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Deutsche Bank, Tom Tailor und Co.: Das sind die zehn schlimmsten deutschen Börsenflops des Jahres

Für einige deutsche Unternehmen lief es zuletzt an der Börse unterirdisch schlecht. Die Aktionärsvereinigung DSW hat ermittelt, mit welchen Aktien Anleger das meiste Geld verloren haben.

Platz 10: Deutsche Bank  Die Deutsche Bank ist das größte Schwergewicht und das einzige Dax-Unternehmen in der Flop-Liste. Binnen eines Jahres verlor die Aktie 55,7 Prozent an Wert, auf Sicht von fünf Jahren waren es minus 74,6 Prozent. Derzeit wird über einen Zusammenschluss mit der Commerzbank diskutiert.

Platz 10: Deutsche Bank

Die Deutsche Bank ist das größte Schwergewicht und das einzige Dax-Unternehmen in der Flop-Liste. Binnen eines Jahres verlor die Aktie 55,7 Prozent an Wert, auf Sicht von fünf Jahren waren es minus 74,6 Prozent. Derzeit wird über einen Zusammenschluss mit der Commerzbank diskutiert.

DPA

Die Deutsche Bank ist tief gefallen. Aus dem einst stolzen Geldhaus ist ein Krisenkonzern geworden, der sich auf politischen Druck hin möglicherweise demnächst sogar mit der Commerzbank zusammenschließen muss. Die Aktionäre haben an der einstigen Renditemaschine schon länger keine Freude mehr. Binnen eines Jahres hat sich der Börsenwert der Bank halbiert, auf Sicht von fünf Jahren verlor die Aktie rund drei Viertel an Wert.

Auf der Liste der 50 größten deutschen Kapitalvernichter, die die Aktionärsvereinigung DSW einmal im Jahr herausgibt, liegt die Bank damit auf Platz 10. Auch andere deutsche Traditionsmarken wie die Modeunternehmen Tom Tailor und Gerry Weber, das kürzlich Insolvenz anmelden musste, finden sich auf den Spitzenplätzen der unrühmlichen Liste. Die Top-10 zeigt unsere Fotostrecke.

Für das Negativ-Ranking betrachtet die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) die Kursentwicklung auf Sicht von einem, drei und fünf Jahren. Neben dem Aktienkurs werden auch (ausbleibende) Dividendenzahlungen berücksichtigt. Ob eine Fusion mit der Commerzbank die Deutschen Bank wieder auf Kurs bringen würde, hält man übrigens bei der Aktionärsvereinigung für zweifelhaft. "Die beiden Banken haben aus meiner Sicht viel zu viele überlappende Geschäftsfelder, als dass ein Zusammenschluss Sinn machen würde", sagt DSW-Vize-Präsident Klaus Nieding.

bak