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Gehalts-Check: Was verdient eigentlich ein Maurer?

Die Baubranche boomt - Wohnungen werden gebraucht, aber auch geeignete Büroräume sind gefragt. Und somit haben Maurer rosige Jobaussichten. Doch was verdienen diese Bauarbeiter eigentlich?

Ein Maurer bei der Arbeit

Ein Maurer bei der Arbeit

Getty Images

Die in Deutschland boomt: Im Vergleich zum vergangenen Jahr stiegen die Umsätze um 22 Prozent. "Fast alle Wirtschaftszweige des Bauhauptgewerbes konnten zweistellige Umsatzzuwächse erzielen", sagte das Statistische Bundesamt dazu im Januar 2018. Vor allem der Wohnungsbau treibt diesen Trend. In größeren Städten ist Wohnraum knapp - also wird gebaut.

Auch Maurer können sich über diesen Trend freuen. Bereits seit 1997 gibt es im Baugewerbe einen eigenen Mindestlohn. Da die Bundesregierung diesen Bau-Mindestlohn für allgemeinverbindlich erklärt hat, gilt er auch für nicht tarifgebundene Unternehmen und für Arbeiter, die aus dem Ausland entsandt werden. Der Mindestlohn für Hilfsarbeiter ohne formale Ausbildung stieg zum Januar 2018 auf 11,75 Euro pro Stunde. Ab März 2019 bekommen sie 12,20 Euro. Facharbeiter bekommen im Westen  14,95 Euro und ab März 2019 15,20 Euro pro Stunde, im Osten sind es aktuell 14,80 Euro und ab kommendem Jahr 15,05 Euro.

Was Azubis und Maurer verdienen

Durchschnittlich bekommen ungelernte Kräfte als Maurer rund 31.000 Euro im Jahr. Gelernte Maurer erhalten rund 35.000 Euro. Und wer einen Meister-Titel hat, erhält durchschnittlich mehr als 42.500 Euro pro Jahr. 

Azubis bekommen weniger: Im ersten Lehrjahr gibt es monatlich im Westen 850 Euro und im Osten 765 Euro. Im dritten Lehrjahr sind es 1475 Euro (West) bzw. 1190 Euro (Ost). Für Berlin gelten andere Beträge, die zwischen Ost und West liegen. Die Ausbildungsvergütung wurde bis zum 30. April 2020 auf diese Beträge festgesetzt. 

Maurer ist ein Knochenjob

Allerdings ist der Beruf des Maurers auch ein Knochenjob. Maurer (und Fliesenleger) gehen am häufigsten mit 63 Jahren in Rente. Auch ist verminderte Erwerbsfähigkeit ein Problem für Maurer im Alter: 39,2 Prozent der Maurer gehen aus gesundheitlichen Gründer früher in den Ruhestand. Dennoch: der Beruf des Maurers zählt immer noch zu den Top 20 der Ausbildungsberufe in Deutschland. 

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