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Rückrufe und Produktwarnungen: Aldi-Nord warnt vor Verätzungsgefahr durch Pampers

Aldi-Nord ruft Pampers zurück +++ Blätterteig enthält möglicherweise Metall +++ Ritzenhoff & Breker ruft Kaffee- und Teebecher zurück +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen.

Pampers Rückruf Aldi Nord

Aldi Nord ruft Pampers-Packungen zurück

+++ 19. Februar: Aldi Nord: Mögliche Verätzungsgefahr durch Pampers +++

Aufgrund eines Fehlers in Aldi Nords Logistikkette sind die "Pampers Windeln Jumbo Pack", Größe 4 und Größe 5 mit einer ätzenden Flüssigkeit in Kontakt gekommen. Betroffen sind ausschließlich einzelne Packungen. Es besteht in diesem Fall die Gefahr von Hautreizungen und -verätzungen. Es handelt sich um Aktionsware, die seit dem 2. Februar verkauft wurde. Pampers bei anderen Händlern sind nicht betroffen.
Betroffene Produkte erstattet Aldi Nord in seinen Filialen auch ohne Vorlage des Kassenbons zurück.

+++ 19. Februar: Italienische Konditorei ruft Kuchenschnitten zurück +++

Die italienische Konditorei Stabinger hat mehrere Kuchensorten zurückgerufen. Produkte wie "Gedeckter Apfelkuchen" oder "Ricottatörtchen Erdbeere" könnten Metallfragmente enthalten und sollten daher vorsorglich nicht verzehrt werden, teilte das Unternehmen mit. Insgesamt seien acht Sorten Schnittkuchen betroffen. Unklar war zunächst, in welchen Supermärkten das Gebäck verkauft wurde und ob Käufer die Produkte zurückbringen können. Zurückgerufen hat das Unternehmen Produkte mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 22.02.2018, 27.02.2018 und 01.03.2018. Von dem Rückruf sind folgende Länder betroffen: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen, wie das Unternehmen und das Portal Lebensmittelwarnung.de berichteten. Diese Internetseite wird von den Bundesländern und dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit mit Sitz in Braunschweig betrieben.

+++ 14. Februar: Bei Lidl und Aldi verkaufter Blätterteig enthält möglicherweise Metall +++

Wewalka, ein österreichischer Hersteller von Frischteigen, ruft Blätterteig zurück. In dem Produkt könnten Metallfremdkörper enthalten sein, heißt es in einer Kundeninformation. Verbraucher sollten wegen der möglichen Verletzungsgefahr auf den Verzehr des Blätterteigs verzichten. 

Das Produkt wurde bei als "chef select Blätterteig" in Teilen Nordrhein-Westfalens und Baden-Württembergs über den Discounter Lidl vertrieben. Dieser hat die betroffene 275g-Packung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 08.03.2018 aus dem Verkauf genommen. Kunden, die das Produkt gekauft haben, können es in allen Filialen auch ohne Vorlage des Kassenbons zurückgeben. 

Rückruf Blätterteig Aldi

Auch in Aldi-Nord-Filialen war der Blätterteig im Verkauf

Auch bei Aldi Nord war das Produkt erhältlich. Der Discounter nimmt den "Cuisinette Frischteig, Sorte: Blätterteig" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 09.03.2018 ebenfalls zurück. Wewalka lieferte den Teig an Aldi-Filialen in 14 Städten. Eine Liste hat der Discounter auf seiner Website veröffentlicht.

+++ 12. Februar: Ritzenhoff & Breker ruft Kaffee- und Teebecher zurück 

Das deutsche Traditionsunternehmen Ritzenhoff & Breker ruft vorsorglich Kaffee- und Teebecher seiner seit Oktober 2017 vertriebenen "Indigo"-Serie zurück. Grund dafür sei, dass an den Trinkrändern der betroffenen Produkte erhöhte Kobalt-Werte festgestellt worden seien, teilte die Firma in einem auch online publik gemachten Sicherheitshinweis mit. "Es besteht das Risiko, dass der Trinkrand metalllässig ist", führt Ritzenhoff & Breker aus. Demnach könne übermäßiger Konsum von Kobalt die Gesundheit gefährden. "Auch wenn es für Keramik derzeit keine verbindlichen Vorgaben für den Kobalt-Gehalt gibt, möchten wir aus Gründen des konsequenten Verbraucherschutzes mit dem vorsorglichen Rückruf der Kaffee- und Teebecher etwaig denkbaren Risiken vorbeugen", heißt es.

Folgende Becher-Chargen sind von dem Rückruf betroffen und sollten nicht mehr benutzt werden:

Kunden können betroffene Becher im Handel zurückgeben oder an das Unternehmen senden. Der Kaufpreis wird erstattet.

+++ 9. Februar: Hepatitis-Fälle in Dänemark – Nutwork ruft Datteln zurück+++

Der Nahrungsmittelhändler Nutwork ruft nach importierte Datteln der Firma RM Import zurück. Grund hierfür sind Mutmaßungen über einen Zusammenhang zwischen einigen Fällen von Hepatitis A in Dänemark und dem Konsum der Datteln. Das Portal "Lebensmittelwarnung.de" veröffentlichte am Freitag eine Mitteilung der Handelsgesellschaft Nutwork, in der es heißt, dass die Hepatitis-Fälle in Dänemark mit dem Konsum der Datteln von RM Import zusammenhängen könnten. Es handele sich laut Angaben um das Produkt "Juicy Dates, RM Import" in der 400 Gramm-Packung mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 10.06 und 28.01 dieses Jahres. Wer die entsprechenden Datteln verzehrt hat und Symptome wie Übelkeit, Erbrechen oder Gelbsucht bemerke, der solle ärztlichen Rat aufsuchen.

+++ 9. Februar: Aldi Nord ruft "Pampers"-Windeln zurück wegen ätzender Flüssigkeit+++

Der Discounter ruft die "Jumbo Packs" von "Pampers" zurück, die Anfang Februar als Aktionsartikel in den Filialen verkauft wurden. Aufgrund eines Fehlers seien die Windeln der Größe 4 und 5 mit ätzender Flüssigkeit in Berührung gekommen, wie das Unternehmen mitteilte. Wer in Kontakt mit der Flüssigkeit gekommen ist, der habe mit Hautreizungen, im schlimmsten Fall mit Verätzungen zu rechnen. Kunden können die betroffenen Packungen zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet. 

+++ 7. Februar: Verseuchte Eier: Verkauf auch bei Rewe und Edeka +++

Auf den Schalen der Eier aus Bodenhaltung vom Geflügelhof Ertl KG wurden C.coli-Bakterien entdeckt. Diese können Durchfall, Bauchschmerzen und Fieber verursachen. Wie das Portal "Lebensmittelwarnung.de" des Bunds und der Länder mitteilt, ruft das Unternehmen die Hühnereier nun zurück. Das Produkt der Güteklasse A sowie Gewichtsklasse M wurde demnach in Filialen von Rewe und Edeka in Ober- und Niederbayern und der Oberpfalz verkauft. Verbraucher, die Eier mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 20.02.2018 gekauft haben, können den Artikel auch ohne Vorlage des Kassenbons zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet. Die Gefahr einer Erkrankung besteht nicht, wenn die Eier nach dem Durchgaren verzehrt wurden.

+++ 6. Februar: Albert Schiller KG ruft Leberwürstchen zurück +++

Wer zwischen dem 29. Januar und 2. Februar das Produkt "Schiller Leberwürstchen frisch" bei Edeka gekauft hat, sollte vom Verzehr eventuell absehen: Der Hersteller Albert Schiller KG ruft die Wurst wegen eines roten Plastikteils, das in einer Wurst gefunden wurde, zurück. Betroffen ist eine Charge, die in insgesamt 19 Edeka-Filialen verkauft wurde. Eine Liste der Märkte hat der Hersteller hier veröffentlicht. Andere Chargen oder Produkte der Firma sollen nicht betroffen sein.

Das Produkt wurde nach dem Fund des Fremdkörpers umgebend aus dem Verkauf genommen. Verbraucher, die die Leberwurst gekauft haben, bekommen den Kaufpreis ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

+++ 29. Januar: Iglo ruft Rahmspinat zurück +++

Der Tiefkühlkost-Hersteller Iglo ruft Rahmspinat einer bestimmten Charge zurück und warnt vor dem Verzehr der betroffenen Produkte. Einige kleine Plastikteile aus dem Freilandanbau seien in die Spinat-Verpackungen geraten, teilte die Firma am Montag in Hamburg mit. Die acht Millimeter langen und vier Millimeter breiten Teile könnten scharfe Kanten aufweisen und beim Kauen und Schlucken ein Verletzungsrisiko bedeuten. 

Betroffen sei die 800-Gramm-Packung Iglo Rahm-Spinat ("der mit dem Blubb") mit dem Haltbarkeitsdatum 09.2019 sowie dem Code L7257AJ005. Da der Produktionsfehler laut Iglo nur in einem kurzen Zeitraum auftrat, ist auch die aufgedruckte Uhrzeit wichtig: 23.00 - 3.00. 

Die Packungen wurden in die Bundesländer Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, , Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg geliefert. Iglo erstattet deren Kaufpreis.

+++ 22. Januar: Rossmann ruft Baby-Milchnahrung zurück +++ 

Der französische Molkereikonzern Lactalis ruft in 83 Ländern unterschiedliche Baby-Milchnahrungen wegen des Verdachts auf Salmonellen zurück. Die Drogeriemarktkette schloss sich dem Rückruf an: Die Kunden sollten "Babydream"-Milchnahrungsprodukte mit dem Hinweis "Hergestellt in der EU" nicht mehr verwenden und in eine Rossmann-Filiale zurückbringen. Der Kaufpreis werde ohne Vorlage des Bons erstattet. Milchnahrung mit dem Hinweis "Hergestellt in Deutschland" sei jedoch nicht betroffen, teilte Rossmann mit. 

Bis November 2016 habe Lactalis für die Rossmann-Marke "Babydream" Milchnahrung produziert, diese sei Mitte 2017 zuletzt verkauft worden. Seit Ende 2016 stelle ein anderes Unternehmen die "Babydream"-Milchnahrung her. Lactalis habe bestätigt, dass alle für Rossmann hergestellten Milchnahrungsprodukte einwandfrei gewesen seien.

Salmonellen-Infektionen führen zu Übelkeit, Bauchschmerzen, Fieber, Durchfall und manchmal zu Erbrechen. In der Regel hören die Beschwerden nach wenigen Tagen auf. Bei Kleinkindern kann der Durchfall aber den Körper lebensgefährlich austrocknen.

+++ 19.Januar: Salmonellen entdeckt: Stockmeyer ruft Teewurst zurück +++

Der westfälische Fleischwarenfabrikant Stockmeyer lässt seine hauseigene Teewurst "Delikatess Teewurst" zurückrufen. In den 125-Gramm-Packungen des Produktes seien im Rahmen von amtlichen Untersuchungen Salmonellen festgestellt worden. Das teilte die Firma aus Sassenberg (Münsterland) am Donnerstagabend mit. Betroffen seien die Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 08.02.2018 und der Chargennummer L87 HXS. Der Verkauf der Produkte erfolgte in Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Rheinland-Pfalz, Hessen und Bayern. Wer das betroffene Produkt gegessen habe und Symptome einer Salmonellenerkrankung (Durchfall, Erbrechen, Fieber, Bauchschmerzen) spüre, der solle ärztliche Hilfe aufsuchen.

+++ 18. Januar: Glassplitter in Hackfleisch – Rückruf bei Kaufland +++

Wegen möglicher Glassplitter ruft Kaufland in mehreren Bundesländern vorsorglich Hackfleisch zurück. Betroffen sei die Eigenmarke K-Purland, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Neckarsulm (Kreis Heilbronn) mit. Hintergrund des Rückrufs sei eine defekte Maschine gewesen. Es wurde ein Glassplitter gefunden, wie eine Sprecherin mitteilte. Es handelt sich um folgende Produkte:

  • - K-Purland Hackfleisch vom Schwein (500g, 1000g), betroffenes Verbrauchsdatum: 23. und 24. Januar 2018.
  • - K-Purland Hackfleisch gemischt von Schwein und Rind (500g fettreduziert, 300g, 500g, 1200 g), betroffenes Verbrauchsdatum: 23. und 24. Januar 2018.
  • - K-Purland Hackfleisch vom Rind (200g fettreduziert, 300g, 500g, 1000 g), betroffenes Verbrauchsdatum: 23. und 24. Januar 2018.

Kaufland nahm die betroffene Ware vorbeugend aus dem Verkauf. Sie wurde in Baden-Württemberg, Bayern, Saarland, Hessen und Rheinland-Pfalz verkauft. Verbraucher können das Produkt in jedem Markt zurückgeben und bekommen ihr Geld erstattet.

+++ 15. Januar: Rossmann ruft "ISANA Lift Triple Augencreme" zurück +++

Die Drogeriekette Rossman ruft vorbeugend sämtliche Packungen seiner "ISANA Lift Triple Augencreme" mit dem Mindeshaltbarkeitsdatum 07/2020 zurück. Nach Produktionskontrollen könne man nicht ausschließen, dass die betroffene Charge den Keim Pseudomonas aeruginosa - besser als Krankenhauskeim bekannt - enthält. Bei geschädigter Haut, offenen Wunden oder einer Anwendung im statt am Auge könne es einer infektion kommen, heißt es als Begründung. Man rate dazu, dass Produkt "nicht mehr zu verwenden".

Kunden können die Augencreme in allen Filialen des Unternehmens abgeben, der Kaufpreis wird erstattet.

+++ 12. Januar 2018: Metallabrieb in vier Produkten: "XOX Gebäck" ruft Knabbergebäck zurück

Eine Tüte der Firma XOX-Gebäck

Die Firma "XOX Gebäck" stellt Knabbergebäck her. Einige der Produkte wurden wegen Verunreinigungen zurückgerufen.

Das Unternehmen "XOX Gebäck" hat mehrere Artikel aus ihrem Snack-Sortiment wegen möglicher Verunreinigungen zurückgerufen. Insgesamt seien in vier Produkten Spuren von Metallabrieb festgestellt worden, teilte die Firma aus Hameln in Niedersachsen mit. Aufgrund des Metallabriebs werde vom Verzehr des Produktes abgeraten. Bei den Produkten handele es sich um:

  • "XOX Pommes Snack Ketchup 125g", MHD: 10.10.2018
  • "XOX Pommes Snack Schranke 125g", MHD: 11.10.2018/12.10.2018
  • "Bravo Snack Mix 100g", MHD: 16.08.2018/17.08.2018 
  • "Bravo Pommes Snack Ketchup 100g", MHD 17.08.2018/18.08.2018.

Die betroffenen Artikel seien bundesweit aus den Supermarktregalen genommen worden. "Wir bedauern den Vorfall und entschuldigen uns bei allen Verbrauchern für entstandene Unannehmlichkeiten", hieß es weiter. Das Gebäck könne gegen Erstattung des Kaufpreises am Kauf-Ort zurückgegeben werden.

+++ 9. Januar 2018: Chlorreiniger im Glas: dm ruft Babybrei zurück +++

dm babylove apfel himbeere

Diese Gläschen können unter Umständen betroffen sein

Die Drogeriemarktkette dm ruft derzeit eine bestimmte Sorte Babynahrung zurück. Betroffen ist das Produkt "Früchte Erdbeere und Himbeere in Apfel nach dem 4. Monat" der Marke "Babylove" wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Der Grund für den Rückruf: Bei eigenen Kontrollen des Unternehmens waren in Gläschen Rückstände eines chlorhaltigen Reinigungsmittels entdeckt worden. Da nicht ausgeschlossen werden könne, dass weitere Gläschen belastet sind, erfolge der Rückruf nun vorsorglich. Der Stoff könnte bei Menschen zur Folge haben, dass die Sauerstoffaufnahme des Blutes eingeschränkt und die Jodaufnahme gehemmt wird. Betroffen sind 190-Gramm-Gläser mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 5. Juli 2019. Kunden, die das Produkt gekauft hätten, können die Gläser in den Filialen zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet.

+++ 5. Januar 2018: Computerhersteller "HP" ruft Notebook-Akkus wegen Brandgefahr zurück

Die Technikfirma "HP" lässt Akkus von einigen ihrer Notebook-Modelle zurückrufen. Grund hierfür ist die Brandgefahr, die durch Überhitzung der Akkus entstehe und somit die Kunden gefährden könne, so das Unternehmen.

Die von der Aktion betroffenen Batterien wurden etwa in den Modellen ProBook, Envy, Pavilion und ZBook fest verbaut, die zwischen Dezember 2015 und Dezember 2017 verkauft wurden.

Einen Wechsel und einen Ersatzakku bietet HP kostenlos an. Nutzer sollten deshalb unbedingt prüfen, ob ihre Geräte betroffen sind und den Akku in den Sicherheitsmodus versetzen. 

+++ 29. Dezember: "Zur Mühlen" ruft Hähnchenfleischprodukte zurück +++

Der Fleisch- und Wursthersteller "Zur Mühlen" hat mehrere Hähnchenfleischprodukte zurückgerufen, die in großen Supermarkt- und Discount-Ketten verkauft wurden. Es könne sehr vereinzelt zu einer mikrobiologischen Verunreinigung mit Listerien (Bakterien) gekommen sein, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Es handelt sich um verschiedene Produkte mit Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) zwischen Ende Dezember und Mitte Januar:

  • Güldenhof- Hähnchenbrustfiletstücke (klassik, pikant, Kräuter) 150g, MHD: 28.12.2017 bis 15.01.2018
  • Snack Time- Hähnchenbrustfiletstücke m. versch. Soßen 145 g, MHD: 28.12.2017 bis 15.01.2018
  • Böklunder- Hähnchenbrustfiletstücke (klassik, pikant,Kräuter) 150 g, MHD: 28.12.2017 bis 15.01.2018
  • Gutfried- Mini Hähnchensteak 160 g, MHD: 30.12.2017 bis 18.01.2018
  • Gutfried- Chicken Wings 160 g, MHD: 30.12.2017 bis 18.01.2018
  • penny to go- Hähnchensnack (klassik, pikant, Kräuter) 150 g, MHD: 28.12.2017 bis 16.01.2018
  • Redlefsen- Hähnchesnack (klassik, pikant) 150 g, MHD 28.12.2017 bis 16.01.2018 

Wer sie gekauft habe, solle sie nicht essen, hieß es.
Auch ohne Kassenzettel können die Produkte zurückgegeben werden. Sie wurden aus dem Verkauf genommen.

+++ 27. Dezember: Gummi-Partikel im "BABYLOVE" Früchtebrei von DM +++

Rückrufe und Produktwarnungen: BABYLOVE Früchtebrei von DM

Rückrufe und Produktwarnungen: In den Früchtbrei der DM-Eigenmarke BABYLOVE können Gummi-Abriebpartikel gelangt sein.

Aus "Gründen der Sorgfaltspflicht" warnt die Drogerie-Kette dm vor kleinen Gummi-Abriebpartikeln, die im Babybrei "Früchteallerlei mit Vollkorn" der Eigenmarke Babylove zu finden sein können. Die Partikel sind schwarz und heben sich deutlich vom Produkt ab, sind aber nicht gesundheitsgefährdend, wie der Hersteller betont. Das Material sei für den Einsatz in der Lebensmittelproduktion bestimmt und daher unbedenklich. Von der Verunreinigung betroffen sind 190-Gramm-Gläser mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 13.10.2019 und der Chargennummer 20624874. Die entsprechenden Gläser können in allen DM-Märkten zurückgegeben werden. 

+++ 18. Dezember: Eier werden ab Januar teurer +++

Als Folge des Fipronil-Giftskandals werden Eier im Lebensmittelhandel ab Januar etwas teurer. Wegen der knappen Ware seien die Preise bei den jüngsten Kontraktverhandlungen mit dem Handel gestiegen, sagte Margit Beck von der Marktinfo Eier und Geflügel in Bonn. "Die Verbraucher werden das merken." Es seien aber sehr überschaubare Steigerungen.

Nach Informationen von Branchenkennern zahlen die Lebensmittelhändler ab dem kommenden Jahr etwa 10 Cent pro Ei an ihre Lieferanten. In diesem Jahr waren es 7 bis 8 Cent. Im Weihnachtsgeschäft dürften die Konsumenten die höhere Nachfrage nach Eiern noch nicht spüren, denn noch gelten die für dieses Jahr vereinbarten Preise, wie Beck sagte. 

+++ 15. Dezember: Rossmann ruft weiße Schokolade zurück +++

Rossmann ruft derzeit weiße Schokolade zurück. "Leider ist nicht auszuschließen, dass das Produkt mit Salmonellen verunreinigt ist", heißt es in einer Pressemitteilung der Drogerie-Kette. Betroffen sind Packungen der Marke "Das Exquisite", Geschmacksrichtung Heidelbeere (GTIN 4305615367347). Salmonellen können Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Fieber und gelegentlich auch Kopfschmerzen verursachen, informiert das Unternehmen. Und weiter: "Schwere Krankheitsverläufe können in seltenen Fällen bei Kindern, älteren Menschen sowie Menschen mit schwächerem und geschwächtem Immunsystem vorkommen.“ Kunden, die eine der betroffenen Packungen in eine Rossmann-Filiale zurückbringen, bekommen den Kaufpreis erstattet.  

+++ 13. Dezember: Schimmelpilzgift in getrockneten Feigen von Penny entdeckt +++

Vor dem Verzehr von getrockneten Feigen, die bei Penny gekauft wurden, sollten Verbraucher Mindesthaltbarkeitsdatum und Chargennummer überprüfen. Der Hersteller "Kavo Productions" hat seine "Simply Sunny"-Feigen in der 250-Gramm-Tüte zurückgerufen. Wie das Portal "lebensmittelwarnung.de" angibt, wurde in den Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum Juli 2018 und der Chargennummer 39677 ein erhöhter Ochratoxin A-Wert festgestellt.

Das Schimmelpilzgift wirkt nach Angaben des bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit nieren- und leberschädigend. Es ist außerdem als ein möglicherweise krebserregender Stoff eingestuft. Verbraucher, die die Feigen erstanden haben, können das Produkt gegen Rückerstattung des Kaufpreises zurückbringen.

+++ 11. Dezember: Weltweiter Rückruf von Lactalis-Babymilch +++

Der französische Hersteller Lactalis produziert Babymilchprodukte der Marken Milumel, Picot und Carrefour, die stark in die Kritik geraten sind: Nach Einnahme der Produkte sind in Frankreich 20 Kinder an Salmonellen erkrankt, woraufhin das Unternehmen einen weltweiten Rückruf startete. Auch die französische Regierung rief am Sonntag zu massiven Vorkehrungen auf. Nach Angaben der örtlichen Medien seien insgesamt 620 Produkte betroffen - ob die verunreinigte Babymilch auch nach Deutschland geliefert wurde, ist noch unklar. Lactalis ist einer der größten Molkereikonzerne der Welt und vertreibt in Deutschland vor allem Käse der Marken Président, Galbani und Salakis.

Konzernsprecher Michel Nalet sagte der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag, fast 7000 Tonnen der Produktion könnten insgesamt betroffen sein. Lactalis könne aber derzeit noch nicht angeben, wie viel davon bereits verkauft oder konsumiert wurde. Der Konzern sucht nun mit Hochdruck nach der Ursache - am Sonntag hieß es, möglicherweise seien die Salmonellen in einer Trocknungsanlage im Werk im zentralfranzösischen Craon aufgetreten. Die Anlage sei geschlossen worden und werde nun "zusätzlich" gereinigt und desinfiziert. Als Vorsichtsmaßnahme rufe Lactalis alle betroffenen Produkte zurück, die dort seit dem 15. Februar hergestellt wurden.

+++ 9. Dezember: Foodwatch warnt vor Arsen in Baby-Nahrung +++

Die Verbraucherorganisation Foodwatch warnt vor mit Arsen belasteten Reisprodukten für Babys. Bei einem Labortest von 18 Produkten, darunter Reisflocken und Reiswaffeln, für Babys wurde einer Pressemitteilung zufolge in allen untersuchten Proben krebserregendes Arsen nachgewiesen. Einige Produkte wären dabei deutlich stärker belastet als andere, hieß es: So enthielt eine Probe des "Bio-Babybrei Reisflocken" des Herstellers Holle fast viermal so viel Arsen wie der "Sun Baby Bio Reisbrei" von Sunval. Die "Hipp Apfel Reiswaffeln" waren fast dreimal so stark belastet wie die "Reiswaffeln Apfel-Mango" der Hipp-Tochterfirma Bebivita. Teilweise seien die Analysewerte über den gesetzlichen Grenzwerten gewesen, so Foodwatch. Da Arsen sich in Reis nicht vollständig vermeiden lässt, rät das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) Eltern dazu, Babys nur in Maßen mit Lebensmitteln aus Reis zu füttern.

+++ 7. Dezember: Roher Plätzchenteig kann zu Darminfektion führen +++

Plätzchenteig sollte man nie roh essen, auch wenn es noch so verlockend ist. Das rät die US-Gesundheitsbehörde "Food and Drug Administration" (FDA). Denn im Mehl können krankmachende E.coli-Keime stecken. Die Ergebnisse der Studie wurden in der Fachzeitschrift "New England Journal of Medicine" veröffentlicht. 

In den meisten Fällen sind Salmonellen im Teig die Verursacher für Bauchschmerzen und Durchfall. Die Bakterien sitzen auf der Schale von Eiern und können bei der Zubereitung des Teiges in das Lebensmittel gelangen. Aber ein weiterer Krankmacher sind Bakterien im Mehl: Die E. coli-Bakterien können den Stoff Shigatoxin bilden, der Durchfall auslöst.

Der Grund für die Verunreinigung ist unappetitlich: Tiere, zum Beispiel Vögel, können auf das Getreide koten. Im Anschluss wird das Korn zu Mehl gemahlen. Um Keime abzutöten, müssen Lebensmittel gekocht, gebacken oder gebraten werden, schreibt die FDA.

+++ 4. Dezember: "Hella Kirsche" wegen Flockenbildung zurückgerufen +++

Rückrufe und Produktwarnungen: "Hella Kirsche"

Wegen Qualitätsmängeln ruft die Hansa Mineralbrunnen GmbH 1,5 Liter Kisten von "Hella Kirsche" zurück

Obwohl von einer Gesundheitsgefahr nicht ausgegangen werden kann, ruft die Hansa Mineralbrunnen GmbH vorsorglich 1,5 Liter Kisten des Produkts "Hella Kirsche" zurück. Der Grund hierfür sind Abweichungen im Geschmack und Geruch, außerdem sei es nach Angaben des Herstellers zu Flockenbildung gekommen. Dadurch seien die betroffenen Produkte auch klar zu erkennen.

Der vorsorgliche Rückruf umfasst alle 1,5 Liter Kisten mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 13.06.2018 (zu finden auf dem Flaschenhals). Auch geöffnete Flaschen können beim Händler zurückgegeben werden, ein Kassenbon ist nicht nötig. Der Kaufpreis werde erstattet, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

+++ 1. Dezember: Metallteile auf Fleisch: Rückruf von bei Lidl verkauften Hähnchenbrustfilets +++ 

Weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich Metallteile auf der Oberfläche des Produkts befinden, ruft der Hersteller die bei Lidl verkaufte "Landjunker Familienpackung Hähnchenbrustfilet Teilstück, 1000 g" zurück. Konkret betroffen sei Ware mit dem Verbrauchsdatum 4. Dezember und dem Identifikationszeichen DE NI 11101 EG (siehe ovales Symbol in unten angefügtem Bild).

Aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr sollten Kunden das betroffene Produkt, das in Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Thüringen verkauft wurde,nicht verzehren, empfiehlt der Hersteller. Lidl habe die Ware bereits aus dem Verkauf genommen, heißt es. Kunden könnten gekauften Packungen in allen Lidl-Filialen abgeben und bekämen den Kaufpreis auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

rückruf produktwarnungen - hähnchenfilet rückseite

Steht in dem ovalen Symbol das Identitätskennzeichen DE NI 11101 EG, sollten sie die Packung bei Lidl zurückgeben


+++ 30. November: Rewe ruft Garnelen wegen Antibiotika-Rückständen zurück +++

Nach dem Fund von Antibiotikum-Rückständen in einzelnen Proben ruft Rewe vorsorglich "ja! King Prawns Garnelen 225g TK" bundesweit zurück. Betroffen sei das Produkt mit den Daten EAN 4388840222964 sowie MHD 14.04.2019 mit Los VN 786V 088, teilte das Unternehmen mit. Es rät vom Verzehr dieses Produktes ab. Kunden könnten die Ware im jeweiligen Rewe-Markt zurückzugeben. Sie erhielten den Kaufpreis erstattet.

+++ 30. November: Mykotoxine entdeckt - Real ruft Feigen zurück +++

Der Lebensmittelhändler Real teilte mit, dass die Firma Le Antichi Bonta di Calabria den Artikel "Feigen aus Kalabrien"
vorsorglich zurückruft. In einer Probe sei ein erhöhter Gehalt an Mykotoxinen festgestellt worden. Betroffen sei der Artikel mit Mindesthaltbarkeitsdatum 17. Juni 2018 und der Losnummer P.260/17 N. Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, können ihn im nächsten Real-Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet.

+++ 29. November: Salmonellen entdeckt - Brüning ruft Mandelkerne zurück +++

Die Heinrich Brüning GmbH ruft das Produkt "Suntree Mandelkerne ganz 200g" sowie die 1000-Gramm-Packung zurück. Bei dem im Sommer 2017 produzierten Artikel seien in einer Probe Salmonellen gefunden worden, heißt es in einer Meldung des Unternehmens, die auf der Website "lebensmittelwarnung.de" veröffentlicht wurde.

Betroffen sind demnach folgende Chargen:

  • 1000-Gramm-Packung: Mindesthaltbarkeitsdatum 15.03.2018 mit dem Aufdruck L74014 
  • 200-Gramm-Packung: Mindesthaltbarkeitsdatum 15.04.2018 mit dem Aufdruck L74107

Kunden können die betroffenen Produkte zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet. Die GmbH informierte nicht darüber, wo das Produkt im Verkauf angeboten wurde, Verbraucher können sich aber unter 0176-24942486 beim Kundenservice informieren.

+++ 28. November: dm ruft Peeling-Maske zurück +++

dm peeling

Dieses Peeling ruft dm derzeit zurück

Die Drogeriemarktkette dm ruft den Artikel "naturschön Peelingmaske 100 ml" der Marke Alverde zurück. In einigen der Produkte könne der Erreger Pseudomonas aeruginosa enthalten sein, hieß es in einer Mitteilung. Das auch als Krankenhauskeim bekannte Bakterium zählt laut Robert-Koch-Institut weltweit zu den häufigsten Ursachen von in Kliniken verursachten Lungen­ent­zün­dungen bei Beatmung, Wund- und Harn­wegs­infek­tionen. Die Bakterien können auch eine Sepsis auslösen. Sie fühlen sich vor allem in feuchter Umgebung wohl, kommen auch in Toiletten im Leitungswasser vor, wo sie sehr lange überleben können. Bei Anwendung betroffener Peelings "kann es beispielsweise bei bestehenden Hautverletzungen in Einzelfällen zu einer Infektion mit diesem Keim kommen", teilte dm mit.

Betroffen sind Chargen mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 09/2019 und 10/2019. Kunden, die eines der betroffenen Peelings gekauft haben, können das Produkt in die Filialen zurückbringen. Der Kaufpreis wird erstattet. 

+++ 24. November: "Öko-Test" findet in etlichen Wohlfühl-Tees Pestizide +++

Das Magazin "Öko-Test" hat in seiner Dezember-Ausgabe 20 sogenannte Wohlfühltees getestet - darunter konventionelle und Bio-Produkte. Bei 15 Sorten fanden die Tester das Spritzgift Glyphosat in kleinen Mengen. Einige enthielten die Spuren von mehreren Pestiziden. Darüber hinaus fanden sich in drei untersuchten Tees schädliche Kräuter, die bei der Ernte versehentlich hinzugemischt wurden. Am besten schnitten im Test die untersuchten Bio-Tees ab.

+++ 23. November: Alnatura ruft sechs Sorten Kartoffelchips zurück +++

Die Bio-Handelskette Alnatura hat mehrere Sorten Kartoffelchips zurückgerufen. Wie das Unternehmen erklärte, sind sechs Sorten der Marke Trafo mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 25.04.2018 bis 16.05.2018 betroffen. In den Tüten könnten sich Holzsplitter befinden, begründete das Unternehmen den Schritt. Die Produkte seien aus dem Handel genommen worden, Kunden könnten bereits gekaufte Ware zurückbringen und erhielten Ersatz.

Alnatura entschuldigte sich für die "Unannehmlichkeiten". Der Rückruf wurde auch auf dem Portal lebensmittelwarnung.de veröffentlicht. Konkret geht es um die sechs Sorten Kartoffelchips natural, Paprika und Essig&Salz in der 125-Gramm-Packung sowie um Chips Salz Handcooked und Rosmarin Salz Handcooked (125 Gramm) sowie um Kartoffelchips leicht gesalzen gebacken in Kokosöl (100 Gramm).

+++ 22. November: Whatsapp - Betrügerische Fake-Mails im Umlauf +++

Abzock-Mail fordert Whatsapp-Verlängerung

Mit dieser Mail wollen Betrüger Whatsapp-Nutzern das Geld aus der Tasche ziehen

Das Portal "Netzwelt.de" warnt vor betrügerischen und gefälschten Whatsapp-E-Mails, die derzeit im Umlauf seien. Es ist nicht das erste Mal und die Masche ist demnach immer dieselbe: Der Empfänger wird darüber belehrt, dass sein Whatsapp-Abo angeblich abgelaufen ist oder bald ausläuft. Es wird damit gedroht, das Konto werde abgeschaltet, Chats und Medien gelöscht. Unter einem Link soll der User seine Daten eintragen, um das Abo zu verlängern - ein bösartiger Versuch, um an sensible Informationen, etwa Kreditkarten-Nummern, zu gelangen. Meist sind die Mails schon an ausnehmend schlechtem Deutsch zu erkennen. Darüber hinaus verbreiten sie jedoch unnötig Angst: Whatsapp ist schon seit geraumer Zeit kostenlos. Es gab zwar einmal ein Abo-Modell, dieses wurde jedoch längst abgeschafft. 

+++ 21. November: Räucherlachs laut Test oft schadstoffbelastet +++

Räucherlachs ist als edle Beilage beliebt und genießt dank seiner Omega-3-Fettsäuren und seines Vitamin-D-Gehalts eigentlich einen ausgezeichneten Ruf. Die Zeitschrift "Testbild" hat in ihrer aktuellen Ausgabe den Fischaufschnitt allerdings getestet und dabei herausgefunden, dass er häufig mit Schadstoffen belastet ist. Demnach wurden in acht von zehn Proben Abbauproben des Futtermittelzusatzstoffes Ethoxyquin gefunden. Innerhalb der EU ist Ethoxyquin wegen gesundheitlicher Bedenken nur noch bis Ende 2019 zugelassen. Bereits 2016 war der Stoff bei norwegischen Zuchtlachsen nachgewiesen worden.

Keime, Bakterien oder Parasiten fanden die Tester in den Produkten nicht. Lediglich zwei Produkte der Hersteller Biomare und Krone waren frei von Ethoxyquin-Rückständen.

+++ 21. November: E.coli-Bakterien entdeckt - Franken-Gut ruft Zwiebelmettwurst zurück +++

Rückruf Zwiebelmettwurst EHEC-Keime

Franken-Gut Fleischwaren GmbH ruft seine Zwiebelmettwurst wegen gefährlicher EHEC-Keime zurück 

Der Wursthersteller Franken-Gut Fleischwaren GmbH ruft seine Zwiebelmettwurst zurück. In der über das Onlineportal "lebensmittelwarnung.de" verbreiteten Erklärung heißt es, dass in dem Produkt E.coli-Bakterien nachgewiesen wurden. Betroffen ist demnach die Chargennummer 311.

Die Zwiebelmettwürste wurden zwischen dem 8. und 17. November an den Theken bei Edeka, Marktkauf und Kupsch in den Bundesländern Sachsen und Thüringen sowie einigen Teilen von Bayern und angrenzenden Gebieten von Baden-Württemberg und Hessen verkauft. Der Handel hat die Ware bereits aus den Regalen entfernt. Kunden, die das Produkt erworben haben, können es in den Märkten zurückgeben, der Kaufpreis wird zurückerstattet.

Die Keime können eine EHEC-Erkrankung auslösen und schwerwiegende Beschwerden wie Magen-Darmstörungen und Nierenkomplikationen hervorrufen.

+++ 17. November: Popp ruft Feinkostsalate zurück +++

Popp ruft verschiedene Chargen Feinkostsalate zurück. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich in den entsprechenden Produktpackungen Kunststoffteile befinden, teilte das Unternehmen in einem öffentlichen Warenrückruf mit. Kunden, die einen betroffenen Artikel gekauft haben, erhalten auch ohne Vorlage des Kassenbons im Geschäft den Kaufpreis zurück.

Folgende Produkte und Chargen sind demnach betroffen: 

Aus der Bedientheke:

  • Popp Teufelssalat 1kg (MHD 29.11.2017 und 06.12.2017)- Ab Kaufdatum: 16.10.2017
  • Popp Hirtensalat 1kg (MHD 18.11.2017 und 25.11.2017), - Ab Kaufdatum: 25.10.2017
  • Bruckmann Nudelsalat 2kg (MHD 28.11.2017, 06.12.2017 und 13.12.2017)- Ab Kaufdatum: 19.10.2017
  • Popp Broccolisalat 1kg ( MHD 27.11.2017, 04.12.2017 und 08.12.2017)- Ab Kaufdatum: 16.10.2017

    Fertig verpackt:
  • Budapester Salat mit der Bezeichnung „GUT&GÜNSTIG“ 200g; MHD: 20.11.2017, 25.11.2017, 27.11.2017
  • Budapester Salat mit der Bezeichnung „EDEKA“ 200g; MHD: 19.11.2017, 21.11.2017, 26.11.2017, 27.11.2017, 28.11.2017, 02.12.2017
  • Budapester Salat mit der Bezeichnung „Gutfleisch“ 200g; MHD: 18.11.2017, 25.11.2017, 02.12.2017
  • Delikatess Thunfisch Salat mit der Bezeichnung „GUT&GÜNSTIG“ 200g; MHD: 20.11.2017, 27.11.2017
  • Küstengold Paprika-Fleischsalat 200g; MHD: 18.11.2017, 23.11.2017, 25.11.2017, 29.11.2017
  • Popp Hirtensalat 300g; MHD: 18.11.2017, 25.11.2017

+++ 17. November: Bundesnetzagentur verbietet Kinder-Smartwatches mit Abhörfunktion +++

Die Bundesnetzagentur hat den Verkauf von Kinderuhren verboten, die mit einer Abhörfunktion ausgestattet sind. Eltern könnten dabei über eine App die Uhren nutzen, um unbemerkt die Umgebung des Kindes abzuhören, sagte Jochen Homann, Präsident der Behörde.

"Nach unseren Ermittlungen werden die Uhren von Eltern zum Beispiel auch zum Abhören von Lehrern im Unterricht genutzt." Eine derartige Abhörfunktion sei in Deutschland verboten.

Viele Uhren, die speziell für Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren konzipiert sind, verfügen nach Darstellung der Bundesnetzagentur über eingeschränkte Telefoniefunktionen, die über eine App gesteuert werden. Dabei lasse sich per App bestimmen, dass die Uhr unbemerkt vom Träger eine beliebige Telefonnummer anrufe. Das ermögliche das Abhören der Gespräche des Uhrenträgers und dessen Umgebung.

Die Bundesnetzagentur rät Eltern, solche Uhren unschädlich zu machen und dazu auch einen Nachweis aufzubewahren. Denn auch der Besitz einer solchen Uhr ist laut Behörde in Deutschland strafbar.

+++ 16. November: Rapex warnt vor Stromschlaggefahr bei Lichterketten +++

Warnung Lichterkette Stromschlag

Die Steuerbox der Lichterkette ist mechanisch nicht stabil genug, sodass man sich an den stromführenden Teilen einen Schlag holen kann

Das "Rapid Alert System" der Europäischen Kommission (Rapex) warnt vor billigen LED-Weihnachtslichterketten mit der Modellnummer 37488. Sie können einen elektrischen Schlag auslösen. Das Erkennungsmerkmal der gefährlichen Lichterkette ist eine kleine Steuerbox für die verschiedenen Lichtmodi, an die der Euro-Netzstecker angeschlossen ist, sowie fünf Kabel, die zu den Leuchtdioden führen. Die Steuerbox sei mechanisch nicht stabil genug, sodass der Benutzer mit den stromführenden Teilen in Berührung kommen kann. Dadurch besteht die Gefahr, einen elektrischen Schlag zu bekommen, der tödlich enden kann. Das Modell wird in ähnlicher Ausführung wie abgebildet von vielen Händlern noch immer angeboten, obwohl die erste Meldung bereits im August dieses Jahres veröffentlicht wurde. 

+++ 15. November: Falsche H&M-Gutscheine kursieren auf Whatsapp +++

Ein Kettenbrief kursiert auf WhatsApp, der dem Empfänger einen H&M-Gutschein im Wert von 250 Euro verspricht - die Modekette warnt vor dieser Mitteilung, denn sie ist falsch. In letzter Zeit häufen sich solche Meldungen von Kettenbriefen, die via WhatsApp verschickt werden. Hauptsächlich geht es den Cyberkriminellen dabei um das Ausspionieren von Daten. 

+++ 14. November: Kaufland ruft Rotkohl zurück +++

Kaufland Rotkohl

So sehen die betroffenen Rotkohl-Gläser von Kaufland aus

Kaufland ruft derzeit Delikatess-Rotkohl der Marke K-Classic zurück - aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes, wie es in einer Pressemitteilung heißt. "Es kann nicht völlig ausgeschlossen werden, dass sich in einzelnen Gläsern des genannten Produktes Drahtstücke befinden, die beim Verzehr zu Verletzungen führen können", erklärt das Unternehmen. Betroffen sind nur Gläser der Charge  ML3 L6287 (alle Uhrzeiten) mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.12.2020. Das Datum ist seitlich am Deckel aufgedruckt. Die EAN des Produktes lautet: 4300175162333. Kunden können die Gläser in jeder Kaufland-Filiale abgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet.

+++ 9. November: Rossmann ruft Immunkur von "altapharma" zurück +++

Rossmann ruft eine Immunkur der Marke "altapharma" zurück. Die Nahrungsmittelergänzung weise möglicherweise Verunreinigungen auf. Betroffen ist Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 2/2019. "Leider ist nicht auszuschließen, dass das Produkt eine Verunreinigung aufweist. Nach dem Verzehr kann es zu allergieartigen Reaktionen wie zum Beispiel Hautrötungen vor allem im Gesichts- und Halsbereich, aufsteigendem Hitzegefühl, Schwellungen, Übelkeit und Atembeschwerden kommen", heißt es in der Mitteilung. Kunden werden gebeten, die entsprechenden Packungen (EAN 4305615399126) nicht mehr zu verwenden, sondern in die Filialen zurück zu bringen. Der Kaufpreis wird erstattet.

+++ 6. November: dm ruft Nahrungsergänzungsmittel zurück +++

Immun Wochenkur von "DAS gesunde PLUS"

Immun Wochenkur von "DAS gesunde PLUS"

Wegen möglichen allergischen Reaktionen ruft die Drogeriekette dm das Nahrungsergänzungsmittel "Immun Wochenkur" der Marke "DAS gesunde PLUS" zurück. Nach Angaben des Unternehmens könne es nicht ausgeschlossen werden, dass die Einnahme der Trinkampullen Hautrötungen, Schwellungen, Brennen oder andere allergische Reaktionen auf der Haut hervorruft.

Betroffen sind alle Packungen mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 12/2018 und 02/2019. Die Kunden werden gebeten, die Packungen ungeöffnet oder schon angebrochen an einer beliebigen dm-Kasse zurückzugeben. Der Kaufpreis wird erstattet.

+++ 4. November: Milram ruft Käse zurück +++ 


+++ 3. November: Warnung vor bösartigem Whatsapp-Fake im Google Play Store +++

Whatsapp Fakes im Screenshot

Whatsapp-Fälschungen im Google Play Store. Unter anderem setzen die Fälscher unauffällige Sonderzeichen hinter den Entwicklernamen "WhatsApp Inc."

Verschiedene Tech-Portale warnen vor gefälschten Whatsapp-Klonen in Googles Play Store. Unter anderem ist laut "Chip.de" eine gefälschte Beta-Version des angekündigten Messengers Whatsapp Business aufgetaucht. Diese sei an der Abweichung von der offiziellen Schreibweise mit dem großen "A" im Namen jedoch recht gut zu erkennen.

Andere Fälschungen sind weniger schnell als solche zu identifizieren, schreibt "Smartdroid.de". Sie benutzen die offizielle Schreibweise und das Logo. Allerdings tragen sie mitunter ungewöhnliche Zusatzbezeichnungen und sind außerdem gegebenenfalls nicht in der Kategorie "Kommunikation" eingeordnet. Darüber hinaus setzen die Fälscher gern unauffällige Sonderzeichen, etwa ein Komma, hinter den Entwicklernamen. Die Fälschungen sollen Nutzer zur Installation verleiten, um sensible Daten abzugreifen. Erkennt Google sie, werden sie gesperrt. Bis dahin sind allerdings in der Regel schon Nutzer auf die Masche hereingefallen. 

+++ 1. November: Rückruf von bei Lidl verkauften Tintenfisch-Konserven +++ 

Weil mögliche "Verletzungen im Mundraum" nicht ausgeschlossen werden können, ruft der spanische Konservenhersteller Conservas Selectas de Galicia S.L. eine bei Lidl verkaufte Lebensmittel-Produktreihe zurück. Es handelt sich um die Sorten "mit natürlichem Knoblauch-Aroma" und "mit natürlichem Paprika-Aroma" des Produkts "Sol & Mar Riesenkalmarstücke, 3x80g" (Mindesthaltbarkeitsdatum 31.12.2023), wie das Unternehmen mitteilte. 

Es könne "nicht ausgeschlossen werden, dass in dem betroffenen Produkt natürlich vorkommende Salzkristalle enthalten sind, die von Kunden mit Glassplittern verwechselt werden können. (...) Wenn Kunden ungünstig auf diese Salzkristalle beißen, können Verletzungen im Mundraum nicht ausgeschlossen werden." Lidl Deutschland habe "sofort reagiert und das betroffene Produkt aus dem Verkauf genommen". Bereits gekaufte Konserven könnten in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden, der Kaufpreis werde auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

+++ 30. Oktober: Rewe und Penny rufen verkaufte Wurstwaren zurück +++

Wegen Verunreinigungen mit Reinigungsflüssigkeit sind bei Rewe und Penny verkaufte Wurstwaren der Marke "Wilhelm Brandenburg" fast bundesweit zurückgerufen worden, wie die Großmetzgerei bereits am Freitag mitteilte. Von dem sei fast ganz Deutschland betroffen, hieß es bei der Rewe Group. Von den Produkten gehe keine unmittelbare Gesundheitsgefahr aus, bei der Verunreinigung handle sich um kleinste Spuren einer Reinigungsflüssigkeit.

Folgende Selbstbedienungswaren sind vom betroffen:

  • Wilhelm Brandenburg Bierschinken 100 g (Mindesthaltbarkeitsdatum 25.10.2017 bis 06.11.2017)
  • Wilhelm Brandenburg Jagdwurst 100 g, (Mindesthaltbarkeitsdatum 27.10.2017 bis 06.11.2017)
  • Wilhelm Brandenburg Aufschnitt Trio 100 g, (Mindesthaltbarkeitsdatum 26.10.2017 bis 06.11.2017)
  • Wilhelm Brandenburg Fleischkäse grob 100 g (Mindesthaltbarkeitsdatum 26.10.2017 bis 03.11.2017)

Zudem werden Bierschinken, Jagdwurst und Fleischkäse aus der Bedienung zurückgerufen, die zwischen dem 9. Oktober und 26. Oktober 2017 gekauft wurden.

+++ 23.Oktober: Aldi Nord ruft Champignons zurück +++ 

Die Clama GmbH ruft Champignons der Marke "King's Crown" zurück, die von Aldi Nord vertrieben werden. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass in dem Produkt Glassplitter enthalten sind, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens vom 20. Oktober. Betroffen sind Chargen  mit der Losnummer 17011-8 3502/01041 auf dem Deckelrand und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.Dezember 2020. 

Die betroffenen Produkte wurden in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, NRW und Sachsen-Anhalt ausgeliefert und können in allen Aldi-Nord-Filialen zurückgegeben werden. 

+++ 12. Oktober: Dunlopillo ruft Matratzen zurück +++

Das Unternehmen Dunlopillo ruft Matratzen zurück. Kunden, die zwischen dem 26. September und 6. Oktober eine Matratze Dunlopillo gekauft haben, sind davon betroffen. Grund für den ist ein gesundheitsschädlicher Stoff, der eventuell in die Matratzen gelangt ist. BASF hatte gemeldet, dass einen Kunststoff, der auch bei der Herstellung von Matratzen verarbeitet wird, mit Dichlorbenzol kontaminiert sei.

Der Stoff steht im Verdacht, gesundheitsschädlich und umweltbelastend zu sein. Ob der Stoff tatsächlich in den Matratzen nachweisbar ist, ist nicht geklärt.

+++ 2. Oktober: Aldi Nord ruft wegen Salmonellen Salami zurück +++

Der bayerische Wursthersteller Hans Kupfer & Sohn GmbH & Co. KG teilte in einer Presseinformation am vergangenen Freitag mit, dass in einer Packung "Salami Piccolini Mediterran" Salmonellen gefunden wurden. Weitere Artikel mit dem MHD 22.10.2017 sowie der Chargennummer HKS169171 könnten demnach betroffen sein. Keimbefallene Salami in zahlreichen Bundesländern Aldi Nord ruft seine Kunden auf, das Produkt gegen die Rückerstattung des Kaufpreises in einer Filiale zurückzugeben. Die Salami wurde bereits aus dem Verkauf genommen. Von den Salmonellen können Packungen betroffen sein, die in Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen oder Schleswig-Holstein erworben wurden, gibt der Wursthersteller an. Welche Aldi-Filialen tatsächlich mit den Salamis beliefert wurden, können Sie auf der Website des Unternehmens prüfen.

+++ 26. September: Rückruf von Eiern +++

Salmonellen-Gefahr: Rewe, Aldi und Penny rufen Eier zurück.


rös/mod/sve/dm/fri/DPA