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Goldbären-Krise: "Haben unsere Kunden irritiert": Haribo-Chefs sprechen über strategischen Fehler

Gesündere Produkte liegen im Trend. Doch Goldbärenhersteller Haribo hat sich mit zuckerreduzierten Fruchtgummis in eine Krise manövriert. Die neuen Chefs setzen nun wieder voll auf zuckrige Klassiker wie den Goldbären.

Haribo

Alles auf Zucker: Nach dem Flop mit zuckerreduzierten Produkten setzt Haribo nun wieder auf Klassiker wie den Goldbär

DPA

Im kommenden Jahr wird Haribo 100 Jahre alt. Doch ausgerechnet kurz vor dem großen Firmenjubiläum ist der Bonner Süßwarenhersteller in eine Krise geschlittert. 2018 brach der Umsatz um fast zehn Prozent ein, führende Manager mussten gehen. Die Gründe der Krise sind nicht nur ein aufwendiger Umzug der Konzernzentrale und Probleme bei der Einführung einer neuen Software, sondern auch Fehler bei Produktentscheidungen, wie das neue Führungsduo in einem Interview mit dem Handelsblatt erklärt.

"Haribo ist ein Zuckerprodukt zum Genießen"

Der Hauptfehler lag demnach darin, dass Haribo zu stark auf den Trend zu gesünderer Ernährung aufgesprungen ist, der nicht zur Marke passt. "Unsere Vorgänger hatten den strategischen Fokus und 2017 die Werbebudgets auf zuckerreduzierte Fruchtgummis gelenkt und diese in den Supermärkten prominent platzieren lassen“, erklärt der seit einem Jahr amtierende Deutschlandchef Andreas Patz im Handelsblatt-Interview. Diese Rechnung sei nicht aufgegangen. "Wir haben unsere Kunden irritiert. Sie wollen nicht ständig daran erinnert werden, dass der Kauf einer Süßware nicht unbedingt eine rationale Entscheidung ist." Und Marketingchef Holger Lackhoff ergänzt: "Haribo ist ganz klar ein Zuckerprodukt zum Genießen."

Das neue Führungsduo legt nun wieder den Fokus auf Klassiker wie den Goldbären. Und das offenbar mit Erfolg: Nach dem Einbruch 2018 sei der Umsatz 2019 wieder um drei Prozent gewachsen, sagt Patz. Die fünf stärksten Produkte wie der Goldbär, Color-Rado oder Pico-Balla seien sogar zweistellig gewachsen, während der Verkauf zuckerreduzierter Waren rückläufig sei.

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Gelatine bleibt, Gottschalk kommt nicht zurück

Anders als Wettbewerber Katjes, der vegetarische Produkte pusht, setzt Haribo auch weiter auf tierische Gelatine. "Wir stehen zu Gelatine. Denn der typische Biss eines Fruchtgummis lässt sich bis heute nicht ohne tierische Geliermittel erreichen", sagt Manager Lackhoff. Dennoch forsche man auch an Alternativen.

Im Marketing setzt Haribo nach der Trennung von Werbegesicht Michael Bully Herbig im vergangenen Jahr weiter auf Spots ohne Testimonials. Auch eine Rückkehr von Thomas Gottschalk ist kein Thema. "Thomas ist immer herzlich willkommen. Wir haben weiterhin eine wunderbare Freundschaft. Aber eine Rückkehr in die Werbung wird es nicht geben", sagt Deutschlandchef Patz.

Das Familienunternehmen Haribo hat weltweit rund 7000 Mitarbeiter, davon 3000 in Deutschland. Mit einem geschätzten Jahresumsatz von drei Milliarden Euro ist Haribo Marktführer für Süßwaren in Europa. Konkrete Verkaufszahlen gibt der Süßwarenkonzern traditionell nicht bekannt. 2018 wurde der Firmensitz von Bonn in die rheinland-pfälzische Gemeinde Grafschaft verlegt.

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?