Ihr Klick sorgt für Unabhängigkeit: In diesem Vergleich befinden sich Affiliate-Links. Wenn Sie auf einen der Produktlinks klicken und ein Produkt kaufen, erhalten wir hierfür eine Provision. Für Sie entstehen aber keine Mehrkosten. Vielen Dank dafür!  Mehr erfahren...

8 verschiedene Webhosting-Anbieter im Vergleich – wo sich Ihr Website-Projekt zu Hause fühlt – 2022 Test und Ratgeber


Nicole Hery-Moßmann
In bislang 48 Vergleichen konnte ich mein Fachwissen einbringen.

Eine eigene Website zu betreiben, ist längst nicht mehr die alleinige Domäne von Firmen, Online-Händlern oder Organisationen. Auch für Privatpersonen ist das heutzutage kein Problem mehr. Webhosting-Provider bieten sowohl für große und kleine Unternehmen als auch für Privatpersonen das nötige Werkzeug, um eine Webseite aufzusetzen und zu betreiben. Jeder Provider hat mehrere Pakete im Angebot, womit sich die Leistungen und Kosten des Webhostings individuell anpassen lassen. Dank intuitiver Baukastensysteme steht so dem Aufbau einer eigenen Homepage oder eines eigenen Online-Shops nichts im Wege – auch ohne Programmierkenntnisse.

Der folgende Webhost-Vergleich zeigt die wichtigsten Angebote und Besonderheiten von 8 Providern im Überblick. Ein anschließender Ratgeber erklärt, was Webhosting eigentlich ist, wie es um die Funktion bestellt ist, was es mit den verschiedenen Hosting-Modellen auf sich hat und was angehende Webmaster bei der Auswahl des richtigen Providers beachten sollten. Die Antworten auf häufig gestellte Fragen finden sich im FAQ-Bereich. Zu guter Letzt folgt der Blick auf mögliche Webhosting-Tests bei Öko-Test und der Stiftung Warentest.

4 Webhosting-Anbieter mit umfangreichem Angebot im Vergleich

6 Gigabyte RAM Platzhalter
IONOS Webhosting
Amazon-Bewertung
Webspace
50 bis 500 Gigabyte
Traffic-Flatrate
Domains inklusive
Eine bis vier Domains
SSL-Zertifikate
Eine Domain-SSL
E-Mail-Accounts inklusive
Eins bis 10.000
MySQL-Datenbanken
Fünf bis 500
24/7-Service
Häufige Fragen
FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei*
ab
1,00€
SSL-gesichert Platzhalter
HostEurope Webhosting
Amazon-Bewertung
Webspace
50 bis 500 Gigabyte
Traffic-Flatrate
Domains inklusive
Keine
SSL-Zertifikate
Eine Domain-SSL, inklusive Let’s Encrypt
E-Mail-Accounts inklusive
100 bis 1.000
MySQL-Datenbanken
Zwei bis 50
24/7-Service
Häufige Fragen
FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei*
4,99€
200 Cronjobs Platzhalter
DomainFactory Webhosting
Amazon-Bewertung
Webspace
25 bis 400 Gigabyte
Traffic-Flatrate
Domains inklusive
Null bis fünf Domains
SSL-Zertifikate
Eine Domain-SSL
E-Mail-Accounts inklusive
Unbegrenzt
MySQL-Datenbanken
Eine bis unbegrenzt
24/7-Service
Häufige Fragen
FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei*
4,99€
SSD-Webspace Platzhalter
webgo Webhosting
Amazon-Bewertung
Webspace
50 bis 1.000 Gigabyte
Traffic-Flatrate
Domains inklusive
Drei bis 20 Domains
SSL-Zertifikate
Unbegrenzt, inklusive Lets's-Encrypt
E-Mail-Accounts inklusive
50 bis unbegrenzt
MySQL-Datenbanken
Fünf bis unbegrenzt
24/7-Service
Häufige Fragen
FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei*
Preis prüfen
Abbildung
6 Gigabyte RAM Platzhalter
SSL-gesichert Platzhalter
200 Cronjobs Platzhalter
SSD-Webspace Platzhalter
Modell IONOS Webhosting HostEurope Webhosting DomainFactory Webhosting webgo Webhosting
Webspace 50 bis 500 Gigabyte 50 bis 500 Gigabyte 25 bis 400 Gigabyte 50 bis 1.000 Gigabyte
Traffic-Flatrate
Domains inklusive Eine bis vier Domains Keine Null bis fünf Domains Drei bis 20 Domains
SSL-Zertifikate Eine Domain-SSL Eine Domain-SSL, inklusive Let’s Encrypt Eine Domain-SSL Unbegrenzt, inklusive Lets's-Encrypt
E-Mail-Accounts inklusive Eins bis 10.000 100 bis 1.000 Unbegrenzt 50 bis unbegrenzt
MySQL-Datenbanken Fünf bis 500 Zwei bis 50 Eine bis unbegrenzt Fünf bis unbegrenzt
24/7-Service
Häufige Fragen FAQ FAQ FAQ FAQ
Erhältlich bei*
Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot
  ab
1,00€
4,99€ 4,99€ Preis prüfen
Hat Ihnen dieser Vergleich gefallen?
4,64 Sterne aus 22 Bewertungen
Link erfolgreich in die Zwischenablage kopiert.

1. IONOS by 1&1 mit Hybrid-Technik für eine bessere Website Performance

IONOS by 1&1 ist laut eigenen Angaben das größte Webhosting-Unternehmen Europas. Der Provider bietet Webhosting per Shared-Hosting, Cloud-Server, Virtual-Server-Hosting und Dedicated-Server-Hosting an. Die Mindestlaufzeit des Vertrags beträgt einen Monat oder 12 Monate. Webmaster können zwischen vier verschiedenen Paketen wählen. Für alle Komplettpakete fällt eine einmalige Einrichtungsgebühr an. Danach belaufen sich die Grundkosten auf einen einstelligen Betrag pro Monat. Weitere Zusatzkosten sind davon abhängig, welche Zusatzfeatures der Webmaster bucht – zum Beispiel Cloud-Speicher, Domain-Schutz oder Webmaster-Tools.

  • Essential – für „einfache Webprojekte“
  • Business – „Allrounder für dynamische Websites“
  • Pro – „Ideal für Vereins- und Firmenwebsites“
  • Premium – „für speicherintensive Projekte und Shops“

Je nach Paket bietet IONOS zwischen 50 und 500 Gigabyte Webspace. Die Serverleistung ist ebenfalls vom Paket abhängig. Das Pro Paket bietet bis zu 6 Gigabyte RAM, das Prioritätslevel 2 und ein PHP Memory-Limit von 640 Megabyte – gespeichert auf SSD-Festplatten.

success

Skalierbares Webhosting: IONOS bietet Webmastern die Möglichkeit, RAM und PHP Memory-Limit jederzeit sekundenschnell anzupassen.

IONOS ist ein deutscher Webhosting-Provider und bietet strenge deutsche Sicherheits- und Datenschutzstandards. Laut eigenen Angaben bietet der Webhoster dank georedundanter Datenspeicherung eine gute Datensicherheit und eine hohe Serververfügbarkeit. Im Webhosting App Store bietet IONOS beliebte Webhosting-Anwendungen an wie zum Beispiel TYPO3, Joomla, Drupal, PrestaShop und KOKEN. Weiterhin bietet IONOS:

  • Traffic-Flatrate
  • Je nach Paket ein bis vier Inklusivdomains und jeweils 10.000 Subdomains.
  • 30-Tage-Geld-zurück-Garantie
  • Hybrid-Technik – IONOS stellt Webserver und Webspace auf derselben Hardware-Plattform bereit, um eine noch bessere Websiteperformance zu bieten.

Der Kundenservice von IONOS ist laut eigenen Angaben rund um die Uhr erreichbar – per Chat, E-Mail oder durch einen persönlichen Betreuer am Telefon.

  • Sekundenschnelle Anpassung von RAM und PHP-Memory-Limit
  • Georedundante Datenspeicherung – hohe Serververfügbarkeit
  • Keine
info

Was ist eine georedundante Datenspeicherung? Hier speichert der Host die Webseite auf mehreren geografisch voneinander unabhängigen Rechenzentren. So wird verhindert, dass im Falle eines Rechenzentrumsausfalls die Webseite ausfällt.

FAQ

Lässt sich bei IONOS by 1&1 jederzeit der Tarif wechseln?
Ja, der Tarif lässt sich jederzeit up- oder downgraden.
Lassen sich externe Domains verwenden?
Ja, das ist möglich.
Wie viel Speicherplatz hat das E-Mail-Postfach?
Es hat unabhängig vom Tarif eine Speicherkapazität von 2 Gigabyte.
Gibt es für alle Pakete DdoS Protection gegen Unbefugte?
Ja, das ist der Fall. Das heißt, die Webseiten sind vor Hackerangriffen geschützt. Gehackte Server können zu einem Serverausfall führen.
Welche Kündigungsfristen gelten?
Die Kündigungsfristen hängen von der Laufzeit ab. Bei einmonatiger Laufzeit können Kunden immer zum Ende eines Monats kündigen. Bei zwölfmonatiger Laufzeit ist die Kündigungsfrist für den letzten Monat der Vertragslaufzeit angesetzt.
Lässt sich die eigene Website per Smartphone oder Tablet verwalten?
Ja, mithilfe der IONOS App kann diese Funktion genutzt werden.
Was bedeutet Prioritätslevel 2 bei dem Anbieter aus dem Vergleich?
IONOS unterteilt seine Serverkapazitäten in drei Prioritätslevel. Bei Belastungsspitzen erhalten Webseiten mit dem Prioritätslevel 3 die meisten Serverkapazitäten.

2. HostEurope mit professionellen Zugriffschutz-Optionen

Das Webhosting-Angebot von HostEurope umfasst Shared-Hosting, Dedicated-Server-Hosting und Virtual-Server-Hosting in vier Paketen mit einer Vertragslaufzeit von einem Monat oder 12 Monaten. Die Kosten für Shared-Webhosting betragen einen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Betrag pro Monat. Webmaster können aus folgenden vier Paketen auswählen:

  • Basic – für einfache Websites
  • Medium – für dynamische Websites
  • Premium – für komplexe Websites
  • Supreme – für „speicherhungrige“ Websites – Kosten für Shared zwischen 5 und 15 Euro

Der verfügbare Webspace hängt vom Tarif und dem gewählten Hosting-Modell ab. Beim Shared-Hosting gibt es zwischen 50 und 500 Gigabyte Webspace. Im Vergleich dazu stehen beim Virtual-Server-Hosting zwischen 200 und 500 Gigabyte zur Verfügung. Wer sich für das Dedicated-Server-Hosting entscheidet, erhält Zugriff auf 1.800 bis 7.300 Gigabyte Webspace. Ob der Provider die Daten auf HDD- oder SSD-Festplatten abspeichert, dürfen Webmaster selbst entscheiden.

success

Variabel einstellbarer Speicherplatz: Der Speicherplatz bei HostEurope dient sowohl für E-Mails als auch für Webspace. Über einen virtuellen Schieberegler können Webmaster den Speicherplatz nach ihren individuellen Bedürfnissen auf Webspace- und E-Mail-Speicher aufteilen.

Die Serverstandorte von HostEurope befinden sich in Frankreich und Deutschland. Laut eigenen Angaben bietet der Webhosting-Anbieter hohe Sicherheits- und Datenschutzstandards sowie eine Serververfügbarkeit von 99,95 Prozent. Laut HostEurope zählt der Standort im französischen Straßburg zu den grünsten und sichersten Rechenzentren Europas. Der Webhoster bietet außerdem:

  • Traffic-Flatrate
  • Eine SSL-gesicherte Inklusiv-Domain pro Paket
  • Professionelle Zugriffsschutz-Optionen – unter anderem FTP-Lock oder htaccess

HostEurope bietet nach eigenen Angaben eine hohe Hardware-Qualität, nutzt ausschließlich Markenhardware – zum Beispiel von Hewlett Packard Enterprise oder Dell – und hat enge Partnerschaften mit führenden Anbietern wie Microsoft oder Intel. Für seinen Kundenservice wurde der Webhoster von dem Computermagazin CHIP im Jahre 2015 als Testsieger in der Kategorie „Erreichbarkeit“ ausgezeichnet. Der Kundensupport ist nach eigenen Angaben des Unternehmens rund um die Uhr per Telefon oder E-Mail zu erreichen.

info

Was ist der Unterschied zwischen HDD- und SSD-Festplatten? Jedes Rechenzentrum arbeitet mit einem Verbund an Festplatten, wie sie in einem normalen Computer zum Einsatz kommen. HDD-Festplatten arbeiten mechanisch, SSDs arbeiten digital. Die digitale Arbeitsweise der SSD-Festplatten ermöglicht einen schnelleren Zugriff auf die gespeicherten Daten, was sich positiv auf die Ladezeiten der Webseite auswirkt. Daher ist die Verwendung von SSD-Festplatten als positiver Indikator für die Serverleistung zu verstehen.
  • Speicherplatz variabel für Webspace und E-Mails
  • Serververfügbarkeit von 99,95 Prozent
  • CHIP-Testsieger im Jahr 2015 in der Kategorie „Erreichbarkeit“
  • Keine Angaben zur Serverleistung

FAQ

Gibt es eine einmalige Einrichtungsgebühr?
Ja, unabhängig vom Paket wird eine einmalige Einrichtungsgebühr berechnet.
Lässt sich bei HostEurope kostenlos der Tarif up- oder downgraden?
Ja, das ist möglich.
Lässt sich die eigene Website sicher einstellen?
Ja, dank sicherem SSH-Lite-Zugriff können Webmaster verschlüsselt auf ihre Webseite zugreifen.
Unterstützt HostEurope unterschiedliche PHP-Versionen?
Ja, der Anbieter unterstützt PHP 7.4 und 8.0. Der Wechsel zwischen beiden Versionen ist mit wenigen Mausklicks möglich.
Lässt sich das eigene E-Mail-Postfach bei einem Umzug von einem anderen Anbieter mitnehmen?
Ja, mithilfe eines Umzugs-Tools lässt sich das E-Mail-Postfach mitsamt Aufgaben, Kalender- und Kontaktdaten portieren.
Wie viele Software-Applikationen unterstützt der Hoster?
Für die Konfigurierung der Webseite bietet HostEurope mehr als 125 Software-Applikationen zum Download an.
Sichert der Hoster die Daten täglich?
Ja, die Datensicherung erfolgt täglich.
Unterstützt der Webhosting-Provider speziell auf WordPress ausgerichtetes Hosting?
Ja, HostEurope bietet eine spezielle Hosting-Variante für WordPress an.

3. DomainFactory mit bis zu 10 FTP-Zugängen

DomainFactory bietet Shared- und Dedicated-Webhosting in fünf verschiedenen Paketen an. Die Vertragslaufzeit beträgt unabhängig vom Tarif einen Monat. Bei der Registrierung fällt eine einmalige Einrichtungsgebühr an. Danach richten sich die Kosten nach dem Tarif und belaufen sich auf einen einstelligen bis mittelgroßen zweistelligen Betrag pro Monat. Folgende Tarife bietet der Provider aus dem Vergleich an:

  • Basic – für kleine Projekte
  • Medium – für Blogs
  • Professional – für anspruchsvolle Projekte
  • Premium – Allrounder für Online-Shops
  • Ultimate – für „leistungshungrige“ Projekte

Je nach Paket erhalten Webmaster bei der DomainFactory zwischen 25 und 400 Gigabyte Speicherplatz. Die Pakete „Basic“ und „Medium“ umfassen keine Inklusivdomain. Das Paket „Professional“ beinhaltet eine, das Paket „Premium“ zwei und das Paket „Ultimate“ fünf Inklusivdomains. Die Anzahl der verfügbaren Subdomains liegt je nach Paket zwischen 1.000 und unbegrenzt.

success

Klimaneutrales Hosting: Klimaschutz ist der DomainFactory wichtig. Deshalb betreibt der Anbieter nach eigenen Angaben klimaneutrales Webhosting und unterstützt aktiv Projekte für den Schutz der Umwelt.

Die DomainFactory speichert Daten laut eigenen Angaben auf Highend-Serversystemen mit Standorten in Deutschland und Frankreich. Damit bietet der Webhosting-Provider hohe Sicherheits- und Datenschutzstandards sowie eine Serververfügbarkeit von 99,90 Prozent. Weiterhin gibt es bei der DomainFactory folgende Vorteile für Webmaster:

  • Traffic-Flatrate
  • 60-Tage-Geld-zurück-Garantie
  • 200 Cronjobs inklusive
  • Bis zu 10 FTP-Zugänge
  • Starker Spamschutz und Virenschutz – inklusive Spam- & Virenfilter, Reverse-DNS-Prüfung, Spamhaus-Blacklist-Prüfung und SPF
  • Überlastungsschutz für Erreichbarkeit auch bei Besucheranstürmen
  • Garantiertes Hosting in Deutschland zubuchbar

Der Kundenservice der DomainFactory steht von Montag bis Freitag zwischen 7:00 und 22:00 Uhr sowie samstags und sonntags zwischen 9:00 und 17:00 Uhr zur Verfügung – per E-Mail oder einen persönlichen Betreuer per Telefon. Für akute Probleme gibt es laut Anbieter einen Notfallsupport, der rund um die Uhr verfügbar ist. Die Vor- und Nachteile des Providers im Überblick:

  • Fünf Hosting-Pakete
  • Klimaneutrales Hosting
  • Serververfügbarkeit von 99,90 Prozent
  • Keine Inklusiv-Domain in den Paketen „Basic“ und „Medium“
  • Keine Angaben zur Serverleistung

FAQ

Lassen sich die Leistungskonditionen flexibel an wachsende Projekte anpassen?
Ja, bei Bedarf lassen sich Faktoren wie Webspace und E-Mail-Speicher flexibel anpassen.
Wie viele Cronjobs lassen sich im Professional-Paket konfigurieren?
Hier sind bis zu 200 Cronjobs konfigurierbar.
Nutzt DomainFactory Ersatzserver?
Ja, der Provider nutzt nach eigenen Angaben Ersatzserver bei allen Paketen. Das hilft, Serverausfällen im Falle eines Hardware-Defekts entgegenzuwirken.
Erstellt der Webhoster tägliche Backups?
Ja, zur Sicherung der Daten erstellt die DomainFactory tägliche Backups.
Wie viele FTP-Zugänge gehören zum Basic-Paket?
Das Basic-Paket beinhaltet 10 FTP-Zugänge.
Wie viel Speicherplatz hat ein E-Mail-Postfach?
Der Speicherplatz variiert je nach Paket. Das Basic-Paket hat 6 Gigabyte, das Medium-Paket hat 8 Gigabyte, die restlichen Pakete haben bis zu 10 Gigabyte E-Mail-Speicher.
Sind Web-Statistiken nachvollziehbar?
Ja, alle Pakete enthalten Tools zum Einsehen der Web-Statistiken.

4. webgo mit bis zu 20 Inklusiv-Domains

Bei webgo gibt es Shared-, Virtual-Server- und Dedicated-Server-Hosting in vier verschiedenen Paketen. Die Vertragslaufzeit hängt vom Paket ab. Die Kosten belaufen sich je nach Paket auf einen einstelligen bis mittleren zweistelligen Betrag pro Monat.

  • Starter – für einen „günstigen Einstieg“ – 6 Monate
  • Profi – für einen „professionellen Auftritt“ – 3 Monate
  • Business für „Performance mit höchsten Ansprüchen“ – 3 Monate
  • Power für „maximale Leistung“ – 1 Monat

Bei webgo bekommen Webmaster je nach Paket zwischen 50 und 1.000 Gigabyte Speicherplatz. Die Serverleistung ist vom Paket abhängig. Beim Paket „Business“ stehen zum Beispiel ein Gigabyte RAM und schnelle SSD-Festplatten zur Verfügung.

success

webgo rankingCoach für eine bessere Platzierung in den Suchmaschinen: Mit dem webgo rankingCoach unterstützt der Provider Webmaster dabei, eine bessere Platzierung in den Suchergebnissen von Google & Co. zu erreichen. Der Anbieter spricht von bis zu 30 Prozent mehr Besuchern in kurzer Zeit.

Der Server von webgo befindet sich in Hamburg. Damit bietet der Webhosting-Provider hohe Sicherheits- und Datenschutzstandards. Laut eigenen Angaben kommt ausschließlich Markenhardware zum Einsatz. Dadurch bietet webgo eine hohe Serververfügbarkeit von 99,92 Prozent. Es gibt eine Traffic-Flatrate für alle Tarife und mehrere Inklusiv-Domains für jedes Paket. Im Power-Paket erhalten Webmaster bis zu 20 kostenlose Domains. Der Kundenservice ist von Montag bis Freitag zwischen 9:00 und 20:00 Uhr zu erreichen. Im Vergleich dazu steht der Kundensupport an Samstagen sowie Sonn- und Feiertagen zwischen 11:00 und 18:00 Uhr zur Verfügung.

info

Welchen Vorteil haben mehrere Inklusiv-Domains? Für Privatpersonen, die lediglich eine einzelne Webseite aufsetzen möchten, haben mehrere Inklusiv-Domains keine Vorteile. Für Unternehmen ergibt sich ein Kostenvorteil. Sie können ohne Kosten für die Domains mehrere Webseiten erstellen – zum Beispiel für unterschiedliche Filialen oder Geschäftszweige. Das sind die Vor- und Nachteile des Providers auf einen Blick:
  • webgo rankingCoach für bis zu 30 Prozent mehr Besucher
  • Serververfügbarkeit von 99,92 Prozent
  • Mehrere Inklusiv-Domains für jedes Paket
  • Vertragslaufzeit an Tarif gebunden

FAQ

Welche Zahlungsmethoden stehen zur Verfügung?
Als Zahlungsmöglichkeiten bietet webgo PayPal, SEPA-Lastschrift und Banküberweisung an.
Unterstützt webgo Tools wie WordPress, TYPO3, Joomla, Magneto und Drupal?
Ja, alle Pakete unterstützten die genannten Tools und viele weitere.
Wie viele Webprojekte teilen sich beim Business-Paket einen CPU-Kern?
Pro CPU-Kern sind laut Anbieter 8 Website-Projekte aktiv.
Wie viele Datenbanken stehen beim Power-Paket zur Verfügung?
Das Power-Paket unterstützt unbegrenzt viele Datenbanken.
Lassen sich Tools per 1-Click-Install installieren?
Ja, unabhängig vom Paket lassen sich laut Anbieter alle Tools mit nur einem Tastendruck installieren.
Gibt es eine Einrichtungsgebühr?
Ja, für alle Pakete fällt eine Einrichtungsgebühr in gleicher Höhe an.
Wie viele FTP-Zugänge hat das Profi-Paket?
Im Profi-Paket sind fünf FTP-Zugänge inkludiert.

5. one.com mit bis zu 750 Gigabyte Webspace

Das Webhosting-Angebot von one.com beschränkt sich auf Shared-Hosting in fünf verschiedenen Paketen. Alle Pakete haben eine Vertragslaufzeit von 12 Monaten. Die Kosten variieren je nach Tarif und liegen im einstelligen Bereich.

  • Beginner – für „kleine Projekte“
  • Entdecker – für Blogs
  • Enthusiast – für kleine Unternehmen
  • Experte – für Unternehmen
  • Guru – für Agenturen

Je nach Paket bietet one.com zwischen 50 und 750 Gigabyte Webspace. Die Serverleistung ist vom gewählten Tarif abhängig. Im Paket „Enthusiast“ erhalten Webmaster beispielsweise 2 Gigabyte RAM.

success

Leichter Zugriff: Laut eigenen Angaben liefert one.com alle Webhosting-Pakete mit einem einzigartigen Control Panel mit einer einfachen Bedienbarkeit. Das ist eine Administrationssoftware, die einen schnellen Zugriff auf alle erforderlichen Dienste bietet.

Die Server von one.com befinden sich in Dänemark. Damit unterliegen sie Sicherheits- und Datenschutzstandards nach EU-Recht. Dank redundanter Datenspeicherung bietet der Webhosting-Provider nach eigenen Angaben eine gute Serververfügbarkeit. Genaue Angaben in Prozent macht one.com nicht. Im ersten Jahr bietet der Provider unbegrenzt kostenlose Domains an. Danach fallen hierfür Kosten an. Darüber hinaus bietet one.com:

  • Traffic-Flatrate
  • 15-Tage-Geld-zurück-Garantie
  • Schnelle Ladezeiten und unbegrenzten Datenverkehr durch erstklassige Netzwerk-Hubs

Der Kundenservice von one.com steht per E-Mail rund um die Uhr zur Verfügung. Per Live-Chat können sich Webmaster von Montag bis Freitag wischen 9:00 und 18:00 Uhr an den Support wenden. Einen telefonischen Kundenservice gibt es bei one.com nicht. Die Vor- und Nachteile des Anbieters im Überblick:

  • Fünf Webhosting-Pakete
  • Bis zu 750 Gigabyte Webspace
  • Redundante Datenspeicherung für eine gute Serververfügbarkeit
  • Nur Shared-Hosting

FAQ

Bietet one.com auf WordPress spezialisiertes Shared-Hosting an?
Ja, der Anbieter hat ein Angebot, das auf WordPress optimiert ist.
Kann jederzeit in einen höheren Tarif gewechselt werden?
Ja, bei Bedarf können Webmaster ihren Tarif jederzeit upgraden.
Erstellt der Anbieter täglich Backups?
Ja, one.com erstellt jeden Tag Backups.
Gibt es einen Homepage-Baukasten?
Ja, der Hoster stellt einen kostenlosen Homepage-Baukasten zur Verfügung.
Wie erfolgt die Bezahlung?
Die Bezahlung ist über PayPal, Banküberweisung sowie Kredit- und Debitkarten möglich. Akzeptierte Kreditkarten sind Visa und MasterCard.
Lässt sich SiteLock zubuchen?
Ja, SiteLock ist zubuchbar. Das ist ein Sicherheitsprogramm, das die Website täglich scannt und zuverlässig schützt.
Wie viele Domains sind mit dem Enthusiast-Paket verknüpfbar?
Mit dem Enthusiast-Paket sind bis zu fünf Domains verknüpfbar.
Welches Datenbanksystem verwendet der Hoster?
Er nutzt das Datenbanksystem MariaDB. Je nach Paket variiert die Anzahl der Datenbänke. Unabhängig vom Paket ist die Datenbankgröße unbegrenzt.

6. Strato – Rechenzentren mit 100 Prozent grünem Strom

Strato bietet die Webhosting-Modelle Shared-Hosting, Virtual-Server-Hosting, Dedicated-Server-Hosting und Cloud-Hosting an. Webmaster wählen zwischen vier Paketen und einer Vertragslaufzeit von einem Monat oder 12 Monaten. Die Kosten betragen je nach Paket einen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Betrag.

  • Starter – für einfache Webseiten
  • Basic – Allrounder für dynamische Webseiten
  • Plus – für Vereins- und Firmenwebseiten
  • Pro – für speicherintensive Webprojekte

Bei Strato stehen Webseitenbetreibern zwischen 50 und 200 Gigabyte Speicherplatz zur Verfügung. Die Serverleistung richtet sich nach dem Paket. Der Provider macht keine genauen Angaben zu RAM und PHP-Memory-Limit. Abgespeichert werden die Daten auf SSD-Festplatten.

success

Mit #Faireinfacht Versprechen: Das #Faireinfacht Versprechen von Strato umfasst eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie, flexibles Wechseln zwischen Paketen und einfaches Online-Kündigen.

Strato hat zwei Serverstandorte in Deutschland – in Berlin und Karlsruhe. Damit bietet der Provider hohe Sicherheits- und Datenschutzstandards. Eine Traffic-Flatrate ist in allen Tarifen dabei. Die Anzahl an Inklusiv-Domains hängt vom gewählten Paket ab – Starter umfasst drei, Basic fünf, Plus zehn und Pro 20 Domains. Zum Zwecke des Umweltschutzes verwendet Strato nach eigenen Angaben für den Betrieb seiner vom TÜV-Süd zertifizierten Rechenzentren 100 Prozent grünen Strom. Wer seine Webseite nicht selbst gestalten möchte, kann den Homepage Design Service von Strato in Anspruch nehmen und seine Seite von professionellen Webdesignern erstellen lassen.

info

Was ist grüner Strom? Grünstrom, Ökostrom oder Naturstrom bezeichnen Energie aus erneuerbaren Energieanlagen. Der Strom wird CO2-neutral durch Windkraft, Wasserkraft, Erdwärme oder Biomasse gewonnen und hat somit rechnerisch keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt.
  • Shared-, Virtual-Server-, Dedicated-Server- und Cloud-Hosting
  • Hundertprozentig grüner Strom
  • TÜV-Süd zertifizierte Rechenzentren
  • Homepage Design Service
  • Keine Angaben zur Serverleistung

FAQ

Sind im Basic-Paket Cronjobs inbegriffen?
Nein, im Basic-Paket sind Cronjobs nicht integriert.
Unterstützt das Starter-Paket Content-Management-Systeme?
Ja, das Starter-Paket lässt sich mit WordPress, Joomla!, TYPO3 und anderen Systemen programmieren.
Wie viel Speicherplatz gibt es für E-Mail-Postfächer?
Die Speicherkapazität für E-Mail-Postfächer hängt vom Paket ab und liegt zwischen 20 und 150 Gigabyte.
Wie viele E-Mail-Postfächer gehören zum Pro-Paket?
Im Pro-Paket sind bis zu 15.000 E-Mail-Postfächer nutzbar.
Kann per Lastschrift bezahlt werden?
Ja, die Zahlung ist bei Strato per Lastschrift möglich.
Erstellt der Hoster täglich Backups?
Ja, Strato erstellt nach eigenen Angaben jeden Tag mehrere Backups.
Sind SSL-Zertifikate inklusive?
Ja, in jedem Paket.

7. Alfahosting – hohe Serververfügbarkeit dank georedundanter Speicherung

Wer sich für Alfahosting als Webhosting-Provider entscheidet, kann zwischen Shared-, Dedicated- und Cloud-Hosting in vier verschiedenen Paketen wählen. Die Vertragslaufzeit beträgt einen oder 12 Monate. Bei einer 12-monatigen Laufzeit entfällt die einmalige Einrichtungsgebühr. Die monatlichen Kosten liegen im einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich.

  • Multi L v2 – für kleine Projekte
  • Multi XL v2 – für dynamische Projekte
  • Business L v2 – für Vereins- und Firmen-Websites
  • Business XL v2 – für speicherintensive Projekte

Je nach Tarif erhalten Webseitenbetreiber bei Alfohasting zwischen 75 und 600 Gigabyte Webspace. Die Serverleistung ist abhängig vom Paket. Im Paket „Business L v2“ bietet der Hoster 5 Gigabyte RAM, ein PHP-Memory-Limit von 768 Megabyte und eine Datenspeicherung auf SSD-Festplatten.

success

Performanceoptimiertes Webhosting: Für eine möglichst gute Serverleistung verwendet Alfahosting die neusten PHP-Versionen und Opcache. Dadurch müssen die Server die PHP-Skripte nicht bei jedem neuen Aufruf komplett neu verarbeiten. Das ermöglicht kürzere Ladezeiten.

Alfahosting hat seinen Serverstandort in Deutschland und bietet dadurch hohe Sicherheits- und Datenschutzstandards. Durch eine georedundante Datenspeicherung und die ausschließliche Verwendung von nach eigenen Angaben Highend-Markenhardware ist der Webhoster in der Lage, eine Serververfügbarkeit von 99,90 Prozent anzubieten.

Traffic-Flatrates und Inklusiv-Domains sind in allen Tarifen als Standard enthalten. Die Anzahl an Inklusiv-Domains hängt vom Tarif ab – Multi v2 drei, Multi XL v2 vier, Business L v2 sechs und Business XL v2 zehn Domains. Der Kundenservice von Alfohosting steht per E-Mail rund um die Uhr zur Verfügung. Der telefonische Support ist von Montag bis Freitag zwischen 6:00 und 24:00 Uhr sowie samstags und sonntags zwischen 9:00 und 22:00 Uhr zu erreichen.

info

Was ist Opcache? Das ist ein Bytecode-Cache. Seine Aufgabe ist es, einen vorgefertigten PHP-Code im Arbeitsspeicher zu hinterlegen. So kann der Server schnell auf den Code zugreifen, ohne ihn neu verarbeiten zu müssen.
  • Performance-optimiertes Webhosting
  • Georedundante Datenspeicherung
  • Serververfügbarkeit von 99,90 Prozent
  • Kein Virtual-Server-Hosting

FAQ

Wie viele nutzbare Datenbanken hat das Multi-v2-Paket?
Im Multi-v2-Pake sind zehn MySQL-5-Datenbanken nutzbar.
Lassen sich FSK16- oder FSK18-Inhalte bei Alfahosting uploaden?
Ja, das Hosting von FSK16- und FSK18-Inhalten ist im Business-XL-v2-Paket möglich – außer über Shared-Hosting.
Lässt sich ein Tarif flexibel upgraden?
Ja, das Upgraden der Tarife ist jederzeit möglich.
Welche PHP-Versionen unterstützt der Hoster?
Alfahosting unterstützt die PHP-Versionen 5.4 bis 8.0.
Wie oft erstellt der Hoster Backups?
Der Webhosting-Provider erstellt nach eigenen Angaben alle 3 Stunden ein Backup. Je nach Paket wird das Backup für 7 bis 14 Tage gespeichert.
Bis zu welcher Größe lassen sich PHP-Skripte uploaden?
Die maximale Speichergröße von PHP-Skripten hängt vom Paket ab und liegt zwischen 64 und 512 Megabyte.
Unterstützt der Hoster Python?
Ja, alle Pakete unterstützten die Programmiersprache Python.
Sind One-Klick-Installationen möglich?
Ja, der Hoster bietet für zahlreiche Tools und Programme One-Klick-Installationen an.

8. GoDaddy mit flexibler Vertragsgestaltung

Bei GoDaddy gibt es Webhosting im Shared-, Virtual-Server- und Dedicated-Server-Modell. Webmaster dürfen sich zwischen drei Paketen entscheiden. Die Kosten variieren je nach Laufzeit und Tarif zwischen einstelligen und niedrigen zweistelligen Beträgen pro Monat. Hinsichtlich der Vertragslaufzeit bietet GoDaddy viel Spielraum – 1 Monat, 3 Monate, 6 Monate, 12 Monate, 24 Monate, 36 Monate, 60 Monate oder 120 Monate. Je länger die Laufzeit ist, umso größer ist die Kostenersparnis für Webseitenbetreiber. Die Pakete:

  • Standard – für Webseiten im Wachstum
  • Deluxe – für mehr Platz
  • Supreme – mehr Leistung für komplexe Webseiten mit hohem Besucheraufkommen
success

Unbegrenzter Webspace: Im Standard-Paket bietet GoDaddy 100 Gigabyte Speicherplatz. Bei den anderen Paketen ist der Webspace unbegrenzt, was vor allem für Online-Shops oder große Webseiten mit vielen Bildern oder Videos von Vorteil ist.

Die Serverstandorte von GoDaddy sind laut Anbieter weltweit verteilt. Sie befinden sich in Arizona, Kalifornien, Indien, Washington, Großbritannien, in der Türkei und in Deutschland. Daher sind die geltenden Sicherheits- und Datenschutzstandards nicht klar ersichtlich. Vorteilhaft ist die hohe Serververfügbarkeit von 99,90 Prozent nach Angabe des Anbieters. Eine Traffic-Flatrate sowie Inklusiv-Domains sind in allen Tarife inklusive. Der Kundenservice von GoDaddy ist nur telefonisch zu erreichen – von Montag bis Freitag zwischen 8:00 und 20:00 Uhr. Die Vor- und Nachteile des Webhosters im Überblick:

  • Flexible Vertragslaufzeiten
  • Unbegrenzter Webspace möglich
  • Weltweite Serverstandorte – geltende Sicherheits- und Datenschutzstandards nicht klar ersichtlich

FAQ

Wie viele Domains verwaltet GoDaddy?
Laut eigener Aussage verwaltet der Anbieter über 82 Millionen Domains.
Ist die Installation von Tools und Anwendungen möglich?
Ja, GoDaddy ermöglicht die Installation von mehr als 125 Anwendungen – darunter zum Beispiel WordPress, Joomla und Drupal.
Wie groß ist der Datenbankspeicher beim Standard-Paket?
Unabhängig vom Paket hat der Datenbankspeicher eine Größe von einem Gigabyte.
Lässt sich ein Tarif flexibel upgraden?
Ja, laut Anbieter lassen sich die Tarife mit nur einem Klick upgraden.

Wussten Sie Folgendes?Was ist Webhosting und wozu wird es benötigt?

Ob Firmen oder Privatpersonen – Webhosting ist für jeden interessant, der eine eigene Webseite aufbauen und betreiben möchte. Dank praktischer Homepage-Baukästen können auch Kleinunternehmer oder Privatpersonen ohne Programmier- und IT-Kenntnisse schnell und unkompliziert ihre eigene Webseite oder einen Online-Shop erstellen. Doch kaum eine Privatperson oder ein kleines Unternehmen hat einen eigenen Server, um die Website zu beherbergen.

Was beschreibt der Begriff Webhosting?

Viele Interessenten wissen, dass Webhosting etwas mit dem Internet zu tun hat. Was sich genau dahinter verbirgt, wissen nur die wenigsten. Das liegt zum Teil daran, dass es bisher keine einheitliche Definition gibt.

Internetseiten schwirren nicht selbsterhaltend herum. Sie sind wie ein großes Word-Dokument, das irgendwo abgespeichert sein muss. Wenn jemand das Dokument lesen möchte, muss er es mit der spezifischen URL aufrufen. Webhosting beschreibt den Speicherort des Dokuments und des Programms, mit dem der Webmaster – also der Verwalter der Webseite – es bearbeiten kann.

Webhosting Vergleich

Allgemein bezeichnet Webhosting die Bereitstellung von Webspace – also Kapazität im World Wide Web – und das Unterbringen oder Beherbergen von Websites auf dem Webserver eines Internet Service Providers – kurz ISP. Der Provider wird auch als Webhoster bezeichnet. Er stellt seine Ressourcen zur Verfügung. Das sind in der Regel:

  • Hostrechner – kurz Host
  • Webspace – Kapazitäten im Netz
  • Dauerhafte Netzwerkanbindung

Vereinfacht ausgedrückt, liefert Webhosting den Speicherplatz und die Infrastruktur, die für den Betrieb einer Webseite erforderlich ist. In diesen Raum laden Kunden die Dateien und Inhalte ihrer Website mit allen HTML-Befehlen, Texten, Bildern und Videos hoch und speichern sie ab. Daraus ergibt sich durch Vernetzung aller Inhalte mit einem Content-Management-System – kurz CMS – der Komplettentwurf einer Website, die Besucher über die Eingabe der entsprechenden Domain aufrufen können.

Eine dauerhafte Netzwerkanbindung sorgt dafür, dass die Website jederzeit für Besucher im World Wide Web erreichbar ist. Der Webhoster finanziert sich entweder durch Rechnungsstellung oder – im Fall von kostenlosen Webhosting-Services – durch Werbung, die er auf den Webseiten seiner Kunden schaltet.

Was spricht dagegen, selbst zu hosten?

Der Webhoster bietet Kunden die IT-Infrastruktur, die sie für die Online-Auffindbarkeit ihrer Webseiten benötigen. Das macht er nicht ohne Gegenleistung. Daher ist die Frage berechtigt, ob es nicht sinnvoller wäre, die eigene Website selbst zu hosten – also selbst für die entsprechenden Serverkapazitäten zu sorgen und einen eigenen Server anzuschaffen.

Es steht jedem Betreiber einer Webseite frei, sich einen eigenen Server anzuschaffen und zu unterhalten. Das ist jedoch weder kostengünstig noch unkompliziert. Folgende Fragen sollte sich jeder Webmaster vor der Anschaffung eines eigenen Servers stellen:

  • Habe ich ausreichende finanzielle Mittel, um die hochpreisige Infrastruktur anzuschaffen und inklusive aller Folgekosten – Strom, Internet, Betriebssystem, Software, Lüfter – zu unterhalten?
  • Ist oder wird das Webprojekt so umfangreich und erfolgreich, dass sich Anschaffung und Betrieb in absehbarer Zeit amortisieren?
  • Habe ich ausreichende IT-Kenntnisse, um einen dauerhaften und ausfallsicheren Betrieb des Servers zu gewährleisten?

Die meisten Webmaster haben keine ausreichenden Programmierkenntnisse. Die Einrichtung des Servers ist nur der erste Schritt. Regelmäßige Wartung und das Vermeiden längerer Ausfälle können einen Hobby-Hoster schnell überfordern. Daher sind Webhosting-Angebote von Dienstleistern für die meisten Privatpersonen und kleinen Unternehmen die bessere Lösung.

Für wen lohnt sich Webhosting?

VorteileWebhosting spricht jeden an, der zu privaten oder gewerblichen Zwecken eine Website betreiben möchte, aber nicht die notwendigen Kapazitäten oder Kenntnisse hat, um sich selbst um den Betrieb eines Servers zu kümmern. Webhosting-Kunden:

  • Müssen sich keine Programmierkenntnisse aneignen oder einen Experten dafür einstellen
  • Müssen sich keine eigene Hardware und IT-Infrastruktur anschaffen
  • Sparen Platz, da kein physischer Server erforderlich ist.
  • Sparen Strom für den Betrieb des Servers
  • Genießen den vollen Service aus einer Hand bei Einrichtung, Wartung und Administration des Servers
  • Müssen höchstens mit minimalen Ausfallzeiten rechnen
  • Profitieren von professionellen Sicherheitsmaßnahmen und Backups ihrer Daten

Letztendlich spielt es keine Rolle, wie groß der Leistungsumfang des Webprojekts eines Kunden ist. Der Markt an verfügbaren Webhosting-Modellen hält für jeden Bedarf die passende Webhosting-Lösung in der geeigneten Dimension bereit. Denn Webhosting ist nicht gleich Webhosting: Es gibt unterschiedliche Webhosting-Konzepte, die sich für verschiedene Bedarfsgruppen eignen.

Die wichtigsten Begriffe erläutert

Wer sich mit Webhosting beschäftigt, wird immer wieder auf dieselben Begrifflichkeiten stoßen. Um Unklarheiten zu vermeiden, erläutert der folgende Abschnitt die wichtigsten Begriffe.

Server

Server sind die technische Grundlage des Webhostings. Das sind spezielle Hochleistungscomputer, die in Rechenzentren stehen und eine konstante Verbindung zum Netz haben. Dort finden alle Daten Platz, den Webmaster auf ihren Webseiten darstellen möchten. Wie schnell sich die Daten abrufen lassen, hängt von der Leistung des Servers ab. Genau wie bei einem normalen Computer spielen dafür die CPU – also der Prozessor – sowie der Arbeitsspeicher eine Rolle.

info

Zwei verschiedene Betriebssysteme: Webhosting-Server werden mit dem Windows-Betriebssystem oder von der Open Source Software Linux betrieben. Da sich Webhosting-Kunden selten um die Administration und die technische Wartung von Server und Betriebssystem kümmern müssen, sind die Unterschiede für den Endverbraucher nicht festzustellen.

Domain

Die Domain ist die Adresse, über die eine Webseite im Internetbrowser auffindbar ist.

PHP-Scriptsprachenunterstützung

Die meisten Webseiten müssen mehr können als nur Bilder und Texte darstellen. Für die Darstellung dynamischer Inhalte muss der Server verschiedene Scriptsprachen unterstützen. Bei den meisten Webhostern kommt dafür die Scriptsprache PHP zum Einsatz.

Homepage-Baukasten

Der Homepage-Baukasten ist ein Webseiten-Editor, der eine unkomplizierte Einrichtung der Webseite ohne Programmierkenntnisse ermöglicht. Das funktioniert per „Drag and Drop“ – also durch einfaches Verschieben vorgefertigter Elementen mit dem Mauszeiger. Webmaster können aus verschiedenen Designgrundlagen wählen und das Layout ihrer Webseite mit Farben und Schriftarten individualisieren.

success

Eingeschränkte Gestaltungsmöglichkeiten: Was die Gestaltung der Webseite betrifft, sind mit einem Homepage-Baukasten Grenzen gesetzt. Daher ist er vor allem als gute Einstiegsmöglichkeit für unerfahrene Webseitenbetreiber ohne Programmierkenntnisse zu betrachten.

Content-Management-System

Wer sich mehr Individualisierungsmöglichkeiten wünscht, kann anstelle eines Homepage-Baukastens ein Content-Management-System verwenden – kurz CMS. Um dessen Möglichkeiten voll auszuschöpfen, sind Programmierkenntnisse erforderlich. Zu den bekanntesten Content-Management-Systemen zählen WordPress, Joomla oder Typo3.

MySQL-Datenbanken

Für die Nutzung eines Content-Management-Systems ist eine Datenbank erforderlich. Sie speichert und verwaltet alle Verknüpfungen zwischen den gespeicherten Daten und der Benutzeroberfläche der Webseite. Die meisten Webhosting-Provider nutzen dafür das System MySQL.

Statistikprogramm

Die meisten Webhoster bieten Programme an, mit denen Webmaster Statistiken zum Besucherverkehr auf ihrer Webseite aufrufen können. Statistikprogramme zeigen nicht nur die Anzahl der Besucher. Sie informieren auch darüber, wie lange ein Besucher die Webseite besucht oder welche Elemente er angeklickt hat. Das hilft bei der späteren Optimierung der Webseite.

Administrationssoftware

Jeder Webhoster stellt Webseitenbetreibern eine Administrationssoftware zur Verfügung. Sie dient zum Verwalten einer oder mehrerer Webseiten – nicht zu verwechseln mit dem Einpflegen von Inhalten, wofür das CMS zuständig ist. Über eine Administrationssoftware können Webmaster zum Beispiel Domains verwalten und entsprechenden Verzeichnissen zuweisen, E-Mail-Adressen anlegen und bearbeiten oder Datenbanken verwalten.

Open-Source

Open-Source ist Software, deren Quelltext Dritte öffentlich einsehen, verändern und benutzen dürfen. Meistens handelt es sich um kostenfreie Programme.

Welche Vor- und Nachteile hat Webhosting für den Kunden?

Im Vergleich zur eigenständigen Anschaffung und Unterhaltung eines Servers hat das Webhosting für Webseitenbetreiber viele Vorteile. Für kleine Webseiten oder Online-Shops sind Webhosting-Dienste oft kostengünstiger. Es fallen keine Anschaffungs-, Unterhalts- und Wartungskosten für den Server an. Da die Serveradministration dem Webhoster obliegt, ist das Angebot für Kunden zeitsparend, entfällt doch die Wartung des Servers. Webseitenbetreiber benötigen keine Fachkenntnisse und haben kaum Verpflichtungen.

info

Schneller Einstieg: Der Webhosting-Service steht ohne aufwändige Servereinrichtung und Aktualisierungen direkt nach der Buchung zur Verfügung. Angehende Webmaster können sofort mit der Einrichtung ihrer Webseite beginnen.

Die meisten Webhoster haben benutzerfreundliche Tools zur Webseitenerstellung und -verwaltung im Angebot, sodass es für angehende Webmaster keine großen Einstiegshürden gibt. Als Nachteil anzuführen ist, dass die Kosten je nach Anforderungen des Webmasters schwanken können. Weitere Abstriche: Einschränkungen hinsichtlich der Einstellungsmöglichkeiten können dazu führen, dass erfahrene Webmaster ihr Projekt nicht so aufsetzen können, wie sie es sich vorstellen.

  • Günstiger
  • Kleinerer Aufwand
  • Zeitgemäße, leistungsstarke Hardware
  • Weniger Zeitaufwand
  • Anfängerfreundlich
  • Kosten schwanken teilweise stark
  • Nicht die gesamte Kontrolle

Welche Arten von Webhosting gibt es?

Achtung: Das sollten Sie wissen!Es gibt eine Vielzahl verschiedener Hosting-Modelle. Grundsätzlich lässt sich das Angebot in vier Kategorien untergliedern:

  • Shared-Hosting
  • Virtual-Private-Server- oder vServer-Hosting
  • Dedicated-Server-Hosting
  • Cloud-Hosting

Eines haben alle Webhosting-Modelle gemein: Sie beziehen ihre Kapazität aus physischen Servern, die sich in den Rechenzentren der Hoster selbst oder in von ihnen angemieteten Rechenzentren befinden. Die Unterschiede der Webhosting-Modelle betreffen die Speicherkapazität, die Vorkenntnisse, die der Kunde mitbringen sollte, die verfügbare Geschwindigkeit und die Zuverlässigkeit.

Shared-Hosting

Shared-Hosting eignet sich vor allem für Einsteiger. Die Webhosting-Variante ist die kostengünstigste und gleichzeitig populärste Form des Webhostings. Das Website-Projekt des Kunden befindet sich mit zahlreichen weiteren Webseiten anderer Kunden auf einem einzelnen Server. Dementsprechend teilt sich das Webhosting-Projekt mit denen der anderen Hosting-Kunden die Leistung und Kapazitäten des Servers. Die Kosten, die für die Bereitstellung und den Unterhalt dieses Servers anfallen, teilen sich unter allen Kunden auf. Daher ist Shared-Webhosting meistens kostengünstiger als andere Hosting-Modelle.

Trotz der geteilten Hardware ist es mit Shared-Webhosting möglich, weitgehend voneinander abgeschirmte Projekte unterschiedlicher Kunden zu betreiben. Dafür gibt es unterschiedliche Partitionen auf der Festplatte. Kunden buchen bei ihrem Webhosting-Paket eine bestimmte Festplattenkapazität zu einem festen Preis. Die jeweilige Kapazität steht ausschließlich dem Kunden und seinem Webhosting-Projekt zur Verfügung.

Sollte das Webprojekt wachsen, ist unter Umständen keine Skalierbarkeit gegeben. Das heißt, die Kapazitäten lassen sich nicht immer erweitern. Wer sich absichern möchte, nutzt Shared-Webhosting-Pakete mit kurzen Vertragslaufzeiten und kurzen Kündigungsfristen – oder achtet auf die Möglichkeit zum Upgrade in ein größeres Webhosting-Paket.

Die Möglichkeit eines Root-Zugriffs, der es erlaubt, Anpassungen und Einstellungen am Server selbst vorzunehmen, gibt es beim Shared-Webhosting nicht. Die Handlungsfreiheit ist eingeschränkt, die Kapazität nicht flexibel skalierbar. Der Zugriff auf die eigene Website ist jederzeit möglich. Der Nachteil: Es kann vorkommen, dass das Projekt eines anderen Kunden, das auf demselben Server untergebracht ist, temporär viele Kapazitäten in Anspruch nimmt. Das kann dazu führen, dass anderen Webseiten und somit der eigenen kurzzeitig weniger Kapazitäten zur Verfügung stehen.

  • Kostengünstig
  • Setzt kein technisches Know-how voraus
  • Webhosting-Anbieter übernimmt Wartung, Reparatur und Updates
  • Kein Root-Zugriff
  • Für stark frequentierte Websites eher ungeeignet
  • Performance-Einbußen, wenn Besucher anderer Kunden-Webseiten den Server belasten
  • Begrenzte Verwaltungs- und Einstellungsmöglichkeiten

Unter dem Strich eignet sich Shared-Webhosting vor allem für Einsteiger, die nur rudimentäre Kenntnisse im IT-Bereich haben. Dennoch lassen sich damit auch professionelle Webseiten mit moderatem Besucheraufkommen zuverlässig und problemlos hosten.

Virtual-Private-Server-Hosting – VPS

Wie beim Shared-Webhosting teilen sich beim Virtual-Private-Server-Hosting – auch Virtual-Server oder vServer genannt – mehrere Kunden eine physische Serveranlage. Dabei laufen auf einem Server parallel mehrere virtuelle Betriebssysteme oder CPU-Instanzen. Die Daten eines Kunden teilt der Host auf alle oder zumindest einige der Instanzen auf. Jeder Nutzer erhält einen fest zugewiesenen Bereich auf dem Server, den er nicht mit anderen Personen teilt.

Ein anderer Bereich des Servers bleibt „Gemeinschaftsgut“. Die Kapazitäten kommen flexibel den Projekten zu, die sie in dem Moment benötigen. Beim Virtual-Private-Server-Hosting teilen sich weniger Kunden einen Server als es beim Shared-Hosting-Modell der Fall ist. Damit sind alle Ressourcen – also Bandbreite, Rechenzeit und Arbeitsspeicher – flexibel und fair unter allen Kunden aufgeteilt. Das ermöglicht flexible und individuelle Einstellungsmöglichkeiten und erhöht die Sicherheit.

  • Zugesicherte Rechenleistung und gleichbleibende Performance
  • Webhoster übernimmt Serverwartung
  • Root-Zugriff – mehr Einstellungsmöglichkeiten
  • Flexibel zuteilbare Ressourcen
  • Einstellungen und Updates müssen Kunden selbst vornehmen
  • Falsche Einstellungen können Sicherheit und System schädigen
  • Kostenintensiver als Shared-Hosting
  • Mindestmaß an technischem Know-how nötig

Das Virtual-Private-Server-Hosting eignet sich für Webseitenbetreiber, die mehr Kontrolle über System und Einstellungen haben möchten und Wert auf gleichbleibende Performance legen. Es stellt eine Zwischenstufe zum Dedicated-Server-Hosting dar. Es erfordert zwar technische Kenntnisse, aber nicht in dem Maße, wie es beim Hosting mit dedizierten Servern der Fall ist.

Dedicated-Server-Hosting

Das Dedicated-Server-Hosting ist die Profi-Variante unter den Webhosting-Services. Das Hosting auf dedizierten Servern erlaubt eine maximale Freiheit und Flexibilität bei der Einstellung und Gestaltung des Servers. Nutzer teilen sich die Kapazitäten des Servers nicht mit anderen Kunden. Stattdessen steht die physische Maschine samt sämtlicher Zugriffsberechtigungen und Einstellungsmöglichkeiten allein einem Kunden zur Verfügung. Nutzer des Dedicated-Server-Hosting haben volle Kontrolle über die Serveranlage und tragen allein Verantwortung für die Sicherheit.

Beim Dedicated-Server-Hosting sind zwei verschiedene Modelle zu unterscheiden:

  • Managed Server: Die Wartung und Sicherheit des Servers liegen in den Händen des Hosters, der Nutzer hat vollen Root-Zugriff.
  • Root-Server: Der Kunde erledigt alle administrativen Aufgaben selbst und hat vollen Root-Zugriff.
  • Maximale Flexibilität
  • Volle Kapazität für ein Projekt ohne Ressourcenteilung
  • Server-Software nach Wahl
  • Volle Administrationsrechte
  • Sicherheitsstandards in Eigenregie definierbar
  • Kostenintensivste Hosting-Variante
  • Updates müssen Kunden selbst durchführen
  • Zeitintensive Einrichtung
  • Kunde benötigt Fachwissen, um das System sicher betreiben zu können
  • Langfristige Bindung an einen Hosting-Anbieter

Die Anmietung eines dedizierten Servers sollte wohl überlegt sein. In der Regel lohnt sich das nicht für den Betrieb kleinerer Webseiten oder Online-Shops mittleren Umfangs. Die Betreuung eines solchen Servers ist zeitintensiv und erfordert entsprechendes Fachwissen. Erst wenn ein Webprojekt finanziell lukrativ ist oder der Erfolg maßgeblich von kurzen Ladezeiten abhängig ist, lohnt es sich, über ein Dedicated-Server-Hosting nachzudenken.

Cloud-Hosting

Das Cloud-Hosting ist ein junges Hosting-Modell. Die Daten und Anwendungen befinden sich nicht auf einem einzelnen physischen Server, sondern auf mehreren in Reihe geschalteten Serveranlagen. Dadurch stehen nahezu unbegrenzte Ressourcen zur Verfügung, die bei Bedarf hohe Traffic-Spitzen und große Besuchermengen ohne Probleme bewältigen.

Cloud-Hosting bietet stets ausreichende Ressourcen, um Performance-Einbußen zu vermeiden. Punktuelle technische Ausfälle eines Servers fallen beim Cloud-Hosting nicht mehr ins Gewicht. Wer gesteigerten Wert auf die durchgehende Verfügbarkeit seiner Webpräsenz legt, ist damit gut beraten. Ein Vorteil des Modells ist die gute Skalierbarkeit: Wächst das Internetprojekt, wächst die Serverkapazität mit. Abgerechnet wird nach tatsächlicher Nutzung.

  • Ressourcen unbegrenzt verfügbar
  • Performance flexibel an Bedarf angepasst
  • Preismodell nach tatsächlichem Bedarf
  • Maximale Ausfallsicherheit
  • Einfaches Wiederherstellen von Backups
  • Server ist schnell einsatzbereit
  • Kein oder nur eingeschränkter Root-Zugriff für Konfiguration
  • Kostenintensiver als einfachere Modelle
  • Datensicherheit zweifelhaft, da Speicherorte mitunter im Ausland liegen
  • Von großen Rechenzentren abhängig

Cloud-Hosting ist eine lohnenswerte Alternative für schnell wachsende und große Website-Projekte. Vor allem Online-Shops und Webseiten mit hohen und stark schwankenden Besucherzahlen profitieren von der skalierbaren und flexiblen Performance. Vorsicht ist im Hinblick auf die Datensicherheit geboten. Interessenten sollten vorab prüfen, wo sich die Rechenzentren befinden, die die Server der Cloud-Struktur beherbergen. Bestenfalls befinden sich alle Server in Deutschland oder zumindest in Europa.

Webhosting-Anbieter vergleichen – wWorauf ist bei der Auswahl eines Webhosters zu achten?

Darauf sollten Sie achten

Bei der Auswahl des richtigen Providers sollten angehende Webseitenbetreiber einiges beachten. Neben den von uns im obigen Vergleich vorgestellten Anbietern gibt es noch weitere Firmen und Marken, die Webhosting anbieten, wie Netcup, checkdomain, Dogado oder Mittwald. Die wichtigsten Faktoren erläutert der folgende Abschnitt aus unserem Vergleich. Dazu zählen:

  1. Bedarfsanalyse
  2. Serverleistung
  3. Serverstandort
  4. Servererreichbarkeit
  5. Speicherplatz
  6. E-Mail-Hosting
  7. Traffic
  8. Inklusiv-Domains
  9. Datenbanken
  10. Sicherheit und SEO-Relevanz: SSL-Zertifikate
  11. Sicherheitsfeatures
  12. Support

Die Bedarfsanalyse

Am Anfang der Auswahl eines Webhosters sollte immer eine gründliche Bedarfsanalyse stehen. Sie dient dazu, die Rahmenbedingungen für das Webprojekt festzulegen und das Angebot einzugrenzen. Angehende Webseitenbetreiber sollten sich folgende Fragen stellen.

  • Wie viele Besucher der Website sind zu erwarten?
  • Welche Domains und Subdomains sind per SSL zu verschlüsseln?
  • Welche Skriptsprachen will ich nutzen?
  • Soll die Website immer verfügbar sein, oder sind einige Minuten Ausfallzeit im Monat vertretbar?
  • Soll die Seite aus dem Ausland genauso schnell aufrufbar sein wie im Inland?
  • Brauche ich einen persönlichen Ansprechpartner für mein Website-Projekt?
  • Wie hoch ist mein monatliches Budget für das Webhosting?

Nur die wenigsten Webmaster können alle Fragen vor dem Projekt präzise beantworten. Das ist nicht zwingend erforderlich, solange der Webhosting-Dienst die Möglichkeit bietet, Performance und Vertragslaufzeit flexibel anzupassen.

Die Serverleistung

Neben der Architektur der Webseite spielt die Leistung des Servers eine entscheidende Rolle für die Performance – also dafür, wie schnell sich Nutzer auf der Webseite bewegen können. Die Leistung des Servers wird von folgenden Faktoren beeinflusst.

  • Art der Festplatten – HDD- oder SSD-Festplatte
  • Anzahl der Nutzer pro CPU-Kern des Servers
  • Alter der Hardware
  • Art des Webhosting – wie sind die Webprojekte voneinander abgegrenzt
  • Anbindung des Servers beziehungsweise des Rechenzentrums an zentrale Internetknoten
  • Anzahl der Webprojekte, die der Server bearbeitet
  • Vorhandensein und Kapazität einer Zusicherung an Arbeitsspeicherkapazität für das Webprojekt
  • Nutzung eines Content-Dilivery-Networks – kurz CDN

HDD-Festplatten sind mechanische Speichermedien, die zwar viel Speicherplatz bieten, abgespeicherte Daten aber nur langsam verarbeiten. Das beeinflusst die Performance des Servers. SSD-Festplatten arbeiten schneller, bieten aber nicht so viel Speicherplatz. Bei den meisten Anbietern kommen noch HDD-Festplatten zum Einsatz. Teilweise gibt es Hybridlösungen, die HDD- und SSD-Festplatten miteinander kombinieren.

Content-Dilivery-Networks sind mehrere regional verteilte Server, die per Internet verbunden sind. Bei hohen Lastspitzen kann ein solches System Einschränkungen des Datendurchsatzes verhindern.

warning

Nicht alle Webhosting-Anbieter geben Performance-relevante Kennzahlen zu ihren Servern ab. Wenn ein Anbieter versucht, die Kennzahlen zu verschleiern, ist das in der Regel kein gutes Zeichen.

Der Serverstandort

Ein in Deutschland oder zumindest in Europa befindliches Rechenzentrum bedeutet nicht nur Sicherheit bezüglich des Datenschutzes, sondern auch eine höhere Geschwindigkeit der Datenlieferung. Zu empfehlen ist es, den Ping – also die Antwortzeit der Internetverbindung des Anbieters – und die Ladezeit einer Website vorab zu prüfen. Die Antwortzeit des Servers sollte weniger als 200 Millisekunden betragen.

Unternehmenssitz und Serverstandort des Providers entscheiden über die Rechtsgrundlage für Datenschutzbestimmungen. Die deutsche Datenschutz-Rechtsnorm ist nur gültig, wenn sich das Unternehmen und das Rechenzentrum in Deutschland befinden. Befinden sich Unternehmenssitz und Serveranlage nicht in Deutschland, aber innerhalb der EU, gilt europäisches Recht nach der entsprechenden Verordnung DSGVO.

Die Servererreichbarkeit

Wer ein rentables E-Commerce-Geschäft betreiben möchte, kann sich so gut wie keine Downtime leisten, also einen Stillstand oder die Nichterreichbarkeit der Seite. Dementsprechend wichtig ist eine gute Serververfügbarkeit. Durch Wartungsmaßnahmen, Aktualisierungen oder eventuelle Störungen kann kein Webhoster eine Serververfügbarkeit von 100 Prozent bieten. Angegeben wird die Serververfügbarkeit in den AGB oder in einem einsehbaren SLA-Entwurf als Prozentwert.

info

Was ist ein SLA-Entwurf? SLA steht für „Service Level Agreement“. Das ist ein Rahmenvertrag zwischen Kunde und Webhoster. Er beinhaltet unter anderem die Serververfügbarkeit, die maximal zulässige Reaktionszeit, die Behebungsdauer bei Störungen und die Ausmaße der Vertragsstrafe beim Versagen des Providers. Daher gilt es, auf ein wasserdichtes und für den Kunden vorteilhaftes SLA zu achten.

Auf den ersten Blick scheint eine Verfügbarkeit von 99,9 Prozent überzeugend. In der Praxis bedeutet das eine Ausfallzeit von 10,1 Minuten pro Woche, 43,2 Minuten pro Monat und 8,76 Stunden pro Jahr. Die Serververfügbarkeit kann zwischen 99,0 und 99,999 Prozent liegen.

ServerfügbarkeitDurchschnittliche Downtime pro WocheDurchschnittliche Downtime pro MonatMaximale Downtime pro Jahr
99,99 Prozent1 Minute und 1 Sekunde4 Minuten und 19 Sekunden53 Minuten
99,90 Prozent10 Minuten und 10 Sekunden44 Minuten8 Stunden und 46 Minuten
99,50 Prozent50 Minuten und 24 Sekunden3 Stunden und 39 Minuten43 Stunden und 48 Minuten
99,00 Prozent 101 Minuten 7 Stunden und 18 Minuten87 Stunden und 36 Minuten

Der Speicherplatz

Neben dem Preis ist der Speicherplatz des Webspace oft die prominenteste Angabe im Tarifpaket. Gemeint ist die Datenmenge, die Webmastern für Text, Videos und Bilder zum Aufsetzen ihrer Webseite zur Verfügung steht. Viele Anbieter geben das Gesamtspeichervolumen an, was der Webmaster auf Web- und Mailspace aufteilen muss. Andere geben beides separat an.

info

Der Mailspace beschreibt den Speicherplatz, der auf dem Server des Webhosters für alle verfügbaren E-Mail-Postfächer vorgesehen ist. Dort speichert er alle eingehenden und ausgehenden E-Mails.

Wie viel Speicherplatz erforderlich ist, hängt von der geplanten Webseite ab. Textlastige Webseiten ohne viele Bilder oder Videos erfordern weniger Speicherplatz. Online-Shops benötigen aufgrund der Notwendigkeit von Bildern mehr Webspace. Wer einen reinen Video-Blog aufsetzen möchte, sollte mit einem noch höheren Speicherplatzbedarf rechnen. Wenn der Bedarf nicht abschätzbar oder starkes Wachstum absehbar ist, sollten Webmaster darauf achten, dass der Provider im Rahmen der Vertragslaufzeit freie Skalierbarkeit der Speicherkapazität oder attraktive Möglichkeiten zum Upgrade des Webhosting-Tarifs anbietet.

E-Mail-Hosting

Alle Webhoster bieten die Möglichkeit, E-Mail-Konten mit domainspezifischer Domainendung anzulegen – zum Beispiel info@name-der-webseite.de. Der Vorteil an der spezifischen Domainendung ist, dass E-Mail-Adressen mit domainspezifischer Endung einen seriöseren Eindruck machen. Wie viele E-Mail-Adressen erstellbar sind, hängt vom gewählten Tarif ab.

Kommerzielle Websites, bei denen alle Mitarbeiter eine eigene Mail-Adresse haben sollen, brauchen eine angemessene Anzahl an möglichen E-Mail-Konten. Neben der Anzahl an E-Mail-Konten gilt es darauf zu achten, wie viel Speicherplatz für E-Mails zur Verfügung steht. Eine Speichermenge von 2 Gigabyte ist für die meisten Anforderungen ausreichend. Bei einigen Anbietern dient der Webspace gleichzeitig als E-Mail-Speicher.

Der Traffic

Der Webhosting-Tarif sollte eine Traffic-Flatrate beinhalten. Damit sind Kunden nicht an Beschränkungen bezüglich des Datentransfervolumens gebunden. Nur so lassen sich die anstehenden Kosten vorab zuverlässig kalkulieren. Bei den meisten Webhosting-Anbietern ist eine Traffic-Flatrate schon in den günstigsten Tarifen enthalten.

Traffic im Kontext des Webhosting bezeichnet nicht die Anzahl der Besucher auf einer Website, sondern das Datenvolumen, das beim Aufruf einer Website anfällt. Traffic entsteht, wenn Webmaster Daten auf den Server hochladen und Besucher Daten vom Server durch die Eingabe der URL abrufen. Dabei ist zu beachten, dass die Menge an Daten je nach Element variiert. Für ein Bild oder ein Video fällt beispielsweise mehr Traffic an als für eine Textseite.

Inklusiv-Domains

Webspace ist nicht alles. Damit Internetnutzer eine Website finden und aufrufen können, benötigt sie eine Adresse: die Domain. Bei den meisten Webhosting-Paketen ist die Domain dabei. Nach der Registrierung können Webmaster ihre Domain selbst festlegen. Vorab gilt es auf der Webseite des Hosters zu prüfen, ob der Wunsch-Domainname noch verfügbar ist.

Die Endung, also der Bestandteil hinter dem letzten Punkt, wird Top-Level-Domain – kurz TLD – genannt. Gängige Domainendungen hierfür sind .de oder .com. Die Zeichen- und/oder Buchstabenfolge davor heißt Second-Level-Domain. Im Falle von www.stern.de/vergleich/ ist „.de“ die Top-Level-Domain, „stern“ die Second-Level-Domain, „www.“ die Subdomain und „vergleich“ ein Verzeichnis.

Neben den typischen Länderkennungen in der TLD hat die zuständige Behörde, die ICANN – Internet Corporation for Assigned Names and Numbers – 1.400 neue Endungen zugelassen. Die neuen TLDs beschreiben Themen oder geografische Regionen, wie zum Beispiel „.berlin“, „.business“ oder „.forum“. Wer sich eine bestimmte TLD für sein Webprojekt sichern möchte, sollte darauf achten, dass der Webhoster sie anbietet.

Die Registrierung des Domainnamens übernimmt der Webhosting-Anbieter. Vor der Buchung eines Webhosting-Pakets gilt es zu prüfen, wie viele Domains und wie viele Subdomains es enthält. Je mehr Subdomains vorhanden sind, desto übersichtlicher können Webmaster ihre Seite strukturieren und umso höher fällt ihre Auffindbarkeit in den Suchmaschinen aus. Wer schon eine Domain hat, sollte sich darüber informieren, ob der Webhoster das Aufschalten externer Domains gestattet und einen Umzugsservice anbietet.

Datenbanken

Daten, die der Webmaster auf dem Server speichert und die bei einer Verknüpfung untereinander das Gesamtbild der abrufbaren Website darstellen, werden in Datenbanken kategorisiert. Die meisten Anbieter nutzen das relationale Datenbanksystems MySQL. Selten kommt ergänzend oder alternativ das System MariaDB zum Einsatz, bei dem es sich ebenfalls um eine relationale Datenbank handelt.

info

Was ist eine relationale Datenbank? Eine relationale Datenbank ist eine Ansammlung von Daten, die in Tabellen geordnet sind. Zwischen den Elementen der Tabellen besteht eine Relation. Das bedeutet, sie lassen sich einander zuordnen.

Alle Content-Mangement-Systeme, wie zum Beispiel WordPress, Joomla! oder Typo3 arbeiten auf Basis relationaler Datenbanksystemen. Daher sollten angehende Webmaster darauf achten, dass ausreichend Datenbanken im Webhosting-Paket vorhanden sind. Fünf Datenbanken sollten die untere Grenze darstellen.

Sicherheit und SEO-Relevanz: SSL-Zertifikate

SSL-verschlüsselte Verbindungen sind daran zu erkennen, dass vor der Domain im Internetbrowser „HTTPS“ steht. Steht dort „HTTP“, handelt es sich um eine unverschlüsselte Verbindung. Für Webseiten, über die Kunden persönliche Daten eingeben – zum Beispiel Versand- und Zahlungsinformationen bei Online-Shops – ist ein SSL-Zertifikat verpflichtend. So schreibt es die relevante Datenschutzverordnung DSGVO vor. Aus diesem Grund gilt die SSL-Verschlüsselung mittlerweile als allgemeiner Standard für Webseiten und sorgt für eine bessere Auffindbarkeit über Suchmaschinen.

warning

Warnhinweise durch fehlendes SSL-Zertifikat: Viele Webbrowser haben einen HTTPS-Standard. Beim Aufrufen einer Webseite ohne SSL-Zertifikat kommt es zu einer Warnmeldung. Das kann dazu führen, dass die Webseite deutlich seltener aufgerufen wird.

Google und andere Suchmaschinen werten SSL als Qualitätsindikator. Die Verschlüsselung wird als positives Ranking-Signal bewertet. Das bedeutet, die Webseite wird mit höherer Wahrscheinlichkeit unter den ersten Suchergebnissen gelistet. Google rät Webmastern explizit dazu, auf ihren Webseiten eine SSL-verschlüsselte Datenübertragungen zu nutzen.

Sicherheitsfeatures

Das Webhosting-Angebot sollte separierte, voneinander isolierte Konten bieten, Firewalls und eine integrierte Backup-Funktion haben und – außer bei Dedicated-Hosting-Angeboten – automatische Updates der Content-Management-Systeme beinhalten.

Automatisch erstellte Backups des Datenbestands sind im Angebot der meisten Webhoster standardmäßig enthalten. Folgende Fragen sind zu klären:

  • Wie regelmäßig erstellt der Anbieter Backups?
  • Wovon erstellt der Anbieter Backups? Sind das FTP-Dateien, Datenbanken, Mailspace oder nur Teile davon?
  • Wie lange speichert der Anbieter die Backups?
  • Ist der Zugriff auf die Backups kostenlos möglich?

Nützlich ist es, wenn Webmaster bei Bedarf Backups manuell abrufen und selbst wiederherstellen können. Einige Anbieter geben Backups nur auf Anfrage heraus und bieten Backup-Tools als kostenpflichtige Zusatzprodukte an.

Was ist im Webhosting-Paket enthalten und was ist möglich?

Es gibt eine ganze Reihe weiterer Aspekte, die je nach Größe und Art des Webprojekts sowie den persönlichen Präferenzen des Webmasters wichtig oder weniger wichtig bei der Wahl des Webhosting-Anbieters sind.

Folgende Fragen sollten sich Interessenten gegebenenfalls stellen:

  • Wie viel Webspace ist enthalten und wie viel benötige ich?
  • Wie viele Domains und Subdomains sind inkludiert?
  • Welche Programmiersprachen werden unterstützt?
  • Wie viele Datenbanken stehen zur Verfügung?
  • Wie viele E-Mail-Postfächer gibt es?
  • Ist die Anzahl der Programme, die vorinstalliert sind, beschränkt?
  • Wie steht es um die Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist?
  • Ist der Tarif erweiterbar?
  • Sind E-Commerce-Leistungen zur Erstellung eines Online-Shops enthalten?
  • Welche CRMs oder welche Homepage-Baukästen sind enthalten?
  • Welche Zahlungsmethoden akzeptiert der Hoster?

Wer lange Blogtexte auf seiner Homepage veröffentlichen möchte, stellt andere Anforderungen an den Leistungsumfang eines Webhosting-Dienstes als ein mittelständisches E-Commerce-Unternehmen. Folgenden Mindestanforderungen sollte jedes Webhosting-Paket gerecht werden:

  • Ein Gigabyte Webspace
  • Eine Domain
  • Unterstützung der Programmiersprache PHP
  • Mindestens eine MySQL-Datenbank
  • Mindestens 99 Prozent Serververfügbarkeit
  • Traffic-Flatrate
  • FTP-Zugang
  • Zuverlässiger Service

TippsWelche Zusatzfeatures sollten vorhanden sein?

Nach der Registrierung und dem Vertragsabschluss erhalten Webmaster die erforderlichen Zugangscodes, um sich über die Website des Hosters einzuloggen und ihren Webspace zu bearbeiten. Es gibt mehrere Möglichkeiten, auf den Webspace zuzugreifen:

  • Zugriff per Webbrowser
  • Zugriff per WebFTP
  • Verschiedene FTP-Clients
  • WebDAV-Schnittstelle

Im Webspace befinden sich verschiedene Softwarekomponenten, Einstellungsmöglichkeiten und Content-Management-Systeme oder Homepage-Baukästen, mit denen Nutzer ihre Webseite gestalten können.

Content-Management-Systeme (CMS)

Wer nicht mit einem Homepage-Baukasten oder ausschließlich mit SQL-Datenbanken arbeiten möchte, erhält in seinem Webhosting-Paket auf dem gemieteten Server normalerweise Zugang zu gängigen Content-Management-Systemen. Sie ermöglichen es, eine Webseite mit Text und multimedialen Inhalten zu bestücken. Mit einem CMS können auch unerfahrene Webseitenbetreiber mit grundlegenden Programmier- oder HTML-Kenntnissen einfach ihre eigene Website gestalten.

Zu den bekanntesten CMS zählen:

  • WordPress
  • Joomla
  • Typo3
  • Drupal

Darf es noch einfacher sein? Homepage-Baukästen

Homepage-Baukästen sind eine Sonderform des Web-CMS. Im Vergleich zu herkömmlichen CMS bieten sie eine intuitive und benutzerfreundliche Oberfläche, auf der Nutzer ihre Website meist per Drag-and-Drop mit vorgefertigten Elementen bestücken können.

info

Nicht immer inkludiert: Homepage-Baukästen gehören nicht bei allen Providern zum Angebot. Häufig sind sie nur zubuchbar. Das heißt, für die Nutzung können zusätzliche Kosten anfallen.

Eine Sonderform der Homepage-Baukästen sind Online-Shop-Systeme. Bei ihnen ist der Funktionsumfang lediglich um spezielle Shop-Funktionen erweitert. Dazu zählt unter anderem das Anlegen von Produktauswahl und Preisen, das Einrichten eines Warenkorbs, die Gestaltung der Zahlungsseite und das Implementieren einer Such- und Filterfunktion. Bekannte Online-Shop-Systeme sind zum Beispiel Magento, Shopware, Gambio oder PrestaShop.

Zusatzspeicher in der Cloud

Zusätzlich zum Speicherplatz für Web-Inhalte beinhalten viele Webhosting-Pakete einen Cloud-Speicher. Er lässt sich zum Abspeichern beliebiger Dateien wie Office-Dokumente, Musik, Fotos oder Videos nutzen – unabhängig von der Webseite. So lassen sich mit Smartphones oder anderen internetfähigen Geräten ortsunabhängig Inhalte in die Webseite einpflegen.

Analysetools zur Optimierung

Die meisten Webhosting-Anbieter bieten Analysetools. Damit lässt sich erfassen, wie viele Besucher sich eine Webseite angesehen haben, wie lange sie sich auf der Seite aufgehalten haben, welche Elemente sie bevorzugt angeklickt haben und über welches Endgerät sie die Seite besucht haben. Das ist eine wertvolle Grundlage für die zielgerichtete Optimierung der Website. Wer zum Beispiel weiß, dass seine Webseite überwiegend über mobile Endgeräte besucht wird, kann sie dahingehend optimieren.

Direkter Daten-Upload mit FTP-Programmen

FTP-Clients ermöglichen die Übertragung von Dateien über IP-Netzwerke. Über eine spezielle FTP-Software laden Webmaster ihre Dateien auf den Webserver hoch und herunter, benennen Dateien um oder löschen sie. Nutzer mit einem FTP-Zugang profitieren von der Möglichkeit, Dateien schnell und einfach in eine bestehende Verzeichnisstruktur einzuordnen und zu verwalten. Für Unternehmen empfiehlt sich ein Zugang pro Mitarbeiter. Das ermöglicht ein verzögerungsfreies Arbeiten.

Folgende FTP-Programme verwenden zahlreiche Webhosting-Dienste:

  • FileZilla
  • Transmit
  • Cyberduck
  • SmartFTP
  • WinSCP

Lohnt sich kostenloser Webspace?

Neben den kostenpflichtigen Webhosting-Diensten finden sich zahlreiche kostenfreie Webhosting-Angebote. Die Gratis-Webhosting-Provider werben nicht nur mit kostenfreiem Hosting, sondern auch mit einer einfachen Benutzeroberfläche und starken Backlinks. Das mag verlockend klingen, hat aber Nachteile.

Bei den meisten kostenlosen Webspace-Anbietern gibt es versteckte Kosten oder diverse Einschränkungen. Das wird oft nur durch einen Blick ins Kleingedruckte ersichtlich. In den meisten Fällen finanzieren sich die kostenfreien Webhosting-Anbieter durch Werbung, die sie auf den Webseiten ihrer Kunden schalten. Dies empfinden nicht nur viele Besucher der Seite als störend, sondern es wirkt auf gewerblichen Seiten auch unseriös. Oft ist der Webspace bei kostenlosem Webhosting auf nur wenige Megabyte limitiert, sodass sich die Webseiten nicht mit vielen Bildern oder Videos bestücken lassen. Unlimitierte einsteigerfreundliche Hostingpakete gibt es hier nicht. Bestimmte Dateitypen sind teilweise vom Upload ausgeschlossen.

Der Traffic ist bei kostenlosen Webhosting-Paketen oft von Limitierungen betroffen. Nach Überschreiten eines bestimmten Transfervolumens setzt häufig eine Drosselung der Ladegeschwindigkeit ein, oder es fallen Kosten pro angebrochenem Gigabyte Traffic an. Das Supportangebot kostenfreier Webhosting-Anbieter ist – wenn überhaupt vorhanden – rudimentär.

Ein weiterer Nachteil ist, dass kostenfreie Provider in der Regel keine vollwertigen Domains ausgeben, sondern die Webseite des Kunden nur unter einer Subdomain ihrer eigenen Domain führen.

Die Nachteile kostenfreier Hosting-Angebote zusammengefasst:

  • Unerwünschte Werbebanner
  • Keine benutzerdefinierten Banner möglich
  • Geringe Speicherkapazität
  • Ausschluss bestimmter Dateitypen
  • Keine vollwertige Domain
  • Limitierung des Traffics
  • Kein oder nur rudimentärer Support

Angesichts der Tatsache, dass Shared-Webhosting-Pakete für wenige Euro pro Monat zu haben sind, stellt kostenfreies Webhosting kaum eine ernst zu nehmende Alternative dar.

Sind Performance-Tests realistisch?

Online gibt es viele Tests von Webhosting-Services. In den meisten Fällen führen die Anbieter Performancetests in Form einer Messung der Seitenladegeschwindigkeit durch. Dazu entwerfen sie eine Test-Webseite und messen die Ladezeit und die Antwortzeit über einen festgelegten Testzeitraum. Basierend auf den Testdaten erstellen die Anbieter ein Ranking.

info

Die Seitenladegeschwindigkeit kann einen großen Einfluss auf die Verweildauer von Webseitenbesuchern haben. Je länger eine Seite lädt, desto mehr Besucher springen ab.

Die meisten Performancetests messen die TTFB – Time To First Byte. Das ist der Zeitraum, der zwischen dem Aufrufen der Webseite und dem Laden der ersten Daten vergeht. Der Wert gilt als wenig aussagekräftig, was mit den folgenden Punkten zusammenhängt:

  • Die Seitenarchitektur hat einen großen Einfluss auf die Ladezeit. Die Seite eines anderen Webmasters, der andere Einstellungen vorgenommen hat, könnte schneller oder langsamer sein.
  • Nicht jeder Server hostet die gleichen Projekte. Andere Server des gleichen Anbieters performen vielleicht besser.
  • Der Server ist im Messungszeitpunkt eventuell durch hohen Traffic anderer Projekte stärker belastet.
  • Der Server wird während der Messung gewartet.

Fazit

Die meisten Performancetests liefern weder aussagekräftige Ergebnisse, noch ermöglichen sie eine objektive Vergleichbarkeit zwischen den Anbietern. Sinnvoller ist es, die zugesicherten Leistungen des SLA zu beachten und die leistungsrelevanten Angaben der Anbieter untereinander zu vergleichen.

FragezeichenFAQ – häufig gestellte Fragen zum Webhosting

Im Folgenden die Antworten auf einige Fragen, die oft im Zusammenhang mit Webhosting gestellt werden.

Welcher Hoster ist der beste?

Den „besten“ Hoster, der sich gleich gut für alle Interessenten eignet, gibt es nicht. Die persönliche Präferenz, die beabsichtige Nutzung und das Budget spielen bei der Auswahl eine entscheidende Rolle. Daher gibt es den besten Hoster immer nur für den Einzelnen.

Wie viel kostet eine Domain im Jahr?

Die Kosten für eine Domain können enorm unterschiedlich ausfallen. Ausschlaggebend ist, wie gefragt die jeweilige Adresse ist. Für weniger nachgefragte Domains, wie zum Beispiel einen Vor- und Nachnamen, können sich die Kosten auf wenige Cents belaufen. Stark nachgefragte Domains können hingegen mehrere hundert Euro kosten. Im Durchschnitt kostet eine Domain zwischen einem und 15 Euro pro Jahr.

info

Wichtig zu wissen: Eine Domain zu besitzen, ist nur die halbe Miete für das Aufsetzen einer Webseite. Dazu kommt immer ein Server, der die Texte, Bilder und Videos der Webseite beherbergt.

Wie lange dauert der Umzug einer Domain?

Wie lange der Umzug einer Domain dauert, hängt von verschiedenen Faktoren ab – vor allem davon, ob der bisherige Provider dem Umzug zustimmen muss und ob er ihn bewilligt. Länger als 48 Stunden dauert ein Domain-Umzug in der Regel nicht.

Was ist ein Autorisierungscode?

Für den Umzug einer Domain ist bei vielen Providern ein Autorisierungscode erforderlich. Er dient dazu, dass ausschließlich der Verfügungsberechtigte – also der Inhaber der Domain – den Umzug anweisen kann.

Wie lässt sich eine Domain löschen?

Um eine bestehende Domain zu löschen, können sich Webseitenbetreiber an den Provider wenden, der die Domain verwaltet. Dort kann ein Auftrag zur Löschung erteilt werden.

Gibt es einen Webhosting-Test der Stiftung Warentest?

Die Stiftung Warentest hat bisher keinen Webhosting-Test durchgeführt. Sollte sich daran etwas ändern, wird dieser Ratgeber hier entsprechend um das Testergebnis aus dem Test aktualisiert.

Gibt es einen Webhosting-Test von Öko-Test?

Auch die Tester von Öko-Test haben bisher keinen Webhosting-Test durchgeführt. Sollte sich daran etwas ändern, wird dieser Ratgeber hier entsprechend um das Testergebnis aktualisiert.

Glossar

Backup
Das Backup ist eine Sicherheitskopie von Daten. Im Falle eines System- beziehungsweise Serverausfalls können Backups dazu beitragen, Datenverluste zu vermeiden. Sie ermöglichen es, die Webseite wieder in den Zustand zu bringen, in dem sie sich vor dem Serverausfall befand.
Cronjobs
Cronjobs sind die Aufgaben, die vom Programm Cron auszuführen sind. Cron ist ein zeitbasiertes Programm, das Befehle oder Skripts nach festgelegten Zeiten, Terminen oder Intervallen durchführt. Das Programm dient zur Automatisierung der Systemwartung und -verwaltung.
Firewall
Die Firewall ist eine Schutztechnik, die Netzwerkbereiche abtrennt. Sie überprüft alle eingehenden und ausgehenden Datenpakete und sorgt dafür, dass die Daten nur dahin gelangen, wofür diese autorisiert sind. Die Firewall arbeitet mit fest definierten Regeln, um Systemeingänge entsprechend zu überwachen gegebenenfalls zu sperren.
FTP-Zugang
Der FTP-Zugang ist das Programm zur Dateiübertragung zwischen mehreren Computern. FTP steht für File Transfer Protocol, übersetzt Dateiübertragungsprotokoll. Das Protokoll regelt die Bedingungen, über die Daten zwischen mehreren PCs zu übertragen sind. Es wird dazu verwendet, Dateien auf Servern zu organisieren.
Inklusiv-Domains
Inklusiv-Domains sind Domains, die für den Webmaster dauerhaft kostenlos sind. Bei einigen Anbietern sind Domains nur ein Jahr kostenlos und anschließend ein zusätzlicher Kostenfaktor.
PHP-Memory-Limit
Das PHP-Memory-Limit beschreibt, wie viel Arbeitsspeicher für einzelne PHP-Skripte zur Verfügung steht.
RAM
RAM steht für Random Access Memory und beschreibt den Arbeitsspeicher des Servers. Je mehr Arbeitsspeicher der Server hat, umso schneller kann er Daten verarbeiten. Die Skripte für die Website verbrauchen Arbeitsspeicher im Megabytebereich. Damit ein Server ausreichend Websites versorgen kann, braucht er mehrere Gigabyte Arbeitsspeicher. Üblich sind 4 bis 16 Gigabyte.
Root-Zugriff
Der Root-Zugriff bezieht sich auf erweiterte Zugriffsrechte im Serversystem. Hat der Webmaster Zugriff auf das Root-System, lassen sich tiefgreifende Einstellungen im Server vornehmen. Zum Beispiel ist es möglich, im Root-System systemkritische Bereiche zu verändern und nach eigenen Wünschen anzupassen.
Serververfügbarkeit
Die Serververfügbarkeit bezieht sich darauf, wie stabil ein Server läuft beziehungsweise wie hoch das Risiko eines Serverausfalls ist. Die Angabe der Serververfügbarkeit erfolgt in Prozent. Eine Serververfügbarkeit von 99 Prozent gilt als Mindeststandard, um zu lange Ausfallzeiten der Website zu vermeiden. Schon kleine Unterschiede nach dem Komma können in der Praxis einen großen Unterschied in den Ausfallzeiten des Servers bedeuten.
SSL-Verschlüsselung
Die SSL-Verschlüsselung sichert die Datenübertragung zwischen Endgerät und Webseitenbesucher. So schützen Webseiten sensible Daten wie Passwörter, Adressen, Kreditkartendaten oder andere persönliche Informationen. Webseitenbesucher sehen die aktive Verschlüsselung anhand der URL-Bezeichnung HTTPS im Browser.
Webspace
Der Webspace ist der Speicherplatz, der für die Inhalte einer Webseite zur Verfügung steht. Das beinhaltet unter anderem Skripte, Text, Video, Bilder oder Musik. Je komplexer eine Website aufgebaut ist, desto mehr Webspace erfordert sie.

Webhosting Anbieter-Liste 2022: Finden Sie Ihren besten Webhosting Anbieter

  Produkt Datum Preis  
1. IONOS Webhosting 05/2021 ab 1,00€ Zum Angebot
2. HostEurope Webhosting 05/2021 4,99€ Zum Angebot
3. DomainFactory Webhosting 05/2021 4,99€ Zum Angebot
4. webgo Webhosting 05/2021 Preis prüfen Zum Angebot
5. One.com Webhosting 05/2021 0,99€ Zum Angebot
6. STRATO Webhosting 05/2021 Preis prüfen Zum Angebot
Unser Tipp:

Unser Tipp:

  • IONOS Webhosting