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Gründe für mehr Gehalt: Wieder keine Gehaltserhöhung bekommen? Mehr Geld hat wenig mit guter Arbeit zu tun

Regelmäßig laufen Sie bei Ihrem Chef auf und fordern mehr Gehalt - und genauso regelmäßig bügelt er die Forderung ab? Eine Studie zeigt, wann mehr Gehalt gezahlt wird. Und mit guten Leistungen hat das leider wenig zu tun.

Wieder keine Gehaltserhöhung

Wieder keine Gehaltserhöhung: Mehr Geld hat nur selten etwas mit guter Arbeit zu tun.

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Ziele erreicht? Projekt erfolgreich abgeschlossen? Zusätzliche Aufgaben übernommen und brilliert? Auch wenn Sie beruflich Gas geben und gute Leistungen zeigen, bedeutet das nicht automatisch, dass auch ein höheres Gehalt auf dem Konto eingeht. Auch wenn das sicherlich gerechtfertigt ist, sind Vorgesetzte nicht unbedingt spendabel, wenn man seinen Job einfach nur gut macht.

Aber was muss man sich als Mitarbeiter einfallen lassen, damit es endlich mehr Geld gibt? Laut einer Studie des Personaldienstleisters Robert Half ist der Wechsel des Jobs die beste Möglichkeit, mehr Kohle rauszuholen, schreibt der "Business Insider". "Arbeitnehmer, die in einen Job mit neuer Verantwortung wechseln — ob beim aktuellen oder einem neuen Arbeitgeber –, sollten natürlich mehr Geld verdienen", sagt Christian Umbs, Managing Director bei Robert Half, dem "Merkur". Damit sei der Wechsel von einem Arbeitgeber zu einem anderen der beste Weg für mehr Gehalt.

Bei der repräsentativen Befragung von 1000 Büroangestellten gaben insgesamt 34 Prozent, also gut ein Drittel, der Befragten an, dass sie durch einen neuen Job mehr Gehalt bekommen hätten. 18 Prozent der Befragten sagten, durch einen neuen Arbeitgeber profitiert zu haben - das ist der Spitzenwert im Ranking. Dahinter folgt ein interner Stellenwechsel oder eine Beförderung auf einen neuen Posten mit 16 Prozent. Genauso viele Angestellte (16 Prozent) gaben an, dass sie durch eine unternehmensweite Gehaltserhöhung auch mehr Gehalt erhalten haben. Bei 11 Prozent erhöhte sich der Verdienst durch einen neuen Tarifvertrag.

Gehaltserhöhung: Gute Leistung und gutes Gehalt?

Nur jeder Zehnte bekam mehr Geld, weil sich das Unternehmen positiv entwickelt hat. Erst dahinter, mit gerade einmal neun Prozent, wird Zielerreichung und somit ein direkter Zusammenhang zur eigenen Leistung als Auslöser für eine Gehaltserhöhung genannt. Zusätzlich übernommene Aufgaben halfen sechs Prozent der Befragten zu einem Gehaltsplus. Die Beschäftigungsdauer spielte bei acht Prozent eine Rolle bei den erfolgreichen Gehaltsverhandlungen. Vier Prozent bekamen deshalb mehr Geld, weil sie einen neuen Vorgesetzten bekamen. 

Christian Umbs kritisiert das Vorgehen der Firmen. Erhielten Mitarbeiter trotz guter oder sogar sehr guter Leistungen keine spürbare Gehaltserhöhung, könne sich dies auch negativ für das Unternehmen auswirken. "Für Mitarbeiter ist ein Gehaltsplus eine wichtige Wertschätzung. Bleibt sie verwehrt, kann das zu steigenden Kündigungsraten und Neueinstellungen zu höheren Gehältern führen", so Umbs. 

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Frust im Job

Ein Chef, der Sie nicht mag. Oder eine Aufgabe, die Sie kaum bewältigen können: Frust kommt schnell auf im Büro. Sie sollten sich fragen, was Sie selbst tun können, damit Sie nicht schon am Montag vollkommen lustlos ins Büro schlurfen. Liegt es an der Gesamtsituation? Oder am Vorgesetzten? Dann ist ein Jobwechsel eine logische Alternative.

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