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Gewinn legt stark zu: UBS kämpft sich durch Turbulenzen

Zürich - Die Turbulenzen in der Weltwirtschaft sind an der Schweizer Großbank UBS 2018 nicht spurlos vorbeigegangen. Zwar schnitt die Deutsche-Bank-Rivalin im Gesamtjahr und auch im vierten Quartal besser ab als ein Jahr zuvor.

UBS - Ermotti

Bei der Bilanzvorlage in Zürich sprach Bankchef Sergio Ermotti von einer soliden Entwicklung in einer Zeit «historisch schwieriger Marktbedingungen». Foto: Georgios Kefalas/KEYSTONE/dpa/Archiv

Die Turbulenzen in der Weltwirtschaft sind an der Schweizer Großbank UBS 2018 nicht spurlos vorbeigegangen. Zwar schnitt die Deutsche-Bank-Rivalin im Gesamtjahr und auch im vierten Quartal besser ab als ein Jahr zuvor.

An den weitaus optimistischeren Erwartungen von Analysten schrammte sie allerdings vorbei. Bei der Bilanzvorlage in Zürich sprach Bankchef Sergio Ermotti von einer soliden Entwicklung in einer Zeit «historisch schwieriger Marktbedingungen». Die Anteilseigner sollen durch eine höhere Dividende und einen Aktienrückkauf davon profitieren.

Dass die UBS 2018 beim Gewinn stark zulegte, verdankte sie vor allem der Tatsache, dass im Vergleich zum Vorjahr eine Sonderbelastung infolge der US-Steuerreform entfiel. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 4,9 Milliarden US-Dollar (4,3 Mrd Euro) nach 969 Millionen Dollar im Vorjahr.

Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Steuern legte 2018 um zwei Prozent auf 6,4 Milliarden Dollar zu. Die Aktionäre sollen nun einer erhöhten Dividende von 70 Schweizer Rappen je Papier zustimmen, das sind 8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Außerdem will die UBS eine Milliarde Dollar in den Rückkauf eigener Aktien stecken. Im vergangenen Jahr hatte sie bereits eigene Papiere für 750 Millionen Schweizer Franken (662 Mio Euro) zurückgekauft.

dpa
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.