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Drittes Quartal: Gute BMW-Zahlen erwartet

München - Der neue BMW-Chef Oliver Zipse legt heute seinen ersten Zwischenbericht vor. Im dritten Quartal dürfte es ganz gut gelaufen sein: Der Münchner Konzern verkaufte zwischen Juli und September gut 525.000 Autos der Stammmarke BMW und damit fast 4 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Autobauer BMW

BMW legt Zahlen für das dritte Quartal vor. Foto: Silas Stein/dpa

Der neue BMW-Chef Oliver Zipse legt heute seinen ersten Zwischenbericht vor. Im dritten Quartal dürfte es ganz gut gelaufen sein: Der Münchner Konzern verkaufte zwischen Juli und September gut 525.000 Autos der Stammmarke BMW und damit fast 4 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Analysten erwarten einen Umsatzanstieg von 2 Prozent auf 25,2 Milliarden Euro und einen gegenüber dem Vorjahr deutlich höheren Gewinn von 2,13 Milliarden Euro vor Steuern.

In China läuft das Geschäft mit Oberklassefahrzeugen weiterhin rund, der Brexit ist auf nächstes Jahr verschoben, und im Zollstreit der USA mit der EU gibt es positive Signale. Auf der anderen Seite muss BMW kräftig sparen, um die Investitionen in Elektro-Mobilität und Zukunftstechnik zu stemmen. 2023 will der Konzern 25 Elektro-und Hybridautos auf dem Markt haben.

Bis Ende 2022 will Zipse insgesamt 12 Milliarden Euro einsparen - so der bisherige Plan. Das trifft auch die 92 000 Mitarbeiter in Deutschland: Erfolgsbeteiligungen werden gekürzt, nicht jede freie Stelle wird neu besetzt. Betriebsbedingte Kündigungen sind laut Betriebsvereinbarung aber ausgeschlossen.

Klar ist: Der Jahresgewinn wird deutlich unter Vorjahr bleiben, darauf hat der Vorstand die Aktionäre schon lange vorbereitet. Weil bereits eine Kartellrückstellung über 1,4 Milliarden Euro in den Büchern steht, könnte das Vorsteuerergebnis noch einmal ein Viertel unter dem bereits relativ schwachen Vorjahreswert von 9,6 Milliarden liegen.

dpa
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