VG-Wort Pixel

Vorstellung versus Realität Warum der Traumurlaub oft zum Horror-Trip wird

Menschenleere Strände, Natur und Ruhe sowie Stadtspaziergänge, Kultur und Entspannung. Die Definition eines perfekten Urlaubs ist für die meisten Deutschen so ziemlich die gleiche. Leider sieht die Realität oft anders aus. Überall gilt Schlange stehen, Gedränge und null Privatsphäre, denn es wimmelt nur so von Touristen.
Den Eiffelturm besuchen zum Beispiel jährlich rund sieben Millionen Menschen! Auch der Markusplatz in Venedig, die Mona Lisa im Louvre und die Akropolis in Athen zählen zu den überlaufendsten Touristen-Attraktionen. Und mit einem Selfie vor dem schiefen Turm von Pisa ist man genauso wenig allein wie am Strand von Mallorca.
Beliebte Urlaubsziele sind in der Vorstellung oft schöner als in Wirklichkeit. Denn meist ist man mit seinem Urlaubsvorhaben nicht alleine, dieselbe Idee haben auch tausend andere - weltweit. Wer also auf Stress und Frust verzichten will, sollte besser außerhalb der Hauptreisezeiten verreisen und auch weniger touristische Ziele wählen. Gegen mühsames Anstehen hilft zum Beispiel auch schon, Tickets und Führungen vorab online zu buchen. Vermeintliche „Geheimtipps“ sind zu ignorieren, dafür hilft es, den Kontakt zu Einheimischen zu suchen. Und wem das alles an sich schon zu viel Trubel ist: Urlaub auf Balkonien ist doch mindestens genauso schön.  
Mehr
Die Sommertage für einen Kurztrip nach Paris, Rom oder Mallorca nutzen? Eigentlich eine gute Idee. Doch egal ob Ostsee oder Mittelmeer, das Szenario ist oft dasselbe: Touristenchaos statt Urlaubsidylle.
Von Marina Tantscher

Mehr zum Thema