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"Forbes"-Liste 2021 18-jähriger dm-Erbe aus Baden-Württemberg ist der jüngste Milliardär der Welt

dm-Drogeriemarkt in Köln
Das Logo eines dm-Drogeriemarkts in Köln
© Christoph Hardt/Geisler-Fotopress/ / Picture Alliance
Laut "Forbes"-Ranking kommt der jüngste Milliardär der Welt aus Deutschland. Mit seinem 18. Geburtstag ist Kevin David Lehmen, Erbe der Drogeriekette "dm", auf einen Schlag reicher als beispielsweise Donald Trump. 

Der jüngste Milliardär der Welt kommt aus Deutschland, wie das aktuelle "Forbes"-Ranking gezeigt hat. Dabei handelt es sich um den gerade mal 18-jährigen Kevin David Lehmann, dessen Vermögen auf 3,3 Milliarden Dollar (umgerechnet 2,8 Milliarden Euro) geschätzt wird. Damit ist er reicher als beispielsweise Donald Trump. Medien wie "Business Insider" beißen sich nun die Zähne daran aus, den superreichen "Teenager from Germany" sprechen zu können – doch der hält sich, wie schon sein Vater, bedeckt. 

Damit könnte er nicht weiter von seiner Vorgängerin entfernt sein, die die Liste der jüngsten Milliardäre noch letztes Jahr anführte: Social-Media-Star und Unternehmerin Kylie Jenner, 23. Im Gegensatz zu ihr ist Lehmann ein Unsichtbarer: Kein Social-Media-Profil, nicht mal "Forbes" konnte ein Foto von ihm auftreiben. 

Lehmann ist nicht aktiv in Firmengeschäfte involviert

Lehmann ist einer von "nur einer Handvoll Milliardären", die sich schon als Teenager in die Reihe der Superreichen eingliedern konnten, wie "Forbes" berichtet. Eine Überraschung dürfte dies allerdings für niemanden sein: Sein Vater, Günther Lehmann, hatte dem Sohn seine Anteile an der Drogeriemarke dm bereits übertragen, als dieser 14 Jahre alt war. Bis zu seiner Volljährigkeit wurde das Vermögen von einem Treuhänder verwaltet – im September 2020 feierte Kevin David Lehmann nun aber seinen 18. Geburtstag.

Wenig weiß man über Lehmann oder seinen Vater. Auch 2017 wollte sich Günther Lehmann gegenüber der "Wirtschaftswoche" nicht zur Anteilsüberschreibung äußern. Weder Vater noch Sohn sind aktiv in die Firmengeschäfte involviert, heißt es. 1974 hatte Günther Lehmann 50 Prozent der Anteile der Drogeriemarktkette erworben. Damals eröffnete Gründer Götz Werner gerade seine zweite Filiale, zur Expansion fehlte ihm vorerst noch Geld. Lehmann, der damals Gesellschafter des Karlsruher Lebensmittelfilialisten Pfannkuch war, stieg als Geldgeber ein.

ky SpotOnNews

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