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Konferenz in Buenos Aires: G20: Finanzminister Scholz will für freien Handel werben

Ein freier und fairer Welthandel? Für den Bundesfinanzminister eine Notwendigkeit. «Die Wohlstandsgewinne sind für alle größer, wenn wir kooperieren», sagte Olaf Scholz vor Beginn des Treffens in Buenos Aires.

Olaf Scholz

Bundesfinanzminister Olaf Scholz: «Die Wohlstandsgewinne sind für alle größer, wenn wir kooperieren.» Foto: Christian Charisius/Archiv

Bundesfinanzminister (SPD) will beim Treffen der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer in Buenos Aires für einen freien und fairen Welthandel werben.

«Die Wohlstandsgewinne sind für alle größer, wenn wir kooperieren», sagte er vor dem Beginn des Treffens der -Finanzminister und Notenbankchefs.

Die argentinische G20-Präsidentschaft hat die Zukunft der Arbeit und die Verbesserung der Infrastruktur für das Wochenende auf die Agenda gesetzt. Angesichts des Zollstreits zwischen den USA, China und der Europäischen Union dürfte es aber vor allem um den globalen gehen. «Handelskonflikte sind ein großes Thema», sagte Scholz.

Zudem wollen die Finanzminister über die Regulierung von Kryptowährungen beraten. Diese digitalen Währungen wie etwa der Bitcoin könnten für Geldwäsche oder die Finanzierung des Terrorismus missbraucht werden, hieß es zuletzt in einer Analyse des (IWF). «Ich bin optimistisch, dass wir dabei Fortschritte erzielen», sagte Scholz.

Neben Scholz werden auch US-Finanzminister Steven Mnuchin, der chinesische Finanzminister Liu Kun, die Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, Weltbankchef Jim Yong Kim und OECD-Generalsekretär José Ángel Gurría an der Konferenz teilnehmen.

Die G20 erwirtschaften 85 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung, repräsentieren zwei Drittel der Weltbevölkerungen und wickeln 75 Prozent des globalen Handels ab.

dpa