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Stiftung Warentest: Geschirrspülmittel im Test: Billig-Pulver gewinnt, Öko-Reiniger fällt durch

Geschirrspülmittel ohne Phosphate reinigten bislang nur unzureichend. Das hat sich geändert. Stiftung Warentest hat die neue Generation Tabs und Co. für die Spülmaschine getestet. Sieger ist ein Pulver einer bekannten Drogeriekette.

Geschirrspüler: Tabs im Test

Welche Tabs und Reiniger für den Geschirrspüler sind die besten? Stiftung Warentest hat den Test gemacht.

Künftig müssen Tabs und Co. für den Geschirrspüler ohne Phosphate auskommen. Eine neue EU-Richtlinie beschränkt den Einsatz dieser Stoffe ab Januar 2017 strikt. Höchste Zeit für die Hersteller, darauf zu reagieren. Die Stiftung Warentest hatte vor sechs Jahren phosphatfreie Pulver und Tabs getestet. Das  war erschreckend: Nur ein Mittel von neun getesteten Produkten reinigte zufriedenstellend, fünf fielen mit der Note "Mangelhaft" durch.

Stiftung Warentest checkt Tabs und Pulver

Stiftung Warentest hat nun erneut Reinigungsmittel für den Geschirrspüler getestet. Insgesamt 13 Maschinenspülmittel wurden geprüft, drunter neun Tabs und vier Pulver.  Um die Reinigungskraft vergleichen zu können, wurde das phosphathaltige Mittel Somat Classic 1 ebenfalls geprüft. Die Tester ließen Glas, Geschirr und Edelstahlbleche mit angebrannter Milchhaut, getrocknetem Eigelb und festgekrusteter Lasagne präparieren. Bewertet wurde die Reinigungsleistung, aber auch die Materialschonung. Außerdem sollten die Mittel Kalkbeläge verhindern und die Umwelt so wenig wie möglich belasten. 

Überraschender Sieger: Domol Geschirrreiniger Classic phosphatfrei von Rossmann ( Note: 1,5). Das Mittel der Droogeriekette reinigte sehr gut, schonte das Material und konnte sogar bei Silberbesteck punkten. Dabei war das Mittel im Test der absolute Preis-Sieger. Pro Spülgang müssen Kunden nur 0,04 Euro zahlen. Zum Vergleich: Das Referenzprodukt Somat Classic 1 wurde nur mit einem "Befriedigend" bewertet. Hier kostet ein Spülgang 14 Cent. 

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Öko-Reiniger für die Spülmaschine fällt durch

Wenig überzeugt sind die Tester von Öko-Spülmitteln. Ein "Mangelhaft" (5,0) gab es für das Maschinen-Spülmittel von Sodasan. Das Geschirr kam fast so schmutzig wieder aus der Maschine, wie es die Prüfer hineingestellt haben, berichtet die Stiftung Warentest. Doch die miese Reinigungsleistung war nicht der einzige Grund für den immensen Punktabzug. Das Mittel setzte auch dem Geschirr zu. Gläser waren mit Korrosionslinien bedeckt, Edelstahlbesteck schimmerte bläulich, das Geschirr kam stumpf und glanzlos aus der Maschine. 

Den gesamten Test der phosphatfreien Geschirrspülmittel können Sie gegen Gebühr unter www.test.de abrufen. 

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.