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Kündigung: Spontaner Urlaub, Mobbing, Krankfeiern – aus diesen Gründen können Sie entlassen werden

Das Arbeitsrecht schützt Mitarbeiter vor willkürlichen Kündigungen. Doch wer den Chef beleidigt, spontan Urlaub macht oder gar das Unternehmen betrügt, muss mit dem Rausschmiss rechnen. Und zwar fristlos.

Arbeitsverweigerung

Arbeitsverweigerung kann zur Kündigung führen - allerdings reicht es nicht, einfach nur die Weisung des Chefs zu missachten. Der Mitarbeiter muss penetrant die Arbeit verweigern. Meist folgen dann Abmahnungen. 

Getty Images

Es sollte eine Überraschung zum bestandenen, berufsbegleitenden Studium sein: Eine Woche Urlaub auf Mallorca spendierte ein Vater seiner Tochter. Blöd nur, dass die ihren Arbeitgeber über dieses Geschenk erst zwei Stunden nach üblichem Dienstantritt informierte. Sie entschuldigte sich zwar für diesen spontanen Trip. Doch als der Arbeitgeber forderte, dass sie am Arbeitsplatz erscheinen möge, schrieb sie einen Tag später, dass sie ja schon auf Mallorca sei. Daraufhin wurde ihr gekündigt.

Auch wenn die junge Frau nicht arglistig gehandelt hat, ist sie ihren Job los. Auch das Arbeitsgericht Düsseldorf bestätigte, dass die Kündigung rechtens war. Die Mitarbeiterin habe ihre Pflicht, zur Arbeit zu gehen, verletzt. 

Die beiden Streitparteien einigten sich zwar auf eine fristgerechte Kündigung und eine Abfindung - dennoch sollte klar sein: Halten sich Angestellte nicht an die Spielregeln im Betrieb, droht der Rausschmiss. In unserer Fotostrecke stellen wir Arbeitsrechtsfälle vor, bei denen eine Kündigung erfolgte. 

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kg
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