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Dank moderner Technik: Schaden durch Datenklau an Geldautomaten auf Rekordtief

Moderne Technik bremst den Datendiebstahl an Geldautomaten aus. Noch gibt es Lücken im weltweiten Netz. Doch ergaunerte Geheimnummern zu Geld zu machen, ist schwieriger geworden.

Datenklau an Geldautomaten

245 Mal manipulierten Datendiebe im Gesamtjahr 2019 bundesweit Geldautomaten für «Skimming»-Versuche. Ein Jahr zuvor hatte es 449 Fälle gegeben. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa

Der Schaden durch Datenklau an Geldautomaten in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf ohnehin schon niedrigem Niveau weiter leicht gesunken.

Auf etwas mehr als 1,4 Millionen Euro beziffert die Frankfurter Einrichtung Euro Kartensysteme die Bruttosumme. Ein Jahr zuvor waren es 1,44 Millionen Euro Schaden.

Experten erklären die seit Jahren zu beobachtende Tendenz damit, dass es wegen moderner Sicherheitstechnik für Kriminelle immer schwieriger werde, ausgespähte Kartendaten und Geheimnummern (PIN) von Bankkunden für betrügerische Zwecke zu nutzen.

Denn Kartendubletten, die mit Hilfe solcher Daten angefertigt werden, funktionieren im Grunde nur noch dort, wo Bezahlkarten noch mit relativ leicht kopierbaren Magnetstreifen ausgerüstet werden. Viele Fälle registriert die Branche in Indien, Indonesien und den USA.

In Deutschland setzt die Branche seit Jahren auf die sogenannte EMV-Technologie. Dabei sind Bezahlkarten mit einer Art Mini-Computer ausgestattet, die Karte wird bei jedem Gebrauch auf Echtheit geprüft.

Dennoch versuchen Kriminelle nach wie vor, an Geldautomaten in Deutschland Kartendaten und Geheimnummern (PIN) von Bankkunden auszuspähen. 245 Mal manipulierten Datendiebe im Gesamtjahr 2019 bundesweit Geldautomaten für solche «Skimming»-Versuche. Ein Jahr zuvor hatte es 449 Fälle gegeben. Dabei können einzelne Automaten mehrfach angegriffen worden sein.

Begehrtestes Ziel: Berlin mit 114 Fällen im Gesamtjahr 2019. In der Hauptstadt vermuten Kriminelle nach Einschätzung von Sicherheitsbehörden eine große Zahl ausländischer Touristen, deren Zahlungskarten noch nicht mit EMV-Chip ausgestattet sind. Daten solcher Karten können Täter leichter verwerten.

Mehr als die Hälfte des Schadens holt sich die heimische Kreditwirtschaft aus dem Ausland zurück. Denn fast überall gelten inzwischen internationale Abkommen, wonach für Schäden aus betrügerischen Geschäften mit geklauten Kartendaten die Länder mit den niedrigsten Sicherheitsstandards aufkommen müssen.

Verbraucher in Deutschland, die Opfer von «Skimming» geworden sind, müssen normalerweise keinen finanziellen Nachteil fürchten. In der Regel ersetzen Geldinstitute solche Schäden - vorausgesetzt, die Kunden sind sorgfältig mit ihrer Bankkarte und PIN umgegangen.

Viel höhere Schäden entstehen inzwischen infolge von Verlust und Diebstahl von Zahlungskarten. 10 790 Fälle dieser Art wurden in Deutschland im vergangenen Jahr gezählt und damit mehr als ein Jahr zuvor (10 098). Der Bruttoschaden durch Verlust und Diebstahl von Karten stieg von knapp 14,5 Millionen auf rund 14,6 Millionen Euro. Viele Verbraucher machen es Kriminellen dabei leicht, weil sie trotz aller Warnungen Karte und PIN zusammen im Geldbeutel aufbewahren.

dpa
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?