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Börse in Frankfurt: Nach starker Vorwoche geht es für deutsche Aktien abwärts

Frankfurt/Main - Nach der starken Vorwoche ist es am Montag am deutschen Aktienmarkt wieder abwärts gegangen. Weiterhin dreht sich alles um den Handelsstreit zwischen den beiden weltgrößten Volkswirtschaften USA und China.

Nach der starken Vorwoche ist es am Montag am deutschen Aktienmarkt wieder abwärts gegangen. Weiterhin dreht sich alles um den Handelsstreit zwischen den beiden weltgrößten Volkswirtschaften USA und China.

Die negativen Folgen der gegenseitig verhängten Strafzölle bekommen inzwischen auch europäische Firmen zu spüren, wie eine Mitgliederbefragung der EU-Handelskammer in Peking ergab.

Bis zur Mittagszeit gab der Dax um 0,64 Prozent auf 12 161,88 Punkte nach. Der MDax verlor 0,55 Prozent auf 25 651,16 Zähler und der EuroStoxx 50, der Leitindex der Eurozone, sank zugleich um 0,77 Prozent.

Unternehmensseitig rückten im Dax die Aktien von Infineon mit minus 4,6 Prozent in den Blick. Anleger treibt die Sorge um, dass der Chiphersteller mit Huawei vorerst einen wichtigen Kunden verlieren könnte. Im Handelskonflikt mit China war der chinesische Smartphone-Hersteller und Netzwerkausrüster auf eine schwarze Liste der US-Regierung geraten.

Die Anteile von Fresenius SE wirkten mit minus 2,1 Prozent vor allem optisch schwach, denn der Medizintechnikhersteller und Krankenhausbetreiber schüttet aktuell seine Dividende aus. Wirecard legten um knapp 2 Prozent zu und profitierten von einer Kaufempfehlung der Deutschen Bank.

Im MDax zog der Quartalsbericht des Wohnimmobilienkonzerns Grand City Properties Aufmerksamkeit auf sich. Nach bekräftigten Jahreszielen legten die Papiere zuletzt um 0,8 Prozent zu.

dpa