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Anstieg auch am Montag: Sorge vor Eskalation am Golf: Ölpreise legen weiter zu

Singapur - Die Ölpreise sind am Montag gestiegen und haben damit an die deutlichen Gewinne vom Freitag angeknüpft. Preistreiber am Ölmarkt bleibt die Sorge vor einer Eskalation der angespannten Lage in der ölreichen Region am Persischen Golf.

Öltanker «Stena Impero»

Der britische Öltanker «Stena Impero». Foto: Hasan Shirvani/Mizan News Agency

Die Ölpreise sind am Montag gestiegen und haben damit an die deutlichen Gewinne vom Freitag angeknüpft. Preistreiber am Ölmarkt bleibt die Sorge vor einer Eskalation der angespannten Lage in der ölreichen Region am Persischen Golf.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 63,49 US-Dollar. Das waren 1,02 Dollar mehr als am Freitagabend. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) kletterte um 43 Cent auf 56,06 Dollar.

Zuletzt hatte Großbritannien die sofortige Freigabe des unter britischer Fahne fahrenden Tankers «Stena Impero» gefordert, der am Freitag von den Iranischen Revolutionsgarden in der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus gestoppt und beschlagnahmt worden war. Damit setzte sich eine Kette von Zwischenfällen mit Tankschiffen vor dem Hintergrund eines Konflikts zwischen den USA und dem Förderland Iran fort.

Kurz vor dem Wechsel an der Spitze seiner Regierung will Großbritannien den Iran nach den Tankervorfällen mit Strafmaßnahmen belegen. Außenminister Jeremy Hunt will das Parlament am Montagnachmittag über den Stand unterrichten. Nach Angaben britischer Medien wird erwogen, Vermögen des iranischen Staates einzufrieren.

dpa