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"Die Höhle der Löwen": Teamwallet-Deal geplatzt: Darum ließen die Fußballer Frank Thelen sitzen

In der "Höhle der Löwen" erkämpften sich die Gründer der Fußball-App Teamwallet einen Deal mit Frank Thelen. Doch nach der Sendung platzte das Geschäft. Denn die Gründer hatten sich anderweitig ein attraktiveres Angebot geholt.

Teamwallet

Teamwallet-Gründer in der "Höhle der Löwen" (v.l.): Kai Hörsting, Nicolo Incorvaia, Michael Schreiner und Michael Schweizer

Es war der sportlichste Auftritt in der aktuellen Folge der "Höhle der Löwen". Mit Einsatz und Hartnäckigkeit kämpften die Gründer der digitalen Mannschaftskasse Teamwallet um einen Deal in der Sendung. (Mehr über Teamwallet lesen Sie hier.) Selbst nachdem alle Löwen bereits draußen waren, ließen die vier Fußballer nicht locker und setzten nochmal nach. "Frank, du bist der Ober-Löwe", richtete sich Michael Schweizer direkt an Thelen, den Wunschinvestor der Teamwallet-Macher. "Du wärst auch unser Löwe gewesen. Mein Traum wäre, du würdest nochmal umschwenken."

Und tatsächlich ließ sich der umstimmen, bot den Gründern 75.000 Euro für 30 Prozent der Unternehmensanteile. Die wollten für diese Summe eigentlich nur 10 Prozent der Anteile hergeben, schlugen vor den Kameras trotzdem ein.

Teamwallet erhielt besseres Angebot

Nach der Sendung aber platzte der Deal doch noch. "In den nachfolgenden Gesprächen hat sich herausgestellt, dass wir nicht die perfekten Partner füreinander sind", erklärt Gründer Kai Hörsting dem stern. Parallel zu ihrem Pitch in der "Höhle der Löwen" hatten die Fußballer nämlich noch ein anderes Eisen im Feuer, berichtet Hörsting. Sie führten Gespräche mit einem Business Angel und dem europäischen Innovationsfonds Innovfin.

Von Innovfin und dem Business Angel bekam Teamwallet ein Angebot über 150.000 Euro - für das sie nur fünf Prozent der Firmenanteile abgeben mussten. Daher habe man sich in Absprache mit Thelen für den Innovfin-Deal und gegen den Löwen entschieden, berichtet Hörsting. Auch Thelen selbst riet den Gründern, das attraktivere Alternativ-Angebot anzunehmen.

Klingt, als sei trotz des geplatzten TV-Deals alles sportlich fair abgelaufen. "Wir sind im Guten auseinander gegangen, hat uns im Nachgang noch mit ein paar Kontakten versorgt und weiter unterstützt", sagt Hörsting. Mit dem frischen Kapital wird nun die App ausgebaut und ein Shop für Teamsportartikel aufgesetzt.

Hier geht's zur Teamwallet-Website

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