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Investieren in der Krise: So legen Sie Ihr Geld jetzt sicher an

Trotz Euro-Rettungspaket bleiben die Finanzmärkte extrem nervös. Wir zeigen Ihnen, wo Sie in der Krise investieren können und worauf Sie dabei achten sollten.

Von Joachim Reuter

Sind Sie ein risikofreudiger Anleger, können durchaus hohe Renditen auf Sie warten

Sind Sie ein risikofreudiger Anleger, können durchaus hohe Renditen auf Sie warten

Wir leben in unsicheren Zeiten. Als im Herbst 2007 in den USA die Preise für Immobilien drastisch fielen, ahnte noch niemand, dass die Krise rund um den Globus schwappen würde. Als nächstes taumelten die Banken. Und das auch in Deutschland. Bundeskanzlerin Angela Merkel und der damalige Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) gaben im Oktober 2008 den Bürgern deshalb eine Garantieerklärung für ihre Spareinlagen. Die Ruhe an den Finanzmärkten war jedoch nicht von Dauer. Mit dem Ausbruch der Griechenland-Krise wurde deutlich, dass sich nicht nur die Banken mit Krediten verhoben hatten, sondern ganze Staaten derart hohe Schulden aufgetürmt hatten, dass es nicht klar ist, wie sie diese ihren Gläubigern zurückzahlen können.

Keine leichte Zeit für Sparer also, die ihr Geld anlegen möchten. Wo ist es sicher in den unsicheren Zeiten? Die simpelste Lösung - alles abheben und unters Kopfkissen legen - taugt nicht viel. Das Geld bringt keinerlei Zinsen. Berücksichtigt man die Inflation, wird das Ersparte weniger wert. Auch auf dem Sparbuch wird das Geld so gering verzinst, dass daraus ein Minusgeschäft werden kann.

Der Mix macht's

Die beste Lösung ist immer noch, das Geld auf verschiedene Anlageformen zu verteilen: Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe und auch Geld selbst (zum Beispiel auf ein Tagesgeldkonto). Durch die Kombination mehrerer Anlagen lässt sich ein besseres Verhältnis zwischen Risiko und Chance erzielen als mit einem einzelnen Wertpapier. Die Wertentwicklung vieler Anlagen verläuft unabhängig voneinander, manchmal sogar entgegengesetzt. In Zeiten niedriger Zinsen für Anleihen können die Börsen steigen, weil Sparer sich lukrativere Chancen mit Aktien versprechen und sie stärker nachfragen - was deren Preise und damit die Kurse treibt.

Die folgenden Anlagestrategien sind für einen mittel- bis langfristigen Anlagehorizont gedacht - also für mindestens fünf Jahre. Wichtig ist, dass sich der Sparer selbst in Hinblick auf seine Risikobereitschaft einschätzt. Denn damit korreliert die Zusammensetzung seines Portfolios. Für alle Risikotypen haben wir entsprechende Musterportfolios erstellt: vom sicherheitsorientierten über den ausgewogenen bis hin zum chancenorientierten Investor. Je größer die Gewinnchancen, desto mehr Risiken muss man bereit sein einzugehen. Riskante Papiere, wie beispielsweise Aktien, können mehr im Wert schwanken (nach unten aber auch nach oben!) als Staatspapiere, zum Beispiel Bundesschatzbriefe, hinter denen der deutsche Staat als Garant steht.

In allen drei Musterportfolios spielen Aktien, festverzinsliche Anleihen und Immobilien (in Form von offenen Immobilienfonds) eine Rolle. Je nach Risiko sind diese Anlageformen unterschiedlich verteilt. Dazu gehören noch Bargeld (Tagesgeld) und - im Mix für Risikofreudige - auch so genannte alternative Anlagen: Gold und Dach-Hedgefonds.

Wie sind die Chancen und Risiken der einzelnen Investments einzuschätzen?

Anleihen:

Sie werden auch Renten- oder Zinspapiere genannt und bieten den Anlegern ein festes Zinsversprechen, das typischerweise etwas höher ist als auf dem Sparkonto. Banken verkaufen ihren Kunden auch gerne Rentenfonds, in denen Anleihen gebündelt sind. Vorsicht: Anteilskauf und laufende Bezahlung der Fondsmanager sind teuer. Günstiger und obendrein rentabler ist der Direktkauf von Anleihen, vorzugsweise Bundeswertpapiere. Sie bringen zwar nicht hohe Zinsen, aber es gibt kein Ausfallrisiko, denn der Bund bürgt mit seinen Steuereinnahmen. Wer sie bei der Finanzagentur in Frankfurt kauft und verwahrt, muss keine Gebühren zahlen. Risikofreudige nehmen noch einen Rentenfonds aus den Schwellenländern ins Depot, diese Länder bieten höhere Zinsen.

Aktien:

Sie sollten in jedes Depot gehören, denn damit beteiligt man sich an Sachwerten, in diesem Fall an einem oder mehreren Unternehmen. Statt Aktien einzelner Firmen zu kaufen empfiehlt sich ein Aktienfonds, der nur in Konzerne Eurolands investiert. Hier gibt es kein Währungsrisiko, und das Risiko eines Totalverlustes ist denkbar gering - es müssten schon alle Unternehmen Pleite gehen. Empfehlenswert ist ein so genannter Indexfonds, in dem die 50 größten Euroland-Firmen stecken und dessen Wertentwicklung genau dem Aktienindex Eurostoxx 50 entspricht. So spart man sich die teils happigen Gebühren für ein aktives Fondsmanagement. Im ausgewogenen und risikofreudigen Anlage-Mix geht es an die Börsen jenseits von Euroland, mit einem global anlegenden Aktienfonds sowie einem Fonds, der in Schwellenländer investiert, denn dort gibt es die höchsten Wachstumsraten.

Immobilien:

Offene Immobilienfonds, die das Geld in Gewerbeobjekten anlegen, erwirtschaften ihre Erträge aus den Mieteinnahmen und möglichen Wertsteigerungen der Immobilien. Auch sie setzen auf Sachwerte und bieten damit einen gewissen Inflationsschutz. Dennoch ist die bislang solide Anlageform unter Druck geraten. Manche Fondsgesellschaften haben in der Boomzeit neue Immobilien zu überhöhten Preisen gekauft und müssen jetzt Abschreibungen vornehmen, was die Wertentwicklung ihrer Fonds drückt. Weil große Investoren wie Vermögensverwalter oder Pensionsfonds wegen der jüngsten Finanzkrise immer wieder hohe Summen aus den Fonds abzogen, die Immobilien sich aber nicht kurzfristig verkaufen lassen, mussten viele Fonds die Rücknahme von Anteilsscheinen aussetzen - die Fonds wurden für Anleger geschlossen.

Ende April 2011 waren nach Angaben des Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) in Frankfurt 13 von insgesamt 44 OIFs eingefroren. Drei weitere werden sogar komplett aufgelöst.

Die Branche spürt den Vertrauensbruch, trotzdem flossen den OIFs laut BVI im Jahr 2010 netto 2,7 Milliarden Euro an neuen Mitteln zu. Denn einige Fonds sind weiterhin grundsolide aufgestellt. Bei der Suche nach dem passenden Fonds empfiehlt sich vor allem ein Produkt, das schon länger auf dem Markt ist sowie ein Anbieter mit einem großen Vertriebsnetz wie etwa die Sparkassen-Tochter Deka Immobilien, die Union Investment Real Estate (DZ Bank/Volks- und Raiffeisenbanken) oder RREEF Investment (Deutsche Bank) sie haben. Allerdings ist auch das kein sicherer Schutz: So hatte auch die Union Investment einen ihrer Fonds, den UniImmo Global, wegen der Naturkatastrophe in Japan im ersten Halbjahr 2011 einfrieren müssen.

Grundsätzlich sollten Sie vorher einen genauen Blick in den Fondsprospekt werfen. Dem geringsten Risiko unterworfen sind Fonds, die breit investieren. Ein Fonds, der sich beispielsweise nur auf spezielle Märkte konzentriert – Asien beispielsweise – ist viel anfälliger bei möglichen Krisen als ein Fonds, der sein Investment in vielen verschiedenen Regionen der Welt ansiedelt. Auch schadet es nicht, sich die bisherige Wertentwicklung des Produkts einmal genauer anzuschauen.

Tipp: Wer sein Geld in Immobilienfonds anlegt, sollte es langfristig tun. Das werden die Sparer in Zukunft auch verstärkt tun müssen. Denn Investoren dürfen nur noch bis Ende 2011 ihre Einlage täglich kündigen. Ab 2012 führt der Gesetzgeber eine einjährige Kündigungsfrist ein. Pro Halbjahr dürfen sich Anleger künftig maximal 30 000 Euro auszahlen lassen. Außerdem gilt für Neuanleger dann eine zweijährige Mindesthaltedauer.

Dach-Hedgefonds:

Hedgefonds haben einen schlechten Ruf, erfreuen sich aber unter Profis wachsender Beliebtheit. Denn sie versprechen Anlegern Wertzuwachs unabhängig davon, wie sich Aktien, Zinsen oder Immobilien entwickeln. Möglich wird dies durch ausgetüftelte Handelsstrategien, mit denen sich beispielsweise auch an fallenden Börsenkursen verdienen lässt. Zudem investieren Hedgefonds in so ziemlich alles, was irgendwo gehandelt wird: Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Devisen und mehr. Den richtigen Einzel-Hedgefonds aus rund 4000 Angeboten auszuwählen, ist für den Laien nicht möglich. Das sollte man dem Verwalter eines so genannten Dach-Hedgefonds überlassen, der die Auswahl einzelner Fonds übernimmt. Angeboten wird die Dach-Lösung von den Fondsgesellschaften DWS (Deutsche Bank), Deka (Sparkassen) und Hansa Invest (Signal-Iduna). Diese Fonds sind nur für äuerst Risikofreudige geeignet.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(