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Aktuelle Studie Hitze, Dürre, Wasserknappheit: Diese Länder könnten bis 2070 unbewohnbar sein

Die Hitze liegt immer noch schwer über Deutschland und Europa. Doch in den kommenden Jahrzehnten könnte die Lage noch schlimmer werden. Wie eine furchterregende Studie von Forschern des MIT (Massachusetts Institute of Technology) belegt, könnte die Erderwärmung einige Teile der Erde bis 2070 unbewohnbar machen.  Betroffen davon wäre vor allem der Norden Chinas, Peking inbegriffen. In der Region leben aktuell rund 400 Millionen Menschen. Diese Gegend könnte bis 2070 der heißeste Teil der Erde werden. "Dieses Gebiet wird aufgrund der tödlichen Hitzewellen zum heißesten Teil der Erde werden – vor allem wegen des Klimawandels", erklärt Professor Elfatig Eltahir, der die Studie geleitet hat. Laut den Forschern würde ein gesunder Mensch bei den prognostizierten Temperaturen binnen nur sechs Stunden sterben. Ein anderes Land ist ebenso in Gefahr: Bangladesch. Hier wird der Klimawandel immer stärker zu spüren sein. "Die Erhöhung der Temperaturen und die Feuchtigkeit im Sommer könnten ein Level erreichen, in dem der menschliche Organismus ohne Schutz nicht mehr überleben kann", schätzt Elfatig Eltahir. Noch schlimmer: Dhaka, die Hauptstadt mit seinen 11 Millionen Einwohnern, könnte bis 2070 vollkommen vom Wasser überschwemmt werden. Und auch die Golfstaaten sind sehr von dieser Entwicklung betroffen. Die "feuchten Temperaturen" dort dürften "die kritische Marke überschreiten."
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Laut einer Studie der Technischen Universität in Cambridge, Massachusetts (MIT) könnten einige Länder aufgrund der Erderwärmung in den nächsten Jahrzehnten völlig unbewohnbar werden. Bei den prognostizierten Temperaturen könne der Mensch nur wenige Stunden überleben.

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