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Staffelstart Neue Deals: "Die Höhle der Löwen" startet am 22. März 2021 wieder durch

Die siebenköpfige Jury aus DHDL
Die Jury: Carsten Maschmeyer, Georg Kofler, Judith Williams, Nils Glagau, Dagmar Wöhrl, Nico Rosberg, Ralf Dümmel (v.l.n.r.)
© TVNOW / Bernd-Michael Maurer
Nach einer Winterpause läuft das beliebte TV-Format wieder zur Höchstform auf: Am 22. März 2021 um 20:15 Uhr wird der ersehnte Staffelstart ausgestrahlt. Es folgen elf weitere Folgen, die (wie in der letzten Staffel) jeden Montag auf VOX zu sehen sein werden.

Bis auf die neue Sendezeit – die Herbststaffel wurde zum ersten Mal montags (statt wie sonst dienstags) ausgestrahlt – und das neue Jurymitglied setzt der Sender Vox sein bewährtes Konzept auch in der diesjährigen Frühjahrsstaffel um: 2021 buhlen wieder junge Start-ups um die Gunst der siebenköpfigen Jury, bestehend aus Carsten Maschmeyer, Georg Kofler, Judith Williams, Nils Glagau, Dagmar Wöhrl, Nico Rosberg und Ralf Dümmel. Welche Unternehmen in der letzten Staffel bereits einen finanzstarken Investor finden konnten und welche nicht, erfahren Sie in unserem Rückblick.

Folge 1 vom 31. August 2020

flapgrip

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Philip Deml, Influencer und Model, entwickelte 2019 zusammen mit seinem Co-Founder Cem Dogan eine Smartphone-Halterung namens flapgrip. Das Handy-Gadget soll für eine bessere Griffigkeit in der Hand sorgen, als Navi-Halterung im Auto oder als Mediaständer dienen und kann für freihändige Video-Calls am Laptop befestigt werden. Für die Weiterentwicklung ihres Produkts waren sie bereit, 15 Prozent ihrer Firmenanteile abzugeben – für eine Finanzspritze in Höhe von 125.000 Euro. Ralf Dümmel besiegelte den Deal für 25 Prozent Firmenanteile.
Der stern hat das Produkt getestet. Lesen Sie hier mehr dazu.

GRPSTAR

Neuartige Stollen, die den unterschiedlichen Boden- und Wetterverhältnissen angepasst werden können: Für diese Erfindung wollen die passionierten Fußballer Manuel Kössl und David Krusch 85.000 Euro von den Löwen haben – für zehn Prozent ihrer Firmenanteile. Nils Glagau zeigte sich begeistert und besiegelte den Deal mit GRPSTAR für 20 Prozent der Firmenanteile.

Yumbau

Hongmei "Ivy" Zhang isst für ihr Leben gerne Dim Sums. Kurzerhand entwickelte sie zusammen mit Kevin Brück, einem Studienfreund, gefüllte Teigtaschen mit frischen Zutaten (ohne künstliche Zusätze) für die Tiefkühltruhe – da es so etwas noch nicht gibt. Um den Vertrieb auszubauen, benötigte die Hobbyköchin 300.000 Euro und bot den Juroren 15 Prozent der Firmenanteile von Yumbau. Doch die Löwen sahen sich der Herausforderung nicht gewachsen.

ChargeX

Tobias Wagner und Michael Masnitza benötigten eine Million Euro, um ihr modulares Ladesystem für Elektroautos voranzutreiben. Dafür bot das Start-up den Juroren 16,7 Prozent der Firmenanteile. Die waren sehr angetan von der Idee, mehrere Autos an einer Ladestation zeitversetzt aufzuladen – allerdings gab es noch kein eingetragenes Patent für ChargeX und somit auch keinen Deal.

gitti

Jennifer Baum-Minkus hatte einen Traum: glitzernden Nagellack. Allerdings ganz ohne Lack und somit frei von Chemie. Ihre natürlichen, veganen und tierversuchsfreien Nagelfarben begeisterten vor allem Judith Williams, die der Gründerin die gewünschten 300.000 Euro für acht Prozent Firmenanteile zusagte – zusammen mit Dagmar Wöhrl, die mit 50.000 Euro für 1,3 Prozent in den Deal einstieg. Leider platzte dieser nach der Sendung wieder.

Folge 2 vom 07. September 2020

Schreibathlet

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Damit Kinder das ABC leichter (er)lernen können, entwickelte Kai Döringer zusammen mit befreundeten Pädagogen ein Lernheft mit eingestanzten Buchstaben oder Zahlen. Für die Erfindung benötigte der Gründer eine Finanzspitze über 50.000 Euro – im Gegenzug bot er 20 Prozent seiner Firmenanteile. Ralf Dümmel schnappte sich den Deal für 25 Prozent Anteile.

vly

Nicolas Hartmann, Niklas Kattner und Moritz Braunwarth präsentierten den Löwen ihr alternatives Milchprpodukt vly – basierend auf der nährstoff- und proteinreichen gelben Spalterbse. Sie benötigten für den Ausbau ihrer drei unterschiedlichen Sorten 500.000 Euro und waren im Gegenzug bereit, acht Prozent ihrer Firmenanteile abzugeben. Georg Kofler wollte für 35 Prozent einsteigen, die Gründer konterten jedoch mit zehn Prozent, sodass am Ende kein Deal zustande kam.

not less but better

Mit der zunehmenden Digitalisierung steigt auch die Zahl der Handysüchtigen. Um den täglichen Gebrauch einzuschränken, erfanden Selcuk Aciner, Christina Roitzheim und Marius Rackwitz eine App, die mithilfe von interaktiven Audio- und Textübungen den Handykonsum reduzieren soll. Von der Jury erhofften sie sich 150.000 Euro für zehn Prozent ihrer Firmenanteile. Carsten Maschmeyer und Nico Rosberg boten zusammen 25 Prozent und einigten sich mit dem Start-up auf 20 Prozent. Nach der Sendung platzte der Deal jedoch wieder.

HitPartner

Nie mehr alleine Tennis spielen – mit der mobilen Tenniswand kein Problem: Alexander Lenfers möchte jedem Tennisspieler ermöglichen, überall und jederzeit zu üben. Um seine Konstruktion an den Mann zu bringen, muss er jedoch weitere Vertriebs- und Marketingmaßnahmen in Angriff nehmen. Daher hoffte er auf 200.000 Euro von den Löwen und bot dafür 20 Prozent seiner Firmenanteile. Leider konnte sich kein Juror für HitPartner begeistern.

bruXane

Eine universell einsetzbare Zahnschiene für Menschen, die im Schlaf mit den Zähnen knirschen: bruXane soll den Träger mithilfe eines Vibrationsalarms genau davon abhalten. Für ihre Erfindung benötigten die Gründer Bianca Berk und Dr. Jörg Köhler 600.000 Euro und boten dafür zehn Prozent ihrer Unternehmensanteile. Ralf Dümmel, Carsten Maschmeyer und Dagmar Wöhrl stiegen in den Deal ein – für 36 Prozent.

Folge 3 vom 14. September 2020

Gomago

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Der 70-jährige Kfz-Meister Klaus Skottki entwickelte aus der Not eine Tugend: Als ihn eine Marderplage zuhause heimsuchte, die sich mit den üblichen Mitteln nicht bekämpfen ließ, erfand er Gomago: ein natürliches Abschreckmittel gegen Marder, das aus einem künstlichen Pheromon besteht. Es ist im Haus wie im Auto einsetzbar, trotzdem lief der Verkauf nur schleppend an. Der Rentner forderte 80.000 Euro für 20 Prozent Firmenanteile – und bekam sie von Ralf Dümmel.

richtiggutbewerben.de

Eine Online-Plattform, die Branchen-Experten und Bewerber zusammenbringen soll – das bietet die Webseite richtiggutbewerben.de von Bilal und Adil Zafar. Die Brüder feierten bereits große Erfolge mit ihrer Plattform, allerdings benötigen sie für die geplante Internationalisierung einen strategischen Partner. Für 100.000 Euro waren sie bereit, zehn Prozent ihrer Firmenanteile abzutreten. Carsten Maschmeyer sicherte sich 15 Prozent und machte den Deal.

PoBeau

Bei diesem Pitch trauten die Juroren ihren Ohren nicht: Dr. Sandy Glückstein ist promovierte Soziologin. Ihre Erfindung hat damit jedoch nichts zu tun: Die hauptberufliche Unternehmensberaterin hat sich auf Hautpflegemasken für den Po spezialisiert, die sie mithilfe der Löwen vermarkten möchte. Sie benötigte 200.000 Euro für zehn Prozent Firmenanteile. Für die Juroren war jedoch die "Firmenbewertung für den Arsch", so Dümmel.

Gymbutler

Maximilian Sander und Tim Bormann sind Kraftsportler, die bei ihren regelmäßigen Fitnessübungen an den Geräten eine Sache vermisst haben: ihre Trinkflasche, die nicht in greifbarer Nähe war. Somit entwickelten sie Gymbutler, einen flexiblen und magnetischen Silikonring, der um (fast) jede Flasche passt und somit an den Geräten haften bleibt. Für 100.000 Euro und 20 Prozent ihrer Firmenanteile hofften die Sportler auf einen Deal – aber gingen leer aus.

GreenMNKY

Smartphones werden immer größer, sodass es für Hersteller von Schutzfolien zunehmend schwieriger wird, ihre Produkte dem sich stets verändernden Markt anzupassen. Aus diesem Grund haben sich Ziya Orhan, Mobilfunkshop-Besitzer aus Aschaffenburg, und der Berater Oliver Klingenbrunn aus Lohr zusammengetan und GreenMNKY ins Leben gerufen: ein Screen Protection Cutting System, das für jedes beliebige Handy die passende Schutzfolie ausschneiden kann. Für 400.000 Euro und 15 Prozent der Firmenanteile suchten sie einen Investor und wurden bei Carsten Maschmeyer und Nils Glagau (für 24 Prozent) fündig.

Folge 4 vom 21. September 2020

FH2OCUS (heute FlowKiss) 

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Sonja Wüpping und Jan Oostendorp sind ein Paar: Beide brauchen morgens einen kleinen Koffein-Kick, um in den Tag zu starten. Da ihnen gewöhnliche Energydrinks langfristig jedoch zu ungesund waren, entwickelten sie ein koffeinhaltiges Sprudelwasser ohne Zucker, künstliche Geschmacksstoffe und Kalorien: FH2OCUS. Für die Weiterentwicklung wollten sie 90.000 Euro haben – für 25 Prozent Firmenanteile. Maschmeyer und Dümmel schlugen zu.
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Forest Gum

Selten haben sich die Juroren so um einen Pitch gerissen wie diesen – und gingen doch alle leer aus: Mit seinem biologisch abbaubaren Kaugummi will Thomas Krämer den Markt revolutionieren. Forest Gum ist plastikfrei, zuckerfrei und frei von künstlichen Aromen. Für die Zukunft benötigte er ein Investment von 300.000 Euro und wollte dafür zehn Prozent seiner Firmenanteile abgeben. Die Löwen wollten mehr, doch der Gründer gab nicht nach.

Breakletics

Ein Fitness-Programm, basierend auf Breakdance-Tanzschritten – das ist Breakletics. Das digitale Workout wurde von den beiden Tänzern Peter Sowinksi und Samim Quraischi ins Leben gerufen und soll Fitnessmuffeln dabei helfen, aktiver zu werden und dabei Spaß zu haben. Um ihre Workouts weiter auszubauen, benötigten die jungen Gründer ein Startkapital in Höhe von 350.000 Euro. Dafür wollten sie zehn Prozent der Firmenanteile abgeben, allerdings war kein Löwe bereit in das Programm zu investieren.

Klang2

Was passiert, wenn ein Geigenbauer und Musiker auf einen Softwareentwickler trifft: Adrian Rennertz und Sebastian Oberlin haben ein Gedächtnisspiel erfunden, das für die Ohren entwickelt wurde. Mithilfe kleiner Holzquadrate soll man z.B. Klassische Musik oder Tiergeräusche erraten. Wie beim Memory, nur mit Tönen. Sie hofften auf eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 150.000 Euro und boten dafür zehn Prozent Firmenanteile. Nils Glagau stieg mit 33,3 Prozent ein.

Letsact

Ludwig Petersen und Paul Bäumler arbeiten schon lange ehrenamtlich und wissen daher: Es ist gar nicht so einfach zu helfen. Um ihre Mitmenschen dabei zu unterstützen, eine Organisation zu finden, der sie helfen können, haben sie das Start-up Letsact gegründet. Über die App kann man gezielt soziale Projekte suchen – allerdings benötigten sie für den Ausbau 300.000 Euro (für zehn Prozent Firmenanteile). Leider konnte sich kein Löwe zu einem Deal hinreißen lassen.

Folge 5 vom 28. September 2020

Yammbits

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Naschen ohne schlechtes Gewissen, das verspricht Yammbits: die aus getrockneten Biofrüchten hergestellten Fruchtkugeln wurden von Julian Berhang und seiner Frau Elena kreiert. Ihr Ziel war es, einen transportablen und gesunden Fruchtsnack für unterwegs auf den Markt zu bringen. Dafür benötigten sie jedoch eine Finanzspritze in Höhe von 100.000 Euro für 15 Prozent ihrer Firmenanteile. Ralf Dümmel witterte seine Chance und schlug für 20 Prozent zu.
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MOVE IT MAMA

Birte Glang spielte schon in TV-Formaten wie "Unter Uns", "Alarm für Cobra 11" oder "Alles was zählt". Nicht nur für die Rollen wollte die Schauspielerin immer körperlich fit sein, sondern auch privat. Als sie schwanger wurde, fehlte ihr jedoch das nötige Know-how, welche Fitnessübungen für werdende Mamas geeignet sind – und entwickelte kurzerhand ein eigenes Workout, das sie (in Form einer App mit persönlichem Trainingsplan) den Löwen präsentierte. Sie hoffte auf 200.000 Euro für 15 Prozent Firmenanteile, ging nach dem Pitch jedoch ohne Deal nach Hause.

VYTAL

Um den Verbrauch an Plastik- und Einwegmüll zu reduzieren, erfanden Sven Witthöft und Tim Breker ein digitales Mehrwegsystem, das (mit eigenen Leihschalen) vor allem Take-Away- und Lieferdiensten helfen soll. Die VYTAL-Essensverpackungen sollen zu 100 Prozent auslaufsicher und BPA-frei sein – allerdings brauchten sie für die Produktion 450.000 Euro Startkapital. Sie boten den Löwen zehn Prozent und bekamen einen Deal mit Kofler (für 12,5 Prozent).

Knetbeton

Kneten, modellieren, schnitzen: Auch wenn die Modelliermasse von Miled Ben Dhiaf wie Beton aussieht, ist sie zum Basteln gedacht. Sie härtet ohne Brennofen aus, ist reißfest und witterungsbeständig. Um sein Start-up weiter auszubauen, benötigte der Gründer 150.000 Euro und war dafür bereit, 25 Prozent der Firmenanteile abzugeben. Die Löwen hatten aber kein Interesse.

Solmove

Donald Müller-Judex ist Produkt- und Softwareentwickler, der mit mehreren Awards ausgezeichnet wurde. Seine neueste Erfindung heißt Solmove. Dabei handelt es sich um einen Straßenbelag aus Solarzellen, die Strom erzeugen und ins Stromnetz eingespeist werden sollen. Für den Ausbau wünschte er sich 500.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile von der Jury – Nico Rosberg, Dagmar Wöhrl und Carsten Maschmeyer handelten 25 Prozent aus und schlugen zu.

Folge 6 vom 05. Oktober 2020

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Medidusch (heute Medusch)

Nicht jeder mag ein heißes Bad – oder besitzt gar eine eigene Wanne. Das brachte die Pharmareferentin Jacqueline Torres Martinez auf die Idee, einen Duschschaum für die Erkältungszeit zu entwickeln, der mit seinen ätherischen Ölen (Eukalyptus und Menthol) sowie pflegendem Avocado- und Mandelöl Körper und Sinne verwöhnen soll. Ganz ohne Silikone, Parfüm und Mikroplastik. Ralf Dümmel und Carsten Maschmeyer waren begeistert und versprachen der Gründerin 100.000 Euro für 30 Prozent Firmenanteile.
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mybimaxx

Das Brudergespann Bastian und Lukas Erdmann erfand eine spezielle Bandage, die beim Training die Durchblutung der Muskulatur gezielt vermindert und dementsprechend auch die Sauerstoffzufuhr – was zur Folge haben soll, dass der Körper schneller und effektiver Muskeln aufbauen kann. So lautet die Theorie. In der Praxis konnte keiner der Löwen von dem Konzept überzeugt werden.

Schmuki

Ein dreckiges Kind nach dem Spielen samt Kleidung und Schuhen im Auto zu befördern, ohne die Sitze zu beschmutzen? Für viele Eltern undenkbar. Aus diesem Grund erfanden Marc Duttle und David Seidewitz Schmuki: eine Art Schmutzsack aus strapazierfähigem, wasserdichtem Material für Kinder, der über die Kleidung gezogen wird und den Innenbereich des Autos vor jeglichem Straßendreck bewahrt. Ralf Dümmel sicherte sich den Deal für 40 Prozent Firmenanteile, die Gründer bekamen im Gegenzug 100.000 Euro zugesichert.

Ella’s Basenbande

Die 69-jährige Gründerin Ella della Rovere hatte genug von Fertiggerichten, die voll mit Zucker und Süßungsmitteln, Füllstoffen, Emulgatoren oder Konservierungsstoffen waren. Kurzerhand kreierte sie ihr eigenes Gericht, das zu 100 Prozent auf einer Säure-Base-basierten Ernährung beruht. Sie benötigte für den Ausbau 150.000 Euro und wollte 15 Prozent der Firmenanteile abtreten. Nils Glagau schnappte sich den Deal.

Pocket Sky

Hierbei handelt es sich, nach eigenen Angaben der Gründer, um "das kleinste und leichteste Lichttherapie-Wearable der Welt". Es soll wie eine Brille getragen werden und eine leistungssteigernde Wirkung haben – möglich wird das durch ein spezielles blaues Licht, das den Melatonin-Spiegel (also das Schlafhormon) unterdrücken soll. Für ihre Erfindung hofften Mark Wallerberger und Michael Geyer auf 200.000 Euro, allerdings gingen sie mit leeren Händen nach Hause.

Folge 7 vom 12. Oktober 2020

Knödelkult

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Jedes Jahr landen um die 500.000 Tonnen Brot im Abfall – für Janine Trappe und Felix Pfeffer eine absolute Lebensmittelverschwendung. Um die Backwaren vor der Müllpresse zu bewahren, stellen sie Semmelknödel im Glas aus 100 Prozent gerettetem Brot her. Mittlerweile umfasst ihr Sortiment verschiedenste Sorten. Für den weiteren Ausbau benötigte das Gründerduo 250.000 Euro für zehn Prozent ihrer Firmenanteile. Ralf Dümmel stieg ein – für 15 Prozent.
Der stern hat die Produkte getestet. Lesen Sie hier mehr dazu.

Presize

Die Body-Scanning-Software für Smartphones wurde von Tomislav Tomov und Leon Szeli entwickelt – und soll den menschlichen Körper via Kamera ausmessen, um ihm anschließend (je nach Online-Shop) eine passende Kleidergröße zu empfehlen. Für zehn Prozent der Firmenanteile fragten die Gründer das Löwengespann nach 650.000 Euro. Carsten Maschmeyer willigte für 15,5 Prozent der Anteile ein.

LOOMAID

Selten staunten die Löwen so wie bei diesem Pitch: Die Brüder Jan-Peter und Andres Psczolla wollen den Toilettenbürsten-Markt revolutionieren. Mit einem neuartigen Design, durch das sich die Klobürste aus Silikon von selbst reinigt und somit ein Leben lang haltbar macht, wollen die Gründer ganz groß rauskommen. Dafür benötigten sie jedoch 200.000 Euro und wollten dafür 20 Prozent ihrer Firmenanteile an den Investor abgeben. Auch hier sicherte sich Ralf Dümmel, ganz klar, den Deal.

STRAFFR

Dieses elastische Sportband ist so intelligent, dass es sich mit einer App verbinden kann. Sinn und Zweck dahinter soll sein, das Training zu verbessern. Möglich wird das durch einen speziellen Sensor, der in das leitfähige Material eingearbeitet wurde: er misst die Geschwindigkeit, Kraft und Wiederholungszahl während der Übungen. Für Stefan Weiß, Torben Hellmuth und Hanno Storz wäre eine Finanzspritze der Löwen optimal, nur leider wollte ihnen keiner der Juroren die 300.000 Euro geben.

SOROSE

Lucy Leiter schwört auf asiatische Kosmetik. Nach einem Aufenthalt in Hongkong eröffnete sie mit ihrem Mann Peter kurzerhand einen Onlineshop für hochwertige japanische und koreanische Naturkosmetik – und entwickelte einen eigenen veganen Gesichtstoner auf Basis von Rosenwasser, asiatischen Pflanzenextrakten und anderen natürlichen Wirkstoffen. Ganz ohne künstliche Zusätze, Parabene und Alkohol. Für den Ausbau der Linie brauchte sie 200.000 Euro für 20 Prozent. Diesen Deal ließ sich Judith Williams nicht entgehen, allerdings platze er nach der Sendung wieder.

Folge 8 vom 19. Oktober 2020

Twentyless

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Auch hier gab der enorme Plastikverbrauch an Reinigungsmitteln einem Gründer den nötigen Impuls, ein nachhaltiges Produkt zu entwickeln: Twentyless – das sind umweltfreundliche Reinigungskonzentrate (Glasreiniger, Allzweckreiniger und Sanitärreiniger) in Glasflaschen. Eike Meyer benötigte für das Wachstum seiner Firma 70.000 Euro und bot den Löwen dafür 15 Prozent seiner Firmenanteile. Und wieder einmal machte Ralf Dümmel das Rennen (für 25 Prozent).
Der stern hat die Produkte getestet. Lesen Sie hier mehr dazu.

Yucona

Jedes Jahr landen über zwölf Millionen Wasserfilter-Kartuschen im Restmüll – weil sie nicht wiederverwendbar und aus Plastik sind. Das gab Richard Birich und seiner Cousine Inga Plochow zu denken, sodass sie eine wiederverwendbare Filtertaschen aus Vlies erfanden. Um ihr neuartiges System an den Mann zu bringen, benötigten sie 250.000 Euro für 20 Prozent ihrer Anteile. Und erneut sicherte sich Ralf Dümmel (für 35 Prozent) den Deal.

AHO.BIO

Ein sonnengetrocknetes Flachbrot aus Getreidesprossen – kurz gesagt: ein Cracker, der mit Leinsamen und Sonnenblumenkernen aus Deutschland perfektioniert wurde und von Jannis Birth und Alexander Wies als lokales Superfood vertrieben wird. Um ihren Snack zu vermarkten, hoffte das Gründerduo auf 75.000 Euro für 15 Prozent ihrer Firmenanteile. Leider schmeckte der Cracker den Löwen nicht.

NUI Cosmetics

Mit gerade einmal 32 Jahren entwickelte Swantje van Uehm ihre eigene Kosmetiklinie, die nicht nur vegan ist, sondern auch aus natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt wird. Judith Williams, die ebenfalls eine eigene Kosmetiklinie vertreibt, fackelte nicht lange und macht der Gründerin ein Angebot: Statt der gebotenen 20 Prozent ihrer Firmenanteile musste die junge Unternehmerin 40 Prozent abgeben, bekam dafür aber die erhofften 250.000 Euro.

HYCONNECT

Bei diesem Pitch hatte der eine oder andere Löwe ein großes Fragezeichen auf der Stirn stehen. Grund dafür war das Produkt von Dr. Lars Molter: ein spezielles Verbindungselement für Metall und Faserverbundelemente. Es soll vor allem im Schiffbau wie in der Automobilindustrie zum Einsatz kommen – dafür benötigte der promovierte Schiffbauingenieur 500.000 Euro, um den Leichtbau voranzutreiben und nachhaltiger zu gestalten. Die Löwen mussten sich erst einmal beraten und viele Fragen stellen, ehe sich Carsten Maschmeyer und Nico Rosberg dem Gründer gewachsen sahen und mit dem Hanseaten für 17,5 Prozent einen Deal machten.

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ast

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