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Etwa 22 Millionen Euro Schaden Corona-Soforthilfe: Das sind die Maschen der Betrüger

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Berlin, 06.07.20: Die Corona-Krise hat viele Menschen in Deutschland hart getroffen. Schnell und unbürokratisch sollten die Hilfsgelder daher ausgezahlt werden. Einige haben dabei die Hand aufgehalten, denen die Gelder nicht zustehen.  Die Behörden berichten von vielen Maschen. Die Betrüger machen etwa falsche Angaben zu ihrer Situation oder setzen die ausgezahlten Gelder nicht sachgerecht ein. Einige Unternehmen, für die Gelder beantragt werden, existieren gar nicht oder sind bereits lange insolvent, andere beantragen die Hilfen mehrfach.  Manch einer beantragte Hilfen für eine fremde Firma, gab aber die eigenen Kontodaten an. Auch mit Hilfe von Phishing-Mails und Fake-Webseiten versuchten Betrügen, Daten abzugreifen. Die Strafen variieren von Fall zu Fall. Mögliche strafrechtliche Vergehen sind Geldwäsche, Subventionsbetrug, Daten-Fälschung  und/oder Ausspähen von Daten. Je nachdem drohen Geld- und unter Umständen auch Freiheitsstrafen - in besonders schweren Fällen bis zu zehn Jahre. Recherchen der Deutschen Presse-Agentur zufolge beläuft sich der Schaden bundesweit auf schätzungsweise knapp 22 Millionen Euro. Endgültige Angaben können Polizei und Justiz aber noch nicht machen, da die Ermittlungen noch andauern.
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Fake-Seiten, Phishing-Mails, falsche Angaben: Von den Finanzhilfen in der Corona-Krise wollten auch viele Betrüger profitieren. Ein Überblick zum Stand der Ermittlungen.

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