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Die 8 besten Webhosting-Anbieter im Vergleich – Wo sich Ihr Website-Projekt zu Hause fühlt – 2019 Test und Ratgeber

Die eigene Website zu betreiben, ist längst nicht mehr die alleinige Domäne von Firmen, Organisationen und öffentlichen Einrichtungen. Zunehmend legen sich auch Privatpersonen eine eigene Internetseite an, sei es eine Homepage, die sich rund um ihr Hobby dreht, ein Blog, eine Fotoseite oder schlicht eine Selbstpräsentation. Da kaum jemand jedoch über ausreichende Serverkapazitäten verfügt, um seine Website selbst zu hosten, liegt eine einfache Lösung nahe: Webhosting.

Auf dem Markt tummelt sich eine beträchtliche Anzahl von Webhosting-Dienstleistern, sodass es für angehende Webmaster schwer ist, sich einen fundierten Überblick zu verschaffen und das bestmögliche Angebot für ihre individuellen Ansprüche auszumachen.

Auch für erfahrenere Website-Betreiber lohnt es sich, in regelmäßigen Abständen den Markt zu sondieren und zu überprüfen, ob ihr Vertrag noch der günstigste ist. Die Tendenz ist klar: Der Leistungsumfang steigt bei allen Anbietern stetig an, während die Preise kontinuierlich sinken. Ein Wechsel lohnt sich daher in vielen Fällen!

Wir haben die Angebote von acht der bekanntesten Webhosting-Anbieter unter die Lupe genommen und verglichen. Dazu zählen One.com, Host Europe, webgo, 1&1 Ionos, STRATO und einige mehr. Danach folgt ein umfassender Ratgeber, der darüber aufklärt, was der Webhosting-Markt zu bieten hat und worauf Sie bei der Auswahl eines Angebots achten sollten.

Die 4 besten Webhosting-Anbieter im Vergleich auf STERN.de

HostEurope
Webspace
50 bis 500 GB
Traffic-Flatrate
Domains inklusive
0 Domains
SSL-Zertifikate
1 Domain-SSL
E-Mail-Accounts inklusive
100 bis 1.000
MySQL-Datenbanken
2 bis 50
24/7-Service
Preis pro Monat
0,99 bis 14,99 Euro
Zum Angebot
Erhältlich bei
0,99€
DomainFactory
Webspace
25 bis 400 GB
Traffic-Flatrate
Domains inklusive
0 bis 5 Domains
SSL-Zertifikate
1 Domain-SSL
E-Mail-Accounts inklusive
MySQL-Datenbanken
1 bis ∞
24/7-Service
Preis pro Monat
3,99 bis 39,99 Euro
Zum Angebot
Erhältlich bei
4,00€
webgo
Webspace
50 bis 1.000 GB
Traffic-Flatrate
Domains inklusive
3 bis 20 Domains
SSL-Zertifikate
∞ Lets's-Encrypt-SSL
E-Mail-Accounts inklusive
50 bis ∞
MySQL-Datenbanken
5 bis ∞
24/7-Service
Preis pro Monat
5,95 bis 26,95 Euro
Zum Angebot
Erhältlich bei
5,95€
One.com
Webspace
25 bis 200 GB
Traffic-Flatrate
Domains inklusive
1 Domain
SSL-Zertifikate
1 Wildcard-SSL
E-Mail-Accounts inklusive
MySQL-Datenbanken
1 bis ∞
24/7-Service
Preis pro Monat
2,36 bis 7,29 Euro
Zum Angebot
Erhältlich bei
2,36€
Abbildung
Modell HostEurope DomainFactory webgo One.com
Webspace
50 bis 500 GB 25 bis 400 GB 50 bis 1.000 GB 25 bis 200 GB
Traffic-Flatrate
Domains inklusive
0 Domains 0 bis 5 Domains 3 bis 20 Domains 1 Domain
SSL-Zertifikate
1 Domain-SSL 1 Domain-SSL ∞ Lets's-Encrypt-SSL 1 Wildcard-SSL
E-Mail-Accounts inklusive
100 bis 1.000 50 bis ∞
MySQL-Datenbanken
2 bis 50 1 bis ∞ 5 bis ∞ 1 bis ∞
24/7-Service
Preis pro Monat
0,99 bis 14,99 Euro 3,99 bis 39,99 Euro 5,95 bis 26,95 Euro 2,36 bis 7,29 Euro
Erhältlich bei
Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot
0,99€ 4,00€ 5,95€ 2,36€

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Homepage-Baukasten

1. Host Europe: Umfangreiche Rundum-Pakete zu fairen Preisen

Das in Köln ansässige und zum US-Konzern GoDaddy gehörige Unternehmen Host Europe bietet Shared-Webhosting, Virtual-Server-Hosting und die Möglichkeit, einen dedizierten Managed-Server zu mieten. Für alle Hosting-Varianten bietet der Provider jeweils die vier Tarife Basic, Medium, Premium und Supreme an.

Besonderheit

Bereits das kleinste Webhosting-Paket beinhaltet 50 Gigabyte Speichervolumen, wobei sich diese Angabe bei Host Europe stets auf Web- und E-Mail-Speicher zusammen bezieht. Der große Vorteil ist, dass der Kunde die Möglichkeit hat, sein E-Mail-Speichervolumen damit flexibel zu skalieren.

Beim vServer-Hosting, beläuft sich das Speichervolumen auf 500 bis 2.000 Gigabyte, der Arbeitsspeicher auf 4 bis 24 Gigabyte RAM. Im Fall des dedizierten Managed-Servers beträgt der Speicherplatz zwischen 1,8 und 7,3 Terabyte, der Arbeitsspeicher verfügt über 32 bis 128 Gigabyte RAM. Mit einer Traffic-Flatrate kann schon der kleinste Tarif aufwarten.

Host Europe bietet die Auswahl aus 392 verschiedenen TLDs, allerdings sind diese nicht in den Hosting-Tarifen inbegriffen, sondern müssen zusätzlich für eine Monatsgebühr angemietet werden. Die Höhe dieser Gebühr variiert je nach Domainendung.

Die Preis-Range der Webhosting-Pakete reicht von dem Leistungsumfang angemessenen 3,99 bis 14,99 Euro pro Monat. Bei einmonatiger Laufzeit wird eine einmalige Einrichtungsgebühr von 14,99 Euro fällig, bei Buchung eines Jahresabonnements entfällt diese. Für den virtuellen Server beträgt die Preisspanne 19,99 bis 69,99 Euro pro Monat, die Einrichtungsgebühr 19,99 Euro, für einen Managed-Dedicated-Server 149,99 bis 399,99 Euro pro Monat bei 99,99 Euro Einrichtungsgebühr.

Der Serverstandort befindet sich bei Host Europe im Ausland. Der Konzern kooperiert mit dem in der Ukraine ansässigen Dienstleistungsunternehmen LvivIT!, das offenbar für die Administration der Server zuständig ist. Die Datenschutzstandards sind daher schwer zu beurteilen. Positiv stechen hingegen die flexiblen Konditionen heraus: Upgrades und Downgrades zwischen den Paketen sind jederzeit kostenfrei möglich, beim Shared-Hosting ist keine Mindestvertragslaufzeit vorgesehen.

2. DomainFactory: Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bei flexiblen Paketen

In fünf Tarifstufen gliedert der große Hosting-Provider DomainFactory seine Managed-Webhosting-Angebote. Inzwischen gehört DomainFactory, ebenso wie Host Europe, zum US-Konzern GoDaddy.

Der verfügbare Webspace reicht von 25 Gigabyte im kleinsten bis 400 Gigabyte im größten Paket. Eine Traffic-Flatrate ist bereits im Basic-Tarif enthalten. Die Preisspanne reicht von 3,99 Euro im Basic– bis 39,99 Euro im Ultimate-Paket pro Monat. Für die Ersteinrichtung erhebt der Provider eine Gebühr von 9,99 Euro. Domains sind in den beiden kleineren Paketen nicht inkludiert. Dennoch sind die Preise durchaus angemessen und angesichts des enthaltenen Leistungsumfangs im Mittelfeld angesiedelt.

Besonderheit

Flexibilität erhebt DomainFactory zu seinem Markenzeichen. Die Leistungspakete sind an jeden individuellen Bedarf anpassbar, allem voran durch freie Skalierung von Web- oder Mailspace. Der Mailspace beispielsweise ist frei auf beliebig viele Postfächer verteilbar.

Mit einem regulären 24-Stunden-Service kann DomainFactory nicht auftrumpfen. Über eine Hotline oder per E-Mail ist der Support wochentags für 15 Stunden, am Wochenende für acht Stunden erreichbar. Rund um die Uhr steht allerdings ein Notfallsupport zur Verfügung. Positiv hervorzuheben sind die 60-tägige Geld-zurück-Garantie bei Nichtgefallen und die nur einmonatige Laufzeit.

Als fragwürdig ist allerdings die Datensicherheit zu beurteilen. Seit der Übernahme durch GoDaddy lässt DomainFactory seine Kundendaten bei dem externen Dienstleister LvivIT! In der Ukraine verwalten und auch einen Teil der Serveradministration vornehmen. Die Option „Hosting in Deutschland“ bietet DomainFactory separat an. Diese ist im Preis nicht inkludiert und verursacht als „Add-on“ zusätzliche Kosten von 0,99 Euro pro Monat.

3. webgo: Leistungsstarke Tarifpakete für Einsteiger und Fortgeschrittene

Das Hamburger Unternehmen webgo ist nicht nur ein Hosting-Anbieter mit deutschem Firmensitz, sondern unterhält auch seine Server in Rechenzentren in Deutschland. Im Angebot sind nicht nur die vier Webhosting-Tarifpakete Starter, Profi, Business und Power, sondern zudem jeweils vier Pakete für Root- und Managed-vServer- sowie Root- und Managed-Dedicated-Server-Hosting.

Die vier Shared-Webhosting-Angebote bieten von 50 Gigabyte Webspace mit 256 Megabyte RAM im Starter-Paket bis zu 1.000 Gigabyte Speicherkapazität mit 2.048 Megabyte RAM im Power-Paket sowohl für Einsteiger als auch für Betreiber umfangreicher Webprojekte alles, was das Herz begehrt. Jeder Kunde erhält dabei einen eigenen Apache-Webserver mit garantierten Rechenressourcen und muss dessen Kapazität nicht mit anderen Kunden teilen. Traffic-Flatrate und kostenlose SSL-Zertifikate sind dabei inklusive. Die Preisspanne der vier Pakete reicht von 5,95 Euro bis 26,95 Euro pro Monat, zuzüglich einer Einrichtungsgebühr von 14,95 Euro. Damit liegt webgo im oberen Mittelfeld, gerade was die Kosten für die größeren und leistungsstärkeren Tarife anbelangt.

Besonderheit

Der Anbieter wirbt mit einer Zufriedenheitsgarantie und außerordentlichem Kündigungsrecht. Die ersten sechs Monate sind bei webgo ohnehin kostenfrei. Einem Test steht also nichts im Wege. Der Wechsel in ein größeres Paket ist jederzeit möglich.

Mit 1-Click-Installer sind beliebte CMS wie WordPress, TYPO3, Drupal oder Joomla sofort verfügbar. Bereits im kleinsten Paket sind fünf MySQL-SSD-Datenbanken inkludiert, in den beiden größeren Paketen ist ihre Anzahl unlimitiert.

Zwar wirbt webgo mit einem telefonischen Service an 365 Tagen am Jahr, um einen 24-Stunden-Service handelt es sich dabei allerdings nicht. Vielmehr sind Telefon-, Chat- und E-Mail-Support an die Bürozeiten des Service-Centers gebunden.

4. One.com: Optimal für Einsteiger

One.com bietet seine Hosting-Dienste in Form des Shared-Webspace-Modells in zwei verschiedenen Paketen. Das Starter-Paket eignet sich für einfache Websites, Blogs oder fürs E-Mail-Hosting. Es beinhaltet 25 Gigabyte Webspace, allerdings ist der Arbeitsspeicher auf nur 512 Megabyte RAM limitiert. Für die Dauer eines Jahres ist eine Domain mit unbegrenzten Subdomains inkludiert.

Besonderheit

Neben unbegrenzten Subdomains enthält das Paket eine Datenbank sowie ein SSL-Zertifikat. Bereits das Starter-Paket verfügt über keine Traffic-Begrenzung und eine unbegrenzte Anzahl an E-Mail-Konten.

Das größere Tarifpaket, Professional Plus, das der Anbieter für ausgereifte Websiteprojekte empfiehlt, verfügt über 200 Gigabyte SSD-Speicher, 2 Gigabyte RAM Arbeitsspeicher und eine unlimitierte Anzahl von Datenbanken. Exklusiv in diesem Tarif sind Backups und eine Wiederherstellungsfunktion inbegriffen.

Die Auswahl verschiedener TLDs ist bei One.com groß, allerdings sind diese nicht im Preis inbegriffen und es fällt eine Jahresgebühr an. Die beliebtesten TLDs sind nur im ersten Jahr kostenfrei zu haben. Das Professional-Plus-Paket buchen Neukunden für die ersten zwölf Monate zum rabattierten Preis, das Starter-Paket ist sogar für das erste Jahr kostenlos zu haben. Die Einrichtungsgebühr für Neukunden beträgt einmalig 14,28 Euro. Angesichts des Leistungsumfangs ist gerade das Professional-Plus-Paket sehr kostengünstig.

One.com verfügt über drei Rechenzentren für redundante Datenspeicherung, führt täglich kostenfreie Backups durch und gibt eine 99,999-prozentige Verfügbarkeitsgarantie. Support erhalten Kunden rund um die Uhr über einen Chat, via E-Mail oder per Kontaktformular. Ein großes Manko ist, dass ein telefonischer Support nicht zur Verfügung steht.

5. 1&1 IONOS: Vielfältige Möglichkeiten zur Individualisierung und breite Angebotspalette

1&1 IONOS ist ein deutscher Webhosting-Provider und garantiert somit strenge deutsche Sicherheits- und Datenschutzstandards. Der Anbieter wirbt mit absoluter Datensicherheit und hoher Verfügbarkeit dank der Georedundanz seiner Rechenzentren. 1&1 IONOS bietet neben Shared-Hosting-Lösungen in vier verschiedenen Paketen für private und geschäftliche Zwecke zudem auch Cloud-Server-, vServer-Hosting und dedizierte Server in einer Fälle verschiedener Leistungspakete. Updates und Neuerungen, wie beispielsweise die neueste PHP-Version 7.3, realisiert der Anbieter umgehend.

Das größte Paket, Premium, bietet neben 500 Gigabyte Webspace auch die Möglichkeit, sich des schnellen Content Delivery Networks (CDN) zu bedienen, das die Website in allen Regionen der Welt schnell ausliefert. In den kleineren Paketen Essential und Business ist der Webspace allerdings auf 50 beziehungsweise 100 Gigabyte begrenzt. Alle Pakete von 1&1 IONOS sind mit einer Traffic-Flatrate ausgestattet, das heißt: es existiert keine Beschränkung des Datentransfervolumens.

Neben .de-Domains sind auch einige gängige internationale TLDs verfügbar, allerdings ist das Angebot diesbezüglich relativ begrenzt. Im Starter-Paket ist eine Domain inklusive, im größten Paket sind es vier. Die Anzahl möglicher Subdomains beträgt grundsätzlich 10.000. 1&1 IONOS erlaubt die Verwendung externer Domains.

Besonderheit

Erfreulicherweise bieten die Pakete eine skalierbare Performance von bis 512 Megabyte RAM im Essential, 2,5 Gigabyte RAM im Business-, 6 Gigabyte RAM im Pro– und 9 Gigabyte RAM im Pro-Tarif.

Neukunden erhalten den Service für die ersten sechs Monate, im Business-Tarif für die ersten zwölf Monate für nur einen Euro pro Monat. Die darauf fälligen, gewöhnlichen Monatsraten bewegen sich im oberen branchenüblichen Mittelfeld zwischen 4,00 und 20,00 Euro pro Monat. Andererseits fällt bei allen Paketen eine einmalige Einrichtungsgebühr in Höhe von 15,00 Euro an.

Über eine Hotline zum Ortstarif und einen Chat können Hilfesuchende im Falle eines Problems den Anbieter rund um die Uhr erreichen, ganz gleich für welches Paket sie sich entschieden haben. Exklusiv bietet 1&1 IONOS allen Kunden den Service eines persönlichen Kundenbetreuers.

6. STRATO: Transparenz und Nutzerfreundlichkeit in allen Hosting-Modellen

STRATO zählt zu den größten Webhosting-Providern Europas und wurde im Jahr 2017 von United Internet AG übernommen. Das Angebot ist riesig und umfasst neben den vier Shared-Hosting-Angeboten Starter, Basic, Plus und Pro eine Fülle an Lösungen fürs Managed-Cloud-, Virtual-Server- oder Dedicated-Root-Server-Hosting.

Positiv hervorzuheben ist, dass bereits im Starter-Paket drei, in den drei größeren Paketen sogar bis zu zwanzig Domains dauerhaft enthalten sind, und nicht, wie bei vielen anderen Providern üblich, zeitlich limitiert. Zudem fährt der Anbieter oft Aktionen, in deren Rahmen Neukunden sich zahlreiche Vorteile sichern können. Im kleinsten Paket sind zudem bereits 1.000 E-Mail-Postfächer mit insgesamt 10 Gigabyte Mail-Speichervolumen enthalten.

Besonderheit

Das Hosting-Paket umfasst nicht nur die gängigen CMS, sondern auch umfassende Analyseinstrumente. Mit dem STRATO rankingCoach steht es zudem frei, ein Tool zur Suchmaschinenoptimierung zuzubuchen – allerdings fallen hierfür monatlich 10 Euro an.

Preislich liegen die vier Pakete zwischen 4 und 20 Euro pro Monat zuzüglich 10 Euro einmaliger Einrichtungsgebühr. Die ersten sechs Monate sind in allen Paketen für nur einen Euro monatlich zu haben. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei STRATO also hervorragend.

Sicherheit wird bei STRATO großgeschrieben. Der Anbieter nimmt täglich mehrfach Backups vor. Alle Server befinden sich in Deutschland. Neben der Begrenzung auf nur ein SSL-Zertifikat müssen Kunden jedoch noch zwei weitere Wermutstropfen hinnehmen: STRATO erlaubt das Aufschalten externer Domains nicht und einen 24/7-Service müssen Kunden kostenpflichtig zubuchen.

7. Alfahosting: Große Paketvielfalt mit sehr günstigen Konditionen für Einsteiger

Neben herkömmlichem Webhosting bietet der deutsche Provider Alfahosting Virtual-Server-, Cloud-Server- und Dedicated-Server-Hosting in mehreren Tarifstufen an. Der Serverstandort befindet sich in Deutschland.

Die günstigsten Webhosting-Tarife für Einsteiger beginnen schon ab 1,69 Euro pro Monat im Starter-Tarif. Er beinhaltet bereits eine Domain, ein SSL-Zertifikat, 5 Gigabyte SSD-Speicherplatz und eine Traffic-Flat. Zwei Multi-Tarife für Fortgeschrittene bieten 75 beziehungsweise 150 Gigabyte SSD-Speicherplatz, bis zu 50 MySQL-Datenbanken, 80 Gigabyte E-Mail-Speicherplatz und unbegrenzte FTP-Accounts. Allerdings enthalten diese Tarife ausschließlich eine beziehungsweise zwei .de-Domains. Weitere Domains und abweichende TLDs müssen Kunden kostenpflichtig zubuchen. Dennoch erscheinen die Preise aufgrund des Leistungsumfangs durchwegs gemäßigt.

Besonderheit

Für Professionals sieht Alfahosting zudem drei Business-Tarife vor. Sie verfügen über unbegrenzten E-Mail-Storage, nicht limitierte MySQL-Datenbanken, bis zu fünf Inklusiv-Domains, 600 Gigabyte SSD-Speichervolumen, 4 Gigabyte RAM und erweiterte Apps. Die Preis-Range der Business-Tarife reicht von 8,99 Euro bis 19,99 Euro monatlich, was gemessen am Leistungsumfang durchaus angemessen ist.

Einsteigerfreundlich präsentiert sich Alfahosting ebenfalls: Es fällt im Jahresabonnement keine Einrichtungsgebühr an und für Unentschlossene steht ein kostenloses Testpaket mit allen Funktionen für die Dauer von 45 Tagen bereit. Alternativ besteht die Möglichkeit, alle Tarife mit einer einmonatigen Laufzeit zu buchen. Dabei erhöht sich allerdings die Monatsgebühr um jeweils einen Euro und es wird eine Einrichtungsgebühr von 9,99 Euro fällig. Mit einem inklusiven 24/7-Support für alle Tarife wirft Alfahosting ein weiteres gewichtiges Pfund in die Waagschale.

8. GoDaddy: Viele Anwendungen inklusive

Der US-amerikanische Domain-Registrar und Webhosting-Gigant GoDaddy bietet neben verschiedenen Modellen des vServer- und Dedicated-Server-Hosting auch Shared-Webhosting-Pakete und spezialisiertes Dedicated-Business-Hosting mit Fokus auf trafficintensive E-Commerce-Websites an.

Für seine vier Shared-Hosting-Tarife Starter, Standard, Deluxe und Supreme garantiert GoDaddy eine Verfügbarkeit von mindestens 99,9 Prozent. Alle Tarife beinhalten eine Traffic-Flat. Die größeren beiden Pakete locken mit einer unbegrenzten Anzahl an Websites, unbegrenztem Webspace und einer unlimitierten Zahl an Subdomains. In allen Paketen sind über 125 verschiedene Anwendungen, beispielsweise CMS wie WordPress, Drupal und Joomla, als 1-Click-Installations-Variante inkludiert.

Die Preise sind tückisch, lockt GoDaddy doch mit rabattierten Tarifen von 2,97 bis 10,11 Euro pro Monat, die sich bei Verlängerung jedoch bis um das Dreifache erhöhen. Auch das ausschließlich im Supreme-Tarif enthaltene SSL-Zertifikat ist nur ein Jahr gültig und wird dann kostenpflichtig. Der Vertrag verlängert sich automatisch, sofern Kunden nicht rechtzeitig kündigen. Die Laufzeiten variieren dabei zwischen einem und 36 Monaten. Verschiedene Fußnoten und eine intransparente Informationspolitik auf der Homepage des Providers lassen einige Fallstricke und Hintertürchen erahnen.

Besonderheit

In den drei größeren Paketen ist im Jahresabonnement zwar jeweils eine Domain inklusive, .de-Domains zählen aber nicht zum Repertoire. Gegen entsprechende Gebühren sind bei GoDaddy allerdings etwa 700 verschiedene TLDs erhältlich.

Ein deutsches Rechenzentrum betreibt GoDaddy nicht, das heißt: es greifen auch keine deutschen Datensicherheitsstandards. Auch der Support kann mit einer Erreichbarkeit ausschließlich werktags zwischen 8 und 20 Uhr nicht wirklich punkten.

Was ist Webhosting und wozu benötigt man es?

FragezeichenOb Firmen oder Privatpersonen – Webhosting ist für jeden interessant, der eine eigene Homepage aufbauen und betreiben möchte. Dank praktischer Homepage-Baukästen können auch Kleinunternehmer ohne Programmier- und IT-Kenntnisse schnell und unkompliziert ihre eigene Website oder einen kleinen, aber professionell aussehenden Online-Shop erstellen. Doch kaum eine Privatperson oder ein kleines Unternehmen verfügt über einen eigenen Server, um die Website zu beherbergen.

Jeder, der eine Website erstellen und betreiben möchte, muss sich also nicht nur mit dem Thema Content-Management-Systeme oder Homepage-Baukästen, sondern auch mit Webhosting auseinandersetzen.

Was beschreib der Begriff „Webhosting“?

Klar, die meisten wissen, dass „Webhosting“ etwas mit dem Internet zu tun hat – was genau sich dahinter verbirgt, wissen allerdings die wenigsten. Das liegt zum Teil auch daran, dass es bisher keine einheitliche Definition gibt.

Internetseiten schwirren selbstverständlich nicht selbsterhaltend in einer Sphäre namens Internet herum. Man kann sich eine Website wie ein umfangreiches Word-Dokument vorstellen. Dieses muss selbstverständlich irgendwo gespeichert und mit dem Internet verbunden sein. Will jemand dieses Dokument lesen, muss er es mit der spezifischen IP (oder URL) aufrufen. Webhosting beschreibt den Speicherort dieses Dokuments und des Programms, mit dem der Webmaster, der Verwalter der Homepage, dieses Dokument bearbeiten kann.

Webhosting Vergleich

Ganz allgemein versteht man unter Webhosting die Bereitstellung von Webspace, also Kapazität im World-Wide-Web, und das Unterbringen oder Beherbergen (Hosting) von Websites auf dem Webserver eines Internet Service Providers (ISP). Diesen Provider nennt man daher auch Webhoster. Er stellt seine Ressourcen zur Verfügung. Dies sind in der Regel:

  • Hostrechner, kurz Host
  • Webspace
  • Dauerhafte Netzwerkanbindung

Der Webhoster finanziert sich entweder durch Rechnungsstellung oder – im Fall von kostenlosen Webhosting-Services – durch Werbung, die er auf die Websites seiner Kunden schaltet.

Vereinfacht ausgedrückt, liefert Webhosting den Speicherplatz und die Infrastruktur, die Sie zum Betrieb Ihrer Website benötigen. In diesen Raum laden Kunden die Dateien und Inhalte ihrer Website mit allen HTML-Befehlen, Texten, Bildern und Videos hoch und speichern sie ab. Daraus ergibt sich durch Vernetzung aller Inhalte mit einem Content-Management-System (CMS) der Komplettentwurf einer Website, die Besucher über die Eingabe der entsprechenden Domain aufrufen können. Eine dauerhafte Netzwerkanbindung sorgt dafür, dass die Website jederzeit für Besucher im World Wide Web erreichbar ist.

Was spricht dagegen, selbst zu hosten?

Der Webhoster bietet Kunden die IT-Infrastruktur, die er zur Online-Aufrufbarkeit seiner Website benötigt. Diese Dienstleistung bietet er natürlich nicht ohne Gegenleistung an. Daher ist die Frage berechtigt, ob es nicht sinnvoller wäre, die eigene Website selbst zu hosten, also selbst für die entsprechenden Serverkapazitäten zu sorgen und einen eigenen Server anzuschaffen.

Natürlich steht es jedem Website-Betreiber völlig frei, sich einen eigenen Server anzuschaffen und diesen zu unterhalten. Doch wird er schnell merken, dass dies alles andere als günstig und einfach ist. Folgende Fragen sollte sich jeder Webmaster vor der Anschaffung eines eigenen Servers stellen:

  • Verfüge ich über ausreichende finanzielle Mittel, um die hochpreisige Infrastruktur anzuschaffen und inklusive aller Folgekosten (Strom, Internet, Betriebssystem, Software, Lüfter) zu unterhalten?
  • Ist oder wird das Webprojekt so umfangreich und erfolgreich, dass sich Anschaffung und Betrieb in absehbarer Zeit amortisieren?
  • Verfüge ich über ausreichende IT-Kenntnisse, um einen dauerhaften und ausfallsicheren Betrieb des Servers zu gewährleisten?

Die meisten Webmaster haben nicht erforderlichen Programmierkenntnisse. Mit der Einrichtung des Servers ist es nämlich bei weitem nicht getan. Regelmäßige Wartung und das Vermeiden von längeren Ausfällen durch die Fähigkeit, Probleme schnell zu beheben, dürften jeden Hobby-Hoster schnell überfordern.

Für wen lohnt sich Webhosting?

VorteileWebhosting spricht letztendlich all jene an, die zu privaten oder gewerblichen Zwecken eine Website betreiben möchten, aber nicht über die Kapazitäten oder über die Kenntnisse verfügen, sich selbst um den Betrieb eines Servers zu kümmern. Webhosting-Kunden

  • brauchen sich keine Programmierkenntnisse anzueignen oder eine Person einzustellen, die über diese verfügt,
  • sie müssen keine eigene Hardware und IT-Infrastruktur anschaffen,
  • sparen Platz, da kein physischer Server notwendig ist,
  • sparen Strom für den Betrieb des Servers,
  • genießen vollen Service aus einer Hand bei Einrichtung, Wartung und Administration des Servers,
  • müssen höchstens mit minimalen Ausfallzeiten rechnen und
  • profitieren von professionellen Sicherheitsmaßnahmen und Backups ihrer Daten.

Letztendlich spielt es keine Rolle, wie umfangreich das Webprojekt eines Kunden ist, der Markt an verfügbaren Webhosting-Modellen hält für jeden Bedarf die passende Lösung in der geeigneten Dimension bereit. Denn Webhosting ist natürlich nicht gleich Webhosting: Es gibt unterschiedliche Konzepte, die sich für verschiedene Bedarfsgruppen eignen.

Welche Arten von Webhosting gibt es?

Achtung: Das sollten Sie wissen!Es gibt eine Vielzahl verschiedener Hosting-Modelle. Dies erkennen Sie schnell, wenn Sie einmal einen Blick in das Angebotsportfolio eines der Hoster im Test werfen. Grundsätzlich lässt sich das Angebot in vier unterschiedliche Kategorien untergliedern. Dies sind:

  • Shared-Hosting
  • Virtual-Private-Server- oder vServer-Hosting
  • Dedicated-Server-Hosting
  • Cloud-Hosting

Allen Modellen ist gemeinsam, dass sie ihre Kapazität aus physischen Servern beziehen, die sich in den Rechenzentren der Hoster selbst oder in von ihnen angemieteten Rechenzentren befinden. Die Unterschiede betreffen in erster Linie die Speicherkapazität, die Vorkenntnisse, die der Kunde mitbringen muss, die verfügbare Geschwindigkeit und die Zuverlässigkeit.

Shared-Hosting

Shared-Hosting eignet sich vor allem für Einsteiger. Es ist die kostengünstigste und gleichzeitig auch die populärste Form des Webhostings. Ihr Website-Projekt befindet sich hier mit zahlreichen weiteren Websites anderer Kunden auf einem einzelnen Server. Dementsprechend teilt sich Ihr Projekt mit denen der anderen Hosting-Kunden die verfügbare Leistung und Kapazitäten dieses Servers, sprich CPU, Datentransfervolumen und RAM. Sie teilen sich die Kosten mit den anderen Kunden, die für die Bereitstellung und den Unterhalt dieses Servers anfallen. Damit ist Shared-Hosting in aller Regel deutlich günstiger als die anderen Varianten des Hostings.

Trotz der geteilten Hardware sind dank einer Partitionierung des Festplattenspeichers weitgehend voneinander abgeschirmte Projekte unterschiedlicher Kunden zu betreiben. In aller Regel buchen Sie daher eine bestimmte Festplattenkapazität zu einem festen Preis. Diese Kapazität steht dann ausschließlich Ihnen und Ihrem Projekt zur Verfügung. Sollte Ihr Projekt allerdings wachsen, ist mitunter keine Skalierbarkeit gegeben. Kurze Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen oder die Möglichkeit zum Upgrade in ein größeres Leistungspaket sind hier also zu empfehlen.

Die Möglichkeit eines Root-Zugriffs (Zugang mit Administratorenberechtigung), die Ihnen erlaubt, selbst Anpassungen und Einstellungen am Server selbst vorzunehmen, gibt es hierbei nicht. Die Handlungsfreiheit ist dementsprechend eingeschränkt, die Kapazität nicht flexibel skalierbar. Der Zugriff auf die eigene Website ist natürlich auch in dieser Variante immer möglich. Mitunter kann es allerdings vorkommen, dass das Projekt eines Kunden, mit dem Sie sich Ihren Server teilen, temporär viele Kapazitäten in Anspruch nimmt, und Ihrer Website dementsprechend weniger zur Verfügung stehen.

Die Vorteile des Shared-Hostings zusammengefasst:

  • Kostengünstig
  • Setzt kein technisches Know-how voraus
  • Webhoster übernimmt Wartung, Reparatur und Updates

Die Nachteile gegenüber anderen Hosting-Varianten:

  • Kein Root-Zugriff
  • Für stark frequentierte Websites eher ungeeignet
  • Performance-Einbußen, wenn Besucher anderer Kunden-Websites den Sever belasten
  • Begrenzte Verwaltungs- und Einstellungsmöglichkeiten

Diese Lösung eignet sich also vor allem für Einsteiger, die nur rudimentäre Kenntnisse im IT-Bereich haben. Es sei jedoch angemerkt, dass sich auch professionelle Websites mit moderatem Besucheraufkommen mit dieser Lösung zuverlässig und problemlos hosten lassen.

Virtual-Private-Server-Hosting (VPS)

Wie auch beim Shared-Hosting teilen Sie sich beim Hosting auf einem Virtual-Private-Server, kurz VPS oder auch Virtual-Server oder vServer genannt, mit anderen Kunden eine physische Serveranlage. Diese Lösungen sind auf dem Vormarsch und ersetzen allmählich die herkömmlichen Shared-Hosting-Varianten.

Bei diesem Modell laufen auf einem Server parallel mehrere virtuelle Betriebssysteme oder CPU-Instanzen. Ihre Daten werden auf alle oder zumindest einige dieser Instanzen aufgeteilt. Sie erhalten also einen fest zugewiesenen Bereich auf dem Server fest zugeteilt, den Sie nicht mit anderen Personen teilen müssen. Ein anderer Bereich des Servers bleibt „Gemeinschaftsgut“. Diese Kapazitäten kommen flexibel den Projekten zu, die sie gerade benötigen. Allerdings teilen sich in diesem Modell auch deutlich weniger Kunden einen Server, als es beim Shared-Hosting-Modell der Fall ist. Damit sind alle Ressourcen, sprich Bandbreite, Rechenzeit und Arbeitsspeicher, stets flexibel und fair unter allen Kunden aufgeteilt. Die virtuellen Server sind abgekapselt und agieren unabhängig voneinander, wie mehrere unabhängige Root-Server. Dies ermöglicht Ihnen flexible und individuelle Einstellungsmöglichkeiten und erhöht die Sicherheit.

Die Vorteile des Virtual-Server-Hostings:

  • Zugesicherte Rechenleistung und gleichbleibende Performance
  • Webhoster übernimmt Serverwartung
  • Root-Zugriff und somit eigene Einstellungsmöglichkeiten
  • Flexibel zuteilbare Ressourcen

Natürlich ist aber auch diese Variante nicht frei von Nachteilen:

  • Einstellungen und Updates muss der Kunde selbst vornehmen
  • Falsche Einstellungen können Sicherheit und System schädigen
  • Kostenintensiver als Shared-Hosting
  • Mindestmaß an technischem Know-how nötig

Diese Hosting-Variante ist für Sie geeignet, wenn Sie mehr Kontrolle über System und Einstellungen haben möchten und Wert auf gleichbleibende Performance legen. Es stellt eine Zwischenstufe zum Dedicated-Server-Hosting dar, da es einige technische Kenntnisse erfordert, jedoch nicht in dem Maße, wie es beim Hosting mit dedizierten Servern der Fall ist. Für Websiteprojekte mittlerer Größe und variablen Besucherspitzen sowie Online-Shops ist diese Hosting-Variante bestens geeignet.

Dedicated-Server-Hosting

Das Dedicated-Server-Hosting ist die Profi-Variante unter den Webhosting-Services. Das Hosting auf dedizierten Servern erlaubt Ihnen maximale Freiheit und Flexibilität bei der Einstellung und Gestaltung des Servers. Sie teilen sich die Kapazitäten des Servers nicht mit anderen Kunden; stattdessen steht die physische Maschine samt sämtlicher Zugriffsberechtigungen und Einstellungsmöglichkeiten allein Ihnen zur Verfügung. Sie haben volle Kontrolle über die Serveranlage und tragen allein Verantwortung für die Sicherheit. Sämtliche Ressourcen sind ausschließlich für Ihr Webprojekt bestimmt.

Beim Dedicated-Server-Hosting sind zwei verschiedene Modelle zu unterscheiden:

  • Managed Server: Die Wartung und Sicherheit des Servers liegen in den Händen des Hosters, der Nutzer hat aber vollen Root-Zugriff.
  • Root-Server: Der Kunde erledigt alle administrativen Aufgaben und hat vollen Root-Zugriff.

Die Vorteile dieses Modells sind zahlreich:

  • Maximale Flexibilität
  • Volle Kapazität für ein Projekt ohne Ressourcenteilung
  • Server-Software nach Wahl
  • Volle Administrationsrechte
  • Sicherheitsstandards in Eigenregie definierbar

Allerdings gibt es auch einige Nachteile:

  • Kostenintensivste Hosting-Variante
  • Updates muss der Kunde selbst durchführen
  • Zeitintensive Einrichtung
  • Kunde benötigt Fachwissen, um das System sicher betreiben zu können
  • Langfristige Bindung an einen Hosting-Anbieter

Die Anmietung eines dedizierten Servers will also wohl überlegt sein und lohnt sich nicht für den Betrieb kleiner Websites oder von Online-Shops mittleren Umfangs. Erst wenn Sie mit einem Online-Shop mehrere Tausend Euro im Monat umsetzen oder wenn der Erfolg Ihres Webprojekts maßgeblich von extrem kurzen Ladezeiten abhängig ist, lohnt es sich, über diese Lösung nachzudenken. Die Betreuung eines solchen Servers erfordert kompetentes Personal. Auch im Gaming-Bereich kommen dedizierte Server zum Einsatz, da sie eine direkte und permanente Anbindung ins Internet sicherstellen.

Cloud-Hosting

Stark im Kommen ist in den letzten Jahren das sogenannte Cloud-Hosting. Hierbei befinden sich die Daten und Anwendungen nicht auf einem einzelnen physischen Server, sondern auf mehreren in Reihe geschalteten Serveranlagen. Dadurch stehen praktisch unbegrenzte Ressourcen zur Verfügung, die bei Bedarf auch hohe Traffic-Spitzen und große Besuchermengen ohne Probleme bewältigen. Cloud-Hosting bietet also stets ausreichende Ressourcen, um Performance-Einbußen zu vermeiden. Punktuelle technische Ausfälle eines Servers fallen beim Cloud-Hosting nicht mehr ins Gewicht. Wer gesteigerten Wert auf die durchgehende Verfügbarkeit seiner Webpräsenz legt, ist mit diesem Modell also gut beraten. Punkten kann diese Methode zudem mit maximaler Skalierbarkeit: Wächst Ihr Internetprojekt, wächst die Serverkapazität mit. Abgerechnet wird nach tatsächlicher Nutzung. Cloud-Hosting hebt dementsprechend das Prinzip der virtuellen Servers auf das nächste Level.

Die Vorteile sind:

  • Ressourcen unbegrenzt verfügbar
  • Performance flexibel an Bedarf angepasst
  • Preismodell nach tatsächlichem Bedarf
  • Maximale Ausfallsicherheit
  • Einfaches Wiederherstellen von Backups
  • Server ist schnell einsatzbereit

Doch auch hier bleiben Nachteile nicht aus:

  • Kein oder nur eingeschränkter Root-Zugriff für Konfiguration
  • Kostenintensiver als einfachere Modelle
  • Datensicherheit zweifelhaft, da Speicherorte mitunter im Ausland liegen
  • Von großen Rechenzentren abhängig

Cloud-Hosting ist eine lohnenswerte Alternative für schnell wachsende und große Website-Projekte, bei denen maximale Verfügbarkeit ein Muss ist. Vor allem Online-Shops und Websites mit hohen und stark schwankenden Besucherzahlen profitieren von der skalierbaren und flexiblen Performance. Obacht ist jedoch bezüglich der Datensicherheit geboten. Sie sollten vorab prüfen, wo sich die Rechenzentren befinden, die die Server beherbergen, welche die Cloud-Struktur bilden. Bestenfalls befinden sich alle Server in Deutschland oder zumindest in Europa.

Worauf ist bei der Auswahl eines Webhosters zu achten?

Darauf sollten Sie achtenWer einen Webhosting-Dienst in Anspruch nehmen möchte, wählt nicht nur aus einer Fülle von Anbietern, sondern auch zwischen den verschiedenen Tarifpaketen, die jeweils angeboten werden. Da verwundert es kaum, dass die Entscheidung für einen Service alles andere als einfach ist.

Wo befindet sich der Serverstandort?

Ein in Deutschland oder zumindest in Europa befindliches Rechenzentrum bedeutet nicht nur Sicherheit bezüglich des Datenschutzes, sondern auch eine höhere Geschwindigkeit der Datenlieferung. Zu empfehlen ist es, den Ping, also die Antwortzeit der Internetverbindung des Anbieters, und die Ladezeit einer Website vorab zu prüfen. Die Antwortzeit des Servers sollte weniger als 200 Millisekunden betragen. Beachten Sie, dass sich kurze Antwortzeiten positiv auf das Suchmaschinen-Ranking Ihrer Website auswirken.

Welche Sicherheitsmaßnahmen und Updates sind enthalten?

Das Hosting-Angebot sollte separierte, voneinander isolierte Konten bieten, über Firewalls und eine integrierte Backup-Funktion verfügen und – sofern Sie sich nicht für ein Dedicated-Hosting-Angebot entscheiden – automatische Updates der Content-Management-Systeme beinhalten.

Wie gut ist der Support?

Ein zuverlässiger, schneller und kompetenter Support ist bei einer Dienstleistung wie dem Webhosting ausgesprochen wichtig. Ein deutscher oder zumindest englischsprachiger Support sollten vorhanden sein. Ist es für den Betreiber einer Hobby-Seite eventuell noch verkraftbar, wenn er bei einer Störung einige Zeit auf die Lösung seines Problems warten muss, bedeutet dies für Gewerbetreibende gegebenenfalls eine Katastrophe, da verärgerte Kunden und Umsatzeinbußen drohen. Da sich Probleme in den seltensten Fällen an Bürozeiten orientieren, sollte der Hoster einen 24/7-Support bieten. Es ist sehr zu empfehlen, sich vor dem Abschluss eines Vertrags an den Support mit einer Frage zu wenden und ihn auf diese Weise zu testen.

Ist das Datentransfervolumen begrenzt?

Der Webhosting-Tarif sollte unbedingt eine Traffic-Flatrate inkludieren, so dass es keine Beschränkung bezüglich des Datentransfervolumens gibt. Nur so lassen sich die anstehenden Kosten vorab zuverlässig kalkulieren. Bei den meisten Anbietern ist eine Flatrate bereits in den günstigsten Tarifen enthalten.

Traffic

Traffic im Kontext des Webhosting bezeichnet nicht die Anzahl der Besucher auf einer Website. In diesem Zusammenhang meint er das anfallende Datentransfervolumen, das beim Aufruf einer Website anfällt. Dabei ist zu beachten, dass die Menge an Daten je nach Element variiert. Für ein Bild oder ein Video fällt beispielsweise mehr Traffic an als für eine Textseite.

Wie hoch ist die Serververfügbarkeit?

Webhoster werben für all ihre Tarife mit sehr hohen Verfügbarkeitszahlen. Natürlich gilt nämlich: Je höher die Verfügbarkeit, desto besser.

Wer ein rentables E-Commerce-Geschäft aufziehen möchte, kann sich so gut wie keine Downtime leisten. Scheint eine Verfügbarkeit von 99,9 Prozent überzeugend, ist zu bedenken, dass dies bereits eine Ausfallzeit pro Woche von 10,1 Minuten, pro Monat von 43,2 Minuten und pro Jahr sogar von stolzen 8,76 Stunden bedeutet. Selbst eine Verfügbarkeit von 99,99 Prozent heißt, dass der Server etwa eine Minute pro Woche, 4,32 Minuten im Monat und 52,56 Minuten im Jahr nicht erreichbar ist. Lassen Sie sich also nicht blenden: Zwischen 99 und 99,999 Prozent liegen in der Realität zahlreiche Stunden.

Was ist drin und was ist möglich?

Natürlich gibt es eine ganze Reihe weiterer Aspekte, die je nach Größe und Art des Webprojekts und persönlichen Präferenzen des Webmasters wichtig oder weniger wichtig sind.

Folgende Fragen müssen sich Interessenten gegebenenfalls stellen:

  • Wie viel Webspace ist enthalten und wie viel benötige ich?
  • Wie viele Domains und Subdomains sind inkludiert?
  • Welche Programmiersprachen werden unterstützt?
  • Wie viele Datenbanken (mySQL) stehen zur Verfügung?
  • Wie viele E-Mail-Postfächer und welche Übertragungsprotokolle gibt es?
  • Ist die Anzahl der installierten Programme beschränkt?
  • Wie steht es um die Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist?
  • Ist der Tarif erweiterbar?
  • Sind E-Commerce-Leistungen zur Erstellung eines Online-Shops enthalten?
  • Welche CRMs oder welche Homepage-Baukästen sind enthalten?
  • Welche Zahlungsmethoden akzeptiert der Hoster?

Wer lange Blogtexte auf seiner Homepage veröffentlichen möchte, stellt selbstverständlich völlig andere Anforderungen an den Umfang eines Webhosting-Dienstes als ein mittelständisches E-Commerce-Unternehmen. Folgenden Mindestanforderungen sollte jedoch jedes Webhosting-Paket gerecht werden:

  • Ein Gigabyte Webspace
  • Eine Domain
  • PHP-Fähigkeit
  • Mindestens eine MySQL-Datenbank
  • Minimum 99,9 Prozent Verfügbarkeit
  • Traffic-Flatrate
  • FTP-Zugang
  • Zuverlässiger Service

Welche Zusatzfeatures sollten eventuell vorhanden sein?

Nach der Registrierung und dem Vertragsabschluss, erhalten Sie die erforderlichen Zugangscodes, um sich über die Website des Hosters einzuloggen und ihren Webspace zu bearbeiten. Sie haben verschiedene Möglichkeiten, auf den Webspace zuzugreifen:

  • Zugriff per Webbrowser
  • Zugriff per WebFTP
  • Verschiedene FTP-Clients
  • WebDAV-Schnittstelle

Im Webspace befinden sich verschiedene Softwarekomponenten, Einstellungsmöglichkeiten und Content-Management-Systeme oder Homepage-Baukästen, mit denen Sie ihre Website gestalten können.

Content-Management-Systeme (CMS)

Wer nicht mit einem Homepage-Baukasten oder ausschließlich mit SQL-Datenbanken operieren möchte, erhält in seinem Webspace auf dem gemieteten Server in aller Regel Zugang zu gängigen Content-Management-Systemen (CMS). Diese ermöglichen es, eine Website mit Text und multimedialen Inhalten zu bestücken. Mit den CMS können auch Unerfahrene ohne Programmier- oder HTML-Kenntnisse einfach ihre eigene Website gestalten.

Zu den bekanntesten CMS zählen:

  • WordPress
  • Joomla
  • Typo3
  • Drupal

Darf es noch einfacher sein? Homepage Baukästen

Homepage-Baukästen sind eine Sonderform von Web-CMS. Im Gegensatz zu herkömmlichen CMS bieten sie eine besonders intuitive und benutzerfreundliche Oberfläche, auf der Nutzer ihre Website meist per Drag-and-Drop mit vorgefertigten Elementen bestücken können.

Eine Sonderform der Homepage-Baukästen sind Online-Shop-Systeme. Bei ihnen ist der Funktionsumfang lediglich um spezielle Shop-Funktionen erweitert. Dazu zählt unter anderem das Anlegen von Produktauswahl und Preisen, das Einrichten eines Warenkorbs, die Gestaltung der Zahlungsseite und das Implementieren einer Such- und Filterfunktion.

Einfach professioneller: E-Mail-Hosting

Wer mit dem Webhosting-Paket stolzer Besitzer einer Domain geworden ist, kann in aller Regel eine personalisierte E-Mail-Adresse erstellen. Dies übernimmt der Mail-Hoster, der den Speicherplatz für E-Mails bereitstellt. Gerade für Betreiber von Online-Shops, aber auch für sonstige Kontaktangebote sind personalisierte E-Mail-Adressen ein echter Gewinn. Sie wirken professioneller, seriöser und vertrauenserweckender. Kostenfreie Hosting-Angebote inkludieren dieses Feature nicht.

Zusatzspeicher in der Cloud

Zusätzlich zum Speicherplatz für websiterelevante Daten beinhalten viele Webhosting-Pakete einen Cloud-Speicher. Diesen können Sie zur Speicherung von beliebigen Dateien wie Office-Dateien, Musik, Fotos oder Videos nutzen.

Analysetools zur Optimierung

Statistiktools stehen in aller Regel ebenfalls im Webspace bereit. Mit ihnen erfassen Sie, wie viele Besucher sich Ihre Seiten angesehen haben, wie lange sie sich auf der Seite aufhielten, welche Elemente sie bevorzugt angeklickt haben und über welches Endgerät sie die Seite besucht haben. Diese Daten sind eine wertvolle Grundlage für eine zielgerichtete Optimierung der Website. Besuchen beispielsweise besonders viele Menschen Ihre Seite über mobile Endgeräte, wissen Sie sofort, wo sich eine Optimierung der Inhalte lohnt.

Direkter Datenupload mit FTP-Programmen

FTP-Clients ermöglichen die Übertragung von Dateien über IP-Netzwerke. Über eine spezielle FTP-Software laden Sie Dateien auf den Webserver hoch und herunter, benennen Dateien um oder löschen sie. Zudem profitieren Sie als Nutzer mit einem FTP-Zugang von der Möglichkeit, Dateien schnell und einfach in eine bestehende Verzeichnisstruktur einzuordnen und zu verwalten.

Folgende FTP-Programme verwenden zahlreiche Webhosting-Dienste:

  • FileZilla
  • Transmit
  • Cyberduck
  • SmartFTP
  • WinSCP

Ist die Domain mit drin?

Webspace ist nicht alles. Damit Internetnutzer Ihre Website überhaupt erst finden und aufrufen können, benötigen sie eine Adresse: die Domain. Ein Webhosting-Paket beinhaltet in aller Regel auch eine Domain, mit der Sie Ihre Website für Besucher erreichbar machen. Die Domain können Sie grundsätzlich selbst wählen, allerdings sollten Sie vorab auf der Homepage des Webhosters prüfen, ob Ihre Wunsch-Domain noch verfügbar ist.

Die Domainendung, also der Bestandteil hinter dem letzten Punkt, wird auch Top-Level-Domain (TLD) genannt. Gängige Beispiele hierfür sind .de oder .com. Die Zeichen- und/oder Buchstabenfolge davor heißt Second-Level-Domain. Im Falle von www.stern.de/vergleich/ ist „stern“ die Second-Level-Domain, „de“ die Top-Level-Domain, „www“ die Subdomain und „vergleich“ ein Verzeichnis.

Neben den typischen Länderkennungen in der TLD hat die zuständige Behörde, die ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers), 1.400 neue TLDs zugelassen. Diese beschreiben Themen oder geografische Regionen, beispielsweise „.berlin“, „.business“ oder „.forum“. Wenn Sie sich eine bestimmte TLD für Ihr Webprojekt sichern möchten, sollten Sie darauf achten, dass der Webhoster Ihrer Wahl diese auch anbietet.

Die Domain-Registrierung übernimmt in aller Regel der Webhoster für Sie. Sie sollten allerdings vor der Buchung eines Webhosting-Pakets unbedingt prüfen, wie viele Domains und wie viele Subdomains es enthält. Je mehr Subdomains vorhanden sind, desto übersichtlicher kann der Nutzer die Seite strukturieren und desto höher fällt ihre Auffindbarkeit in den Suchmaschinen aus. Falls Sie bereits über eine Domain verfügen, sollten Sie sich darüber informieren, ob der Webhoster ihrer Wahl das Aufschalten von externen Domains gestattet und ob er idealerweise sogar einen Umzugs-Service anbietet.

Lohnt sich kostenloser Webspace?

Neben den kostenpflichtigen Webhosting-Diensten finden sich auch zahlreiche kostenfreie Angebote. Die Gratis-Webhosting-Provider werben nicht nur mit kostenfreiem Hosting, sondern auch mit einfacher Benutzeroberfläche und starken Backlinks. Dies mag verlockend klingen, doch derartige Angebot haben selbstverständlich den ein oder anderen Haken.

Meist lauern hier entweder versteckte Kosten oder diverse Einschränkungen. Oft verrät dies bereits ein Blick ins Kleingedruckte. In den meisten Fällen finanzieren sich die kostenfreien Anbieter durch Werbung, die sie auf den Websites ihrer Kunden schalten. Dies nervt nicht nur, sondern wirkt bei gewerblichen Seiten auch zutiefst unseriös. Oft ist der Webspace auf nur wenige Megabyte limitiert, sodass Sie Ihre Website nicht mit vielen Bildern oder Videos bestücken können. Bisweilen sind sogar bestimmte Dateitypen vom Upload ausgeschlossen.

Auch der Traffic ist von Limitierungen betroffen. Nach Überschreiten eines bestimmten Datentransfervolumens setzt oft eine Drosselung der Ladegeschwindigkeit ein, oder es fallen gar Kosten pro angebrochenem Gigabyte Traffic an. Das Supportangebot kostenfreier Anbieter ist – wenn überhaupt vorhanden – sehr rudimentär.
Ein weiterer gewichtiger Nachteil ist, dass kostenfreie Provider in aller Regel keine vollwertigen Domains ausgeben, sondern die Website ihres Kunden nur unter einer Subdomain ihrer eigenen Domain führen.

Die Nachteile kostenfreier Hosting-Angebote zusammengefasst:

  • Unerwünschte Werbebanner
  • Keine nutzerdefinierten Banner möglich
  • Geringe Speicherkapazität
  • Ausschluss bestimmter Dateitypen
  • Keine vollwertige Domain
  • Limitierung des Traffics
  • Kein oder nur rudimentärer Support

Angesichts dessen, dass Shared-Hosting-Pakete bereits für wenige Euro pro Monat zu haben sind, stellt kostenfreies Webhosting kaum eine ernstzunehmende Alternative dar.

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