innenbereich bringen oder wahlweise mit Abtön- oder Volltönfarben mischen. Die maximale Deckkraft bleibt in beiden Fällen erhalten. Das sichert Ihnen ein optimales Streichergebnis zu.

Die spritzarme und tropfgehemmte Wandfarbe gilt als besonders ergiebig. So streichen Sie mit einem Zehn-Liter-Eimer weißer Farbe bis zu 70 Quadratmeter in der Wohnung. PerfektWeiß entwickelt keinerlei unangenehme Gerüche. Zudem setzt der Hersteller in der Zusammensetzung auf umweltschonende Eigenschaften.

Diese Wandfarbe ist für die folgenden Untergründe geeignet:

  • Tapeten
  • Beton
  • Mauerwerk
  • Gipskarton
  • Raufaser
  • Glasgewebe
  • Fester Putz
  • Tragfähiger Altanstrich

Möchten Sie Verfärbungen oder Flecken überstreichen, sollten Sie vorab die Wandfläche mit Sperrgrund vorbehandeln, wie zum Beispiel einem Isolierspray. Damit erreichen Sie bessere Ergebnisse. Eine gute Deckkraft und ein tadelloses Anstrichergebnis zum günstigen Preis überzeugen im direkten Wandfarben-Vergleich. Das Produkt können Sie auf allen Papiertapeten, Vliestapeten und Raufasertapeten einsetzen. In Verbindung mit einer entsprechenden Grundierung auf Putzoberflächen oder Beton hält die Farbe über viele Jahre.

Praktischerweise bekommen Sie die 10 Liter PerfektWeiß-Wandfarbe in einem 15-Liter-Eimer. So können Sie ein großes Abstreifgitter einsetzen und sauber arbeiten.

4. Herbol Profi DIN 5203857: Wandfarbe in Weiß

Herbol überzeugt mit seiner Wandfarbe Profi DIN in Weiß für den Innenbereich und liefert großzügige 12,5 Liter im praktischen Gebinde. Der Farbeimer lässt sich am Griff tragen und nach getaner Arbeit mit wenigen Handgriffen verschließen. Wer sich für die Herbol 5203857 entscheidet, bekommt eine Innenfarbe mit hoher Deckkraft der Klasse 2 und eine zuverlässige Nassabriebbeständigkeit der Klasse 3. Die Inhaltsstoffe sind frei von Lösungsmitteln und lassen sich je nach Wunsch später mit Wasser verdünnen. Im Glanzgrad kommt diese weiße Wandfarbe auf ein mattes Finish. Erst im trockenen Zustand entfaltet die weiße Farbe ihren matten Charakter.

Diese Profiwandfarbe lässt sich mühelos an der Decke und der Seitenwand auftragen. In der Zusammensetzung und Verarbeitung bringt der Hersteller Herbol sein jahrelanges Know-how ein und überzeugt bei dieser Farbe mit einer hohen Beständigkeit. Je nach Wunsch können Sie den Anstrich immer wieder auffrischen und überstreichen.

Wie lange trocknet die Farbe? Geben Sie der Wandfarbe ausreichend Zeit, um vollständig auszutrocknen. Am besten lassen Sie den neuen Anstrich in einem gut gelüfteten Zimmer über Nacht stehen, bevor es am nächsten Tag weitergeht.

5. preismaxx ProfiWeiß: Wandfarbe der Deckkraftklasse 2

Die zweite Wandfarbe aus dem Hause preismaxx ist das ProfiWeiß im 10 Liter Gebinde. Dieser Markenanstrich kommt in der Deckkraft auf die Klasse 2 und in der Nassabriebskraft auf die Klasse 3. Der günstige Preis bei vergleichbarer Qualität und Beständigkeit macht sich im direkten Wandfarben-Vergleich positiv bemerkbar.

Schon beim ersten Anstrich fällt die gute Deckkraft auf. Sie sollten diese Wandfarbe nur im Innenbereich einsetzen und am besten hochwertiges Werkzeug für den Anstrich dazubestellen. Je nach Fläche und Raum empfiehlt sich ein Farbroller, der in Kombination mit einem Abstreicher die Farbe gleichmäßig verteilt. Übrigens lässt sich die weiße Grundfarbe beliebig mit anderen Abtön- oder Volltönfarben mischen.

Laut Hersteller ist diese Farbe hochergiebig und beständig und reicht für bis zu 65 Quadratmeter Wandfläche. Demnach streichen Sie mit 1 Liter Farbe 6,5 Quadratmeter Ihrer Wände. Die jeweilige Leistung variiert, je nachdem, ob Sie Leitungswasser hinzumischen oder nicht.

Selbst bei hartnäckigen Verschmutzungen und Flecken sowie Nikotinablagerungen erzielt die ProfiWeiß in der 10-Liter-Variante laut preismaxx optimale Ergebnisse, mit denen selbst anspruchsvolle Heimwerker auf Anhieb zufrieden sind. Die geruchsarme Qualität und die hohe Ergiebigkeit kommen beim Verbraucher gut an. Zudem liefert preissmaxx seine Farbe in einem 15-Liter-Eimer, damit ein ausreichend großes Abtreichgitter hineinpasst. Sie sollten auf jeden Fall vor jedem neuen Anstrich den Pinsel sowie die Farbrolle abstreichen. Nur so arbeiten Sie wirklich gleichmäßig.

Entscheiden Sie sich von Anfang an für eine ergiebige Wandfarbe mit einer hohen Deckkraft. Dann ist der leidige zweite Anstrich nicht mehr notwendig. Sie profitieren nur dann von einem günstigen Preis, wenn nur ein Anstrich erforderlich ist.

6. Caparol Capa DIN Wandfarbe

Capa DIN von CAPAROL liefert 12,5 Liter weiße Wandfarbe der Nassabriebklasse 3 gemäß der Norm DIN EU 53778. In der Ergiebigkeit kommt die Farbe auf 6 Quadratmeter pro Liter. So streichen Sie mit 10 Litern 60 Quadratmeter, was in einem soliden Bereich liegt.

Caparol punktet hier mit einer lösungsmittelfreien, geruchsarmen und emissionsminimierten Zusammensetzung. Das kommt beim Verbraucher gut an und sorgt für eine überwiegend gute Kundenbewertung der 10-Liter-Wandfarbe für vielseitige Decken- und Wandbeschichtungen. Grundsätzlich kommt diese Dispersionsfarbe im Innenbereich zum Einsatz und überzeugt durch eine leichte und saubere Verarbeitung. Nicht zuletzt die hohe Flächenleistung macht sich von Anfang an bezahlt.

Mit der Capa DIN bekommen Sie eine gebrauchsfertige Wandfarbe. Je nach Wunsch lässt sie sich mit Leitungswasser verdünnen und umweltschonend strecken. Dennoch sollten Sie auf die Leistungen achten und nicht zu viel Wasser hinzugeben. Der angenehm frische, helle Weißton ist mit einer guten Deckkraft ausgestattet. Ein Anstrich genügt. Der Hersteller selbst spricht bei Capa DIN von einer bewährten, waschbeständigen Innenfarbe, die schon seit vielen Jahren im Sortiment zu den Topsellern gehört. Der Preis wird dem hohen Anspruch an die Deckkraft und der sauberen Verarbeitung gerecht.

7. Alpina-Wandfarbe in mattem Alpinaweiß: Der europaweite Bestseller

Alpina hat mit der weißen Innenfarbe einen europaweiten Bestseller auf den Markt gebracht. Von der Stiftung Warentest gab es für die Qualität und die Deckkraft eine gute Bewertung und eine Bestnote für die Anstrich-Eigenschaften. So verspricht der Hersteller mit dem Original eine hohe Deckkraft schon beim ersten Anstrich. In einem Topf mit 1 Liter Innenfarbe kommen geprüfte Inhaltsstoffe und eine große Reichweite zusammen. Alpinaweiß ist tropfarm, beim Farbton handelt es sich um ein mattes Schneeweiß.

Im Hinblick auf den Nassabrieb kann die Innenfarbe die Vorgaben der DIN EN 13 300 erfüllen und gilt als scheuerbeständig. Das Deckvermögen liegt bei 7 Quadratmetern pro Liter, wenn Sie sich einen gleichmäßigen Farbauftrag wünschen. Neben der Bewertung durch die Stiftung Warentest gibt es weitere Qualitätsmerkmale, darunter das Zertifikat Blauer Engel, die Bewertung von Öko Test mit „Sehr gut“ aus dem Jahr 2011 sowie das Siegel des TÜV Rheinland.

Die Innenfarbe ist geeignet für einen trockenen und tragfähigen Untergrund. Nach der Renovierung entscheiden Sie sich mit Alpinaweiß für die passende Farbe. Sie können die folgenden Untergründe mit der mattweißen Wandfarbe von Alpina streichen:

  • Strukturtapete und Raufaser
  • Deckplatten und Gipskarton
  • Glasfaserwände
  • Beton und Mauerwerk
  • Verputz
Kommt die Farbe auf einem stark saugenden und sandigen Untergrund zur Verwendung, sollten Sie das Ganze mit Tiefengrund vorbehandeln. Für perfekte Ergebnisse empfiehlt Alpina die geeigneten Malerwerkzeuge. Besonders schnell geht der nächste Anstrich, wenn Sie auf großen Flächen ein Sprühgerät einsetzen. Arbeiten Sie in der Höhe mit einer Teleskopstange und streifen Sie den Malerpinsel vor dem Auftragen auf die Wand ab.

8. Alpina spritzfrei: Weiße Wandfarbe mit „Kaugummi-Effekt“

Alpina spritzfrei ist eine einfache weiße Innenwandfarbe mit hoher Deckkraft. In dem 10-Liter-Gebinde ist genügend Farbe für eine Wandfläche mit 60 Quadratmetern enthalten. Der Name schürt hohe Erwartungen und kann diese in der Praxis halten. Gemäß Kundenfeedback soll die Wandfarbe weder tropfen noch spritzen. Darüber hinaus gilt die weiße Wandfarbe als scheuerbeständig. Sie kann auch zum Abtönen von Farben eingesetzt werden. Die Qualität ist zertifiziert nach den Vorgaben der DIN EN 13 300 der Deckklasse 1. Ob Streichen oder Wollen: Das Weiß glänzt vom ersten Anstrich und kann unverdünnt zum Einsatz kommen.

Pro Arbeitsgang verbrauchen Sie auf glattem Untergrund rund 167 Milliliter auf den Quadratmeter. Auf einem saugfähigen und rauen Untergrund korrigiert sich die Verbrauchsmenge nach oben. Achten Sie beim Anstrich auf eine Temperaturgrenze von 5 Grad Celsius und auf eine Trocknungszeit von 4 bis 6 Stunden. Nach diesem Zeitraum ist die Oberfläche vollständig trocken. Nach 12 Stunden lässt sich die Wandfarbe überstreichen. Gehen Sie auf Nummer sicher und lassen Sie den Raum über einen Tag hinweg austrocknen. Auch hier gibt es den Blauen Engel und das Zertifikat des TÜV Nord, das strengen Qualitätskriterien unterliegt.

Dank Einsatz hochwertiger Rohstoffe kommt der „Kaugummi-Effekt“ zum Tragen. Dadurch lässt sich die Wandfarbe sauberer abrollen. Gerade an schwer zu streichenden Stellen und an Zimmerdecken kann die gute Verarbeitung überzeugen.

Wohin mit den Farbresten der Wandfarbe? Eingetrocknete Farbreste können Sie im Baustellenabfall oder im Hausmüll entsorgen. Flüssige Farbe gehört auf den Wertstoffhof.
Wie sollten Sie Alpina spritzfrei lagern? Sind Sie mit dem Anstrich fertig, verschließen Sie den Topf mit dem Deckel. Danach gehört die Wandfarbe an einen frostfreien und kühlen Platz.

9. Schöner Wohnen: Mattes Polarweiß mit hoher Weißqualität

Schöner Wohnen liefert im praktischen Gewinde mit Handgriff 2,5 Liter Wandfarbe Polarweiß in hervorragender Qualität. Viele kennen den Hersteller von dem bekannten Portal für Einrichtungstipps und Dekoideen. Im Rahmen dieser Kollektion hat Schöner Wohnen eine bedarfsgerechte Innenraumfarbe ohne Konservierungmittel konzipiert, die mit einer hohen Ergiebigkeit aufwartet. Sie profitieren von feuerbeständigen und bindemittelreichen Beschichtungsstoffen. Die Farbe ist laut Hersteller umweltverträglich und geruchsarm. Aus diesem Grund können auch Allergiker sie bedenkenlos in der Wohnung und im Haus anwenden.

Der Hersteller spricht bei seiner Wandfarbe vom Deckkraft-Champion und schürt damit hohe Erwartungen beim Kunden. Im Praxistest der Stiftung Warentest erhielt Polarweiß eine gute Bewertung und konnte mit einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich mit der Konkurrenz überzeugen. Passend zu dieser Farbe gibt es eine Auftragungsbürste, mit der sich Flecken oder Spuren an der weißen Wand später ausbessern lassen.

Erst im Frühjahr 2017 hat Schöner Wohnen die Rezeptur von Polarweiß umgestellt und verzichtet seitdem auf Konservierungsmittel. Zugleich setzte der Hersteller neue Maßstäbe an die Zusammensetzung weißer Innenwandfarben. Das hat sich nicht zuletzt in einer guten Qualität bemerkmat gemacht. Im Wandfarben-Vergleich braucht der erste Anstrich circa 6 Stunden, bis er wieder nutzungsfähig ist. Pro Liter kommt die Reichweite der Innenfarbe bei einem Anstrich auf 8 Quadratmeter.

Ob mineralischer Neuputz, tragfähiger Altanstrich oder Renovierung: Mit dieser Dispersionsfarbe holen Sie sich einen Allrounder nach Hause. In der Praxis überzeugen der hohe Weißgrad und eine ausgezeichnete Farbqualität.

10. Caparol Indeko plus mit hoher Deckkraft

Caparol Indeko plus 12 wirkt doppelt deckend und bringt einen sehr hohen Weißgrad mit. Das macht diese Wandfarbe so ergiebig. Nach den europaweiten Vorgaben der DIN 55945 haben wir es bei der Indeko plus 12 mit einer nicht gilbenden Kunststoffdispersion zu tun, die sich für Ausbesserungsarbeiten eignet und sich mit Wasser verdünnen lässt. Streichen Sie Wände und Decken mit dieser geruchsarmen, umweltschonenden Farbe und profitieren von einer perfekten Deckkraft schon beim ersten Anstrich.

Zum Trocknen benötigt die Caparol Indeko plus 12 nicht viel Zeit und verbeitet auch keinen unangenehmen Geruch. Das mag ein Grund dafür sein, warum die Farbe nicht nur im privaten Rahmen zum Einsatz kommt, sondern auch in Krankenhäusern, Gaststätten, Büros, Kindergärten und Arztpraxen. Die Verbraucher schätzen die hohe Deckkraft und die saubere Verarbeitung.

Mit einer Bestellung landen gleich 12,5 Liter Caparol Indeko plus zum fairen Preis bei Ihnen zu Hause. Das TÜV-Zertifikat und der Blaue Engel stehen für eine hohe Güteklasse.

Warum riecht Wandfarbe überhaupt? Der Geruch ist ein Indiz für die Qualität der Farbe nach dem Überstreichen. Nur die wenigsten Farben sind geruchsneutral. Verbreitet der Anstrich wirklich einen übelriechenden Geruch, haben sich Keime darin breitgemacht. Verströmt die Farbe einen äußerst unangenehmen und strengen Geruch, sollten Sie diese am besten nicht mehr benutzen.

11. CON:P 17-teiliges Renovierungsset B21626

Zu einer guten Wandfarbe gehört der passende Pinsel. In dem Renovierungsset CON:P sind 17 Teile enthalten, die sich bei der nächsten Renovierung bezahlt machen. Im Prinzip erhalten Sie alles, was Sie für die Malerarbeiten im eigenen Zuhause benötigen. Mit dem Spachtel entfernen Sie zunächst Farbreste und Tapete, um danach den Tiefengrund mit einem breiten Pinsel aufzutragen und mithilfe der Farbrolle eine der Wandfarben zum Einsatz zu bringen.

Im Renovierungsset B21626 sind diese Komponenten enthalten:

  • Farbwanne und Abstreifgitter
  • Farbrührstab und Spachtel
  • Flachpinsel, Ringpinsel
  • Schreinerbleistift
  • Unimesser
  • Kreppband
  • 2 Farbwalzen aus Polyester und Acryl
  • Bügel mit Walzen für 100 und 210 Millimeter
  • Abdeckfolie
Nach dem Gebrauch sollten alle Teile des Renovierungssets gründlich gereinigt werden. Angetrocknete Farbreste lassen sich später nur mit sehr viel Mühe wieder entfernen. Verschmutzte Pinsel, die in der Ecke liegen bleiben, gehören in den Müll und lassen sich nicht mehr retten.

Wer hat die Wandfarbe erfunden?

Wandfarbe TestDeutschlandweit verlassen circa 890.000 Tonnen Dispersionsfarbe die Produktionshallen (Stand: 2008). Diese Farben kommen vor allen Dingen im Innenbereich, an der Fassade und als Dispersionslack zur Anwendung.

Bei Dispersionsfarben handelt es sich um einen dünnflüssigen bis zähflüssigen Anstrichstoff. Sein Name ist auf die Dispersion verschiedener Lösungsmittel, Pigmente, Zusatzstoffe, Bindemittel und Füllstoffe zurückzuführen. Zu den flüssigen Anstrichen gehören Wandfarben ebenso wie Lacke. Im Baumarkt ist die Wandfarbe als Binderfarbe zu haben. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um Dispersionsfarben aus Kunstharz oder um Acrylfarben.

Beim Kunstharz-Dispersionsanstrich handelt es sich um den klassischen Wandanstrich. Er wird aus Wasser und Kunstharz angerührt und unterliegt im Innenbereich der Norm DIN EN 13300. Für den Außenbereich gelten die EU-Normen der DIN 1062.

Was ist in der Dispersionsfarbe enthalten?

Hauptbestandteile der Dispersionsanstriche sind Wasser und Kunstharz, die aus Mineralöl gewonnen werden. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um Acrylharz. Die enthaltenen Kunststoffe agieren als Bindemittel. Schlussendlich vervollkommnen Pigmente und Farbstoffe die Inhaltsstoffe und Bestandteile.

Die speziellen Farben sind mit Hilfsstoffen, sogenannten Additiven, versetzt, um die Wandfarbe mit besonderen Eigenschaften auszustatten.

Wandfarbe VergleichZu den Additiven gehören unter anderem:

  • Verdickungsmittel
  • Lösungsmittel
  • Konservierungsmittel
  • Stabilisatoren
  • Entschäumer

Die Rede ist bei Kunstharzprodukten von Acrylaten. Sie kommen auch als Latexfarbe zum Einsatz. Kommt die Wandfarbe auf eine hohe Wasserfestigkeit, kann sie im Außenbereich und an der Fassade zum Einsatz kommen. Für den Innenbereich empfehlen sich Kunstharz und für dekorative Zwecke wiederum Latexfarben. Die kompakten Anstriche sind auch verbreitet unter der Bezeichnung der festen Farbe. Das sollte Kleckereien und Verunreinigungen beim Anstrich vermeiden. Dennoch sind die festen Farben vom Markt verschwunden, da die meisten Dispersionsfarben mittlerweile eine leicht gelartige Struktur aufweisen und viel seltener tropfen.

Grundsätzlich haben Sie die Möglichkeit, weiße Dispersionsfarbe mit aktuellen Farben sowie Pigmenten zu vermischen. Diese Pigmente lassen sich ganz einfach in automatische Tönsysteme integrieren.

Vorteile & Nachteile der Dispersionsfarbe:

  • Geeignet für den Wand- und Deckenbereich
  • Atmungsaktiv und tropffest
  • Hochwertige Farben verzichten auf Weichmacher und Lösungsmittel
  • Hohe Deckkraft vom ersten Anstrich an
  • Schnelle Trocknung innerhalb weniger Stunden
  • Nur für den Innenbereich geeignet
  • Lässt sich im trockenen Zustand nur schlecht entfernen
  • Leichte Geruchsentwicklung nach dem Streichen

Umweltverträglichkeit der Wandfarbe

Ausgehend vom Bundesministerium für Umweltschutz, Naturschutz und Reaktorsicherheit haben sich als Zertifikate für die Umweltverträglichkeit der Blaue Engel und das Gütesiegel RAL durchgesetzt. Diese Zertifikate werden auf freiwilliger Basis vergeben. In diesem Zusammenhang sind gesundheitsschädliche und umweltschädliche Stoffe verboten. Neben einem ausgewiesenen Grenzwert von 700 ppm gelten strenge Vorgaben, was die Inhaltsstoffe und Gifte anbelangt.

In jeder Wandfarbe und in jeder Farbe sind Biozide und Konservierungsmittel enthalten. Dadurch wollen die Hersteller einen Bakterienbefall und Schimmelbildung verhindern. Wären in einer Farbe keinerlei Konservierungsmittel enthalten, würde sie bereits im Topf verderben.
Achten Sie beim Kauf der Warnfarbe unbedingt auf die Kennzeichnung für die Eignung im Kinderzimmer oder in Krankenhäusern. Eine weitere Hilfestellung bietet das Sicherheitsdatenblatt, das Auskunft über die Belastung der Inhaltsstoffe gibt. Einige Farben weisen einen gewissen Anteil an Amphibol-Asbest auf, der sich beim Bohren, Fräsen und Schaben freisetzt.

Natürliche Dispersionsfarben oder Kunstharzbasis?

Die Naturdispersionsanstriche bestehen zu einem Großteil aus natürlichen und nicht-synthetischen Inhaltsstoffen. Zum Einsatz kommen Leinöl und Rizinusöle als trockene Öle und natürliche mineralische Pigmente. Das hat den Vorteil, dass die Farben im Sonnenlicht weniger stark ausbleichen. Im direkten Wandfarben-Vergleich sind die natürlichen Farben wesentlich teurer als die Produkte auf Kunstharzbasis.

Den Unterschied merken Sie bereits beim ersten Anstrich, denn die natürlichen Farben setzen einen leichten Geruch nach Naturöl frei. Es ist Geschmackssache, ob dieser Geruch als angenehm oder unangenehm empfunden wird. Darüber hinaus steigt die Gefahr der Vergilbung des Anstrichs.

Die Dispersionsfarbe auf Kunstharzbasis wird oftmals als Synonym eingesetzt. Alle anderen Wandfarben, die von diesem Standard abweichen, lassen sich als Emulsionsfarben bezeichnen.

Wie sieht die Vorbehandlung der Wände vor dem Anstreichen aus?

Beste WandfarbeDie Wand ist äußerst strapazierfähig. Sie hält unzählige Wandanstriche aus, wenn sie richtig vorbereitet wird. Die Rede ist von einer durchdachten Vorbehandlung. Wer die Wände renovieren möchte, sollte sich zunächst eine Drahtbürste besorgen. Diese Methode verlangt Durchhaltevermögen und Muskelkraft. Mit der Drahtbürste können Sie hartnäckige Farben anrauen und entfernen. Besonders praktisch sind in diesem Zusammenhang Bohrmaschinen mit einem Aufsatz für die Drahtbürste.

Bei uralten Anstrichen hilft der bewährte Spatel. Je schärfer die Spatelspitze ist, desto leichter lassen sich die Farbreste beseitigen. Am besten arbeiten Sie von oben nach unten und von rechts nach links. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie im Umgang mit dem Spachtel eine Schutzbrille tragen.

  1.  Praktisch ist auch das gewöhnliche Schleifpapier, mit dem sich die handelsübliche Farbe und die unterschiedlichen Farbschichten entfernen lassen. Entscheiden Sie sich für grobkörniges Papier und bei einem instabilen Untergrund für ein eher feine Körnung.
  2. Besonders schonend entfernen Heißluftpistolen Farbreste und Schmutz von der Wand.
  3. Bei mehreren Farbschichten erzielen Sie gute Ergebnisse mit chemischen Reinigern, wie Kalilauge oder Natronlauge. Bedenken Sie aber, dass diese Reiniger sehr aggressiv sind und nur mit äußerster Vorsicht und den entsprechenden Schutzmaßnahmen zum Einsatz kommen sollten.
  4. Geben Sie der Wand ausreichend Zeit zum Trocknen.
  5. Vor dem Anstrich sollten Sie zudem Unebenheiten ausbessern und verspachteln.
  6. Bevor es dann an den eigentlichen Anstrich geht, streichen Sie gleichmäßig eine Grundierung auf die Wand. Nun ist der Untergrund auf die Behandlung mit der Wandfarbe vorbereitet.

Kaufratgeber Wandfarbe: Was ist zu beachten?

Wandfarben gibt es in allen Tönungen und in verschiedenen Preisklassen. Klassisch, edel und schön wirkt die weiße Wand. Diese neutrale Farbe lässt sich mit allen Farbnuancen kombinieren, um die Wohnatmosphäre wärmer und gemütlicher zu gestalten. Durch den Einsatz von dunklen Dispersionsfarben können große Räume optisch verkleinert werden. In kleineren Räumen empfiehlt es sich, farbige Deckfarben vorsichtig einzusetzen und eher den unteren Teil der Wand mit dunklen Farben zu streichen, wohingegen Sie im oberen Bereich auf helle Farben setzen.

Viele Heimwerker stehen ratlos vor einem dichten Wald unterschiedlicher Wandfarben. Begriffe wie „reinigungsfähig“ oder „waschbeständig“ sorgen für viele Fragen, die bei der Entscheidung für die passende Farbe nicht weiterhelfen. Oder hätten Sie gedacht, dass jeder Hersteller ohne Prüfung oder Nachweis die Eigenschaft „waschbeständig“ auf die Verpackung drucken darf? Neben den Eigenschaften, der Qualität und Deckkraft spielt auch der Preis eine große Rolle.

Praktische Tipps zum Wandfarben-Kauf

  • Tipps & HinweiseBerechnen Sie zunächst die Fläche, die Sie streicheln wollen. Danach können Sie sich für das passende Gebinde entscheiden. Kalkulieren Sie nicht zu knapp, andernfalls ist der Eimer bereits aufgebraucht, bevor Sie die Wand fertig gestrichen haben.
  • Bei einem kontrastreichen Untergrund sollten Sie sicherheitshalber einen zweiten Anstrich einplanen. Gerade saugende Untergründe und farbige Altanstriche müssen in den meisten Fällen zweimal gestrichen werden.
  • Entscheiden Sie sich mit der Wandfarbe für die passende kurzflorige Farbrolle. Eine andere Oberflächenstruktur erzeugen die langflorigen Lammfellrollen. Werfen Sie beim Kauf einen Blick auf die Etiketten und lesen Sie diese kritisch. Am besten haben die Wandfarben abgeschnitten, die sich für individuelle Wände und Untergründe eignen.
  • Vergleichen Sie unbedingt die Farben. Die Bandbreite an Weißtönen ist wirklich riesig, gerade wenn Sie große Wandflächen und Decken streichen wollen. Hier lässt sich einiges einsparen.
  • Möchten Sie die weiße Wandfarbe zum Abtönen verwenden, sollten Sie ausreichend planen und sich erst einmal in Ruhe ausprobieren. Beim Vermengen der Farbe gilt es, gründlich umzurühren und zur Probe zu streichen. Oftmals wirkt die Farbe im Eimer ganz anders als auf der Wand.
  • Gleichen Sie vor dem Anstrich Putzschäden und Löcher aus. Die beste Farbe der Welt kann diese Unebenheiten nicht ausbessern. Waschen Sie unbedingt alte Leimfarben ab.

Was sagt die EU-Norm über die Qualität der Wandfarben aus?

Das sollten Sie sich merken!Eine wirkliche Aussage über die Qualität sichert eigentlich nur die EU-Norm. Wenn nach der EN 13300 eine Farbe waschbeständig ist, hat sie einem vorab definierten Scheuerzyklus standgehalten. Ohne DIN-Nachweis sind die Farben oftmals weit unter 100 Zyklen beständig, innerhalb der EU-Norm sind es bis zu 1.000 Zyklen. Andernfalls können die einzelnen Farbnuancen abfärben.

Deckkraft-Klassen der Wandfarben

Weitere Unterschiede entstehen im Hinblick auf die Deckkraft. Hier lassen sich drei Klassen unterscheiden. In der Klasse 1 ist von einer Deckkraft von über 99,5 Prozent auszugehen und in der Klasse 3 von unter 98 %. In Verbindung mit der Auswahl der passenden Farbe ist nicht nur die Deckkraft entscheidend, sondern auch die Reinigungsfähigkeit. Verbindliche und besonders hilfreiche Aussagen, wie zum Beispiel die Flächenleistung, helfen bei der Entscheidung für die passende Menge der Warnfarbe.

Die Trocknungszeit der Wandfarbe

Die Trocknungszeiten der Farbe richten sich nach unterschiedlichen Gegebenheiten. So trocknet die Farbe in einem beheizten und warmen Raum schneller. Einen ebenso positiven Effekt hat eine gute Belüftung. Von daher sollten Sie die Türen öffnen.

Haben Sie eine dicke Farbschicht auf die Wand aufgetragen, erhöht sich die Trocknungszeit um ein Vielfaches. In der Regel benötigen die meisten Marken bis zu 5 Stunden, um vollständig zu trocknen. Gehen Sie auf Nummer sicher und lassen Sie den Raum über Nacht austrocknen.

Warum sollten Sie Wandfarbe mit Wasser verdünnen?

Wandfarbe Test und VergleichEs ist ohne weiteres möglich, Dispersionsfarben etwas mit Wasser zu verdünnen. Einige Farben sind bereits verarbeitungsfähig und können direkt zum Einsatz kommen. In die Farben können Sie auf bis zu 10 Prozent des Flüssigkeitsvolumens mit Wasser einmischen. Das erleichtert das spätere Streichen und beeinflusst die Deckkraft nur in einem geringen Maße.

Damit die Verarbeitung der Farbe leichter von der Hand geht, sollte sie richtig verdünnt werden. Die normale Wandfarbe aus dem Baumarkt bringt eine ganz praktische Eigenschaft mit. Im nassen Zustand lässt sie sich immer wieder mit Wasser mischen und auch wieder entfernen. Ist die Farbe aber ausgetrocknet, ist sie in der Regel absolut wasserfest. Im Prinzip müssen Sie nichts weiter machen, als die gewünschte Menge Leitungswasser zur Wandfarbe hinzuzumischen und dabei die Konsistenz zu verändern. Gehen Sie dabei unbedingt vorsichtig vor, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen und mit einem optimalen Anstrichmittel zu arbeiten.

So entfernen Sie Wandfarbe direkt nach dem Auftragen

Wer die Wandfarbe direkt nach dem Anstrich entfernen möchte, sollte sich beeilen. Solange sie noch nass ist, brauchen Sie nur etwas Leitungswasser und einen Schwamm sowie einen Lappen, um die Farbe rückstandsfrei zu entfernen. Das Ganze stellt sich etwas schwieriger dar, sobald die Farbe getrocknet ist.

Es macht auf jeden Fall Sinn, den gesamten Boden mit einem Malervlies auszulegen, um Verschmutzungen zu vermeiden. Auch die Möbelstücke und die Einrichtungsgegenstände sollten Sie mit einer Folie abdecken.

Wo sollten Sie Wandfarbe entsorgen?

Wandfarbe gehört nicht in den normalen Hausmüll. Dafür sorgen ihre zum Teil synthetischen Inhaltsstoffe. Es ist ebenso wenig ratsam, die Reste der Wandfarbe einfach in den Ausguss zu schütten.

Während Sie getrocknete Innenfarben im Hausmüll entsorgen dürfen, müssen Sie flüssige Farben zum Werkstoffhof oder Recyclinghof bringen. Alternativ empfiehlt sich die mobile Schadstoffsammlung, die jede Wandfarbe entgegennimmt.

Die häufigsten Probleme mit der Wandfarbe

WandfarbeEine gleichmäßig deckende Wandfarbe ist die Idealvorstellung des Herstellers. Leider tauchen in der Praxis immer wieder die gleichen Probleme auf, die zu einem unschönen Ergebnis führen. So kann die Farbe abblättern, kleckern oder nicht ausreichend decken. Wir wollen im Folgenden die häufigsten Fragen beantworten.

Warum wird die Wandfarbe fleckig?

Flecken und Streifen gehören zu den Problemen, die ein Anstrich besonders großer Flächen oft mit sich bringt. Wahrscheinlich streichen Sie zu langsam oder die Farbe trocknet zu schnell. Bis Sie mit der nächsten Bahn begonnen haben, ist die vorherige schon vollständig ausgetrocknet. Das führt zu unschönen Streifen.

Auf größeren Flächen empfiehlt es sich, zu zweit zu streichen, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen. Behalten Sie unbedingt das gleiche Tempo beim Streichen bei und arbeiten Sie am besten mit Überlappungen. Wenn die Farben nass in nass überlaufen, lassen sich Flecken und Streifen am sichersten vermeiden.

Fenster und Türen bleiben beim nächsten Anstrich unbedingt geschlossen. Die einströmende Luft kann andernfalls zu einer vorzeitigen Austrocknung der Farbe führen.

Warum blättert die Wandfarbe ab?

Wandfarbe kaufenIn manchen Fällen löst sich die alte Farbe vom Untergrund. Sie kann aber auch bei einem Neuanstrich von der Wand abblättern. Das liegt in den meisten Fällen daran, dass viel zu viele Farbschichten übereinander liegen. So entstehen Spannungen, die zum Abplatzen der Farbe führen.

Im Prinzip ist die abgeblätterte Wandfarbe nicht mehr zu retten. Sie kommen nicht drum herum, die gesamte Farbe zu entfernen. Dafür benötigen Sie die folgenden Utensilien:

  • Handspachtel
  • Schleifgerät
  • Schwamm
  • Drahtbürste
  • Heißluftfön oder Fräse

Bei der Arbeit sollten Sie die Atemwege und die Augen vor gefährlichen Dämpfen schützen. Schließlich können auch beim Abschleifen der alten Wandfarbe Splitter und Staub abplatzen und ins Auge gelangen. Kommt es bei dem frischen Anstrich zum Abblättern der Farbe, ist irgendetwas mit dem Untergrund nicht in Ordnung. Lösen Sie die Farbe gründlich und bereiten Sie die Wand nochmals auf den Neuanstrich vor.

Ist nur eine kleine Stelle davon betroffen, kleben Sie ein Stück Klebeband auf die jeweilige Stelle und ziehen es im spitzen Winkel ab.

Warum schimmelt die Wandfarbe im Eimer?

Wer die Wandfarbe nach dem Anstrich fest verschließt und wegstellt, wird vermutlich als Letztes mit Schimmelbildung rechnen. Das ist immer dann der Fall, wenn Sie Leitungswasser hinzugegeben haben. Diese Beigabe löst nämlich die Schimmelbildung aus. Im Zusammenhang mit einer hohen Luftfeuchtigkeit finden die Schimmelsporen einen idealen Nährboden für ihre Entwicklung. Die Farbe ist in diesem Zustand auf keinen Fall mehr brauchbar.

Haltbarkeit: Wann kann man Wandfarbe nicht mehr benutzen?

Das sollten Sie sich merken!Nicht auf jeder Verpackung gibt es ein konkretes Haltbarkeitsdatum. Diese Angaben beziehen sich auf das verschlossene Gebinde. In diesem Zustand dürften die meisten Farben bis zu zwei Jahre lang haltbar sein. Sie sollten die Farbe auf keinen Fall mehr verwenden, wenn Sie beim Öffnen einen unangenehmen Geruch wahrnehmen. Entsorgen Sie das gesamte Gebinde im Sondermüll. Das gilt auch für den Fall, dass sich auf der Oberfläche der Farbe Schimmelsporen zeigen oder Sie eingetrocknete Klumpen feststellen.

Zeigt sich auf der Oberfläche eine dünne und flüssige Schicht, ist die Wandfarbe einsatzbereit. Grundsätzlich lässt sich die Haltbarkeit und Lebensdauer der Farbe durch die richtige Lagerung positiv beeinflussen. Sind Sie mit dem Streichen fertig, setzen Sie schnellstmöglich den Deckel auf das Gebinde und verschließen die Farbe luftdicht.

Stellen Sie den Farbeimer an einen kühlen Ort, am besten im Keller, und sorgen Sie für ausgeglichene Temperaturen. Vermeiden Sie Bakterien oder Pilze in der Farbe. Diese gelangen oftmals durch Pinsel oder Farbrollen in den Eimer. Von daher ist es ratsam, die Farbe vor dem Pinseln in ein anderes Gefäß umzufüllen.

Zubehör: Welchen Pinsel für die Wandfarbe einsetzen?

Was nützt die beste Farbe, wenn sie mit dem falschen Pinsel aufgetragen wird? Zum Grundieren benötigen Sie einen breiten Pinsel, um die Flüssigkeit gleichmäßig zu verteilen. Für die Grundierung ist eine Tapezierquaste die richtige Wahl.

Eine Grundierung empfiehlt sich für besonders saugstarke Materialien, wie Weichfaserplatten, Gipsputz und Gipsplatten. Je nach Fläche eignen sich unterschiedliche Pinsel, wobei Sie mit der Pinselrolle am schnellsten vorankommen. Dabei sollten Sie eine Pinselrolle niemals am Rand ansetzen, sondern ausgehend von der Mitte arbeiten. Vor dem Auftragen der Farbe streichen Sie die Farbrolle auf einem Abstreifgitter ab, um Kleckereien zu vermeiden.

Für die oberen Bereiche empfehlen sich Pinsel mit Teleskopstiel. Mit diesem Pinsel streichen Sie zunächst längs und anschließend quer. Den Abschluss bildet ein abermaliger Anstrich in Längsrichtung, um für die saubere Überlappung zu sorgen. Für den Randbereich und die schwer zugänglichen Stellen eignen sich vorgeformte Pinsel in geringerer Größe.

UnterschiedeDie folgenden Pinselarten lassen sich unterscheiden:

  • Farbrolle
  • Fensterpinsel
  • Abbeizpinsel
  • Flächenstreicher
  • Plattpinsel
  • Heizkörperpinsel
  • Lackierpinsel oder Flachpinsel
  • Rundpinsel

Wer am nächsten Tag oder wenig später weiterstreichen möchte, wickelt die Pinsel über Nacht in Frischhaltefolie. So können Sie eine Austrocknung der Farbe verhindern.

In der Regel bestehen die Farbrollen aus Schaumstoff, Lammfell oder Velours. Sie punkten mit einer überzeugenden Quadratmeterleistung. Die alte Farbe lässt sich am besten mit einem Abbeizpinsel durch die kräftige Kunststofffaserung abbeizen. Enorme Qualitätsunterschiede gibt es unter den Ringpinseln und Rundpinseln, deren Stiele konisch auslaufen. Der Blick geht auf die Borstenlänge und die Form der Borsten. Indem Sie den Stil während des Farbauftrags leicht drehen, sorgen Sie für eine saubere Farbfläche. Rohre, Ecken und Fenster lassen sich am besten mit einem Rundpinsel bearbeiten.

Mit einem Flachpinsel bearbeiten Sie ebene Flächen und Türen. Diese Pinsel gibt es in verschiedenen Stärken. Den Fensterpinsel erkennen Sie an seinem schrägen und langen Stiel. Er eignet sich perfekt für Fenster und Türen. Den Flächenpinsel gibt es in Breiten von bis zu 14 Zentimetern für Fußböden, Wände und Fassaden. Das Schlusslicht bildet der Plattpinsel für Fensterspalten und Innenkanten. Durch seine abgewickelte Form erreichen Sie selbst schwer zugängliche Ecken mühelos.

Gibt es bei der Stiftung Warentest einen Wandfarben-Test?

Fragezeichen2017 hat die Stiftung Warentest einen Wandfarben-Test durchgeführt und 33 weiße Farben unter die Lupe genommen. In der Überprüfung im Labor haben sich zwei Produktgruppen ergeben: Konservierungsmittelfreie und konservierungsmittelhaltige Farben.

Die meisten Verbraucher wünschen sich von weißer Wandfarbe eine hohe Ergiebigkeit und eine gute Deckkraft. Der Praxistest der Stiftung Warentest hat ergeben, dass nicht alle Wandfarben der Klasse 1 die hohen Anforderungen an die Deckkraft erfüllen. Wer vom ersten Anstrich eine ordentliche Leistung erwartet, sollte in punkto Deckkraft nur den leistungsstarken Farben vertrauen. Allergiker entscheiden sich für Wandfarben ohne Konservierungsmittel und die Chemikalie Formaldehyd. Denn diese Verbindungen können ebenso wie Isothiazolinone allergische Reaktionen hervorrufen.

Gibt es bei Öko Test einen Wandfarben-Test?

2016 hat Öko Test 21 Wandfarben auf ihre Inhaltsstoffe und Deckkraft untersucht. Die Experten verweisen auf die Decopaint-Richtlinie aus dem Jahr 2004. In diesem Rahmen hat sich eine deutsche Chemikalienverordnung durchgesetzt, die nur noch begrenzte Mengen ausgasender Stoffe zulässt. In einer zweiten Stufe folgten 2007 und 2010 Verschärfungen.

Wasserbasierte Farben dürfen gemäß dieser Vorgabe maximale 30 Gramm flüchtige organische Verbindungen pro Liter enthalten. Gemeint sind die Volatile Organic Compounds kurz VOC. Eigentlich stellte das nur die Hersteller der Naturfarben vor große Herausforderungen, da sie in ihren Wandfarben Kunstharze einsetzten. Bei den konventionellen Farben waren ohnehin nur geringe Mengen VOC enthalten. Ein deutliches Zeichen für eine geprüfte Herstellung der Wandfarbe ist der Blaue Engel, der sich direkt auf dem Farbeimer befindet.

Die Regulation der Konservierungsmittel gestaltet sich da schon schwieriger. In den wasserbasierten Farben kommen diese Inhaltsstoffe zum Einsatz, um einen umfassenden Schutz gegen Schimmel und Bakterien zu gewährleisten.

Seit dem 1. Juni 2015 sind alle Hersteller dazu angehalten, Gefahrenstoffe zu kennzeichnen. Laut der CLP-Verordnung gelten für die Isothiazolinone strenge Vorgaben. Ab einem bestimmten Gehalt muss der Hersteller einer Farbe auf ein potenzielles Allergierisiko hinweisen.

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