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«Handelsblatt» berichtet: Gemeinsamer Mitarbeiterprotest gegen Bankenfusion geplant

Frankfurt/Main - Mitarbeiter von Deutscher Bank und Commerzbank wollen nach einem Bericht des «Handelsblatts» gemeinsam Widerstand gegen eine Fusion der zwei größten deutschen Privatbanken leisten.

Deutsche Bank und Commerzbank

Die Gewerkschaft Verdi befürchtet im Fall eines Zusammenschlusses von Deutscher Bank und Commerzbank den Verlust tausender Jobs. Foto: Frank Rumpenhorst

Mitarbeiter von Deutscher Bank und Commerzbank wollen nach einem Bericht des «Handelsblatts» gemeinsam Widerstand gegen eine Fusion der zwei größten deutschen Privatbanken leisten.

Darauf hätten sich die bei der Gewerkschaft Verdi organisierten Arbeitnehmervertreter beider Geldhäuser bei einem Treffen verständigt, schreibt die Zeitung unter Berufung auf «mehrere mit dem Thema vertraute Personen».

Mit dem Slogan «Getrennt in den Farben, gemeinsam in den Zielen» wollten Mitarbeiter von Deutscher Bank und Commerzbank in den kommenden Wochen deutlich machen, warum eine Fusion aus ihrer Sicht falsch wäre. Die Planungen von Verdi sähen vom 28. März an Warnstreiks im Zuge der laufenden Tarifrunde vor - an jedem Arbeitstag in einer anderen Stadt, wie es hieß. Verdi befürchtet bei einer Fusion den Verlust von tausenden Arbeitsplätzen.

dpa