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Homeoffice: Luxuswohnung im Hintergrund: Mann legt seine Kollegen in Videokonferenz rein

Bei Videokonferenzen wunderten sich die Kollegen von Andrew Eckel, wie er sich so eine Wohnung leisten konnte. Konnte er nicht – er hatte die Konferenzteilnehmer aus dem Homeoffice genarrt.

Das Homeoffice eröffnet vielen Menschen, die wegen des Coronavirus jetzt von zu Hause aus arbeiten, neue Einblicke. Nicht nur in eine Arbeitsweise, die den meisten bis dahin ziemlich fremd war, sondern auch in die Privatwohnungen der Kollegen, die man normalerweise nur bei der Arbeit erlebt. Bei Videokonferenzen sieht man im Hintergrund schon mal das unaufgeräumte Schlafzimmer oder lernt die kleinen Kinder kennen, die bei den Mitarbeitern in die Besprechungen platzen.

Andrew Eckel aus Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts hat sich bei dieser Gelegenheit einen kleinen Spaß mit seinen Kollegen erlaubt. Seine Videobesprechungen hielt er scheinbar in einem sehr stilvoll eingerichteten Apartment ab. Das war aber ein kleiner Schwindel des Software-Ingenieurs: Tatsächlich saß er vor einer Leinwand.

Kollegen wunderten sich: Wie kann er die Wohnung bezahlen?

90 Minuten lang dauerte die Videokonferenz und erst am Ende löste Andrew den Spaß auf, den er sich geleistet hatte, berichtet er auf "Imgur". Seine Kollegen sagten, sie hätten sich schon die ganze Zeit gewundert, wie er sich eine solche Wohnung leisten könne. Das Bild der Wohnung hatte Andrew im Internet gefunden und einfach ausgedruckt. 

"Viele Leute machen nicht jeden Tag ihr Bett und ich bin in dieser Woche sicher nicht die einzige Person gewesen, die nicht ihr unaufgeräumtes Schlafzimmer zeigen wollte", sagte Andrew dem Portal "Bored Panda". "Ich dachte, mit diesem Streich könnten sich sicher viele Leute identifzieren", begründet er, warum er die Bilder bei "Imgur" hochgeladen hatte. Auf der Plattform wurde seine Geschichte oft geteilt und bekam viele Reaktionen. 

Einige User fühlen sich durch die Idee inspiriert und überlegen, ihre Kollegen auf ähnliche Weise hinters Licht zu führen. Andere finden, dass Andrew nicht weit genug gegangen ist: "Du hättest einen Green Screen nehmen und jeden Tag einen anderen Hintergrund zeigen sollen", schreibt jemand. Für alle, die im Homeoffice nicht zu viel zeigen, sich aber gleichzeitig nicht so viel Mühe wie der Softwareingenieur aus den USA machen wollen, gibt es eine bequeme Lösung: In den meisten Programmen gibt es die Option, bei Videokonferenzen den Hintergrund weichzeichnen zu lassen.

Quellen: "Imgur" / "Bored Panda"

epp