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Börse in Frankfurt: Dax setzt Erholung fort

Frankfurt/Main - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt bleiben zuversichtlich: Der Dax legte am Montag im frühen Handel um 0,94 Prozent auf 11.671,27 Punkte zu und knüpfte damit an seine Gewinne vom Freitag an.

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt bleiben zuversichtlich: Der Dax legte am Montag im frühen Handel um 0,94 Prozent auf 11.671,27 Punkte zu und knüpfte damit an seine Gewinne vom Freitag an.

Der MDax, der die Aktien mittelgroßer deutscher Unternehmen repräsentiert, stieg um 1,02 Prozent auf 25.070,83 Punkte. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone rückte um rund 0,8 Prozent vor.

Positive Impulse kamen aus Fernost, wo die wichtigsten Börsen in Japan, China und Hongkong deutlich zulegten. Als Profiteure der Stabilisierung waren Bankenwerte ganz oben im Tableau zu finden.

So stiegen die Aktien der Deutschen Bank an der Dax-Spitze um 2,8 Prozent. Im MDax gehörten die Titel der Commerzbank, der Aareal Bank und der Deutschen Pfandbriefbank mit Gewinnen zwischen 1,3 und 2,3 Prozent zu den attraktiveren Werten.

Unter den Einzelwerten standen die Aktien von Vapiano mit einem Kurseinbruch von mehr als 11 Prozent im Mittelpunkt des Interesses. Der Chef der angeschlagenen Restaurantkette, Cornelius Everke, kündigte am Sonntag überraschend seinen Rücktritt für Ende August an. In einer Mitteilung des Unternehmens wurden persönliche Gründe genannt. Bis ein Nachfolger gefunden ist, soll Aufsichtsratschefin Vanessa Hall das Unternehmen bis mindestens April 2020 führen.

Die Papiere von Grand City Properties sanken um 0,2 Prozent. Steigende Mieten gaben dem Wohnimmobilienkonzern im ersten Halbjahr weiter Auftrieb. Allerdings habe das operative Ergebnis seine Prognose etwas verfehlt, schrieb Goldman Sachs-Analyst Jonathan Kownator.

Der Chemiekonzern BASF will trotz der jüngsten Gewinnwarnungen seine Ausschüttung an die Aktionäre perspektivisch anheben. «Wir wollen die Dividende nicht nur mindestens halten, sondern kontinuierlich steigern», sagte Konzernchef Martin Brudermüller dem «Handelsblatt». BASF-Titel stiegen zuletzt um 1,3 Prozent.

dpa