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Für Erleichterung kein Anlass: BDI: Harter Brexit noch nicht vom Tisch

Nach Einschätzung des Industrieverbands BDI ist das Risiko eines No-Deal-Brexit noch immer groß. Für Unternehmen gebe es weiterhin «immense Unsicherheit».

Britischer und deutscher Reisepass

Die Gefahr eines ungeregelten Brexit ist nach Einschätzung des Bundesverbands der Deutschen Industrie noch längst nicht gebannt. Foto: Britta Pedersen/zb/dpa

Die deutsche Industrie sieht die Gefahr eines ungeregelten Brexits noch lange nicht gebannt.

Zwar sei die Hängepartie um den Austritt Großbritanniens aus der EU vorbei, doch zur Erleichterung bestehe kein Anlass, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Joachim Lang, am Dienstag in Berlin. Wie es im zukünftigen Verhältnis zwischen der Europäischen Union und Großbritannien weitergehen solle, sei offen.

«Das Risiko eines No-Deal-Brexits, eines ungeordneten Ausscheidens der Briten aus der EU, bleibt groß.» Für die Unternehmen herrsche eine immense Unsicherheit. Sie wüssten weiterhin nicht, worauf sie sich im Verlauf dieses Jahres einstellen müssten.

Am 31. Januar um 24.00 Uhr (MEZ) soll Großbritannien die Europäische Union verlassen. Danach stehen Verhandlungen über das künftige Verhältnis der EU mit London an, die bis zum Ende der Übergangsphase am 31. Dezember 2020 abgeschlossen sein müssen.

dpa
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