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Airbus A321XLR: Airbus erhält Großauftrag von United Airlines – und Boeing geht leer aus

United Airlines sucht Ersatz für ihre betagten Boeing 757, die auch auf Transatlantikstrecken unterwegs sind. Doch Boeing hat nichts Passendes zu bieten. Jetzt haben die Amerikaner beim Rivalen gleich 50 Jets vom Typ Airbus A321XLR bestellt.

Computer Rendering: Ein Airbus A321XLR in der Bemalung von United Airlines. Die ersten der 50 bestellten Exemplare sollen ab 2024 ausgeliefert werden.

Computer Rendering: Ein Airbus A321XLR in der Bemalung von United Airlines. Die ersten der 50 bestellten Exemplare sollen ab 2024 ausgeliefert werden.

Boeing hätte nach dem seit Monaten andauernden Desaster um die Unglücksflieger 737 Max und den immer wieder verschobenen Erstflug der Boeing 777X gute Nachrichten gebrauchen können. Stattdessen versetzte nun United Airlines mit einer Flugzeugorder beim Konkurrenten Airbus den US-Flugzeugbauern mehr als nur einen symbolischen Tiefschlag.

Stolz verkündete United Airlines am Dienstag die Bestellung von Langstreckenjets des Typs A321XLR bei Airbus. Die zweistrahligen Jets mit nur einem Gang sollen die 53 zum Teil mehr als 20 Jahre alten Boeing 757-200 ersetzen, mit denen die Fluggesellschaft auch zwischen Flughäfen an der US-Ostküste und Zielen in Europa mit geringerem Passagieraufkommen unterwegs sind.

30 Prozent weniger Treibstoffverbrauch

Bei diesem Flugzeugmuster handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Airbus-Verkaufsschlagers A321 mit erhöhter Reichweite. Die ersten Exemplare sollen ab dem Jahr 2024 ausgeliefert werden.

Der Airbus A321LR, wobei die Abkürzung für "Long Range" steht, hatte bereits die Musterzulassung im vergangenen Jahr erhalten. Durch drei Zusatztanks im Frachtraum kann die Maschine bis 7400 Kilometer statt nur 5500 Kilometer weit fliegen. Bei der portugiesischen TAP, Aer Lingus, Air Astana und der israelischen Arkia sind die Maschinen bereits im Einsatz.

Beim Airbus A321XLR – XLR steht für Extra Long Range – handelt es sich dagegen um eine Variante mit einem noch größeren Aktionsradius, die ab 2023 auf den Markt kommen soll. Weitere Kerosinbehälter unter anderem im Rumpfbereich hinter den Tragflächen erhöhen die Reichweite auf 8700 Kilometer. Das dadurch höhere Abfluggewicht von 101 Tonnen hat auch eine Verstärkung des Fahrwerks zur Folge.

Deal in Höhe von 6,5 Milliarden US-Dollar

Die Maschine eignet sich nicht nur als Ersatz für die Boeing 757, für die Boeing keine Weiter- oder Neuentwicklung im Portfolio hat. Als möglichen Nachfolger hatten die Ingenieure über eine Boeing 797 nachgedacht, doch durch die aktuellen Probleme wurde das Projekt intern gestoppt.

Airbus A321LR

Der Airbus dagegen eignet sich ideal zum Erschließen neuer Flugstrecken, auf denen Großraumflugzeuge wie die Boeing 787 oder Airbus A330/A350 halbleer unterwegs wären. Denn der neue Airbus fasst maximal 240 Passagiere, mit einer Business Class deutlich weniger, und wird eher auf Routen zwischen Flughäfen in der zweiten Reihe zum Einsatz kommen.

Traditionell gehört United Airlines seit der Gründung 1926 zu den treuesten Boeing-Kunden. Doch schon ein Drittel der 770 Flugzeuge umfassenden Flotte besteht aus Maschinen des Hauses Airbus, das auch eine Endmontagelinie im US-Bundesstaat Alabama unterhält.

Im Werk in der Stadt Mobile werden seit 2015 Jets der A320-Familie produziert, womit sich auch eventuelle Zoll-Konflikte zwischen den USA und Europa besser umschiffen lassen. Das in Chicago verkündete Neugeschäft zwischen United und Airbus hat immerhin einen Umfang von umgerechnet 5,9 Milliarden Euro. Auch die U-Fluglinien Frontier und Jet Blue haben bereits den Airbus A321XLR geordert.

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