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Etwa 15 Polizeibeamte vor Ort: Aktivisten stoppen Autozug in Wolfsburg

Aktivisten haben einen Autozug in Wolfsburg gestoppt. Die Polizei vor Ort sieht keinen Grund zur Einschreitung. Eine Beeinträchtigung des Zugverkehrs gibt es nicht.

Autozug gestoppt

Mehrere Aktivisten haben in Wolfsburg einen Zug gestoppt und Transparente ausgerollt. Foto: Bodo Marks

Mehrere Aktivisten haben in Wolfsburg einen Zug gestoppt. Dieser sei mit neuen Fahrzeugen von Volkswagen beladen, sagte ein Polizeisprecher.

Der Zug befinde sich auf dem Zubringer ins VW-Werk, der öffentliche Bahnverkehr sei nicht beeinträchtigt. Die Polizei ist nach Angaben des Sprechers mit etwa 15 Beamten vor Ort und beobachtet die Situation. Einen Grund gegen die etwa drei Dutzend Aktivisten einzuschreiten, gebe es derzeit nicht.

«Auf den Gleisen der Deutschen Bahn gibt es keine Beeinträchtigungen», sagte ein DB-Sprecher. Der Zug befindet sich laut Polizei teils auf einer Brücke über den Mittellandkanal, der gesperrt worden ist.

Mehrere Umweltschutzgruppen wollen nach Angaben eines Teilnehmers die Produktion beim Autobauer Volkswagen zumindest verzögern. Deshalb sei der Zug zwischen dem VW-Werk und dem Bahnhof in Fallersleben angehalten worden. Mehrere Teilnehmer hätten sich an den Gleisen befestigt. Die Aktion richte sich gegen die Automobilindustrie, die maßgeblich verantwortlich für die Klimakrise sei. Ein VW-Sprecher war zunächst nicht zu erreichen.

dpa
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