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Totale Verwüstung: Mieter aus der Hölle: Ein Vermieter rechnet mit zwei Party-Studentinnen ab

Ein Vermieter hatte eine Wohnung an zwei Studentinnen vermietet und es später bitter bereut. In einem Brief summiert er die Schäden von zwei Jahren Dauerparty.

Non-stop-Party: das zehrt an der Bausubstanz.

Non-stop-Party: das zehrt an der Bausubstanz.

Wenn jemand aus seiner Mietwohnung auszieht, möchte er gern die Kaution wieder bekommen, die er für eventuelle Schäden hinterlegt. Umso mehr wenn die Mieter noch aufs College gehen und die Kaution von den Eltern ausgelegt wurde. 

Zwei junge Frauen in den USA benötigen nun eine gute Ausrede, warum das Geld nicht kommen wird, denn die Endabrechnung ihres Vermieters können sie zu Haus wohl nicht vorlegen.

Lustig ist das Studentenleben

Unter dem Betreff "Rückgabe der Kaution" und der freundlichen Anrede "Hi Girls" listet der Vermieter zwei Jahre Vandalentum auf. Das ganze Drama begann vor zwei Jahren als nicht nur die beiden, sondern auch eine Katze einzogen. Eine "offene Verletzung des Paragraf 9A unserer Vertrages", klagt der Vermieter. Das hört sich etwas kleinlich an, aber später fiel diese Katze das Kind der Nachbarn an. Zwei Jahre lang sammelte der Vermieter Fotos von Beschädigungen. Er bietet den beiden Frauen an, seine Sammlung an sie und ihre Eltern weiterzuleiten.

 "Die Fotos bilden die Reste von all euren Partys ab, als da wären: zerbrochene Fensterscheiben, Beschädigungen des Parketts, Spuren von Freudenfeuern auf dem Boden, verbrannte Gartenstühle, zerkratzte und ruinierte Fliesen im Innenhof, ein angekokelter Feuermelder, Kratzer und Dellen an Möbeln und Einbauten, ein Dachboden voll mit Müll, eine verstopfte Toilette (Tampon), ein vollgestopfter Kühlschrank, ein verbrannter Plastikstuhl, den jemand um einen Baum gewickelt hat, eine mit Graffiti und Sauereien vollgeschmierte Garage, Hunderte von Zigarettenkippen in Haus und Garten, Glassplitter von zwei Fenstern und Bierflaschen, Bremsspuren auf dem Gehweg und Einfahrt, Marihuana-Aufkleber an der Tür, abgebrochene Türgriffe, mehrere Löcher von Brandspuren, überquellende Mülltonnen, Flecke auf dem Teppich und schließlich die dreckigste Toilette und das schmutzigste Badezimmer, dass ich in sechs Jahren gesehen habe."

Die Kaution ist weg, der Stolz bleibt

Anschließend listet er akkurat die Reparaturkosten auf. Jeder einzelne Posten deutet auf eine relativ günstige Reparatur hin, dennoch addieren sich die Spuren der Collegezeit enorm auf. Die Beseitigung von Löchern in der Wand ist mit 200 Dollar noch relativ preiswert. Verschwundene Schlüssel und zwei abgebrochene Türgriff kosten sogar nur 75 Dollar. Aber der Austausch von etwa 55 Quadratmeter Parkett schlägt schon mit 1350 Dollar zu Buche – alles in allem kommen über 4000 Dollar zusammen - das entspricht der Kaution in Höhe von 4350 Dollar. 

Eine Menge Geld, aber offenbar nicht zu viel für zwei Jahre Party. Die "Girls" sehen es jedenfalls stolz und sportlich. Denn von ihnen hat das Party-Portal Brobible die geschwärzte Kopie des Briefes vermutlich erhalten.

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