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Mobilität der Zukunft

4D-Revolution: Das Auto aus dem Drucker

Sneaker, Zahnprothesen, Werkzeuge, sogar ganze Häuser und Brücken werden von 3D-Druckern gebaut. Die Autoindustrie ist noch weiter und erprobt 4D-Druck-Verfahren. Die BMW Group gehört zu den Pionieren.

Neue Dimension mit dem BMW VISION NEXT 100: Die Karosserie kann während der Fahrt ihre Form verändern.

Neue Dimension mit dem BMW VISION NEXT 100: Die Karosserie kann während der Fahrt ihre Form verändern.

Man könnte ihn für einen Verrückten halten. Eine Brücke aus dem Drucker? Über eine Gracht in Amsterdam? Doch was Joris Laarman da plant, hat gute Aussichten auf Erfolg. Schon seit Jahren experimentiert der holländische Designer mit 3D-Technologien. Bereits 2006 schuf er mit dem „Bone Chair“ einen Stuhl komplett aus dem Drucker. Ähnlich wie Knochen im Körper ließ er sein heute weltbekanntes Möbelstück nach und nach aus dem Drucker wachsen. Nun hat er einen Weg gefunden, frei im Raum drucken zu können. Mit Schweißmaschinen ausgestattete Roboterarme setzen Tropfen geschmolzenen Stahls zu stabilen Strukturen zusammen. 2017 soll so die erste Brücke in Amsterdam entstehen.

Das klingt nach Science-Fiction – ist aber Realität. 3D gilt als wesentliche Produktionsmethode der Gegenwart und der Zukunft. Schon heute werden Sneaker-Sohlen oder Werkzeuge in kleineren Stückzahlen von 3D-Druckern im sogenannten additiven Verfahren gebaut: Schicht um Schicht von Metallen oder Kunststoffen wird in Hightech-Druckern ultrapräzise aufgetragen, bis zum fertigen Endprodukt. Zuletzt ließ ein Chicagoer Architekturbüro sogar ein ganzes Haus von Druckern bauen. Und auch in der Automobilindustrie kommen 3D-Drucker zum Einsatz, bei der BMW Group bereits seit mehr als 25 Jahren – das Unternehmen gilt daher als einer der Vorreiter der Technologie. In den Neunzigerjahren wurden Bauteile aus dem Drucker im Konzeptfahrzeugbau eingesetzt. Auch heute kommen 3D-Drucker dort zum Einsatz, wo maßgeschneiderte und komplexe Komponenten in kleinen Stückzahlen erforderlich sind: bei der Vorentwicklung oder bei Showcars etwa für Messeauftritte.

Die vierte Dimension wird beim BMW VISION NEXT 100 Realität.

Die vierte Dimension wird beim BMW VISION NEXT 100 Realität.


In München ist man sogar noch einen großen Schritt weiter: Jetzt werden 4D-Druck-Verfahren erprobt. Wobei die vierte Dimension nicht bedeutet, dass plötzlich Zeitreisen möglich wären. 4D-Drucker fügen dem statischen 3D-Objekt eine Eigenschaft hinzu – zum Beispiel, seine Form zu verändern. Bislang gibt es dafür eingeschränkte Einsatzgebiete, etwa 4D-Implantate für Gehörlose. Erst nachdem ein solches Implantat eingesetzt worden ist, dehnt es sich auf die perfekte Passform aus. Solche Objekte bestehen aus Werkstoffen mit Formgedächtnis. Intelligente Kunststoffe etwa reagieren auf eine bestimmte Temperatur. Sie eröffnen in Zukunft völlig neue Möglichkeiten, denn statische Gegenstände erhalten so lebendige Züge.

Bei BMW ist die neue vierte Dimension eine wesentliche Facette der Studie BMW VISION NEXT 100: Das Konzeptfahrzeug kann während der Fahrt seine Form verändern. „Dank dieser Alive Geometry passt sich das Auto dem Fahrstil an“, sagt Karim Habib, BMW Chefdesigner. Je nach Fahrmodus verändert die Karosserie, eine Installation aus vielen hundert Einzelteilen aus dem Drucker, ihre Form. „Diese Technologie wird in 30 Jahren weit verbreitet sein. Man wird viel komplexere, flexiblere Formen herstellen können. Solche gedruckten Teile übernehmen Funktionen, die wir bislang noch eigens konstruieren, produzieren und hinzufügen müssen“, so Habib.

Und das ist erst der Anfang. Der 4D-Druck wird Produkte in vielen Bereichen des Lebens revolutionieren: Wird sich Kleidung unserer Körperform anpassen? Werden Möbel sich selbst zusammenbauen? Oder können sich Autos bald selbst reparieren – und uns die leidige Fahrt zum TÜV ersparen? Wir werden es erleben.

Lassen Sie sich inspirieren von der Mobilität der Zukunft unter http://www.bmwgroup.com/next100.