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Germanwings-Absturz: Lufthansa will Angehörige der Opfer entschädigen

Ende März brachte Copilot Andreas Lubitz eine Germanwings-Maschine in den französischen Alpen zum Absturz. 150 Menschen starben. Die Lufthansa will nun die Angehörigen der Opfer erneut entschädigen.

Eine Lufthansa-Maschine hebt ab. Die Fluggesellschaft will die Angehörigen der Germanwings-Opfer entschädigen.

Die Lufthansa will die Angehörigen der Germanwings-Opfer entschädigen

Die Lufthansa will nach dem Absturz der Germanwings-Maschine in Südfrankreich den Angehörigen der Opfer ein Entschädigungsangebot vorlegen. Nächste Woche würden diese informiert, sagte ein Sprecher des Dax-Konzerns der "Bild am Sonntag". Deutschlands größte Fluggesellschaft hatte bereits 50.000 Euro pro Opfer an die Angehörigen gezahlt.

Bei dem nach bisherigen Erkenntnissen vom Copiloten Andreas Lubitz absichtlich herbeigeführten Absturz des Airbus in den französischen Alpen waren Ende März 150 Menschen ums Leben gekommen.

Wie später bekannt wurde, war Lubitz fluguntauglich. "Er war nicht mehr in der Lage, ein Flugzeug zu fliegen", erklärte Staatsanwalt Brice Robin unter Berufung auf behandelnde Ärzte. Der 27-Jährige sei instabil und psychisch krank gewesen. Zudem habe er Augenprobleme gehabt.

jek / Reuters