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Vergleich westlicher Länder: Arm trotz Arbeit – Job-Aufschwung geht in westlichen Staaten an vielen Menschen vorbei

Nach der globalen Finanzkrise haben viele Industrieländer auf dem Arbeitsmarkt aufgeholt. Das Armutsrisiko ist aber laut einer Studie kaum gesunken. Wo steht Deutschland im internationalen Ranking?

Gäste der Münchner Tafel stehen mit Plastiktüten an der Ausgabestelle

Armut in Deutschland: Gäste der Münchner Tafel stehen an der Ausgabestelle am Großmarkt. Bei den rund 170 Tafeln in Bayern verteilen etwa 7000 meist ehrenamtliche Helfer gespendete Lebensmittel an bedürftige Menschen

DPA

In vielen westlichen Staaten ist einer Studie zufolge trotz eines Aufschwungs am Arbeitsmarkt die Armut nicht zurückgegangen. In 25 von 41 Staaten der Europäischen Union und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) stagniere das Armutsrisiko oder sei sogar gestiegen, heißt es im Social Justice Index 2019, den die Bertelsmann-Stiftung in Gütersloh veröffentlichte. Dabei seien Minderjährige oftmals häufiger von Armut bedroht als alte Menschen.

Aufschwung an den Arbeitsmärkten

Mit dem Index zur sozialen Gerechtigkeit untersucht die Bertelsmann-Stiftung jährlich die Teilhabechancen in den Mitgliedstaaten der EU und OECD anhand der sechs Dimensionen Armutsvermeidung, Arbeitsmarkt, Bildung, Gesundheit, Nichtdiskriminierung und Generationengerechtigkeit. An der Spitze liegen dabei dieses Jahr Island und Norwegen. Deutschland kommt auf Platz zehn. Die USA gehören demnach mit dem 36. Platz zu den Schlusslichtern.

Weltweit haben sich der Studie zufolge die Arbeitsmärkte im Vergleich zu den Jahren der Wirtschafts- und Finanzkrise deutlich erholt. Rund zehn Jahre später liege die durchschnittliche Arbeitslosenquote in den 41 untersuchten Ländern mit 5,3 Prozent erstmals leicht unterhalb des Vorkrisenniveaus von 2008 (5,7 Prozent). Doch der Aufschwung am Arbeitsmarkt habe bisher keine entscheidenden Auswirkungen auf die Armutsquoten.

So sei beispielsweise in Spanien die Beschäftigungsquote zwischen 2013 und 2018 von rund 55 auf 62 Prozent geklettert. Gleichzeitig sei das Armutsrisiko im selben Zeitraum um fünf Prozentpunkte auf 14,6 Prozent gestiegen. Am häufigsten von Armut bedroht seien Menschen in Israel (17,9 Prozent) und den USA (17,8 Prozent).

Junge Menschen haben höheres Armutsrisiko

Sorgen bereitet den Autoren auch die Kluft zwischen Jung und Alt. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre seien in 27 der 41 EU- und OECD-Staaten häufiger von Armut bedroht als die über 65-Jährigen und das zum Teil deutlich. Dies gelte auch für Staaten mit gut ausgebauten Sozialsystemen wie Schweden oder Norwegen.

Fanny H. 

Deutschlands gute Platzierung im Gesamtranking beruht der Studie zufolge vor allem auf der anhaltenden Erfolgskurve am Arbeitsmarkt. Neben der stetig sinkenden Arbeitslosenquote gehöre die Jugendarbeitslosigkeit mit 6,2 Prozent im internationalen Vergleich zu den niedrigsten.

Auch in Deutschland steigt das Armutsrisiko

Dennoch gilt laut Bertelsmann-Stiftung auch für Deutschland: Mehr Arbeit führt nicht automatisch zu weniger Armut. Während die Beschäftigungsrate zwischen 2013 und 2018 von 73,5 auf 75,9 Prozent stieg, habe sich das Armutsrisiko im selben Zeitraum von 9,4 auf 9,8 Prozent erhöht. Anders als in der Mehrzahl der Länder sei das Armutsrisiko in Deutschland für ältere Menschen mit 9,7 Prozent jedoch leicht höher als das für Kinder und Jugendliche (7,6 Prozent) und der höchste Stand seit zehn Jahren.

Die Studie moniert die Klimapolitik der OECD-Staaten. Auch Deutschland habe keine Vorbildrolle inne, komme 2018 bei der Nutzung erneuerbarer Energien trotz Ausbaus nur auf Rang 24. Bei den Treibhausgas-Emissionen hinke Deutschland mit elf Tonnen pro Kopf - und damit Rang 30 - ziemlich hinterher.

anb / AFP / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?