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Joint Venture mit Norwegen: Größter Ostsee-Windpark ist in Betrieb

Sassnitz-Mukran - Das bisher leistungsstärkste Offshore-Projekt der Ostsee, der Windpark Arkona, ist in Betrieb gegangen. Die Vollendung des Gemeinschaftsvorhabens haben der Essener Energiekonzern Eon und der norwegische Konzern Equinor (früher Stat Oil) in Sassnitz-Mukran auf Rügen gefeiert.

Offshore-Windpark «Arkona»

Im Offshore-Windpark «Arkona» in der Ostsee vor der Insel Rügen werden Bauarbeiten durchgeführt. Foto: Stefan Sauer

Das bisher leistungsstärkste Offshore-Projekt der Ostsee, der Windpark Arkona, ist in Betrieb gegangen. Die Vollendung des Gemeinschaftsvorhabens haben der Essener Energiekonzern Eon und der norwegische Konzern Equinor (früher Stat Oil) in Sassnitz-Mukran auf Rügen gefeiert.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte in ihrer Festrede, die erneuerbaren Energien seien aus der Nische heraus ins Zentrum der Energieversorgung gerückt. Bis 2030 sollen 65 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien stammen.

Der Windpark 35 Kilometer nordöstlich von Rügen hat eine Leistung von 385 Megawatt, was rechnerisch für die Versorgung von 400 000 Haushalten ausreicht. Nach Angaben des Bauherrn Eon wurde der Windpark mit 60 Anlagen in der Rekordzeit von 14 Monaten errichtet. Baubeginn des 1,2 Milliarden Euro teuren Projekts war im August 2017. Der Strom fließt künftig über drei jeweils 90 Kilometer lange Seekabel ins Umspannwerk Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern und von dort zu den Verbrauchern.

dpa