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Frankreich teuerer: Urlaub in Großbritannien wegen Pfundschwäche günstiger 

Wiesbaden - Touristen aus Deutschland bekommen in Süd- und Osteuropa am meisten für ihr Geld. So liegt das Preisniveau für Hotels und Gaststätten in Bulgarien weniger als halb so hoch wie in der Heimat (minus 57,6 Prozent).

Stadtansicht London

Blick auf das Riesenrad London Eye in London. Urlaub in Großbritannien ist preiswerter geworden, aber London bleibt ein teueres Pflaster. Foto: Monika Skolimowska

Touristen aus Deutschland bekommen in Süd- und Osteuropa am meisten für ihr Geld. So liegt das Preisniveau für Hotels und Gaststätten in Bulgarien weniger als halb so hoch wie in der Heimat (minus 57,6 Prozent).

Dies teilte das Statistische Bundesamt anlässlich der Reisemesse CMT (12.- 20.1) mit. Auch in Kroatien und Spanien sind diese Dienstleistungen aus Sicht deutscher Urlauber deutlich günstiger.

Großbritannien ist wegen des schwächelnden Pfunds ebenfalls preiswerter. Gaststätten- und Hoteldienstleistungen kosten hier aktuell 2,9 Prozent weniger als in Deutschland, wie die Wiesbadener Behörde mitteilte. Die britische Währung hat wegen des bevorstehenden Brexits gegenüber dem Euro an Wert verloren.

Teurer als in Deutschland sind den Angaben zufolge in der Regel Urlaube im Westen und Norden Europas. Im Nachbarland Frankreich kosten Gaststätten- und Hoteldienstleistungen durchschnittlich 5,3 Prozent mehr als hierzulande. Das teuerste Reiseland in Europa für Touristen aus Deutschland ist demnach Norwegen (plus 45,9 Prozent). In Dänemark sind es 33,4 Prozent mehr.

Die Statistiker werteten die Preisindizes für Gaststätten- und Hoteldienstleistungen in der Europäischen Union (EU) und weiteren europäischen Staaten aus.

dpa